DE2212860A1 - Maschine zum selbsttaetigen Herstellen von auf blattfoermigen Traegern befestigten Stoffmusterfolgen - Google Patents
Maschine zum selbsttaetigen Herstellen von auf blattfoermigen Traegern befestigten StoffmusterfolgenInfo
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Description
Stuttgart, den 26. Februar 1972
Polytex AG P * ^
CH 8152 Glattbrugg Wallisellenstraße 28
Vertreter:
Patentanwalt Dipl.-Ing. Max Bunke 7 Stuttgart 1 Lessingstraße 9'
Maschine zum selbsttätigen Herstellen von auf blattförmigen Trägern befestigten Stoffmusterfolgen
(Kollektionen).
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Herstellen von
auf blattförmigen Trägern, z.B. Papier, befestigten, vorzugsweise aufgeklebten Stoffmusterfolgen (Kollektionen), bei der nacheinander
die obersten Musterstücke eines Stapels mittels einer Greifernadeln
aufweisenden Greifvorrichtung vom Stapel abgehoben, anschließend weitergefördert und schließlich mit dem in Bandform fortlaufend weitergeförderten
Träger verbunden werden.
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(DTOS 1 962 93^)
Eine bekannte Maschine dieser Gattung/arbeitete mit einer Nadelgreiferwalze,
mit der ein Ende des in einem Stapel zuoberst liegenden Musterst'ückes
ergriffen wurde, das anschließend um eine Förderwalze gewickelt und von dieser weitergefördert wurde. Dabei war die Nadelgreiferwalze
in der drehbaren Förderwalze gelagert. Dies war kompliziert und erförderte
im Verhältnis zum Ergebnis großen mechanischen Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Maschine der oben
erwähnten Gattung das saubere Abheben des obersten Musterstückes aus dem Stapel, auch wenn die Musterstücke aus leichtem und dünnem Stoff bestehen,
zu gewährleisten und die Möglichkeit zu schaffen, bei unverändertem Gesamtaufbau der Maschine die Musteretücke entweder flach ausgebreitet
oder gefaltet der BefestigungsBtelle auf ihrem Träger zuzuführen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe liegt darin, daß die Greifvorrichtung zugleich als Fördervorrichtung für die Weiterförderung
eines Musterstückes vom Stapel zum Träger benutzt und zu diesem Zweck als Ganzes beweglich, vorzugsweise verschiebbar geführt und antreibbar
ist, daß die Greifvorrichtung zwei in einem Abstand voneinander angeordnete, mit in Reihen angebrachten Nadeln bestückte, im wesentlichen
in einer Ebene für das Nähern und Entfernen voneinander beweglich geführte und außerdem heb- und senkbar antreibbare Elemente enthält, daß
die Nadeln der beiden Elemente gegenüber der Stapelebene in entgegengesetzten Richtungen schräg nach außen gmeigt sind und daß die Maschine
mit Antrieben für die Greifvorrichtung als Ganzes und die an ihr beweglichen
Elemente ausgerüstet iet, die für die sich wiederholende Ausführung
des folgenden Bewegungszyklus programmiert sind:
a) Die die Nadeln tragenden Elemente und damit die Nadelreihen. sind
bei einer Ausgangslage der Greifvorrichtung über dem Stapel einander genähert.
b) Die die Nadeln tragenden Elemente werden auf den Stapel abgesenkt.
c) Die die Nadeln tragenden Elemente werden voneinander wegbewegt,
so daß die Nadeln in das oberste Musterstück einstechen.
d) Die die Nadeln tragenden Elemente werden mit dem ergriffenen Muster-Btück
vom Stapel in eine für die Weiterförderung geeignete Höhe angehoben.
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e) Die Greifvorrichtung mit den die Nadeln tragenden Elementen visa
soweit nach der Seite bewegt, daß das mitgeführte Musterstück
über den Träger, mit dem es verbunden werden soll,'gelangt.
f) Die Greifvorrichtung wird soweit abgesenkt, daß das liusterstück
auf den Träger gelangt.
g) Die die Nadeln tragenden Elemente werden einander genähert, so daß die Nadeln aus dem Musterstück herausgezogen werden.
h) Die Greifvorrichtung wird auf die Ausgangshöhenlage angehoben.
i) Die Greifvorrichtung wird in ihre Ausgangslage über dem Stapel zurückbewegt.
Weiterbildungen und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung zweierAusführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 einen Greiferkopf in Seitenansicht; Fig. 2 und 3 Schnitte desselben,längs der linie
II - II bzw der Linie III - III inTigl in
grösserem Hasstab ;
Fig. 4 eine Nadelgreiferwalze in Seitenansicht; Fig. 5a und 5b Schnitte der Nadelgreiferwalze
längs den linien V-Y bzw VI - VI inTi<ji. J
grösserem Masstab ;
Fig. 6 eine Maschine zur Herstellung von Stoff-
Fig. 6 eine Maschine zur Herstellung von Stoff-
musterkollektionen in Ansicht von vorne
und
Fig. 7 eine schematische Darstellung der Wirkungs weise dieser Maschine.
Fig.8 und 9 eine Variante eines Greiferkopfes
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in Seitenansicht und in Ansicht von
unten, sowie teilweise im Schnitt.
Die Figuren 1-3 zeigen einen Greiferkopf 1 mit zwei parallel zu einander angeordneten,um ihre Achse schwenkbaren Nadelgreiferwalzen 2,3. Der Greiferkopf als Ganzes
ist auf den beiden Führungstangen 4 verschiebbar. Er umfasst einen massiven Block 5, an dem eine Plattform 6
mittels zwei Stützplatten 7 befestigt ist. Unter dieser Plattform ist ein Halter 8 für die beiden Nadelgreiferwalzen
2,3 angeordnet, der mittels eines auf der Plattform befestigten Druckluftzylinders 9 senkrecht auf und
abwärts bewegt werden kann. Der Halter 8 ist mittels Führungsstangen 10, die in Hülsen 11 gleiten geführt.
Um die Hülsen 11 sind Schraubenfedern 12 gelegt, die den HalterB nach oben ziehen, wenn der Druck im Zylinder 9
abgelassen wird.
Die beiden Nadelgreiferwalzen 2,3 sind auswechselbar im Halter 8 gelagert, wie noch beschrieben wird. Sie
sind mittels den beiden kämmenden Zahnrädern 13 miteinander gekuppelt, so, dass sie sich bei einer Drehbewegung
um ihre Achse,immer gegenläufig bewegen (siehe Fig.2 und 3). Am Halter 8 ist dazu ein kleiner Druckluftzylinder
14 angeordnet, der mit Hilfe eines Armes 15 eine solche gegenläufige Schwenkbewegung der Nadelgreiferwalzen
2,3 bewerkstelligen kann. Eine, a» Arm 15
jnifr einstellbarer Kraftangreifende
Rückstellfeder 16**bringt die Walzen in ihre Auegangslage zurück, wenn der Druck im Zylinder 14 abgelassen wird.
Unter der Plattform 6 ist noch ein weiterer kleiner
Druckluftzylinder 17 befestigt, der einen gabelförmigen
Schieber 18 betätigt, mit dessen Hilfe ein gewisse
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lage des Halters 8 fixiert werden kann. Dies wird später noch erläutert.
Die Figuren 4,5a und 5b zeigen eine Nadelgreiferwalze
im Detail. Die Walze 20 weist Eindrehungen 21 und Bünde 22 auf. Pig.5a ist ein Schnitt bei einer Eindrehung,
Pig. 5b ein Schnitt bei einem Bund. In jedem Bund ist
eine feine Stahlnadel 23 eingesetzt, die um ein ~1_ geringes
Mae^ (0,03 bis 0,6 mm) gegen den Umfang des
Bundes vorsteht. Je nach der zu greifenden Stoffart des Musters können Nadelgreiferwalzen in den Halter
eingesetzt werden, deren Nadeln mehr oder weniger vorstehen. Die Eindrehungen 21 bewirken, dass beim Aufsetzen
auf das Stoffmuster nur die mit Nadeln versehenen Bünde den Stoff berühren. Die Nadelgreiferwalzen lassen
sich leicht aus dem Halter 8 herausnehmen und wieder einsetzen. DazuÄLnd am verdickten Ende 24 eine Bohrung
und ein Schlitz 25 angebracht, welch1 letstgenannter
eine Mitnehmerleiste fasst. Am andern Ende sind ein
.verjüngten !Peil. \starker
Halteknopf 26 mit eineiTBaate^f 27 und ein auf dem*verjüngten
Teil 28 a-xial verschiebbarer federbelasteter Ring 29 angeordnet. Will man die Nadelgreiferwalze
aus dem Halter herausnehmen, so braucht man nur den Knopf 26 herauszuziehen (in der Zeichnung nach rechts)
und danach nach unten zu bewegen·
In Fig. 6 ist eine Maschine in Vorderansicht dargestellt,
mit deren Hilfe,unter Verwendung des beschriebenen Greiferkopfes Stoffmusterkollektionen hergestellt werden
können.
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In Pig. 6 Bind bereits beschriebene'Teile, wie der
k Greiferkopf 1 und die Führungs stangen*, auf denen er
verschiebbar ist,mit den gleichen Bezugszahlen ange-.deutet.
Der untere Teil der Maschine umfasst ein kastenförmiges Gehäuse 30,in dem sich Steuergeräte
__ und_d.er Antrieb für den Nachschub der Muster befinden.
Mit Handrad 52 wird die Ausgangslage des Stössels 44
(Fig.7) eingestellt, der nachher automatisch den Musterder
Maschine stapel nachführt. Der obere Teil 33/ist bezüglich des
unteren Teiles 30 zurückgesetzt. Der untere Teil trägt eine Führungsbahn 32 die in einer Faltleiste 33 endet.
Auf der Seite, unterhalb der Führungsbahn ist ein Mustermagazin 34 angehängt. In der Ausgangslage steht
der Greiferkopf 1 über dem Mustermagazin. Er kann mit
Hilfe des zweiseitig beaufschlagbaren luftzylinders nach links verschoben und wieder in seine Ausgangslage
zurückgebracht werden. Die Führungsbahn 32 findet eine
Fortsetzung in den Teilen 36 und 37.
Zwischen den Teilen 32 und 36 befindet sich eine
Papier - Führungsrolle 38. Die Rollen 39 und 40 sind synchron angetriebene Förderrollen, die einen von der
Vorratrolle 41 abgezogenett Papierstreifen 42 über die
absatzweise £ Führungsrolle 38 und die Bahnstücke 36,37/weiter-O0
fördern. Die Rollen 40 greifen den Papierstreifen nur o seitlich an, damit bereits aufgeklebte Muster frei
° passieren können.
ο
ο
An der Rolle 38 liegt ein elektromagnetisch betätigtes
Belebungsgerät 43 an, das den Papierstreifen 42 an den
Leim ί
- 6 -
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gwünschten Stellen mit Leim versieht.
Die Wirkungsweise der Maschine lässt sich an Hand des Schemas nach Pig. 7 erläutern. In diesem Schema sind
die beiden Nadelgreiferwalzen 2,3 durch zwei nebeneinanderstehende
Punkte in verschiedenen Positionen dargestellt. Sie befinden sich, wie beschrieben im
Greiferkopf und dieser steuert die Bewegungen der Nadelgreiferwalzen. In Pig. 7 ist auch das Mustermagazin
34 dargestellt,mit dem Stössel 44, der den
Stapel von Mustern M im Magazin anhebt und nachführt. In der Ausgangslage befinden sich die Nadelgreiferwalzen
2,3 auf dem Niveau A.. über dem Magazin. Die von dieser Ausgangslage auszuführenden Bewegungen werden im
folgenden als Schritte bezeichnet:
!.Schritt :
Zuerst wird Zylinder 14 beaufschlagt, der die Walzen
reihen 2,3 so schwenkt, dass die Nadelspitzen'sich einander
nähern (Fig.2). Danach drückt Zylinder 9 den Greiferkopf und damit die Walzen 2,3 bis auf das oberste
Stoffmuster M im Magazin nach unten. Die Walzen befinden eich nun auf dem Niveau B
2.Schritt :
Die luft aus Zylinder 14 wird abgelassen,die Walzen 2,3
schwenken unter dem Einfluss der Feder 16 zurück und die Nadelspitzen der Walzen 2,3 greifen das oberste
Stoffmuster.
: I (7/0
98 4Ö70106
3.Schritt :
Die Walzen 2,3 mit dem an ihnen hängenden Stoffmuster Μχ bewegen sich bis zum Niveau C nach oben. Dazu wurde
zuerst Zylinder 17 betätigt, der seinen gabelförmigen Schieber 18 vorschiebt und damit erreicht, dass die
Walzen auf dem Niveau C bleiben. In Fig.l entspricht
dies dem Hub x. Die Federn 12 können, dank dem Anschlag 18 den Halter 8 nur bis zu diesem Niveau hochheben.
4.Schritt :
Zylinder 35 verschiebet den Greiferkopf 1 mit den Walzen 2,3 nach links bis über das Bahnstück 36. Da das Muster ^
^Nadelspitzenreihen der von den beiden, nahe beieinander angeordneτen\Walzen 2,3
etwa in der Mitte gefasst wurde, hängen dessen Seiten
idas Muster wird, .dV
nun schlaff herunter undiwascteabeim Passieren der Faltleiste
33 gefaltet.
5. Schritt :
Befindet sich das- so gefaltete Muster M^ über dem Teil
der Führungsbahn, so wird Zylinder 9 beaufschlagt, so dass sich der Greiferkopf mit den Walzen bis auf das
Niveau D senkt. Dort befindet eich das entsprechend beleimte Papier 42 und der Greiferkopf drückt das Muster
auf diese Stelle auf. Nun wird .Zylinder 14 beaufschlagt,
so dass die Nadelgreiferwalzen 2,3 geschwenkt werden
und das Muster loslassen.Beim Loslassen spielt der Nieder-
}( halter 8'Veine wesentliche Rolle; er verhindert, dass
1I sich der Stoff nach oben wölbt. Aus Zylinder 17 wird
nun Luft abgelassen, so dass dear gabelförmige Schieber 18 den Greiferkopf freigibt.
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6. Schritt : · .
Aus Zylinder 9 wird Luft abgelassen und der Greiferkopf mit den Walzen 2,3 wird auf das Ausgangsniveau angehoben.
7. Schritt :
Zylinder 35 zieht den Greiferkopf in die Ausgangslage zurück. Hier kann dann das nächste Muster aus dem
Magazin abgehoben werden.
Die Beleimung des Papiers soll nur dort erfolgen, wo
ein Muster aufgeklebt wird. Die Beleimung muss daher intermittierend und synchron mit dem Bewegungsablauf
erfolgen. Dazu sind auf dem Greiferkopf Steuernocken angeordnet, die bei der Bewegung des Greiferkopfes die
elektrischen Schalter 51 betätigen. letztgenannte steuern die Leimabgabe des elektromagnetisch betätigten Be- ·
leimungskopfes 43.
Jeweils wenn beispielsweise zehn verschiedene , eine
Kollektion ausmachende Anzähl Muster auf das Papierband aufgeklebt sind, sorgt eine Zählvorrichtung dafür, dass
das Papierband eine gewisse Strecke Y weiter gefördert wird, ohne dass Muster aufgeklebt werden. Die einzelnen
Kollektionen sind so voneinander getrennt. Bei der beschrejibenen Maschine sind die beiden Nadelgreiferwalzen
möglichst nahe beieinander angebracht, damit sie ein Musterstück in der Mitte fassen und dieses
falten können. Will man keine Paltmusterkollektionen
herstellen,so kann man natürlich die beiden Nadelgreifer-
- 9 209840/0106
walzen in grösaerem Abstand voneinander anbringen und
das Huster nahe seinem Rand fassen. Das Huster wird dann in annähernd flacher Lage gehalten.
Die Figuren 8 und 9 zeigen einen Greiferkopf,bei dem
keine Nadelgreiferwalzen, sondern horizontal hin und her bewegbare, mit Greifernadeln besttickte Elemente
verwendet werden. Ausserdea sind hier die beiden Nadelreihen
weiter voneinander entfernt, so, dass sie ein Stoffmuster am Rand fassen können. In diesem Fall
spielt der Niederhalter eine wichtige Rolle beim Loslassen des Husters. In den Figuren 8 und 9 eind:
100 und 101 Elemente?die mit Greifernadeln 102 bestückt
sind. 103 ist eine Niederhalteplatte mit Ausnehmungen 104,
105 ein Hahnen, der mit der Platte 103 verbunden ist,
106 ein im Rahmen befestigter Steg, in dem Hebel
107 schwenkbar gelagert sind und auf dem ein Druckluftzylinder 108 mit zwei Stösseln befestigt
ist.
109 ist eine Feder, die oben an den Hebeln angreift und die Nadelreihen 102 auseinanderdrängt
.
In Fig. 9 ist in der rechten oberen Hälfte ein Schnitt längs der Linie IX - IX in Pig. 8 dargestellt. Der Rest
der Figur 9 zeigt den Greiferkopf von unten. Bei der Greifoperation wird zuerst Zylinder 108 beaufschlagt,
der nun mit Hilfe der beiden Hebel 107 die nadelbestückten Elemente 100 und 101 aufeinander zu bewegt.
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Nun kann der Greiferkopf auf das Stoffmuster gedrückt können
und danach / die Stössel des Zylinders 108 zurückgezogen
werden . Die Kraft der Feder 109 drängt nun die Elemente 100 und 101 auseinander, eo dass die
Nadelreihen 102 das Muster greifen. Zum Loslassen wird wieder Zylinder 108 beaufschlagt. Der Niederhalter 103
sorgt dafür, dass das Stoffmuster, dasja am
Rand gefasst wurde, sich nicht nach oben wölbt. Die Unterlage, auf der das Muster abgelegt wird,sorgt
dafür,dass das Muster sich nicht nach unten wölben kann.
In Fig. 6 ist eine Maschine dargestellt, die mit normalem
Papier arbeitet, das mittels der Beleimungsvorrichtung 43 beleimt wird. Eine relativ kleine Aenderung an der
Maschine erlaubt es, mit "Heissklebepapier" zu arbeiten. Es ist dies ein einseitig mit Kunststoff beschichtes
Papier,das nur bei Erwärmung klebfähig ist. An der
+) Maschine muss dazu Teil 36 der Führungsbahn mit/Heiz-
- 7*Ί
elementen versehen werden, die diese/ ee auf der zum Kleben erforderlichen Temperatur halten. Die Beleimungsvorrichtung
43 kann weggelassen werden.
Es ist sogar möglich, die Maschine wahlweise mit Heissklebepapier oder mit gewöhnlichem, zu beleimenden Papier
zu betreiben.
+) elektrischen, über einen eingebauten Temperaturfühler und einen einstellbaren Thermostat steuerbaren
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Claims (12)
1. Maschine zum selbsttätigen Herstellen von auf blattförmigen Trägern,
z.B. Papier, befestigten, vorzugsweise aufgeklebten Stoffmusterfolgen (Kollektionen), bei der nacheinander die obersten Musterstücke
eines Stapels mittels einer Greifernadeln aufweisenden Greifvorrichtung
vom Stapel abgehoben, anschließend weitergefördert und schließlich mit dem in Bandform fortlaufend weitergeförderten Träger
verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (1>
105) zugleich als Fördervorrichtung für die Weiterförderung
eines Musterstückes (M 1) vom Stapel (M) zum Träger (^2) benutzt und
zu diesem Zweck als Ganzes beweglich, vorzugsweise verschiebbar geführt und antreibbar ist, daß die Greifvorrichtung (1J IO5) iwei in
einem Abstand voneinander angeordnete, mit in Reihen angebrachten Nadeln (23; 102) bestückte, im wesentlichen in einer Ebene für das
Nähern und Entfernen voneinander beweglich geführte und außerdem heb- und senkbar antreibbare Elemente (2,35 100,101) enthält, daß die
Nadeln (23; 102) der beiden Elemente (2,3; 100,101) gegenüber der Stapelebene in entgegengesetzten Richtungen schräg nach außen geneigt
sind und daß die Maschine mit Antrieben (1^,9,16,17,18,35) für die
Greifvorrichtung (1; IO5) als Ganzes und die an ihr beweglichen
Elemente (2,3? 100,101) ausgerüstet ist, die für die sich wiederholende
Ausführung des folgenden Bewegungszyklus programmiert sind:
a) Die die Nadeln (23; 102) tragenden Elemente (2,3; 100,101) und
damit die Nadelreihen sind bei einer Ausgangslage (A) der Greifvorrichtung
(1; 105) über dem Stapel (M) einander genähert.
b) Die die Nadeln tragenden Elemente werden auf den Stapel abgesenkt
(B).
c) Die die Nadeln tragenden Elemente werden voneinander wegbewegt,
so daß die Nadeln in das oberste Musterstück einstechen.
d) Die die Nadeln tragenden Elemente werden mit dem ergriffenen Musterstück vom Stapel in eine für die Weiterförderung ge-
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eignete Höhe angehoben (C).
e) Die Greifvorrichtung (1; IO5) mit den die Nadeln (23,102)
tragenden Elementen (2,3» 100,101) wird soweit nach der Seite bewegt, daß das mitgeführte Musterstück (M 1) über den Träger
mit dem es verbunden werden soll, gelangt.
f) Die Greifvorrichtung (1; IO5) wird soweit abgesenkt (D), daß
das Musterstück (M 1) auf den Träger (kZ) gelangt.
g) Die die Nadeln tragenden Elemente werden einander genähert, so daß die Nadeln aus dem Musterstück herausgezogen werden.
h) Die Greifvorrichtung wird auf die Ausgangshöhenlage (A) angehoben.
i) Die Greifvorrichtung wird in ihre Ausgangslage über dem Stapel (M) zurückbewegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, daß in die Bewegungsbahn der Greifvorrichtung
(1; 105) von der Lage über dem Stapel (M) zur Absenkstelle
über dem Träger (k2) eine eine FaIteinrichtung (Leiste 33)
enthaltende Führungsbahn (32) für das Musterstück (M 1) vorgesehen ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorschublänge des Trägers (4-2) zwecks Einstellung d-er Abstände
der auf dem Träger zu befestigenden Musterstücke einstellbar ist, vorzugsweise zugleich mit der Einstellung einer nach jeder fertigen
Musterstückreihe zu schaltenden größeren Vorschublänge.
4. Maschine nach Anspruch 1 und 2 oder 3i dadurch gekennzeichnet,
daß die Maschine für das Aufkleben der Musterstücke mit flüssigem Kleber eingerichtet und hierzu ein über Anschlagschalter (5I)
unter der'Einwirkung der in Bewegung befindlichen Greifvorrichtung
(1; 105) elektrisch steuerbares Belebungsgerät (O) vorgesehen
ist.
• dadurch gekennzeichnet,
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5. Maschine nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine zwecks Verwendung eines für Heißkleben ausgerüsteten
Trägers mit einer elektrischen, über einen eingebauten Temperaturfühler und einen einstellbaren Thermostat steuerbaren
Heizvorrichtung ausgerüstet ist.
6. Maschine nach Anspruch 1 bis J>, dadurch gekennzeichnet, daß die
Maschine zwecks wahlweisen Arbeitens mit Flüssigklebung oder
mit Heißklebung sowohl gemäß Anspruch k als auch gemäß Anspruch
eingerichtet ist.
7. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet
durch zwischen den Nadeln und/oder den die Nadeln tragenden Elementen angeordnete Niederhalter (81, IO3) für die Musterstücke.
8. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Nadeln (23) tragenden Elemente Greiferwalzen (3»3) sind, die in der Greifvorrichtung (Greiferkopf 1)
in ihre Teildrehung zulassender Weise gelagert sind.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferwalzen
(2,3) durch Zahnritzel (I3) gegenläufig gekuppelt sind.
10. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden außer 8 und
9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nadeln (102) tragenden Elemente (100, 101) schieberartig ausgebildet sind.
11. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß für die einzelnen Bewegungsvorgänge pneumatische Antriebe mit Rückstellung durch doppelt wirkende Ausbildung
oder durch Kraftspeicher, insbesondere Federn, vorgesehen
sind, wobei aber die das Einstechen der Nadeln (23, 102)
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bewirkende Bewegung unter Federkraft (16; IO9) und die das Herausziehen
der Nadeln bewirkende Bewegung gegen diese Federkraft pneumatisch bewirkt wird.
12. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nadeln (235 102) tragenden Elemente
(2,3; 100,101) in der sie tragenden Greifvorrichtung leicht auswechselbar angeordnet sind.
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| DE2212860B2 DE2212860B2 (de) | 1978-12-21 |
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Family Applications (1)
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