DE2205951B2 - Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen Unwuchtriittler - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen UnwuchtriittlerInfo
- Publication number
- DE2205951B2 DE2205951B2 DE19722205951 DE2205951A DE2205951B2 DE 2205951 B2 DE2205951 B2 DE 2205951B2 DE 19722205951 DE19722205951 DE 19722205951 DE 2205951 A DE2205951 A DE 2205951A DE 2205951 B2 DE2205951 B2 DE 2205951B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- unbalance
- driven
- vibrator
- rotation
- boss
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004567 concrete Substances 0.000 title claims abstract description 20
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 title claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 16
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 10
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 3
- 230000013011 mating Effects 0.000 abstract 1
- 238000005056 compaction Methods 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 4
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 4
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 4
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 3
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 2
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 1
- 238000011065 in-situ storage Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 239000011178 precast concrete Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000005204 segregation Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000002356 single layer Substances 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 238000007514 turning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D3/00—Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
- E02D3/02—Improving by compacting
- E02D3/046—Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
- E02D3/074—Vibrating apparatus operating with systems involving rotary unbalanced masses
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/08—Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Agronomy & Crop Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
In der Betonwarenindustrie werden sowohl an die Festigkeit als auch an die Oberflächengüte der Betonelemente
hohe Anforderungen gestellt. Die Festigkeit der Bauelemente ist im wesentlichen, neben
einer selbstverständlich richtigen Dosierung von Zementleim, abhängig von der möglichst günstigen Anordnung
der Zuschlagstoffe, insbesondere der grobkörnigen Bestandteile, zum dichtesten Kornverband.
Die Oberflächengüte ist dagegen weitgehend durch eine gute Verteilung von Feinanteilen zu einem geschlossenen
Strukturbild erreichbar.
Die Mischungen für die vielfältig verschiedenen Bauelemente sind in der Wahl und der Zusammensetzung
ihrer Zuschlagstoffe sowohl nach Art wie auch nach Größe der Kornanteile extrem unterschiedlich,
einmal in Abhängigkeit von den gewünschten Eigenschaften der Bauelemente, andererseits von den ortsgegebenen
Materialbeschaffungsmöglichkeiten. Man muß also in Extremfällen sowohl z. B. mit Korngrößen
von 30 mm wie auch mit Sand von 0-3 mm arbeiten. Zugleich kann die Materialstruktur langfaserig, splittrig
oder rund sein.
Eine gute Verdichtung von Betonelementen durch Vibrationsrütteln ist vor allem von der Wahl der richtigen
Frequenz abhängig, wobei sich der beste Rütteleffekt in der Resonanzzone des Rüttelgutes ergibt. In
neuer Zeit wurde dabei die Auffassung vertreten, daß bei der Herstellung von Betonfertigteilen Frequenzen
von 9000 bzw. 6000 Schw./min besonders günstig sind (Betonstein-Zeitung 1970, Heft 4, Seite 213).
Durch die französische Patentschrift 1018538 sind
bereits motorisch angetriebene Unwuchtrüttler bekannt, bei denen die wirksame Unwucht sich aus mehreren,
gegeneinander phasenverschiebbaren Teilunwuchten zusammensetzt, deren wahlweise zur Addition
oder Subtraktion der Unwuchtmassen führende Phasenstellungen durch Umkehr der Drehrichtung
der Antriebswelle bei gleichzeitigem Frequenzwechsel erzielbar sind. Der Frequenzwechsel erfolgt hierbei
durch einen Antriebsmotor mit variabler Geschwiii-
digkeit.
