DE3511064A1 - Vorrichtung zur herstellung zylindrischer grossbehaelter durch wickeln harzgetraenkter fasern (rovings) - Google Patents
Vorrichtung zur herstellung zylindrischer grossbehaelter durch wickeln harzgetraenkter fasern (rovings)Info
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Description
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- ~Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Großbe-
- hälter durch Wickeln harzgetränkter Fasern (Rovings)" Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Großbehälter durch Wickeln harzgetränkter Fasern (Rovings) mit einer zylindrischen lotrecht aufstellbaren Wickelform und einer Wagenkolonne, mit einer konzentrisch um die Wickelform herumführenden Bahnführung. Dabei nimmt der vorletzte Wagen ein Gestell mit mehreren Fadenspulen auf, während der letzte Wagen ein Harzbad und dahinter einen Wickelkopf aufnimmt, an dem die getränkten Fäden aus einer Lage nebeneinander in eine Lage übereinander geeignet zum Aufwickeln auf die Form gebracht werden. Der Wickel kopf ist lotrecht verfahrbar.
- Mit einer Anlage der vorgenannten Art ist es möglich, die Wände zylindrischer Großbehälter dort herzustellen, wo sie aufgestellt werden, sodaß man den Transport sparen kann. Es ist ohne weiteres möglich mit solchen Anlagen zylindrische Behälter mit einem Durchmesser von 10 Metern und mehr herzustellen. Bei Wickeln fährt die Wagenkolonne fortgesetzt gleichmäßig um die Form herum, wobei die Fäden, mit Harz getränkt, am Wickelkopf übereinander in einer gewünschten Breite aufgewickelt werden abwechselnd Während des Umfahrens bewegt sich der WickelkopfVgleich und unten mäßig nach oben#daß schraubenlinienförmig aufgewickel wird. Nachdem Aufwickeln auf die Form in der gesamten Höhe und nach Trocknen der Harzes wird die Form nach innen gelöst, der bereits gewickelte Behälterschuß wird hochgefahren, sodaß ein neuer Behälterschuß gewickelt werden kann. Die Verbindung mit dem bereits gewickelten hochgefahrenen Behälter wird durch Aufwickeln im Randbereich hergestellt.
- Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art (FR-PS 21 57 900, US-PS 3 822 167) werden die Wagen beim Umfahren der Form mit Rollen mit lotrechter Achse am unteren Bereich der Form geführt, was das Wickeln in diesem Bereich behindert.
- Die Aufgabe der Erfindung ist darin zu sehen, eine Anlage dieser Art so auszubilden, daß auch im unteren Bereich der Form ohne Behinderung gewickelt werden kann.
- Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Die Unteransprüche haben bevorzugte Ausführungsformen zum Inhalt.
- Eine Abstützung der Wagen im unteren Bereich der Wickelform oder am Fundament der Wickelform ist bei einer Anlage nach der Erfindung nicht erforderlich, da für die Bahnführung eine besondere vom Fundament unabhängige Gleisanlage vorgesehen ist. Die rollende Verbindung zwischen Wagen und den Gleisen ist dergestalt, daß durch Einbau von Stützrollen ein seitliches Abkippen der Wagen verhindert ist. Die Überbrückung des Abstandes zwischen Gleisanlage und der zylindrischen Form erfolgt durch entsprechendes Schwenken eines Armes, derart, daß der Wickelkopf rückseitig am Arm zum Wickeln an die Behälterwand gebracht werden kann. Es ist also ohne weiteres möglich, mit einer Gleisanlage die einen festgelegten Durchmesser hat, auf zylindrische Formen mit kleineren Durchmesser zu wickeln. Arm und Harzbad sind zusammen lotrecht verschiebbar. Der Weg, den die getränkten Fäden vom Harzbad zum Wickelkopf nehmen ist also stets gleichbleibend und so kurz wie möglich, sodaß die Gefahr, daß das aufgebrachte Harz durch abtropfen wieder verloren geht, ausgeschaltet ist.
- Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auch das Harzbad im Grundriß, d. h. um die Säule schwenkbar, sodaß auch diesbezüglich eine Einstellung in Richtung auf die zylindrische Form möglich ist. Bei der Fadenführung ist zu beachten, daß im Grundriß die Abwinklungen der Fäden beim Übergang vom Fadengestell zum Tränkbad und von dort zum Wickelkopf möglichst gering sind. Im Hinblick auf diese günstige Fadenführung ist gemäß der weiteren Erfindung auch das Gestell mit den Fadenspulen um eine lotrechte Achse schwenkbar angebracht. Im Bereich des Armes, in gleicher Höhe wie der Wickelkopf ist der gemäß der weiteren Erfindung auch eine Spule um eine lotrechte Achse gehalten wo eine Matte (Wirrfaser oder Gewebe) aufgewickelt ist, die gleichzeitig mit den getränkten Fäden auf die Behälterwand gebracht werden kann und dadurch von dem mit Harz getränkten Fäden ebenfalls durchgetränkt wird.
- Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben unter Bezugnahme auf die Zeichnungen: Fig. 1 zeigt im Prinzip eine Draufsicht auf eine Wickelvorrichtung während des Betriebes; Fig. 2 ist eine Ansicht in Richtung der Pfeile II von Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine Schiene mit einem Rad; Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt durch den unteren Bereich einer zylindrischen Form mit einer aufgewickelten Wand.
- Zur Wickelvorrichtung gehört eine kreiszylindrische Form 1, die aus mehreren Schüssen besteht und auf der Baustelle, wo der Großbehälter stehen soll, mit lotrechter Achse aufgebaut werden kann. Die Form muß so geschaffen sein, daß sich die einzelnen Schüsse nach Erhärten der Behälterwand lösen können, indem sie ein Stück zur Zylinderachse hin verfahren werden können.
- Um die Wickelform 1 herum, konzentrisch, ist eine Gleisanlage 2, die eine Wagenkolonne aufnimmt, bestehend aus einem vorderen Wagen 3, einem vorletzten Wagen 4 und einem letzten Wagen 10. Der vordere, nicht vollständig dargestellte Wagen 3 nimmt den Antrieb auf, der vorletzte Wagen 4 ein Gestell 5 mit einer Mehrzahl von Fadenspulen 5a. Das Gestell ist um eine lotrechte Achse 6 schwenkbar, sodaß die Richtung der Fäden, die abgezogen werden, in einem Winkel zur Wagenachse eingestellt werden kann.
- Der letzte Wagen 10 enthält weitere für das Wickeln erforderliche Einrichtungen. Insbesondere steht auf dem letzten Wagen im hinteren Bereich eine Säule 11, an der ein Harzbad 12 auf und ab verfahrbar gehalten ist.
- Beim Betrieb werden die Fäden von den Spulen 5a nebendurch einander abgewickelt. Sie werden Fuhrungseinrichtungen so geführt, daß die Fäden nebeneinander in das Harzbad vorderseitig eintreten, getaucht werden und rückseitig wieder nebeneinander das Harzbad, mit Harz getränkt, verlassen. Rückseitig ist am Harzbad ein Arm 13 angebracht und zwar um eine lotrechte Achse 14 schwenkbar. Am hinteren Ende des Armes 13 ist ein Wickelkopf 16, dessen Aufgabe es ist, sämtliche nebeneinanderliegende getränkte Fäden in einer Anordung übereinander zu bringen, entsprechend der Wickelbreite, sodaß die Fäden, wenn sie den Wickelkopf 16 verlassen, in der zum Aufwickeln auf die Form geeigneten Lage sind Das Harzbad 12 ist an der Säule 11 auf und ab verfahrbar mit nichtdargestellten Antriebsmitteln. Außerdem ist das Harzbad um die Säule 11 schwenkbar, damit es im Grundriß in einem Winkel zur Achse des Wagens 10 eingestellt werden kann. Schwenkbar ist außerdem der Arm 13 rückseitig am Harzbad angebracht, damit die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen der Gleisanlage 2 und der zylindrischen Form zu überbrücken und den Wickelkopf 16 an die zylindrische Form zu bringen.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Arm 13 tiefer als das Harzbad 12, damit der Wickelkopf beim Beginn des Wickelvorgangs ganz unten an der zylindrischen Form ansetzen kann. Unterhalb des Armes 12 ist eine Tropfwanne 15 von welcher das abtropfende Harz aufgenommen wird. In gleicher Höhe ist um eine lotrechte Achse drehbar eine Spule 17 gelagert sie nimmt eine Matte auf, die gleichzeitig mit den Fäden über den Wickelkopf aufgewickelt wird. Die rollende Verbindung zwischen den Wagen und der Gleisanlage ist dergestalt daß ein seitliches Abkippen der Wagen verhindert wird (Stützrollen).
- Im Grundriß werden Gestell 5, Harzbad 12 und Arm 13 so eingestellt, daß einerseits der Wickelkopf 16 an der zylindrischen Form anliegt, andererseits die Abwinklungen der Fäden möglichst gering sind.
