DE2208511A1 - Schiffsantriebsanlage mit einem vom hauptantriebsmotor angetriebenen ueberlagerungsgetriebe zum konstant-antrieb eines generators - Google Patents
Schiffsantriebsanlage mit einem vom hauptantriebsmotor angetriebenen ueberlagerungsgetriebe zum konstant-antrieb eines generatorsInfo
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Description
Patentanwälte
Dipl.-lng. W. Meissner Dipl.-lng. H. Tischer
Dipi.-lRg. P. E. i.i ::sner
Dipi.-lRg. P. E. i.i ::sner
D1PUn2. H,j.r,,a,.ig 2208511
1 Beilin 33 (Grunewald), Herbertstraße 22
Fall PA 261
1Q. Februar 1972
LOHMANN & STOLTERFOHT,AG, WITTEN
"Schiffsantriebsaniage mit einem vom Hauptantriebsmotor angetriebenen Überlagerungsgetriebe
zum Konstant-Antrieb eines Generators"
Die Erfindung betrifft eine Schiffsantriebsaniage mit einem Hauptantriebsmotor,
der über ein Hauptgetriebe und Kupplungen ck> Propellerwelle und über eine zweite
Abtriebswelle des Hauptgetriebes ein Überlagerungsgetriebe zum Konstar.i-Antrieb
eines Generators treibt und mit einem Hilfsaritriebsmotor, der über Getrieberäder
und Kupplungen mit der Propellerwelle verbindbar ist.
Die Stromversorgung von Schiffen erfolgt in •-'unehrneridern Maße durch Drehscrorn.
Dies bedingt, daß die Drehstrom-Generatoren mit konstanter Drehzahl angetrieben
werden, damit sich die Netzfrequenz nicht ändert. Hierfür werden allgemein Dieselaggregate
ein gesetzt, die mit der entsprechenden konstanten Drehzah! betrieben
werden.
Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit sowie zur Verringerung dar Wartungs- und Reparaturkosten
der Diesel aggregate wird immer häufiger während der Marschfahrt der Strom durch Generatoren erzeugt, die vom Hauptantriebsmotor angetrieben
werden.
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Bei Drehstromnetz und Festpropeller gibt.es jedoch Schwierigkeiten, da der
Festpropeller je nach Fahrgeschwindigkeit verschiedene Drehzahlen, der
Drehstrom-Generator jedoch eine konstante Drehzahl benötigt. Hier muß durch Zwischenschalten eines sogenannten Constant-Speed-Getriebes für konstante
Drehzahlen gesorgt werden. Die Erfindung geht von diesen bekannten Anordnungen
und Maßnahmen aus und berücksichtigt weiterhin, daß beispielsweise
durch die DTAS 1 099 887 bekannt ist, einen Parallel antrieb vorzusehen, der bei
Bedarf, insbesondere zur Schleichfahrt, mit der Propellerwelle, verbunden
werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schiffsantriebsanlge zu schaffen, bei der bei
Marschfahrt der Generator mit konstanter Geschwindigkeit vom Hauptantriebsmotor
angetrieben ist, bei der am Liegeplatz der Generator mit dem Hilfsantriebsmotor
gekuppelt werden kann und die es ermöglicht, bei einem Ausfall des Hauptantriebsmotors
der» Hilfsantriebsmotor zum Antrieb der Propellerwelle heranzuziehen,
um wenigstens mit Schleichfahrt den nächsten Hafen erreichen oder die Reparaturzeit
überbrücken zu können. Diese Aufgaben sollen mit einem möglichst geringen Bauaufwand gelöst werden, wobei die Lösung eine Automatisierung der Umschaltvorgänge
zwischen den möglichen Betriebsbereichen begünstigen soll.
Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß zwischen dem Hauptantriebsmotor
und dem Hauptgetriebe eine erste Schaltkupplung sowie zwischen dem Hauptgetriebe
und dem Überlagerungsgetriebe eine zweite Schaltkupplung vorgesehen und der Hilfsmotor über eine dritte Schaltkupplung an das Überlagerungsgetriebe angeschlossen
ist, daß die dem Hilfsantriebsmotor zugeordnete zweite Eingangswelle
des Überlagerungsgetriebes über Getrieberäder und eine erste schaltbare Kupplung
mit der dem Hauptgetriebe zugeordneten ersten Eingangswelle des Überlagerungsgetriebes
unmittelbar verbindbar und der den Generator treibende Uberlagerungszweig
des Überlagerungsgetriebes an die dem Hauptgetriebe zugeordnete erste Eingangswelle
des Überlagerungsgetriebes angeschlossen ist.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die dem Hilfsantriebsmotor zugeordnete Eingangswelle
des Überlagerungsgetriebes über eine zweite schaltbare Kupplung und Getrieberäder
unmittelbar mit der den Generator treibenden Antriebswelle des Überlagerungsgetriebes
verbindbar ist.
