DE2209291A1 - Steuervorrichtung für Schrittschaltmotoren - Google Patents
Steuervorrichtung für SchrittschaltmotorenInfo
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- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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Description
Steuervorrichtung für Schrittschaltmotoren
Die vorliegende Erfindung bezieht sioh auf eine Vorrichtung
zum Steuern von Sohrittachaltmotoren und betrifft insbesondere in Druckwerken für Datenverarbeitungssysteme verwendete
Schrittachaltmotoren·
Schrittachaltmotoren aind heutzutage sehr bekannt und werden
weitgehend überall dort verwendet, wo es erforderlich
ist, den Weg eines beweglichen Teiles aus einer ersten Stellung in eine nach Belieben aus einem einzelnen Satz
aufeinanderfolgender Haltestellungen ausgewählte zweite Stellung zu steuern,, Es ist zweckmäßig, den Fall, in welchem
sich das bewegliche Teil aus einer Stellung in die unmittelbar darauffolgende bewegt 9 für eine begrenzte, jedoch
kurze Zeitspanne in jeder Stellung verweilt und, sofern erforderlich» den Vorgang mehrmals wiederholt (schrittweise
Bewegung), von dem lall zu unterscheiden, in welchem
sich das bewtgliche Teil rasch ohne anzuhalten von einer Ausgangsstellung aus in eine Ankunftetellung bewegt (schnelle
Bewegung oder "Umlauf")· Demzufolge ist die Bewegung des das bewegliche Teil steuernden Schrittschaltmotor im erstgenannten
Palle eine schrittweise Drehung und im zweite»
?alle eine schnelle oder umlaufende Drehung·
INSPECTED
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In beiden Fällen wird das Arbeiten dea Motors mit Hilfe
von Stromimpulsen von geeigneter Dauer erzielt, die in geeigneten
Zeitabständen ausgewählte Wicklungen des Motors erregen« Entsprechend der Reihenfolge der erregten Wicklungen
werden Beschleunigungs-, Brems- oder Haltemomente erzeugt, von welchen die Haltemomente so sind, daß sie den
Rotor in stabiler Lage halten»
In einigen Fällen wird die Reihenfolge der Erregerimpulse unabhängig von der Drehbewegung des Motors gesteuert ("openloop"
Steuerung)ο Jedoch ist es in der Regel zweckmäßig, den Motor durch seine eigene Bewegung das Schalten der
Erregerstromimpulse mit Hilfe von Steuerimpulsen steuern zu lassen, die beispielsweise durch eine photoelektrische
Vorrichtung geliefert werden, die aus einer auf der Rotorwelle angebrachten Photoscheibe und einer oder mehreren,
dem Fachmann bekannten Photoemitter-Photodetektor-Einrichtungen besteht» Die Reihenfolge der durch die photoelektrische
Vorrichtung zugeführten Steuerimpulse ist von der Reihenfolge der Drehstellungen des Rotors abhängig, wobei
auf diese Weise ein Stellungsrückkopplungseffekt erzielt
wird ("closed-loop" Steuerung)·
In der Regel werden die letzten Schritte einer Umlaufbewegung schrittweise ausgeführt um sicherzustellen, daß das
bewegliche Teil in der richtigen Stellung anhält· Mach einer bekannten Einrichtung wird das Umschalten aus der
umlaufenden Betriebsart in die schrittweise Betriebsart durch das Maß der Dauer eines ganzen Schrittes gesteuert»
Dieses Verfahren der Geschwindigkeitssteuerung ist kaum geeignet, bei hoher Betriehsgeschwindigkeit die erforderliche
Genauigkeit zu liefern·
Bei einer schrittweisen Bewegung ist es wichtig, für jeden Sohritt die maximale Bewegungsgeschwindigkeit zusammen mit
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einem jegliche Schwingbewegung vermeidenden sanften und
genauen Anhalten an der Anhaltestelle zu erreichen,. Es ist
versucht worden, dieses Ergebnis durch mechanische Dämpfungs-
oder Blockiereinrichtungen, die eindeutig unzulänglich sind,
oder auch durch Herbeiführen einer Folge von Besohleunigungs-,
Brems- und Haltestufen zu erreichen, die unabhängig von der Drehstellung des Motors durch eine Vielzahl
von Verzögerungseinrichtungen gesteuert werden. Auch dieses Verfahren führt zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen
Hauptzweck der Erfindung ist es, eine Steuervorrichtung
für Schrittschaltmotoren vorzusehen, die in der Lage ist, die maximale Bewegungsgeschwindigkeit zusammen mit der
maximalen Anhaltegenauigkeit zu entwickeln, die in gleicher
T.Yeise für eine Umlauf- oder eine schrittweise Bewegung
und für beide Sichtungen der Bewegung geeignet sind«.
Dieses Ziel wird erreicht, indem ein Generator für mit der Drehstellung des Rotors in Wechselbeziehung bestehende Primärimpuls
und mindestens.eine Zeitsteuereinrichtung vorgesehen
werden, um in vorbestimmten Zeitabständen aua in passender Weise gewählten Primärimpulsen zusätzliche Impulse
zu liefern und das Schalten der die Motorwicklung erregenden Stromimpulse mit Hilfe von Impulsen zu steuern, die aus
ihnen unter Steuerung durch Schaltungseinrichtungen ausgewählt werden, die für eine anfängliche Beschleunigungsstufe,
mindestens eine anschließende Bremsstufe, möglicherweise eine neutrale Stufe, in welcher dem Motor kein Strom zugeführt
wird, und für eine abschließende Haltestufe sorgen* Erfindungsgemäß wird also eine Steuervorrichtung für Schrittschaltmotoren
vorgeschlagen mit einer Vorrichtung zum Erzeugen einer Vielzahl von sich wiederholenden Primärimpulsfolgen
in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Rotors des Motors, wobei jeder Impuls jeder Folge innerhalb von zwei
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zulässigen aufeinanderfolgenden Haltestellungen des Motors
liegt und mit ihnen nicht zusammenfällt, und mit mindestens einer Vorrichtung (1O) zum Erzeugen von zusätzlichen Impulsen,
die nach einem vorbestimmten Zeitintervall auf einem in passender Weise gewählten Primärimpuls folgen,
wobei die Primär- und die zusätzlichen Impulse zum Schalten der Erregerströme der Motorwicklungen geeignet sind
zwecks Steuerung der Bewegung des Motors und seines Anhaltens in vorbestimmten Stellungen.