- Gemäß Fig. 3 sind an den Rädern zwei konische Spurkränze vorgesehen, welche eine Schiene mit einem Kreisquerschnitt, in diesem Fall ein Rohr 20 aufnehmen. Das Rohr ist auf einem Flachstab 21 aufgeschweißt. Das Rad stützt sich auf die beiden konischen Spurkränze ab. Dadurch entsteht eine größere rollende Reibung und bessere Kraftauftragung auf die Schiene. Das Durchrutschen der Räder wird verhindert und ein seitliches versetzen ausgeschaltet.
- Aus Fig. 4 wird ersichtlich, wie durch Auflegen eines Bandes 23 am unteren Bereich der zylindrischen Form 1 an einem Rohr eine Muffe 24 gewickelt werden kann. Nach dem Aufformen wird das Band 23 wieder entfernt.
- Bezugszeichenliste Betr.: "Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Großbehälter durch Wickeln harzgetränkter Fasern (Rovings)" 1. zylindrische Form 20. Rohr 2. Gleisanlage 21. Flachstab 3. Wagen 22. konischer Spurkranz 4. vorletzter Wagen 23. Band 5. Gestell mit Fadenspulen 24. Muffe 5a. F#adenspulen 6. lotrechte Schwenkachse 7. Fädenverlauf 10. letzter Wagen 11. Säule 12. Harzbad 13. Arm 14. Schwenkachse (Arm) 15. Tropfwanne 16. Wickelkopf 17. Mattenspule
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Großbehälter durch Wickeln harzgetränkter Fasern (Rovings) mit den Merkmalen: - es ist eine zylindrische lotrecht aufstellbare Wickelform vorgesehen; - es ist eine Wagenkolonne mit mindestens zwei Wagen vorgesehen mit einer konzentrisch um die Wickelform herum aufstellbaren Bahnführung; - auf dem vorletzten Wagen ist ein Gestell mit mehreren Fadenspulen aufgebracht; - der letzte Wagen enthält ein Harzbad und einen lotrecht verfahrbaren Wickelkopf mit Einrichtungen zur Umlenkung der getränkten Fäden aus einer Lage nebeneinander in eine Lage übereinander; gekennzeichnet durch folgende weitere Merkmale: - der Wickelkopf (16) befindet sich an einem Arm (13) der rückseitig an einem Harzbad (12), etwas tiefer als dieses angebracht ist, wobei Harzbad und Wickel kopf gemeinsam lotrecht verfahrbar sind; - der Arm (13) und/oder das Harzbad (12) sind um lotrechte Achsen (11, 14) schwenkbar gelagert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (5) mit den Fadenspulen um eine lotrechte Achse (6) schwenkbar gelagert ist.
- 3. Vorrichtuhg nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß am Arm, in Höhe des Wickelkopfes eine Spule (17) um eine lotrechte Achse schwenkbar gelagert ist, geeignet zur Aufnahme von Wickelmatten.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß unter dem Arm eine Tropfwanne (15) eingebaut ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder der Wagen jeweils zwei konische Spurkränze (22) haben, welche Schienen mit Kreisquerschnitt aufnehmen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853511064 DE3511064A1 (de) | 1985-03-27 | 1985-03-27 | Vorrichtung zur herstellung zylindrischer grossbehaelter durch wickeln harzgetraenkter fasern (rovings) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114103094A (zh) * | 2021-11-12 | 2022-03-01 | 洛阳理工学院 | 一种弯管热缩带缠绕机 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2157900A1 (de) * | 1971-10-26 | 1973-06-08 | Kunz Bernard Peter | |
| US3822167A (en) * | 1971-03-10 | 1974-07-02 | A Piola | Apparatus for providing resistant hollow cylindrical body members |
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1985
- 1985-03-27 DE DE19853511064 patent/DE3511064A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3822167A (en) * | 1971-03-10 | 1974-07-02 | A Piola | Apparatus for providing resistant hollow cylindrical body members |
| FR2157900A1 (de) * | 1971-10-26 | 1973-06-08 | Kunz Bernard Peter |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114103094A (zh) * | 2021-11-12 | 2022-03-01 | 洛阳理工学院 | 一种弯管热缩带缠绕机 |
| CN114103094B (zh) * | 2021-11-12 | 2023-07-21 | 洛阳理工学院 | 一种弯管热缩带缠绕机 |
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