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DE2210717A1 - Einbau-doppelzylinderschloss - Google Patents

Einbau-doppelzylinderschloss

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Publication number
DE2210717A1
DE2210717A1 DE19722210717 DE2210717A DE2210717A1 DE 2210717 A1 DE2210717 A1 DE 2210717A1 DE 19722210717 DE19722210717 DE 19722210717 DE 2210717 A DE2210717 A DE 2210717A DE 2210717 A1 DE2210717 A1 DE 2210717A1
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DE
Germany
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built
connecting part
web
double cylinder
cylinder lock
Prior art date
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Application number
DE19722210717
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English (en)
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DE2210717B2 (de
DE2210717C3 (de
Inventor
Gabor Dipl Ing Faskerty
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE2210717A1 publication Critical patent/DE2210717A1/de
Publication of DE2210717B2 publication Critical patent/DE2210717B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2210717C3 publication Critical patent/DE2210717C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04Casings of cylinder locks
    • E05B9/048Stator reinforcements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gates (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Einbau-Doppelzylinderschloß Die Erfindung bezieht sich auf ein Einbau-Doppelzylinderschloß mit einem unterhalb einer Ausnehmung für den Schließbart sich erstreckenden Steg. Es hat sich gezeigt, das derartige Einbauschlösser dadurch aufgebrochen werden können, daß auf das Gehäuse durch Ansetzen eines Werkzeuges ein Drehmoment auf das Gehäuse ausgeübt wird, sc daß der das Einbauschloß varbindende Steg bricht. An dieser Stelle ist nämlich die Bruch @es@ig@eit darum besonders gering, weil der St@g @@rmalerweise v@@ einer Stulpschraube durchsetzt ist, mit der da@ @@@bauschloß @@ der Tür festgehalten wird. Dieses Drehmoment kann entweder durch eine Zange aufgebracht werden, die an das gegebenenfalls aus der Tür herausragende Gehäuse angesetzt wird, oder es wird ein stiftartiges Gebilde entsprechend dem Schlüsselprofil in das Gehäuse an der für den Schlüssel vorgesehenen Stelle eingeführt, das bei entsprechender Biegefestigkeit und ausreichender Verlängerung in der Lage ist, ein erhebliches Drehmoment aufzunehmen und zu übertragen. Ist erst einmal der Steg gebrochen, läßt sich die betreffende Gehäusehälfte aus dem Türrahmen herausziehen, woraufhin der Schließbart mittels einer Zange oder eines andersartigen Werkzeuges gedreht werden kann. Damit ist die Tür geöffnet.
  • Um die Einbruchs icherheit derartiger Einbau-Doppelzylinderschlösser zu erhöhen, hat man bisher mehrere Wege beschritten. Einerseits hat man versucht, dem Schließbart eine solche Gestaltung zu geben, daß er mit seinen beiden Seiten in die betreffendenGehäusehälften eingreift und damit deren Auseinanderziehen bei Bruch des Steges verhindert (DOS 1 957 791). Es ist weiterhin bekannt, die Konstruktion derartiger Einbau-Doppelzylinderschlösser so zu ändern, daß man den Steg höher ausbildet, so daß der Schließbart nicht mehr durchgedreht werden kann. Es ergibt sich damit zwar eine Verstärkung des Steges, der jedoch nach wie vor infolge des durch ihn hindurchtretenden Loches für die Stulpschraube bruchgefährdet bleibt. Die Unmöglichkeit des Durchdrehens des Schließbartes erfordert besondere zusätzliche Konstruktionselemente, die bewirken, daß eine Schlüsseldrehung um 360° eine Mitnahme des Bartes um nur 270° bewirken. Auf jeden Fall ist es bei derartigen Schlössern nicht möglich, über mehr als eine Tour zu schließen (DOS 2 106456).
  • Schließlich ist es auch bekannt, bei derartigen Einbau-Doppelzylinderschlösser deren Konstruktion dadurch grundsätzlich zu ändern, daß man ihren Mittelteil wesentlich verlängert, um Biegekräfte beseer auffangen zu können. Zusätzlich kann dann der Steg für die Ermöglichung der. Drehbeweglichkeit des Schließbartes asymmetisch angeordnet werden (DOS 1 678 134).
  • Diesen Konatruktionen haftet der Nachteil an, daß sie einen erheblichen konstruktiven Aufwand bedingen, wobei vcr allem darauf wert gelegt wird, die Bruchsicherheit überhaupt zu verringern.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, wie das Problem mit nur sehr geringes konstruktiven Aufwand gelöst werden kann. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß der Steg von einem in ihm eingelassenen Verbindungsteil hoher Zugfestigkeit überbrückt ist, das zu beiden Seiten des Steges am Zylindersack gelenkartig befestigt ist.
  • Die Erfindung schlägt also ganz bewußt einen anderen Weg ein, als dies bisher geschehen ist. Es wird nämlich bewußt die nicht sehr große Bruchfestigkeit des Steges in Kauf genommen und diese sogar noch etwas vergrößert, da nämlich das Verbindungsteil in den Steg eingelassen ist und diesen damit weiterhin schwächt.
  • Für den normalen Gebrauch spielt dies jedoch überhaupt keine Rolle, da hierfür in jedem Falle die mechanische Festigkeit mit hoher Sicherheit gegeben ist. Wesentlich ist jedoch, da:3 nach erfolgtem Bruch des Steges das Herausziehen eines Gehäuseteils praktisch durch das Verbindungsteil unmöglich gemacht wird, das seinerseits gegen das Auftreten von Biegemomenten an ihm dadurch gesichert wird, daß es am Zylindersack zu beiden Seiten des Steges gelenkartig befestigt ist. Wenn also zum Herausziehen eines Gehäuseteils auf diesen weiterhin Biegemomente ausgeübt werden, so können sich diese auf das Verbindungsteil überhaupt nicht auswirken. Dieses hat lediglich Zugkräfte auszuhalten, die aber ohne weiteres aufgefangen werden können, zumal große Zugkräfte an einem Gehäuseteil praktisch überhaupt nicht angesetzt werden können. Steht nämlich das Gehäuse aus dem Türrahmen nicht heraus, so ist ein Anfassen des Gehäuseteils überhaupt nicht möglich Zugkräfte könnten nur dadurch aufgebracht werden, daß in das Gehäuseteil irgendwie hineingegriffen wird, wofür kaum Platz zur Verfügung steht. Ragt dagegen das GvhSuseteil etwas aus der Tür heraus, so handelt es sich doch in der Regel immer nur um sehr geringe Tiefen, so daß eine angesetzte Zange in jedem Falle leicht abrutscht.
  • Zweckmä;3ig gestaltet man das Verbindungsteil so, daß es an seinen beiden Enden zwei Oesen besitzt, durch die den Zylindersack quer durchsetzende Stifte ragen. Dabei kann das Verbindungsteil aus einem Stahlplättchen bestehen. Es ist aber auch möglich, das Verbindungsteil aus einem Stahldrahtstück herzustellen. Die Stifte, die vorzugsweise aus Stahl bestehen, werden zweckmäßig mit Festsitz in den Zylindersack eingeschlagen.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 ein Einbau-Doppelzylinderschloß mit eingebautem Verbindungsteil in Seitensicht, Fig. la das bei der Konstruktion gemäß Fig. 1 verwendete Verbindungsteil allein in Form eines Stahlplättchens, Fig. 2 die Konstruktion gemäß Fig. 1 von unten gesehen, Fig. 3 ein aus einem Stahldrahtstück bestehendes Verbindungsteil.
  • Das in der Fig. 1 dargestellte Einbau-Doppelzylinderschloß besteht aus dem Gehäuseteilen 1 und 2 für die Zylinder und dem darunterliegenden Zylindersack 3, der in bekannter Weise die Schließkerne und die daruntersitzenden Federn aufnimmt. Die beiden Gehäuseteile 1 und 2 sind durch eine Aussparung 4 voneinander getrennt, in der der hier nicht dargestellte Schließbart drehbar gelagert ist. Diese Aussparung 4 ragt teilweise in den Zylindersack 3 hinein und läßt von diesem den Steg 5 stehen, der von einem Gewindeloch 6 für die beim Einbau einzusetzende Stulpschraube durchsetzt ist. In den Zylindersack 3 ist im Bereich des Steges 5 ein Schlitz 7 eingefräst, der bis in das Loch 6 hineinreicht. In dem Schlitz 7 ist ein Verbindungsteil g untergebracht, das an seinen beiden Enden Löcher 9 und lo besitzt, so daß das Verbindungsteil 8 in Oesen endet (siehe Fig. la). In dem Zylindersack 3 sind nun beiderseits des Gewindeloches 6 zwei weitere Löcher 11 und 1 gebohrt, die einen solchen Abstand besitzen, daß in die Löcher 11 und 12 eingetriebene Stifte auch die Löcher 9 und 10 des VerbindungEteils 8 durchsetzen und dieses damit festhalten. Die Löcher 11 und 12 sind in solchem Abstand von der Unterseite des Zylindersacks 3 gebohrt, das das in den Schlitz 7 eingesetzte Werbindungsteil 8 völlig in diesem verschwindet.
  • Es ist natürlich auch möglich, den Schlitz 7 so zu fräsen, daß er nicht bis zu dem Gewindeloch 6 vordringt. Jedoch bleibt auch bei Anbringung eines Schlitzes 7, wie sie in der Fig. 1 dargestellt ist, immer noch genügend Material des Steges 5 um das Gewindeloch 6 herum stehen, so daß für den normalen Gebrauch mit großer Sicherheit die erforderliche Festigkeit der Verbindung zwischen den Gehäuseteilen 1 und 2 über den Steg 5 erhalten bleibt.
  • Wird nun durch eine Gewaltanwendung in der eingangs beschriebenen Weise der Steg 5 so gebrochen, daß eine im wesentlichen senkrechte, das Gewindeloch 6 durchsetzende Bruchfläche vorliegt, womit das Schloß in zwei Teile zerfällt, so werden diese beiden Teile nun mehr von dem VerbindungMeil 8 sicher zusammengehalten. Auf dieses Verbindungsstück 8 können dabei keine Biegemomente auftreten, da die Löcher 11 und 12 so gebohrt sind, daß diese in bezug auf die die Löcher 9 und 10 durchsetzenden Stifte eine gelenkartige Lagerung bilden. Biegemomente, die in der Zeichenebene durch Herauf- und Herunterdrücken eines der beiden Gehäuseteile 1 bzw. 2 wirken, können sich daher auf das Verbindungsteil 8 überhaupt nicht auswirken. Nun ist es aber auch möglich, Biegemomente senkrecht der Zeichenebene auf einen der beiden Gehäuseteile 1 bzw.
  • 2 einwirken zu lassen, wobei natürlich zu beachten ist, daß die dabei vorausgesetzte Beweglichkeit des betreffenden Gehäuseteiles i seiner Lagerung in der Tür sehr gering ist. Es entstehen daher auch nur geringe Verschiebungen der Bruchfläche. Eine Veränderung des Auswirkens derartiger Biegemomente auf das Verbindungsteil 8 erzielt man dadurch, daß man dem Schlitz eine etwas größere Breite gibt, als das Verbindungsteil dick ist, so daß unter Berücksichtigung des Spiels der die Löcher t3 und 10 durchsetzenden Stifte (sitzen in den Löchern 11 und 12) die gelenkartige Befestigung des Verbindungsteils, gegeben durch die Löcher 11 und 12 und die diese durchsetzenden Stifte,ein Biegemoment auf das Verbindungsteil 8 nicht ausgeübt werden kann. Da nun das Verbindungsteil aus einem Material hoher Zugfestigkeit, vorzugsweise aus Stahl ausgebildet ist, ist es in der Lage, an ihm angreifenden Zugkräften ganz erheblichen Widerstand entgegenzusetzen. Da nun, wie oben dargelegt, große Zugkräfte auf einen der Gehäuseteile 1 bzw. 2 oder den Zylindersack 3 gar nicht ausgeübt werden können, ist das Verbindungsteil 8 ohne weiteres in der Lage, den einwirkenden Zugkräften im Falle eines versuchten Einbruchs Widerstand entgegenzusetzen und damit zu verhindern, daß ein Teil des zerbrochenen Schlosses herausgenommen und dann die Tür in der oben beschriebenen Weise geöffnet wird.
  • Wie ersichtlich, spielt es also keine Rolle, daß durch den Einsatz des verbindungsteiles 8 an sich die Bruchfestigkeit des Steges 5 geschwächt wird. Diese Bruchfestigkeit ist auch ohne den für das Verbindungsteil erforderlichen Schlitz 7 immer zu gering, um auftretenden Biegebeanspruchungen beim Einbruchsversuch standzuhalten, wie dies auch der eingangs geschilderte Stand der Technik zeigt. Es spielt dann keine Rolle mehr, wenn man den Steg 5 durch Einbringen des Schlitzes 7 noch etwas schwächt, da durch die erfindungsgemäße K<.nstruktion auf jeden Fall vermieden wird, daß von einem über den Steg 5 gebrochenen Schloß ein Teil herausgenommen und dann die Tür geöffnet wird.
  • Das Verbindungsteil kann man auch als Stahldrahtstück ausbilden, wie dies in der Fig. 3 gezeigt ist. Bei dieser Konstruktion ist es zwar möglich, bei großen Zugkräften die Oesen 13 und 14 aufzuziehen, jedoch sind hierzu wegen des verwendeten Materials ganz erhebliche Zugkräfte erforderlich. Zusätzlich kann man die Enden 15 und 16 des Drahtstückes an den gegenüberliegenden Drahtteil anschweißen, um dadurch ein Öffnen der Oesen 13 und 14 zu verhindern.

Claims (5)

  1. A n s p r ü c h e
    # Einbau-Doppelzylinderschloß mit einem unterhalb einer Ausnehmung für den Schließbart sich erstreckenden Steg, dadurch gekennzeichnet, das der Steg (O) von einem in ihn eingelassenen Verbindungsteil (s) hoher Zugfestigkeit überbrückt ist, das zu beiden Seiten des Steges (5) am Zylindersack (3) gelenkartig befestigt ist.
  2. 2. Einbau-Doppelzylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (8) an seinen beiden Enden zwei Oesen (9 und 10) besitzt, durch die den Zylindersack (3) quer durchsetzende Stifte ragen.
  3. 3. Einbau-Doppelzylinderschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (8) aus einem Stahlplättchen besteht.
  4. 4. Einbau-Doppelzylinderschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil aus einem Stahldrahtstück besteht.
  5. 5. Einbau-Doppelzylinderschloß Ilach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Stahl bestehenden Stifte mit Festsitz in den Zylindersack (3) eingeschlagen sind.
    L e e r s e i t e
DE19722210717 1972-03-06 1972-03-06 Einteiliges Gehäuse eines Doppelprofilzylinderschlosses Expired DE2210717C3 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2210717A1 true DE2210717A1 (de) 1973-09-20
DE2210717B2 DE2210717B2 (de) 1978-08-24
DE2210717C3 DE2210717C3 (de) 1979-04-19

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2554593A1 (de) * 1975-12-04 1977-06-08 Winkhaus Fa August Abbrech-sicherung an profil-doppelzylinderschloessern
DE2748408A1 (de) * 1977-10-28 1979-05-03 Daimler Benz Ag Zylinderschloss, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE2822132A1 (de) * 1978-05-20 1979-11-22 Karrenberg Fa Wilhelm Schliesszylinder
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US5479801A (en) * 1993-01-27 1996-01-02 Keller; Ernst Web for a built-in double lock cylinder
ES2197745A1 (es) * 2001-03-12 2004-01-01 Lozano Jose Antonio Ledesma Cuerpo de bombillo antiextraccion para cerradura.
DE19744065B4 (de) * 1996-11-12 2005-09-01 Wilka Schließtechnik GmbH Doppel-Profilschließzylinder

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