Bei einer taktgesteuerten automatischen oder halbautomatischen Fertigung von Betonsteinen ist ein
derartiger Antrieb insofern nachteilig als eine Änderung der Geschwindigkeit des Antriebsmotors und
damit der Frequenzwechsel des Rüttlers verhältnismäßig aufwendige Einrichtungen wie Frequenzumformer
oder Spannungsregler erfordert, bei denen eine Frequenzänderung außerdem verhältnismäßig
langsam vor sich geht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die aus der französischen Patentschrift 1018538 bekannt gewordene
Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken so zu verbessern, daß mit einfachen Mitteln eine
Drehzahländerung durchführbar ist. Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die Verwendung des an sich bekannten, zwischen zwei Drehzahlen schaltbaren und in seiner
Drehrichtung umkehrbaren polumschaltbaren Elektromotors wird erreicht, daß die Umschaltung auf die
verschiedenen Frequenzen in einfacher Weise, z. B. durch Schalter oder sonstige bekannte elektrische
Mittel, schnell durchgeführt werden kann, wobei das große Anfahrmoment von polumschaltbaren Elektromotoren
besonders vorteilhaft für einen schnellen Freqrenzwechsel des Unwuchtrüttlers ist. Dabei wird
dadurch, daß die Verschiebeunwucht sich gegen eine in ihre Umiaufebene hineinragende Nase der Haupt unwucht
abstützt und durch diese im Drehsinn der Hauptunwucht mitnehmbar ist. wobei auf den entsprechenden
Abstützflächen der Verschiebeunwucht federnde Abstützmittel angeordnet sind, vernindert,
daß die beiden Unwuchten in der Rüttelvorrichtung bei der Frequenzänderung durch Wechsel der Drehrichtung
hart aufeinanderprallen und gegenseitig voneinander abgestoßen werden, so daß sie beispielsweise
eine um 180° versetzte Stellung einnehmen, obgleich eine gemeinsame Stellung erstrebt wird. Es wird gewissermaßen
eine Berührung der beiden Unwuchten gesichert, welche mit einfachen Mitteln die angestrebte
schnelle Drehzahländerung ermöglicht.
Der Frequenzwechsel wird bei der Herstellung eines Betonformstückes während einer Rüttelperiode
durchgeführt, um beispielsweise zunächst eine Vorverdichtung und dann eine Endverdichtung mit verschiedenen,
hierfür besonders günstigen Frequenzen durchzuführen. Bei der Anwendung zur Herstellung
von Betonsteinen kann die gleiche Rüttelvorrichtung sowohl für eine einlagige Fertigung von Betonsteinen
auf einem Holzbrett, welches auf einem Rütteltisch aufliegt und von unten mit Schwingungen beaufschlagt
wird, als auch für die Herstellung von hoch verdichteten Elementen in Rüttelformen, z. B. Verbundpflastersteinen,
verwendet werden. Bei der Brettfertigung kann dabei eine niedrige Frequenz und damit eine
hohe Amplitude gewählt werden, damit die Dämpfung des Holzbrettes überwunden wird und die auf
den Beton wirksam werdende Amplitude noch hinreichend groß ist. Dagegen wird bei der Fertigung von
hochverdichteten Elementen die hohe Frequenz bevorzugt, da in diesem Falle vor allem bei Mehrlagenfertigung
unmittelbar auf dem Rütteltisch, also ohne Brett, gearbeitet wird. Der Elektromotor bei der Vorrichtung
nach der Erfindung arbeitet z. B. mit einer Drehzahl von η = 3000 U/min und η = 6000 U/min,
so daß also bei Brettfertigung die niedrige Drehzahi und bei uiiunitcibürci' Fertigung auf dem Rütteltisch
die hohe Drehzahl zur Anwendung gelangt, was nach den Erkenntnissen der Betonsteintechnik eine sehr
gleichmäßige und hohe Steinfestigkeit erzielbar macht.
Aus dem Prospekt »MVB 44-i5/30« der Firma
Menck&Hambrock GmbH, Hamburg, ist es bekannt, bei Vibrationsbären für Ramm- und Zieharbeiten im
Gebiet der Pfahlgründungen und bei der Herstellung von Ortbetonpfählen polumEchaltbare Motoren zu
verwenden, die einen Frequenzwechsel zwischen 3000 U/min und 1500 U/min durchführen, um so
beim Rammen und Ziehen die Adhäsionskräfte zwischen Rammpfahl und Untergrund zu vermindern
oder aufzuheben. Auch wenn bei derartigen Vibrationsbären hierdurch eine einfache Möglichkeit für die
Umschaltung auf die eine oder andere Frequenz geschaffen wurde, so sind doch die physikalischen und
technischen Bedingungen beim Ziehen und Rammen von Pfählen von denen der Herstellung von Ferugbetonteilen,
insbesondere Betonformsteinen. gänzlich verschieden.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 285 777 is; ein motorisch angetriebener Unwuchtrüttler bekanntgeworden,
bei dem durch Umkehr der Drehricntur^
eine maximale Änderung der resultierenden Unwucht erzielbar ist. Hierzu sind zwei gegeneinano. zur Unwuchrveränderung
verdrehbare FliengewiC: ■ vorgesehen, von denen eines unmittelbar angetrieoen wird
Lina einen Mitnehmer aufweist, der ein lose und gleichachsig zu dem ersten gelagertes zweites Fiichg.-:-
wicht je nach Drehrichtung in einer oder der anderer! von zwei gegeneinander winkelversetzten relativer.
Lagen kraftschlüssig mitnimmt. Der Mitnehmer besteht hierbei aus einem Stift, der in einem Schwingmetall
gehaitert ist und in halbzylindrischen Ausnehmungen der beiden Teile des beweglichen Fliehgewichtes
zur Anlage kommt. Durch die Halterung de? Stiftes in dem Schwingmetall soll der Stoß beim Umschalten
gedämpft werden.
Neben der Tatsache, daß dort keinerlei Hinweis au; die Art des verwendeten Antriebsmotors gegeben ist,
besteht bei diesem Unwuchtrüttler die Hauptunwuchi aus zwei koaxial zueinander liegenden Teilunwuchten.
die durch den Mitnehmerstift miteinander verbunden sind. Zwischen diesen beiden Teilunwuchten und koaxial
zu diesen ist die Verschiebeunwucht angeordnet, die je nach Drehrichtung mit ihrer einen oder anderen
Seite an den Mitnehmerstift zum Anliegen kommt. Zur Befestigung des Mitnehmerstiftes an den beiden
Teilunwuchten der Hauptunwucht müssen Bohrungen vorgesehen sein, in denen der Mitnehmerstift gehalten
wird. Dies erfordert zusätzliche Bearbeitungsvorgänge bei der Herstellung der Unwuchten und weiterhin
eine genaue Justierung der Unwuchten auf de; Welle bei der Montage.
Die Erfindung wird an Hand der nachfolgender. Beschreibungeines Beispiels eines RüUlers näher erläutert.
Die Beschreibung erfolgt anhand eines Zwillingsrüttlers, der über Zahnradsynchronisation zwei
gegenläufige Unwuchten zu einer gerichteten Schwingung koppelt. Die folgende Beschreibung gilt aber
auch in gleichem Maße für einen einrotorigen Kreisrüttler. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Rüttelkammer eines Zwillingsrüttlers,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Zwillingsrütller,
wobei Haupt- und Verschiebeiinwucht sich in ad-
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Zwillingsrüttler, wobei Haupt- und Verschiebeunwucht sich in subtrahierender
Stellung befinden.
Die in Fig. 1 dargestellten Teile wiederholen sich in symmetrischer Anordnung in der zweiten Kammer
des Zwillingsrüttlers.
Im Rüttelgehäuse 1 ist über das Flanschlagergehäuse 2 sowie die Lager 3 und 4 die Unwuchtwelle 5
d.ehbar gelagert. Das radial von der Unwuchtwelle 5 frei gedrehte Kugellager 6 nimmt die axialen Kräfte
auf. Der Lagerdeckel 7 ist der vorderseitige Rüttlerverschluß, über eine Keilriemenscheibe 8 wird die
Unwuchtwelle 5 des Rüttlers von einem in der Zeichnung nicht gezeigten Elektrorr otor angetrieben. Ein
D-jckel 9 sichert das hintere Lager 4. Die Unwuchtwelle
5 ist an ihrem hinteren Ende fest mit einem Zahnrad 10. das mit einem gleich großen Rad der
zweiten Kammer in Eingriff steht, verbunden. Der hintere Synchronisationsraum wird durch den Deckei
11 verschlossen. Mit der Unwuchtstelle 5 ist Ji. Hauptunwucht 12 über eine Schraube 13 fest verbunden. Die Hauptunwucht 12 weist eine in die E^ne
der Verschiebeunwucht IS ragende Nase 14 auf. Di.-Verschiebeunwucht
15 ist auf einer Buchse 16 drehba; gelagert und gestattet infolge ihrer haibkreisiorrr" '_;·:■ ~
Unwuchtausbildung eine Phasenverschiebung 1ÖOC gegenüber der Haupt unwucht 5.2. wobt. ::■.:
durch aeren Nase 14 begrenzt wird.
Fig. Z zeigt die Unwuchten in addierender Stellung
Hierbeierioigt die Mitnahme der Verschiebeunw-j;hten
Ϊ5 und IS' über die Nasen 14 und 14' der Haupiunwuchten
12 und 12', so daß die Massen sich m de gleichen Ebene decken. Auf beiden Kopfseiten de
Verschiebeunwucht 15 sind über Teiierfedern 17 ar>gedrückte
Anschlagbolzen 18 eingelassen. Diese haoen die Aufgabe, den Umschlagstoß der Vers^hiebeunwucht
elastisch aufzufangen und Prellschiäse z·.:
dämpfen.
Fig. 3 zeigt die Unwuchten in subtrahierende· Stellung. Hierbei wird die kleinere Masse der Ve;
schiebeunwucht durch die Nase 14 infolge Drehrichtungsumkehr so mitgenommen, daß sie sich gegenüber
der Hauptunwucht um 180° in der Phase verschieb: und somit der wirksame Fliehkraftbetrag
Crn = C1- C2 ist. An einem praktischen Beispiel verdeutlicht,
können also durch Polumschaltung und Drehrichtungsumkehr z. B. folgende Verhältnisse be
gleicher wirksamer Fliehkraft hergestellt werden:
Stellung I: η = 3000 U/min; w] = 98 500 l/s:
C = 4000 kg; (m X r) = -(m X r) ^
- (in x /·). Die Gesamtmasse ist in zwe:
8
sich addierende Teilmassen aufgespaiten. Also C = nt X r X ivj bei einer
Frequenz von 3000 U/min.
Stellung II: η = 6000 U/min; w; = 394000 l/s2 =
4]
C ~ 4000 kg; (m x r) eff = - (m x / )
T 8
- I (m X r)
(m X r) = -(in X r) = 1/4 (w X r)
8
Bei entgegengesetzt laufenden Un-
Bei entgegengesetzt laufenden Un-
wuchtwellen subtrahieren sich nunmehr die Unwuchtmassen. Die wirksame
Fliehkraft beträgt in diesem Falle C =
1 //1 mi N^ t- y Λ N^ w|2 _ ,„ \/ r V 14|2
Dieses Ergebnis zeigt, daß mit Hilfe einfacher Mittel eine Frequenzänderung erhalten wird, ohne die
wirksame Fliehkraft im quadratischen Verhältnis mitwachsen zu lassen.
Im weiteren sollen noch die Anwendungsmöglichkeiten beschrieben werden, die sich im speziellen bei
der Anwendung solcher Rüttler in Betonsteinmaschinen ergeben.
Der verdichtungstechnische Ablauf in Betonsteinmaschinen spielt sich meistens so ab, daß das in die
Form eingefüllte Material zuerst vorverdichtet wird und nach Einfüllung eines weiteren Materialkontingentes
die Endverdichtung erfolgt. Nun kann man mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Vorverdichtung
mit hoher Frequenz und die Endverdichtung mit niedriger Frequenz durchführen. Das hat den
Vorteil, daß bei hoher Frequenz die Amplituden entsprechend geringer sind, und da zu diesem Zeitpunkt
der Auflastdruck des Stempels fehlt, eine bei hoher Amplituden mögliche Entmischung des Material·
vermieden wird. Andererseits kann bei der Endver dichtung der dann auf Niederfrequenz und hohe Amplitude
umzuschaltende Rüttler eine optimale Ver dichtung der Grobanteile in den Zuschlagstoffer
bewirken.
Diese Umschaltung kann über bekannte elektrisch« Hilfsmittel automatisch erfolgen.
Die Umschaltung von einer Frequenz auf die andere kann aber auch während einer Verdichtungsperiode,
also während der Vorverdichtung oder währenc der Endverdichtung erfolgen. In diesem Falle werder
die zeitlichen Frequenznachteile über Zeitrelais vorgewählt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist insbesondere bei Betonsteinmaschinen, vorzugsweise Betonfertigern,
anwendbar.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen Unwuchtrüttler, bei dem die wirksame Unwucht sich aus mehreren, gegeneinander phasenverschiebbaren Teilunwuchten zusammensetzt, deren wahlweise zur Addition oder Subtraktion der Unwuchtmassen führende Phasenstellungen durch Umkehr der Drehrichtung der Antriebswelle bei gleichzeitigem Frequenzwechsel erzielbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler durch einen zwischen zwei Drehzahlen schaltbaren und in seiner Drehrichtung umkehrbaren, polumschaltbaren Elektromotor antreibbar ist, daß d:e Verschiebeunwucht (15, 15') sich gegen eine in ihre Umlaufebene hineinragende Nase (14,14') der Hauptunwucht (12, 12') abstützt und durch diese im Drehsinn der Hauptunwucht mitnehmbar ist und daß auf den entsprechenden Abstützflächen der Verschiebeunwucht (15, 15') federnde Abstützmittel (17. 18) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722205951 DE2205951C3 (de) | 1972-02-09 | 1972-02-09 | Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen Unwuchtrüttler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722205951 DE2205951C3 (de) | 1972-02-09 | 1972-02-09 | Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen Unwuchtrüttler |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2205951A1 DE2205951A1 (de) | 1973-08-16 |
| DE2205951B2 true DE2205951B2 (de) | 1980-02-14 |
| DE2205951C3 DE2205951C3 (de) | 1980-10-02 |
Family
ID=5835412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722205951 Expired DE2205951C3 (de) | 1972-02-09 | 1972-02-09 | Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen Unwuchtrüttler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2205951C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3829019A1 (de) * | 1987-08-31 | 1989-03-09 | Ingersoll Rand Co | Schwingungsmechanismus mit einer exzentrischen gewichtsanordnung und erdverdichtertrommel mit einem solchen schwingungsmechanismus |
-
1972
- 1972-02-09 DE DE19722205951 patent/DE2205951C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3829019A1 (de) * | 1987-08-31 | 1989-03-09 | Ingersoll Rand Co | Schwingungsmechanismus mit einer exzentrischen gewichtsanordnung und erdverdichtertrommel mit einem solchen schwingungsmechanismus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2205951C3 (de) | 1980-10-02 |
| DE2205951A1 (de) | 1973-08-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3709112C1 (de) | Ruettelvorrichtung fuer eine Betonsteinformmaschine | |
| DE2901284C2 (de) | Bodenverdichtungsgerät mit Bodenplatte und Unwucht-Schwingungserzeuger | |
| EP0980292B1 (de) | Vorrichtung zum erzeugen gerichteter schwingungen | |
| DE19916378C2 (de) | Innenrüttelvorrichtung mit veränderbarer Schwingungsamplitude | |
| DE69732665T2 (de) | Vibratoradapter | |
| AT389723B (de) | Einrichtung zur erzeugung von vibrationen | |
| EP1534439B1 (de) | Schwingungserreger für bodenverdichtungsgeräte | |
| EP3851583B1 (de) | Elektromagnetischer unwuchterreger für bodenverdichtungsvorrichtung | |
| DE102019124415A1 (de) | Unwuchtsystem mit reduzierter rotationsträgheit für vibrationsverdichter | |
| EP2242590B1 (de) | Unwuchterreger mit einer oder mehreren rotierbaren unwuchten | |
| WO2016102432A1 (de) | Tiefenrüttler | |
| DE2205951B2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken mit einem motorisch angetriebenen Unwuchtriittler | |
| DE2802648A1 (de) | In der marschrichtung umsteuerbare ruettelplatte | |
| DE3232985A1 (de) | Vorrichtung zum aufrauhen von strassendecken | |
| DE19943391A1 (de) | Schwingungserreger für Bodenverdichtungsgeräte | |
| DE3326854A1 (de) | Handwerkzeugmashine mit doppeltexzentrisch gelagerter werkzeugplatte | |
| DE112008002360T5 (de) | Schleifwerk mit zweifach erzwungener Bewegung des Schleifmediums | |
| DE29804993U1 (de) | Rütteleinrichtung zur Verfestigung des Baugrundes | |
| DE3105611A1 (de) | Tiefenruettler fuer bodenverdichtung mit umsteuerbare schwingungsform und -richtung | |
| AT3791U1 (de) | Vorrichtung zum entkernen von gusskörpern mit sandkernen | |
| AT335895B (de) | Unwuchtruttler, insbesondere zur herstellung von betonformstucken unter anwendung von wechselnder vibration | |
| DE1963640C3 (de) | Rüttelanlage zur Herstellung von Formkörpern durch Verdichtung | |
| DE629006C (de) | Tragbares Handgeraet zum Verdichten von Schuettmassen, insbesondere der Bettung unter Bahnschwellen | |
| DE8221455U1 (de) | Unwuchtruettler | |
| DE1964318A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur AEnderung der Arbeitsrichtung von selbstbeweglichen Vibrationsruettelplatten waehrend des Betriebes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KNAUER GMBH, MASCHINENFABRIK, 8192 GERETSRIED, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |