DE2209161C3 - Selbsttätig umschaltbares Staubsaugermundstück - Google Patents
Selbsttätig umschaltbares StaubsaugermundstückInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein selbsttätig umschaltbares Staubsaugermundstück mit einer mundstückfesten, der
zu reinigenden Fläche zugewandten, langgestreckten Saugöffnung, die über einen trichterförmigen Mundstückabschnitt mit einem zentralen Saugkanal in
Verbindung steht, mit einem Bürstenwerkzeug, das zwei an den Längsseiten der Saugöffnung angeordnete
Bürstenleisten umfaßt und gegenüber der Saugöffnung vor- und zurückbeweglich ist, und mit einer Kammer,
die durch eine das Bürstenwerkzeug tragende, in Ausfahrrichtung der Bürstenleisten federbelastete
Membran abgeschlossen ist und mit dem Mundstückinneren über dort angeordneten Anschlußöffnungen
verbunden ist
Ein derartiges Staubsaugermundstück ist aus der US-PS 34 97 903 bekannt. Bei dem bekannten Staubsaugermundstück wird als Stelldruck zur Verstellung
der Membran nur der statische Druck innerhalb des Mundstücks erfaßt. Im praktischen Betrieb ergeben sich
dabei Schwierigkeiten, weil die Menge der durch das Mundstück strömenden Luft stark unterschiedlich sein
kann. Sinkt die beim Absaugen von weichen Böden ohnehin geringere Strömungsmenge noch weiter ab,
wie dies bei einem weitgehend gefüllten Staubbeutel der Fall ist, so besteht die Gefahr, daß das Bürstenwerkzeug
ausgefahren wird. Umgekehrt besteht beim Saugen von glatten Böden mit der ohnehin schon größeren
Luftmenge die Gefahr, daß bei besonders großen Saugluftstrom die Bürste eingezogen wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Staubsaugermundstück so auszubilden, daß
das Bürstenwerkzeug einerseits beim Saugen von Teppichboden selbst bei verminderter Saugleistung
stets angehoben bleibt und andererseits beim Saugen von glatten Böden auch bei erhöhter Saugleistung stets
ausgefahren bleibt
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Anschlußöffnungen dem Saugluftstrom im Mundstückinnern entgegengerichtet sind.
S Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es nicht ausreicht, allein den statischen Druck der im
Mundstückinneren vorhandenen Luft als Stellmitteldruck zu verwenden, sondern hierzu der Gesamtdruck
herangezogen werden muß, der auch den dynamischen ίο oder Staudruck mitumfaßt Auf diese Weise wird auch
die Menge des Saugluftdruckes zusätzlich als Einflußgröße zur Versteilung des Mundstücks mit herangezogen. Bei einem verhältnismäßig geringen Saugluftstrom,
wie das beim Saugen von weichen Böden der Fall ist, is bleibt der Einfluß des dynamischen Drucks gering. Der
Absolutdruck oberhalb der Membran bleibt daher niedrig, und das Bürstenwerkzeug verharrt zuverlässig
im eingefahrenen Zustand. Umgekehrt ist beim Saugen von glatten Böden ein verhältnismäßig hoher dynamischer Druck vorhanden: der absolute Druck über der
Membran wird dadurch etwas erhöht, und das Bürstenwerkzeug bleibt zuverlässig ausgefahren. Es
ergeben sich somit für die Arbeitsweise des Mundstücks je nach der sich in der Praxis ergebenden Menge des
as Saugluftstroms zwei unterschiedliche Kennlinien.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung, die sich aufgrund praktischer Versuche ergeben hat, ist es
zweckmäßig, wenn die Anschlußöffnungen außerhalb des Saugkanals im trichterförmigen Mundstückabschnitt angeordnet und auf die schmalen Enden der
Saugöffnung hin gerichtet sind.
