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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet von Vibrationsmaschinen
im Allgemeinen und von Mehrfrequenzadaptern für eine in Schwingung versetzbare
Weiterverarbeitungsanlage im Besonderen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Vibrationsmaschinen
sind bereits seit vielen Jahren für eine große Anzahl verschiedener Anwendungen
einschließlich
der Siebung kohäsiver
Pulver und klebriger Materialien, dem Kompaktieren von Zementmischungen
und Pulvern, der Stampfverdichtung von Erde und Asphalt, dem Herausschütteln von Formen
und Abgüssen,
dem Zerkleinern, Mahlen und Mischen von Pulvern, dem Entgraten und
der Endbearbeitung von Gussformen mit aufwändiger Formgebung und der Aktivierung
von Behältern
bekannt. Solche Maschinen finden weiterhin auf einer Vielzahl von
Gebieten einschließlich
der Bauwirtschaft, der Herstellung von Baumaterialien, der Weiterverarbeitung
von Rohstoffen, im Minen-, Metallurgie- und Maschinenbauwesen, in Gießerei-bezogenen
Anwendungen, in der Herstellung von Keramiken und Pulvern, der Nahrungsmittelindustrie,
bei Pharmazeutika und Chemikalien Anwendung.
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Zahlreiche
unterschiedliche Typen von Unwuchtvibratoreinheiten, welche rotierende
Wellen und exzentrisch befestigte Gewichte anwenden, werden dazu
verwendet, diese Vibrationsmaschinen- und -vorrichtungen anzutreiben.
Es ist insbesondere bekannt, Motoren für Unwuchtvibratoren oder Vibratoren
mit externen Antriebsmotoren vorzufinden, welche dazu verwendet
werden, unterschiedliche Vibrationsmaschinen anzutreiben, welche
auf "weichen" elastischen Befestigungen
gelagert sind. Die natürlichen
Frequenzen dieser sehr stark abgeglichenen (over-tuned) Maschinen
sind wesentlich niedriger als die Zwangsfrequenz der Vibratoreinheiten,
die sie antreiben, und solche Vibrationseinheiten benötigen weder
eine Einstellung noch einen Abgleich. Diese Vibratoreinheiten werden
vom Markt als "gebrauchsfertige" austauschbare Anordnungen
zur Verfügung gestellt,
so dass diese Verwendung und die Bedienung solcher Aggregate einfach,
relativ billig und bequem ist.
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Es
ist jedoch bekannt, dass die erforderlichen Erregungskräfte in sehr
stark abgeglichenen Maschinen groß sein müssen, was große Lagerschäden und
eine Energieverschwendung verursacht. Ein weiterer Nachteil für viele
Anwendungen ist die Tatsache, dass sie Mehrfrequenz-Wellenformen
erfordern, im Gegensatz zur Einfrequenz-Sinuswellenlinie, die durch
einen Unwuchtvibrator erzeugt wird. Diese Anwendungen beinhalten
die Verdichtung, die Kristallisation, Siebung, Mahlung, Mischung
usw. durch Vibration und erfordern eine Zahl von Oberwellen unterschiedlicher
Frequenzen und Amplituden, wie sie in den US-Patenten 4,891,190
(Carter) und 4,859,070 (Musschoot) diskutiert wurden.
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Es
sind auch Vibrationsmaschinen bekannt, in welchen eine Unwuchtvibratoreinheit
ein zusätzliches
Gewicht aufweist, welches mit der Vibrationsvorrichtung über elastische
Bedingungen verbunden ist, wobei dadurch eine abgeglichene Vibration
und die Erhöhung
der Amplitude der Vibrationsvorrichtung durch eine konstante Einfrequenz-Erregungskraft
ermöglicht
werden. Eine bekannte Form einer Unwuchtvibratoreinheit dieses Typs
wird im "Carriage
Mounted Vibrating Charge Feeder " verwendet, welcher
auf Seite 7 des Bulletin Nr. 580-A der General Kinematics Corporation
mit dem Titel "Vibrator process
equipment for the cost efficient foundry" gezeigt wird und 1992 veröffentlicht
wurde. Diese abgeglichenen Maschinen ersparen ohne Zweifel Energie, wenn
sie mit ähnlichen,
nicht-abgeglichenen Maschinen verglichen werden. Jedoch können die
Betriebs zustände
der Maschine bezüglich
der Beanspruchung empfindlich sein, so dass, wenn sich die Arbeitsbeanspruchung ändert, eine
Abgleichseinstellung erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil dieser
Maschinen ist es, dass diese eine Einfrequenzbewegung der Arbeitseinheit
bereit stellen, die, wie oben diskutiert, inhärent nicht optimal ist.
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Es
ist auch eine Vibrationsmaschine eines anderen Typs bekannt, welche
eine Arbeitseinheit, die von elastischen Befestigungen getragen
wird, ein Stoßelement
mit einem fest angebrachten Unwuchtvibrator und eine Vielzahl von
elastischen Scherelementen und Puffern, die zwischen dem Stoßelement und
der Arbeitseinheit vorhanden sind, benötigt. Eine harmonische Kraft
des Unwuchtvibrators erregt das Stoßelement, wobei aufgrund der
wiederholten Kollisionen des Stoßelements mit den elastischen
Puffern die harmonische Kraft in eine Mehrfrequenzkraft transformiert
wird. Diese Mehrfrequenzkraft wird auf die Arbeitseinheit der Vibrationsmaschine
geführt.
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Eine
Vibratoreinheit dieses Typs wird in Verbindung mit einem Vibrationsbeaufschlagungstisch für die Formkompaktierung
einer Zementmischung im UdSSR-Patent
1821370 beschrieben. Eine Mehrfrequenz-Vibrationsmachine dieses
Typs weist eine Anzahl von Vorteilen einschließlich der Bereitstellung einer
optimalen Wellenform, einer hoher Arbeitseffizienz und Energieeinsparung
im Vergleich zu Maschinen, die zu stark abgeglichen sind, auf. Die
gegenwärtigen
Erfinder haben herausgefunden, dass die Verwendung von Mehrfrequenzmaschinen,
wie sie in dem oben zitierten UdSSR-Patent beschrieben sind, eine
75 %ige Reduzierung des erforderlichen Kraftinputs in den Antrieb
ermöglichen.
Eine Maschine dieses Typs kostet weiterhin ungefähr nur die Hälfte der Kosten
einer zu stark abgeglichenen Maschine wie oben beschrieben.
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Dieser
Maschinentyp ist jedoch durch eine Temperaturinstabilität der elastischen
Scherelemente, die mit dem Stoßelement
verknüpft
sind, charakterisiert, was zu einem Ausfall sowohl dieser Elemente
wie auch der Maschine als Ganzes führen kann. Ein weiteres Defizit
ist die schnelle ungleichmäßige Abnutzung
der Oberflächen
der Puffer als das Ergebnis des elliptischen Bewegungsablaufs des
Stoßelements
relativ zur Arbeitseinheit und resultierendes schräges Aufprallen
auf die Pufferoberflächen.
Beide Nachteile ziehen als Ergebnis eine notwendige häufige Einstellung
oder einen Abgleich der Maschine durch erfahrenes Personal nach
sich. Der Abgleich unter industriellen Bedingungen ist sehr arbeitsaufwändig und
erfordert eine spezielle Ausrüstung.
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Stoßvibrationseinheiten
welche elektromagnetische Vibratoren und spezielle Adapter enthalten, werden
in einem Artikel mit dem Titel "Vibrations
und Schweißtechnik" gezeigt, der auf
den Seiten 14 – 15 eines
von der AEG Aktiengesellschaft veröffentlichten Katalogs mit dem
Titel "Vibrator
Drives, Bin Discharge Aids and Slides" erschien. Solche Vibrationseinheiten
zielen auf die Stoßaktivierung
der Wandung eines Behälters
mittels eines direkt wirkenden elektromagnetischen Vibrators ab.
Ein Adapter, der als eine separate Einheit zur Verfügung gestellt wird,
enthält
Gummielemente und einen Schlagbolzen, die so wirken, dass sie Vibrationskräfte und
einseitige Stoßimpulse
auf die Behälterwand übertragen und
dadurch den Materialfluss von Bulkware aktivieren.
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Nachteile
dieser Vibrator-angetriebenen Einheit schließen deren niedrige Leistung
von weniger als 0,5 kW und das Fehlen einer Kraftkomponente senkrecht
zur Stoßrichtung
ein. Beide Nachteile sind bei der elektromagnetischen Erregung inhärent vorhanden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung zielt auf die Bereitstellung eines Mehrfrequenz-Adapters für eine in Schwingung
versetzbare Weiterverarbeitungsanlage ab, welche auf den gewöhnlichen
Zentrifugal-Einfrequenz-Vibrationserregermaschinen basiert.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vibratorantriebseinheit
zur Erzeugung einer Vibrationserregungskraft mit verschiedenen festgelegten
Stärken,
in festgelegte Richtungen und mit festgelegten Wellenformen bereit
zu stellen.
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Es
ist insbesondere das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mehrfrequenz-Vibrationsadapter
bereit zu stellen, der dadurch charakterisiert ist, dass er einen
erhöhten
Durchfluss des Materials und der Objekte durch Beschleunigung der
Weiterverarbeitung durch Vibration ermöglicht sowie durch Erzeugung
eines kontinuierlichen oder eines diskreten Vibrationsbreitbandspektrums,
welches die optimale Wirkung auf ein bestimmtes Medium und weiterverarbeitete
Gegenstände
sichert.
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Die
vorliegende Erfindung hat weiter das Ziel einen Mehrfrequenz-Adapter
bereit zu stellen, welcher die Transformation des Einfrequenzspektrums in
ein Mehrfrequenzspektrum ermöglicht,
der weiter dadurch charakterisiert ist, dass er die Energieverluste
in den Lagern reduziert, eine verbesserte Zuverlässigkeit und eine Erniedrigung
der erforderlichen Erregungskräfte
und der Antriebskraft als Folge der Verwendung von Resonanzphänomenen
aufweist.
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Es
soll des Weiteren eingesehen werden, dass der Adapter der vorliegenden
Erfindung keine signifikante Änderungen
im Design der Vibrationsmaschinen erfordert.
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Deshalb
wird gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung eine integrierte Vibrationsadaptervorrichtung zum
Vorsehen einer Mehrfrequenz-Schwingung
einer in Schwingung versetzbaren Arbeitseinheit bereit gestellt,
die aufweist:
Ein Arbeitselement, das der Arbeitseinheit so
zugeordnet ist, dass es mit ihr in einer Kraftübertragungsbeziehung steht;
eine
Zentrifugalvibrationsvorrichtung zum Erzeugen einer Einfrequenz-Sinusvibration;
eine
steife Stoßvorrichtung,
die angeordnet ist, um eine Einfrequenz-Sinusvibration von der Vibrationsvorrichtung
zu empfangen;
eine elastische Befestigungsvorrichtung zum Befestigen
der steifen Stoßvorrichtung
in einer eine Bewegung übertragenden
Zuordnung zu dem Arbeitselement, die, wenn die Vibrationsvorrichtung
betrieben wird, so funktionsfähig
ist, dass sie die steife Stoßvorrichtung
in Schwingung versetzt, so dass sie Vibrationskräfte auf das Arbeitselement überträgt;
und
wenigstens eine elastische Puffervorrichtung, die mit Zwischenraum
zwischen der steifen Stoßvorrichtung
und dem Arbeitselement angeordnet ist, so dass die steife Stoßvorrichtung,
wenn die Vibrationsvorrichtung betrieben wird, durch die elastische
Puffervorrichtung elastisch auf das Arbeitselement schlägt, so dass
die steife Stoßvorrichtung
eine kontinuierliche Folge von mechanischen Stoßimpulsen auf das Arbeitselement überträgt, um so
eine Mehrfrequenz-Schwingung davon zu bewirken, wodurch auch eine
Mehrfrequenz-Schwingung der Arbeitseinheit bewirkt wird,
wobei
die integrierte Vibrationsadaptervorrichtung dadurch gekennzeichnet
ist, dass das Arbeitselement einen Teil einer steifen Basisanordnung
mit steifen Wandabschnitten, die sich schräg davon erstrecken, bildet;
dass
die elastische Befestigungsvorrichtung wenigstens ein Paar elastische
Elemente enthält,
die von einer vorbestimmten Steifheit sind, wodurch eine vorbestimmte
Schwingung der Stoßvorrichtung
ermöglicht
wird, und die zwischen den steifen Wandabschnitten und der steifen
Stoßvorrichtung positioniert
und mit diesen verbunden sind, um so die Stoßvorrichtung relativ zu dem
Arbeitselement in einer schwimmenden Befestigung zu tragen, um so eine
Bewegung der Stoßvorrichtung
zu ermöglichen, die
im Allgemeinen vordere und hintere Komponenten bezüglich des
Arbeitselements besitzt;
dass die Adaptervorrichtung ferner
eine Vorrichtung zum Verhindern einer Überhitzung der elastischen Elemente
enthält;
dass
die Stoßvorrichtung
funktionsfähig
ist, um über die
elastische Puffervorrichtung auf das Arbeitselement zu stoßen, wenn
sie sich in einer Richtung mit einer im Allgemeinen Vorwärtsbewegungskomponente
bewegt, und die Stoßvorrichtung
funktionsfähig
ist, um sich von dem Arbeitselement weg zu bewegen, wenn sie sich
in einer Richtung mit einer im Allgemeinen Rückwärtsbewegungskomponente bewegt,
und die Vorrichtung zum Verhindern der Überhitzung eine Vorrichtung
zum Begrenzen der Rückwärtsbewegung
der Stoßvorrichtung
enthält;
und
dass die steife Basisanordnung ferner einen Basisabschnitt enthält, der
steif mit den steifen Wandabschnitten verbunden und im Allgemeinen
parallel zu dem Arbeitselement ist, und die elastische Puffervorrichtung
eine Vorwärtspuffervorrichtung
enthält,
wobei die Vorrichtung zum Verhindern einer Überhitzung eine elastische
Rückwärtspuffervorrichtung
enthält,
die zwischen der Stoßvorrichtung
und dem Basisabschnitt angeordnet ist, um die Rückwärtsbewegungskomponente der
Stoßvorrichtung
zu begrenzen.
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Zusätzlich enthält gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung die steife Stoßvorrichtung
einen im Allgemeinen ebenen steifen Stoßabschnitt, und bei welcher
die elastische Befestigungsvorrichtung eine Vorrichtung zum Befestigen der
steifen Stoßvorrichtung
derart enthält,
dass der ebene steife Stoßabschnitt
davon von dem Arbeitselement beabstandet ist, und bei welcher die
Puffervorrichtung zwischen dem Arbeitselement und dem ebenen steifen
Stoßabschnitt
angeordnet ist, um so Schwingungskräfte von der Stoßvorrichtung
auf das Arbeitselement zu übertragen.
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Weiter
ist gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung die Vibrationsvorrichtung mit der Stoßvorrichtung über ein
steifes Gehäuse verbunden,
das funktionsfähig
ist, um eine Einfrequenz-Sinusvibrationen auf die Stoßvorrichtung
zu übertragen.
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Zusätzlich enthalten
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung die elastischen Elemente vorkomprimierte elastische
Abschnitte mit einer viel geringeren Steifheit in Scherebenen, die
im Allgemeinen parallel zu den Vorwärts- und Rückwärtsbewegungskomponenten der
Stoßvorrichtung anstatt
senkrecht dazu sind, vorzugsweise nicht mehr als ein Zwanzigstel
davon.
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Weiter
beinhaltet gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung die elastische Puffervorrichtung einen im Allgemeinen
ebenen Abschnitt aus einem elastischen Material, bei welcher die
elastische Puffervorrichtung eine im Allgemeinen gleichmäßige Dicke
besitzt.
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Gemäß einer
zusätzlichen
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung enthält
die elastische Puffervorrichtung wenigstens einen Abschnitt eines elastischen
Materials und ist von einer variablen Dicke.
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Zusätzlich hat
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung die Basisanordnung in einem der steifen Wandabschnitte
eine Öffnung ausgebildet,
die dadurch ein Einsetzen und Entfernen eines der elastischen Abschnitte
ermöglicht,
und ferner eine Abdeckvorrichtung enthält, die an dem einen Wandabschnitt
zum Verschließen
der Öffnung befestigbar
ist, wodurch ebenfalls der elastische Abschnitt komprimiert wird.
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Weiter
ist gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung das Arbeitselement ausgebildet, um die Stoßvorrichtung
allgemein zu umgeben, bei welcher die elastische Befestigungsvorrichtung
eine Vorrichtung zum Befestigen der steifen Stoßvorrichtung enthält, um so
von dem Arbeitselement beabstandet zu sein.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die folgende detaillierte Beschreibung
zusammen mit den Zeichnungen besser verstanden und wahrgenommen,
wobei die Figuren zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Mehrfrequenz-Vibrationsadaptervorrichtung, die gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegen Erfindung konstruiert ist;
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2 eine
Aufrisszeichnung von der Vorderseite einer Mehrfrequenz-Vibrationsadaptervorrichtung,
welche gemäß einer
zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung konstruiert ist;
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3 eine
bildhafte Darstellung von der Seite der Vorrichtung aus 2 und
die einen externen Antrieb verwendet;
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4 eine
bildhafte Darstellung von der Vorderseite der Vorrichtung aus 2 und
die einen Vibrationsmotor als inneren Antrieb verwendet;
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5 ein
teilweises Schnittbild von der Vorderseite der Mehrfrequenz-Adaptervorrichtung
der 2, die jedoch elastische Scherelemente mit Ebenen
der Scherung senkrecht zu der Rotationsachse einer Antriebswelle
verwendet;
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6 eine
teilweise Schnittdarstellung von der Seite einer Mehrfrequenz-Adaptervorrichtung, die
gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruiert ist, und die elastische Pufferelemente gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung verwendet;
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7 eine
schematische Darstellung von der Seite eines Stoßelements und der seitlichen Wände einer
Basisanordnung einer Vibrationsvorrichtung gemäß der Erfindung, welche Fenster
im Basiselement zum Ersatz und zur Befestigung der elastischen Scherelemente
besitzt;
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8A–8C schematische
Grundrisse von elastischen Puffern die gemäß alternativer Ausführungsformen
der Erfindung gebildet werden;
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9A–9B Querschnitte
elastischer Puffer, die darauf befestigte zusätzliche Puffer variabler Dicke
aufweisen;
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10 eine
Darstellung eines Querschnitts eines elastischen Puffers der eine
Aushöhlung
besitzt, in welcher ein zusätzlicher
Puffer plaziert ist;
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11 die
Draufsicht auf den Puffer mit dem Ausschnitt der Aushöhlungen
und zusätzlichen
Puffern innerhalb der Aushöhlungen;
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12A–12G schematische seitliche Ansichten der Vibrationsadaptervorrichtungen,
welche verschiedene nicht-vorkomprimierte Mittel besitzen gemäß alternativer
Ausführungsformen
der Erfindung;
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13a–13c schematische Querschnittsansichten verschiedener
weiterer Ausführungsformen
der Erfindung, welche eine Kombination von Schwingmetallen und flachen
Schergummieelementen aufweisen; und
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14A–14B Querschnittsansichten von Vibrationsvorrichtungen,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruiert sind, in welchen ein Basiselement und ein
Stoßelement
jeweils eine runde und ovale Querschnittsform aufweisen.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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In 1 wird
in einem teilweisen Schnittbild von der Vorderseite eine Mehrfrequenz-Vibrationsadaptervorrichtung
gezeigt, allgemein als 100 bezeichnet, die gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Die Vorrichtung 100 ist
zur Befestigung an einen Abschnitt 99 einer durch Vibration
arbeitenden Arbeitseinheit ausgebildet, die ein beliebiger Typ einer
Vibrationsvorrichtung für
Anwendungen wie beispielsweise dem Sieben von kohäsiven Pulvern
und klebrigen Materialien, dem Verfestigung von Zementmischungen
und Pulvern, der Stampfverdichtung von Erde und Asphalt, dem Herausschütteln von
Formen und Gießformen, dem
Zerkleinern, Mahlen und Mischen von Pulvern, dem Entgraten und der
Endbearbeitung von Gussformen mit aufwändiger Formgebung, der Aktivierung von
Behältern
usw. sein kann.
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Die
Vibrationsvorrichtung 100 weist eine Mehrfrequenz-Adapteranordnung,
allgemein als 102 bezeichnet, und eine Unwuchtvibratorvorrichtung, allgemein
als 103 bezeichnet, auf. Die Adapteranordnung 102 enthält eine
steife Basisanordnung 104 und ein steifes Stoßelement 107.
In der vorliegenden Ausführungsform weist
die steife Basisanordnung 104 ein steifes Arbeitselement 105 auf,
aus welchem sich ein Paar nach unten erstreckende Kantenabschnitte 106 erstreckt,
wobei jeder Abschnitt 106 einen darin gebildeten im Allgemeinen
nach innen schauenden Ausschnitt 106a aufweist.
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Das
Arbeitselement 105 ist durch beliebige geeignete Befestigungsmittel
(nicht gezeigt) am Abschnitt 99 der vibratorisch arbeitenden
Arbeitseinheit befestigt und steht damit in einer die Kraft übertragenden
Beziehung, so dass darauf Erregungskräfte übertragen werden, die durch
die Adaptervorrichtung 100 erzeugt werden.
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Es
sollte festgehalten werden, dass in weiteren Ausführungsformen
der Erfindung, die weiter unten in Verbindung mit 2 bis 14B gezeigt und beschrieben sind, weder eine in
Schwingung versetzbare Arbeitsvorrichtung noch ein Teil davon notwendigerweise
gezeigt werden, obwohl in Anspruch genommen wird, dass diese in
der gleichen oder einer ähnlichen
Weise vorhanden sind, in welchen sie in Verbindung mit der vorliegenden
Ausführungsform gezeigt
und beschrieben werden.
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Die
Adapterstoßvorrichtung 107 hat
ein Paar von Endabschnitten 108, von denen jede darin einen im
Allgemeinen nach außen
zeigenden Ausschnitt 108a aufweist. Das Stoßelement 107 ist
mit der Basisanordnung 104 durch ein Paar von elastischen Scherelementen 109 und 110 verbunden,
von denen jedes in einem Paar von gegenüberliegenden Ausschnitten 106a und 108a sitzt,
die so wirken, dass sie die Stoßvorrichtung 107 in
einer "weichen" oder "schwimmenden" Befestigung zwischen
den sich nach unten erstreckenden Kantenabschnitten 106 aufhängen, wobei
die In Ruhe-Ausrichtung im Allgemeinen parallel zum Arbeitselement 105 erfolgt.
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Die
Unwuchtvibratorvorrichtung 103 beinhaltet ein Gewicht 112,
welches exzentrisch auf einer Antriebswelle 114 befestigt
ist. Die Antriebswelle 114 wird durch Lager 116 zur
Rotation um ihre Achse 118 getragen. Die Lager 116 sind
in einer geeigneten Art und Weise in einem steifen Gehäuse 117 befestigt, welches
steif mit dem Stoßelement 107 befestigt
ist. Dadurch ist ersichtlich, dass eine beliebige Vibrationsbewegung,
die durch Rotation des Gewichtes 112 zusammen mit der Welle 114 induziert
wird, direkt auf das Stoßelement 107 übertragen
wird. Ein zusätzliches
Gewicht 120 kann am Exzentergewicht 112 befestigt
sein, wie beispielsweise über
Bolzen 122, so dass die Stärke der Zentrifugalkraft erhöht wird,
die auf die Welle 114 während
deren Rotation wirkt.
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Die
Antriebswelle 114 wird durch einen Motor (nicht gezeigt) über eine
geeignete elastische Kupplung (ebenfalls nicht gezeigt) angetrieben,
wie es allgemein aus dem Stand der Technik bekannt ist. Es wird
gleichfalls ein oberer elastischer Puffer 124 bereit gestellt,
der zwischen dem Arbeitselement 105 und der Stoßplatte 107 zur Übertragung
von Vorwärts-
oder Aufwärtsstößen auf
das Arbeitselement 105 sitzt; und ein unterer elastischer
Puffer 126, der zwischen der Stoßplatte 107 und den
Kantenabschnitten 106 der Basisanordnung 104 zum
Abfedern des Stoßes
der Rückwärtsbewegungen
des Arbeitselementes 105 angeordnet ist. Der untere elastische Puffer 126 ist
an der Basisanordnung 104 befestigt und weist eine Symmetrieachse 128 auf,
die die Welle 118 in rechten Winkeln schneidet. Die Achse 128 steht
im Allgemeinen senkrecht zum Arbeitselement 105. Die Geometrie
der Adapteranordnung 103, der Basisanordnung 104 und
der Puffer 124 und 126 ist so, dass das Stoßelement 107 zwischen
den Puffern 124 und 126 liegt, so dass es bei
Ruhe davon getrennt ist; der Raum zwischen dem oberen Puffer 124 und
dem Stoßteil 107 ist
eine festgelegte Trennung "s1" und
der Raum zwischen dem unteren Puffer 126 und dem Stoßelement 107 ist
eine festgelegte Trennung "s2".
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Der
Fachmann wird erkennen, dass die Adaptereinheit der vorliegenden
Erfindung sowohl eine im Allgemeinen horizontale Orientierung oder
eine geneigte Orientierung aufweisen kann, wie es gewünscht wird.
Demgemäß ist die
vorliegende Ausführungsform
der Erfindung hierin beschrieben in Begriffen einer im Allgemeinen
horizontalen Ausrichtung, wobei die Begriffe "oberer" und "unterer" nur in diesem beispielhaften Zusammenhang
verstanden werden sollen.
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Die
elastischen Scherelemente 109 und 110 werden vorkomprimiert
und befestigt wie oben beschrieben. Die relative Vorkompression
der Elemente 109 und 110 nach der Zusammenfügung der
Adapteranordnung 102 liegt in einer Richtung senkrecht
zu den Achsen 118 und 128 im Bereich von 2 bis
30 %. Die Vorkomprimierung der elastischen Scherelemente 109 und 110 innerhalb
dieses Bereichs ermöglicht eine
notwendige Kompressionskraft, die das Loslösen der Stoßplatte 107 während des
Betriebs verhindert.
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Die
elastischen Puffer 124 und 126 werden durch ein
normales Steifheits/Schersteüheits-Verhältnis von
größer als
20 charakterisiert. Dies ist notwendig, um sowohl das Lösen der
Puffer wie auch die exzessive Abnützung ihrer Oberflächen zu
verhindern, wenn sie wiederholt mit der Stoßanordnung 107 in
schräger
Weise kollidieren.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung können
die elastischen Puffer 124 und 126 an der Stoßvorrichtung 107 alternativ
befestigt werden, wie durch Bolzen, Kleben usw., so dass die Spalte
s1 und s2 zwischen
dem Arbeitselement 105 und den elastischen Puffern gebildet
werden. Darüber
hinaus kann ohne Begrenzungen einer der elastischen Puffer mit dem
Basiselement und ein anderer Puffer mit dem Stoßelement verbunden werden.
Als eine weitere Alternative kann es den Puffern erlaubt werden,
in der Lücke
zwischen der Basisanordnung und der Stoßvorrichtung zu "schwimmen".
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Unter
Betriebsbedingungen werden die Vibrationen in der Unwuchtvibratorvorrichtung 103 durch Rotation
der Welle 114 zusammen mit ihrem exzentrisch befestigten
Gewicht 112 und optional einem zusätzlichen Gewicht 120 erzeugt.
Diese Rotation gibt Anlass zu einer bekannten Zentrifugalkraft,
die mit einer bekannten "erzwungenen" Frequenz auf das
Gehäuse 117 und
deshalb auf das Stoßelement 107 übertragen
wird. Wie oben beschrieben, wird das Stoßelement 107 in einer
weichen oder schwimmenden Befestigung durch elastische Scherelemente 109 und 110 aufgehängt. Demgemäß macht
die beschriebene Zentrifugalkraft – die im Wesentlichen eine
sinusförmige
Einfrequenz-Erregungsfrequenz darstellt – wenn sie
auf das Stoßelement 107 übertragen
wird, eine komplexe winkelförmige
Translation relativ zum Arbeitselement 105 durch. Diese
resultiert in einem komplizierten Bewegungsablauf des Stoßelementes
und verursacht weiter wiederholte schräge elastische Kollisionen des
Stoßelements 107 mit
dem oberen elastischen Puffer 124 und mit dem unteren elastischen
Puffer 126, was zu einer periodischen Multifrequenz-Erreegung
oder zu einer zufälligen
Erregung des Arbeitselementes 105 führt.
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Die
Zeit- und Krafteigenschaften der Kollisionsstöße zwischen dem Stoßelement 107 und
den oberen und unteren Puffern 124 und 126 sind
von den Erregungs- und
Systemparametern abhängig. Als
hauptsächlich
beeinflussende Parameter sind zu nennen:
Die Stärke, die
Frequenz und Rotationsrichtung der Zentrifugalkraft, die in der
Vibrationsvorrichtung 103 erzeugt werden;
das Gewicht
und das Trägheitsmoment
der Vibrationsanordnung 103 und des Stoßelements 107;
die
normale Steifheit und die Schersteifheit der elastischen Scherelemente 109 und 110 und
der oberen und unteren Puffer 124 und 126;
die
Größe der Spalte
s1 und s2; und
die
relativen geometrischen Parameter aller verschiedener Komponenten.
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Die
elastischen Kräfte
in den elastischen Scherelementen 109 und 110 und
den oberen und unteren Puffern 124 und 126 resultieren
in einer korrespondierenden Output-Erregungskraft des Stoßelements 107 und
deshalb auch des Arbeitselementes 105, welche eine periodische
oder nicht-periodische Zeitfunktion aufweisen kann, und welche ein
Mehrfrequenzbreitband-Fourierspektrum gemäß der wiederholten Stoßimpulse
aufweist, überlagert
auf der Hauptoberwelle der Zwangsfrequenz. In Abhängigkeit
von den oben erwähnten
Parametern kann das Multifrequenzspektrum diskret oder kontinuierlich sein.
In einigen Fällen,
in denen die Spalte s1 und s2 entweder
sehr groß oder
nicht vorhanden und die Puffer vorkomprimiert sind, kann eine periodische Einfrequenz-Vibration
der Zwangsfrequenz resultieren.
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Es
ist daher ersichtlich, dass die Einstellung der Vibrationsvorrichtung 103 die
Möglichkeit
der Bereitstellung eines ausgewählten
optimalen Output-Spektrums für
verschiedene Anwendungen ermöglicht.
Während
eine vollständig
zusammengesetzte Adaptervorrichtung 100 während des
anfänglichen
Zusammenbaus im Voraus abgeglichen werden kann, kann ein endgültiges Abgleichen
durch die Anpassung der Stärke
der Zentrifugalkraft ermöglicht werden,
d. h. durch Zunahme oder Abnahme der Gewichte auf der Welle 114 und
durch Einstellung der Spalte s1 und s2. Ein solches Abgleichen der Adaptervorrichtung
kann eine optimale Erregung der Vibrationsanordnung 103 gemäß der gestellten
Erfordernisse ermöglichen.
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Beispielsweise
kann eine optimale Anwendung der Mehrfrequenzvibration in Verfahren
zur Endbearbeitung eine Mehrfrequenzvibration des Arbeitselementes 105 in
einer vertikalen Richtung und eine Einfrequenzvibration in einer
horizontalen Richtung erfordern. Die vertikale Vibration enthält eine Hauptoberwelle
mit niedriger Frequenz, beispielsweise 25 Hz, mit vergrößerter Amplitude
und einer Kombination von Hochfrequenz-Oberwellen, die in Beschleunigungsspitzen
bis zu 50 g resultieren. Die Hauptvibrationsfrequenz ermöglicht die
Fluidisierung und die Mischung des Arbeitsmediums zusammen mit den
Gegenständen,
die verarbeitet werden. Eine hohe Beschleunigung und damit eine
hohe Kontaktbeanspruchung intensivieren die Endfertigung. Weiterhin
werden in einer konventionellen Endfertigung verschiedene Frequenzen
benötigt,
um verschiedene Teile zu verarbeiten.
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Die
Verwendung der vorliegenden Erfindung schließt den Gebrauch von Frequenzumwandlern des
Standes der Technik für
die Optimierung des Arbeitsmodus aus, da jede erforderliche Frequenz
im diskreten oder kontinuierlichen Spektrum, die durch die Adaptervorrichtung 100 erzeugt
wird, durch geeignetes Abgleichen ausgewählt werden kann. Eine dynamische
Verstärkung
der vertikalen Vibration, welche durch die Einstellspalte s1 und s2 eingestellt werden
kann, erniedrigt die notwendige Zentrifugalkraft und den Energieverbrauch,
der in den Lagern aufgezehrt wird, wodurch sowohl die Verlässlichkeit erhöht wie auch
der Energieverbrauch reduziert werden.
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Weiterhin
erlaubt es die Bereitstellung des unteren Puffers 126,
die Verlässlichkeit
der Vibrationsvorrichtung in Folge der Temperaturstabilität des Systems
zu erhöhen.
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Ferner
haben die Erfinder gefunden, dass die Anwesenheit des unteren elastischen
Puffers 126 eine gewünschte
Temperaturstabilität
auf den oberen elastischen Puffer 124 ausübt. Dies
erfolgt gemäß der Tatsache,
dass eine Temperaturerhöhung
der elastischen Scherelemente gemäß einer zyklischen inneren
Friktion im Gummi verhütet
wird, welche unter einer hohen Umgebungstemperatur noch verschlimmert
würde,
da die Energie des Rückwärtsstoßes teilweise
durch den unteren Puffer 126 absorbiert wird,.
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Umgekehrt
würde die
Abwesenheit eines unteren elastischen Puffers 126 zu einer Überhitzung der
elastischen Scherelemente 109 und 110 und so zu
einer daraus resultierenden Reduktion ihrer Steifheit führen, wodurch
eine Zunahme im Pufferspalt s1 verursacht
würde.
Diese Zunahme im Pufferspalt s1 verursacht
eine Zunahme des Hubs, wodurch eine noch weitere Temperaturerhöhung der
Scherelemente verursacht wird. Es wird eingesehen, dass diese zyklische,
sich selbst erhaltende Temperaturerhöhung der Scherelemente 109 und 110,
während
der Verwendung der Vibrationsvorrichtung in Abwesenheit des unteren
Puffers 126 zu einem Ausfall der elastischen Scherelemente 109 und 110 und
zu einem daraus folgenden Ausfall der Vibrationsadaptervorrichtung
führen
würde.
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In
allen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
die elastischen Puffer 124 und 126 jeweils steif
mit dem Arbeitselement 105 und den Kantenabschnitten 106 verbunden
werden; sie können
mit den geeigneten Oberflächen
des Stoßelements 107 verbunden
werden oder sie können
in den Spalten zwischen dem Stoßelement 107 und
dem Basiselement 105 und dem Arbeitselement 105 "schwimmen".
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In
den 2 und 3 wird eine Mehrfrequenz-Vibrationsadaptervorrichtung
gezeigt, die allgemeinen als 200 bezeichnet wird, und die
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Das allgemeine Layout
und die Bedienungsprinzipien der Einheit 200 sind im Allgemeinen ähnlich zu
jenen der Einheit 100 und im Detail hierin in Verbindung
mit 1 gezeigt und beschrieben. Demgemäß sind Abschnitte
der Vorrichtung 200, die Gegenpartabschnitte in Vorrichtung 100 aufweisen,
in vielen Fällen
mit den Referenzzeichen aus 1 versehen,
und sind wiederum in Verbindung mit den 2 und 3 nicht
spezifisch beschrieben, es sei denn dass dies ist für das Verständnis der
dort gezeigten Ausführungsform
erforderlich ist.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform beinhaltet
eine Adaptervorrichtung 200 eine Mehrfrequenz-Adapteranordnung,
die eine Stoßrahmenanordnung 207' und eine Basisanordnung 204 aufweist, wobei
beide als rechtwinklige Parallelepipede ausgebildet sind; die Stoßanordnung 207' ist dabei in
der Basisanordnung 204 angeordnet. Die Adaptervorrichtung 200 wird
an einem Vibrationstisch 291 befestigt, der durch das elastische
Gummielemente 292 auf einem befestigten Rahmen 293 gelagert
wird. Die Achse 118 der Antriebswelle 114 und
eine Achse 250 eines externen Motors 252 (3)
sind senkrecht zur Achse 128 und parallel zur Oberfläche 254 des Puffers 124 angeordnet.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
beinhaltet die Basisanordnung 204 ein Arbeitselement 205,
ein untere Basisplatte 258 und seitliche Verbindungsabschnitte 259,
die dazu dienen, das Arbeitselement 205 mit der unteren
Basisplatte 258 steif zu verbinden. Der Stoßrahmen 207', der im Allgemeinen innerhalb
der Basisanordnung 204 gelagert wird, beinhaltet das Stoßelement 207,
ein unteres Plattenelement 260, welches steif mit dem Stoßelement 207 durch
steife Zugbänder 262 befestigt
ist.
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Die
elastischen Scherelemente 109 und 110 werden zwischen
dem Stoßelement 207 und
den seitlichen Wandabschnitten 290 des Basisrahmens 205 aufgenommen.
Versteifungsteile in den Winkeln 261 werden bereit gestellt,
so dass die Wandbereiche 290 und deshalb auch das Arbeitselement 205 und
die untere Basisplatte 258 seitlich abgegrenzt werden.
Das Arbeitselement 205 und die untere Basisplatte 258 werden
miteinander über
Bolzen 280 verbunden, die innerhalb der Verbindungsabschnitte 259 angeordnet
sind. Vorzugsweise sind diese Verbindungen einstellbare Bolzenverbindungen,
wodurch die Einstellung des Spalts s1 zwischen
dem Stoßelement
und dem oberen Puffer 124 und des Spalts s2 zwischen
dem unteren Puffer 126 und dem oberen Plattenelement 260 ermöglicht wird.
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Der
obere elastische Puffer 124 ist zwischen dem Arbeitselement 205 und
dem Stoßelement 207 und
der untere elastische Puffer 126 ist parallel zum oberen
elastischen Puffer 124 und zwischen der unteren Basisplatte 258 und
dem unteren Plattenelement 260 angeordnet. Die elastischen
Scherelemente 109 und 110 sind ähnlich in
ihrer Konfiguration bezüglich
ihrer Gegenpartelemente in der Vorrichtung 100 (1)
und werden zwischen und in einer senkrechten Ausrichtung zur unteren
Basisplatte 258 und Stoßelement 207 durch
eine beliebige geeignete Konstruktion gehalten, wie im Wesentlichen
gezeigt.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist beispielsweise der obere elastische Puffer 124 an einer unteren
Fläche
des Arbeitselementes 205 befestigt, und das Stoßelement 207 ist
derart gelagert, dass ein Spalt s1 zwischen
dem Stoßelement
und dem oberen Puffer 124 definiert wird. In ähnlicher
Weise ist der untere elastische Puffer 126 an der unteren
Basisplatte 258 angebracht, und dort ist ein Spalt s2 zwischen dem unteren Puffer 126 und
dem unteren Plattenelement 260 definiert.
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Während des
Zusammenbaus des Arbeitselements 205, dem unteren Plattenelement 258,
den seitlichen Verbindungen 259 und den Verstärkungselementen 261 werden
die elastischen Scherelemente 109 und 110' in Position
befestigt und anschließend durch
einen festgelegten Betrag komprimiert, wie im Wesentlichen hierin
beschrieben.
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Wie
schematisch in den 2 und 3 erkennbar
ist, werden die seitlichen Verbindungsabschnitte vorzugsweise auch
mit oberen und unteren Einstellungselementen ausgestattet, die jeweils
als 270 und 272 bezeichnet werden. Diese Einstellelemente,
die beispielsweise Gewindeelemente sein können, dienen dazu, die Einrichtung
und Einstellung sowohl der unteren wie oberen Spalte s1 und
s2 zu gewährleisten.
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Die
Spalte s1 und s2 werden
gemäß eines
erforderlichen Abgleichs der Vibrationsvorrichtung und gemäß bestimmter
Einschränkungen
festgelegt. Unter diesen Einschränkungen
sind:
- 1. Einer der Spalte s1 und
s2 muss kleiner sein als die Amplitude des
Stoßelements 207 relativ
zum Arbeitselement 205, wenn beide Puffer fehlen;
- 2. Die Summe der Spalte s1 und s2 muß kleiner sein
als der maximale Hub des Stoßelements, welches
selbst abhängig
ist von der Stärke
und der erlaubten Selbsterhitzung der elastischen Scherelemente.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird die Vibrationsanordung 203 durch einen externen Antrieb
angetrieben, wie beispielsweise dem externen Motor, der bei 252 in 3 gezeigt
wird.
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In 4 wird
jedoch eine Adapteranordnung gezeigt, die im Allgemeinen ähnlich zu
der Adapteranordnung ist, die in Verbindung mit 2 gezeigt
und oben beschrieben wird, aber welche einen internen Vibrationsmotor 352 benötigt, der
innerhalb des Stoßrahmens 207 und
steif an dem unteren Plattenelement 260 befestigt ist.
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Es
soll erkannt werden, dass die Plazierung des Unwuchtvibrators innerhalb
des Stoßrahmens 207,
wie oben gezeigt und in Verbindung mit den 2 und 3 beschrieben,
und die Plazierung des Vibrationsmotors 352 innerhalb des
Stoßrahmens 207', wie oben gezeigt
und in Verbindung mit 4 beschrieben, ein höchst kompaktes
Design der Multifrequenz-Vibrationsadaptervorrichtung der vorliegenden
Verbindung ohne damit verknüpfte Bauelemente
ermöglicht.
Ebenso ist gemäß der Kompaktheit
der vorliegenden Adaptereinheit-Konstruktion im Vergleich mit Konstruktionen
des Standes der Technik eine geringere Neigung vorhanden, schädliche Systemmomente
als beim Stand der Technik zu erzeugen, und das Gewicht der Vorrichtungen
ist gleichfalls relativ niedrig. Beide Eigenschaften erhöhen die
mechanische Verlässlichkeit der
vorliegenden Vorrichtung.
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In
den 2 und 4 sind die elastischen Scherelemente 109 und 110 flache
Gummischerelemente, welche Scherflächen 263 senkrecht
zur Oberfläche 254 des
Puffers 124 und der Oberfläche 256 des Stoßelements 207 aufweisen.
Begrenzende Elemente, wie sie in 4 bei 264 gezeigt
werden, können
dazu verwendet werden, zu verhindern, dass sich die elastischen
Scherelemente 109 und 110 verschieben.
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Die
elastischen Scherelemente 109 und 110 werden vorkomprimiert
und ihre Kompressionsteifheit in einer Richtung senkrecht zu ihren
Scherflächen
ist 6 bis 300 Mal größer als
ihre Schersteifheit. Es ist notwendig, die Bewegung des Stoßelements 207 relativ
zum Arbeitselement 205 in einer horizontalen Richtung zu
begrenzen, wodurch schräge
Stöße zwischen
dem Stoßelement 207 und
den Puffern 124 und 126 vermieden werden, die
eine intensive Abnützung
der Puffer verursachen würden.
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Ein
Weg, auf welchem es möglich
ist, den Adapter zusammenzubauen, der nach der Ausführungsform
der 2 aufgebaut ist, besteht in der Bereitstellung
einer Öffnung
in den seitlichen Wänden des
Basiselements des Adapters.
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Aus
insbesondere 7 ist ersichtlich, dass der
Mehrfrequenz-Adapter 202, der in der Gestalt eines rechtwinkligen
Parallelepipeds ausgebildet ist, eine Öffnung 425 aufweist,
die in einer seitlichen Wand 290 zur Aufnahme eines elastischen
Scherelements 109 ausgebildet ist. Vor der Befestigung
des Stoßelements 207 in
einem Basiselement 205 wird anfänglich ein Scherelement 110 in
Position einge fügt,
wie gezeigt. Anschließend
wird, nachdem das Stoßelement 207 in
Position eingefügt
wurde, das Scherelement 109 durch die Öffnung 425 eingefügt und in
Berührungskontakt
mit Stoßelement 207 befestigt.
Ein steifes Abdeckelement 291 wird dann an der Wand 290 durch
beliebige geeignete Befestigungsmittel befestigt, so dass das Scherelement 109 zwischen
dem Abdeckelement 291 und dem Stoßelement 207 vorkomprimiert
wird. Die Bereitstellung der Öffnung 425 ermöglicht wie
beschrieben die Einstellung des Vorkompressionsgades der Scherelemente
und deshalb die Verbesserung der Vibrationsvorrichtung.
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In
den 5 und 6 werden Adaptervorrichtungen
gemäß einer
weiteren Ausführungsform der
Erfindung gezeigt. In diesen Ausführungsformen wird ein Stoßelement
durch zylindrische elastische Scherelemente 109, 109', 110 und 110'' in einer Unterstützungskonstruktion,
welche aus vertikalen Unterstützungsabschnitten 238 gebildet
werden, welche über
Verstärkungselemente 239 befestigt
sind, befestigt. Die Scherebenen der Scherelemente stehen senkrecht
auf der Achse der Welle 114. Die Scherelemente werden axial
im Bereich von 2 bis 30 vorkomprimiert und in einer Art und Weise
befestigt, welche ähnlich
zu jener ist, wie sie oben in Verbindung mit den Scherelementen 109 und 110 beschrieben
ist (2 und 3). Die seitlichen elastischen
Puffer 224' und 224'' sitzen zwischen dem Stoßelement 207 und
dem Arbeitselement 105 zusammen mit dem direkten oder oberem
elastischen Puffer 124 und dem entgegengesetzten oder unterem
elastischen Puffer 126.
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Diese
Anordnung ermöglicht
eine elliptische Schubbewegung der Arbeitseinheit mit einem vorgegebenen
Verhältnis
der elliptischen Achsen, wodurch die Eignung der Vibrationseinheit
erhöht
wird. Insbesondere für
Anwendungen in der Endverarbeitung und der Siebung, bei denen sich
elliptische Schubbewegungen als optimal in Maschinen erwiesen haben, die
einen Unwuchtvibrator mit einer vertikalen Achse aufweisen, ist
die vorliegende Ausführungsform
besonders anwendbar, da sie eine hohe Verlässlichkeit und eine hohe Verarbeitungseffizienz
ermöglicht.
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Zusätzlich kann
die elliptische Schubbewegung der Arbeitseinheit während des
Betriebs so geändert
werden, dass sie entweder eine Hauptachse e'maj oder e''maj durch Umkehrung
der Rotation der Welle 114 ermöglicht, wodurch auch die Richtung
der Vibrationsübertragung
umgekehrt wird. Dieses Merkmal kann Flexibilität in Bodenstampfmaschinen und Maschinen
mit Förderbändern verleihen.
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Gemäß 2, 8A, 8B und 8C können die
Puffer 124 und 126 mit Öffnungen oder darin enthaltenen
Ausnehmungen gebildet werden. Nur beispielhaft können Puffer 124 und 126 darin ausgebildet
eine rechteckige Öffnung
oder eine Ausnehmung 125 aufweisen, wie in 8A gezeigt;
sie können
eine zentrale Öffnung
oder eine Ausnehmung 127 wie in 8B gezeigt
aufweisen; und sie können
eine im Allgemeinen runde oder elliptische Öffnung oder Ausnehmung 129 aufweisen
wie in 8C gezeigt.
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Es
soll festgehalten werden, dass durch die Bereitstellung von Aushöhlungen
oder Ausnehmungen unterschiedlicher Formen und Tiefen es möglich ist,
die Puffer 124 und 126 mit unterschiedlicher oder variierender
Steifheit bereit zu stellen, wobei gleichzeitig die Tendenz zur
Rotationsvibration oder zum "Galloping" des Stoßelements
reduziert wird. Genauer gesagt, ist das "Galloping" eine unerwünschte Rotationsvibration,
welche eine translatorische Vibration begleitet. Es ist bekannt,
dass "Galloping" die Höchstbeschleunigung
erniedrigt und zu einer Instabilität der Vibration und zu einer
Reduktion im Ausstoß der
Vibrationsvorrichtung führt.
Wenn der obere Puffer 127 mit Ausnehmungen oder Aushöhlungen ausgestattet
wird wie beschrieben, kollidiert darin ein Stoßelement 207 in einer
gewünschten
Art und Weise, wobei das "Galloping" verhindert und deshalb
die Stabilität
des Ausstoßes
der Mehrfrequenz-Vibration der Vibrationsvorrichtung vergrößert wird.
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Gemäß der 9A und 9B können in einer
Vorrichtung, die gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung konstruiert ist, als oberer Puffer 124 zusätzliche
Pufferelemente, bezeichnet als 124a (9A)
und 124b (9B) zwischen dem oberen Puffer 124 und
dem Arbeitselement 205 bereit gestellt werden. Wie in 9A gezeigt,
können die
zusätzlichen
Puffer 124a höher
sein als Puffer 124, so dass ein Spalt s3 zwischen
der Oberfläche 124' des zusätzlichen
Puffers 124a und dem Arbeitselement 205 definiert
wird, wobei s3 < s1. Diese
Anordnung verbreitert das tatsächliche
Band des Frequenzspektrums gemäß dem Wechsel
der nicht-linearen Eigenschaften der Rückstellkräfte in den Puffern gegenüber deren
Auslenkung.
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Alternativ
dazu können,
wie in 9B gezeigt, die zusätzlichen
Puffer 124b niedriger als der Puffer 124 sein,
so dass ein Spalt s3 zwischen einer Oberfläche 124'' der zusätzlichen Puffer 124b und dem
Arbeitselement 205 definiert wird, wobei s3 > s1.
-
Es
soll festgehalten werden, dass, wenn das Stoßelement 207 unter
einer verzerrten Mehrfrequenzvibration angeregt wird, die Änderung
in der Pufferhöhe
eine entsprechende Veränderung
im Kollisionszeitpunkt zwischen dem Stoßelement 207 und dem
Arbeitselement 205 hervorruft. Daher ermöglicht es
die Verwendung von Puffern mit unterschiedlichen Höhen einem
Anwender die Kraftauslenkungskurve des Rückstellsystems einzustellen,
wobei dadurch eine größere Einbauflexibilität in der
nicht-linearen Eigenschaft des dynamischen Systems der Adaptervorrichtung
der Erfindung ermöglicht
wird. Die Fachleute werden erkennen, dass diese Kraftrückstellkurve
der Graph der Rückstellkraft
ist, die durch den Puffer hervorgerufen wird, gegen die Auslenkung
des Arbeitselements relativ zum Stoßelement, und dass dies eine
wichtige Eigenschaft des nicht-linearen Oszillationssystems ist,
die durch die vorliegende Erfindung ausgeführt wird.
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Weiter
kann ein gewünschtes
Output-Frequenzspektrum gemäß der Bereitstellung
einer ausgewählten
Zahl von zusätzlichen
Puffern durch ihre Positionen, Steifheit und relativen Höhen erhalten werden.
Zusätzliche
Puffer wie diese können
in Verbindung mit einem beliebigen der Puffer bereit gestellt werden,
sei es, dass diese die oberen oder unteren Puffer sind, oder mit
den seitlichen Puffern 224' und 224'' wie in den 5 und 6 gezeigt.
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Gemäß der 10 und 11 ist
es gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung gleichfalls möglich,
eine oder mehrere zusätzliche Puffer 124c, 124c' und 124c'' in einer Aushöhlung oder Ausnehmung 224 des
oberen Puffers 124 bereit zu stellen. Die Aushöhlung 224 kann
eine beliebig geformte Aushöhlung
sein, beispielsweise eine beliebige Aushöhlung oder Ausnehmung wie sie
in einer der 8A bis 8C gezeigt
werden. Diese zusätzlichen
Puffer besitzen vorzugsweise eine Form, die der Gestalt der entsprechenden
Aushöhlung
oder Ausnehmung entspricht, können
jedoch definierte seitliche Spalte 255 mit dem Puffer 124 oder
eine vorbestimmte Höhe
unterschiedlich zu jener des Puffers 124 aufweisen. Diese
Unterschiede in der Gestalt erzeugen eine bekannte Einstellung in
den Eigenschaften der Kollision zwischen dem Stoßelement 207 und dem
Arbeitselement 205, wie oben in Verbindung mit den 9A und 9B beschrieben.
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Allgemein
Bezug nehmend auf die 12A bis 14 ist
es gleichfalls möglich,
verschiedene nicht-vorkomprimierte elastische Arbeitsmittel für die elastische
Unterstützung
des Stoßelements 407 in relativer
Bewegung zu einem Arbeitselement 405 bereit zu stellen,
mit einer Steifheitscharakteristik ähnlich zu jener, wie sie oben
in Verbindung mit den elastischen Scherelementen 109 und 110 beschrieben ist.
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Es
ist deshalb vorgesehen, ein elastisches Unterstützungssystem durch Verwendung
paralleler Blattfedern 400 bereit zu stellen, die auf einer
Seite 402 eines Stoßelements 407 mit
einem Arbeitselement 405 verbunden sein können, wie
in 12A gezeigt. Alternativ dazu können parallele Blattfedern bereit
gestellt werden, um gegenüberliegende
Seiten 402 und 404 des Stoßelements 407 mit
dem Arbeitselement 405 zu verbinden, wie in 12B gezeigt.
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Alternativ
dazu können
Schwingmetallarme oder Torsionsarme als elastische Elemente 412 in den 12C, 12D, 12E, 12F und 12G verwendet werden, entweder alleine oder in Kombination
mit anderen elastischen Arbeitsmitteln.
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Um
eine nötige
Steifheit der elastischen Arbeitsmittel zu ermöglichen, die für bestimmte
Anwendungen wichtig sein können,
können
zusätzliche elastische
Elemente 440 eines beliebigen geeigneten Typs zwischen
dem Stoßelement 407 und
dem Arbeitselement 405 bereit gestellt werden, wie es in den 12F und 12G gezeigt
wird. Sie können in
eine jede geeignete Position zwischen dem Stoßelement 407 und dem
Arbeitselement 405 plaziert werden, und können eine
beliebige geeignete geometrische Form aufweisen oder können aus
einem beliebigen geeigneten Material gebildet werden, wie beispielsweise
Metall, Gummi usw., gemäß der festgelegten
Erfordernisse.
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Die
Verwendung eines beliebigen der oben beschriebenen elastischen Arbeitsmittel
anstatt der vorkomprimierten Gummiblöcke ermöglicht eine erhöhte Verlässlichkeit,
eine Reduktion des Gewichts und der Kosten und eine Zunahme in der
Leistungsfähigkeit
gemäß eines
großen
Senkrecht-/Quer-Steifheitsverhältnisses.
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Bezüglich der 13A, 13B und 13C werden gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung Vibrationsvorrichtungen bereit gestellt, welche wenigstens
ein elastisches Gelenk 419 verwenden, vorzugsweise ein "Schwingmetall-" oder ein Gummi-Metall-Gelenk,
welche das Stoßelement 407 und
das Arbeitselement 405 verbindet. Es werden auch vorzugsweise
drei Puffer bereit gestellt, bezeichnet als 424, 426 und 427,
von denen jeder mit oder ohne Spalte in Verbindung mit einer der vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen
ausgestattet sein kann. Die gezeigten Anordnungen ermöglichen
eine periodisch oder chaotisch gepulste Wechselwirkung zwischen
dem Stoßelement 407 und
dem Arbeitselement 405. Die gepulsten oder chaotischen
Kräfte
werden bezüglich
der Hebelarme um die Drehachse 419 angewendet.
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Das
Stoßelement 407 kann
eine beliebige geeignete Gestalt aufweisen, und nur beispielhaft kann
es in Form eines einfachen linearen Elements vorliegen, wie es in 13C gezeigt wird: Es kann abgewinkelt oder gebogen
vorliegen wie in 13B gezeigt, oder es kann eine
geschlossene Querschnittsform in einer Ebene senkrecht zur Drehachse aufweisen,
wie beispielsweise eine Dreiecksform, wie es in 13A gezeigt wird. In diesen Anordnungen sind das
Arbeitselement 405 der Vibrationsvorrichtungen (und deshalb
auch die Arbeitsvorrichtungen der Vibrationsmaschinen, die durch
die gezeigten Vorrichtungen angetrieben werden) einer Mehrfrequenz-Erregung
unterworfen, welche sowohl gepulste Mehrfrequenzkräfte und
Mehrfrequenz-Momente beinhalten. Es soll eingesehen werden, dass durch
Variation der Zentrifugalkräfte,
der Pufferspalte (wie oben in Verbindung mit 8A – 11 beschrieben)
und der gesamten Geometrie des Systems es möglich ist, einen breiten Bereich
der relativen Phase zwischen den oben erwähnten Kräften und Momenten zu erhalten.
Dieser Typ der variierten komplexen Mehrfrequenz-Erregung, wie er
durch eine der obigen Vorrichtungen bereit gestellt wird, ist für die optimale
Erregung der Vorrichtungen zum Mischen und Mahlen von Pulvern nützlich,
und für
Maschinen zum Reinigen, Entgraten und Polieren von kompliziert geformten
Teilen.
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Es
soll weiter festgehalten werden, dass jede der Ausführungsformen
der 13A bis 13C eine
besondere Beziehung zwischen dem Hebelarm, der Richtung des Stoßpulses
und dem Pulsmoment ermöglicht.
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Besonders
gemäß der Ausführungsformen der 13B und 13C wird
weiter gezeigt, dass die Stoßelemente 407 daran
befestigte zusätzliche Gegengewichte 444 aufweisen.
Die Positionen der Gegengewichte 444 können entlang der Stoßelemente 407 bezüglich der
Drehachse 419 eingestellt werden, wobei eine entsprechende
Einstellung der Erregungskräfte
und -momente erfolgt.
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Nun
kurz auf 13A Bezug nehmend beinhaltet
die Dreieckskonstruktion der gezeigten Vibrationsvorrichtung elastische
Elemente 421' und 421'', die eine relativ steife elastische
Unterstützung
des Stoßelements 407 ermöglichen,
ungeachtet der Ausrichtung der Vibrationsvorrichtung. Die Ausführungsform
der 13A beinhaltet weiter ein zusätzliches Gelenk 419'. Das zusätzliche
Gelenk 419' verbindet das
Arbeitselement 405 mit einem Element 291 einer in
Schwingung versetzbaren Arbeitseinheit, die zur Vibration gebracht
werden soll. Da das zusätzliche Gelenk 419' coaxial mit
der elastischen Drehachse 419 ist, wendet die Vibrationsvorrichtung
Erregungskräfte
auf das Vibrationselement 291 in einer der Ebenen 437' oder 437'' an. Diese Anordnung ermöglicht eine
Erregung des Elementes 291 sowohl in einer Vorwärtsrichtung,
wie durch den Pfeil mit den durchgehenden Linien gezeigt, oder in
einer Rückwärtsrichtung,
wie durch den Pfeil mit der gestrichelten Linie gezeigt.
-
Gemäß 14A und 14B kann
als eine weitere Alternative auch eine Vibrationsvorrichtung 500 zur
Verfügung
gestellt werden, die in Übereinstimmung
mit den Prinzipien funktioniert, wie sie oben für die Vorrichtung 100 beschrieben
sind, welche aber eine im Allgemeinen runde (14A)
oder ovale (14B) Querschnittskonfiguration
aufweist, wobei die Schwingung unter geringerer Erre gung zufällig ausgewählt und
das erzeugte Mehrfrequenz-Spektrum aufgeweitet wird. Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
sind das Arbeitselement 505 und das Stoßelement 507 in einer
ovalen oder runden Form ausgeführt,
und das Arbeitselement 505 beinhaltet ausgeschnittene Segmentabschnitte 510 mit
bogenförmigen
Metallbändern 512 und Trennelementen 514.
Die Trennelemente 514 werden bereit gestellt, um so die
Einstellung der Spalte zwischen den Puffern 521, 522, 523 und 524 und dem
Stoßelement 507 zu
ermöglichen,
wobei die Puffer so ausgeformt sind, dass sie eine Form haben, die
den Segementabschnitten 510 entspricht. Die elastischen
Arbeitsmittel werden in Form von Ringen 516 bereit gestellt,
und können
beispielsweise aus einem geeigneten Elastomer hergestellt werden.
Die Ringe 516 wirken, wie gezeigt, so, dass sie zwischen dem
Stoßelement 507 und
dem Arbeitselement 505 verbinden und eine vorbestimmte
radiale und axiale Steifheit aufweisen, so dass sie ein geeignetes
abgeglichenes System bereit stellen. Es ist ersichtlich, dass in
den Ausführungsformen
der 14A und 14B das
Stoßelement 507 durch
das Unwuchtgewicht 112 einer erzwungenen Oszillation unterworfen
ist.
-
Der
Fachmann wird erkennen, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung
nicht auf das begrenzt ist, was in der Anmeldung bloß beispielhaft
gezeigt und beschrieben wurde. Der Umfang der vorliegenden Erfindung
wird vielmehr alleine durch die folgenden Ansprüche definiert.