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Durch die Erfindung und ihre erste Ausgestaltung wird erreicht, daß die an die
Schiff santriebsanl age eingangs gestellten Forderungen erfüllt werden können.
Die Ausbildung des Überlagerungsgetriebes als schaltbares Mehrwegegetriebe,
bei dem die dem Hauptgetriebe zugeordnete Eingangswelle des Überlagerungsgetriebes
gleichzeitig Abtriebswelle des Überlagerungsgetriebes für den Fall des
Antriebes der Propellerwelle über den Hilfsantriebsmotor sein kann. Es wird so
eine besondere Verbindung des Hilfsantriebsmotors rhit der Propellerwelle ggf.
ein weiteres Getriebe eingespart. Im übrigen liegen zwei baulich getrennte Getriebeeinheiten
vor, wovon das Hauptbetriebe entsprechend seinen Erfordernissen ausgelegt und beliebig gestaltet sein kann, wobei es nur darauf ankommt, deß
dieses neben der Antriebswelle für die Propellerwelle noch eine Abtriebswelle zum
Antrieb von Hilfseinrichtungen, hier des Überlagerungsgetriebes besitzt. Das Überlagerungsgetriebe
selbst mit seinen verschiedenen Zweigen kann unabhängig von der Größe und der Leistung des Hauptgetriebes auf die Leistung des Hilfsantriebsmotors
bzw. die erforderliche Leistung des Generators ausgelegt werden.
Eine vorteilhafte Ausführung des Überlagerungsgetriebes der Schiffsantriebsanlage
zeichnet üich dadurch aus, daß die dem Hauptgetriebe zugeordnete Eingangswelle
mit dem Hohlrad eines Planetengetriebes und dessen Sonnenrad über Getrieberäder
mit der den Generator treibenden Abtriebswelle sowie mit der Antriebswelle einer
hydrostatischen Pumpe verbunden ist und daß ein von einem Drehzahlgeber geregelter,
von der hydrostatischen Pumpe gespeister Hydromotor über Getrieberäder mit dem Steg des Planetengetriebes verbunden ist. Eine weitere Ausgestaltung
sieht vor, daß auf der dem Hilfsantriebsmotor zugeordneten Eingangswelle ein
Ritzel angeordnet ist, das mit einem auf der der Hauptgetriebe zugeordneten Eingangswelle
angeordneten mit dieser über die erste schaltbare Kupplung verbindbaren Gegenrad kämmt. Auf der dem Hilfsantriebsmotor zugeordneten Eingangswelle
kann ein Zahnrad angeordnet und über die dritte schaltbare Kupplung mit dieser Eingangswelle
verbunden sein, wobei das Zahnrad ein Gegenrad und über dieses und weitere Getrieberäder mit einem Zahnrad der Abtriebswelle verbunden ist.
Schließlich ist noch darauf hinzuweisen, daß bei einem Ausfall des Hauptantriebsmotors die Propellerwelle vom Hilfsantriebsmotor angetrieben ist, wobei die dritte
Schaltkupplung zwischen dem Hilfsantriebsmotor und dem Überlagerungsgetriebe,
die erste schaltbare Kupplung auf der dem Hauptgetriebe zugeordneten Eingangswelle
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des Überlagerungsgetriebes und die zweite Schaltkupplung zwischen dem Hauptgetriebe
und dem Überlagerungsgetriebe eingeschaltet und alle übrigen Schaltkupplungen bzw. schaltbaren Kupplungen ausgeschaltet sind.
