DE2208191A1 - Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen - Google Patents
Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der SpulenInfo
- Publication number
- DE2208191A1 DE2208191A1 DE19722208191 DE2208191A DE2208191A1 DE 2208191 A1 DE2208191 A1 DE 2208191A1 DE 19722208191 DE19722208191 DE 19722208191 DE 2208191 A DE2208191 A DE 2208191A DE 2208191 A1 DE2208191 A1 DE 2208191A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spinning machine
- empty
- full
- machine according
- bobbins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 25
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 4
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims description 2
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 2
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 2
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 2
- 238000003491 array Methods 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
- D01H9/02—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
- D01H9/04—Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
HSBERLEINHISPiNO S.A. 3047-72
Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen.
Die Erfindung betrifft die als Drosselstühle
ausgebildeten Spinnmaschinen mit sich drehenden lotrechten Spindeln,
welche nach oben gerichtet und in Zwischenräumen angeordnet sind, so dass wenigstens eine Spindelreihe entsteht.
Vorher werden auf diese Spindeln leere Spulenhülsen aufgesteckt, um eine Seele zu bilden, auf welche das
bearbeitete Textilerzeugnis bis zur Fertigstellung der vollen
Spulen aufgewickelt wird.
Es ist bekannt, derartige Spinnmaschinen
mit einem automatischen Abziehapparat zu versehen, welcher die
Entfernung der vollen Spulen (oder als voll angenommenen Spulen, da es vorkommen kann, dass eine oder mehrere Spulen nur
teilweise fertiggestellt eind, was insbesondere bei Fadenbrüchea
der Pail iet) und ihren Eraatz durch leere Spulenhülsen
vornimmt.
208836/0899
- 2 - 3047-72
Die Erfindung bezweckt, die rait einen automatischen
Absiehapparat versehenen Spinnmaschinen zu verbessern, bei welchen der Abziehapparat wenigstens ein endloses
Glied aufweist, welches sich längs der Spindelreihe erstreckt und mit einer gewissen Zahl von 'Greifvorrichtungen versehen
ist, welche das obere Ende einer Hülse (einer leeren Küle oder·
einer vollen oder als vollgenommenen Spule) erfassen und hierauf wieder loslassen.
Bei einer mit einem derartigen automatischen
Abziehapparat ausgerüsteten Spinnmaschine können zwei Arten von Störungen auftreten.
Die erste Störungsart rührt davon her, dass
eine oder mehrere Greifvorrichtungen infolge eines fehlerhaften Erfassens oder eines Abfallens einer leeren Hülse nach ihrem
Erfassen hülsenlos sein können. Wenn das Abziehgerät betätigt
wird, um die leeren Hülsen auf die Spindeln aufzusetzen, bleiben die diesen hülsenlosen Grelfvorrichtungen entsprechenden
Spindeln unbesetzt.
Bei der Wiederinbetriebsetzung der Maschine entsteht dann ein Gewirr aus dem Faden, welcher sich ungeordnet
auf die unbesetzten Spindeln aufwickelt, so dass dann die·?
ses Gewirr von Hand entfernt werden muss.
·< - Die andere Störung rührt davon her, dass,
wenn der Abziehapparat betätigt wird, um die leeren Hülsen auf
die Spindeln aufzusetzen, es vorkommen kann, dass eine oder mehrere leere Hülsen auf eine oder mehrere mit einer vollen
Spule (oder als voll angenommenen Spule) besetzte Spindeln treffen. Bei den Abmessungen der Spindelreihen der gegenwärtigen
Spinnmaschinen kann diese Störung sehr schwerwiegend sein, da die Gefahr einer Zerstörung des Abziehapparats besteht.
Dieser Zustand einer noch von einer vollen Spule (oder als voll angenommenen Spule) besetzten Spindel
kann durch ein Versagen einer oder mehrerer Greifvorrichtungen hervorgerufen werden. Wenn z.B. die Grelfvorrichtungen durch
Haken gebildet werden, welche mit einem an dem oberen Ende einer Hülse befestigten, einen Kopf tragenden Stift zusammenwirken,
kann es vorkommen, dass eine Greifvorrichtung nicht arbeitet, wenn die Schenkel des Hakens zufällig auseinander -
209836/0899
- 3 - 3047-72
gespreizt werden, oder" wenn der einen Kopf tragende Stift der
Hülse ganz oder teilweise abgerissen ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung von Kontrollmitteln,
welche die obigen Störungen vermeiden.
Srfindungsgemäss weist die Spinnmaschine Kontrollmittel auf, welche während des Erfassens der leeren Hülsen
und während des loslassens der vollen (oder als voll angenommenen)
Spulen die Greifvbrrichtungen feststellen, welche keine leere Hülse oder keine volle (oder als voll angenommene)
Spule halten, wobei diese Kontrollmittel das Auftreten eines Signals bewirken, welches das Arbeiten, des Abziehapparats unterbricht,
oder zulässt.
Gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung weisen die Kontrollmittel zwei Detektoranordnungen auf,
deren jede -ete*«** zwei in einer lotrechten Flucht angeordnete
empfindliche Elemente aufweist, nämlich ein oberes empfindliches Element, welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden Greifvorrichtung
liefert, und ein unteres empfindliches Element, welches ein Signal beim Yorbeigang einer jeden leeren Hülse
oder einer vollen (oder als voll angenommenen) Spule liefert.
Das Vorhandensein der beiden Signale entspricht dann offenbar dem Vorbeigang einer Greifvorrichtung mit
ihrer leeren Hülse oder ihrer vollen (oder als voll angenommenen) Spule, während das Fehlen eines (von dem unteren, empfindlichen
Element gelieferten) Signals dem Vorbeigang einer Greifvorrichtung
ohne ihre leere Hülse oder ihre volle(oder als voll angenommene) Spule entspricht.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfassen die Kontrollmittel Mittel zur Zählung der leeren
Hülsen und Mittel zur Zählung der vollen (oder als voll angenommenen)
Spulen.
Es ist dann offenbar möglich, die von diesen
Zählmitteln gemachten Angaben zur Betätigung des Abziehapparats auszunutzen, derart, dass die leeren Hülsen nur auf die Spindeln
aufgesetzt werden, wenn die Zahl der erfassten leeren Hülsen und .die Zahl der vollen (oder ale voll angenommenen) losgelassenen
Spulen einen bestimmten Wert erreicht.
209836/0899
Dis Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 ist eine quergeschnittene Teilansicht einer erfindungogemässen Spinnmaschine.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der in Pig· 1 dargestellten Maschine.
Fig. 3 bis 6 sind schematische Draufsichten der in Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine für verschiedene
Stellungen ihres Abziehapparats.
Fig. 7 zeigt in einem Schnitt in grosserein
Maßstab eine wesentliche Einzelheit der gemäss einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung ausgebildeten Kontrollmittel.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, weist die
Spinnmaschine 1 sich drehende lotrechte Spindeln 6 auf, welche nach oben gerichtet und in Zwischenräumen angeordnet sind, so
dass zwei in Bezug auf die Querebene der Spinnmaschine 1 symmetrische Spindelreihen entstehen.
Auf diese Spindelnö werden vorher leere Spulenhülsen
10a aufgesetzt, welche eine axiale Seele bilden, auf welche das bearbeitete Textilerzeugnie bis zur Fertigstellung
einer vollen Spule 10b aufgewickelt wird.
Diese Spinnmaschine 1 weist für jede der beiden Spindelreihen einen im ganzen mit dem Bezugszeichen 9 bezeichneten
autoaatischen Abziehapparat auf, welcher die vollen Spulen 10b entfernt und eie durch leere Spulenhülsen 10a ersetzt.
Ein derartiger Abziehapparat 9 kann in der in der deutschen Patentschrift der Socie*te* HISPANO SUIZA (SUISSE)
S.A. Nr. 1.960.001 vom 29· November 1969 beschriebenen Weise
ausgebildet sein.
Dieser Abziehapparat 9 enthält ein (eweck-
aassig durch einen Riemen gebildetes) endloses Glied 11, welches
von einem Antriebsmotor 57 zwischen zwei Riemenscheiben mit lotrechter Achse 58 in Umlauf versetzt werden kann, welche
an den beiden Enden der betreffenden Spindelreihe angeordnet sind. Diese beiden Riemenscheiben 58 sind an einem Halter 13
angebracht,welcher zu den Spindelreihen parallel ist und sich
209836/0899
- 5 - ' 5^47-72
über die ganze Länge derselben erstreckt, wobei der Halter 15 so ausgebildet ist, dass er jedee der beiden irumn3 des endlosen
Gliedes 11 in der gleichen waagerechten Ebene hält.
