DE220624C - - Google Patents
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- DE220624C DE220624C DENDAT220624D DE220624DA DE220624C DE 220624 C DE220624 C DE 220624C DE NDAT220624 D DENDAT220624 D DE NDAT220624D DE 220624D A DE220624D A DE 220624DA DE 220624 C DE220624 C DE 220624C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/10—Making by using boring or cutting machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 220624 KLASSE 19/. GRUPPE 2,
RÜSSEL B. SIGAFOOS in DENVER, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Tunnel- oder Schachtbohrmaschine, bei welcher die Förderung
des Bohrschmandes durch Wasserspülung erfolgt und eine Anzahl von einer Kraftquelle
aus bewegter, hin und her gehender Einzelbohrer in einem drehbaren Maschinengestell
angeordnet ist, das aus kreisförmigen, für den Durchgang der Einzelbohrer entsprechend gelochten
Bodenscheiben und den zur Wahrung ίο des Scheibenabstandes erforderlichen Längsverbindungen
besteht.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß für die Bohrvorrichtung zur Abweichung
von der geraden Richtung bei ihrer Bewegung eine Anzahl sowohl schräg als auch senkrecht
zur Achse der Hauptwelle einstellbarer Stützräder vorgesehen ist, welche die Forttreibung
der Bohrvorrichtung in Krümmungen oder Steigungen und Gefallen ermöglichen. Durch
diese Anordnung ist gegenüber den bekannten Maschinen eine sichere Einstellung in beliebiger
Richtung gewährleistet.
Auf den Zeichnungen wird der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
wie folgt veranschaulicht:
Fig· ι ist ein senkrechter Längsschnitt der
ganzen Maschine. ,
Fig. 2 ist eine Endansicht der Fig. 1 ohne Antriebsvorrichtung. :. .; '
Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 ist eine Ansicht einer der beiden Bodenscheiben, welche das drehbare Maschinengestell
bilden.
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4.
Fig. 6 ist ein mittlerer Schnitt einer Nabe nach Linie 6-6 der Fig. 4.
Fig. 7 ist eine Oberansicht einer Nabe der Fig. 4 bzw. derjenigen der Fig. 6.
Fig. 8 ist eine Ergänzung der Fig. 6 durch die eingesetzten verstellbaren Stützräder.
Fig. 9 ist eine Ansicht eines der Stützräder mit hierauf angeordneter Schutz- bzw. Schmutzkappe.
Fig. 10 ist ein Schnitt einer der Speichenvorrichtungen,
wodurch die Stützräder im Winkel zur Maschinenachse gedreht werden.:
Fig. 11 ist eine Seitenansicht der Trommel
mit den Daumen, welche die Messerköpfe beeinflussen.
Fig. 12 ist eine Oberansicht eines Nabenteiles, wobei ersichtlich ist, in welcher Weise
die Stützrädertrageblöcke betreffs ihrer Achsen gedreht werden.
Auf den Drehwellen 14^ (Fig. 8) jedes einstellbaren
Blockes 14 sind drehbar ein Paar Stützräder zoA angeordnet, welche am Boden
der Arbeitsstelle ruhen und gegen die Umfangswandungen des Tunnels gebracht werden
können. Die Stützräder 20A fördern die
Tunnelbohrmaschine im Tunnel rück- und vorwärts bzw. vom Tunnelfeld und sind an dem Zapfen 2iA in beliebiger Weise durch
Bolzen mittels Muttern 21 an den Enden der Drehwelle 144 gesichert.
Jedes Stützrad 20A ist an der seiner Tragnabe
10 benachbarten Seite mit einer Dichthaltungskappe 22 versehen, welche drehbar an
der Drehwelle 144 angeordnet und gegen das
Stützrad 20A durch Kappenschrauben 23 (Fig. 9)
oder in irgendeiner anderen beliebigen Weise gesichert wird; an der Außenseite jedes Stützrades
20A ist ein achsialer kappenartiger Nabenteil
24 vorgesehen, der über dem Ende des Zapfens 2iA und seiner Mutter 21 verschraubt
oder anderweitig mit dem achsialen Nabenteil des Fußrades 2oA verbunden ist.
