DE2157843A1 - Roentgenstereoeinrichtung - Google Patents
RoentgenstereoeinrichtungInfo
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Description
Siemens Aktiengesellschaft Erlangen, I5.. Nov. I971
Henkestrasse 127
VPA 71/51^-7 Ru/Wei
Die Erfindung betrifft eine Röntgenstereoeinriehtung mit zwei
in geringem Abstand (Stereobasis) voneinander angeordneten Röntgenröhren, deren Zentralstrahlen sich in der Aufnahmeebene
schneiden; mit einer Fernseh-Bildwiedergabeeinrichtung, bestehend aus einem Röntgenbildverstärker, auf dessen ßingangsbildebene
die von den beiden Röntgenröhren erzeugten Röntgenbilder wechselweise erscheinen; mit einer Röntgenfernseheinrichtung,
bestehend aus Fernsehkamera zur Aufnahme des Bildveiätärker-Ausgangsbildes
und Fernseh-Bildwiedergabegerät; mit einer auf · Lage und/oder Grosse des Fernsehbildes einwirkenden Steuervorrichtung
sowie mit einer Umschaltvorrichtung, welche die Röntgenröhre im Takt der I^ernseh-Halbbildfrequenz wechselweise ein-
und ausschaltet..
Solche bekannten Röntgenstereoeinrichtungen dienen insbesondere
dazu, den Arzt bei der Einführung eines Katheters über dessen genaue räumliche Lage zu orientieren. Nur so besteht die Möglichkeit,
die Katheterspitze durch das verzweigte Gefäßsystem
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rasch, d.h. ohne komplizierte Beobachtungen und gegeöenenrails
Messungen in zwei .Aufnahmeebenen der gewünschten Positionen zuzuführen.
Bei bekannten Röntgenstereoeinrichtungen mit ■Fernsehbildwiedergabe
werden die beiden in der Stereobasis angeordneten Röntgenröhren im Takt der Fernseh-Halbbildfrequenz derart gesteuert,
dass das von jeder der Röhren wechselweise erzeugte Röntgenbild je einem Fernsehhalbbild zugeordnet ist, so dass die Stereo-Bildpaare
zeitlich nacheinander an gleicher Stelle auf dem Bildschirm der Fernseh-Bildwiedergaberöhre erscheinen. Die Zuordnung
jedes dieser. Halbbilder zu je einem Äuge des Betrachters erfolgt in der V/eise, dass eine vom Betrachter benutzte Schwirigbrille
im Takt der Fernseh-Halbbildfrequenz jedes der beiden Augen wechselweise abdeckt. Solche Schwingbrillen haben den
Nachteil, dass sie wegen ihres Gewichts für den Benutzer unangenehm
zu tragen und im übrigen auch recht störanfällig sind.
Der Erfindung liegt daher die .Aufgäbe zugrunde, eine Röntgenstereoeinrichtung
mit Fernseh-Bildwiedergabe zu schaffen, bei der sich das Tragen einer Schwingbrille erübrigt. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die auf Lage und/oder
Grosse des Fernsehbildes einwirkende Steuervorrichtung Bildablenkmittel
in der. Weise beeinflusst, dass die den beiden Röntgenröhren
zugeordneten Fernsehhalbbilder räumlich getrennt erscheinen. Geübte Betrachter können die so erzeugten nebeneinander
erscheinenden Teilbilder eines Stereopaares bereits ohne weitere Hilfsmittel durch autosuggestive Einstellung der Augenwinkel zu
einem kompletten Stereobild verschmelzen lassen. Weniger geübte Betrachter können diesen Effekt durch-Benutzung einer bekannten
Brille mit Keilgläserh als Konvergenzhilfe erreichen.
Eine Ausführungsform der Erfindung.ist dadurch gekennzeichnet,dass
die Steuervorrichtung einerseits auf die Strahlablenkmittel der Bildaufnahmeröhre der Fernsehkamera im Sinne einer Erhöhung der
Horizontal-Ablenkspannung auf einen solchen Wert einwirkt, dass -
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die Breite dos Rasters etwa den doppelten Wert der Breite der
fiitfnalplatto erreicht und andererseits die Impulse, die die
Horizontalablenkung der Bildaufnahmeröhre steuern, gegenüber den
Horizontal-Synchron-Impulsen von Halbbild zu Halbbild derart
versetzt, dass bei einem der Halbbilder die eine Hälfte des
Rasters und beim jeweils folgenden Halbbild die andere Hälfte des Rasters die Signalplatte der Aufnahmeröhre überdeckt.
Bei dieser Art der Abtastung besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Möglichkeit, eine Video-Einzelbild-Speichervorrichtung,
die jedes der abgetasteten Halbbilder speichert, und einen elektronischen Schalter vorzusehen, der die Speichervorrichtung
nach Beendigung der Abtastung jeder Zeile auf der Speicherplatte der·Bildaufnahmeröhre bis zum Beginn des Strahlrücklaufs
anstelle der Bildaufnahmeröhre mit dem Bildwiedergabegerät verbindet. Auf diese Weise ist der Flimmereffekt beseitigt,
der dadurch entsteht, dass jedes der räumlich getrennten Halbbilder bei Anwendung der Bildwechselfrequenz nach.der Fernsehnorm
im 25- bzw. JO-Hertz-Rhythmus wechselt. Die Speichervorrichtung
füllt die Abtastlücken zwischen den einzelnen Halbbildern aus, so dass ein 50- bzw. 60 Hertz-Rhythmus entsteht. Es
ist im Rahmen der Erfindung aber auch möglich, die Fernsehnorm zu verlassen und die Bildwechselfrequenz mit der Zeilenablenkfrequenz
auf den doppelten Wert zu erhöhen.
Ein besonders einfacher Aufbau einer Einrichtung mit Zwischenbildspeieherung
ergibt sich dadurch, dass nach einem weiteren Merkmal der Erfindung als Bildspeicher eine unter der Bezeichnung
"Vidikonspeicher" bekannte Vorrichtung mit einer Bildaufnahmeröhre
vom Ladungsspeichertyp benutzt ist, bei der das Potential
zwischen Kathode und Signalplatte mit dem Bildsignal moduliert ist und eine Lichtquelle die Signalplatte zu ihrer kontinuierlichen
Entladung mit diffusem Licht beleuchtet.
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Eine weitere Möglichkeit zur Verwirklichung der Erfindung besteht
darin, dass die Steuervorrichtung einerseits auf die Strahlablenkmittel der Bildwiedergaberöhre im Sinne einer Verringerung
der Horizontal-Ablenkspannung auf einen solchen .-Wert
einwirkt, dass die Breite des Rasters etwa halb so gross ist wie die Breite des Wiedergabeleuchtschirms der Bildwiedergaberöhre,
und andererseits die Impulse, die die Horizontalablenkung der Bildwiedergaberöhre steuern, gegenüber den Horizontal-Synchron-Impulsen
von Halbbild zu Halbbild derart versetzt, dass bei einem der Halbbilder das Raster auf der einen Hälfte des
Wiedergabeschirms und beim jeweils folgenden Halbbild auf der anderen Hälfte des Wiedergabeschirms erscheint.
Bei der räumlichen Trennung der beiden Halbbilder und ihrer gemeinsamen
Darstellung horizontal nebeneinanderliegend auf einem Bildschirm tritt eine Bildverzerrung ein, die nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung dadurch beseitigt werden kann, dass
die Vertikal-Ablenkspannung der Bildwiedergaberöhre auf einen solchen Wert gemindert wird, dass das Verhältnis Bildbreite zu
Bildhöhe demjenigen bei der Aufnahme entspricht. ■
Wenn die beiden Stereohalbbilder nicht streng voneinander getrennt
jedem Auge des Betrachters zugeführt werden, entstehen sog.Nebenbilder, die in einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung dadurch beseitigt werden können, dass jeder der beiden Hälften des Bildschirms der Bildwiedergaberöhre, auf denen
die beiden Halbbilder erscheinen, eine Polarisationsfolie mit unterschiedlichen Polarisationsvektoren zugeordnet wird. Bei
einer Anordnung entsprechender Folien vor den Augen das Betrachters ist die gewünschte Trennung erreicht und damit der Nebenbildeffekt
beseitigt.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden
näher erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Einrichtung mit
einem einzigen Bildwiedergabegerät,
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Pig. 2 ein Impulsschema je einer Zeile der beiden zu
einem Stereopaar gehörenden Halbbilder und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Einrichtung mit zwei Bildwiedergabegeräten.