Die Einrichtung zum Erzeugen der Primärimpulse ist vorzugsweise eine Photoscheibe, die mit mindestens einer zu
ihr konzentrischen Spur aus durch lichtundurchlässige Sektoren voneinander getrennten transparenten Penstern versehen
ist und mit Licht aussendenden sowie Licht empfangenden elektronischen Einrichtungen zusammenwirkt, um die
Primärimpulse in Übereinstimmung mit den Übergängen der Licht empfangenden Einrichtung aus dem beleuchteten in den
verdunkelten Zustand und umgekehrt zuzuführen»
Vorzugsweise kann der Grundbewegungsschritt, d.ho die Strecke
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Haltestellungen des beweglichen
Teiles, aus einer Anzahl Rotorgrundschritte bestehen, die der Mindestwinkelstrecke zwischen aufeinanderfolgenden
Stellungen stabilen Gleichgewichts für den Rotor entsprechen»
Um das unbeabsichtigte Anhalten des Rotors in einer stabilen Lage zwischen zwei aufeinanderfolgenden Haltestellungen zu
vermeiden, ist die photoelektrische Vorrichtung so eingerichtet, daß das Verbleiben des Rotors in einer nicht einer
zulässigen Haltestellung entsprechenden stabilen Lage bewirkt, daß der Photodetektor in einem Beleuchtungs- oder
einem Verdunklungszustand verbleibt, der dem einer richtigen
Haltestellung entsprechenden Zustand entgegengesetzt
ist.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung aind nachstehend
anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Auaführungsbeispiels näher beschriebene Es zeigen:
Fig· 1 in schematischer Darstellung und geradliniger Anordnung
die Statorwioklungen, die Reihenfolge der
Stellungen der Rotorpole, die Steuersignale und die Wellenformen der auf den Rotor einwirkenden
Momente für einen Sektor eines Schrittschaltmotors von bekannter Bauart,
ein vereinfachtes Blockdiagramm der logischen Schaltung nach der Erfindung,
Fig« 3 in schematischer Darstellung die Anordnung der
Photoscheibenfenster, die Reihenfolge der Steuersignale und der Wellenformen der Momente bei
schrittweiser Bewegung gemäß der bevorzugten Ausführung sform,
Fig. 4 in schematischer Darstellung die Reihenfolge der Steuersignale und der Wellenformen der Momente bei
umlaufender Bewegung gemäß der bevorzugten Ausführungsform,
Fig» 5 in schematischer Darstellung die Wellenform des Haltemoments, die diesbezüglichen Steuersignale
und ihr Zeitverhältnis bei Veränderung der Motorgeschwindigkeit gemäß der Erfindung,
Fig· 6 in achematischer Darstellung eine Anordnung der
Photoscheibenfenster, die diesbezüglichen Steuersignale und die Wellenform der Momente bei aus
einem einzigen Motorschritt bestehendem Bewegungsschritt,
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Pig· 7 in schematischer Darstellung die Anordnung von
zwei Fensterspuren in einer Photoscheibe und die diesbezüglichen Steuersignale, die Wellenformen
der Momente bei einem Bewegungsschritt, der sich so verändern läßt, daß er nach Belieben aus drei
oder vier Motorschritten bestehto
Die vorliegende Beschreibung behandelt einen Schrittschaltmotor
mit einem Dauermagnetrotor und vier nacheinander erregten Wicklungen, dohe einen Vierphasenmotor· Figo 1 ist
eine schematische Darstellung in geradliniger Form eines vier Rotorgrundschritte umfassenden Sektors eines solchen
Motors»
Es ist klar, daß die Zeichnung, da sie eine reine schematische Darstellung ist, die tatsächliche bauliche und technische
Anordnung nicht zeigt, jedoch ist diese Darstellung zum eindeutigen Erklären der für die verschiedenen Betriebsarten
erforderlichen Arten der Erregungsfolgen geeignet· Der dargestellte Sektor soll in Wirklichkeit an einem Umkreis
mit passendem Radius angeordnet sein und so oft wiederholt werden, wie es zum Vervollständigen des gesamten Kreises
notwendig ist*
In diesem Sektor sind vier Statorpolschuhe A, B, G, D dargestellt,
die je mit einer Wicklung versehen sind, wobei ein Ende jeder Wicklung an einen aus einer positiven Spannungaquelle
+ V gespeisten gemeinsamen Anschluß und jedes der anderen Enden an einen Schalter angeschlossen ist, der
die Wicklung entsprechend dem "geschlossenen" oder "offenen"
Zustand von vier mit I, J, I', J1 bezeichneten Schaltern
mit einem gemeinsamen Erdanschluß verbinden oder von ihm trennen kann· Die Zeichnung zeigt außerdem in gestrichelter
Darstellung den Polschuh A1 dee angrenzenden Sektors, der in
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_ 7 —■
Bezug auf die durch den Pfeil ¥A angedeutete Drehrichtung
als erster folgte Es leuchtet ein, daß das Erregen sämtlicher,
den in gleicher Weise angeordneten Polschuhen der übrigen Sektoren wie beispielsweise A und A1 zugeordneten
Wicklungen durch denselben Schalter gesteuert wird und daß die Schalter I und I1 sowie J und J' komplementär betätigt
werden, deho wenn I offen ist, ist I1 geschlossen·, wenn J
offen ist, ist J1 geschlossen und umgekehrt.»
Wenn zwei binäre Variablen a und b so gewählt werden, daß
sie jeweils die Zustände der Schalter I und J darstellen, wobei angenommen sei, daß der binäre UULL-Wert dem offenen
Zustand entspricht und der binäre EIHS-Y/ert den geschlossenen Zustand darstellt, so zeigt die nachstehende Tabelle in
Spalte 1 die vier möglichen Zustände f in Spalte 2 dies nlsr
entsprechenden Binärwertekombinationen für die Variables a
und b sowie in Spalte 3 die Kombinationen der Zustand® der Schalter I, I', J und J'ο Die Reihenfolge der CodekomMnationen
ist die als "G-ray-Oode" bekannte, bei welcher jede
Codekombination sich von der vorgehenden um einen einzigen Bitwert unterscheideto
Die Spalte 4 zeigt die aus den in Spalte 3 angegebenen Zuständen
der Schalter hergeleiteten (mit + bezeichneten) Erregungs- oder (mit 0 bezeichneten) Entregungszustände der
Polschuheo
| 1 | 2 | a | b | I | J | 3 | J' | A | B | 4 | D | A1 |
| Zustand | 0 | O | O | 0 | I1 | 1 | -ί- | C | 0 | •f | ||
| 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | Ο | + | O | 0 | O | |
| 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | O | O | O | O | + | + | O | |
| 3 | O | 1 | O | 1 | 0 | 0 | + | O | + | + | 4- | |
| 4 | 1 | 0 | ||||||||||
209838/092$
Im Ausgangazustand 1 sind die Polachuhe A und B erregt. Da
alle Polschuhe in gleicher Richtung erregt werden, kann anstelle der Polschuhe A und B an der Zwischenstelle Mq0 ein
virtueller Magnetpol angenommen werden» Beim Übergang aus dem Zustand 1 in die folgenden Zustände 2, 3 und 4 geht
dieser virtuelle"Magnetpol (beispielsweise mit Nordpolarität)
jeweils über die Stellen M^0, M11, Mq1*
Jede dieser Verlagerungen erstreckt sich über einen Rotorgrundschritt
ο Eine Rückkehr in den Zustand 1 erzeugt den Magnetpol M'0O, der M00 entspricht» Dadurch bestreicht der
virtuelle Nordpol im Verlaufe eines vollständigen Erregungszyklus den gesamten Sektor in vier Rotorschritten·
Die Zeichnung zeigt außerdem die vier Stellungen des Rotors in jedem der vier Erregungazustände ρ
Bei dem in Betracht stehenden Sektor hat der Rotor fünf mit Hilfe eines in dem Rotor eingeschlossenen Dauermagneten erzielte
Polschuhe E1O E^ von gleicher magnetischer (Süd-)
Polarität» Dem Fachmann ist bekannt, wie erreicht wird, daß
alle mit einer gegebenen Statorpolarität zusammenwirkenden Rotoi-polschuhe von gleicher, der Polarität der Statorpolschuhe
entgegengesetzter Polarität sind· Es sei erwähnt, daß der Rotor beispielsweise einen zweiten Satz Polachuhe
von entgegengesetzter Polarität enthalten kann, die axial zu dem erstem Satz versetzt angeordnet sind und mit einem
Satz in passender Weise gewickelter Statorwicklungen zusammenwirken, wobei der Dauermagnet in axialer Richtung zwischen
den beiden Sätzen angeordnet ist© Deshalb genügt es, die wechselseitige Wirkung der Rotor- und Statorpolschuhe
nach Fig«, 1 in Betracht zu ziehen·
Im Zustand 1 liegt der Nord-Magnetpol an der Stelle M00 dem
Rotorpolschuh E1 mit Süd-Polarität unmittelbar gegenüber und
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hält deshalb den Rotor in der Stellung PQo Bei Übergang
in den Zustand 2 geht der Magnetpol an die Stelle M10 und
zieht den Polschuh B2 an, wobei ein Drehmoment in Richtung
des Pfeiles PA ausgeübt wirdo Wenn der Rotorpolschuh E2
sich um einen Schritt gedreht hat und sich gegenüber dem Pol M10 befindet, ist der Rotor in der durch das Diagramm
P1 angegebenen Stellunge Wenn aufeinanderfolgend die Zustände
3 und 4 erreicht werden, bewegt sich der Rotor in aufeinanderfolgenden Schritten in die mit P2 und P^ angegebenen
Stellungen„ Schließlich geht der Rotor bei Rückkehr
in den Zustand 1 in die durch das Diagramm P^ gestrichelt
dargestellte Stellung, nachdem er im Verlaufe eines vollständigen Erregungszyklus vier Rotorgrundschritte pr
