DE2204076A1 - Befestigungsvorrichtung für Einzeloder Mehrfachsitze für Flugzeuge u. dgl - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für Einzeloder Mehrfachsitze für Flugzeuge u. dglInfo
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- B64D11/0693—Width modification of seat assemblies, e.g. for class modification
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Description
MÖNCHEN HAMBURG MÖNCHEN
8MDNCHEN 26
POSTFACH 37
UEBHERRSTR. 20
TEL (0811) 22 65 48
2 HAMBURG 52 WAITZSTR. 12
TEL. (0411) 89 22 55
BETRIFFT:
A 9o
MÜNCHEN
IP Industria Chimica per 1'Arredamento S.p.A.
Largo L. Antonelli 4,
Rom / Italien
Largo L. Antonelli 4,
Rom / Italien
Befestigungsvorrichtung für Einzel- oder Mehrfachsitze für Plugzeuge u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Einzel- oder Mehrfachsitze für Flugzeuge u.dgl. mit sehr
großen Einstellmöglichkeiten sowohl für die Sitzposition
als auch für die Verankerung am Boden. Die Erfindung ist auch je nach Möglichkeit für andere Verwendungszwecke des Verankerungssystems anwendbar. In vielen Fällen - z.B.
typisch, aber nicht ausschließlich auf die Anordnung in
großen Einstellmöglichkeiten sowohl für die Sitzposition
als auch für die Verankerung am Boden. Die Erfindung ist auch je nach Möglichkeit für andere Verwendungszwecke des Verankerungssystems anwendbar. In vielen Fällen - z.B.
typisch, aber nicht ausschließlich auf die Anordnung in
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Flugzeugkabinen od.dgl. beschränkt - ist es erwünscht:
erstens die höchstmögliche Raumausnutzung zu erreichen, zweitens eine Befestigung in Bezug auf geeignete Strukturen
im Boden mit hoher Festigkeit zu gewährleisten, drittens in der Lage zu sein, schnell und mit einer gewissen Häufigkeit
die Anordnung, z.B. von Sitzen oder anderen Teilen, entsprechend den Erfordernissen, wie sie jederzeit auftreten,
zu befestigen. Wenn man im Besonderen als Beispiel den typischen Fall der Anordnung von Sitzen in
Flugzeugkabinen betrachtet, schließt die gleiche Form der Umgebung und das Vorhandensein von gewissen Erfordernissen
und der Raumbedarf eine Variationsmöglichkeit in der Anordnung der Sitze in sich, auch in Bezug auf die
Erfordernisse des Zwischenraums zwischen den nebeneinanderliegenden Sitzen. Auf der anderen Seite ist eine bemerkenswerte
Haltbarkeit der Einspannung erforderlich, und diese Einspannungen sind nur in gewissen Stellungen ausführbar
in Bezug auf das Vorhandensein voiSfmifPhoher Festigkeit
im Boden. Neben diesem ist es auch oft erforderlich,
die relative Stellung der Sitze zueinander zu ändern, z.B. zum völligen oder teilweisen Auswechseln der Sitzarten
(erste Klasse, billige Klasse u.dgl.). All das muß immer mit annehmbaren Ausrüstungskosten im Gesamten ausgeführt
und erreicht werden und es ist daher so weit wie möglich eine Serienproduktion anzuwenden.
Ein Ziel der Erfindung ist es, die Möglichkeit einer
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schnellen Anpassung und eines leichten Abänders der Lagebedingung bezüglich der Sitze zu erhalten und daneben eine
eine wesentliche Kostenersparnis durch eine Serienproduktion und eine höchstmögliche Standardisierung der Bauteile,
nicht nur in Bezug auf die Möglichkeiten der Variation in der Reihenanordnung, sondern auch in Bezug auf eine Sitzreihe,
bestimmt durch die Zusammenstellung der Sit^ zu
erreichen.
Gemäß der Erfindung enthält die Befestigungsvorrichtung Einzel- oder Mehrfachsitze für Plugzeuge u.dgl.* ein Paar
von Profilstangen, entlang denen einerseits die Verankerungsteile am Abteilboden od.dgl. und andererseits die Auflager
der Sitze od.dgl. jeweils in Längsrichtung der Profilstücke verstellbar und unabhängig voneinander befestigbar sind.