Die Röntgenstereoeinrichtung gemäss der Pig. I besitzt als.
Grundelemente den Röntgendiagnostikapparat 1; die beiden Röntgenröhren
2, 3 und eine Fernseh-Bildwiedergabeeinrichtung mit dem Röntgenbildverstärker 4, dem optischen System 5 sowie der
Fernsehkamera 6 und dem Bildwiedergabegerät 7, die von der Fernsehzentrale 8 gesteuert sind.
Zur stereoskopischen Wiedergabe des auf der Eingangsbildebene
des Röntgenbildverstärkers 4 erscheinenden Röntgenbildes vom
. Aufnahmeobjekt 10 durch räumlich getrennte Darstellung der beiden Stereoteilbildtbr auf den beiden nebeneinander angeordneten
Teilbildflächen 11, 12 des Fernseh-Bildwiedergabegerätes 7 werden die beiden Röntgenröhren 2, 3 vom Röntgendiagnostikapparat
1 im Takt der-Fernseh-Halbbildfrequenz wechselweise ein-
und ausgeschaltet. Die entsprechende Steuerung des Röntgendiagnostikapparates übernimmt die Umschaltvorrichtung 13* ge·*
mäss den ihr von der Fernsehzentrale 8 zugeführten Bild-Synchron-Impulsen.
Die auf diese Weise am Ausgangsleuchtschirm 14 des Bildverstärkers 4 entstehende Bildsequenz wird mittels des optischen
Systems 5 auf der Signalplatte 15 der Bildaufnahmeröhre 16 der
Fernsehkamera 6 abgebildet.
Um zu erreichen, dass die beiden Bilder eines Stereobildpaares räumlich voneinander getrennt dargestellt werden, wird das vom
Elektronenstrahl auf der Signalplatte 15 der Bildaufnahmeröhre geschriebene Raster von der Steuervorrichtung 17 derart beeinflusst,
dass das Raster in Zeilenrichtung etwa die doppelte Breite des aktiven Bereichs der Signalplatte 15 erreicht. Auf
diese Weise ist es möglich, die beiden Bilder eines Stereopaares von in Zeilenrichtung nebeneinander liegenden Rasterbereichen
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abtasten zu lassen. Dazu muss allerdings das Raster von Halbbild zu Halbbild um die Breite des aktiven Bereichs der Signalplatte 15 in Zeilenrichtung versetzt werden. Dieser Rasterversatz
um eine Bildbreite wird von der Steuervorrichtung I7 in
der V/eise vorgenommen, dass sie aufgrund der ihr von der Zentrale 8 zugeführten Bild-Synchron-Impulsen neue, der erforderlichen
Rasterverschiebung gegenüber den Zeilen-Synchron-Impulsen. zeitlich versetzte' Zeilen-Ablenkimpulse erzeugt.
Aufgrund dieser Steuerung des Ablenkrasters der Bildaufnahmeröhre
16 erzeugt die Fernsehkamera 6 bei jeder'Halbbildabtastung
Bildsignale, von denen je eine Zeile als Impulsschema in"
Fig. 2 dargestellt ist. Daraus ist zu erkennen, dass der in Videosignale umgesetzte Bildinhalt der beiden Halbbilder eines
Stereopaares auf in Zeilenrichtung nebeneinanderliegenden Rasterhälften untergebracht ist. Diese von der Kamera kommenden BiId-.signale
werden in der Zentrale 8 verstärkt und könnten von dort dem Bildwiedergabegerät 7 unmittelbar zugeführt werden. Dort
würden die beiden Bilder bei normal geschriebenem Wiedergaberaster
in der dargestellten Form als Stereobildpaar 11, 12 nebeneinander erscheinen. Mit Hilfe eines bekannten Stereobetrachtungsverfahrens,
bei dem der Betrachter 18 als Konvergenzhilfe eine Brille I9 mit Keilgläsern 20, 21 benutzt, verschmilzt
das Stereobildpaar 11, 12 "zu einem echten Raumbild. Um eine saubere Zuordnung jedes der.Bilder des Stereobildpaares zu je
einem Auge zu erreichen, können.den beiden Hälften des Bildschirms
des Bildwiedergabegerätes 7 Polarisationsfolien 22, mit unterschiedlichen Polarisationsvektoren zugeordnet werden.
