DE2208359B2 - Schalungszuganker fuer einander im abstand gegenueberstehende schalungswaende - Google Patents
Schalungszuganker fuer einander im abstand gegenueberstehende schalungswaendeInfo
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Description
Aus der DT-Gebrauchsmusterschrift 18 40 161 ist bereits ein Schalungszuganker der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 beschriebenen Art bekannt. Bei diesem Schalungszuganker dehnt sich der stumpfe
Kegel aus elastisch verformbarem Material bei Belastung derart, daß das verjüngte Ende die kegelförmige
Gestalt beibehält und in Richtung zum breiteren Ende hin eine Ausbeulung entsteht. Der Spannkonus hinterläßt
damit im Beton eine Aussparung, die sich von ihrer tiefsten Stelle stetig nach außen erweitert. Derartige
Ausnehmungen werden üblicherweise nachträglich mit einem Verschlußpfropfen aus Beton verschlossen, der
jedoch bei schlechtem Verbund leicht herausfallen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalungszuganker gemäß dem Stand der Technik
dahingehend zu verbessern, daß ein Herausfallen des nachträglich in die durch ihn im Beton geschaffene
Aussparung eingebrachten Verschlußpfropfens ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die vom Patentanspruch 1 erfaßten Maßnahmen gelöst.
Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Schalungszugankers ist Gegenstand des Unteranspruchs
2.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Schalungszugankers entsteht in dem Beton eine Ausnehmung, die
sich vom äußeren Rand aus zunächst erweitert. Dieser Erweiterung folgt eine Einschnürung, der zum verjüngten
Ende bzw. zur tiefsten Stelle der Aussparung hin wiederum eine Verdickung folgt. Auf diese Weise wird
der Verschlußpfropfen selbst dann formschlüssig im Beton gehalten, wenn, etwa infolge unsachgemäßer
Behandlung, der äußere Rand der Ausnehmung beschädigt wird, so daß er keine formschlüssige
Verbindung mit dem Verschlußpfropfen mehr ergibt, eine Gefahr, die auch bei dem aus der US-PS 20 29 147
bekannten Schalungszuganker besteht, dessen dem Spannkonus entsprechendes, zylindrisches Element sich
bei Belastung tonnenförmig verformt und somit eine tonnenförmige Ausnehmung ergibt, deren äußerer
Rand während des Ausschalvorgangs leicht beschädigt werden kann, zumal während des Lösens der Spannung
aus dem zylindrischen Element infolge Längenänderung der zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgebundene Beton
am Rand belastet wird.
Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es
zeigen:
F i g. 1 den Längsschnitt eines zur Befestigung der Schalungswände vorbereiteten, auf einen Ankerstab
geschraubten Spannkonus;
Fig.2 den Spannkonus der Fig.3 nach der
Befestigung und dem Nachziehen der Schalungswändc;
Fig. 3 den Längsschnitt der fertigen Ausnehmung nach Abnahme der Schalungswände und Abschrauben
des Spannkonus; und
Fig.4 den Längsschnitt einer mit einem Verschlui.?-
pfropfen gefüllten Ausnehmung.
Die Schalungswändc 10(F i g. 2) weiden mit Hilfe von
Ankerstäben 11 und Spannkonen, die auf die Endgewin de 12 üer Ankerstäbe geschraubt sind, in einem Abstand
D gehalten, der gleich der Dicke der zukünftigen Wand ist. Gegen die durch die Betonfüilung 50 (Fig. 3. 4)
hervorgerufenen Drücke sind die Schalungswände 10 mittels Abziehmuttern 17 und Abziehschrauben 15, die
durch die Muttern führen, gesichert. Die Abziehschrauben 15 sind mittels ihrer Gewinde 16 während der
Füllung und des Aushaltens der Betonfüllung von der Außenseite in die Spannkonen eingeschraubt.
Der Spannkonus (Mehe insb. F i g. 1) besteht aus einer
Spannhülse 20 mit einem durchlaufenden Gewinde, die an ihrem unteren, zur Betonfüllung hin liegenden
verjüngten Ende einen Stützflansch 21 aufweist, an den sich eine glatte zylindrische Wand 23 anschließt. Etwa in
der Mitte der Spannhülse 20 ist ein senkrecht zu ihrer Achse liegender Stift 22 vorgesehen. Auf die glatte
zylindrische Wand 23 ist mit seiner zylindrischen öffnung 35 ein hohler stumpfer Gummikegel 30 derart
frei aufgeschoben, daß sein verjüngtes Ende 32 auf dem Stützflansch 21 aufsitzt. Die Axiallänge K des hohlen
stumpfen Gummikegels 30 ist größer als die Axiallänge /Vf der zylindrischen Wandung 23 der Spannhülse 20.
Der auf diese Weise zusammengesetzte Spannkonus wird auf die Endgewinde 12 der Ankerstäbe 11
aufgeschraubt, und zwar so weit, bis sein Ende von unten am Stift 22 anliegt. Hierdurch kann die genaue Stärke D
der Betonwand festgelegt werden, da die Schalungswände 10(Fig. 4) mit Hilfe der Abziehschraube 15 bzw.
der Abziehmutter 17 bis zum Anschlag mit der oberen Fläche der Spannhülse 20 angezogen werden. Bei
diesem Nachziehen sitzt die in F i g. 2 untere Fläche der Schalungswand 10 auf der größeren Grundfläche 31 des
Gummikegels 30 auf, der beim weiteren Nachziehen unter dem auf ihn wirkenden Axialdruck in die in F i g. 2
gezeigte Endform gedrückt wird.
Infolge des Axialdrucks dehnt sich der äußere Kegelmantel elastisch derart, daß er vorübergehend,
d. h. für die Einwirkungsdauer des Axialdrucks, die in Fig. 2 gezeigte Form bekommt. In der Nähe der
kleineren Grundfläche, wo auch die Wandstärke des Gummikegels 30 geringer ist, tritt eine größere radiale
Dehnung ein, so daß dort eine elastische Verdickung 34
entsteht. Die elastische Verdickung 34 zeichnet sich
dadurch aus, daß sie in einer bestimmten Entfernung vom Stützflansch 21 unter einem Winkel β geneigt ist,
der zum Scheitelwinkel « des unbelasteten Gummikegels 30 negativ ist.
Nach der Aushärtung der Bctonfüllung und der Beseitigung des Spannkonus verbleibt im fertigen Beton
eine Ausnehmung 51 mit einer kreisförmigen Vertiefung 52, die den Formabdruck der elastischen Verdickung 34
des Gummikegels 30 darstellt. Die kreisförmige Vertiefung 52 wsist ebenfalls das obige wichtige
Merkmal auf, nämlich den negativen Winke! ß. Wenn
nun die Ausnehmung 51 im ausgehärteten Beton mit einem Verschlußpfropfen 60 (Fig.4) gefüllt wird, so
bildet sich an dieser ein Ansatz in Form eines kreisförmigen Vorsprungs 61. Dieser bildet dann
zusammen mit der kreisförmigen Vertiefung 52 eine kraftschlüssige Verbindung des Verschlußpfropfens 60
mit der Betonfüllung 50.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:J. Schalungszuganker für einander im Abstand gegenüberstehende Schalungswände, aus einem zwischen den Schalungswänden angeordneten Ankerstab mit auf seinen Enden als Abstandhalter und Widerlager dienenden, aufgeschraubten, wiederverwendbaren Spannkonen, die jeweils aus einem zur Schalungswand hin sich vergrößernden stumpfen Kegel aus elastisch verformbarem Material und einer auf den Ankerstab aufschraubbaren, von dem Kegel umgebenden Spannhülse bestehen, die einen Stützflansch für den Kegel aufweist, wobei die Höhe des elastisch verformbaren Kegels größer ist als die Länge der Spannhülse, in die in Verlängerung des Ankerstaiis als Spannvorrichtung ein Spannstab eingeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegel (30) mit einer darin vorgesehenen zylindrischen öffnung auf die außen zylindrisch geformte Spannhülse (20) aufgeschoben ist, daß der Stützflansch (21) am verjüngten Ende (32) des Kegels (30) angreift, und daß Abmessungen und Material derart gewählt sind, daß beim Spannen im Bereich des verjüngten Endes (32) eine Verdickung (34) entsteht, die in eine Einschnürung des Kegels (30) übergeht.
- 2. Schalungszuganker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegel (30) aus Gummi besteht.
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