In der Praxis enthalten die Profilstangen Längsnuten, entlang denen die Verankerungsteile bzw. die Auflager oder
dgl. gleiten und befestigt werden können. Genauer kann die Profilstange mit Längsnuten mit Unterschnittskanten versehen
sein, in denen Gleitstücke, die gegen die Unterschnittskanten
der Längsnuten verklemmbar sind, gleiten können, und mittels Schrauben in Eingriff mit den Verankerungsteilen
und Auflagern kommen, um sie an der Profilstange zu befestigen. Verankerungsteile und Auflager sind schalenartig ausgebildet,
die durch das Anpressen der Gleitstücke gegen die Unterschnitte, die in den Längsnuten ausgebildet sind, gegen
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die Außenfläche der Profilstangen festgeklemmt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, besonders für
die Anwendung in Plugzeugen u.dgl., ist die Profilstange
sie röhrenförmig, insbesondere und vorzugsweise hat äs einen
kreisförmigen Querschnitt mit Konturen, die gegenüberliegende Nuten bilden, die im Querschnitt schwalbenschwanzförmig
sind.
Die Gleitstücke,in der Querschnittsform der Längsnuten
entsprechend, können in Leichtbauweise und mit transversalen Versteifungsrippen versehen sein, die quer zu den an den
Seitenflächen der Längsnut anliegenden Wänden des Gleitstückes verlaufen. Gleitstücke dieser Form sind leicht
durch Gießen oder ähnliche Verfahren herzustellen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist anhand eines Beispiels
in der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen ausgeführt:
Fig. 1 und 2 stellen die zeichnerische Teilansicht einer
möglichen Anordnung von Sitzen in einer Flugzeugkabine und eine Querschnittsansicht im vergrößerten Maßstab, gemäß
der Schnittlinie II-II in Fig. 1 dar.
Fig. 3 zeigt einen Sohnitt gemäß der Schnittlinie III-III
in Fig. 2.
- 4 20983A/0775
Pig. 4 und 5 zeigen im Quer- und Längsschnitt eine
mögliche Ausführungsform der Profilstange und der Befestigungsmittel
hierfür.
Pig. 5 zeigt die Profilstange allein im Querschnitt.
Pig. 7j 8 und 9 zeigen das Befestigungsgleitstück in
einer perspektivischen Ansicht, in einer Ansicht von unten und in einer Schnittansicht gemäß der Schnittlinie IX-IX
in Pig. 8.
Die Figuren lo, 11 und 12 zeigen in einer perspektivischen
Ansicht drei mögliche Verankerungs- oder Befestigungssysteme, wobei Pig. 12 die verschiedenen Bauteile in einer
Explosionsdarstellung zeigt.
In Pig. 1 bis 3 ist mit 1 die Wand einer Plugzeugkabine
bezeichnet, J5 bezeichnet den Kabinenboden, an dem mit JA
die Bauelemente mit hoher Festigkeit bezeichnet sind, die zur Verankerung der Sitze geeignet sind. Die Längs- und
Querprofilstege der vertikalen Wandbereiche und ebenso die Pi'ofilstege der seitlichen Kanten des Bodens haben einen
gebogenen Verlauf, was von den äußeren Bedingungen und nicht von den Erfordernissen der Sitzanordnung abhängt.
Die Sitze, in der Form von Sitzen mit Armlehnen und einstellbaren Hücklehnen, müssen in verschiedenen Anordnungen
zusammengestellt werden, in der Zeichnung in Gruppen von
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drei nebeneinandergelegenen Sitzen 5A, in Gruppen von zwei Sitzen 5B, oder 5C oder 5D in verschiedenem Abstand voneinander
angeordnet. Das System gemäß der Erfindung ermöglicht a den Zwischenraum und die Stellung der
Sitze in verschiedenen Gruppen, ebenso auch den Zwischenraum und die Stellung der Befestigungs- und Verankerungsteile
am Boden mit der Möglichkeit eines weiten Anwendungsbereiches, sogar mit Teilen aus der Serienproduktion,
unabhängig voneinander einzustellen.
Gemäß der Zeichnung in der allgemeinen Darstellung in Fig. 1 bis 5 und mit Bezug auf das Detail in Fig. 5 wird
für den Zusammenbau einer Gruppe von nebeneinander liegenden Sitzen ein Paar von Profilstangen 7 verwendet, die aus
zwei Längsstücken desselben Profils gefertigt sind, das aus Gewiohtsgründen röhrenförmig ausgeführt ist, jedoch
ebenso aus einem vollen Material sein könnte, wobei das besagte Profil einen kreisförmigen Querschnitt oder eine
andere geometrische Form haben kann, wie es in der Zeichnung gezeigt ist. Auf jeden Fall ist die Profilstange
7 mit wenigstens zwei Längsnuten 7A versehen, die Unterschnitte
aufweisen, wobei die Nuten z.B. wie in der Zeichnung, ein Schwalbenschwanzprofil haben und sich vorteilhaft
erweise gegenüberliegen.
Zwei Profilstangen 7 werden, wie bereits beschrieben,
für den Zusammenbau einer gleichen Gruppe von nebenein-
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liegenden Sitzen verwendet. Mit 9 sind zwei Verankerungsteile für die Verankerung am Boden 5 und im besonderen an
den Bauelementen j5A mit hoher Festigkeit bezeichnet,
wobei jeder der Verankerungsteile 9 so konstruiert ist,
daß er zwei Profilstangen 7 im Abstand voneinander angeordnet
halten kann, entsprechend den Auflagern lo, die in einem Sitz 5 vorgesehen sind. Die Verankerungsteile 9
sind in einer konventionellen Art am Boden 3, JA angeordnet
und zeigen im oberen Teil schalenartige Äufweitungen 9A, in denen die Profilstangen 7 aufgenommen werden. Die Auflager
Io zeigen ebenso schalenartige Aufweitungen loA, durch die die Sitze 5 auf dem Paar der Profilstangen 7
gelagert sind.
Pur die feste Verbindung der schalenartigen Aufweitung
9A mit einer Profilstange 7 ist ein Gleitstück 12 vorgesehen, das zur Aufnahme und zum Vorschieben längs der
Nuten 7A und als Gegenstück zu den nach innen gerichteten Seitenflächen der besagten Nut geeignet ist. Mittels
Schrauben 14, die durch Bohrungen der schalenartigen Aufweitung
9A verlaufen, und die in die Gleitstücke 12 eingreifen, wird ein Festklammern der Gleitstücke gegen die
schalenartigen Aufweitungen 9A und gegen die Seitenflächen der Nut erreicht, derart, daß eine feste Verbindung des
Verankerungsteils 9 und des Auflagerteils 9A mit den Profilstangen
7 gewährleistet wird. Eine ähnliche Anordnung mit den Gleitstücken 12A ist für die Befestigung der Auflager
Io, loA an den Profilstangen 7 mittels Schrauben 14A vorgesehen,
- 7 -209834/0775
Es ist offensichtlich, daß die Verankerungsteile 9 die
Profilstangen 7 halten können, wie auch immer der Zwischenraum und die Lage der Verankerungsteile 9 zueinander am
Boden und die erforderliche Länge der Profilstangen 7 für die zusammenzustellende Sitzgruppe sein mag. In ähnlicher
Weise können die Sitze einer Gruppe zueinander und bezüglich des Bodens bzw. der Wände 1 in jeder gewünschten Weise
bewegt werden, und es 1st ebenso möglich, eine verschiedene Anzahl von Sitzen gemäß den Erfordernissen anzuordnen, und
sie ebenso, falls erwünscht, wieder auszuwechseln, wobei die Profilstangen 7 durch andere Stangen verschiedener
Länge ersetzt werden. Im besonderen kann man,gemäß den momentanen Erfordernissen, Anordnungen, wie in Pig. I
gezeigt, vorsehen oder man kann auch Abänderungen z.B. in der Anzahl der Sitze auf einer Seite, bezüglich derer
auf der anderen Seite vorsehen, mit Abänderungen in der Breite des zentralen Längsdurchganges bzw. der Lage des
besagten Durchganges.
In Pig. 7, 8 und 9 ist im Detail ein Gleitstück 12 gezeigt, das in Leichtbauweise ausgeführt mit kreuzweise verlaufenden
Versteifungsrippen 12 X und Erhebungen für Bohrungen besonders für die Verwendung in Plugzeugen geeignet
ist.
In Pig. Io und 11 sind mögliche zusätzliche Ausführungs-
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formen von Auflagern, die mit den Profilstangen 7 verbindbar sind, für spezielle Erfordernisse gezeigt, wobei die
Auflager aus Rohrelementen hergestellt sind, an die die schalenartigen Auflagerteile für die Profilstangen 7
angeschweißt sind und mittels Schraubenbolzen oder dgl. verbunden sind. Fig. 12 zeigt in einer Explosionsdarstellung
einen Auflagerteil 22, verbindbar mit einer Profilstange 1Js auch unabhängig von einem schalenartigen
Auflagerteil, wie dem des Auflagers für die Verbindung zum Boden, oder dem zur Befestigung des Sitzes, wobei das
Auflager 2j5 mit Ansatzstücken 22A zur Verbindung, z.B. eines hydraulischen Reglers für die Neigung der Sitzrücklehne,
versehen ist. Die Profilstangen 7 können - neben den Sitzen - auch für andere Ausrüstungen und Hilfseinrichtungen
für die verschiedensten Zwecke verwendet werden.
Es liegt auf der Hand, daß es mit der beschriebenen Befestigungsvorrichtung möglich ist, Sitze mit Armlehnen
oder gewöhnliche Sitze in der gewünschten Größe und die verschiedenen Halteteile in Serienproduktion herzustellen,
und die verschiedensten Anpassungsmögliohkeiten im Zusammenbau und im Demontieren bei Verwendung der Profil-
j stangen und ähnlichem zu erreichen, wobei mit den Ersatzmöglichkeiten
der Profilstangen und einer eventuellen Abänderung der Anzahl der Sitze man sogar, als andere Verwendung
für Sitze verschiedener Abmessungen, auch noch weitere Möglichkeiten auch in der Abänderung im gegensei-
- 9 -209834/0775
tigen Zwischenraum vorsehen kann. Auch die Verankerungsteile
9 können alle ähnlich und in verschiedenen Stellungen angeordnet sein, entsprechend den Lageerfordernissen im
Abteil.
Ebenso können andere Teile wie Rücklehnen-Neigungsvorrichtungen, Sicherheitsgurte und ähnliches an den Profilstangen
befestigt werden.
Die Zeichnung stellt nur eine Ausführungsform der
Erfindung im Beispiel dar, das jedoch in Form und Anordnung abgeändert werden kann, ohne von der Grundidee der Erfindung
abzugehen.
- Io -
ORfQiNAL /NSPBCTED
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Claims (6)
1. ) Befestigungsvorriohtung für Einzel- oder Mehrfachsitze,
insbesondere für Plugzeuge und dgl., gekennzeichnet durch ein Paar von Profilstangen (7), an
denen einerseits die Verankerungsteile (9) am Abteilboden (3) od.dgl. und andererseits die Auflager (lo) der Sitze (5)
od.dgl. jeweils in Längsrichtung der Profilstangen verstellbar und unabhängig voneinander befestigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilstangen (7) Längsnuten (7A) haben, entlang denen die Verankerungsteile (9) bzw. die
Sitzauflager (lo) od.dgl. verschoben und festgelegt werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilstange (7) Längsnuten (7A) hat, die Unterschnitte bilden, in denen Gleitstücke verschiebbar
und gegen die Untersohnitte mittels Schrauben festklemmbar
sind, die mit den Verankerungsteilen (9) und den Sitzauflagern (Io) verbunden sind, um diese am Profil festzulegen.
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4. Vorrichtung nach Anspruch j5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsteile (9) und Sitzauflager
(Io) schalenartig ausgebildet sind und durch das Anpressen der vGleitstücke gegen die Unterschnitte, die in
den Längsnuten ausgebildet sind, gegen die Außenfläche der Profilstangen festgeklemmt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch g ekennzeichnet,
daß jede Profilstange (7) röhrenförmig, insbesondere und vorteilhafterweise mit Kreisquerschnitt
ausgebildet ist, und Einbuchtungen, die die Form von im Querschnitt einander gegenüberliegenden Schwalbenschwanznuten
haben, aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (12), die im Querschnitt
der Form der Längsnuten entsprechen, in Leichtbauweise ausgeführt
sind und mit Versteifungsrippen versehen sind, die quer zu dem an den Seltenflächen der Längsnut anliegenden
Wänden des Gleitstückes verlaufen.
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