Wenn den Augen des Betrachters 18 entsprechende Folien 24, 25
vorgesetzt werden, ist die gewünschteTrennung erreicht.
Wenn bei der beschriebenen Einrichtung die genormte Bildwechselfrequenz
von 25 bzw. J)O Bildern pro Sekunde beibehalten wird,
kann es wegen der räumlichen Trennung der Halbbilder deshalb zu unangenehmen Flimmererscheinungen kommen, weil ja die Wechsel-
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frequenz jedes Halbbildes ebenfalls nur 25 bzw. 50 Hertz beträgt.
Um dieses Flimmern zu vermeiden, ist eine Einzelbildspeicheranordnung vorgesehen, mit deren Hilfe jedes der Halbbilder gespeichert,
werden kann. Bei der Wiedergabe des jeweils nächsten Halbbildes, dessen Bildinformation ja gemäss Fig. 2 nur die eine
Hälfte des Rasters beansprucht, wird dann die jeweils andere Hälfte des Rasters der Bildwiedergaberöhre mit der gespeicherten
Bildinformation beaufschlagt. Auf diese Weise werden die das Flimmern verursachenden Informationslücken mit der gespeicherten
Information ausgefüllt. Dazu wird das von der Fernsehkamera 6 kommende, von der Zentrale '8 verstärkte Videosignal der Kathode
einer weiteren Fernseh-BildaufnahmerÖhre 27 vom Ladungsspeichertyp
zugeführt. Dadurch wird die Spannung zwischen der Kathode und der Signalplatte 28 mit der Bildinformation des jeweils
eingeschriebenen Halbbildes eines Stereobildpaares moduliert.
Dabei hat die Kathode 26 gegenüber der Signalplatte 28 je nach Videosignal ein mehr oder weniger positives. Potential. Damit
trotzdem Elektronen des Abtaststrahls 29 auf der Oberfläche
der Signalplatte 28 landen können, wird durch eine permanente diffuse Beleuchtung mittels der Lampe 30 ein Signalgleichstrom
entsprechender GrÖsse im Fotohalbleiter der Signalplatte erzeugt. Da nun jedes der Halbbilder eines Stereobildpaares .entsprechend
dem in Bild 2 dargestellten Diagramm nur die Hälfte einer Zeile beansprucht, wird das abgetastete Halbbild des
gtereobildpaares auch nur auf der in Zeilenrichtung einen
er Sxgnalplatte 28
Hälfte/als Ladungsbild eingeschrieben. Bei der Abtastung des jeweils folgenden Halbbildes wird ein entsprechendes Ladungsbild auf der noch nicht modulierten anderen Halfte der Signalplatte 28 eingeschrieben. Da der Abtaststrahl 29 aber nicht nur jeweils eine Hälfte der Signalpla-tte 28 überstreicht, sondern die gesamte Signalplatte, wird beim.Einschreiben des "jeweils einen Halbbildes das auf der Sxgnalplatte von der vorigen Abtastung gespeicherte zweite Halbbild während der Dauer der Einwirkung des nicht modulierten Teils des Abtaststrahls ausgelesen. Dabei entsteht am Arbeitswiderstand Jl des Vorver-
Hälfte/als Ladungsbild eingeschrieben. Bei der Abtastung des jeweils folgenden Halbbildes wird ein entsprechendes Ladungsbild auf der noch nicht modulierten anderen Halfte der Signalplatte 28 eingeschrieben. Da der Abtaststrahl 29 aber nicht nur jeweils eine Hälfte der Signalpla-tte 28 überstreicht, sondern die gesamte Signalplatte, wird beim.Einschreiben des "jeweils einen Halbbildes das auf der Sxgnalplatte von der vorigen Abtastung gespeicherte zweite Halbbild während der Dauer der Einwirkung des nicht modulierten Teils des Abtaststrahls ausgelesen. Dabei entsteht am Arbeitswiderstand Jl des Vorver-
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stärkers 32 das Bildsignal-des gespeicherten Bildes, das mit·
Hilfe des von der Fernsehzentrale 8 entsprechend den Horizontal-Synchron-Impulsen
betätigten Umschalters 33, während der Wirkungsdauer des unmodulierten Teils des Videosignals jeder Zeile
auf das Bildwiedergabegerät 7 gegeben wird, so dass neben dem von der Fernsehkamera 6 gelieferten abgetasteten Halbbild eines
Stereobildpaares das jeweils zugehörige andere Bild aus dem •Speicher erscheint. Dadurch ist erreicht, dass jedes Halbbild
4 bzw. 60
eine Bildwechselfrequenz von 50 Hertz besitzt'und daher flimmerfrei
erscheint.
