DE2209575A1 - Aussenlaeufermotor mit kalottenlagerung - Google Patents
Aussenlaeufermotor mit kalottenlagerungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K5/00—Casings; Enclosures; Supports
- H02K5/04—Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
- H02K5/16—Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
- H02K5/167—Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
- H02K5/1675—Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings radially supporting the rotary shaft at only one end of the rotor
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Description
- Aussenläufermotor mit Kalottenlagerung Im Gegensatz zum Innenläufermotor, bei dem die Lagerung der Rotorwelle ausserhalb der aktiven Notormaterialien, also an thermisch verhältnismässig günstigen Stellen erfolgen kann, wird beim Aussenläufenmotor, um eine kompakte Einheit zu erhalten, die Lagerung innerhalb des Statorpaketes angeordnet, also meistens an der heissesten Stelle des Motors. Oft wird in den Stator ein Lagerrohr eingepresst, dessen Innenbohrung in einem Arbeitsgang sehr genau bearbeitet ist und das zur direkten Aufnahme der Kugellager oder Zylindergleitlager dient. Um eine noch genauere Fluchtung bei Gleitlagern zu erhalten, was bei leise laufenden Tonmotoren notwendig ist, wird häufig durch eine Nachoperation die Lagerbohrung nachgerieben oder bei Sintergleitlagern nachgedornt oder kalibriert.
- Beim letzteren Vorgang wird das Sinterlager also partiell verdichtet, was einer Lagerstandzeiteinbusse gleichkommt.
- Die Erfindung geht davon aus, eine vor allem aus der Werkseugnaschinenbrache der Uhrenindustrie bekannte Kalottenlagerung auf einen Aussenläufermotor in geeigneter Form zu übertragen.
- An sich sind Kalottenlagerungen bei Aussenläufermotoren bekannt.
- Bei diesen Ausführungen liegen die Lager ausserhalb des Stators, wo genügend Platz zur Verfügung steht. Auch sind Kalottenlager bekannt, bei denen die Lagerung an einem Lagerflansch, welcher fest mit dem Ausenläufer verbunden ist, angeordnet ist und um die feststehende, mit dem Stator verbundene Welle rotiert.
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aussenläufermotor mit Kalottenlagerung, bei den erfindungsgemäss die Kalottenlager innerhalb des Stators in einem Lagerrohr angeordnet sind und der Aussenläufer fest mit der Rotorwelle verbunden ist.
- Eine besonders vorteilhafte Austührungsfor der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Znden des den innenliegenden Stator zugeordneten Lagerrohrs je ein Kalottenlager angeordnet, dessen äussere Seite der Kalotte gegen eine mit den Lagerrohrende fest verbundene erste ringförmige Pfanne gepresst wird, indem auf die innere Seite der Kalotte eine weitere ringförmige Pfanne drückt, die unter der Wirkung einer in der Mitte des Lagerrohres angeordnete, beidseitig wirkenden Druckfeder steht.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen erläutert.
- Fig. 1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform eines Aussenläufermotors gemäss der Erfindung mit Kalottenlagern.
- Fig. 2 veranschaulicht eine andere Ausführungsform. In allen Ausführungsbeispielen sind nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile beschrieben und dargestellt.
- Im Aussenläufermotor nach Fig. 1 ist im Statorpaket 1 ein Lagerrohr 8 eingepresst. Die Kaloenlager 2 sind als Kalottensintergleitlager ausgeführt. Durch eine in der Mitte des Lagerrohres angeordnete, beidseitig wirkende Druckfeder 5 werden die Kalotten über je eine Pfanne 4 gegen eine aussenliegende, im Lagerrohr 8 eingebördelte oder eingenietete Ringpfanne 3 angedrückt. Die der Druckfeder 5 am nächsten liegenden Pfannen 4 werden mit Vorteil als entsprechend profilierte Rohre ausgebildet, wobei in dieses Rohr ein ölgetränkter Filz 7, der aber in direktem Kontakt mit dem Lager selbst ist, geschoben ist. Dieser mit Oel getränkte Filz dient als Oelreservoir für das Lager. Sobald also die Schmierfähigkeit des Kalottensintergleitlagers durch Oelverbrauch nachlässt, wird durch die kapillare Wirkung des leeren Lagers weiteres Oel aus dem Oelreservoir ins Lager fliessen. Versuche haben bestätigt, dass diese Anordnung eine vier- bis fünffache Lagerstandzeit gegenüber der Zylinderlagerung bewirkt.
- Die Rotorwelle ist zit 10 bezeichnet; sie wird in den Kalottenlagern einwandfrei geführt und automatisch zentriert, so dass eine genaue Fluchtung der Lager erreicht wird.
- Der glockenförmige Aussenläuferteil 11 des Xotors, der itt der Rotorwelle 10 fest verbunden ist, ist in der Zeichntiag nur schematisch angedeutet. Nit 9 ist je eine Druckscheibe bezeichnet.
- Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, das die Pfannen 3 und i aus porösem Sintersetall bestehen. Dadurch kann der ölgetränkte Filz 7 entfallen, weil das Sintermetall zugleich die Funktion des Filzes übernimmt. Ferner ist an den äusseren Stirnfllchen der Kalottenlager eine Scheibe 6 angeordnet, die einerseits als Axialbegrenzung des Rotors dient und anderseits als Oelschleuderscheibe wirkt, wobei austretendes Oel von der Scheibe 6 gegen die Pfannen 3 geschleudert, von diesen aufgenommen und dem Lager zugeführt wird. Auch durch diese Anordnung sind gleich gute Lagerstandzeiten erreicht worden wie in der Ausführungsform nach Fig. 1.
- Die beschriebenen und dargestellten Motoren eignen sich insbesondere für Tongeräte aller Art.
Claims (5)
- PatentansprücheQ>Aussenläufermotor mit Kalottenlagerung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalottenlager (2) innerhalb des Stators (1) in einen Lagerrohr (8) angeordnet sind und der Aussenläufer (11) fest mit der Rotorwelle (10) verbunden ist.
- 2. Aussenläufermotor nach Patentanspruch 712 dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des dem innenliegenden Stator (1) zugeordneten Lagerrohres (8) je ein Kalottenlager (2) angeordnet ist, dessen äussere Seite der Kalotte gegen eine ringförmige Pfanne (3) gepreßt wird, indem auf die innere Seite der Kalotte eine weitere Pfanne (4) drückt, die unter der Wirkung einer in der Mitte des Lagerrohres (8) angeordneten, beidseitig wirkenden Druckfeder (5) steht.
- 3. Aussenläufermotor nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Pfanne (4) als Rohr ausgebildet ist, in das ein ölgetränkter Filz (7) eingeschoben ist.
- 4. Aussenläufermotor nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfannen (3, 4) aus porösem, mit Oel getränktem Sintermetall bestehen.
- 5. Aussenläufermotor nach Pateninspruch 4, mit Begrenzungsscheibe an den Lagerenden, dadurch gekennzeichnet, dass diese Begrenzungsscheibe (6) zugleich als Oelschleuderscheibe dient.Der Vertreter:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH930471A CH521044A (de) | 1971-06-24 | 1971-06-24 | Aussenläufermotor mit Kalottenlagerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2209575A1 true DE2209575A1 (de) | 1973-01-11 |
Family
ID=4350542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722209575 Pending DE2209575A1 (de) | 1971-06-24 | 1972-02-29 | Aussenlaeufermotor mit kalottenlagerung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH521044A (de) |
| DE (1) | DE2209575A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2851405A1 (de) * | 1977-11-25 | 1979-06-07 | Europ Elec Motors Design | Bestandteilaufbau einer elektrischen in-aus-drehmaschine |
| US7753135B2 (en) | 2004-04-24 | 2010-07-13 | Robert Bosch Gmbh | Power tool with a rotating and/or hammering drive mechanism |
-
1971
- 1971-06-24 CH CH930471A patent/CH521044A/de not_active IP Right Cessation
-
1972
- 1972-02-29 DE DE19722209575 patent/DE2209575A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2851405A1 (de) * | 1977-11-25 | 1979-06-07 | Europ Elec Motors Design | Bestandteilaufbau einer elektrischen in-aus-drehmaschine |
| US7753135B2 (en) | 2004-04-24 | 2010-07-13 | Robert Bosch Gmbh | Power tool with a rotating and/or hammering drive mechanism |
| US8011442B2 (en) | 2004-04-24 | 2011-09-06 | Robert Bosch Gmbh | Power tool with a rotating and/or hammering drive mechanism |
| DE102004020177B4 (de) | 2004-04-24 | 2024-07-18 | Robert Bosch Gmbh | Handwerkzeugmaschine mit einem drehenden und/oder schlagenden Antrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH521044A (de) | 1972-03-31 |
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