DE2210689A1 - Maschine zum versaeubern von fahrbahnraendern - Google Patents
Maschine zum versaeubern von fahrbahnraendernInfo
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Description
- Maschine zum Versubern von Fahrbahnrändern Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Vorsäubern von Fahrbahnrändern mit einem von einem Maschinengestell getragenen Arbeitswerkzeug. Bekannte Maschinen dieser Art weisen als Arbeitswerkzeug eine oder mehrere mit ihrer Drehachse quer zur Fahrtrichtung angeordnete Schneckenauf, deren Wendeln auf das Bankett in Richtung nach außen einwirken und den den Fahrbahnrand Uberwuchernden Bewuchs entfernen. Maschinen dieser Art sind außerordentlich kostspielig und haben zudem nur eine begrenzte Leistung.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Maschine der eingangs genannten Art zu schaften die bei baulich einfacher Ausführung eine hohe Versäuberungsleistung erbringt. Hierzu ist die Maschine nach der Erfindung in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß sie als Fräse mit einer Anzahl von an einer horizontal und quer zur Fahrtrichtung im Maschinengestell gelagerten Antriebswelle befestigten Fräswerkzeugen ausgebildet ist, deren Fräsumlaufbewegung im bodennahen Bereich zur Fahrtrichtung gleichgerichtet ist. Vorzugsweise sind die Fräswerkzeuge von mit ihrer Schneidkante etwa parallel zur Wellenachse ausgerichteten Messern gebildet, deren Schäfte jeweils auf im Abstand und parallel zur Antriebswelle angeordneten Gelenkbolzen in Umfangsrichtung begrenz vor- und rückschwenkbar gelagert sind.
- In weiterer Ausgestaltung ist die Maschine nach der Erfindung gekennzeichnet durch eine die Antriebswelle mit ihren Fräswerkzeugen auf beiden fahrtrichtungsparallelen Seiten, vorderseitig und nach oben abdeckende, eine rückwErts oder nach. oben gerichtete Abwurföffnung für Räumgut darbietende Schutz- und Leithaube.Diese kann i ihrem in Fahrtrichtung vorderen, bodennahen Bereich mit einer vorschwenkbaren, sich über die Haubenbreite erstreckenden und zur Anpassung an unterschiedliche Banketthöhen in unterschiedlichen Schwenkstellungen arretierbaren Klappe versehen sein. Diese Haube ermöglicht es, das abgefräste Räumgut aus dem Arbeitsbereich heraus zu fördern und sicherzustellen, daß dieses Räumgut nicht in beispielsweise seitlich neben den Banketten verlaufende Gräben etc. hineingelangt und diese auf die Dauer verstopft.
- Hierzu kann ferner auch ein Weiterförde*er dienen, der an die Maschinenrückseite ankuppelbar und der Abwurföffnung der Haube nachgeordnet ist. Ein solcher z. B. aus einem Schrägförderband, einem Gebläse, einem Schneckenfrderer od. dgl. bestehender Förderer bietet insbesondere die Möglichkeit, das Räumgut unmittelbar auf einen nachfahrenden Sammelwagen od. dgl. aufzuladen.
- Die Maschine ist vorzugsweise ferner auf der dem Fahrbahnrand bzw. Bankett abgekehrten fahrtrichtungsparallelen Seite mit zwei dem Maschinengestell zugeordneten StützroLlen versehen, von denen eine nahe dem Arbeitsbereich der Fräswerkzeuge angeordnet ist.
- Die 'ltzrollen sind zweckmäßig gesondert höhenverstellbar abgestützt, während ihre Achsen in einer im wesentlichen senkrecht durch die Antriebswellenachs verlaufenden Ebene liegen. Die nahe dem Fräsbereich der Fräswerkzeuge angeordnete innere Stützrolle kann weiterhin um eine fahrtrichtungsparallele Horizontalachse schrägstellbar sein. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es, die Maschinenlage und damit die Fräsebene exakt an die jeweiligen Verhältnisse anzupassen, insbesondere die Fräshöhe der Maschine einzustellen und Anpassungen an Fahrbahnwölbungen, Bankettverlauf etc. vorzunehmen. Die gesonderte Höhenverstellbarkeit der Stützrollen ermöglicht dabei eine Schrägstellung der Maschine in einer Ebene quer zur Fahrtrichtung, wobei die Schrägstellung der innere Stützrolle sicherstellt, daß diese stets mit ihrem vollen, tragfähigen Umfang auf dem Boden läuft. Zumindest die den FrEswerkzeugen nebengeordnete Stiltzrollekann ferner gegen eine Kufe austauchbar sein, die weniger als eine Stützrolle Gefahr läuft, in den weichen Untergrund neben der Randkante der Fahrbahn einzugreifen bzw. bei einem solchen Eingriff in den Untergrund einzusinken.