Die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung entspricht hinsichtlich
des bilderzeugenden und bildaufnehmenden Teils der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung und ist insoweit auch mit dem gleichen
Bezugszeichen versehen. Die Einrichtung nach Fig. 3 besitzt jedoch abweichend von derjenigen nach Fig. 1 zwei Bildwieder-.
gabegeräte ~$KS 35, auf denen je eines der beiden Halbbilder
eines Stereobildpaares erscheint. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass das Raster der Bildaufnahmeröhre 16 in Zeilenrichtung
nicht vergrössert zu werden braucht, sondern normal geschrieben werden kann und dass ausserdem die beiden Halbbilder auf den Bildwiedergabegeraten J4, 35 in normaler Grosse
erscheinen. Um die beiden Halbbilder zeitlich voneinander zu trennen, verbindet der elektronische Schalter J6, von den Bild-Synchron-Impuls
en gesteuert, die beiden Bildwiedergabegeräte 34, 35 von Halbbild zu Halbbild wechselnd mit dem Ausgang des
in der Fernsehzentrale 8 angeordneten, nicht dargestellten Videο-Hauptverstärkers. Der ebenfalls von den Bild-Synchron- .
Impulsen gesteuerte Impulsgenerator 37 tastet die beiden Bildwiedergabegeräte
34, 35 während der Dauer des jeweils nicht
modulierten Halbbildes dunkel.
Um das bei einer Bildabtastung nach der Fernsehnorm entstehende
Flimmern der beiden Halbbilder zu vermeiden, können die BiId-
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Wechselfrequenz und die Zeilenablenkfrequenz auf den doppelten
Wert der Fernsehnorm erhöht werden.
Zur Erzielung einer sauberen Zuordnung Jedes der Bilder des Stereobildpaares zu Je einem Auge können den beiden Bildschirmen
des Bildwiedergabegerätes y\, 35 analog zu der Einrichtung nach
Fig. 1 Polarisationsfolien 58, 59 .zugeordnet werden.
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Claims (9)
1. Röntgenstereoeinrichtung mit zwei in geringem Abstand
(Stereobasis) voneinander angeordneten Röntgenröhren, deren Zentral strahlen sich in der Aufnahmeebene schneiden; mit einer
Fernseh-Bildwiedergabeeinrichtung, bestehend aus einem Röntgen- ■ bildverstärker, auf dessen Eingangsbildebene die von den beiden
Röntgenröhren erzeugten Röntgenbilder wechselweise erscheinen; mit einer Rontgenfernseheinrichtung, bestehend aus Fernsehkamera
zur Aufnahme des Bildverstärker-Ausgangsbildes und Fernseh-Bildwieder.gabegerät;
mit einer auf Lage und/oder Grosse des Fernsehbildes einwirkenden Steuervorrichtung sowie mit einer Umschaltvorrichtung,
welche die Röntgenröhren im Takt der Fernseh-Halbbildfrequenz wechselweise ein- und ausschaltet, dadurch
gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (17)
Bildablenkmittel in der Weise beeinflusst, dass die den beiden
Röntgenröhren (2, 3) zugeordneten Fernseh-Halbbilder (11, 12)
räumlich getrennt erscheinen.
