DE2208509B2 - Verbindungsglied - Google Patents
VerbindungsgliedInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
- B60C27/06—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
- B60C27/08—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables involving lugs or rings taking up wear, e.g. chain links, chain connectors
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16G15/00—Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
- F16G15/02—Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes for fastening more or less permanently
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verbindungsglied der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen und
z.B. durch die FR-PS 20 46 526 bekanntgewordenen Art.
Das bekannte Verbindungsglied weist von Durchgangslöchern gebildete fluchtende Aufnahmen für ein
Schließelement auf, das aus einem Zuganker besteht, der entweder in die Aufnahmen eingeschraubt oder aber an
seinen aus den Aufnahmen herausragenden Enden vernietet ist. Das bekannte Verbindungsglied verfügl
über eine Reihe von funktionsmäßigen Vorteilen, unter ungünstigen Bedingungen ist seine Montage bzw.
Demontage indessen erschwert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Verbindungsglieder der im Oberbegriff des Anspruches 1
angegebenen Art insoweit zu verbessern, daß insbesondere zur Verwendung bei Reifenketten eine besonders
einfache, d. h. in der Praxis mit einem Hammer und gegebenenfalls einem Dorn bestehende Möglichkeit des
Zusammenbaus bzw. Auseinanderbaus entsteht, wobei eine absolute Gewähr dafür gegeben ist, daß sich das
Verbindungsglied nicht im Betrieb öffnet, d. h. auch dann nicht, wenn es im Zusammenhang mit einer
Reifenkette Verwendung findet, die beispielsweise auf einem im Geröll arbeitenden Schaufellader montiert ist
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen
Gestaltungsmerkmale vorgesehen, wobei noch in den Unteransprüchen 2—6 für die Aufgabenlösung
vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht werden, die teilweise Überschneidungen mit
dem Stand der Technik aufweisen.
Es ist zwar durch die CH-PS 1 62 541 ein Verbindungsglied
anderer Art bekannt geworden, bei dem das Schließelement von einem in gleichsitzenden Aufnahmen
angeordneten zylindrischen Bolzen gebildet wird, jedoch sind die sonstigen technischen Verhältnisse bei
diesem Stand der Technik ganz anders gelagert als bei der Erfindung.
Die Erfindung, ausgehend vom zu verbessernden Stand der Technik, z. B. gemäß der FR-PS 20 46 526 und
der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art über die noch zu lösende und auf diesen zu
verbessernden Stand der Technik spezifizierte Aufgabe mit der Gesamtheit der im kennzeichnenden Teil des
Anspruches 1 angegebenen Lösungsmittel zu entwikkeln,
war für den Fachmann nicht ohne weiteres und ohne erfinderische Überlegungen möglich, weil beim
Stand der Technik keine ausreichenden technischen Hinweise für diese Entwicklung festzustellen sind. Dies
ungeachtet der Tatsache, daß der Stand der Technik zylindrische Bolzen als Schließelemente zeigt und dieses
Merkmal allein die Erfindungshöhe nicht zu begründen vermag.
Das erfindungsgemäße Verbindungsglied bietet gegenüber dem Verbindungsglied nach dem zu verbessernden
Stand der Technik gemäß der FR-PS 20 46 526 den Vorteil, daß bei ihm die Schließfunktion und die
Sicherungsfunktion von verschiedenen Organen übernommen wird. Das Schließelement läßt sich vergleichsweise
einfach von Hand in die Schließstellung überführen, in der ein Aushängen der Anschlußglieder
der miteinander zu kuppelnden Kettenstränge bereits unmöglich ist. Anschließend wird der Sicherungsstift in
die für ihn vorgesehene Querbohrung eingeschlagen. Da der Sicherungsstift verhältnismäßig kleine Abmessungen
haben kann, sind die für das Einschlagen erforderlichen Kräfte gering. Das Verbindungsglied
nach der CH-PS I 62 541 hat einen weit komplizierteren Aufbau als das erfindungsgemäße Verbindungsglied. Es
besitzt keinen C-förmigen Grundkörper, sondern ein Haltestück, mit dem einerseits ein Kettenglied unverlierbar
und andererseits ein Kettenglied lösbar verbunden ist. Das Schließelement ist mit einer Zugstange und
mit einem über das Haltestück vorstehenden Griff versehen. Um es in der Soliage zu halten, wird eine
Feder verwendet, deren Kraft bei der Verlagerung des Schließelementes überwunden werden muß. Diese
Feder kann auch bei Einwirken unvorhergesehener und unerwünschter Längskräfte auf das Schließelement
zusammengedrückt werden und bietet daher keine Gewähr für eine zuverlässige Sicherung. Die gewählte
Anordnung fluchtender Aufnahmen gestattet darüber hinaus eine sehr kompakte Bauweise des Verbindungsgliedes,
dessen Länge kleiner sein kann als die Länge von Verbindungsgliedern mit einem C-förmigen Grundkörper,
deren Einführschlitz durch Mittel geschlossen wird, die in den Bereich der Aufnahme für die
Anschlußglieder ragen. Verbindungsglieder der zuletzt genannten Art zeigen beispielsweise die DE-OS
16 05 670 und die US-PS 36 14971.
Die Merkmale der Erfindung und deren technische
Die Merkmale der Erfindung und deren technische
Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung
mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf ein Verbindungsglied;
F i g. 2 zeigt teilweise im Schnitt die Seitenansicht des Verbindungsgliedes gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 zeigt die Stirnansicht des Verbindungsgliedes gemäß F i g. 1 und 2.
In den Figuren ist 11 der Grundkörper eines Verbindungsgliedes, der einen Längsschenkel 12 und
zwei einen Einführschlitz 13 begrenzende Abschnitte 14 und 15 aufweist
Im Abschnitt 14 ist ein parallel zum Längsschenkel verlaufendes DtTchgangsloch 16 angeordnet, das mit
einem Sackloch 17 im Abschnitt 15 fluchtet. Das Durchgangsloch 16 und das Sackloch 17 bilden
Aufnahmen für ein bolzenförmiges Schließelement 18.
Das Schließelement 18 wird durch zwei Anschläge in der Schließlage gehalten. Einen der Anschläge bildet der
Boden des Sackloches 17 und den anderen ein in eine Querbohrung 19 eingetriebener Sicherungsstift 20. Der
senkrecht zum Längsschenkel 12 des Verbindungsgliedes einschlagbare Sicherungsstift 20 kann in seinem
Durchmesser sehr klein gehalten werden. Dies bringt nicht nur den Vorteil mit sich, daß er sich sehr leicht in
die Querbohrung 19 eintreiben läßt, sondern daß darüber hinaus der Querschnitt des aen Längsschenkel
12 mit dem Abschnitt 14 verbindenden Teils des Grundkörpers nur unwesentlich geschwächt wird. Da
das Schließelement in einer nicht beanspruchten Zone des Grundkörpers gelagert ist, kann sein Durchmesser
groß sein, so daß eine sichere Verriegelung gewährleistet ist.
In Fällen wie dem dargestellten, d. h. in Fällen, in denen die Länge der Querbohrung 19 größer als die
Länge des Sicherungsstiftes 20 ist, braucht man beim öffnen des Verbindungsgliedes den Sicherungsslift
lediglich weiter in die Querbohrung 19 einzutreiben, und zwar so weit, bis er aus dem Bereich des Durchgangslochs 16 entfernt ist. Anschließend läßt sich das mit Spiel
in seinen Aufnahmen geführte Schließelement leicht aus der den Einführschlitz 13 überbrückenden Stellung
entfernen.
Der Abschnitt 14 des Grundkörpers !1 ist stärker ausgebildet als der Abschnitt 15. Seine seitlich
vorstehenden Schultern 21 bilden Anschläge, die ein Aushängen des dem verstärkten Abschnitt zugewandten
AnschluBgliedes 22 eines einzuhängenden Kettenstranges verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verbindungsglied für Ketten, insbesondere Reifenketten, bestehend aus einem offenen im
wesentlichen C-förmigen Grundkörper, dessen einen Einführschlitz für die Anschlußglieder von
miteinander zu kuppelnden Kettensträngen begrenzende Abschnitte miteinander fluchtende Aufnahmen
für ein zur Überbrückung des Einführschlitzes dienendes Schließelement aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Aufnahmen von einem Durchgangsloch (16) und eine der Aufnahmen
von einem Sackloch (17) gebildet wird und zur Verriegelung des von einem in die Aufnahmen
schiebbaren Bolzen gebildeten Schließelementes (18) in der Schließlage ein in eine das Durchgangsloch kreuzende an beiden Enden offene Querbohpmg
(19) eintreibbarer Sicherungsstift (20) dient.
2. Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (18) im
Gleitsitz in den Aufnahmen angeordnet ist.
3. Verbindungsglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Ebene des
Grundkörpers (11) verlaufende Querbohrung (19) eine Länge hat, die mindestens gleich der doppelten
Länge des Sicherungsstiftes (20) ist.
4. Verbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchgangsloch (16) die Querbohrung (19) in ihrer dem
durchgehenden Längsschenkel (12) des Grundkörpers (11) abgewandten Hälfte schneidet.
5. Verbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die
Querbohrung (19) und das Durchgangsloch (16) aufweisende Abschnitt (14) des Grundkörpers (11)
verstärkt ist.
6. Verbindungsglied nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(11) einen rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt aufweist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2208509A DE2208509C3 (de) | 1972-02-18 | 1972-02-18 | Verbindungsglied für Ketten, insbesondere Reifenketten |
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| DE2208509C3 DE2208509C3 (de) | 1985-08-29 |
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Family Applications (1)
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Legal Events
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