ausgeführt hat»
Nunmehr sei das durch den virtuellen Magnetpol als Punktion seiner Winkelstellung auf den Rotor ausgeübte Drehmoment
in Betracht gezogene Es zeigt sich, daß die Wellenform des Moments in ffinkelabständen wiederholt wird, die gleich vier
Rotorschritten sindo Im Diagramm OP sind die Winkelstrekken auf eine sich über vier Rotorschritte erstreckende horizontale
Achse und die durch jeden virtuellen Pol auf den Rotor ausgeübten Drehmomente auf einer senkrechten Achse
gebracht, wobei das gemäß dem Pfeil PA gerichtete Drehmoment als positiv angenommen wird© Hierbei zeigt sich, daß im
der Stellung PQ das Moment Cq0 infolge des Poles M00 bei
negativer Ableitung Null beträgt und sich deshalb PQ in
einem Zustand stabilen Gleichgewichte befindet, da eine geringe Verstellung aus P0 ein sich dieser Verstellung entgegenstellendes
Drehmoment erzeugte In der Stellung P1 erreicht
das Drehmoment einen negativen Höchstwert, in der Stellung P2 beträgt das Drehmoment bei positiver Ableitung
Null, was einem Zustand unstabilen Gleichgewichts entspricht· In der Stellung P^ erreioht das Drehmoment den positiven
Höchstwert, wobei in der Stellung P^ wieder der Zustand
stabilen Gleichgewichts eingenommen wird·
209835/002« ~10~
Die Diagramme der durch die virtuellen Pole M10, M11, MQ1
erzeugten Drehmomente C1Q, C11, Cq1 sind die gleichen wie
das des Drehmoments Cq0, sind aber ihm gegenüber um einen
Rotorschritt verschobene Es zeigt sich, daß für jedes von
ihnen das maximale positive Drehmoment an den Stellen Pq,
P., P0 liegt
Dadurch entspricht jeder Wicklungserregungszustand einem
virtuellen Pol und einer Wellenform des Drehmomentso Eine
Veränderung des Erregungszustandes einer einzigen Wicklung bewegt die Pole aus einer Stelle in die nächste und verschiebt
die Wellenform des Drehmoments um einen Rotorschritto
Eine Möglichkeit zum Erzielen einer steten Drehbewegung des Motors in Richtung des Pfeiles FA ist deshalb ein Verändern
der Erregung der Wicklungen zwecks Aufrechterhaltung eines positiven Drehmoments»
Wenn der Motor in der Stellung Pq unter Einwirkung des das
Haltemoment Cqq liefernden Pols Mqq stillsteht, beginnt er
zu drehen, wenn sich der Pol von Mqq nach M10 bewegt, d.ho
wenn das auf den Rotor einwirkende Moment sich von Cn0 in
C1Q verändert, das an der Stelle PQ einen positiven Höchstwert
hat· Der Rotor bleibt für den ersten halben Motorschritt, doh» bis die Stellung Pq1 erreicht ist, der Einwirkung
dieses Poles unterworfen» Dann wird die Erregung der Wicklungen verändert, um den Pol nach M11 zu bewegen,
so daß er für einen Rotorschritt, d»h· bis zur Stelle P1Oi
das Drehmoment C11 liefert, uswe Die Gestalt der sich ergebenden
Wellenform des Drehmoments ist in dem Diagramm CP nach Pig· 1 duroü die dicke durchgehende Linie dargestellt*
Aus der vorstehenden Tabelle ist ersichtlich, daß die Folge von in Spalte 2 angegebenen Binärwerten a und b bewirkt»
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daß sich die Schalter so öffnen und schließen, daß diejenige
WicklungserregungsfοIge erzielt wird, die die vorstehend
beschriebene Wellenform des Drehmoments liefert» Die Reihenfolge dieser Binärwerte ist in den Diagrammen
51 und S2 dargestellt, in welchen S1 ein Signal zum Steuern
der Schalter I und I' gemäß den Werten der Variablen a und
52 ein Signal zum Steuern der Schalter J und J' gemäß den
Werten der Variablen b isto
Zum Erhalten eines Bremsmoments muß die Reihenfolge der Polstellen so gewählt werden, daß ein negatives Drehmoment
entsteht β Zu diesem Zweck werden die Wicklungen so erregt,
daß sie beispielsweise das von der Stelle Pq1 bis zur
Stelle P12 auf den Rotor einwirkende Drehmoment Gqq9 danach
bis zur Stelle Pp, das Drehmoment G10 und bis zur Stelle
P,. das Drehmoment G1., haben, wie es durch die dicke ge™
strichtelte Linie dargestellt ist» Die Diagramme S^ und
S'2 zeigen die Wellenform des die Schalter in diesem Falle steuernden Signals« Sie entsprechen den umgekehrten Werten
der Diagramme S1 und S2 oder, was das gleiche ist, einem
Verschieben dieser Diagramme um zwei Rotorschritteo
Es sei bemerkt, daß die Arbeitsweise in Bezug auf die Richtung des Pfeiles PI symmetrisch ist, wobei die durch eine
mit dem Rotor drehfeste Photoscheibe bestimmten Schaltstellen in umgekehrter Reihenfolge aufeinander folgen, d«ho
^34* ^23* ^12* 1Oi* unä die Reihenfolge der Kombinationen
der das Drehmoment liefernden Signale in Richtung des Pfeiles 51I in den Diagrammen S1., und S*2 dargestellt ist, während
die ein dieser Bewegung entgegengerichtetes Bremsmoment liefernden Signale in den Diagrammen S1 und S2 dargestellt«,
Dadurch ist es möglich, durch Schalten der Steuersignale S1
und S2 unter Steuerung durch in passender Weise gewählte
und von der Drehstellung einer photoelektrischen Scheibe
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abhängige Impulse jede mögliche Beschleunigungs-, Bremsoder
Haltemomentreihenfolge zu erhalten» Auf diese Weise
wird eine Stellungsrückkopplungsvorrichtung erzielt, da das auf den Motor ausgeübte Moment in erforderlicher Weise
zu Zeitpunkten verändert wird, die von den Stellungen der Photoacheibe, d«h· des Rotors, abhängig sind·
Um jedoch das Anhalten des Motors genau in Übereinstimmung mit einer bestimmten Stellung zu gewährleisten, ist es
zweckmäßig, dieser Stellungsrückkopplung außerdem eine Geschwindigkeit srückkopplung hinzuzufügen. Die zum Anhalten
des Motors an der erforderlichen Stelle durch das Bremsmoment
aufzuhebende kinetische Energie des Motors ist nämlich von der Geschwindigkeit des Motors unmittelbar abhängig,
wobei diese Geschwindigkeit für die gleiche Stellung des Rotors zufällig verschiedene Werte haben kann, während
das Bremsmoment ausschließlich von der Rotorstellung abhängig ist© Dadurch kann es vorkommen, daß der Rotor an der
Haltestelle mit positiver Geschwindigkeit ankommt und deshalb zum Überschießen neigt oder, daß er sich der Haltestelle
mit einer Geschwindigkeit nähert, die zu ihrem Erreichen unzureichend ist·
Dieser Mangel wird behoben, indem ein geschwindigkeitgeateuertes
Signal, das mit Hilfe eines monostabilen Multivibrators (one shot) zugeführt wird, der so eingestellt iat,
daß er zwischen einen der in passender Weise gewählten, durch die Photoscheibe zugeführten Impulse eine Verzögerung
von feststehender Dauer herbeiführt, und ein zusätzliches Schaltsignal vorgesehen werden, welches das auf den Motor
ausgeübte Moment aus einem Bremsmoment in ein Haltemoment umwandelt und auf diese Weise daa Anhalten des Motors in der
erforderlichen stabilen Stellung gewährleistet»
Im allgemeinen können eine Vielzahl von monostabilen Schal-
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tungen verwendet werden, die je ein Signal von bestimmter
Dauer liefern, das in Übereinstimmung mit einem ausgewählten Photoscheibenimpuls beginnt, während geeignete Schaltungen
in geeigneten Abständen überprüfen, ob die zwischen den Photoscheibenimpulsen verstreichende Zeitspanne länger
oder kürzer 1st als die Dauer des Signals, so daß die erforderlichen zusätzlichen Schaltsignale durch die Geschwindigkeit
des Motors gesteuert werden«
Fig» 2 zeigt das vereinfachte logische Schaltungsdiagramm
einer bevorzugten Ausführungsform»
In der Zeichnung sind spezifische G-rundschaltungen wie Verstärker,
Inverter, UIiD- und 0 DER-S c haltung en 9 im allgemeinen
als Flip-Flop-Schaltungen bezeichnete bistabile Multivibratoren,
im allgemeinen als "one-shots" bezeichnete monostabile Multivibratoren durch geeignete Symbole dargestellte
Figo 3 zeigt die Gestalt und die Reihenfolge verschiedener
Impulse, Signale und Wellenformen des Moments bei schrittweise« Betrieb©
Gemäß Figo 2 ist auf dem Ende der Welle 1 des Schrittschaltmotors
eine photoelektrische Scheibe 3 starr angebracht und zwischen einer Lichtquelle, vorzugsweise einem Festkörper-Photoemitter
2, und einem lichtdetektor 4» vorzugsweise einer Photodiode oder einem Phototransistor, angeordnet*
Die kreisförmige Spur aus durch lichtundurchlässige Sektoren voneinander getrennten transparenten Fenstern bewirkt während
der Drehbewegung der Scheibe, daß der Photodetektor abwechselnd beleuchtet oder verdunkelt wird»
Im Diagramm a nach Fig· 3 ist das Muster der Spur in geradliniger
Form für einen Sektor gleich vier Eotorschritten dargestellt· Gemäß der bevorzugten Ausführungsform sind vier
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Rotorschritte pr gleich zwei nachfolgenden Bewegungsschritten
ρ · Palis der Motor zum Bewegen des Druckschlittens
9.