Die Kappen 24 sind mit kurzen, achsialen, vorspringenden Zapfen 24^ versehen, welche
in U-förmigen Aussparungen 25 liegen; letztere
Aussparungen 25 sind in den Felgen- oder Rippenteil eines Paares speichenartiger Flanschen
26 mit Naben 26A (Fig. 10) gebildet,
von denen je eine auf der mittleren Hauptmaschinenwelle 5 jeweils an der einen Seite
je einer der beiden Bodenscheiben 2, 2A angeordnet
ist, und von welchen eine Anzahl von Speichen 27 zum Felgen- oder Rippenteil 28
der U-förmigen Aussparungen 25 ausstrahlt. Wenn die speichenartigen Flanschen 26 gedreht
werden, so verstellen sich die Fußräder 20A aus ihrer zur Maschinenach.se senkrechten
Lage.
Jede vorspringende Nabe 10 ist mit einem
r einstellbaren, gleitbaren und drehbaren Block
14 versehen, welcher eine Drehwelle 14·4 aufweist;
die Nabe hat eine radiale Bohrung 15. Am Boden dieser Bohrung 15 befindet sich
eine mit Gewinde versehene Öffnung τ$Α,
welche sich in öffnungen 13 und 16 quer
durch die Rippe jeder Bodenscheibe 2, 2A des drehbaren Maschinengestells unter den Naben
10 erstreckt.
Die radialen Bohrungen 15 nehmen die Blöcke 14 auf und werden durch Queröffnungen
17 durchschnitten (an jeder Nabe 10 jeder Bodenscheibe 2, 2A), welche sich vollständig
durch die Naben 10 erstrecken, und zwar vom Boden der radialen Löcher 15 gegen die
äußeren Enden der Naben 10 weit genug, um lose die quer angeordneten Achsen 144 aufzunehmen
und denselben zu ermöglichen, in einer leichten Drehbewegung mit den Blöcken 14 zu schwingen. Die mit Gewinde versehenen
Lochungen i$A nehmen Gewindestangen 18 auf,
deren innere Enden in die öffnungen 13 und
.60 16 hineinragen und entweder zur Aufnahme
eines Schraubenschlüssels eingerichtet oder mit Handrädern 19 versehen sind. Die entgegengesetzten
oder äußeren Enden der Gewindestangen 18 passen leicht und drehbar in Vertiefungen
I4-8 im inneren Ende der Blöcke 14.
Dort werden die äußeren Enden der Gewindestangen 18 gegen zufällige Verschiebung mittels
Stiften 18s gesichert, welche durch die Blöcke 14 hindurchgehen und in eine Nut 20
am Ende der Stange 18 greifen. Die Drehwellen 14^ ragen seitwärts durch jeden Block
14 über die Queröffnungen 17 jeder Nabe 10
hervor.
Einer der Stützrädertrageblöcke 14 je einer der Naben 10 jeder Bodenscheibe 2, 2A des
Maschinengestells 1 ist mit einem Arm 34 versehen, welcher frei beweglich durch eine zur
Maschinenrichtung senkrechte seitliche öffnung 34A der Nabe 10 reicht. Das freie Ende des
Armes 34 ist keilförmig verjüngt und paßt in eine gleichartige Einkerbung einer benachbarten
Mutter 36 der Welle 37, welche die beiden Bodenscheiben 2 und 2A miteinander verbindet.
Die Welle 37 ist in Doppellagern 38 drehbar, welche auf einem Paar entgegengesetzt ange-"
ordneter Kappen der Zapflager 11 der Bodenscheiben 2, 2A vorgesehen sind. Die zwischen
den Doppellagern 38 angeordneten Muttern 36 können sich durch Drehung der mit Gewinde
versehenen Welle 37 vorwärts oder rückwärts bewegen.
Mit der Verschiebung der Muttern 36 längs der Welle 37 durch Drehen dieser Welle
schwingen die Arme 34 aus der Querschnittsebene der Bodenscheiben 2, 2A; diese Bewe-
gung dreht die mit den Armen 34 verbundenen Stützrädertrageblöcke 14 und somit auch die
Zapfen 214, so daß die Fußräder 20A dieser
einzelnen Stützradtrage blöcke 14 in einem schiefen Winkel zur Maschinenachse 5 anstatt
in rechten Winkeln, wie dargestellt, stehen. Da die inneren Stützräder 20A dieser einzelnen
Stützradtrageblöcke 14 mit den Zapfen 24A
jeweils in eine Aussparung 25 einer der Speichenvorrichtungen 26 greifen, welche sich an
den inneren Seiten. der Bodenscheiben 2, 2A
befinden, so werden — wenn diese einzelnen Stützräder 2oA so bewegt werden, daß sie aus
der mittleren Querschnittsebene der Bodensgheiben 2, 2A schwingen — auch die Speichenvorrichtungen
26 entsprechend auf der Mittelwelle 5 gedreht, wodurch gleichzeitig alle Räder 20A jeder Bodenscheibe 2, 2A dieselbe
Bewegung machen.
Der Maschinenrahmen 1 kann um seine Achse, in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3) gedreht
werden. Bei dieser Drehung wird die Tunnelbohrmaschine nach vorwärts befördert und bohrt gegen das Tunnelfeld, wenn die
Arme 34 durch die Welle 37 gegen das Vorder- oder Kopfende der Maschine gerichtet
und dadurch in entsprechendem Sinne die
Stützräder 2οΑ eingestellt sind. Werden die
Arme 34 und Blöcke 14 sowie ihre Zapfen ziA
und mit den Rädern 20A gegen das hintere Ende der Maschine gerichtet, so wird bei der
Drehung des Maschinenrahmens 1 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3) die Tunnelbohrmaschine
rückwärts oder vom Tunnelfeld gefördert.
Die Arbeitsweise der Tunnel- oder Schachtbohrmaschine ist folgende:
Die Maschine, welche einen runden Tunnel von etwas größerem Durchmesser als der
Durchmesser des aus den Bodenscheiben 2, 2A bestehenden Rahmens 1 und der Stützräder
20A bohrt, wird im Tunnel derart geführt, daß sie auf ihren Stützrädern 204 ruht, um welche
der gesamte Rahmen 1 sich dreht und in seiner Längsrichtung bewegt. Die Drehbewegung
der Maschine wird beispielsweise durch einen Elektromotor 45 veranlaßt, welcher an
der Welle 5 aufgehängt ist. Der Motor 45 ist mit einer elektrischen Stromquelle durch geeignete
Drähte verbunden und setzt die Daumentrommel 39 in Drehung; das Motorrad 54
und Treibrad 55 beeinflußt das Planetengetriebe 56, 65, welches seinerseits die Hauptmaschinenwelle
5 in entsprechend starkem Übersetzungsverhältnis, etwa im Verhältnis
von 100:1, im Vergleich zur Daumentrommel 39 umdreht.
Die abgeschrägten Schultern der Stangen 70 werden mit einem derartigen Druck durch ihre
vorwärtstreibenden Federn 84 gehalten, daß sie auf den abgeschrägten Kanten der Daumen
42, 43 der Trommel 39 rollen und beim Verlassen derselben unter einer entsprechend hohen
Geschwindigkeit stehen. Treffen sie das Tunnelfeld, so üben sie daher einen Drehstoß
aus, welcher den Fels in einem besseren Grad als ein gerader Stoß zerquetscht und zerreibt.
Während der Drehwirkung werden Wasserstrahlen unter Druck aus den zahlreichen Strahlöffnungen 9 der Wassermündung 8 auf
das ganze Tunnelfeld entladen. Werden die Arme 34 der drehbaren Blöcke 14 durch die
Welle 37 mittels des Handrades 37^ nach vorn
geschwenkt, so wird die Maschine während der Arbeit selbsttätig durch die entsprechend eingestellten
Stützräder 2OA vorwärts bewegt. Mit
dieser Einstellung werden durch das Eingreifen der Zapfen 24^ an den Staubkappen 24 der
Stützräder 20'4 in die Aussparungen 25 der Speichenvorrichtung 26 alle Stützräderpaare
20A gleichzeitig gegen das vordere Ende der
Maschine gerichtet. Wenn auf diese Weise die Maschine im Tunnel sich dreht, so beschreiben
ihre Stützräder 2ο-4 an der Tunnelwandung Spirallinien und haben so das Bestreben,
die Maschine vorwärts zu bewegen.
Soll die Maschine zurückbewegt werden, so wird wieder die Welle 37, aber entgegengesetzt,
gedreht, um den Winkel, den die Stützräder 20Α mit der Maschinenachse bilden, umzukehren,
so daß sie in einem schrägen Winkel gegen das hintere Ende der Maschine stehen. Wenn alsdann die Maschine im Tunnel sich
dreht, so bewegen ihre Stützräder 20A die
Maschine rückwärts vom Tunnelfeld weg, wobei gleichzeitig die Kupplung 50 vom Triebrad
48 ausgelöst wird, so daß die Daumentrommel 39 und die Messerköpfe 71 ortsfest
bleiben.
Die Maschine kann auch in einer beliebigen, von der Geraden abweichenden Richtung durch
Verschieben der Stützräder 2οΑ gegen die Maschinenachse
geführt werden. Wenn beispielsweise der Tunnel in einer gewünschten Steigung
zu bohren ist, so werden die Stützräder 2oA der hinteren Bodenscheibe 2A in einem
kleineren Kreise als diejenigen der vorderen Bodenscheibe 2 unter entsprechendem Zurückziehen
der Blöcke 14 und der hiervon getragenen Stützräder 20Λ durch Drehen der Stellräder 19
der Gewindestangen 18 zusammengestellt. Auf diese Weise wird das hintere Ende der Maschine
tiefer als das vordere Ende liegen, dadurch arbeitet die Maschine in einer Steigung
und bohrt einen entsprechend aufwärts geneigten Tunnel aus.
Soll nach einer Kurve gebohrt werden, so sind diejenigen Blöcke 14 an der Seite der
Maschine, welche der Außenseite der Kurve entsprechen, nach innen zu verstellen, und diejenigen
Blöcke 14 an der Innenseite, welche der Innenseite der Kurve entsprechen, radial
nach außen zu verschieben, um das hintere Ende der Maschine gegen die Außenseite der
Kurve des Tunnels zu bringen, wodurch das Kopfende der Maschine nach einer Seite einer
geraden Linie gedreht und veranlaßt wird, sich vorwärts in einer gekrümmten Linie zu
bewegen. Die Maschine kann somit durch sorgfältige Handhabung der Stützräder 20Λ
nach der durch Absteckung angegebenen Tunnelachse eingestellt werden und sich in
dieser Richtung fortbewegen.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Tunnel- oder Schachtbohrmaschine, bei welcher die Förderung des Bohrschmandes durch Wasserspülung erfolgt und eine Anzahl von einer Kraftquelle aus bewegter, hin und her gehender Einzelbohrer in einem drehbaren Maschinengestell angeordnet ist, das aus kreisförmigen, für den Durchgang der Einzelbohrer entsprechend gelochten Bodenscheiben und den zur Wahrung des Scheibenabstandes erforderlichen Längsverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bohrvorrichtung zwecks Abweichung von dergeraden Richtung bei ihrer Bewegung eine Anzahl sowohl schräg als auch senkrecht zur Maschinenachse (5) einstellbarer Stützräder (2O-4) vorgesehen ist.
- 2. Tunnel- oder Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Speichenvorrichtungen (25 bis 28), welche auf der Hauptwelle (5) drehbar und mit den Stützrädern (20A) verbunden sind.
- 3. Tunnel- oder Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Paar der am Maschinengestell (1) verteilten Stützräder (2c4) ein Block (14) radialartig und zapfenmäßig in einer Nabe (10) drehbar und senkrecht gegen die Hauptwelle (5) verstellbar ist, wobei eine Handspindel (37) mit den Bodenscheiben (2, 2A) des Maschinengestells (1) zum einstellbaren Bewegen je eines Blockes(14) in jeder der Bodenscheiben (2, 2A) verbunden ist und die beiden Zapfachsen (2τΑ) der Blöcke (14) durch Öffnungen (17) der Naben (10) gehen, während speichenartige Flanschscheiben (26) mit U-förmigen Aussparungen (25) am Scheibenumfang lose drehbar auf der Hauptwelle (5) angeordnet sind, in die die Nabenzapfen (24A) der Räder (204) so eingreifen, daß durch das Drehen nur zweier Paare der Stützräder (204) der zwei Bodenscheiben (2, 2A) samtliehe Räderpaare (2O/4) sich in demselben Winkel gegen die Achse der Hauptwelle (5) einstellen.
- 4. Tunnel- oder Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden von Armen (34), welche aus Öffnungen (34^) eines Paares gegenüberliegender, gegen die Hauptwelle (5) einstellbarer Blöcke (14) hervorragen, in entsprechend ausgesparte Muttern (36) der Handspindel (37) greifen.
- 5. Tunnel- oder Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet dnreh die mitwirkende Kreisbewegung einer Anzahl von felsquetschenden Bohr- oder Schneidköpfen (71), welche sich in Kreisen über die Fläche des Tunnelfeldes bewegen und bei der Kreisbewegung gleichzeitig eine reichliche Anzahl spiralförmiger Drehschläge ausüben, wodurch die drehende Vorwärtsbewegung der Maschine unterstützt wird.
- 6. Tunnel- oder Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Maschine durch die Stützräder (20^) unabhängig vom Bohrbetriebe ausgeführt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220624C true DE220624C (de) |
Family
ID=481660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220624D Active DE220624C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220624C (de) |
-
0
- DE DENDAT220624D patent/DE220624C/de active Active
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