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DE2208191A1 - Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen - Google Patents

Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen

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Publication number
DE2208191A1
DE2208191A1 DE19722208191 DE2208191A DE2208191A1 DE 2208191 A1 DE2208191 A1 DE 2208191A1 DE 19722208191 DE19722208191 DE 19722208191 DE 2208191 A DE2208191 A DE 2208191A DE 2208191 A1 DE2208191 A1 DE 2208191A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning machine
empty
full
machine according
bobbins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722208191
Other languages
English (en)
Inventor
Yasuo Kawanishi Hyogo Inowe (Japan). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heberlein Hispano SA
Original Assignee
Heberlein Hispano SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heberlein Hispano SA filed Critical Heberlein Hispano SA
Publication of DE2208191A1 publication Critical patent/DE2208191A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/04Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

HSBERLEINHISPiNO S.A. 3047-72
Mit Spindeln versehene Spinnmaschine mit einem Apparat zur Entfernung und zum Ersatz der Spulen.
Die Erfindung betrifft die als Drosselstühle
ausgebildeten Spinnmaschinen mit sich drehenden lotrechten Spindeln, welche nach oben gerichtet und in Zwischenräumen angeordnet sind, so dass wenigstens eine Spindelreihe entsteht.
Vorher werden auf diese Spindeln leere Spulenhülsen aufgesteckt, um eine Seele zu bilden, auf welche das bearbeitete Textilerzeugnis bis zur Fertigstellung der vollen Spulen aufgewickelt wird.
Es ist bekannt, derartige Spinnmaschinen
mit einem automatischen Abziehapparat zu versehen, welcher die Entfernung der vollen Spulen (oder als voll angenommenen Spulen, da es vorkommen kann, dass eine oder mehrere Spulen nur teilweise fertiggestellt eind, was insbesondere bei Fadenbrüchea der Pail iet) und ihren Eraatz durch leere Spulenhülsen vornimmt.
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Die Erfindung bezweckt, die rait einen automatischen Absiehapparat versehenen Spinnmaschinen zu verbessern, bei welchen der Abziehapparat wenigstens ein endloses Glied aufweist, welches sich längs der Spindelreihe erstreckt und mit einer gewissen Zahl von 'Greifvorrichtungen versehen ist, welche das obere Ende einer Hülse (einer leeren Küle oder· einer vollen oder als vollgenommenen Spule) erfassen und hierauf wieder loslassen.
Bei einer mit einem derartigen automatischen
Abziehapparat ausgerüsteten Spinnmaschine können zwei Arten von Störungen auftreten.
Die erste Störungsart rührt davon her, dass
eine oder mehrere Greifvorrichtungen infolge eines fehlerhaften Erfassens oder eines Abfallens einer leeren Hülse nach ihrem Erfassen hülsenlos sein können. Wenn das Abziehgerät betätigt wird, um die leeren Hülsen auf die Spindeln aufzusetzen, bleiben die diesen hülsenlosen Grelfvorrichtungen entsprechenden Spindeln unbesetzt.
Bei der Wiederinbetriebsetzung der Maschine entsteht dann ein Gewirr aus dem Faden, welcher sich ungeordnet auf die unbesetzten Spindeln aufwickelt, so dass dann die·? ses Gewirr von Hand entfernt werden muss.
·< - Die andere Störung rührt davon her, dass,
wenn der Abziehapparat betätigt wird, um die leeren Hülsen auf die Spindeln aufzusetzen, es vorkommen kann, dass eine oder mehrere leere Hülsen auf eine oder mehrere mit einer vollen Spule (oder als voll angenommenen Spule) besetzte Spindeln treffen. Bei den Abmessungen der Spindelreihen der gegenwärtigen Spinnmaschinen kann diese Störung sehr schwerwiegend sein, da die Gefahr einer Zerstörung des Abziehapparats besteht.
Dieser Zustand einer noch von einer vollen Spule (oder als voll angenommenen Spule) besetzten Spindel kann durch ein Versagen einer oder mehrerer Greifvorrichtungen hervorgerufen werden. Wenn z.B. die Grelfvorrichtungen durch Haken gebildet werden, welche mit einem an dem oberen Ende einer Hülse befestigten, einen Kopf tragenden Stift zusammenwirken, kann es vorkommen, dass eine Greifvorrichtung nicht arbeitet, wenn die Schenkel des Hakens zufällig auseinander -
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gespreizt werden, oder" wenn der einen Kopf tragende Stift der Hülse ganz oder teilweise abgerissen ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung von Kontrollmitteln, welche die obigen Störungen vermeiden.
Srfindungsgemäss weist die Spinnmaschine Kontrollmittel auf, welche während des Erfassens der leeren Hülsen und während des loslassens der vollen (oder als voll angenommenen) Spulen die Greifvbrrichtungen feststellen, welche keine leere Hülse oder keine volle (oder als voll angenommene) Spule halten, wobei diese Kontrollmittel das Auftreten eines Signals bewirken, welches das Arbeiten, des Abziehapparats unterbricht, oder zulässt.
Gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung weisen die Kontrollmittel zwei Detektoranordnungen auf, deren jede -ete*«** zwei in einer lotrechten Flucht angeordnete empfindliche Elemente aufweist, nämlich ein oberes empfindliches Element, welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden Greifvorrichtung liefert, und ein unteres empfindliches Element, welches ein Signal beim Yorbeigang einer jeden leeren Hülse oder einer vollen (oder als voll angenommenen) Spule liefert.
Das Vorhandensein der beiden Signale entspricht dann offenbar dem Vorbeigang einer Greifvorrichtung mit ihrer leeren Hülse oder ihrer vollen (oder als voll angenommenen) Spule, während das Fehlen eines (von dem unteren, empfindlichen Element gelieferten) Signals dem Vorbeigang einer Greifvorrichtung ohne ihre leere Hülse oder ihre volle(oder als voll angenommene) Spule entspricht.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfassen die Kontrollmittel Mittel zur Zählung der leeren Hülsen und Mittel zur Zählung der vollen (oder als voll angenommenen) Spulen.
Es ist dann offenbar möglich, die von diesen
Zählmitteln gemachten Angaben zur Betätigung des Abziehapparats auszunutzen, derart, dass die leeren Hülsen nur auf die Spindeln aufgesetzt werden, wenn die Zahl der erfassten leeren Hülsen und .die Zahl der vollen (oder ale voll angenommenen) losgelassenen Spulen einen bestimmten Wert erreicht.
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Dis Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 ist eine quergeschnittene Teilansicht einer erfindungogemässen Spinnmaschine.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der in Pig· 1 dargestellten Maschine.
Fig. 3 bis 6 sind schematische Draufsichten der in Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine für verschiedene Stellungen ihres Abziehapparats.
Fig. 7 zeigt in einem Schnitt in grosserein
Maßstab eine wesentliche Einzelheit der gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ausgebildeten Kontrollmittel.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, weist die
Spinnmaschine 1 sich drehende lotrechte Spindeln 6 auf, welche nach oben gerichtet und in Zwischenräumen angeordnet sind, so dass zwei in Bezug auf die Querebene der Spinnmaschine 1 symmetrische Spindelreihen entstehen.
Auf diese Spindelnö werden vorher leere Spulenhülsen 10a aufgesetzt, welche eine axiale Seele bilden, auf welche das bearbeitete Textilerzeugnie bis zur Fertigstellung einer vollen Spule 10b aufgewickelt wird.
Diese Spinnmaschine 1 weist für jede der beiden Spindelreihen einen im ganzen mit dem Bezugszeichen 9 bezeichneten autoaatischen Abziehapparat auf, welcher die vollen Spulen 10b entfernt und eie durch leere Spulenhülsen 10a ersetzt.
Ein derartiger Abziehapparat 9 kann in der in der deutschen Patentschrift der Socie*te* HISPANO SUIZA (SUISSE) S.A. Nr. 1.960.001 vom 29· November 1969 beschriebenen Weise ausgebildet sein.
Dieser Abziehapparat 9 enthält ein (eweck-
aassig durch einen Riemen gebildetes) endloses Glied 11, welches von einem Antriebsmotor 57 zwischen zwei Riemenscheiben mit lotrechter Achse 58 in Umlauf versetzt werden kann, welche an den beiden Enden der betreffenden Spindelreihe angeordnet sind. Diese beiden Riemenscheiben 58 sind an einem Halter 13 angebracht,welcher zu den Spindelreihen parallel ist und sich
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über die ganze Länge derselben erstreckt, wobei der Halter 15 so ausgebildet ist, dass er jedee der beiden irumn3 des endlosen Gliedes 11 in der gleichen waagerechten Ebene hält.
Greifvorrichtungen 12 werden von dem endlosen
Glied 11 getragen und haben gegenseitige Abstände, welche gleich den Zwischenräumen zwischen den Spindeln 6 sind, wobei die Zahl dieser Greifvorrichtungen 12 wenigstens doppelt so gross wie die Zahl der zu bedienenden Spindeln 6 ist, wobei jede Greifvorrichtung 12 so ausgebildet ist, dass sie das obere Ende· einer Hülee (einer leeren Hülse 10a, oder einer vollen Spule 10b) erfassen und hierauf loslassen kann.
Jede Greifvorrichtung 12 kann durch einen Haken mit einem offenen Abschnitt 14 gebildet werden, welcher mit einem an dem oberen Ende einer Hülse befestigten, einen Kopf tragenden Stift 15 zusammenwirkt, derart, dass die leeren Hülsen 10a erfasst und die vollen Spulen 10b losgelassen werden können.
Unter diesen Bedingungen erfolgt das aufeinanderfolgende Erfassen der leeren Hülsen 10a* wenn das endlose Glied 11 eine gleichförmige Bewegung in einem solchen Sinn ausfuhrt, dass der offene Abschnitt 14 der die Greifvorrichtungen 12 bildenden Haken in dem'Sinn dieser Bewegung gerichtet ist (Pig. 3).
Das aufeinanderfolgende Loslassen der vollen Spulen loW^wifin das endlose Glied 11 eine gleichförmige Bewegung in einem solchen Sinn ausführt, dass der offene Abschnitt 14 der die Greifvorrichtungen 12 bildenden Haken dieser Bewegung entgegengesetzt gerichtet ist und ein Anschlagglied 68a die Bewegung einer jeden Hülse anhält, inaem es sich vorzugsweise gegen den oberen Seil einer jeden Hülse legt, um. den •inen Kopf tragenden Stift 15 aus dem Haken freizumachen (Pig.6).
Der so ausgebildete Abziehapparat 9 waist
einen ersten Mechanismus 61 (Pig. 1 und Z) auf, welcher eine lotrechte Translationsbewegung des Halters 13 des endlosen Gliedes 11 erzeugen kann, deren Amplitude wenigstens gleich der Aufτ steckhöhe der Hülsen auf die Spindeln 6 ist.
Zweckmässig besitzt der Abziehapparat 9 noch
einen zweiten Mechanismus 62 (Pig. 1), welcher eine waagerechte Tranelationsbewegung des Halters 15 des endlosen Gliedes 11 er-
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zeugt,welche zu der Stellung der betreffenden Spindelreihe t senkrecht liegt.
Dieser zweite Kechanismus 62 gestattet insbe- 1^ sondere, das endlose Glied 11 in eine Stellung, in welcher die ''J Greifvorrichtungen 12 vor einer Beladestelle 67 vorbeilaufen, wobei diese Stellung dem aufeinanderfolgenden Erfassen der leeren Hülsen 11a entspricht und in Fig. 3 dargestellt ist, sowie in eine Stellung zu bringen, in welcher die Greifvorrichtungen 12 des unteren Trumos sich über der Spindelreihe befinden. Die-? se Stellung entspricht dem gleichzeitigen Erfassen der vollen Spulen 10b und der Zufuhr und dein gleichzeitigen Loslassen der leeren Hülsen 10a. Diese Stellung ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
Auaserdem kann dieser Mechanismus das endlose Glied 11 in eine Stellung bringen, in welcher die Greifvorrichtungen 12 vor einer mit ihrem Anschlagglied 68a versehenen Entladestelle 68 vorbeilaufen. Diese Stellung entspricht dem aufeinanderfolgenden Loslassen der vollen Spulen 10b und ist in Pig. 6 dargestellt.
Die Spinnmaschine 1 weist Kontrollmittel 16
auf, welche wahrend des aufeinanderfolgenden Erfassens der leeren Hülsen 10a und während des aufeinanderfolgenden Loalassena der vollen Spulen 10b die Greifvorrichtungen 12 feststellen, welche keine leere Hülse 10a oder keine volle Spule 10b tragen·
Die Kontrollmittel 16 bewirken das Auftreten
eines Signals, welches das Arbeiten des Abziehapparate 9 unterbricht, oder zulässt, insbesondere hinsichtlioh der Betätigung des ersten Mechanismus 61 zur Senkung des Halters 13 des endlosen Gliedes zum Aufsetzen von leeren Hülsen 10a auf die Spindeln 6.
Gemäss einer vorteilhaften, in Fig» 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, in welcher die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in den vorhergehenden Figuren bezeichnen, weisen die Kontrollmittel 16 zwei Detektoranordnungen auf, deren jede durch zwei, lotrecht in einer Flucht liegende empfindliche Elemente gebildet wird, nämlich ein oberes empfindliches Elements 81, welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden Greifvorrichtung 12 liefert, und ein unteres empfindliches Element Θ2, welches ein Signal beim Vorbeigang einer je-
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deh leeren Hülse 10a oder einer vollen Spule. 10b liefert.
Das obere empfindliche Element 81 wird vor-
sugsweise durch einen magnetischen Detektor 81a gebildet, welcher in der Nähe der von den Greifvorrichtungen 12 durchlaufenen 3ahn angeordnet ist, welche wenigstens teilweise aus einem magnetischen Werkstoff bestehen.
Das untere empfindliche Element 82 wird dann durch eine auf einer Seite der von den leeren Hülsen 10a oder den vollen Spulen 10b durchlaufenen Bahn angeordnete lichtquelle 82a sowie durch eine Fotozelle 82b gebildet, welche auf der anderen Seite dieser Bahn der Lichtquelle 82a gegenüber angeordnet, sind.
Die Inbetriebsetzung des unteren empfindlichen Elements 82 wird durch das von dem oberen empfindlichen Element 81 gelieferte Signal gesteuert, d.h. die Lichtquelle 82a und die Fotozelle 82b können nur miteinander zusammenwirken, wenn der magnetische Detektor 81a ein dem Vorbeigang eines Greifgliedes 12 entsprechendes Signal liefert.
Hierfür kann der magnetische Detektor 81a mit
der Fotozelle 82b so verbunden werden, dass bei Fehlen eines von dem magnetischen Detektor 81a kommenden Signals die Fotozelle kurzgeschlossen (d.h. für die Strahlung unempfindlich gemacht) wird, während die Lichtquelle 82a ständig durch eine Stromquelle 82c gespeist bleibt.
Wenn eine Greifvorrichtung 12 vor dem magnetischen Detektor 81a vorbeiläuft, sendet dieser ein Signal aus, welches die Inbetriebsetzung der Fotozelle 82b bewirkt, indem es den Kurzschluss derselben aufhebt·
Wenn die Greifvorrichtung 12 einer leeren Hülse 10a oder einer vollen Spule 10b entspricht, wird das von der Lichtquelle 82a kommende Lichtbündel unterbrochen, wodurch die Fotozelle 82b beeinflusst und ein "Vorbeigangssignal11 genanntes Signal erzeugt wird.
Wenn dagegen die Greifvorrichtung 12 nicht
einer leeren Hülse 10a oder einer vollen Spule 10b entspricht, wird das von der Lichtquelle 82a kommende Lichtbundel nicht unterbrochen, so daB8 die Fotozelle 82b nicht beeinflusst und das Vorbeigangssignal nicht erzeugt wird. Dieses Fehlen des Vorbei-
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gangssignale kann in einer elektronischen Vorrichtung 83 ausgewertet werden, welche ein Abstellsignal liefert, welches die Betätigung des Abziehapparats 9 unterbricht, und zwar entweder sofort oder nach Beendigung des loslassens der vollen Spulen 10b.
Die beiden auf die obige V/eise ausgebildeten
Detektoranordnungen können an der Beladestelle 67 bzw. an der Entladestelle 68 angeordnet werden.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfassen die Kontrollmittel 16, wie in Pig. 3 bis 6 dargestellt, Mittel 84 zum Zählen der leeren Hülsen 10a, welche zweckmässig an der Beladestelle 67 angeordnet sind und Mittel 85 zum Zahlen der vollen Spulen 10b, welche zweckmässig an der Entladestelle 68 angeordnet sind.
Diese Zänlraittel 84 und 85 sind sind so ausgebildet, dass, wenn die Zahl der erfassten leeren Hülsen 10a und die Zahl der losgelassenen vollen SpulenJ10b einen bestimmten Wert erreicht, der Abziehapparat 9 betätigt werden fcannt um die leeren Hülsen 10a auf die Spindeln 6 aufzustecken, während, wenn diese beiden Zahlen nicht den bestimmten Wert erreichen, ein Abstellsignal erzeugt wird, und die Betätigung des Abziehapparats 9 nach Beendigung des Loslassens der vollen Spulen 10b unterbricht.
Unabhängig von der gewählten Ausführungsform
wird also bei einer erfindungsgemassen Spinnmaschine der Abziehapparat ständig überwacht, so dass einerseits keine Spindel nach der Entfernung der vollen Spulen und ihrem Ersatz durch leere Spulenhülsen unbesetzt bleibt und andererseits bei Betätigung des Abziehapparats zum Aufsetzen der leeren Hülsen auf die Spindeln keine Spindel mehr besetzt ist.
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Claims (11)

  1. 220Ö191
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    Patentansprüche
    ) Hit eiiiem automatischen Abziehapparat für die Entfernung und den Ersatz der Spulen versehene Spinnmaschine mit Spindeln mit wenigstens einem endlosen Glied, welches sich längs der Maschine erstreckt und mit einer gewissen Zahl von Greifvorrichtungen versehen ist, welche das Ende einer Spulenhülse erfassen und hierauf loslassen, gekennzeichnet durch Kontrollmittel (16), welche während des Erfassens der leeren Spulenhülsen (1Qa) und während des Loslassens der vollen Spulen (10b) die Greifvorrichtungen (12) feststellen, welche keine leere Spulenhülse (10a) oder keine volle Spule (10b) tragen.
  2. 2.) Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollmittel (16) das Auftreten eines Signals steuern, welches das Arbeiten des Abziehapparats (9) unterbricht, oder zulässt.
  3. 3.) Spinnmaschine nach.Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollmittel (16) zwei Detektoranordnungen" umfassen, deren jede durch zwei lotrecht in einer Flucht angeordnete empfindliche Elemente gebildet wird, nämlich ein. oberes empfindliches Element (81), welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden Greifvorrichtung (12) liefert, und ein unteres empfindliches Element (82), welches ein Signal beim Vorbeigang einer jeden leeren Spulenhülse (10a) oder einer vollen. Spule (10b) liefert,
  4. 4-.) Spinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Inbetriebsetzung de3 unteren empfindlichen Elements (82) durch das von dem oberen empfindlichen EIeiaent (81) gelieferte Signal gesteuert wird.
  5. 5.) Spinnmaschine nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere empfindliche Element (81) durch einen magnetischen Detektor (81a) gebildet wird, welcher in der Hahe der von den wenigstens teilweise aus einem magnetischen Werkstoff bestehenden Greifvorrichtungen (12) durchlaufenen Bahn angeordnet ist, während das untere empfindliche Element (82) durch eine Lichtquelle (82a), welche auf einer Seite der von den leeren Hülen (10a) oder den vollen Spulen (10b) durchlaufenen Bahn angeordnet ist, und durch eine auf der anderen Seite dieser Bahn der Lichtquelle (82a) gegenüber angeordnete
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    Fotozelle (82b) gebildet wird.
  6. 6.) Spinnmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (82a) und die Fotozelle (32b) nur miteinander zusammenwirken können, wer.n der magnetische Detektor (81a) ein dem Vorbeigang eines Greifgliedes (12) entsprechendes Signal liefert·
  7. 7.) Spinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Detektor (81a) mit der Fotoaelle (82b) so verbunden ist, dass diese Zelle bei Fehlen eine3 von dem magnetischen Detektor (81a) kommenden Signals kurzgeschlossen wird, während die lichtquelle (82a) ständig gespeist bleibt·
  8. 8.) Spinnmaschine nach einem der Ansprüche
    3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Detektoranordnüngen an einer Beladestelle (67) fur die leeren Hülsen (10a) bzw. an einer Entladestelle (68) für die vollen Spulen (10b) angeordnet sind·
  9. 9.) Spinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollinittel (16) Mittel (84) zur Zahlung der leeren Hülsen (10a) und Mittel (85) zur Zahlung der vollen Spulen (10b) umfassen·
  10. 10,) Spinnmaschine nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Zählmittel (84, 85) so ausgebildet sind, dass, wenn die Zahl der erfassten leeren Hülsen (10a) und die Zahl der losgelassenen vollen Spulen (10b) einen bestimmten Wert erreicht, der Abziehapparat (9) betätigt werden kann, um die leeren Hülsen (10b) auf die Spindeln (6) aufzustecken.
  11. 11.) Spinnmaschine nach Anspruch 9 oder 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (84) zum Zahlen der leeren Hülsen (10a) an einer Beladestelle (67) für die leeren Hülsen (10a) und die Mittel (85) zur Zahlung der vollen Spulen (10b) an einer Entladestelle (68) für die vollen Spulen (10b) angeordnet sind.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815105A1 (de) * 1977-04-15 1978-10-26 Kuraray Co Kops- und spulenfoerdervorrichtung zur direkten verbindung einer ringspinnmaschine mit einer spulmaschine
DE4210494B4 (de) * 1992-03-31 2005-09-15 Maschinenfabrik Rieter Ag Hubeinrichtung

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