DE2207765A1 - Verfahren zur herstellung von duennen folien und baendern - Google Patents
Verfahren zur herstellung von duennen folien und baendernInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von dünnen Folien und Bändern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Folien und Bändern gleichmäßiger Dicke, die aufgewickelt werden.
- Bisher treten noch relativ große Dickeschwankungen bei der Herstellung von dünnen Polien und Bändern auf. Dies findet seine Erklärung darin, daß die Dicke der Folien im /u-Bereich nicht genügend genau gemessen werden kann.
- Bei einer bekannten Methode bedient man sich der weichen Röntgenstrahlen oder der /3-Strahlen, die das zu messende Gut durchstrahlen. Aus der Absorptionskurve lassen.
- sich dann Rückschlüsse auf die Foliendicke ziehen. Der entscheidende Nachteil dieser B%hode liegt darin, daß Dichteschwankungen in der Folie das Ergebnis stark beeinflussen können.
- Weiterhin sind pneumatische Vorrichtungen zur Dickebestimmung bekannt. Mit diesen Geräten lassen sich ebenfalls keine Messungen im /u-Bereich durchführen, da die Schwingungen der Maschinen und die Lagertoleranzen der Walzen in die Meßgenauigkeit eingehen. -Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von dünnen Polien und Bändern sehr gleichmäßiger Dicke anzugeben, bei dem ein im µ-Bereich genügend genau arbeitendes Meßverfahren verwendet wird, das in seinem mechanischen Aufbau unempfindlich gegen Störungen ist.
- Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß nach jeder Umdrehung des Wickels die Umfangalänge U der Folie oder des Bandes gemessen wird und durch Vergleichen mit dervorangegangenen Umfangslänge die Foliendicke d automatisch bestimmt wird.
- In weiterer Ausbildung des Verfahrens wird in den Herstellungsprozeß des Bandes oder der Folie im Sinne einer Dickenänderung eingegriffen, wenn die ermittelte Dicke d von einer Sollgröße abweicht.
- Die Umfangslänge U wird im Prinzip so gemessen, daß man der Länge der laufenden Folie entsprechende Längeneinheiten mittels einer Meßrolle und eines geeigneten Gebers bildet, und die Umdrehungen des Wickelkörpers mittels eines Drehwinkelgebers erfaßt.
- Für die Folienlänge L auf dem Wickelkörper gilt folgende Beziehung: Für die erste vollständige Umdrehung des Wickelkörpers, der den Radius r0 besitzen soll, gilt L1 = r0 für die zweite vollständige Umdrehung L2 = 2#(ro + d) + L1 wobei d die Foliendicke ist.
- Die Gesamtlänge ergibt sich nach n Umdrehungen des Wickelkörpers somit aus Für die Überwachung der Foliendicke d ist es zweckmäßig, wenn nach jeder vollen oder teilweisen Umdrehung des Wickelkorpets der Umfang U bestimmt und daraus die Foliendicke d ermittelt wird. Und zwar gilt Von diesem 90 bestimmten Umfang U wird der Umfang, der eine Umdrehung vorher gemessen und in einem Rechenwerk gespeichert wurde, subtrahiert. Das Ergebnis der Substraktion ist die mit dem Faktor 2# versehene Foliendicke d.
- Die so ermittelte Dicke d der Folie wird mit einem Sollwert verglichen Liegt eine Abweichung zwischen Ist- und Sollwert vor, so wird in den Herstellungsprozess der Folie im Sinne einer Dickenvergrößerung bzw. Dickenverminderung eingegriffen. Die Art des Eingriffs richtet sich nach dem jeweiligen Herstellungsverfahren. Bei der Papierherstellung kann man z.3.
- die Papiermaschine langsamer oder schneller laufen lassen, bei der Herstellung von Metallfolien kann der Walzendruck verändert werden und bei der Herstellung von Kunststoffolien kann durch verschieden echnell laufende Walzen die Dicke durch eine mehr oder weniger große Reckung der Folie verändert werden. Alle diese beispielhaft genannten Maßnahmen werden abhängig von der Dickenmessung gesteuert.
- Die Erfindung soll anhand der Figuren näher beschrieben werden.
- Pigur 1 zeigt die Anordnung der Meßwerterfassung.
- Figur 2 zeigt die Meßwertaufbereitung im Blockschaltbild.
- Die Bahn 1, die eine Papierbahn oder eine Folie darstellen kann, läuft über die Mitnehmerwalze 2, auf deren Achse eine Scheibe 3 sitzt, die mit Markierungen 4 versehen ist, die von dem Registriergerät 5 erfaßt werden.
- Die Methode der Erzeugung einer längenproportionalen Impulszahl ist bekannt. Sie kann entweder magnetisch, induktiv oder fotoelektrisch erfolgen. Entsprechend der Methode müssen die Markierungen 4 auf der Scheibe 3 und das Registriergerät 5 gewählt werden, welches elektrische Impulse proportional der Länge L liefert.
- Starr mit der Aufwickelrolle 6 ist ein Drehwinkelgeber verbunden, der aus der Scheibe 7, die mit einer oder mehreren Markierungen 8 versehen ist, und dem Registriergerät 9 besteht. Dieser liefert elektrische Impulse, welche einer Voll- oder Teilumdrehung der Aufwickelrolle entsprechen.
- Figur 2 zeigt eine Anordnung zur Yerarbeitung der von den beiden Registriergeräten gelieferten elektrischen Impulse.
- Über die Tore T1, T2, die von einer Steuereinheit S gesteuert werden, werden abwechaelnd die längenproportionalen Impulse in die Zähler Z1 und Z2 gegeben. Die Steuereinheit erhält die Steuerbefehle von dem Drehwinkelgeber an der Aufwickelrolle 6. Sie wirkt in dem Sinn, daß sie zunächst das Tor T1 aufsteuert, so daß der Zähler Z1 zählbereit ist. Nach einem erneuten Signal von dem Drehwinkelgeber, das einer vollen oder teilweisen Umdrehung der Aufwickelrolle entspricht, wird über das Steuerwerk S das Tor T1 gesperrt und das Tor T2 und somit der Zähler Z2 geöffnet. Nach einem weiteren Signal des Drehwinkelgebers wird das Tor T2 gesperrt und das Tor T1 aufgesteuert, so daß der Zähler Z1 wieder zählbereit ist.
- In der Pause, die zwischen den zwei Längenmeßimpulsen ar folgt, in die das erneute Steuersignal des Steuerwerkes fiel, sollen -siah folgende Vorgänge abspielen: 1.) Die beiden Tore T1 und T2 werden umgeschaltet.
- 2.) Der Zählerinhalt von Z2 soll in dem Substrahierwerk R mit dem Zählerinhalt von Z1 vergliche werden.
- 3.) Der Zählerinhalt, der als Substrahend diente, soll in dem entsprechenden Zähler (in diesem Beispiel Z1) gelöscht werden.
- Nach diesen Schritten ist der Zähler Z1 wieder zählbereit und erffaßt so lange die längenproportionalen Impulse, bis von dem Drehwinkelgeber über das Steuerwerk wieder ein Signal kommt, das ein Umschalten der Tore T1 und T2 und im Substrahierwerk ein Vergleichen des neueren Zählerinhalts mit dem älteren (jetzt Z2) bewirkt und anschließend den älteren Zählerinhalt löscht.
- Die vom Substrahierwerk ermittelte Größe, sie entspricht der mit dem Faktor 2# multipliziertem Foliendicke d, wird in einem Vergleicher V mit einem Sollwert verglichen.
- Die sich hieraus ergebende Regelgröße kann in bekannter Weise zur Steuerung des Herstellungsprozesses im Sinne einer Dickenvergrößerung bzw. Dickenverminderung verwendet werden.
- Anlagen 3 Patentansprüche 1 Bl. Zeichnungen 1 BI. Verzeichnis der Bezugszeichen
Claims (3)
- Patentansprüche 1.) Verfahren zur Herstellung von Folien und Bändern, die aufgewickelt werden und deren Dicke gemessen wird, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß nach jeder Umdrehung der Aufwickelrolle die Umfangslänge der Folie oder des Bandes gemessen wird und daraus die Foliendicke automatisch bestimmt wird.
- 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Herstellungsprozess des Bandes oder der Folie im Sinne einer Dickenänderung eingegriffen wird, wenn die ermittelte Dicke von der Sollgröße abweicht.
- 3.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur' Erzeugung einer der Wickellänge proportionalen Zahl von elektrischen Impulsen vorgesehen sind, daß der Drehwinkelgröße entsprechende elektrische Steuerimpulse vorgesehen sind, daß die Impulszähleinheiten (Z1, Z2) zur Registrierung der Anzahl der Längenmeßimpulse vorgesehen sind, daß ein Subtrahierwerk (R) zur Errechnung der Differenz, der in den beiden Zählern 5 z2) gespeicherten längenproportionalen Impulse vorgesehen ist, daß ein Steuerwerk (S) vorgesehen ist, daß Mittel vorgesehen sind, die nach der Rechenoperation im Subtrahierwerk den Zählerinhalt, der Kälter ist, löschen, und daß die vom Rechenwerk (R) ermittelte Größe über die Vergleichereinheit (V) zu einem Stellglied (St) gelangt, über das in den Herstellungsprozess im Sinne einer Dickenveränderung eingegriffen werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722207765 DE2207765A1 (de) | 1972-02-18 | 1972-02-18 | Verfahren zur herstellung von duennen folien und baendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722207765 DE2207765A1 (de) | 1972-02-18 | 1972-02-18 | Verfahren zur herstellung von duennen folien und baendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2207765A1 true DE2207765A1 (de) | 1973-08-23 |
Family
ID=5836404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722207765 Pending DE2207765A1 (de) | 1972-02-18 | 1972-02-18 | Verfahren zur herstellung von duennen folien und baendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2207765A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3435860A1 (de) * | 1984-07-19 | 1986-01-30 | RSM Regel-, Steuer- und Messtechnik GmbH, 4000 Düsseldorf | Dickenmessgeraet fuer folien, insbesondere als gefaltete schlaeuche |
| CN101918787B (zh) * | 2007-12-17 | 2014-07-02 | 明产株式会社 | 片材的松弛度评价方法以及评价装置 |
-
1972
- 1972-02-18 DE DE19722207765 patent/DE2207765A1/de active Pending
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE3435860A1 (de) * | 1984-07-19 | 1986-01-30 | RSM Regel-, Steuer- und Messtechnik GmbH, 4000 Düsseldorf | Dickenmessgeraet fuer folien, insbesondere als gefaltete schlaeuche |
| CN101918787B (zh) * | 2007-12-17 | 2014-07-02 | 明产株式会社 | 片材的松弛度评价方法以及评价装置 |
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