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DE2210865A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer widerstandsfähiger Hohlkörper - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer widerstandsfähiger Hohlkörper

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DE2210865A1
DE2210865A1 DE19722210865 DE2210865A DE2210865A1 DE 2210865 A1 DE2210865 A1 DE 2210865A1 DE 19722210865 DE19722210865 DE 19722210865 DE 2210865 A DE2210865 A DE 2210865A DE 2210865 A1 DE2210865 A1 DE 2210865A1
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DE
Germany
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carriage
rollers
mold
resin
cylindrical
Prior art date
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Pending
Application number
DE19722210865
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Der Anmelder Ist
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/56Winding and joining, e.g. winding spirally
    • B29C53/58Winding and joining, e.g. winding spirally helically
    • B29C53/60Winding and joining, e.g. winding spirally helically using internal forming surfaces, e.g. mandrels
    • B29C53/68Winding and joining, e.g. winding spirally helically using internal forming surfaces, e.g. mandrels with rotatable winding feed member
    • B29C53/70Winding and joining, e.g. winding spirally helically using internal forming surfaces, e.g. mandrels with rotatable winding feed member and moving axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD 2210865 DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DIPL.-ING. SELTING
5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
6. März 1972 Sch-DB/ls
Aldo Piola
Villa Marisa, Inverigo (Como), Italien
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer, widerstandsfähiger Hohlkörper
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer, widerstandsfähiger Hohlkörper, insbesondere mit großen Abmessungen.
Bei großraum!gen zylindrischen Körpern, beispielsweise einem Silo, ergeben sich beträchtliche Schwierigkeiten beim Transport von der Fertigungsstätte zum Aufstellungsort. Um diesem Nachteil abzuhelfen wurde bereits vorgeschlagen, eine zylindrische steife Form mit Glasfasern zu umwickeln, die mit Kunstharz mit einem Polymerisations-Katalysator imprägniert worden sind. Die Glasfaserlagen wurden als Ringschichten aufeinandergelegt, während das Harz mit Spritzpistolen aufgespritzt werden mußte. Dieses Verfahren hat jedoch keinen großen Anklang gefunden, v/eil die fertigen zylindrischen Hohlkörper bezüglich der Innenäuckfestigkeit
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nicht zufriedenstellend sind und das von Hand durchzuführende Aufspritzen des Harzes gesundheitsschädigend wirkt, weil die Atmungsorgane angegriffen werden.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Hohlkörper auch sehr großer Abmessungen, auf rasche, billige und für die Arbeiter ungefährliche Art und Weise, wobei die zylindrischen Körper bei verhältnismäßig dünnen Wänden große mechanische Festigkeit aufweisen und gegen chemische Einflüsse widerstandsfähig sein sollen.
Diese Aufgaben werden gelöst durch ein Verfahren gemäß dem auf die Außenwand einer starren zylindrischen Form mindestens eine Trennmittelschicht aufgebracht wird, auf die widerstandsfähiges band- oder fadenförmiges Endlosmaterial spiralförmig verlaufend mehrfach geschichtet gewickelt und mit einem flüssigen Harz und darin enthaltenen Polymerisations-Katalysatoren imprägniert wird, wobei die Spiralwicklungen der einen die Form umgebenden Materialschicht zu den Spiralwicklungen der folgenden Materialschicht gekreuzt sind.