Weiterhin läßt sich die Erfindung dadurch besonders vorteilhaft in der Praxis verwirklichen, daß die
Anschlußöffnungen von sich entgegen den zu erfassenden Saugluftstrom aufweitenden Hutzen gebildet sind.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Unterseite der einen Hälfte eines ♦° selbsttätig umschaltbaren Staubsaugermundstücks nach
der Erfindung;
F i g. 2 einen vertikalen Schnitt durch das Mundstück nach Linie 2-2 in F i g. 1;
F i g. 3 einen Längsmittelschnitt durch die eine Hälfte des Staubsaugermundstücks nach F i g. 1 nach der
dortigen Schnittlinie 3-3;
Fig.4 in perspektivischer Darstellung eine Teilansicht der im Mundstück enthaltenen Membran mit
einem daran befestigten Bürstenträger und zwei so Bürstenleisten;
F i g. 5 in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung die beiderseits weggebrochenen Mittelabschnitte des Mundstückoberteils und der Membran
sowie des zum einen Längsende reichenden Mundstück-Unterteils, jeweils von unten betrachtet, und
F i g. 6 eine vertikalen Schnitt ähnlich F i g. 2 mit den Bürstenleisten in deren oberer Stellung.
Das in der Zeichnung dargestellte selbsttätig umschaltende Staubsaugermundstück 7 weist ein aus
einem Oberteil 8 und einem Unterteil 9 bestehendes langgestrecktes Gehäuse 10 auf, dessen Inneres durch
eine zwischen den Gehäuseteilen 8 und 9 eingespannte flexible Membran 22 in eine obere Kammer 24 und eine
untere Kammer 33 unterteilt ist.
Die Gehäuseteile 8,9 mit der dazwischen eingespannten Membran 22 sind in geeigneter Weise lösbar
miteinander verbunden. Wie in den F i g. 1 und 5 gezeigt ist, sind in einer der Unterteilung dienenden Rippenkon-
stmktion innerhalb des Gehäuseoberteils 8 Gewindelöcher 34 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 35
vorgesehen, die sich durch Löcher im Gehäuseunterteil 9 nach aufwärts erstrecken und durch Löcher 36 in der
Membran 22 hindurch treten.
Die Membran 22 ist an ihrem Umfang zwischen gegeneinanderliegenden Außenkanten der Gehäuseteile
8, 9 eingeklemmt und trägt am äußeren Umfang einstückig eine Stoßleiste zum Schütze des Mundstücks
7 bei dessen Hin- und Herbewegung über den zu reinigenden Teppich oder Fußboden. Die Membran 22
besteht zweckmäßig aus einem elastomeren Material wie beispielsweise Gummi.
Das Mundstückgehäuse 10 ist mit einem schräg nach aufwärts gerichteten Luftauslaßstutzen 11 versehen.
Dieser dient als Anschlußglied zur Verbindung des Mundstücks 7 mit einem Staubsauger oder dergleichen.
Der Auslaßstutzen 11 enthält einen Teil 12a eines Saugkanals 12, der sich innerhalb des Mundstückgehäuses
10 in dessen Mitte nach abwärts erstreckt Der Saugkanal 12 ist von Wandungen 37 im Gehäuseoberteil
8 begrenzt und mündet in das Gehäuseunterteil 9 durch eine Öffnung 38. Die Membran 22 hat im mittleren
Bereich einen flachen, horizontal gerichteten Abschnitt 39 mit einer Aussparung 40 und ist im Bereich dieser
Aussparung zwischen dem Gehäuseoberteil 8 und dem Gehäuseunterteil 9 derart eingeklemmt, daß sie eine
Dichtung zwischen diesen Teilen bildet, wobei sich die Aussparung 40 mit der Öffnung 38 im Gehäuseunterteil
9 und Saugkanal 12 im Gehäuseoberteil 8 überdeck*
An den Saugkanal 12 schließt sich innerhalb des Gehäuseunterteils 13 eine von Seitenwänden 41
begrenzte trichterförmige Erweiterung mit einer nach unten offenen Saugöffnung 13 an, die längs des
Gehäuses 10 verläuft. Hieraus geht hervor, daß die Saugöffnung 13 zwei Schenkel am Boden des Mundstücks
7 besitzt, die sich von der Mitte des Mundstückgehäuses 10 nach beiden Seiten erstrecken,
wobei die Decke 42 der beiden Schenkel von der zentralen Öffnung 38 im Gehäuseunterteil 9 zu dessen
Enden hin leicht abfällt
Eine langgestreckte, durchbrochene Bodenplatte 15 deckt das Gehäuseunterteil 9 an den Unterkanten der
Wände 41 außerhalb der Saugöffnung 13 ab und bildet eine glatte Gleitfläche bei der Reinigung eines Teppichs
oder sonstigen weichen Fußbodenbelags. In die Saugöffnung 13 eingesaugte Luft strömt zum Mittelteil
des Mundstücks 7 und von dort aufwärts durch den Saugkanal 12 zum Auslaßstutzen 11.
Beiderseits der langgestreckten Saugöffnung 13 befinden sich im Abstand zueinander zwei im wesentliche
gerade ausgebildete Bürstenleisten 20. Die Bürstenleisten 20 tragen Borsten 20a, die in je einem
Borstenträger 20b gefaßt sind, dessen Enden bei 21a an
den eineinder gegenüberstehenden Seiten von Bürstenhaltern 21 befestigt sind, von denen einer in den F i g. 2,4
und 6 dargestellt ist.
Beiderseits des die Aussparung 40 enthaltenden Mittelteils ist die Membran 22 mit schüsseiförmigen
Bereichen versehen, in denon Federteller 26 aufgenommen sind. Die Federteller 2b nisten sich bündig in die
schüsseiförmigen Bereiche der Membran 22 ein und sind mit flachen Randteilen 26a versehen. Die schüsseiförmigen
Bereiche der Membran 22 sind bei 43 zwischen den Randteilen 26a der Federteller 26 und den Bürstenhaltern
21 eingespannt.
Es leuchtet ein, daß die Bürstenhalter 21, die schüsseiförmigen Bereiche der Membran 22 und die
Federteller 26 zusammenhängenden Einheiten bilden, welche gegenüber dem Mundstückgehäuse 10 vertikal
beweglich sind, wenn dem schüsseiförmigen Bereich der Membran 22 eine solche Bewegung erteilt wird. Die
Membran 22 ist zu diesem Zwecke rings um die schüsseiförmigen Bereiche mit Ringwulsten 22a versehen,
die sich nach außen unmittelbar an die Randteile 26a der Federteller anschließen und eine flexible
Bewegung der umschlossenen Membranbereiche ungeachtet dessen gestatten, daß sowohl die Innenkante der
Membran an der Aussparung 40 als auch der äußere Umfang der Membran zwischen dem oberen und dem
unteren Gehäuseteil 8 bzw. 9 eingeklemmt sind.
Das Gehäuseunterteil 9 ist bei 19 zur Aufnahme der Bürstenleisten offen, die sich im Verhältnis zur
Saugöffnung 13 zwischen einer oberen und einer unteren Stellung bewegen können. Wenn sich die
Bürstenleisten 20 in ihrer unteren Stellung gemäß Fig.6 befinden, dient die am Gehäuseunterteil 9
befestigten Bodenplatte 15 als Stützfläche beim Absaugen eines Teppichs oder sonstigen weichen
Bodenbelags 44. Wenn hingegen die Bürstenleisten 20 ihre untere Stellung einnehmen, in der sie gemäß F i g. 2
über die Bodenplatte 15 hinaus nach unten vorstehen, dient das Mundstück zur Reinigung von Fußboden oder
anderen harten Oberflächen 45.
Schraubenfedern 27 innerhalb der oberen Gehäusekammern 24 stützen sich mit ihren oberen Enden gegen
die Decke des oberen Gehäuseteils 8 und mit ihren unteren Enden gegen die Böden der Tellerfedern 26 ab.
Die Schraubenfedern 27 haben somit das Bestreben, die Bürstenleisten 20 in ihre untere Endstellung gemäß
F i g. 2 zu drücken.
Wenn das Staubsaugermundstück 7 über eine harte Fläche wie beispielsweise einen Fußboden 45 bewegt
wird, wird, wie nachstehend näher erläutert wird, in der oberen Kammer 24 ein nur geringer Unterdruck
gegenüber Atmosphärendurck vorhanden sein, und die Vorspannkraft der Schraubenfedern 27 wird eine
Abwärtsbewegung der schüsseiförmigen Bereiche der Membran 22 und damit der Bürstenleisten 20 in die
Stellung nach Fig.2 bewirken. Wenn hingegen das Staubsaugermundstück 7 über eine weiche Fläche wie
einen Teppich oder sonstigen weichen Bodenbelag 44 bewegt wird, wird der Unterdruck in der oberen
Kammer 24 gegenüber dem Atmosphärendruck erheblich höher sein, wodurch die schüsseiförmigen Bereiche
der Membran 22 nach oben bewegt werden und dadurch die Bürstenleisten 20 ihre obere Stellung gemäß F i g. 6
einnehmen. Das Staubsaugermundstück 7 schaltet somit von selbst um, und die Bürstenleisten 20 nehmen, wenn
das Staubsaugermundstück an eine Unterdruckquelle wie einen Staubsauger oder dergleichen angeschlossen
ist, selbsttätig die eine oder andere Stellung je nach der Beschaffenheit der zu reinigenden Oberfläche ein.
Zur Schaffung dieser unterschiedlichen Unterdrücke in der oberen Kammer 24 weist diese zwischen der
Saugöffnung 13 und dem Anschlußstutzen 11 Anschlußöffnungen
46a innerhalb von Hutzen 46 auf, welche
Änderungen der kinetischen Energie der das Mundstückinnere durchströmenden Luft erfassen, welche auf
die physikalischen Eigenschaften der behandelten Oberfläche zurückgehen. Weiterhin sind die schüsseiförmigen Bereiche der Membran 22 derart im
Verhältnis zu den Schraubenfedern 27 bemessen, daß sie die Bürstenleisten 20 in ihre obere Stellung bringen,
wenn der von den Anschlußöffnungen 46a erfaßte Gesamtdruck einen bestimmten Wert überschreitet, und
die Bürstenleisten in ihre untere Stellung bringen, wenn der erfaßte Gesamtdruck diese vorbestimmten Werte
unterschreitet.
Die Hutzen 46 sind an der Decke 42 der Saugöffnung 13 in der Nähe der öffnung 38 im Gehäuse unter Teil 9
angeordnet und weisen mit den Anschlußöffnungen 46a in Richtung auf die Längsenden der Saugöffnung 13.
Wenn das Staubsaugermundstück 7 über eine harte Oberfläche wie einen Fußboden 45 bewegt wird und der
Auslaßstutzen 11 an einen Staubsauger oder dergleichen angeschlossen ist, wird Luft in die Saugöffnung 13
angesaugt Wie oben erklärt wurde, erstrecken sich die beiden Bürstenleisten 20 in Längsrichtung des Mundstiickgehäuses
10 und .schließen zwischen ihren Enden an den Seitenenden des Mundstückgehäuses, wie aus
F i g. 1 ersichtlich, Spalte 47 ein. Das Mundstück 7 wird an diesen Enden von Rollen 48' getragen, mittels
welcher die freien Enden der Borsten 20a in der in F i g. 2 gezeigten Weise in Anlage gegen den Fußboden
45 gehalten werden. Auf diese Weise wird die in die Saugöffnung 13 gesaugte Luft in erster Linie durch die
Spalte 47 an den Enden des Mundstückkörpers eintreten. Die eintretende Luft strömt dann in
Längsrichtung des Mundstücks von den Spalten 47 zur öffnung 38 am unteren Ende des Saugkanals 12, die sich
in der Mitte zwischen den Mundstücken befindet. Die Anschlußöffnungen 46a sind somit dieser Luftströmung
entgegengerichtet, und es werden Teile dieser Luftströmung in die Anschlußöffnungen 46 abgezweigt. Wie am
besten aus den F i g. 3 und 5 ersichtlich ist, strömt diese abgezweigte Luft weiter durch Löcher 48 in der
Membran 22 in Kammern 49, die sich außerhalb des Saugkanals 12 im Gehäuseoberteil 8 befindet und durch
die dortige Unterteilung abgetrennt sind. Diese Unterteilung besteht unter anderem aus Wänden 50 mit
vertikalen Schlitzen 51, durch welche die Luft dann weiter von den Kammern 49 in die oberen Kammern 24
oberhalb der Membran 22 gelangt und dort zu einem Anwachsen des Druckes führt Wenn der von der durch
die Anschlußöffnungen 46a in die Kammer 24 einströmende Luft entwickelte Gesamtdruck einen
vorbestimmten Wert überschreitet, wird der Unterdruck in der oberen Kammer 24 auf einen solchen Wert
abgesunken sein, daß sich die Membran unter der Wirkung der Federn 27 nach unten bewegt und die
Bürstenleisten 20 in Berührung mit dem Fußboden 45 gelangen.
Wenn das Staubsaugermundstück 7 nun über eine weiche Oberfläche wie einen Teppich oder einen
sonstigen weichen Fußbodenbelag 44 bewegt wird,
ίο werden die Rollen 48', die eine ausreichende Dicke
besitzen, in den Teppich bzw. Fußbodenbelag einsinken, und die Bodenplatte 15 wird in unmittelbare Berührung
mit dem Teppich bzw. Bodenbelag in der in Fig.6 gezeigten Weise gelangen. In diesem Zustand wird die
is angesaugte Luft nicht mehr bevorzugt an den Enden der
Saugöffnung in das Mundstück eintreten, sondern über den gesamten Umfang der Saugöffnung verteilt, und es
wird sich im Mundstück ein erhöhter Unterdruck mit einer Luftströmung ohne eine bevorzugte Richtung
gegen die Anschlußöffnungen 46a einstellen, der sich durch die Anschlußöffnungen 46a auf die Kammer 24
überträgt und ausreichend ist, um die Membran 22 nach oben gegen die Vorspannwirkung der Schraubenfedern
27 zu bewegen. Auf diese Weise werden die Bürstenleisten 20 in ihre obere Stellungen gemäß F i g. 6
bewegt.
Es leuchtet ein, daß auf diese Weise unter Zuhilfenahme der Strömungsverhältnisse für die Luft
innerhalb des Mundstücks und damit auch der kinetischen Energie der Luftströmung je nach der Art
der bearbeiteten Oberfläche signifikante Unterschiede in der Größe des Unterdrucks in der oberen Kammer 24
erhalten werden, die auch bei unterschiedlicher Saugleistung des Staubsaugers infolge mehr oder
weniger starker Füllung des Staubbeutels zwei voneinander getrennte Unterdruckbereiche in der oberen
Kammer 24 schaffen, welche die Lage der Membran 22 und damit der Bürstenleisten 20 in Bezug auf die
unbeweglichen Teile des Mundstücks eindeutig bestimmen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Selbsttätig umschaltbares Staubsaugermundstück mit einer mundstückfesten, der zu reinigenden
Fläche zugewandten, langgestreckten Saugöffnung, die über einen trichterförmigen Mundstückabschnitt
mit einem zentralen Saugkanal in Verbindung steht, mit einem Bürstenwerkzeug, das zwei an den
Längskanten der Saugöffnung angeordnete Bürstenleisten umfaßt und gegenüber der Saugöffnung
vor- und zurückbeweglich ist, und mit einer Kammer, die durch eine das Bürstenwerkzeug
tragende, in Ausfahrrichtung der Bürstenleisten federbelastete Membran abgeschlossen ist und mit
dem Mundstückinneren über dort angeordnete Anschlußöffnungen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß dis Anschlußöffnungen
(46a,· dem Saugluftstrom im Mundstückinnern entgegengerichtet sind.
2. Staubsaugermundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußöffnungen
(46a) außerhalb des Saugkanals (12) im trichterförmigen Mundstückabschnitt angeordnet und auf die
schmalen Enden der Saugöffnung hin gerichtet sind.
3. Staubsaugermundstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußöffnungen (46a) von sich entgegen dem zu erfassenden
Saugluftstrom aufweitenden Hutzen (46) gebildet sind.
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