eines Seriendruckers benutzt wird, ist der Bewegungsschritt
ρ der Druckabstand, d»h· der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Druckstellen· Die zulässigen Haltestellungen des Motors sind diejenigen, wie Pq, Pg» P^ ·
in welchen der Photodetektor verdunkelt ist· Diese Anordnung gestattet es, sofort jedes unbeabsichtigte Anhalten
in unzulässigen Stellungen wie P1 und P, zu erkennen, wie
nachstehend noch näher erläutert ist·
Die durch den Photodetektor 4 als Folge des Beleuchtungsund Verdunklungswechsela während der Drehbewegung dea Motors
zugeführten elektrischen Signale werden durch den Verstärker 5 verstärkt und in Yierkantform gebracht und dann
unmittelbar an einen monostabilen MuIt!vibrator $ und nach
Umkehrung durch einen Inverter 8 an einen monostabilen Multivibrator 7 angelegt© Die monostabilen Multivibratoren 6
und 7 werden durch die Anstiegflanke der an ihre Eingänge angelegten Signale angesteuert und liefern einen positiven
Impuls von konstanter und sehr kurzer Dauer in Bezug auf die Dauer der Eingangssignale·
Die Größenordnung der letztgenannten Dauer beträgt einige Millisekunden, die der erstgenannten einige MikrοSekunden»
Die Ausgangsleitungen der monostabilen Multivibratoren 6 und 7 sind an die Eingänge einer ODER-Schaltung 9 angeschlossen,
deren Ausgangsleitung eine Folge von Impulsen P1 bis Pg gemäß dem Diagramm c nach Pig. 3 liefert, von
welchen jeder mit dem Yorbeigang entweder der Vorder- oder
der Hinterkante eines transparenten Fensters an dem Photodetektor 4 übereinstimmt· Es sei bemerkt, daß die Fensterspur
so ausgebildet ist, daß die Abstände zwischen F1, F2,
F, und zwischen F., F1-, Fg ein Viertel eines Rotorschrittes
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betragen, während der Abstand zwischen I, und ]?. und der
Abstand zwischen Pg und F.. jeweils gleich einem halben
Rotorschritt ist*
Diese Impulse werden dem Eingang einer Zähl-Decodier-Schaltung
10 zugeführt, die einen Modulo-Sechs-Zähler und einen.
Decodierer enthält, die so ausgelegt sind, daß einzelnen
Ausgangsleitungen praktisch zeitlich und in ihrer Dauer
mit ausgewählten Eingangsimpulsen übereinstimmende Ausgangsimpulse zugeführt werden»
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden fünf Ausgangsleitungen
benutzt, doh« die Ausgangsleitungen 11, 12, 13,
14 und 15o Die drei ersten Leitungen liefern jeweils die Impulse D1, D, und D., die wie in den Diagrammen d.., cU, ÖL
nach Pig* 3 gezeigt mit den Impulsen P1, 3?_ bzw0 1?, übereinstimmen*
Diese Impulse sind bei der schrittweisen Betriebsart wirksam»
Der Ausgang 14 überträgt den Impuls Dc>
der nur zum Zählen der ausgeführten Schritte benutzt wirdo Der den Impuls Dg
übertragende Ausgang 15 ist nur während der umlaufenden Betriebsart wirksam, wie nachstehend noch näher beschriebene
Zum Empfang von vier durch die mit APx, IPx, ARx bzwο IRx
bezeichneten Eingangspfeile symbolisierten Befehlen für
die Betriebsart ist eine logische Steuerschaltung 30 vorgesehen»
Der Befehl APx bewirkt die schrittweise Vorwärtsbewegung, der Befehl ARx die schnell umlaufende Vorwärtsbewegung,
der Befehl IPx die schrittweise Rückwärtsbewegung und der Befehl IRx die schnell umlaufende Rückwärtsbewegung»
In allen Fällen 'gibt das Symbol χ die Anzahl der auszuführenden Schritte an oder steuert spezielle Operationen wie
beispielsweise beim Betätigen des Druckschlittens eines Seriendruckers durch den Motor das schnelle Erreichen der
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Zeilenanfangs- oder der Zeilenendstellunge
Im allgemeinen Falle, in welchem das Symbol χ eine Anzahl
von Schritten anzeigt, wird sein Wert in einer geeigneten Speichervorrichtung gespeichert, die ein Teil der Steuerschaltung
30 ist, die einen Zähler enthält zum Zählen der ausgeführten Schritte, doh· der Anzahl der an der Eingangsleitung 31 empfangenen Impulse D(-.
Die Ausgangsleitung der logischen Steuerschaltung liefert die die Betriebsart steuernden binären Werteo Beispielsweise
wird der schrittweise Betrieb durch einen binären Wert EINS an der Ausgangsleitung 32 und der schnell umlaufende Betrieb
durch einen binären Wert NULL an der gleichen Leitung bewirkt« Durch Einwirkung des Inverters 40 wird an der Leitung
39 die Übereinstimmung zwischen den Betriebsarten und den Binärwerten umgekehrt·
Die binären Werte an der Leitung 33 steuern die "Vqrwärts"-
oder "Rückwärts"-Bewegungβ Beispielsweise findet eine Vorwärtsbewegung
statt, wenn an der Ausgangsleitung 33 ein binärer Wert EINS vorhanden ist, und die Rückwärtsbewegung
im entgegengesetzten Palleo An der Leitung 38 wird durch Einwirken des Inverters 43 die Übereinstimmung zwischen
Bewegungsrichtung und Binärwerten umgekehrt«
An der Ausgangsleitung 16 kann die Steuerschaltung 30 einen
Impuls Dq zum Starten des Motors zuführen· Dieser Impuls
ist in Diagramm dQ nach Pig· 3 dargestellt·
Die Arbeiteweise der Eingangsleitung 26 und der Ausgangsleitungen
58 und 59 ist nachstehend noch näher erläutert»
Von den durch die Zähl-Decodier-Sohaltung 10 gelieferten
Impulsen wird der Impuls D.. auf der Leitung 11 an einen
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~ 17 -
ersten Eingang der ODER-Torschaltung 21 angelegt» Der
Impuls D, wird auf der Ausgangsleitung 12 an einen ersten
Eingang einer UliD-Torschaltung 17 angelegt, deren zweiter
Eingang an den Ausgang 32 der Steuerschaltung 30 angeschlossen isto Diese Torschaltung wird dadurch "bei der
schrittweisen Betriebsart geöffnet und im gegenteiligen Falle gesperrt» Ihr Ausgang ist an einen zweiten Eingang
der ODER-Torschaltung 21 angeschlossen· Die den Impuls D.
übertragende Ausgangsleitung 13 ist an je einen Eingang der
UND-Torschaltungen 18 und 19 angeschlossene Der zweite
Eingang der Torschaltung 19 ist an den Ausgang 32 der Steuerschaltung
30 angeschlossen und somit nur bei schrittweiser
Betriebsart geöffneto Der zweite Eingang der Torschaltung 18 ist an. den Ausgang 39 des Inverters 40 angeschlossen,
der gegenüber den Binärwerten der leitung 32 umgekehrte Binärwerte liefert©
Dadurch ist die Torschaltung 18 nur bei schnell umlaufender Betriebsart geöffnete
Der Ausgang der Torschaltung 19 ist an eine Impulsverzögerung
svor richtung angeschlossen, die aus zwei monostabilen Multivibratoren 41 und 42 besteht, die so angeschlossen
sind, daß die Ausgangsleitung des monostabilen Multivibrators 42 einen nach einer durch die Kennlinie des monostabilen
Multivibrators 41 bestimmten Verzögerung R1 auf den
Impuls D^ folgenden Impuls Dy zuführt· Der Impuls D^ wird
einem dritten Eingang der ODER-Tor schaltung 21 zugeführt*. Das Zeitverhältnis zwischen den Impulsen Da und D7 ist in
dem Diagramm d? nach Pig» 3 dargestellt, zu dem zu bemerken
ist, daß die Abstände auf der horizontalen Achse nicht die Winkelstellung des Rotors oder die von dem durch den Motor
angetriebenen beweglichen Teil zurückgelegte Strecke wie in den anderen Diagrammen, sondern die Zeit darstellen» Dadurch
verändert sich der Abstand des Impulses D7 von der die Haltestellung
anzeigenden Stelle beispielsweise P2 mit der Ge-
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schwindigkeit dea Motorso Genauer gesagt nähert sich D^
der Stelle P2 oder entfernt sich von ihr je nachdem, ob die
Geschwindigkeit des Motors höher oder niedriger ist als die normale Geschwindigkeit»
Die den Impuls DQ zuführende Leitung 16 und der Ausgang der
bei schrittweiser Betriebsart gesperrten UND-Torsehaltung
18 sind an die beiden Eingänge der ODER-Torschaltung 20 angeschlossen»
Die Ausgangsleitung der ODER-Torschaltung 21 ist an den ersten Eingang der UND-Torschaltung 34 und der UND-Torschaltung
35 angeschlossen» In entsprechender Weiee ist der Ausgang der ODER-Torschaltung 20 an den ersten Eingang der
UND-Torschaltung 36 und der UND-Torschaltung 37 angeschlossene
Der zweite Eingang der UND-Torschaltungen 34 und 36 ist
an die Leitung 33 angeschlossen, während der zweite Eingang der UND-Torschaltungen 35 und 37 an die Leitung 38 des Inverters
43 angeschlossen ist» Der dritte Eingang aller vier UND-Torschaltungen 34, 35, 36 und 37 ist an eine Leitung
58 angeschlossen, an welcher in der Regel eine binäre EINS vorhanden ist» Dadurch sind in dem Zustand der "Vorwärtsbewegung"
die Torschaltungen 34 und 36 geöffnet, während die Torschaltungen 35 und 37 gesperrt sind» Das Gegenteil
tritt im Zustand der "Rückwärtsbewegung"ein»
Über die ODER-Torschaltungen 47 und 48 werden die Ausgänge
der Torschaltungen 34 und 37 bzw» der Torschaltungen 35 und 36 und die Ausgänge der Steuerschaltung 30 auf der Leitung
59 dem Eingang der Plip-Plop-Schaltung 22 bzw» 23 zugeführt»
An der Leitung 59 ist normalerweise eine binäre NULL vorhandene
Die Flip-Flop-Schaltungen 22 und 23 sind solche, die jedesmal
ihren Zustand weohseln, wenn ihrem einzigen Setzeingang
ein Impuls zugeführt wird» Dies läßt sich erreichen durch
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Verwendung von Flip-Flop-Schaltungen des sogenannten, mit einem Takteingang versehenen J-K-Typs, indem an beide Eingänge
J und K ein konstanter binärer EINS-Pegel angelegt
und dem Takteingang die Steuerimpulse zugeführt werden·
Auf diese Weise sind im Zustand der »schrittweisen Vorwärtsbewegung"
die UND-Torschaltungen 17, 18, 34 und 36 geöffnete
Dadurch wird der Eingang der Flip-Flop-Schaltung 22 von dem Impuls DQ über die ODER-Torschaltung 20, die UUD-Torschaltung
37 und die ODER-Torschaltung 47 erreicht, während
der Eingang der Flip-Flop-Schaltung 23 durch die Impulse D.t D, und ΰγ über die ODER-Torschaltung 21, die UID-Torschaltung
35 und die ODER-Torschaltung 48 erreicht wirdo
Die komplementären Ausgänge 24 und 24' sowie die komplementären
Ausgänge 25 und 25* der Flip-Flop-Schaltungen 23 bzw» 22 steuern über vier UND-Torschaltungen 54$ 55, 56 und 57 s
die bei schrittweiser Betriebsart stets geöffnet sind, die vier Schaltkreise 27 und 27' bzw· 28 und 28', die die Funktion
von Schaltern I und I' bzw» J und J' ausüben, doho sie
steuern das Erregen und Entregen der als Ganzes mit AM bezeichneten Motorwicklungen» Die Schalter 27 und 27' sowie
28 und 28' können auf viele, dem Fachmann sämtlich bekannte Arten beispielsweise durch Verwendung von Leistungstransistoren
ergänzt werden« Die Beschreibung der zu diesem Zweck vorgesehenen eigentlichen Schaltungen wäre zum Zwecke
der vorliegenden Erfindung unpraktisch und wird deshalb unterlassen»
Es ist leicht zu ersehen, daß der Impuls DQ das abwechselnde
Setzen und Rücksetzen der Flip-Flop-Schaltung 23 steuert und daß die Impulse D-, D-* und Dy in entsprechender Weise
die Flip-Flop-Schaltung 22 steuern· Die Reihenfolge der Ausgangssignale der Flip-Flop-Schaltungen ist in den Diagrammen
S1 und S2 nach Fig. 3 angegeben, in welcher daa Diagramm S1
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die Werte des Ausgangs 24 der den dem Schalter I nach Fig»1
entsprechenden Schalter 27 steuernden Flip-Flop-Schaltung 23 und das Diagramm S2 die Werte des Ausgangs 25 der den
dem Schalter J nach Figo 1 entsprechenden Schalter 28 steuernden Flip-Flop-Schaltung 22 darstellt· Die binären Werte
der Ausgänge 24r und 25* sind die umgekehrten der Ausgangswerte
der Leitungen 24 und 25 und steuern in komplementärer Weise die den Schaltern I1 und J' nach Fig» 1 entsprechenden
Schalter 27' bzw· 28'·
Das Diagramm CP nach Figo 3 zeigt die Wellenform des Moments, die den verschiedenen Erregungszuständen der Wicklungen
nach Figo 1 entspricht· Die dicke, voll ausgezogene
Linie deutet die Folge der Werte des Moments auf Grund der Reihenfolge der Zustandakombinationen der Flip-Flop-Schaltungen
22 und 23 unter Steuerung durch die Reihenfolge der im Zustand der schrittweisen Vorwärtsbewegung wirksamen
Impulse an«
Da der Motor in der stabilen Stellung Pq stillsteht, sind
die Steuersignale S1 und S2 beide auf NULL-Wert, so daß das
Moment das der Kurve Cqq entsprechende ist, das eine stabile
Gleichgewichtslage gewährleistete Bei Ankunft des durch die Steuerschaltung 30 zugeführten Startimpulsea D0 wird
S1 auf NULL-Wert geschaltet, wobei die jetzt wirksame Momentkurve
C10 ist, die an der Stelle PQ einen Höchstwert
ergibt, so daß der Motor rasch beschleunigt»
Mach einer Winkelverstellung, die beispielsweise gleich 1/8 des Bewegungsschrittes (1/4 Rotorschritt) ist, bewirkt der
Impuls D1, daß S1 auf EINS-Wert umschaltet, so daß die Brehmomentkurve
jetzt C11 ist· Es sei bemerkt, daß das Verschieben
von der Kurve C1Q auf die Kurve C11 vor der Stelle erfolgt,
an welcher sich die Kurven kreuzen, die theoretisch dem maximalen Drehmomentwert entsprechen muß· Die Yorverle-
\ -21-
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gung beim "Verschieben berücksichtigt die Induktivität der
Wicklung und die Verzögerung, die sie beim Bestimmen des effektiven Zeitpunktes des die Statorpolschuhe einschaltenden
Flusses bewirkt*
Mit dem weiteren Beschleunigen des Motors bewirkt der Im- ·
puls D^, daß S2 sich in NULL umkehrt, wobei das Drehmoment
auf die Kurve O10 zurückgeht» Dieses Moment ist positiv,
nimmt aber in Übereinstimmung mit der unstabilen Stellung P1 ab und wird negativ, so daß die Bremswirkung einsetzt,
die mit Annäherung an die Haltestellung P2 zunimmt ο In
unmittelbarer Nähe dieser Stellung und genauer gesagt b.ei
einer vorbestimmten Verzögerung K1. nach dem Impuls D. bewirkt
der Impuls D^, daß S2 wieder den EINS-Wert annimmt»
Die wirksame Kurve des Momenta ist jetzt CL.,, die ein Haltemoment
für die stabile Stellung P2 lieferte Wie nachstehend
noch näher erläutert, hat die feststehende Verzögerung R1
eine teilweise kompensierende Auswirkung auf die zufälligen Geschwindigkeitsveränderungen des Motors» Wenn die Geschwindigkeit
zu hoch ist, nimmt R1 gegenüber dem Maß in Zeiteinheiten
des Bewegungsschrittes pQ zu0 Dadurch wird der Impuls
CL
Dr, verzögert und die Bremswirkung verlängert» Das Gegenteil
tritt ein, wenn die Geschwindigkeit zu niedrig ist*
Der Motor hält in der Stellung P2 an, wobei S* und S2 beide
den Wert EINS habeno Ein durch die Steuerschaltung 30 zugeführter
neuer Startimpuls DQ schaltet S^ auf NULL-Wert um»
Die bei P2 einen positiven Höchstwert liefernde Kurve G01
ist jetzt die aktive Kurve des Moments, bis der Impuls D1
S2 auf BULL schaltet* Die nachfolgenden Impulse D, und D™
bewirken das darauffolgende Schalten von S2, so daß sich die
Werte des effektiven Moments in gleicher Weise wie vorstehend beschrieben verändern» Am. Ende des zweiten Bewegungsachrittes
hält der Motor in der Stellung P^ an, wobei S1 und S2 wie in
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der Anfangsateilung £q beide NULL-Wert haben, worauf die
Impulsfolge wiederholt werden kann·
Der Zustand der "schrittweisen Rückwärtsbewegung" weicht von dem vorgehenden insofern ab, als die MD-Tor schaltungen
34 und 36 gesperrt und die UND-Torschaltungen 35 und 37 geöffnet
sind· Dadurch wird der Impuls Dq der Flip-Flop-Schaltung
22 zugeführt, während die Impulse D1, D, und Dy der
Flip.-Flop-Schaltung 23 zugeführt werden« Die Reihenfolge
der Schaltsignale ist in den,wie durch den Pfeil PI angedeutet,
von rechts nach links zu lesenden Diagrammen S'^ und S1ρ nach Fig» 3 dargestellte In Anbetracht der Symmetrie
der transparenten Fenster der Photoscheibe 3 in Bezug auf die Mittellinie jedes Bewegungsschrittes findet der
Vorgang wie vorstehend beschrieben statt, wobei zu bemerken ist» daß der Impuls DQ das Signal Sf 2 schaltet, .während die
anderen Impulse das Signal S*1 schalten»
Mit dem Rückwärtsdrehen des Motors folgen die Impulse F1
bis Fg in Bezug auf die Reihenfolge gemäß dem Diagramm c in
umgekehrter Reihenfolge aufeinander» Da die Impulse jedoch auf die Ausgangsleitungen in der gleichen zeitlichen Reihenfolge
wie im vorgehenden Falle verteilt werden, ist der Vorgang völlig symmetrisch und erfordert keine Veränderungen
in der Schaltung«
Die Diagramme d.. bis d- zeigen in gestrichelten Linien die
Impulse D'1, If,, B1/» ^15 und D1^, wie sie bei Rückwärtsdrehung
zugeführt werden» Außerdem ist wie durch die Stelle des Impulses D„ gezeigt die Richtung der Zeitskala in Bezug
auf D14 umgekehrt· Bei der schnell umlaufenden Betriebsart
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sperrt die Steuervorrichtung 30 (Fig» 2) mittels eines Binärwertes NULL an
der Leitung 32 und BINS an der Leitung 39 die UND-Torschaltungen
17 und 19 und öffnet die UND-Torschaltung 1ö, so daß
von allen duroh den Zähl-Decodierer 10 zugeführten Impulsen
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-23-
nur D1 und D, die Flip-iXop-Schaltungen 22 und 23 erreichen»
Die Ausgänge 11, 12, 13 und 15 sind zusätzlich an eine ODER-Torschaltung
44 angeschlossen, deren Ausgang an eine durch einen besonderen Ausgang 29 der Steuereinheit 30 gesteuerte
TJND-Torschaltung 46 angeschlossen isto Im Zustand der schnell
umlaufenden Bewegung ist die Torschaltung 46 geöffnet, und die Impulse D^, D·,, D*, D6 werden dem Eingang eines auf eine
vorbestimmte Betriebszeit Rp eingestellten monostabilen
Multivibrators 49 zugeführte Wenn der Zeitabstand zwischen zwei mit einem Winkelabstand eines halben Rotorschrittes
aufeinanderfolgenden Impulsen geringer ist als die Zeit R29
wird der monostabile Multivibrator in dem Setzzustand gehalten, während er, wenn der Abstand zwischen einem dieser Impulse
und dem nachfolgenden größer ist als dieser V/ertj» in
den Rücksetzzustand zurückkehrt und mit seinem umgekehrten
Ausgang das Setzen der Flip-Flop-Sehaltung 51 bewirkte Der
umgekehrte Ausgang dieser Flip-Flip-Schaltung steuert die zwischen den Flip-Flop-Schaltungen 22 und 23 liegenden UND-Torschaltungen
54, 55, 56 und 57 sowie die Schalter 27, 27', 28, 28', die ihrerseits das Erregen der Motorwicklungen
steuernο
Der den Impuls D6 liefernde Ausgang 15 des Zähl-Decodierers
10 ist an den Eingang einea monostabilen Multivibrators 52 in der Weise angeschlossen, daß dieser Impuls D6 ihn in den
Setzzustand setzen kann· Sein umgekehrter Ausgang ist an
einen Eingang einer UND-Torächaltung 53 mit drei Eingängen
angeschlossen, wobei einer der übrigen Eingänge an den direkten
Ausgang der Hip-Flop-Schaltung 51 und der andere an
die den Impuls D1 liefernde leitung 11 angeschlossen ist*
Der Ausgang der UND-Torschaltung 53 ist an den Rücksetzeingang
der Flip-Flop-Schaltung 51 angeschlossen»
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S1 und Sp sowie der Drehmomentkurven im Falle einer schnell
umlaufenden Vorwärtsbewegung» Auch in diesem Falle sind die
Werte auf der horizontalen Achse dem Drehwinkel des Rotors proportional©
Es sind vier verschiedene Stufen in Betracht zu ziehen,»
Die erste der Beschleunigung oder der schnellen Vorwärtsbewegung
von den Stellen Pq bis P^; eine zweite der Bremswirkung
und starken Verlangsamung (P.* bis Q1); eine dritte
der Entregung und geringen Verlangsamung (von Q1 bis Qo);
und zuletzt eine Stufe der schrittweisen Bewegung bis in die endgültige Stellung» Auf Grund zeichnerischer Mängel
ist in Figo 4 die Anzahl der als in jeder Stufe enthalten
angenommenen Schritte sehr niedrig· In Wirklichkeit ist sie in den meisten Fällen höher»
Die Zeichnungen zeigen außerdem:
a) Die durch die Photoscheibe erzeugten Impulse F1 bis Fg
jedes Schrittes; b) und c) die mit den Impulsen F1 und F,
zusammenfallenden Impulse D1 bfcw, D^o
Die Diagramme S1 und S2, zeigen die Schaltfolgen der Flip-Flop-Schaltungen
23 und 22 nach Fig» 2, und das Diagramm OP die Wellenformen des Drehmoments·
In der ersten Stufe öffnet die Steuervorrichtung nur die UND-Torschaltung 18 und sperrt wie gesagt die UND-Torschaltungen
17 und 19» so daß der Flip-Flop-Schaltung 23 nur
Impulse D1 und D^ zugeführt werden»
Der von der Steuervorrichtung 30 unmittelbar zugeführte Startimpuls wirkt auf die Flip-Flop-Schaltung 23 so ein,
daß das Moment auf die Kurve C10 verschoben wird, worauf
beide Flip-Flop-Schaltungen 22 und 23 abwechselnd gesetzt und rückgesetzt werden, und zwar die Flip-Flop-Schaltung
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unter Steuerung durch die Impulse D^ und die Flip-Ilop-Schaltung
23 unter Steuerung durch die Impulse D1, so daß
die Reihenfolge der Signale S1 und S2 ein positives Moment
unterhalt, das sich aufeinanderfolgend aus der Kurve CLq
auf die Kurve O11, die Kurve Cq1 , die Kurve CQ0 uswo verschiebt,
wie es im Diagramm CP nach Fig» 4 dargestellt ist» Der Motor beschleunigt, bis er die Höchstdrehzahl erreicht,
wenn das positive Drehmoment durch das Reibungsmoment völlig kompensiert isto
Es sei bemerkt, daß auch in diesem Zustand der Impuls Dc
auf den in der Steuerschaltung 30 enthaltenen Zähler einwirkt und auf diese Weise die ausgeführten Bewegungsschritte
berücksichtigt werdeno
Bei einer vorbestimmten Anzahl Schritte vor der Endstellung liefert die Steuerschaltung ein Befehlssignal» um die Verlang
samungsstufe einzuleiten, die aus einer ein positives Moment erzeugenden Reihenfolge in eine durch dieselben Impulse
D1 und D/ gesteuerte Reihenfolge übergeht, die ein
negatives Moment lieferte Dazu genügt es beispielsweise im Verlaufe eines Bewegungsschrittes die in Pig» 4 mit D1.,
und D*£ bezeichneten Impulse aufzuhebene Dies läßt sich erreichen
durch einen FULL-Wert, der zur richtigen Zeit und
für eine ausreichende Dauer auf der Leitung 33 zugeführt wird und so die UND-Torschaltungen 34 und 36 sperrt» Das
Moment folgt dann der Kurve C1Q, bis es den negativen Höchstwert
erreicht und überschreitet» Danach wird das Schalten der Signale S1 und S2 wieder aufgenommen, wobei das Moment
den Kurven C11, Cq.., Cq0 folgt und dabei eine starke Bremswirkung ausübt·
Am Anfang der Bremsstufe wird die Torschaltung 46 (Mg· 2) geöffnet, so daß die Impulse D-r !3» D4» Dg den Eingang des
Univibrators 49 erreichen können. Diese Impulse sind wie
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bereits erwähnt durch einem Yiertelrotorschritt d»h· einem
Achtel eines Bewegungsschrittes entsprechende Zeitabstände voneinander getrennte Diese Impulse halten den Univibrator
49 solange im gesetzten Zustand, wie dieses Zeitintervall kleiner ist als die Yerzögerungszeit des Univibrators· Wenn
infolge der starken Verlangsamung dieses Zeitintervall länger wird als die Yerzögerungszeit, kehrt der Univibrator in
seinen rückgesetzten Zustand zurück, wobei sein Ausgang die Flip-Flop-Schaltung 51 setzt· Der umgekehrte Ausgang
der Flip-Flop-Schaltung 51 führt Jetzt den UND-Torschaltungen
54» 55, 56, 57 einen NULL-Binärwert zu, der sie sperrt
und die Motorwicklungen entregt· Der an die Steuerschaltung
angeschlossene direkte Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 51 bereitet die Rückkehr in den Zustand der schnell umlaufenden
Vorwärtsbewegung vor, indem beispielsweise auf der Leitung 59 ein zusätzlicher Impuls DS zugeführt wird, der auf beide
Flip-Flop-Schaltungen 22 und 23 einwirkt und das Schalten der Signale S und Sp so erlaubt, daß sie wieder die für
die Beschleunigungsbetriebsart richtige Reihenfolge annehmen» Jedoch hat dies auf den Motor keine Auswirkung, da
die Wicklungen entregt sind* Figo 4 zeigt in dicker gestrichelter Linie das virtuelle Diagramm der Veränderung des
Moments, wenn der Motor erregt wäre· Der Motor unterliegt jetzt nur dem Reibungsmoment und läuft infolge seiner Beharrung
um, wobei seine Drehzahl langsam abnimmt·
Im Verlaufe dieser Stufe öffnet der Ausgang der Flip-Flop-Schaltung
51 die UND-Torschaltung 53» Der Univibrator 52
wird durch den an seinen Eingang angelegten Impuls Dg periodisch
in den Setzzustand gebracht und kehrt nach einer vorbestimmten Zeitspanne in seinen Rücksetzzustand zurück·
Solange er sich im Setzzustand befindet, sperrt sein umgekehrter Ausgang die UND-Schaltung 53· Der auf D^ mit einem
Winkelabstand gleich einem Achtel eines BewegunßSL'chrittes
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~ 27 -
folgende Impuls D.. wird der dritten Eingangaleitung der
Torschaltung 53 zugeführt©
Wenn die Drehbewegung des Motors so verlangsamt worden ists
daß der Univibrator vor Ankunft des Impulses D1 in seinen
Rucksetzzustand zurückkehrt, wird die UlTD-Torschaltung 53
geöffnet zum übertragen dieses Impulses, der deshalb den Rucksetζeingang der Flip-Flop-Schaltung 51 erreicht, sie
rücksetzt und das Erregen der Motorwicklungen wiederherstellte
Das Moment verändert sich gemäß der durch die Werte S- und S2 bestimmten Wellenform und folgt wie gezeigt der
Kurve Gq0ο Der über den Eingang 26 der Steuervorrichtung
einwirkende direkte Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 51
stellt die schrittweise Betriebsart wieder hero Auf diese 7/eise sind jetzt die Impulse D1, D,, D. und D~ wirksam,
wobei sie gemäß dem Diagramm d nach Figo 4 in"bereits erläuterter Weise das Schalten des Signals S2 steuern, während
die Steuervorrichtung bei jedem Bewegungsschritt den S1
steuernden Impuls Dq zuführte Dadurch werden die letzten
ochritte vor dem Anhalten im schrittweisen Verfahren ausgeführt,
was gewährleistet, daß der Motor in der erforderlichen Stellung anhält«»·
In Anbetracht der Symmetrie des Systems ist offensichtlich,
daß der Betrieb der schnell umlaufenden Rückwärtabewegung
in genau der gleichen ffeise stattfinden kann, wobei es zu diesem Zweck genügt, durch Anlegen eines MJLL-Pegels an die
leitung 33 und somit eines EINS-Pegels an die Leitung 58 die
UND-Torschaltungen 34 und 36 zu sperren und die UND-Torach
alt ung en 35 und 37 zu öffnen» Dann wirken die Impulse D0 und D4 auf die Flip-Flop-Schaltung 22 und der Impuls D1
auf die Flip-Flop-Schaltung 23 ein,,
Wie in Figo 2 gezeigt, ist die AuagangBleitung der ODER-Torechaltung
44 außerdem über eine ODER-Torächaltung 60
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an den Eingang eines monostabilen Multivibrators (Univibrators) 62 angeschlossen, der auf eine verhältnismäßig lange
Verzögerungszeit von beispielsweise einigen Millisekunden eingestellt ist· Über die ODER-Torschaltung 60 wird diesem
Univibrator 62 außerdem der Startimpuls DQ zugeführto
Der umgekehrte Ausgang ist an den Eingang einer UND-Torschaltung 61 angeschlossen, deren anderer Eingang an den
Ausgang des Verstärkers 5 angeschlossen ist* Die Ausgangsleitung
ist auf NULL-Wert, wenn der Photodetektor 4- verdunkelt
ist, und auf EINS-Wert, wenn er beleuchtet ist·
Der Ausgang dieser UND-Torschaltung ist an den Eingang einer
Flip-Flop-Schaltung 63 angeschlossene Das Startsignal DQ
und die durch die ODER-Torschaltung 44 zugeführten nachfolgenden Signale halten den Univibrator im Setzzustand, so
daß sein umgekehrter Ausgang die UND-Torschaltung 61 sperrt»
Wenn der Motor einige Millisekunden nach dem zuletzt empfangenen Impuls anhält, kehrt der Univibrator 62 in seinen
Rücksetzzustand zurück, wobei sein umgekehrter Ausgang die Torschaltung- 61 öffnet» Wenn am anderen Eingang dieser Torschaltung
ein EINS-Wert vorhanden ist, doh. wenn die Scheibe 3 in einer Stellung angehalten hat, in welcher der Photodetektor
4 beleuchtet ist, wird die Flip-Flop-Schaltung gesetzt, und ihr Ausgang liefert ein Alarmsignal um anzuzeigen,
daß der Motor in einer falschen Stellung angehalten hat© Außerdem kann es so eingerichtet werden, daß das
Alarmsignal das Zuführen eines zusätzlichen Impulses auslöst, um den Motor sich um einen Rotorschritt weiterdrehen,
zu lassen, damit er die richtige Anhaltestellung erreicht·
Bei nochmaliger Betrachtung des schrittweisen Betriebes eei
bemerkt, daß bei einigen bekannten Vorrichtungen der das Umschalten vom Bremsmoment auf das Haltemoment steuernde
Impuls durch einen Univibrator zugeführt wirdf der zu Beginn
209835/0929 "29~
jedes Schrittes in den Setzzustand gebracht wird* Die zum
Kompensieren der zufälligen Geschwindigkeitsveränderungen
benötigte regulierende Wirkung ist nur von der Betriebszeit dieses Univibrators abhängigo
Dagegen folgt erfindungsgemäß und im allgemeinen der letzte Schaltimpuls nach einer Verzögerung R1 auf einen vorausgehenden
Impuls, der in passender T/eise aus den durch die Photoscheibe zwischen Anfang und iände jedes Schrittes zugeführten
Impulsen ausgewählt isto Auf diese Weise stehen zwei Variablen zur Verfügung, um die Regulierwirkung in Abhängigkeit
der Geschwindigkeitsveränderungen in zweckdienlicher
./eise einzustellen»
Der Abschnitt AP nach Figo 5 gibt die für einen Bewegungsschritt benötigte Zeit an, während die Kurve CS die Veränderung
der Haltekurve zum Anhalten des Motors zum vorher festgelegten Zeitpunkt B zeigt» Die Gestalt der Kurve ist
rein indikativ, da nur ihr Endabsohnitt von Bedeutung ist»
OH bedeutet die konstante Zeitverzögerung eines zum Zeitpunkt A in seinen Setzzustand gebrachten Univibrators, der
zum Zeitpunkt H in seinen Rucksetzzustand zurückkehrt und
dabei einen Schaltimpuls zum Umschalten auf das Haltemoment liefert« Der Abschnitt OB der Kurve zeigt, wie sich das
Haltemoment verändert» Dieses Haltemoment muß lediglich ausreichen, um den Rotor ohne Überschießen in die Ruhestellung
B zu bringenβ
Bei einer unbeabsichtigten Zu- oder Abnahme der Geschwindigkeit, die bewirkt, daß die Dauer eines Schrittes AIB' bzw»
AB" wird, ist im erstgenannten Falle das Haltemoment im Schwinden, während es im zweiten Falle zu stark sein kann»
Erfindungsgemäß liefert der Univibrator die vom Zeitpunkt der Zuführung des Impulses D4 an beginnende Verzögerung PK,
JBs sei bemerkt, daß erstens, da PK kleiner ist als OH, die
209835/0929 ~30~
Verzögerungsgenauigkeit bei Verwendung von Bauelementen gleicher Güte im erstgenannten Falle höher ist als im zweiten
Falle, und daß zweitens, wenn die für einen Schritt benötigte Zeit von AB auf AB' reduziert oder auf AB" verlängert
wird, auch der Zeitabstand AD^ proportional ab- oder
zunimmt, und AD'* bzwο AD1S wird, wobei im in Betracht
stehenden Falle D' .D. und D%Ih fünf Achtel von B1B bzw»
B11B betragen. Entsprechend wird der Punkt K1 vorverlegt
bzwe der Punkt K" in gleichem Ausmaße zurückverlegt, wobei
als Ergebnis das Moment G1E1, da es kleiner als CE bleibt,
noch ausreichend ist, und das Moment G11E, selbst wenn es
größer als CE ist, nicht zu stark ist β Ea hat sich gezeigt 9
daß durch passende Wahl des Startimpulses und der Verzögerungszeit des Univibrators, durch Errechnen oder durch
Versuch, die besten Bedingungen zum Erzielen der wirksamsten Geachwindigkeitsregulierung erreicht werden, und der Rotor
schnellstens, jedoch ohne Schwingungen in die stabile Stellung gebracht werden kann»
Im beschriebenen Beispiel umfaßt ein Bewegungsschritt zwei
Rotorschritteo Die Anzahl der in einem Bewegungsschritt enthaltenen Rotorschritte kann entsprechend dem erforderlichen
Betrieb unterschiedlich sein»
Figo 6 zeigt eine mögliche Anordnung für die Spur einer photoelektrischen Scheibe, das Impuls schema und die Wellenform
des Moments bei einem einzigen Rotorschritt entsprechenden Bewegungsschritt·
Diese Anordnung sieht beispielsweise pro Schritt ein einziges Fenster mit einer Länge von einem Viertelschritt vor·
Dadurch sind zusätzlich zu dem Startimpuls DQ nur die Photoscheibenimpulse
D-j und D2 veränderlich. Einer von ihnen,
beispielsweise Dp, kann benutzt werden zum Betätigen eines
Univibrators, der nach einer Verzögerung R^ einen Impuls D,
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zum Umschalten auf das Haltemoment lieferte Da der Impuls
Dp zum Zählen der Schritte benutzt wird, wird unter Steuerung
durch D1 und Γ- die Kurve des Moments nur zweimal veränderte
Es ist klar, daß die Veränderung des Moments für eine schnelle Drehbewegung und ein stoßfreies Anhalten weniger
günstig ist als im vorgehenden Falleo ,
1 zeigt eine in dem Falle mögliche Anordnung, da es
erforderlich ist, die Länge des Bewegungsschrittes nach Belieben zu verändern, damit sie beispielsweise drei oder
vier Rotorschritte umfaßte In diesem Falle ist die photoelektrische
Scheibe mit zwei Fensterspuren versehen, von welchen eine drei Rotorschritte und die zweite vier Rotorschritte
pro Bewegungsschritt umfaßt« In beiden Fällen wird zum Ermöglichen der Umkehrung der Bewegung der Zustand der
Symmetrie in Bezug auf die Mittellinie des Bewegungsschrittea sowie auch die Voraussetzung aufrechterhalten, daß in
Übereinstimmung mit einer für das Anhalten des Motors unzulässigen stabilen Stellung der Photodetektor beleuchtet
ist, während er bei den zulässigen Stellungen verdunkelt ist ο Selbstverständlich kann diese Beziehung umgekehrt werden.
In beiden Fällen bewirkt ein Univibrator, der außerdem für beide verschiedenen Betriebszustände derselbe sein kann,
eine feststehende Verzögerung R. oder R\, nach der ein
Endimpuls zugeführt wird, um die Kurve des Moments von Bremsen auf Halten zu schalten·
Die Anordnung und die länge der transparenten Fenster können
in der Weise gewählt werden, daß eine Berechnung und Versuche zeigen, daß sie die zweckmäßigsten sind· Die die Erregung
der Motorwicklungen steuernden Signale sind Impulsen unterworfen, die je nachdem, ob der Bewe^gungsschritt drei
oder vier Rotorschritte umfassen soll, durch die erste oder durch die zweite Spur geliefert werden»
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Sofern die Umkehrung der Bewegung nicht erforderlich ist»
entfällt die Notwendigkeit einer Symmetrie der Fenster, so daß für. die Bauweise der Photo scheibe mehr Spielraum besteht»
Es können bezüglich der Anordnung der Schaltungseinrichtungen
und der Arbeitsweise der Vorrichtung durch jeden Fachmann eine Anzahl von Ergänzungen und Abänderungen vorgenommen
werden, ohne dadurch den Bereich der Erfindung zu verlassene Insbesondere bei schneller Umlaufbewegung
kann die Bremsstufe durch Verwendung unterschiedlicher Impulsfolgen und möglicherweise durch Fortfall der Entregungsstufe
oder durch Durchsetzen dieser Stufe mit Beschleunigung s- und Bremsteilstufen in der Weisei daß sie sich als die
zweckmässigsten erweisen, erzielt werden, wobei sich diese unterschiedlichen Impulsfolgen erzielen lassen, indem Befehlssignale
benutzt werden, die dazu führen, über die Leitungen 58 und 59 gemäß Fig» 2 zu vorbestimmten Zeitpunkten
Impulse zu unterdrücken oder hinzuzufügen·
22 859 - MB/Hf
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209836/0926
Claims (1)
- Paten tanaprüaheSteuervorrichtung für Sahrittschaltmotoren, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (2, 3> 4) sum Erzeugen einer Vielzahl von sich wiederholenden Primärimpulsfolgen ■ (F1... .»Fg) in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Rotors dea Motors, wobei jeder Impuls jeder Folge innerhalb von zwei zulässigen aufeinanderfolgenden Haltestellungen des Motors liegt und mit ihnen nicht zusammenfällt, und durch mindestens eine Vorrichtung (10) zum Erzeugen von zusätzlichen Impulsen (B-·ο.»Eg), die nach einem vorbestimmten Zeitintervall auf einen in passender Weise gewählten Primärimpuls folgen, wobei die Primär« und die zusätzlichen Impulse zum Schalten der Brregerströme der Motorwicklungen geeignet sind zwecks Steuerung der Bewegung des Motora und seines Anhaltens in vorbestimmten Stellungen»2· Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Erzeugen von Primärimpulsen eine mit dem Rotor des Motora fest in Zusammenhang stehende photoelektrische Scheibe (3) enthält, die mit mindestens einer zu ihr konzentrischen Spur aus sich mit lichtundurchlässigen Zwischenräumen abwechselnden transparenten Fenstern versehen ist, die mit einem Photoemitter (Z) und einem Photodetektor (4) zusammenwirken, um in Übereinstimmung mit den Übergängen des Photodetektors (4) aus aeinem Beleuchtungszustand in seinen Verdunklungszustand und umgekehrt die Primärimpulse (F-j·...F6) zu liefern»3· Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zulässigen Haltestallungen des Motora unzulässige Haltestellungen eingeschoben sind,209836/0929wobei der Beleuohtungs- oder Verdunklungszuatand dea Photodetektora (4) in Übereinatimmung mit den unzuläaaigen Haltestellungen dem mit den zulässigen Halteatellungen übereinstimmenden Zuatand entgegengeaetzt ist·4„ Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fensterspuren der photoelektrischen Schei- - be (3) Grenzen der Fenster aufweisen, die in Bezug auf die Mittellinie eines zwischen zwei aufeinanderfolgenden zulässigen Haltestellungen enthaltenen Scheibensektors symmetrisch angeordnet sind»5* Steuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen, um dem Bedarf entsprechend einen ersten Betriebszustand für den schrittweisen Betri-eb des Motors und mindestens einen zweiten Betriebszustand für schnell umlaufenden Betrieb anzunehmen, wodurch im ersten; Zuatand eine sich wiederholende Folge von in passender Weise gewählten Primärimpulsen aufeinanderfolgend für eine Beschleunigungsstufe und für mindestens eine Bremsstufe sorgt, während eine Zeitsteuervorrichtung von einem in passender Weise gewählten Primärimpuls aus eine konstante Zeitverzögerung herbeiführt, um am Ende jeder Zeitverzögerung einen zusätzlichen Impuls zu erzeugen zweoka Lieferung eines Haltemoments für das Anhalten und Halten dea Rotors in vorbeatimmter Halteatellunge6. Steuervorrichtung nach Anapruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Zustand eine Folge von in paaaender Weise gewählten Primärimpulaen aufeinanderfolgend in einer ersten Stufe ein Beachleunigungsmoment in vorbestimmter Drehrichtung, in einer zweiten Stufe ein dieser Drehriohtung entgegengeriohtetes Bremsmoment, in einer-35-209836/092935 - 2203231dritten Stufe daa Fehlen eines wirksamen Moments und in einer vierten Stufe eine schrittweise Drehbewegung bewirkt, wobei das Umschalten aus der zweiten Stufe auf die dritte Stufe und aus der dritten Stufe auf die vierte Stufe durch Zeit Steuereinrichtungen bewirkt wird» die die Erzeugung von zusätzlichen Sehaltimpulsen in Bezug auf das zwischen Primärinipulsen verstreichende Zeitintervall steuern«.859 - MB/Hf209835/0929Leerseite
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