Die Vorrichtung umfaßt einen geräderten Wagen, über den seitlich mindestens zwei Rollen vorstehen, die sich auf der Mantelfläche einer starren zylindrischen Form abstützen; mindestens einen untersetzten Motor, der ein auf einer senkrechten Welle des Wagensjplagertes Antriebsrad antreibt, das mindestens eine Kettenschlinge spannt, die um den Außenumfang der Form herumgelegt ist; eine auf dem Wagen stehende Säule, die eine Führung für einen auf- und abbeweglichen Schlitten darstellt, wobei die Schlittenbewegung durch eine Kette bewirkt wird, die um zwei Zahnräder umgelenkt ist, welche von der Säule getragen
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werden und deren eines von. dem Motor angetrieben wirdj ferner Träger für die Spulen des widerstandsfähigen Wickelmaterials; mit dem Schlitten verbundene Organe zur Führung des von Spulen abzuziehenden Materials auf die Form und Vorrichtungen zur Imprägnierung des von den Spulen abgezogenen Widerstandsfähigen Endlosmaterials mit einem flüssigen Harz, das Polymerisations-Katalysatoren enthält.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht der Anordnung während eines Verfahrensschrittes,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht der Anordnung während eines anderen Verfahrensschrittes,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 und 6 in vergrößertem Maßstab zwei Einzelheiten der Vorrichtung.
) Mit der Anordnung werden Hohlkörper mit großen Abmessungen automatisch hergestellt, wobei eine starre Metallform 1 als Kern dient, die vorzugsweise aus gebogenen, miteinander verschraubten Schalen besteht.
Die Anordnung umfaßt einen Wagen 2 mit Laufrädern 3, > die in frei drehbaren, schräg gerichteten Radgabeln 4 gelagert sind und sich selbsttätig in Fahrtrichtung einstellen.
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Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, stehen von dem Wagen 2 zwei gegen die starre Form 1 gerichtete Rollen 5 ab, die frei drehbar auf Tragelementen 6 gelagert sind, die mit dem Wagen über Schlitten und Führungen senkrecht und waagerecht so verstellbar verbunden sind, daß sie in Richtung gegen die Form 1 bzw. von ihr weg bewegt werden können. Da dies nicht erfindungswesentlich ist, werden Einzelheiten der Deutlichkeit halber nicht gezeichnet.
Die Rollen 5 rollen bei Verfahren des Wagens 2 auf der Mantelfläche der starren Form 1 ab, wobei die gegenseitige Anordnung von Wagen und Form davon abhängt, ob die Rollen mehr oder weniger über den Rand des Wagens vorstehen.
Am unteren Teil der Form 1 befindet sich ein stationärer, der Deutlichkeit halber nicht gezeigter Zahnkranz, um den eine endlose Kette 7 herumgelegt ist. Die Form der Zahnkranzzähne ist so gewählt, daß sich die Kettenglieder leicht abheben lassen, wenn die Kette von dem Zahnkranz abgezogen wird. Die Kette 7 kann auch durch eine Zahnstange oder ein endloses flexibles Antriebsübertragungsorgan, beispielsweise einen Treibriemen, ersetzt werden, bei dem sich' der Zahnkranz erübrigen würde. Wichtig ist, daß zwischen dem Antriebsübertragungsorgan und der Form 1 kein Schlupf vorhanden ist.
Auf dem Wagen steht aufrecht ein Metall ständer 8, der über nicht gezeichnete Mittel mit einem senkrecht verstellbaren, starren Halter 9 verbunden ist. An der der Form 1 zugekehrten Seite des Ständers 8 befindet sich eitie gerade Führung, auf der zwei Schieber Io sitzen, die aufeinander zu bzw. voneinander weg beweglich sind und zwei frei um ihre vertikale Achse drehbare Spann-
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rollen 11 tragen.
Neben dem Ständer 8 ist eine stehende Welle 12 vorgesehen, die in einem Lager 13 um ihre Achse drehbar gelagert ist. Die Welle 12 trägt ein Zahnrad 14, das über eine Innennut mit einer geraden Rippe 15 in Eingriff kommt, die von der Welle 12 absteht. Hierdurch wird erreicht, daß das Zahnrad 14 in senkrechter Richtung frei längs der Welle 12 verstellbar, jedoch zu ihr undrehbar ist.
Der Halter 9 ist so gestaltet, daß er oben und unten über das Zahnrad 14 vorsteht, das mit Spannrollen 11 (Fig. 6) in gleicher Ebene liegt. Wird der HaItEr 9 am Ständer 8 nach oben oder nach unten verschoben, so nimmt er die Spannrollen 11 und das Zahnrad 14 mit.
Fig. 6 zeigt sehematisch die Baueinheit aus dem Ständer 8, dem Halter 9 mit den Schiebern 10 und den SpannrolLen IL, der Welle 12 und dem Zahnrad 14, wobei die Baueinheit von der der Form 1. zugekehrten Seite des Wagens gesehen ist. Die Lette 7 läuft über das Zahnrad 14 und wird durch die Rollen 11 gespannt. Die Drehung der Welle 12 wird daher auf das Zahnrad 14 übertragen, das auf die Kette 7 wirkend eine Bewegung des Wagens um die starre Form 1 heruu hervorruft (Fig. 1, 3 und 6).
Auf den linien 2 ist ein untersetzter Motor 16 mit Geschwindigkeitsregler vorgesehen, der über ein Getriebe ein Zahnrnd 1-7 und über ein weiteres Getriebe ein Zahnrad 18 anureibt. Dar; Zahnrad 17 überträgt seinerseits den Antrieb über einen Zahnriemen 19 auf eine Zahnscheibe 20, welche auf das freie Ende der Welle 12 aufgekeilt l.ii, die so von dem Motor 16 gedreht wird.
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Auf dem Wagen 2 befindet sich ferner eine Säule 21, deren Seiten eine Führung darstellen, auf der vier Rollen 22 gleiten, die an einem Schlitten 23 befestigt sind, zu dessen Verstellung nach oben oder unten sie dienen.
Am oberen und am unteren Ende der Säule 21 sind zwei Zahnräder 24 und 25 um ihre Achse frei drehbar vorge sehen, um die eine Kette 26 umgelenkt ist. Das Zahnrad 25 wird über einen Zahnriemen 27 angetrieben, der um ein Zahnrad 28 läuft, das auf eine Welle 29 aufgekeilt ist, die auch das Zahnrad 25 trägt. Fig. 5 zeigt in Draufsicht und in vergrößertem Maßstab die Anordnung der Säule 21 mit dem Schlitten 23 und den entsprechenden Antriebs- und Führungsteilen.
An der Kette 26 ist ein vorstehender Stift 30 befestigt, der in eine längliche, waagerechte Nut 31 in dem Schlitten 23 eingreift und der den Schlitten bei der Kettenbewegung nach oben oder unten mitnimmt.
Der Wagen trägt außerdem einen Behälter 32, der Harze mit Polymerisations-Katalysatoren enthält; beispielsweise Epoxyharze, Bisphenol- oder Isophthalsäureesterharz und außerdem ist ein großer Behälter 33 vorhanden, der von einem Kompressor 34, der von dem Motor 16 angetrieben wird, mit Druckluft beaufschlagt wird. Am Schlitten 23 sind zwei Spritzpistolen 35, 36 befestigt (Fig. 1 und 2), aus denen mit Hilfe der Druckluft des Behälters 33 flüssiges Harz mit dem Katalysator gespritzt wird. Der Übersichtlichkeit halber sind die die Behälter 32, 33 und die Pistolen 35, 36 miteinander verbindenden Leitungen nicht gezeichnet worden.
Der Schlitten 23 trägt mindestens eine frei um ihre
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senkrechte Achse drehbare Spule 37 mit einem endlosen Band aus Glasfasern, beispielsweise den unter dem Namen "Mat" bekannten Fasern. Als widerstandsfähiges Fasermaterial können auch andere Materialien wie Steinwolle, Asbest, Kunstseide, Nylon und dgl. verwendet werden.
Der Schlitten 23 weist einen Flansch 3B auf, an den ein länglicher Arm 39 ansetzbar ist, der an seinem freien Ende mehrere Andruckwalzen 4o trägt, die gegen die Mantelfläche der starren Form 1 gedrückt werden. Hierzu dient eine Feder, die in einem Rohrteil des Armes untergebracht ist, zu dem ein zweiter Armteil teleskopartig verstellbar ist.
Auf dem Wagen 2 ist ferner ein senkrechter Pfosten 41 vorgesehen, von dem eine Anzahl feststehender Träger ausgehen, die Spulen 42 mit Fäden aus Glasfaser, Steinwolle, Asbest, Kunstseide, Nylon oder dg]. halten.
Mittels eines Auslegers ^3 trägt der Pfosten 4l auch eine Wanne 44, die teilweise mit einera einen Katalysator enthaltenden Harz gefüllt ist, beispielsweise Epoxyharz, Polyesterharz, Disphenolharz oder Isophthalharz. Am Boden und an den Ein- und Auslarsenden der Wanne befinden sich kleine Walzen 45, 46, 47· Au3erdr-m ist eine Kammleiste 46 vorhanden, die als Fadenführungselement fli1 die von den Spulen abgezogenen Fäden dient.
Mit Hilfe des Flansches 38 sind die Träger der Spulen 37 und der Spritzpistolen 35 und 36 sowie der Arm 39 von dem Schlitten Tj5 abnehmbar.
Anstatt des Arme;- 3Q kann mit dem Flansch 38 ein länglicher Arm 49 verbunden werden, der r,ne]\^ev: Hollen 5Oi
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51 und einen Kamm 52 trägt. Außerdem ist an dem Schlitten 23 ein Walzenpaar 53 (Fig. 3 und 4) befestigt, dessen Funktion noch erläutert wird.
Am Aufstellungsort des zylindrischen Hohlkörpers wird die Form 1 so aufgebaut, daß der Wagen 2 um sie herumfahren kann, wobei die Rollen 5 auf dem Formmantel abrollen. Mit der durch die Spannrollen 11 gespannten Kette 7 greift das Zahnrad 14 zusammen, vom Schlitten 23 geht der Arm 39 mit den Spritzpistolen 35» 36 aus und auf eine Spule 37 ist ein Band aus Glasfasern aufgewickelt.
Wenn der Motor 16 das Zahnrad 14 antreibt, wird über die Kette 7 der Wagen 2 ständig um die Form 1 herumgeführt. Gleichzeitig bewegt sich der Schlitten 23 abwechselnd nach oben und nach unten. Zu Beginn dieser Bewegungen wird das freie Ende des Bandes 5^ an der Form befestigt, so daß das Band während des Wagenumlaufes und der Schlittenverstellung auf die Außenfläche der Form spiralförmig aufgewickelt wird und übereinandergeschichtete Lagen bildet, bei denen die Wicklungen einer Lage relativ zu denjenigen der darunterliegenden Lage gekreuzt sind, was darauf zurückzuführen ist, daß der Schlitten 23 mit der Spule 37'sich nach oben bzw. nach unten bewegt.
Während der Aufwicklung des Bandes 54 wird das Harz mit dem Katalysator für die Polymerisation von der Spritzpistole 35 unmittelbar auf den Mantel der Form 1 und von der Spritzpistole 36 auf die Außenfläche des Bandes 54 aufgespritzt. Das Band wird unterbrechungslos um die Form 1 herumgelegt und ist durch seine starke Imprägnierung mit Harz sehr beständig gegen chemische Einflüsse.
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Es ist zweckmäßig, vor dem "Aufbringen des von der Spule 37 abgezogenen Bandes 54 auf die starre Form 1 die Außenfläche der Form mit einer Trennschicht zu versehen, beispielsweise mit Silikon, Wachs oder dgl. zu bespritzen, oder sie mit klebstoffabweisendem Bandmaterial, beispielsweise Silikonpapier oder dgl. zu beschichten, das in gleicher Weise wie das Glasfaserband 54 aufgewickelt werden kann.
Die Druckwalzen 40 am Arm 39 gewährleisten ein gleichmäßiges Anlegen des Bandes 54 an die Formoberfläche und vermeiden das Auftreten von Luftbläschen.
Nach Beendigung des Wickel- und Imprägniervorganges werden der Arm 39 vom Flansch 38 aufgenommen und die Pistolen 35* 36 sowie die Spulen 37 vom Schlitten entfernt .
An dem Flansch '38 wird dann der Arm 49 befestigt (Fig. 3 und 4) und es werden von den Spulen 42 Fäden abgezogen, die zwischen den Rollen bzw. Walzen 45, 46, 47, 53, 50 sowie zwischen den Zinken der Kämme 48, 52 hin durchlaufen und zu der Rolle 5I gelangen, die sie als Fadenbündel 55 auf die bereits gelegte Schicht 56 aus dem Band 54 aufbringt. Die von den Spulen 42 abgezogenen Faden werden über -den Boden o-a>:· Wanne 44 geführt und mit Harz imprägniert, v;udurch die Fäden stark und ■widerstandsfähig werden, v.'enn die Po lymeri sie rung des Harzes beendet ist.
Auch diese Fäden werden in mehreren Lagen übereinander geschichtet, wobei die endlosen Spiralen der Fadenstränge zu den Spiralen der darunter befindlichen Schicht aus den erwähnten Gründen gekreuzt verlaufen«
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Zur Erzielung des größten mechanischen Widerstandes der durch das Fadenbündel gebildeten Wand müssen die Windungen dieser Fadenbündel einen genügend großen Winkel zur senkrechten Ebene einschließen. Bei jeder Schichtlegung bilden die Fadenbündel Wicklungen, die zu den benachbarten Windungen der gleichen Schicht im Abstand liegen, d.h. während jeder Bewegung des Schlittens nach oben oder nach unten wird das Fadenbündel in weiten Spiralen gewickelt, deen Windungen in gegenseitigem Abstand liegen und eine vorgegebene Steigung haben. Durch die nachfolgenden Schlittenbewegungen bilden die Fadenbündel dann aufeinandergeschichtete Lagen mit zueinander versetzten Windungen, wodurch schließlich ei ne geschlossene Wand gewünschter Stärke ohne Zwischenräume entsteht.
Die Aufwicklung des von der Spule 37 abgezogenen Ban des 5^ und die Aufwicklung der von den Spulen 42 kommenden Fäden sowie die Imprägnierung von Band und Fäden mit einen Katalysator enthaltendem Harz, werden völlig automatisch durchgeführt und mit wesentlich höherer Arbeitsgeschwindigkeit auf die Form aufgebracht als dies von Hand möglich ist.
Die Fahrgeschwindigkeit des Wagens 2 ist streng an die Bewegungsgeschwindigtcei t des Schlittens 23 gebunden, d.h. jedes Verlangsamen oder Anhalten des Wagens hat sofort ein Verlangsamen oder Halten des Schlittens zur Folge. Da der Motor 16 den Antrieb Über zwei getrennte Geschwindigkeitsregler auf die Riemenscheiben 17 und 18 überträgt, ist es möglich, ein anderes Geschwindigkeitsverhältnis zwischen dem Vorschub des Wagens 2 und der Verstellung des Schlittens 23 zu wählen, wodurch es möglich 1st, die Steigung der Windungen des Bandes 54 oder des Fadenbündels 55 auf der Form 1 zu verändern.
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ORIGINAL INSPECTED
Nach Beendigung der Schichtenlegung auf der Form 1 und Aushärtung des diese Schichten imprägnierenden Harzes wird die Form 1 entfernt und es bleibt ein zylindrischer Hohlkörper mit beträchtlicher Resistenz gegen chemische Stoffe und ebenso großer mechanischer Festigkeit. Vorzugsweise besitzt der zylindrische Körper wie beschrieben eine innere zylindrische Schicht aus Bändern 5^ und eine äußere zylindrische Schicht aus Fadenbündeln 55J Jedoch kann er auch nur aus dem Band ^h bzw. den FadenbUndeln 55 gefertigt werden.
Zweckmäßig werden mittels einer geeigneten Vorrichtung der Bewegung des Schlittens 23 bei der Ankunft in der oberen oder unteren Endlage Pausen zwlschengnschaltet.
Der fertige zylindrische Hohlkörper läßt sieh hochheben, in dieser hochgehobenen Stellung halten und unten durch einen neuen zylindrischen gleichen Körper ergänzen, der mit ihm durch Verschweißen oder dgl. verbindbar ist. Auf diese Weise kenn dtr Hohlkörper eine beträchtliche Höhe erreichen.
Die Kette 7 kann anstatt durch die Hollen 11 auch mittels der Rollen 5 gespannt werden, die über den Wagen vorstehen und an der Form abrollen können.
Dadurch, daß die beschriebene Vorrichtung verschiedene Wickellagen aneinanderlegen kann, ur^d zwar die Fadenlagen 55 und die Bandlagen 5^> um eine luftblasenfreie, unterbrechungslose Wand gleichmäßiger Stärke zu erzielen, daß die Wickelspiralen des Bandes und der Fadenstränge einander kreuzen, und daß die Neigung der Band- und Fadenstrangwindungen in Abhängigkeit von dem Durchmesser und der Höhe des zyllndrisehen Körpers und der bestimmungsgemäßen Festigkeit gewählt und konstant ge-
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halten werden kann, kann der Hohlkörper auch mit geringerer Wandstärke hergestellt wenden, ohne seine vorteilhaften Eigenschaften einzubüßen.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    . JVei
    1.I Verfahren zur Herstellung zylindrischer, v.-icler standsfähiger Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet , da-i auf den Außenmantel einev zylindrischen starren Form (l) eine Trennmictel-
    .hicht aufgebracht wird, die ihrerseits mit in mehreren Soniehtla^eii aoirr.lförmig um die Form gewickeltem v/idereUi-.\/;;i:ihlgem Material (55» D^) -γ· r.'<:eckt wird, daii Ui; jeweils neuen Wi ekel "Ligen die darunter befindlich·-. -... mzen, und daß diese Material-';: c/:lungen '54, 35 ] rr Li; einem flüssigen Harz mit Pol vinerl oations-k:": ί'ΐΐ· .-.-.ei oren imprägniert worden.
    :z . ^'erfahren nach Anspruch i, da d u r c .· g e k e η η :. e i e i: r et, w In jeder einzelnen Schier.^ ■ in/' die .ipiralfcr.riigen .Mat-erialv.'icklun^c-K 5^i 55) mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind.
    '■) /ei'i'anr-frn tiach Anspruch 1 oder 2, dad u c c h F, '·■ k <> η η ζ ti 1 :■ h η e t s dai3 das v/io1 --bca frihige Material aas ern:.':.ösen Faiensui ängen (35)
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen die Trenn mittelschicht und die Schichten der endloser; Fad enstränge ('35) noch mindestens eine Lage kontinuierlicher Wicklungen eines Bandes aus widerstandsfähigem Mataial eingebracht wird, wobei die Oberfläche dienes Bandes mit einem fl;,i:sigeri Harz mit einem Polymerisa ti oris-Katalysa tor besprünt wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
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    gekennzeichnet , daß das die Wicklungen bildende widerstandsfähige Material (54, 55) in die Materialgruppe gehört, die Glasfasern, Steinwolle, Asbest, Kunstseide (Rayon) und Nylon enthält.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5» d a d u r c h ge kennzeichne l , daß das flüssige Harz in die Gruppe der Harze bestehend aus Epoxy-, Polyester-, Bisphenol- und Isophthalharzen gehört.
    7. Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Hohlkörper gemäß dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen gerädaten Wagen (2), über den seitlich mindestens zwei Rollen
    5) vorstehen, die auf der Mantelfläche einer star-
    r-jn zylindrischen Form (1; abrollen; wenigstens einen untersetzten Motor (16) zum Antrieb eines auf einer senkrechten Welle (12) des Wagens (2) gelagerten Antriebsrades (14); mindestens eine auf der Außenmantelfläche der starren Form (1) aufliegende über das Antriebsrad (14) gespannte endlose Kette (7); einen Pfosten (21), der auf dem Wagen (2) steht und eine Führung für einen hin- und herbeweglich verstellbaren Schlitten (23) darstellt, dessen Bewegung von einer Kette (26) vermittelt wird, die über zwei an diesem Pfosten (21) gelagerte Zahnritzel (24, 25) läuft, von denen eines (25) durch den untersetzten Motor (16) angetrieben wird; Träger für Spulen (37, 42) mit dem widerstandsfähigen Wickelmaterial (5^, 55); Organe (39, 40, 38, 50, 51), die am Schlitten (23) vorgesehen sind und das von den Spulen (37, ^2) abgezogene widerstandsfähige Material (54, 55) der Mantelfläche der Form (l) zuführen, und durch Vorrichtungen (35, 36, 44) zur Imprägnierung des widerstandsfähigen Material (54, 55), das von den Spulen abge-
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    »AD ORIGINAL
    zoger, und mit einem Harz mit Polymerisations-Katalysatoren getränkt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dais der Motor (16) mindestens einen Geschwindigkeitsregler aufweist, mit dem die Rotationsgeschwindigkeit des die Antriebskette (26) des Schlittens {2J>) treibenden Ritzels (25) relativ zu der Drehgeschwindigkeit des Zahnrades (14) regulierbar ist.
    9- Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzei chnet , daß die Kette (7) von zwei Spannrollen (11) gespannt gehalten wird und das Antriebsrad (14) und die Spannrollen (11) von einem Halter (9) getragen werden, der auf einem aufrechten Ständer (8) des Wagens (2) senkrecht verschiebbar ist, und daß die Spannrollen (11) an dem Halter aufeinander zu und voneinander weg beweglich angeordnet sind.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9> dadurch gekennzeichnet , daß auf dem Wagen (2) mehrere Träger für mehrere Spulen (42) der Fäden aus widerstandsfähigem Material vorgesehen sind, daß der Wagen (2) eine Wanne (44) für das flüssige Harz aufweist, daß Leitwalzen (45, 4C, 47) vorhanden sind, die die von den Spulen (42) abgezogenen Fäden in der Wanne (44) führen, und daß an dem auf dem senkrechten Pfosten (21) verschiebbaren Schlitten (23) ein länglicher Arm (49) befestigbar ist, der Rollen (50, 51) zur Führung und Aufbringung der mit Harz imprägnierten Fäden auf die Außenfläche der Form (1) trägt.
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    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (23) einen Träger für eine drehbare Spule (37) für das widerstandsfähige Bandmaterial aufweist, daß an dem Schlitten (23) mindestens eine Spritzpistole (35#
    36) befestigt ist, die mittels Druckluft aus einem auf dem Wagen (2) befindlichen Druckluftbehälter (33) das flüssige Harz auf die Oberfläche des von der Spule (37) abgezogenen Bandes (5*0 spritzt, und daß die mit dem Schlitten (2) verbundenen Organe oir.en länglichen Arm (39) tragen, dessen freies Ende mehrere Druckrollen (4o) aufweist, die das von der Spule abgezogene Band gegen.die Mantelfläche der Form (l) drücken, wobei das freie Ende des Armes von wenigstens einer Feder gegen die Form (1) gedrückt gehalten wird.
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß das auf Spulen (37, 42) aufgespulte Material aus der Gruppe gewcählt ist, die Glasfasern, Steinwolle, Asbest, Kunstseide und Nylon umfaßt, und daß das Harz zu der Gruppe bestehend aus Epoxy-, Polyester,-, Bisphenol- und Isophtlmlharzen gehört.
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DE19722210865 1971-03-10 1972-03-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer widerstandsfähiger Hohlkörper Pending DE2210865A1 (de)

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