In den Abbildungen ist die Erfindung an Beispielen erläutert. Es zeigen
Figur 1 eine Schiffsantriebsanlage mit einem Hauptantriebsmotor und einem
Hilfsantriebsmotor, einem Hauptgetriebe und einem Überlagerungsgetriebe
Figur 2 Einzelheiten des Überlagerungsgetriebes
Die Schiffsantriebsanlage besteht gemäß Figur 1 aus einem Hauptantriebsmotor 1, der
über eine erste Schaltkupplung 2 mit einem Hauptgetriebe 3 verbunden ist. Der Hauptantriebsmotor
1 treibt über das Hauptgetriebe eine Propellerwelle 4. Das Hauptgetriebe
weist eine zweite Abtriebswel Ie 5 auf, die über eine zweite Schaltkupplung
mit der ersten Eingangswelle 7 eines Überlagerungsgetriebes 8 verbunden ist. Das
Überlagerungsgetriebe 8 weist eine zweite Eingangswelle 9 auf, die über eine dritte
Schaltkupplung 10 mit einem Hilfsdieselmotor 11 Verbindung hat. Die Abtriebswelle
13 des Überlagerungsgetriebes 8 ist verbunden mit der Welle eines Generators 12.
Einzelheiten des Überlagerungsgetriebes 8, in dem im wesentlichen die Mittel zur
Durchführung der Erfindung enthalten sind, zeigt die Figur 2. Die Teile des Überlagerungsgetriebes
8 sind in einem geschlossenen Gehäuse 38, welches gestrichelt angedeutet
ist, untergebracht. Das Überlagerungsgetriebe 8 hat einmal die an das Hauptgetriebe
3 über die zweite Schaltkupplung 6 angeschlossene erste Eingangswelle 7, die
das Hohlrad 19 eines Planetengetriebes treibt, dessen Sonnenrad über Getrieberäder
27, 28, 29, 30, 31 und 32 mit der dem Generator 12 zugeordneten Abtriebswelle 13
verbunden ist. Gleichzeitig treibt die die Getrieberäder 30 und 31 tragende Welle 39
eine hydrostatische Pumpe 23, die über Leitungen 37 mit einem Hydromotor 24 in Verbindung steht und diesen speist. Der Hydromotor 24 wird bezüglich seiner Dreh·-
richtung und seiner Drehzahl von einem Drehzahlgeber 42 gesteuert und treibt über
ein auf seiner Welle 40 angeordnetes Getrieberad 33 und weitere Getrieberäder 34,
35 und 36, den die Planetenräder 20 des Planetengetriebes tragenden Steg 21. Zur
Fixierung der Null-Lage des Hydromotors 24. d.h. des Betriebspunktes, in dem sich
der Hydromotor 24 nicht dreht ist am Ende der Welle 40 eine hydraulisch gelüftete
federbelastete Bremse 41 vorgesehen. Die Bremse 41 ist notwendig, um bei fehlendem
Druck im Hydrauliksystem, z.b. beim Anlassen'oder Abstellen das erforderliche
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Stützdrehmoment aufzubringen. Wenn dieses Stützdrehmoment fehlt, bleibt
der Antrieb stehen und der Hydromotor wird überdreht und zerstört. Die Drehzahl des Hydromotors 24 wird in dem Planetengetriebe der Eingangsdrehzahl der
ersten Eingangswelle 7 überlagert, wodurch schließlich erreicht wird, daß die
Abtriebswelle 13 mit konianter Drehzahl dreht.
Neben dem eben geschilderten Überlagerungszweig ist in dem Überlagerungsgetriebe
ein weiterer Getriebezweig vorgesehen, und zwar eine Verbindung der ersten Eingangswelle
7 über die erste schaltbare Kupplung 16, das Gegenrsd 155 ein Ritzel
14, die Welle 9 und die dritte Schaltkupplung 10 zum Hilfsantriebsmotor 11. Vom
Hilfsantriebsmotor 11 über die dritte Schaltkupplung 10 und die Weiie 9 führt ein.
weiterer Getriebezweig über die zweite schaltbare Kupplung 18, die Getrieberäder
25, 26, die Welle 42 und die Getrieberäder 27, 28, 29, 30, 31 und 32 zur Abtriebswelle 13, die den Generator 12 treibt.