2. Röntgens tereoeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuervorrichtung (17) einerseits auf die Strahlablenkmittel der Bildaufnahmeröhre.(16) der Fernseh-'
kamera (6) im Sinne einer Erhöhung der Horizontal-Ablenkspahnung
auf einen solchen Wert einwirkt, dass die Breite des Rasters etwa den doppelten Wert der Breite der Signalplatte (15")
erreicht und andererseits die Impulse, die die Horizontalablenkung
der Bildaufnahmeröhre (16) steuern, gegenüber den Horizontal-Synchron-Impulsen
von Halbbild zu Halbbild derart versetzt, dass bei einem der Halbbilder die eine Hälfte des Rasters
und beim jeweils folgenden Halbbild die andere "Hälfte des Rasters
die Signalplatte (15) der Bildaufnahmeröhre (16) überdeckt»
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3· Röntgenstereoeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Video-Einzelbild-Speichervorrichtung (26...32) vorhanden ist, die jedes der abgetasteten Halbbilder
(11, 12) speichert und ein elektronischer Schalter (33) die Speichervorrichtung (26 ...32) nach Beendigung der Abtastung
jeder Zeile auf der Speicherplatte (I5) der Bildaufnahmeröhre" (16) bis zum Beginn des Strahlrücklaufs anstelle der BiIdaufna'hmeröhre
(16) mit dem Bildwiedergabegerät (7) verbindet.
4. Röntgenstereoeinrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet,
dass als Speichervorrichtung eine unter der Bezeichnung "Vidikonspeicher" bekannte Vorrichtung mit einer Bildaufnahmeröhre
(27) vom Ladungsspeichertyp benutzt ist, bei der das Potential zwischen Kathode (26) und Signalplatte (28) mit
dem Bildsignal moduliert ist und eine Lichtquelle (30) die
Signalplatte (28) zu ihrer kontinuierlichen Entladung mit diffusem Licht beleuchtet.
5. Röntgenstereoeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge*
kennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (I7) einerseits auf die Strahlablenkmittel der Bildwiedergaberöhre (7) im Sinne
einer Verringerung der Horizontal-Ablenkspannung auf einen solchen
Wert einwirkt, dass die Breite des Rasters etwa halb so gross ist wie die.Breite des Wiedergabeleuchtschirms der Bildwiedergaberöhre
(7)> und andererseits die Impulse, die die Horizontalablenkung
der Bildwiedergaberöhre (7) steuern, gegenüber den Horizontal-Synchron-Impulsen von Halbbild zu Halbbild
derart versetzt, dass bei einem der Halbbilder das Raster auf der einen Hälfte (11) des Wiedergabeschirms und bei jeweils
folgendem Halbbild auf der anderen Hälfte (12) des Wiedergabeschirms erscheint.
6. Röntgenstereoeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikal-Ablenkspannung der Bildwiedergaberöhre (7) auf einen solchen Wert gemindert
ist, dass das Verhältnis Bildbreite zu Bildhöhe demjenigen bei der Aufnahme entspricht. - 12 -
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7· Rontgenstereoeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Bildwiedergabe zwei getrennte Bildwiedergabegeräte (Ji1J-J 35) vorhanden sind und ein mit der Halbbildfrequenz
synchronisierter elektronischer Schalter (J>6) die
beiden Bildwiedergabegeräte (34, 35) von Halbbild zu Halbbild wechselnd während der Dauer je eines Halbbildes an den Videokanal
anschliesst und ein ebenfalls mit der Halbbildfrequenz synchronisierter Impulsgenerator (37) die Bildwiedergabegeräte
(32J-* 35) während der Dauer des jeweils nicht modulierten
Halbbildes dunkeltastet.
8. Röntgenstereoeinrichtung nach Anspruch 1, 2, 5 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass für die Bildwechselfrequenz und die Zeilenablenkfrequenz der doppelte Wert der Fernsehnorm gewählt
ist.
9. Röntgenstereoeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der Bildschirme
zweier Bildwiedergabegeräte (34, 35) bzw. Bildschirmbereiche
eines Bildwiedergabegerätes (7) für die Wiedergabe der beiden Halbbilder eine Polarisationsfolie (22, 23, 38, 39) mit unterschiedlichen Polarisationsvektoren zugeordnet ist.
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|---|---|---|---|
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- 1971-11-22 DE DE2157843A patent/DE2157843B2/de active Granted
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |