DE2205311B2 - Magazin zum speichern eines stapels aus zickzackfoermig gefaltetem bahnmaterial - Google Patents
Magazin zum speichern eines stapels aus zickzackfoermig gefaltetem bahnmaterialInfo
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Description
Die Erfindung betrifft ein Magazin zum Speichern eines Stapels aus zickzackförmig gefaltetem Bahnmaterial
entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten Magazin dieser Art (GB-PS 94 478) liegen die Faltkanten des Stapels an vertikalen
Seitenwänden an, welche Seitenwände am unteren Ende gegeneinander konvergieren, um den Stapel in einer
nach unten ausgewölbten Lage zu halten. Damit ist zwar eine raumsparende Anordnung möglich, aber eine
verhältnismäßig große Kraft erforderlich, das Bahnmaterial aus der Ausgabeöffnung herauszuziehen, weil das
Gewicht des Stapels auf die unten im Magazin liegenden Bahnteile drückt. Da ferner zwischen den Oberflächen
des Bahnmaterials beim Herausziehen noch beträchtliche Reibungskräfte wirksam sind, können dabei
Beschädigungen des Bahnmaterials auftreten, insbesondere, wenn es sich um verhältnismäßig empfindliches
photographisches Material handelt.
Bei Kassetten für Tonbänder ist es ferner bereits bekannt (GB-PS 6 45 442), die Führungswände derart
auszubilden, daß sie von oben nach unten zunächst divergieren, dann parallel verlaufen und zum Ausgabeende
hin, an dem Vorsprünge vorgesehen sind, stärker fortschreitend konvergieren, so daß das sicn mit
di;r Seitenkante vertikal auf dem Boden der Kassette abstützende Bahnmaterial lose gestapelt werden kann
und nicht durch das eigene Gewicht zusammengedrückt
,o wird. Dabei wird als nachteilig angesehen, daß eine
durch das Eigengewicht bedingte kompakte Anordnung des Stapels nicht erfolgt
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Magazin der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß
einerseits eine dichte und verhältnismäßig hohe Stapelung möglich ist, und daß andererseits eine
möglichst geringe Druck- und Reibungsbeanspruchung im Bereich des Abzugs des Bahnmaterials auftritt Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäS durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche
Bei einem derartigen Magazin ergibt sich einerseits ein ausreichender Anlagedruck für eine dichte Stape-
lung, obwohl der Abzug verhältnismäßig leicht durchgeführt werden kann, weil sich die Faltkanten des Stapels
auch bei einem verhältnismäßig hohen Stapel entlang der gesamten Stapelhöhe gegen die kovergierenden
Seitenwände abstützen können, so daß die Andrückelemente keine zu hohen Reibungskräfte od. dgl. im
Bereich des Abzugs des Bahnmaterials verursachen.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch ein Magazin gemäß der Erfindung und
F i g. 2 eine F i g. 1 entsprechende Darstellung eines hinsichtlich der Ausgabeöffnung abgewandelten Ausführungsbeispiels.
Das in Fig. 1 dargestellte Magazin weist zwei gegenüberliegende seitliche Führungswände 1 und 2 auf,
die eine glatte Innenfläche besitzen und von oben nach
unten fortschreitend derart stärker konvergieren, daß praktisch das gesamte Gewicht eines nach oben
gewölbten Stapels aus Bahnmaterial 3 über die Faltkantcn auf den Führungswänden abgestützt ist.
Das Hahnmaterial 3, das bei dem dargestellten Auisführtügsbeispiel Kopierpapier ist, weist elastisch
ausgebildete Faltkanten auf, die zwischen Förderwalzen eines Kopiergeräts geglättet werden können. Es können
aber auch Bahnmaterialien gestapelt v/erden, bei denen voir der Zuführung in das Magazin scharfe Faltkanten 19
ausgebildet werden. Das Bahnmaterial 3 wird zwischen Zuführwalzen 4 und 5 transportiert, die so angetrieben
werden, daß das Bahnmaterial 3 in das Magazin eingelegt wird. Der Stapel, der durch das Bahnmaterial
in dem Magazin mittels der Führung;swände 1 und 2 gebildet wird, wird aus dem Magazin durch zwei
Ausgabewalzen 12 und 13 abgezogen, die zentral unter der Ausgabeöffnung am unteren Ende der Führungswände
1,3! angeordnet sind.
Gegenüber der Vorderseite und Rückseite des Stapels ist: je eine seitliche Führungsplatte 11 angeordnet,
mit welchen Führungsplatten die Seitenkanten des Balinmatürials normalerweise nicht in Berührung
6; gelangen. Auf diesen beiden Seiten des Magazins ist
ferner jeweils ein Schwenkarm 10 an fest eingebauten Konstruktionsteilen gelagert, die neben den seitlichen
Führungsplatten 11 liegen.
Entlang dem oberen Teil jeder seitlichen Führungswand 1,2 ist ein walzenförmiges Andrückelement 6 bzw.
7 auf und ab bewegbar von den Führungswänden vorstehenden Führungen 8 bzw. 9 geführt
Zum Einlegen des Bahnmaterials 3 wird der Schwenkarm 10 aus der in F i g. 1 dargestellten Lage im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß das Andrückelement 7 von dem Stapel abgehoben wird und vorbei
an der Fakkante 19 in eine Lage über der Faitkante 19
gelangt, so daß dann auf der anderen Seite das Andrückelement 6 auf der Oberseite des Stapels
aufliegt Durch Zurüdkschwenken des Schwenkarms 10 in die in F i g. 1 dargestellte Lage wird dann das an die
Faltkante 19 angrenzende Bahnmaierial gegen den Stapel angedrückt wonach ein entsprechender Einlege-Vorgang
auf der gegenüberliegenden Seite des Stapels erfolgt
An der Unterseite jeder Führungswand 1, 2 sind Vorsprünge 14, 15 mit einem teilringförmigen Querschnitt
ausgebildet, die Schwellen 16, 17 bilden, die M
senkrecht zu der Hauptrichtung des Bahnmaterials verlaufen und deshalb nahezu senkrecht an die unteren
Teile der Führungswände 1 angrenzen und direkt mit den Führungswänden 1, 2 verbunden sind. Die
Schwellen 16, 17 gehen deshalb mit einem ziemlich scharfen Übergang, jedoch mit einer ausreichenden
Abrundung in die Führungswände 1 bzw. 2 über.
Der nach oben gewölbte Stapel stützt sich in der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise gegen die Führungswände 1,
2 ab, und die Faltkanten stehen auf den Schwellen 16 y,
und 17 auf. Die auf die Faltkanten ausgeübten Kräfte sind verhältnismäßig klein, weil die Führungswände 1,2
ungefähr den Konturen folgen, die der an den Schwellen
16 und 17 gehaltene Stapel selbst einnehmen will, wobei jedoch die Faltkanten im unteren Teil der Führungswände
1, 2 mehr nach innen gedrückt werden, als ihrer natürlichen Lage entspricht. Wenn nicht nur die
Führungswände, sondern auch die Vorsprünge 14 und 15 sehr glatt ausgebildet sind, beispielsweise durch
Verchromung, durch Auskleidung mit Teflon oder ^0
Plüsch, werden auf das Bahnmaterial beim Abziehen nur verhältnismäßig geringe Reibungskräfte ausgeübt.
Fig.2 zeigt eine Arbeitslage, in der durch die
Ausgabewalzen 12,113 Bahnmaterial auf der linken Seite
des Stapels herausgezogen wird. Da der abzuziehende Teil des Bahnmaterials zunächst in der aus F i g. 1
ersichtlichen Weise von der darüberliegenden Bahnmaterialschicht abgehoben wird, treten beim Abziehen
auch zwischen angrenzenden Bahnmaterialschichten keine wesentlichen Reibungskräfte auf, was bei y,
empfindlichen photographischen Materialien besonders
vorteilhaft ist
Die Steuerung der Walzenpaare 4,5 und 13,15 sowie
des Schwenkarms 10 kann mit Hilfe nicht dargestellter mechanischer Verbindungselemente erfolgen, die beispielsweise
durch den Antriebsmechanismus eines Kopiergeräts betätigt werden. Die phasenrichtige
Steuerung der Schwenkarme 10 kann aach mit Hilfe von Elektromagneten erfolgen, die zu geeigneten Zeitpunkten
erregt werden, wenn durch eine elektrische Schaltung mit einer Photozelle Markierungen in der
Nähe von Faltkanten nachgewiesen werdea
Wenn das Bahnmaterial verhältnismäßig schlaff ist oder beispielsweise aufgrund der Luftfeuchtigkeit
schlaff wird, kann es vorkommen, daß die unteren Schichten des Stapels nicht in die in F i g. 1 dargestellte
zweckmäßige Lage gelangen, sondern nach innen durchhängen, wie in F i g. 1 an der Stelle 18 angedeutet
ist.
In derartigen Fällen ist das in Fig.2 dargestellte
Ausführungsbeispiel vorzuziehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Vorsprünge 14 und 15 an Stellen
20 bzw. 21 am unteren Ende der betreffenden Führungswand angelenkt und durch nicht dargestellte
Antriebseinrichtungen verschwenkbar, so daß auf der Seite, auf der das Bahnmaterial gerade herausgezogen
wird, der betreffende Vorsprung 14 in F i g. 2 heruntergeschwenkt ist, während der andere Vorsprung 15
gegen das Bahnmaterial hochgeschwenkt ist, um die Faltkanten am unteren Ende in der richtigen Lage zu
halten. Die verschwenkbaren Vorsprünge 14,15 können im Arbeitstakt der Schwenkarme 10 betätigt werden, so
daß nur ein einfacher Kopplungsmechanismus für den Antrieb dieser Elemente erforderlich ist. Die Vorsprünge
ΐ4, 15 werden derart bewegt, daß der betreffende
hochgeschwenkte Vorsprung (15 in Fig. 2) möglichst lange in dieser Lage bleibt, während der herabgeschwenkte
Vorsprung (14 in F i g. 2) möglichst kurz und nur so lange in dieser Lage verbleibt, bis der
abzuziehende Teil des Bahnmaterials auf die durch diesen Vorsprung gebildete Schwelle gelangt.
Bei schlaffem Bahnmaterial ist es ferner zweckmäßig, die Zuführwalzen 4, 5 derart anzuordnen, daß sie eine
andere Lage einnehmen, wenn das Bahnmaterial nach rechts eingelegt wird, als wenn es nach links eingelegt,
wird. Hierzu kann die Walze 5 in einer bestimmten Lage angeordnet werden, während die Walze 4 zwischen der
in ausgezogenen Linien dargestellten Lage und der in gestrichelten Linien dargestellten Lage 4' verschwenkbar
angeordnet ist. Durch den in F i g. 2 dargestellten Pfeil wird angedeutet, wie das Bahnmaterial auf der
linken Seite eingelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Magazin zum Speichern eines Stapels aus zickzackförmig gefaltetem Bahnmaterial, mit Fördereinrichtungen
zur Zuführung des Bahnmaterials an dessen Oberseite, mit einer Ausgabeöffnung für
das Bahnmaterial an dessen Unterseite, in welchem Magazin die Faltkanten des Stapels an Führungswänden anliegen, die am unteren Ende gegeneinander
konvergieren, um den Stapel in einer ausgewölbten Lage zu tragen und die Ausgabeöffnung zu
begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswände (1, 2) nach unten fortschreitend
derart stärker konvergieren, daß praktisch das gesamte Gewicht des nach oben gewölbten Stapels
über die Faltkanten auf den Führungswänden abgestützt ist, daß an der Unterseite der Führungswände das Herausrutschen der untersten Faltkante
ohne Zugausübung verhindernde Vorsprünge (14, 15) entlang beiden Seiten der Ausgabeöffnung
vorgesehen sind, und daß mit jeder Führungswand (1, 2) ein Andrückeiement (6, 7) zusammenarbeitet,
das während der Zuführung des Bahnmaterials jede Faltkante nach unten drückt.
2. Magazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden Andrückelemente (6, 7)
parallel zum oberen Ende der Führungswände (1, 2) verlaufende Führungen (8, 9) vorgesehen sind, und
daß ein Schwenkarm (10) an dem Magazin angelenkt ist, um die Andrückelemente (6, 7) in Phase mit der
Zuführung des Bahnmaterials abwechselnd anzuheben bzw. abzusenken.
3. Magazin nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge
(14, 15) einen teiiringförmigen Querschnitt besitzen.
4. Magazin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (14,15) an den unteren
Enden der Führungswände (1, 2) verschwenkbar angelenkt sind, und daß eine Antriebsvorrichtung
zum abwechselnden Verschwenken der Vorsprünge zwischen zwei Endlagen vorgesehen ist, so daß
zwischen diesen Vorsprüngen und den unteren Enden der Führungswände abwechselnd ein spitzer
oder angenähert ein rechter Winkel begrenzt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7102167 | 1971-02-18 | ||
| NL717102167A NL148724B (nl) | 1971-02-18 | 1971-02-18 | Magazijn voor zigzag gevouwen bandmateriaal. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2205311A1 DE2205311A1 (de) | 1972-08-31 |
| DE2205311B2 true DE2205311B2 (de) | 1977-06-30 |
| DE2205311C3 DE2205311C3 (de) | 1978-02-09 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2527518A1 (de) * | 1974-06-20 | 1976-01-08 | Oce Van Der Grinten Nv | Magazin zum speichern eines stapels aus gefaltetem bahnmaterial |
| DE3735674A1 (de) * | 1987-10-22 | 1989-05-03 | Focke & Co | Vorrichtung zum herstellen von (zigaretten-)packungen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2527518A1 (de) * | 1974-06-20 | 1976-01-08 | Oce Van Der Grinten Nv | Magazin zum speichern eines stapels aus gefaltetem bahnmaterial |
| DE3735674A1 (de) * | 1987-10-22 | 1989-05-03 | Focke & Co | Vorrichtung zum herstellen von (zigaretten-)packungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2125992A5 (de) | 1972-09-29 |
| GB1369121A (en) | 1974-10-02 |
| IT948930B (it) | 1973-06-11 |
| US3756488A (en) | 1973-09-04 |
| NL7102167A (de) | 1972-08-22 |
| JPS5233379B1 (de) | 1977-08-27 |
| SE361294B (de) | 1973-10-29 |
| BE776899A (nl) | 1972-04-17 |
| CH537860A (de) | 1973-06-15 |
| DE2205311A1 (de) | 1972-08-31 |
| NL148724B (nl) | 1976-02-16 |
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