- Ferner kann zur Querneigungseinstellung der Fräseinheit bei gleichzeitiger Bodenanpassung dese auch an einem am Maschinengestell in berrichtung auf und ab pendelbar aufgehängten Querträger angebracht sein.
- Die Maschine kann als Selbstfahrer ausgebildet sein und einen eigenen, zweckmäßig als Verbrennungsmotor ausgebildeten Antriebsmotoi umfassen. Stattdessen kann die Maschine jedoch auch als Anbau-oder Anhängemaschine für ein Träger- bzw. Zugfahrzeug, z.B. einen Schlepper, einen Unimog od. dgl., ausgebildet sein, in welchem Falle die Maschine infolge der Ableitung eines Antriebs vom Antriebsmotor des Träger- bzw. Zugfahrzeuges besonders einfach ausgebildet werden kann.
- Zahlreiche weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen und der .Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch näher veranschaulicht sind, es zeigen: Fig. 1 eine vereinfachte Draufsicht auf eine Maschine nach der Erfindung in Ausgestaltung als Schlepperanbaugerät, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, und Fig. 3 eine Rückansicht einer abgewandelten Ausführung.
- Die in der Zeichnung veranschaulichte Maschinenausführung umfaßt im einzelnen ein Maschinengestell 1, das im wesentlichen aus einem geschweißten Rohrrahmen besteht. Dieser ist an seiner in Fahrtrichtung 2 der Maschine vorderen Seite mit Anschlußzapfen 3,4 zur Ankupplung an Unterlenker 5,6 der Dreipunkthydraulik eines beispielsweise als Schlepper ausgebildeten Träger- bzw.
- Zugfahrzeugs 7 versehen. Ferner umfaßt das Maschinengestell eine Anschlußstrebe 8 zur Verbindung mit einem Oberlenker 9 der Schlep perdreipunkthydraulik.
- Ungeachtet dieser dargestellten Ausführung kann die Maschine jedoch auch mit entsprechenden Anschlußpunkten für eine AnhEngun an ein Zugfahrzeug ausgerüstet sein bzw. Dreipunkt-Anschlüsse für einen Frontanbau an ein Trägerfahrzeug aufweisen. Auch besteht die Möglichkeit, die Maschine mit einem eigenen Antriebsmotor auszurüsten und als Seibstfahren auszubilden.
- Auf einer Seite des Maschinengestells 1, in Fig. 1 auf der linke Seite, umfaßt die Maschine eine Fräseinheit 10, die seitlich versetzt zur Außenkontur des Träger- bzw. Zugfahrzeugs 7 gelegen ist. Die Fräseinheit umfaßt im einzelnen eine im wesentlichen horizontal und quer zur Fahrtrichtung 2 im Maschinengestell 1 gelagerte Antriebswelle 11, auf der eine Anzahl von FrEswerkzeugen 12 befestigt sind. Diese FIäswerkzeuge 12 bestehe jeweils aus einem mit seiner Schneidkante 13 etwa parallel zur Wellenachse 1 usgerichteten Wesser, deren Schäfte, wie dies in Fig.
- 2 dargestellt ist, jeweils aut einem im Abstand und parallel zur Antriebswellenaehse 14 angeordneten Gelenkbolzen 15 gelagert sind. Infolge dieser Lagerung können die Frä-swerkzeuge 12, 13 in Umfangsrichtung in Bezug auf die Drehrichtung 6 der Antriebswelle 11 begrenzt vor- und zurückschwenken. Zur Halterung der Gelenkbolzen 15 dienen jeriells auf des et c 11 bzw. Welle 11 bzw. einem diese umgebenden und mit dieser umlaufenden Wellenrohr 11' befestigte Stützwangen 17, die paarweise zwischen sich einen Gelenkbolzen ab stützen. Jedem Fräswerkzeug bzw. Messer 12 ist dabei ferner ein Anschlag 18 zugeordnet, der die Vorschwenkendstellung für das ihm zugeordnete Messer begrenzt. Dieser sich ebenfalls zwischen den zugeordneten Stützwangen 17 erstreckende Anschlag 18 ist so angeordnet, daß er ,jeweils einem gedachten Radialstrahl von der Wellenachse 14 durch den Gelenkbolzen des Messers in Drehrichtung 16 der Antriebswelle 11 nacheilt. Dadurch werden die Messer daran gehindert, unter Fliehkraftwirkung eine gestreckte, ungezwungene Zentrifugalstellung ein unehmen. Die Messer 12 gelangen vielmehr vor Erreichen dieser Zentrifugalstellung in Eingriff an den Anseh S; gen und erhalten auf diese Weise eine gegenilber der Drehrichtung 16 etwas nacheilende Endstellung, in der sie bei Auftreffen auf abzufräsendes Gut, z. B. Gras etc., eine kinetisch stabilere .age e5- men und dementsprechend eine höhere Schlagwirkung ausoben. Dennoch können sie leicht zurückschwenken, wenn sie auf einen festen Widerstand, z. B. einen Stein od. dgl. treffen.
- Bei dem dargestellten BeisDiel (Fig. 2) sind jeweils vier Messer 12 in Umfangsrichtung aufeinanderfolgend angeordnet, wobei sich mehrere solcher Messergrupnen bzw. -sätze axial nebeneinander befinden können, um gemeinsam den Gesamtarbeitsbereich für die Fräsarbeit zu bilden. Hinsichtlich der jeweiligen Zahl und Anordnung der Messer sind zahlreiche Variationen möglich. So ist es z. B, denkbar, in einer Radialebene jeweils lediglich einen aus drei Messern bestehenden Satz vorzusehen und ferner die Umfang lage der Messer nebeneinander angeordneter Sätze winklig zu versetzen, wobei z. B. die Gelenkbolzen gemeinsam auf einer die Antriebswellenachse 14 im Abstand umgebenden Schraubenlinie angeordnet sein können.
- Der Arbeitsbereich der Fräswerkzeuge ist durch eine Schutz- und Leithaube 19 abgedeckt, die sich mit ihren Wänden auf den beiden fahrtrichtungsnarallelen Seiten erstreckt und ferner den Arbeitsbereich der Fräswerkzeuge vorderseitig und nach oben abdeckt.
- Nach unten hin sowie rückwärts kann die Haube 19 im wesentlichen offen sein und dabei in ihrem rückwärtigen oberen Bereich eine Abwurföffnung 20 darbieten, durch die hindurch das abgefräste Räumgut abgeworfen wird. Das Räumgut wird dabei infolge der im bodennahen Bereich zur Fahrtrichtung 2 gleichgerichteten Drehrichtung der Antriebswelle 11 und ihrer Fräswerkzeuge 12 in einer Überkonfbewegung nach oben hinten geschleudert. Das austretende Räumgut kann mit Hilfe eines Weiterförderers 21, der bei dem dargestellten Beispiel als Schrägförderband ausgebildet ist, weiter- und z.B.i =ienSammelraum eines nachfahrenden Sammelfahrzeugs hineingefördert werden. Der Weiterförderer , der auch von einem Gebläse, einer Förderschnecke od. dgl. gebildet sein kann, bildet bei dem dargestellten Beispiel ein Anhängegerät, das bei 22 an die Rückseite des Maschinengestells 1 angekuppelt ist, sich mittels Laufrädern 23 auf dem Boden abstützt und mit dem vorderer Bereich seines parderbandtrums 24 der Abwurföffnung 20 nachgeordnet ist.
- Zur Anpassung der Haube an unterschiedliche Banketthöhen ist diese in ihrem in Fahrtrichtung vorderen, bodennahen Bereich mit einer Klappe 25 versehen, die um eine horizontale Querachse 26 vorschwenkbar ist, sich silber die Haubenbreite erstreckt und beispielsweise mittels eines Zuggliedes 25' in unterschiedlichen Vorschwenkstellungen arretierbar ist.
- Zur Justierung der Maschine ist diese bei dem dargestellten Beispiel mit zwei StUtzrädern 27,28 versehen. Diese beiden Stützräder 27,28 sind für sich höhenverstellbar am Maschinengestell 1 abgestützt und mit ihrer Drehachse im wesentlich in einer senkrecht durch die Antriebswellenachse verlaufenden Ebene gelegen.
- Das Stützrad 27 ist dicht nebenderFraseinheit 10 nahe deren dem pahrbahnrand abgekehrten Seite angeordnet, um so eine mbglichst unmittelbare Anpaß funkt ion zu erfüllen. Die unabhängige Höhenver stellung der Stützrollen 27,28 ermöglicht es, neben der Grundeinstellung der Fräshöhe der Arbeitswerkzeuge in Bezug auf die Bodenebene die Maschine als Ganzes in einer quer zur Fahrtrichtung 2 verlaufenden Ebene mehr oder weniger stark schr-zustellen, um so die Maschine an Fahrbahnwölbungen, Bankettverläufe etc. anzupassen. Um im Falle einer SchrtStellung der Maschine quer zur Fahrtrichtung sicherzustellen, daß die innere Stützrolle 27 stets mit ihrem vollen Umfang in Bodeneingriff verbleibt und nicht nur auf einer Kante läuft, ist, wie nicht näher dargestellt wurde, diese Stützrolle 27 zugleich um eine zur Fahrtrichtung 2 parallele, horizontale Achse schrägstellbar.
- Eine solche Schrägstellmöglichkeit kann grundsätzlich auch fflr die äußere Stützrolle 28 vorgesehen sein. Die Höhenverstellbarkeit kann beispielsweise mit Hilfe von Gewindespindeln vorgenommen werden. Stattdessen besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine hydraulisch betätigbare IioheTJerstellung zumindest für die innere Stützrolle 27 vorzusehen und dieser einen Taster vorzuordnen, der entsprechend seinen Tastbewegungen eine Auf- und Abverstellung der inneren Stützrolle während der Fahrt veranlaßt.
- Vor der in gewünschten Fällen ach gegen eine Stützkufe austauschbaren Stützrolle 27 ist ferner ein Schieber 29 angeordnet, der bei dem dargestellten Beispiel über eine Strebe 30 am Maschinengestell abgestützt ist und die Aufgabe erfüllt, die Spur vor der inneren Stützrolle27 zu räumen. Dies stellt sicher, daß die Betriebslage der Maschine ausschließlich durch den Fahrbahnverlauf und nicht durch eingewachsenen Bewuchs, Steine etc. beeinflußtwird, und gewährleistet ferner ein überführen eines Überwuchses in den seitlich nebengeordneten Fräsbereich.
- Ihre Antriebsbewegung erhält die Antriebswelle 11, welche in Fig.
- ibis etwa zur Mitte des Zugfahrzeuges verlängert und dort mit einem Winkelgetriebe 31 gekuppelt ist, beispielsweise über eine ZapfwelAe- 32 vom Antrieb des Träger- bzw. Zugfahrzeuges her. Zum Anschluß dieser Zapfwelle ist das Winkelgetriebe mit einem Anschlußwellenstummel 33 versehen.
- In Abwandlung hiervon besteht jedoch auch die Möglichkeit, für die Welle 11 einen gesonderten, am Maschinengestell abgestützten Antriebsmotor vorzusehen.
- Nach Einstellung der Maschine über die Stützräder 27,28 in Abhängigkeit von denjeweils angetroffenen Fahrbahn- und Bankettverhältnissen wird die Fräseinbeit 10 über dem abzufräsenden Bankett positioniert und die Antriebswelle in Umlauf versetzt, wodurch in Verbindung mit der Vorbewegung des Träger- bzw. Zugfahrzeuges nunmehr das Bankett mit insbesondere seinem die Fahrbahnrandkante überwuchernden Bereich abfräst und so der Fahrbahnrand wirksam versäubert wird. Die Maschine kann mit relativ hoher Verfahrgeschwindigkeit elngesdzt werden und erbringt eine exakte, allen Anforderungen Rechnung tragende Fahrbahnrandversäuberung.
- In Abwandlung von dem dargestellten Beispiel kann zur Querneigungseinstellung der Fräseinheit diese auf einem an einem Maschinengestell 1' einstellbar abgestützten, seinerseits die Antriebswelle 11" lagernden Querträger 34 zugeordnet sein, der mit seinem der Fräseinheit 10 abgewandelten Ende an einem mittels z.B eines Spindelantriebs 35 höhenverstellbaren Gelenkbolzens 36 schwenkbar angelenkt ist, sich über ein nahe der Fräseinheit angeordnetes Stützglied, hier z.B. eine Kufe 37, auf dem Boden abstützt und dementsprechend einen gegenüber dem Maschinengestell pendelnd auf- und abbeweglichen Ausleger bildet. Durch Höhenverstellung des Gelenkbolzens 36 und Höherwrstellung des Stützgliedes 37 ist die Ausgangs-Querneigung der Fräseinheit einstellbar. Ein Druckmittelzylinder 38 kann ferner zum Aushub der Fräseinheit 10 dienen und gelenkig zwischen Querträger 34 und Maschinengestell 1 zwischengeordnet sein.
Claims (14)
1. Maschine zum Versäubern von Fahrbahnrandern mit einem von einem
Maschinengestell getragenen Arbeitswerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine
als fräse mit einer Anzahl von an einer horizontal und quer zur riahrtrichtung (2)
im ?4maschinen gestell (1) gelagerten Antriebswelle (11) befestigten Frswerkzeugen
(12) ausgebildet ist, deren Fräsumlaufbewegung (16) im bodennahen Bereich zur Fahrtrichtung
gleichgerichtet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräswerkzeuge
von mit ihrer Schneidkante (13) etwa parallel zur Antriebswellenachse (14) ausgerichteten
Messern (12) gebildet sind, deren Schäfte jeweils auf einem im stand und narallel
zur Antriebswellenachse (14) angeordneten Gelenkbolzen in Umfangsrichtung begrenzt
vor- und rückschwenkbar gelagert sind.
3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen jedem Messer
(12) zugeordneten, die Vorschwenkendstellung des Messers begrenzenden, einem gedachten
Radialstrahl von der Wellenachse durch die Gelenkachse des Messers in Drehrichtung
(16) der Antriebswelle (11) jeweils nacheilend angeordneten Messeranschlag (18).
4. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch eine, die Antriebswelle (11) mit ihren Fräswerkzeugen (12) auf beiden fahrtrichtungsparallelen
Seiten vorderseitig und nach oben abdeckende, eine rückwärts oder nach oben gerichtete
Abwurföffnung (20) für Räumgut darbetende Schutz-und Leithaube (19).
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube
(19) in ihrem in Fahrtrichtung (2) vorderen, bodennahen Bereich mit einer vorschwenkbaren,
sich über die Haubenbreite erstreckenden und zur Anpassung an unterschiedliche Banketthöhen
in unterschiedlichen Schwenkstellungen arretierbaren Klappe (25) versehen ist.
6. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der dem Fahrbahnrand abgekehrten Seite dem Maschinengestell
(1) zwei Stützrollen (27,28) zugeordnet sind, von denen eine auf der fahrtrichtungsparallelen
Seite nahe dem Arbeitsbereich der Fräswerkzeuge angeordnet ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen
(27,28) gesondert höhenverstellbar abgestützt sind und ihre Achsen in einer im wesentlichen
senkrecht durch die Antriebswellenachse (14) verlaufenden Ebene liegen.,
8. Maschine
nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nahe dem Arbeitsbereich
der Fräswerkzeuge angeordnete
innere Stützrolle (27) um eine fahrtrichtungsparallele
Horizontalachse schrägstellbar ist.
9. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest, die dem Arbeitsbereich der Fräswerkzeuge nebengeordnete
Stützrolle (27) gegen eine Kufe austauschbar ist.
10. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet
durch einen im wesentlichen vor der inneren Stützrolle angeordneten Schieber (29).
11. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Maschine als Anbau- oder Anhängemaschine für ein Träger-
bzw. Zugfahrzeug (7) ausgebildet ist.
12. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet
durch einen an die Maschine rückseitig ankuppelbarren, der Abwurföffnung (20) der
Haube(19) nachgeordneten Weiterförderer (21) für Räumgut.
13. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fräseinheit (10) an einem am Maschinengestell (1') in Querrichtung
auf und ab pendelbar aufgehängten Querträger (34) angebracht ist.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger
(34) über ein hohes verstellbares Stützglied (37) auf dem Boden abgestützt ist und
andererseits an einer höhenverstellbaren Gelenkstelle (36) am Maschinengestell angelenktist.
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