Greifvorrichtungen 12 werden von dem endlosen
Glied 11 getragen und haben gegenseitige Abstände, welche gleich
den Zwischenräumen zwischen den Spindeln 6 sind, wobei die Zahl dieser Greifvorrichtungen 12 wenigstens doppelt so gross wie die
Zahl der zu bedienenden Spindeln 6 ist, wobei jede Greifvorrichtung 12 so ausgebildet ist, dass sie das obere Ende· einer Hülee
(einer leeren Hülse 10a, oder einer vollen Spule 10b) erfassen und hierauf loslassen kann.
Jede Greifvorrichtung 12 kann durch einen Haken mit einem offenen Abschnitt 14 gebildet werden, welcher mit
einem an dem oberen Ende einer Hülse befestigten, einen Kopf tragenden
Stift 15 zusammenwirkt, derart, dass die leeren Hülsen 10a erfasst und die vollen Spulen 10b losgelassen werden können.
Unter diesen Bedingungen erfolgt das aufeinanderfolgende Erfassen der leeren Hülsen 10a* wenn das endlose
Glied 11 eine gleichförmige Bewegung in einem solchen Sinn ausfuhrt,
dass der offene Abschnitt 14 der die Greifvorrichtungen
12 bildenden Haken in dem'Sinn dieser Bewegung gerichtet ist
(Pig. 3).
Das aufeinanderfolgende Loslassen der vollen
Spulen loW^wifin das endlose Glied 11 eine gleichförmige Bewegung
in einem solchen Sinn ausführt, dass der offene Abschnitt 14 der die Greifvorrichtungen 12 bildenden Haken dieser Bewegung
entgegengesetzt gerichtet ist und ein Anschlagglied 68a die Bewegung einer jeden Hülse anhält, inaem es sich vorzugsweise
gegen den oberen Seil einer jeden Hülse legt, um. den
•inen Kopf tragenden Stift 15 aus dem Haken freizumachen (Pig.6).
Der so ausgebildete Abziehapparat 9 waist
einen ersten Mechanismus 61 (Pig. 1 und Z) auf, welcher eine
lotrechte Translationsbewegung des Halters 13 des endlosen Gliedes
11 erzeugen kann, deren Amplitude wenigstens gleich der Aufτ
steckhöhe der Hülsen auf die Spindeln 6 ist.
Zweckmässig besitzt der Abziehapparat 9 noch
einen zweiten Mechanismus 62 (Pig. 1), welcher eine waagerechte Tranelationsbewegung des Halters 15 des endlosen Gliedes 11 er-
209836/0899
- 6 - 3047-72
zeugt,welche zu der Stellung der betreffenden Spindelreihe t
senkrecht liegt.
Dieser zweite Kechanismus 62 gestattet insbe- 1^
sondere, das endlose Glied 11 in eine Stellung, in welcher die ''J
Greifvorrichtungen 12 vor einer Beladestelle 67 vorbeilaufen, wobei diese Stellung dem aufeinanderfolgenden Erfassen der leeren Hülsen 11a entspricht und in Fig. 3 dargestellt ist, sowie
in eine Stellung zu bringen, in welcher die Greifvorrichtungen 12 des unteren Trumos sich über der Spindelreihe befinden. Die-?
se Stellung entspricht dem gleichzeitigen Erfassen der vollen Spulen 10b und der Zufuhr und dein gleichzeitigen Loslassen der
leeren Hülsen 10a. Diese Stellung ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
Auaserdem kann dieser Mechanismus das endlose Glied 11 in eine Stellung bringen, in welcher die Greifvorrichtungen 12 vor einer mit ihrem Anschlagglied 68a versehenen
Entladestelle 68 vorbeilaufen. Diese Stellung entspricht dem aufeinanderfolgenden Loslassen der vollen Spulen 10b und ist in
Pig. 6 dargestellt.
auf, welche wahrend des aufeinanderfolgenden Erfassens der leeren Hülsen 10a und während des aufeinanderfolgenden Loalassena
der vollen Spulen 10b die Greifvorrichtungen 12 feststellen, welche keine leere Hülse 10a oder keine volle Spule 10b tragen·
eines Signals, welches das Arbeiten des Abziehapparate 9 unterbricht, oder zulässt, insbesondere hinsichtlioh der Betätigung
des ersten Mechanismus 61 zur Senkung des Halters 13 des endlosen Gliedes zum Aufsetzen von leeren Hülsen 10a auf die Spindeln
6.
Gemäss einer vorteilhaften, in Fig» 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, in welcher die gleichen
Bezugszeichen die gleichen Teile wie in den vorhergehenden Figuren bezeichnen, weisen die Kontrollmittel 16 zwei Detektoranordnungen auf, deren jede durch zwei, lotrecht in einer Flucht
liegende empfindliche Elemente gebildet wird, nämlich ein oberes empfindliches Elements 81, welches ein Signal beim Vorbeigang
einer jeden Greifvorrichtung 12 liefert, und ein unteres empfindliches Element Θ2, welches ein Signal beim Vorbeigang einer je-
209836/0899
- 7 - 3047-72
deh leeren Hülse 10a oder einer vollen Spule. 10b liefert.
Das obere empfindliche Element 81 wird vor-
sugsweise durch einen magnetischen Detektor 81a gebildet, welcher
in der Nähe der von den Greifvorrichtungen 12 durchlaufenen 3ahn angeordnet ist, welche wenigstens teilweise aus einem
magnetischen Werkstoff bestehen.
Das untere empfindliche Element 82 wird dann durch eine auf einer Seite der von den leeren Hülsen 10a oder
den vollen Spulen 10b durchlaufenen Bahn angeordnete lichtquelle
82a sowie durch eine Fotozelle 82b gebildet, welche auf der anderen Seite dieser Bahn der Lichtquelle 82a gegenüber angeordnet,
sind.
Die Inbetriebsetzung des unteren empfindlichen Elements 82 wird durch das von dem oberen empfindlichen Element
81 gelieferte Signal gesteuert, d.h. die Lichtquelle 82a und die Fotozelle 82b können nur miteinander zusammenwirken, wenn der
magnetische Detektor 81a ein dem Vorbeigang eines Greifgliedes 12 entsprechendes Signal liefert.
Hierfür kann der magnetische Detektor 81a mit
der Fotozelle 82b so verbunden werden, dass bei Fehlen eines von
dem magnetischen Detektor 81a kommenden Signals die Fotozelle
kurzgeschlossen (d.h. für die Strahlung unempfindlich gemacht)
wird, während die Lichtquelle 82a ständig durch eine Stromquelle 82c gespeist bleibt.
Wenn eine Greifvorrichtung 12 vor dem magnetischen Detektor 81a vorbeiläuft, sendet dieser ein Signal aus,
welches die Inbetriebsetzung der Fotozelle 82b bewirkt, indem es den Kurzschluss derselben aufhebt·
Wenn die Greifvorrichtung 12 einer leeren Hülse 10a oder einer vollen Spule 10b entspricht, wird das von der
Lichtquelle 82a kommende Lichtbündel unterbrochen, wodurch die Fotozelle 82b beeinflusst und ein "Vorbeigangssignal11 genanntes
Signal erzeugt wird.
Wenn dagegen die Greifvorrichtung 12 nicht
einer leeren Hülse 10a oder einer vollen Spule 10b entspricht, wird das von der Lichtquelle 82a kommende Lichtbundel nicht unterbrochen,
so daB8 die Fotozelle 82b nicht beeinflusst und das Vorbeigangssignal nicht erzeugt wird. Dieses Fehlen des Vorbei-
209836/0899
- 8 - . 3047-72
gangssignale kann in einer elektronischen Vorrichtung 83 ausgewertet
werden, welche ein Abstellsignal liefert, welches die Betätigung des Abziehapparats 9 unterbricht, und zwar entweder
sofort oder nach Beendigung des loslassens der vollen Spulen
10b.
Die beiden auf die obige V/eise ausgebildeten
Detektoranordnungen können an der Beladestelle 67 bzw. an der
Entladestelle 68 angeordnet werden.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung
umfassen die Kontrollmittel 16, wie in Pig. 3 bis 6 dargestellt, Mittel 84 zum Zählen der leeren Hülsen 10a, welche
zweckmässig an der Beladestelle 67 angeordnet sind und Mittel 85 zum Zahlen der vollen Spulen 10b, welche zweckmässig an der
Entladestelle 68 angeordnet sind.
Diese Zänlraittel 84 und 85 sind sind so ausgebildet,
dass, wenn die Zahl der erfassten leeren Hülsen 10a und die Zahl der losgelassenen vollen SpulenJ10b einen bestimmten
Wert erreicht, der Abziehapparat 9 betätigt werden fcannt um
die leeren Hülsen 10a auf die Spindeln 6 aufzustecken, während, wenn diese beiden Zahlen nicht den bestimmten Wert erreichen,
ein Abstellsignal erzeugt wird, und die Betätigung des Abziehapparats
9 nach Beendigung des Loslassens der vollen Spulen 10b unterbricht.
Unabhängig von der gewählten Ausführungsform
wird also bei einer erfindungsgemassen Spinnmaschine der Abziehapparat
ständig überwacht, so dass einerseits keine Spindel nach der Entfernung der vollen Spulen und ihrem Ersatz durch leere
Spulenhülsen unbesetzt bleibt und andererseits bei Betätigung des Abziehapparats zum Aufsetzen der leeren Hülsen auf die Spindeln
keine Spindel mehr besetzt ist.
209836/0899
Claims (11)
- 220Ö191- 9 - 3047-72Patentansprüche) Hit eiiiem automatischen Abziehapparat für die Entfernung und den Ersatz der Spulen versehene Spinnmaschine mit Spindeln mit wenigstens einem endlosen Glied, welches sich längs der Maschine erstreckt und mit einer gewissen Zahl von Greifvorrichtungen versehen ist, welche das Ende einer Spulenhülse erfassen und hierauf loslassen, gekennzeichnet durch Kontrollmittel (16), welche während des Erfassens der leeren Spulenhülsen (1Qa) und während des Loslassens der vollen Spulen (10b) die Greifvorrichtungen (12) feststellen, welche keine leere Spulenhülse (10a) oder keine volle Spule (10b) tragen.
- 2.) Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollmittel (16) das Auftreten eines Signals steuern, welches das Arbeiten des Abziehapparats (9) unterbricht, oder zulässt.
- 3.) Spinnmaschine nach.Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollmittel (16) zwei Detektoranordnungen" umfassen, deren jede durch zwei lotrecht in einer Flucht angeordnete empfindliche Elemente gebildet wird, nämlich ein. oberes empfindliches Element (81), welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden Greifvorrichtung (12) liefert, und ein unteres empfindliches Element (82), welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden leeren Spulenhülse (10a) oder einer vollen. Spule (10b) liefert,
- 4-.) Spinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Inbetriebsetzung de3 unteren empfindlichen Elements (82) durch das von dem oberen empfindlichen EIeiaent (81) gelieferte Signal gesteuert wird.
- 5.) Spinnmaschine nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere empfindliche Element (81) durch einen magnetischen Detektor (81a) gebildet wird, welcher in der Hahe der von den wenigstens teilweise aus einem magnetischen Werkstoff bestehenden Greifvorrichtungen (12) durchlaufenen Bahn angeordnet ist, während das untere empfindliche Element (82) durch eine Lichtquelle (82a), welche auf einer Seite der von den leeren Hülen (10a) oder den vollen Spulen (10b) durchlaufenen Bahn angeordnet ist, und durch eine auf der anderen Seite dieser Bahn der Lichtquelle (82a) gegenüber angeordnete209836/0899- 10 - 3047-72Fotozelle (82b) gebildet wird.
- 6.) Spinnmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (82a) und die Fotozelle (32b) nur miteinander zusammenwirken können, wer.n der magnetische Detektor (81a) ein dem Vorbeigang eines Greifgliedes (12) entsprechendes Signal liefert·
- 7.) Spinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Detektor (81a) mit der Fotoaelle (82b) so verbunden ist, dass diese Zelle bei Fehlen eine3 von dem magnetischen Detektor (81a) kommenden Signals kurzgeschlossen wird, während die lichtquelle (82a) ständig gespeist bleibt·
- 8.) Spinnmaschine nach einem der Ansprüche3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Detektoranordnüngen an einer Beladestelle (67) fur die leeren Hülsen (10a) bzw. an einer Entladestelle (68) für die vollen Spulen (10b) angeordnet sind·
- 9.) Spinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollinittel (16) Mittel (84) zur Zahlung der leeren Hülsen (10a) und Mittel (85) zur Zahlung der vollen Spulen (10b) umfassen·
- 10,) Spinnmaschine nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Zählmittel (84, 85) so ausgebildet sind, dass, wenn die Zahl der erfassten leeren Hülsen (10a) und die Zahl der losgelassenen vollen Spulen (10b) einen bestimmten Wert erreicht, der Abziehapparat (9) betätigt werden kann, um die leeren Hülsen (10b) auf die Spindeln (6) aufzustecken.
- 11.) Spinnmaschine nach Anspruch 9 oder 10,dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (84) zum Zahlen der leeren Hülsen (10a) an einer Beladestelle (67) für die leeren Hülsen (10a) und die Mittel (85) zur Zahlung der vollen Spulen (10b) an einer Entladestelle (68) für die vollen Spulen (10b) angeordnet sind.209836/0899Lee rseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP884171 | 1971-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2208191A1 true DE2208191A1 (de) | 1972-08-31 |
Family
ID=11703986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722208191 Pending DE2208191A1 (de) | 1971-02-22 | 1972-02-22 | Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH545866A (de) |
| DE (1) | DE2208191A1 (de) |
| FR (1) | FR2126210A1 (de) |
| IT (1) | IT948636B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2815105A1 (de) * | 1977-04-15 | 1978-10-26 | Kuraray Co | Kops- und spulenfoerdervorrichtung zur direkten verbindung einer ringspinnmaschine mit einer spulmaschine |
| DE4210494B4 (de) * | 1992-03-31 | 2005-09-15 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Hubeinrichtung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3812342C2 (de) * | 1988-04-14 | 1994-08-11 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Transportvorrichtung zum Bereitstellen von leeren Spulenhülsen und zum Abtransport von vollen Spinnspulen an einer doppelseitigen Spinnmaschine |
-
1972
- 1972-02-10 FR FR7204550A patent/FR2126210A1/fr active Granted
- 1972-02-18 IT IT4840272A patent/IT948636B/it active
- 1972-02-21 CH CH545866D patent/CH545866A/xx not_active IP Right Cessation
- 1972-02-22 DE DE19722208191 patent/DE2208191A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2815105A1 (de) * | 1977-04-15 | 1978-10-26 | Kuraray Co | Kops- und spulenfoerdervorrichtung zur direkten verbindung einer ringspinnmaschine mit einer spulmaschine |
| DE4210494B4 (de) * | 1992-03-31 | 2005-09-15 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Hubeinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH545866A (de) | 1974-02-15 |
| FR2126210B1 (de) | 1974-06-28 |
| FR2126210A1 (en) | 1972-10-06 |
| IT948636B (it) | 1973-06-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3431790C2 (de) | ||
| DE3834689C2 (de) | ||
| DE2111306A1 (de) | Vorrichtung zur Speisung eines Apparats zum Abziehen der Spulen mit leeren Spulen fuer Textilmaschinen mit Spindelbaenken | |
| DE3244925A1 (de) | Spulentransportvorrichtung | |
| DE102017103258B4 (de) | Ansprüche 6, 7: reKanülenvorrichtung der automatischen Spulmaschine und das Kanülenverfahren | |
| DE2627643C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einführen von Fäden, Garnen u.dgl. in eine Spuleinrichtung | |
| DE3337119A1 (de) | Spulenverteileinrichtung | |
| DE3931124C2 (de) | ||
| DE2811128A1 (de) | Automatische spulenwechselvorrichtung | |
| EP0534121B1 (de) | Vorrichtung zum Aufwickeln eines Fadens auf eine Spulenhülse | |
| CH676861A5 (de) | ||
| DE2208191A1 (de) | Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen | |
| CH663200A5 (de) | Verfahren zum erzeugen oder bearbeiten und aufwickeln von faeden. | |
| DE19523937B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Topfspinnen | |
| DE19520153A1 (de) | Topfspinnmaschine | |
| DE833903C (de) | Verfahren und Topfspinn- oder -zwirnmaschine zum Auffinden des Fadenendes und Wiedergewinnen des in den Topf abgelegten Fadens bei Fadenbruch | |
| DE2024110A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung der Vorbereitung von Spinn kopsen fur den Abspulvorgang | |
| DE4037880C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Überwachen des Spulenwechselvorganges bei einer Spinnereimaschine | |
| DE2737048A1 (de) | Fadenspulmaschine zum automatischen verankern, verdrillen und aufwickeln eines fadens oder eines aehnlichen gegenstandes auf eine spule | |
| DE2834574C2 (de) | Vorrichtung zum Abziehen und Aufstecken von Spulen und Hülsen an Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| CH691184A5 (de) | Faserband-Anspinnverfahren | |
| DE480146C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Spulenwechsel bei Weberei-Vorbereitungsmaschinen mit gleichachsig aufgesteckten und miteinander verknuepften, nacheinander ablaufenden Kreuzspulen | |
| DE3139225C2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Vorgarnhülsen und zum Zuführen von Vorgangspulen an Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| DE1685953C3 (de) | ||
| DE1535123C (de) | Knauelsortiervorrichtung an einer Knäuelwickelmaschine |