Nicht dargestellt in den Figuren 1 und 2 sind die Steuereinrichtungen zum Betätigen
der Schaltkupplungen 2, 6, 10 und der schaltbaren Kupplungen 16 und 18, die zwar
unabhängig voneinander schaltbar sind, wobei aber die Betätigungsimpuise für
die einzelnen Betriebsbereiche nach einem bestimmten Fahrplan automatisch ablaufen,
aber auch von Hand ausgelöst werden können. Die Betätigungen sind auf die nachfolgenden Funktionsabläufe bestimmt. Bei Marschfahrt arbeitet die
Schiffsantriebsanlage wie folgt:
Der Hauptantriebsmotor 1 treibt über die erste Schaltkupplung 2 die eingeschaltet
ist, das Hauptgetriebe 3 und über dieses die Propellerwelle 4. Die zweite Schaltkupplung
6 ist ebenfalls eingeschaltet und treibt die erste Eingangswelte 7 des
Überlagerungsgetriebes 8. Der Hilfsantriebsmotor 11 steht still und die dritte
Schaltkupplung 10 ist ausgeschaltet. Die dem Hauptgetriebe zugeordnete erste Eingangswelle 7 treibt das Hohlrad £0 des Planetengetriebes, wobei dessen Steg
vorn Hydromotor 24 über die entsprechenden Getrieberäder angetrieben ist. Aus der
Bewegung des Hohlrades 10 und des Steges 21 ergibt sich eine überlagerte Drehbewegung
des Sonnenrades 22, die über die nachfolgenden Getrieberäder der Abtriebswell
13 zugeführt wird. Das Überlagerungsgetriebe ist dabei so ausgelegt, daß es die bei Marschbetrieb auftretenden üblichen Schwankungen der Drehzahl des Hauptantriebmotors
1, die in der Größenordnung um 10 bis 15 % liegen, auszugleichen vermag.
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Fällt die Drehzahl des Hauptantriebsmotors durch Manöver unter die vorgesehene Drehzahl des Überlagerungsbereiches ab, so wird
die dritte Schaltkupplung 10 sofort zugeschaltet, die im Normalbetrieb mitlaufende erste schaltbare Kupplung 16 wird ausgeschaltet
und die zweite schaltbare Kupplung 18 eingeschaltet. Hierdurch wird der Hilfsdieselmotor 11 hochgerissen und gestartet.
IMach kurzer Zeit, etwa nach 5 bis 20 Sekunden kann der
Hilfsdieselmotor 11 volle Leistung abgeben. Danach wird die zweite Schaltkupplung 6 getrennt. Nun treibt der Hilfsdieselmotor
11 über 10, 9, 18, 25, 26, 42 die Abtriebswelle 13 und den
Generator 12 (-.-).
Erreicht der Hauptdieselmotor 1 wieder seine vorgesehene Drehzahl,
so läuft der Schaltvorgang in umgekehrter Reihenfolge ab und der Hauptdieselmotor treibt wieder über das Überlagerungsgetriebe den
Generator, der Hilfsdieselmotor 11 wird stillgesetzt (—).
Fällt der Hauptantriebsmotor 1 ganz aus, sow wird die erste Schaltkupplung 2 geöffnet. Gleichzeitig wird die erste schaltbare
Kupplung 16 des Überlagerungsgetriebes eingeschaltet und die zweite schaltbare Kupplung 18 ausgeschaltet. Durch die erste
Schaltkupplung 16 und den Zahnrädern 14, 15 wird die Propellerdrehzahl entsprechend der Propellerkennlinie an die zur Verfügung
stehende Leistung des Hilfsantriebsdieselmotors 11 angepaßt. Nun kann über die dritte Schaltkupplung 10 der Hilfsdieselmotor 11
zugeschaltet werden, so daß das Schiff mit verminderter Geschwindigkeit (Schleichfahrt) weiterfahren kann ( ). Die Stromversorgung
wird in diesem Falle von einem Notstromaggregat übernommen,
Liegt ein Schiff im Hafen, so wird der Generator 12 unmittelbar vom Hilfsantriebsmotor 11 angetrieben. In diesem Fall ist die
dritte Schaltkupplung 10 zwischen dem Hilfsantriebsmotor und dem Überlagerungsgetriebe eingeschaltet. Ebenso eingeschaltet ist die
zweite schaltbare Kupplung 18, die die zweite Eingangswelle 9 über ein Zahnrad 25 und weitere Getrieberäder 26, 27, 28, 29, 30,
31 und 32 mit der den Generator 12 treibenden Abtriebswelle 13 verbindet. Es ist nicht erforderlich, in diesen Weg ein Überlagerungsgetriebe
einzuschalten, weil der hilfsantriebsmotor nur
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den Generator zu treiben und nicht, wie der Hauptaiitriebsmotor 1 bei Marschfahrt den veränderten Verhältnissen aus dem Fahrbetrieb
sich anzupassen hat.
- Patentansprüche -
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Claims (6)
1. Sfchiffsantriebsanlage mit einem Hauptantriebsmotor, der über ein Hauptgetriebe
^-^und Kupplungen die Propellerwelle und über eine zweite Abtriebswelle des Hauptgetriebes
ein Überlagerungsgetriebe zum Konstant-Antrieb eines Generators treibt und mit einem Hilfsantriebsmotor, der über Getrieberäder und Kupplungen mit
der Propellerwelle verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Hauptantriebsmotor (1) und dem Hauptgetriebe (3) eine erste
Schaltkupplung (2), sowie zwischen dem Hauptgetriebe (3) und dem Überlagerungsgetriebe
(8) einezweite Schaltkupplung (6) vorgesehen und der Hilfsantriebsmotor (11) über eine dritte Schaltkupplung (10) an das Überlagerungsgetriebe
(8) angeschlossen ist,
daß die dem Hilfsantriebsmotor (11) zugeordnete zweite Eingangswelle (9)
des Überlagerungsgetriebes (8) über Getrieberäder (14,15) und eine erste
schaltbare Kupplung (16) mit der dem Hauptgetriebe (3) zugeordneten ersten Eingangswelle (7) des Überlagerungsgetriebes (8) unmittelbar verbindbar und
der den Generator (12) treibende Überlagerungszweig des Überlagerungsgetriebes (8) an die dem Hauptgetriebe (3) zugeordnete erste Eingangswelle (7) des
Überlagerungsgetriebes (8) angeschlossen ist.
2. Schiffsantriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aie dem
Hilfsantriebsmotor (11) zugeordnete Eingangswelle (9) des Überlagerungsgetriebes
(8) über eine zweite schaltbare Kupplung (18) und Getrieberäder unmittelbar mit der den Generator (12) treibenden Abtriebswelle (13) des Überlagerungsgetriebes (8) verbindbar ist.
3. Überlagerungsgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dS die dem Hauptgetriebe (3) zugeordnete Eingangswelle (7) mit dem Hohlrad
(19) eines Planetengetriebes (19, 20, 21, 22) und dessen Sonnenrad (22)
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über Getrieberäder (27, 28, 29-, 30, 31, 32) mit der den Generator (12)
treibenden Abtriebswelle (13) sowie mit der Antriebswelle einer hydrostatischen
Pumpe (23) verbunden ist und daß ein von einem Drehzahlgeber geregelter vonder hydrostatischen Pumpe (23) gespeister Hydromotor (24) über Getrieberäder
(33, 34, 35, 36) mit dem Steg (-21) des Planetengetriebes verbunden ist.
4. Überlagerungsgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der dem Hilfsantriebsmotor (11) zugeordneten Eingangswelle (19) ein
Ritzel (14) angeordnet ist, das mit einem auf der der dem Hauptgetriebe (3)
zugeordneten Eingangswelle (7) angeordneten mit dieser über die erste schaltbare
Kupplung (16) verbindbaren Gegenrad (15) kämmt.
5. Überlagerungsgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daßauf der dem Hilfsantriebsmotor (11) zugeordneten Eingangswelle (9) ein
Zahnrad (25) angeordnet und über die zweite schaltbare Kupplung (18) mit dieser Eingangswelle (9) verbindbar ist und daß das Zahnrad (25) ein Gegenrad (26)
und über dieses und weitere Getrieberäder mit einem Zahnrad (32) der Abtriebswelle (13) verbunden ist.
6. Schiffsantriebsanlge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem Ausfall des Hauptantriebsmotors (1) die Propellerwelle (4) vom Hüfsartriebsmotor
(11) angetrieben ist, wobei die dritte Schaltkupplung (10) zwischen dem Hilfsantriebsmotor (11) und dem Überlagerungsgetriebe (8), die erste
schaltbare Kupplung (16) auf der dem Hauptgetriebe (3) zugeordneten Eingangswelle
(7) des Überlagerungsgetriebes (8) und die zweite Schaltkupplung (6) zwischen dem Hauptgetriebe (3) und dem Überlagerungsgetriebe (8) eingeschaltet
und alle übrigen Schaltkupplungen (2) bzw. schaltbaren Kupplungen
(18) ausgeschaltet sind.
Dipl.-Ing. P,
Patentanwalt
309834/0311
Priority Applications (3)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |