DE2203775B2 - Vorrichtung zum konditionieren eines baeckereigaerschrankes mit einer luftumwaelzeinrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum konditionieren eines baeckereigaerschrankes mit einer luftumwaelzeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Konditionieren eines Gärschrankes nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Es ist bekannt, daß Gärschränke dieser Art, wenn sie in Bäckereien eingesetzt werden, dazu bestimmt sind,
das Aufgehenlassen von Teigmasse zu unterbrechen, zu verlangsamen, aufrechtzuerhalten oder zu beschleunigen.
Es sind Gärschränke der eingangs genannten Art bekannt (DT-AS 14 32 973), bei denen eine Kühleinrichtung
und eine Heizeinrichtung vorgesehen sind, um das Gären von Teigstücken zu verhindern oder herbeizuführen.
Bei der bekannten Bauart ist die Anordnung so getroffen, daß die Kühleinrichtung eingeschaltet ist,
wenn die Heizeinrichtung ausgeschaltet ist. Mit Hilfe eines Thermostaten wird dann die Temperatur über eine
Automatik geregelt. Werden die Teigstücke daher bei niedriger Temperatur aufbewahrt, was mehrere Stunden
dauern kann, bleibt die Heizeinrichtung ausgeschaltet und die gewünschte Kälte kann nur durch die
Kühleinrichtung erreicht werden. Ist die Zeit zur Aufbewahrung bei niedriger Temperatur abgelaufen,
wird über ein Zeitschaltwerk die Kühleinrichtung abgeschaltet und die Heizeinrichtung eingeschaltet. Der
gewünschte Wärmewert kann dann nur durch die Wirkung der von dem Thermostaten gesteuerten
Heizeinrichtung annähernd eingehalten werden. Bei dieser Bauart können die eingestellten Temperaturen
um mehrere Grade von den wirklich im Inneren des Schrankes herrschenden Temperaturen abweichen, da
die Thermostatsteuerung nicht genau genug ist. Zum anderen ist es mit den bekannten Einrichtungen auch
nicht möglich, die gewünschten Temperaturen sowohl während der Kaltlagerung als auch während der Phase
bei erhöhter Temperatur exakt einzuhalten, weil die jeweiligen Einschaltvorgänge für das Kälteaggregat
bzw. für die Heizung nur dann ausgelöst werden, wenn die Temperaluren über bzw. unter dem gewünschten
Wert liegen. Das Aufgehenlassen der Teigmasse kann daher nicht unter den gewünschten Bedingungen
ablaufen, was z. B. der Qualität von Brot oder anderer Backwaren schadet. Eine andere Unzulänglichkeit
entsteht aus der Trennung der elektrischen Kreise zum Kühlen und zum Heizen. Wenn man auf den Heizkreis
übergeht, während der Kühlkreis abgeschaltet ist, kann die Temperatur zum Aufgehenlassen nur durch
abwechselnde Einschalt- und Ausschaltperioden der Vorrichtung zum Heizen bestimmt werden. Daraus
w) ergibt sich, daß die gewünschte Temperatur zum Aufgehenlassen nicht erreicht werden kann, wenn
beispielsweise die Temperatur im Aufsteüungsraum des
Gärschrankes schon oberhalb der Temperatur liegt, die man für das Innere dieses Schrankes wünscht. In diesem
hr) Fall wird die innere Temperatur des Gärschrankes
höher alb die gewünschte sein und konstant wachsen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Gärschrank der eingangs genannten Art so
■ β die Temperaturen unabhängig von der
^'!"temperatur jederzeit exakt eingehalten
Umgeb^1 ' η und zwar sowohl wahrend des
werden κοηπ ^. niedrjger Temperatur als auch
AulbeWHa5eCs Garens bei erhöhter Temperatur.
währendae» gemäß der Erfindung uurch Gie
Diese Aufgabe ^b Ansp,lirhes 1 aufgeführten
im Kennz '
Merkm?e flic!eS Ausgestaltung wird erreich,, daß die
Merkm?e flic!eS Ausgestaltung wird erreich,, daß die
DurC >, Tpmoenmir sowohl beim Aufbewahren bei
eingestellte κ ν ^ auch wiihrcnd dcs Gärens bei
niedr,!ger Temperatur sehr genau eingehalten werden
erhöhter ic"l.{ sowohl die Heizeinrichtung als auch
kann, da Jf^" eingeschaltet werden kann. Sinkt
dic Kühleinrichtung^^ ^ Aufbewahrungszcil bei „
die Temper* ^ . deinem Gru;,d unter die
niednge TemPer ra(ur ^ ^ ^ Hcize(nnchtung
eingeStVo rineeschaltet. um den gewünschten Temperakurzzeitig01"1= , ln ähnlicner Weise wird während
turwert ein7^ c. rTemperaturerhöhung automatisch zn
derGMrZF läßt 'ich durch diese Ausgestaltung die
gekühlt. Μ tur äuBersl genau einhalten, so
gewünschte lemp ^ herzuste,lcnden
^ S1Ch aU entlieh verbessern läßt.
,se wird bei der neuen Vorrichtung der
,r der einerseits zwei Ausgänge, einen zum Heizeinrichtung und einen zum Steuern der
μ -„richtung und andererseits einen Eingang besitzt,
ihleinnchtunt, elektrischen Spannung
anWfC '"η iie ν" dem Temperaturfühlelemen, *»
angelegt sind bistabilen im wesentlichen
hfrk0HmnmKippschal,ungen gebildet, deren elektrische
weiteren Mittel zum gegenseiti-I1
die beispielsweise von einem
^ienܰEnf S'd^virnchtung zum Kondition.- «
VOrleSann ng eiler vorgesehen, an dessen Klemren eH
> vordem Tcmpcraturfühlelement kommende
men die vondtm ν Potentiometer enthält,
Spannung geful· r und ^ Schrankes
dem
. kommende Spannung an den
dem
sein, das i
den dem
i „. t eine teilweise aufgebrochene, perspektiv:,che
Ansicht einer Vorrichtung zum Konditionieren,
F ig. 2 eine Ausführungsform der elektrischen Schaltung
der Vorrichtung zum Konditionieren.
Die von der Fig. 1 gezeigte Vorrichtung zum Konditionieren wird in dem oberen Teil eines nicht
dargestellten Gärschrankes angeordnet Deshalb kann seine Umhüllung 1 von diesem oberen Teil gebildet
werden. Die Vorrichtung zum Konditionieren enthalt im Inneren der Umhüllung 1 zwei Ventilatoren 2 und 3,
einen Verdampfer 4 eines Kältegerätes und Herzwiderstände 5 Die Ventilatoren 2 und 3 blasen Luft, die, sei es
nach einem Kühlen infolge eines Durchströmens des Verdampfers 4, sei es nach einem Heizen infolge eines
Durchströmens der Heizwiderstände 5, mit Hilfe eines Umlenkbleches 6 in eine Düse 7 geschickt wird, die mit
einem Umfangsmantel des Gärschrankes in Verbindung
steht welcher von hinten an die Ventilatoren 2 und,J
wieder angrenzt. Dieser Mantel kann sich über die
seitlichen und unteren Wände des Gärschrankes erstrecken. .
Die Antriebsmotoren der Ventilatoren 2 und 3 und die Gruppe des Kompressorsatzes 8 des Kältegerates
(ebenso wie ihre Steuerorgane und die der Heizwiderstände
5, die elektrische Versorgung usw.) sind durch ein nicht dargestelltes Gitter abgedeckt und von dem
Verdampfer 4 und den Heizwiderständen 5 durch eine geneigte Wand 9 abgetrennt, die das Ausstromen der
von dem Mantel kommenden und zu den Ventilatoren Belangenden Luft begünstigt. Eine von einem Hygrostaicn
11 gesteuerte Befeuchtungseinrichtung10 ist auf der
Wand 9 befestigt. Eine Frischlufteintrittsöffnung 13 ist in
Nachbarschaft der Ventilatoren 2 und 3 vorgesehen.
Eine Schalttafel 12 ist auf der Vorderseite des Schrankes angebracht. Diese Schalttafel enthält unter
anderem eine Skalenscheibe 7 eines clektns^n
Thermometers, ein Steuerorgan p, eines das ^^
chcn des Aufgehenlassens kontrollierenden Potentuv
meters P1, das Steuerorgan p* eines das ^u gehenlassen
kontrollierenden Potentiometers P« und das ^m-ror
gan m eines Uhrwerkes M, das die für das Aufgehen lassen gewünschte Unterbrechungszeit anzeigur^se
Organe befinden sich in der in F1 g. 2 gezeigten
elektrischen Schaltung. .
Der in dieser Figur gezeigte Schaltp an enthaltenen
Net/.transformator, dessen Pnmarspule Th von den
Net/ versorgt ist und dessen zwei Sekundarspulen Ih1
undVr, dazu bestimmt sind, jeweils die Spulen RL und
RL2 zweier Schalter über Thyristoren 7y, und 7>-mü
die verschiedenen elektronischen Elemen e der SchalinniT
7,i versorgen Wie man in der Folge stnen wira.
' Se rtdeCrTgdie Spule RK1 angeschlossene Sc. aUer
die Hei/widerstände 5, während der an die Spue KL2
Her die Widerstände R7 und R1 Ln,\nal^l^_t „ηΗ
beidseits von einem Ρο«^101"""..''.^^'^^«:
zwischen den negativen Polen der Brücke D1 und dem
dieser Brücke D\ entgegengesetzten Ende der Brücke Ri. P\. Ri angeschlossen ist. Ein Filterkondensator Ci,
der parallel zu der Brücke R2. Pi, R>
angeordnet ist, vollendet die Filterung der Wechselspannungen und sichert das Entkoppeln.
Das Messen der in dem Inneren des Gärschrankes herrschenden Temperatur erfolgt mit einem Widerstand
/?7 mit negativen Temperaturkoeffizienten, der in
einem Zweig einer Wheatstonebrücke angeordnet ist, deren übrige Zweige von Widerständen W4, W5 und Rb
gebildet werden. Ein Milliamperemeter T, das als Thermometer dient und zu diesem Zweck in ''C
eingeteilt ist, ist einerseits zwischen den gemeinsamen Punkten von W4 und R-, und andererseits von Rb und Ri
angeschlossen. Die Wheatstonebrücke ist mit der Seite des den Widerständen W4 und Rt gemeinsamen Punktes
an den Plus-Pol von D\ und mit der Seite des den Widerständen W5 und Ri gemeinsamen Punktes an den
Minuspol von D\ angeschlossen. In dem R$ enthaltenden
Zweig der Brücke ist ein Potentiometer Pi angeordnet,
das den Abgleich der Brücke bei (FC gestattet. Darüber hinaus ist zwischen dem gemeinsamen Punkt von R* und
Rb und dem Plus-Pol von D\ ein Potentiometer Pi
angeordnet, das das Einstellen des Maximalausschlages des Milliamperemeters Tbei 3O0C sicherstellt, indem es
auf den Hauptstrom der Brücke einwirkt. Dioden D3 und Qi schützen das Milliamperemeter gegen zufällige
Überspannungen.
Der Rb und Ri gemeinsame Punkt ist über einen
Widerstand R*, der für die Korrektur der Temperaturabweichung
bestimmt ist, an die Basis eines npn-Transistors Ti angeschlossen, der in einer Emitter-Folger-Schaltung
angeordnet ist. Der Kollektor dieses Transistors ist an den Plus-Pol von Di angeschlossen, während
sein Emitter mit dem Minus-Pol von Di sei es durch die Kette der Potentiometer P4, /'5 und Pb oder sei es durch
die Kette der Potentiometer Pi, P» und P9 entsprechend
der StcHup." eines Umschalters CV verbunden ist der
von dem Uhrwerk Mgesteuert wird. Die Kette Pt, P·,, Pt,
ist zum Steuern der Temperatur des Schrankes zwischen 0cC und 12°C (Unterbrechen des Aufgehenlassens)
bestimmt, während die Kette Pi, P», Pq einer
Temperaturregelung des Schrankes zwischen 1O0C und
30"C (Kontrolle des Aufgehcnlassens) entspricht. Die
Potentiometer P4, P1, und Pi. Ai bilden die Regelgrenzen
für P-, und /'„.
Auf diese Weise kann die Spannung an den Klemmen von R; entweder an die Klemmen der Kette P4, Ps. Pb
oder an die Klemmen der Kette P1, P8, Pn angelegt
werden.
Die Potentiometer P, und P« sind diejenigen, deren
Steuerorgan*.· «s, /*·., die auf ihren betreifenden Schieber
wirken, von außen an der Schalttafel 12 zugänglicn sind.
Die Schieber der Potentiometer Ps und P« sind über
Dioden Ds und Dh tind einen gemeinsamen Widerstand
Wn an die Basis eines npn-Transistors 74 angeschlossen.
Eine Widerstandsbrückc, die den Widerstand Rv, einen
Widerstand Wmund einen Widerstand Wn mit negativem
Teinperaturkocffizientcn enthält, (der außerhalb des
gekühlten Schrankes aber innerhalb der Umhüllung 1 angeordnet ist) stellt ei nc weitere Korrektur der
thermischen Abweichung sicher.
Der Emitter von 74 ist mit dem Minus-Pol von D, über
einen Widerstand Wi.. verbunden, wobei dieser Widerstand
und der Transistoi 7j eine I rennstufc bilden, die
da/u bestimmt ist, die Mi die Funktion von zwei bistabilen kim>">i'haltiiM)!en ei loidei liehe Energie /u
liefern, die quer zu einem Schaltkreis mit schwacher Ausgangsimpedanz und, um jede Rückkopplung zu
verhindern, einen Diskriminator bilden.
Die Kippschaltung Bi besitzt zwei npn-Transistoren
T5 und Tb. deren Kollektoren an den Plus-Pol von D\ mit
Widerständen Wi? und W|q angeschlossen sind und deren
Emitter miteinander verbunden sind. Ebenso besitzt die Kippschaltung B2 zwei npn-Transistoren Ti und 7»,
deren Kollektoren an den Plus-Pol von Di mit Widerständen Wis und W22 angeschlossen sind und deren
Emitter miteinander verbunden sind.
Der Emitter des Transistors T4 ist an die Basis des
Transistors T3 mit einem Widerstand Wn und an die
Basis des Transistors Ti mit einem Widerstand Wh
angeschlossen. Außerdem sind die Basen der Transistoren Ti und Ti durch eine Serienschaltung von
Widerständen Wisund Wu, und eines Potentiometers Pm
verbunden, das durch die Widerstände eingerahmt wird. Der Schieber dieses Potentiometers ist an den
Minus-Pol von Di angeschlossen.
Die Kippschaltungen B\ und B^ sind elektrisch gleich
und in ihrer Funktion durch die zwei Widerstandsbrükken Wo, W|5, Anteil von Pi0 für By und Wi4, Wi6, Anteil von
Ρίο für B2 verschieden. Das Potentiometer Pio erlaubt die
Beziehungen der Widerstände der Kippschaltungen umzukehren und folglich eine kontinuierliche Regelung
der Empfindlichkeit dieser Kippschaltungen (Streuung der Charakteristiken der Transistoren) und des Abgleichbereichcs
zu erhalten. Kondensatoren Cy und G
mit großer Kapazität verbinden die Emitter von T-, und
Ti mit dem Schieber des Potentiometers Pi0. Diese
Kondensatoren verbessern die Stabilität der Funktion der Kippschaltungen und begünstigen die Feinheit ihres
Anstoßens oder Triggerns.
Widerstände W20 und W21 sind zwischen den Emittern
der Transistoren Th und T« und dem Schieber des
Potentiometers Pio angeordnet. Die Größe dieser
Widerstände ist relativ gering, um auf diese Weise die Feinheit des ,Anstoßens oder des Tnoticrns der
Kippschaltungen zu verbessern.
Außerdem ist der Kollektor von Ts an die Basis von 7i,
mit einem Widersland #2« angeschlossen, während die
Basis von Tb an den Schieber des Potentiometers Pm
durch eine Parallelschaltung eines Widerstandes W2s und
eines Kondensators Cs angeschlossen ist. In gleicher
Weise ist der Kollektor von 7? mit der Basis von 7b über
einen Widerstand W2; verbunden, während die Basis von
7"» über eine Parallelschaltung eines Widerstandes /?.·,
und eines Kondensators Cl an das Potentiometer angeschlossen ist. Außer der Beteiligung von W;4 und W.-r
an der Funktion der Kippschaltungen fli und B: bilden
W24 und O, einerseits und W27 und Cl andererseits
Tiefpaßfilter, deren Aufgabe es ist, Rückwirkungen umgebender, elektrischer Schaltunvcn (durch induktive
">■> Kopplung und durch gemeinsame Impedanzen) zu vermeiden.
Der Kollektor von 7i, ist über einen Widerstand R.-<
mit der Basis eines npr-Transistors Il verbunden,
dessen Kollektor an dem Plus-Pol von Di und dessen
wi Emitter an das Tor eines, Thyristors 7Yi über einen
Widerstand Ru angeschlossen ist. Ein Kondensator ( ,·
verbindet die Basis von 7.Ί mil dem Schieber von /V>
Auf diese Weise steuern der Transistor Ta und der 1 liyristor
7Vi die Spule W/.| und die Hci/widerslände S. Pci
1·'· Transistor 7i( ist in Emiiter-Folgersehaltunj! angi-urdnet.
Er sichert eine einwandfreie Versorgung lies Tors des
Thyristors 7Ί,, während Wi.. den Torstnnn begrenz 1
Der Widerstand W.M und der Kondensate! ( '.· hiMen
einen Tiefpaßfilter, der die Wirkung des Filters R24, C5
vervollständigt.
Der Kollektor von T8 ist über einen Widerstand Rn an
die Basis eines npn-Umkehrtransistors T\0 angeschlossen,
dessen Kollektor mit dem Plus-Pol von D\ über r,
einen Widerstand /?3o und dessen Emitter an den
Schieber des Potentiometers Piο angeschlossen sind. Ein
zu einem Widerstand R29 paralleler Kondensator Ce
verbindet die Basis von Tio mit dem Schieber des Potentiometers Pio. Der Kollektor von Ti0 ist an die
Basis eines npn-Transistors Tu mit einem Widerstand /?ji angeschlossen, wobei dieser Transistor das Tor des
Thyristors Ty2 durch den Widerstand Λ33 steuert.
Der Transistor Tw und der Thyristor Th2 steuern das
Kältegerät 4, 8, während der Transistor 71o wieder die
Funktion der Kippschaltung B2 herstellt, die entgegengesetzt
zu der Kippschaltung Si ist. Der Kondensator Ce
spielt dieselbe Rolle wie der Kondensator C7. Kondensatoren
Cs und Cio filtern die an den Klemmen von RL\
und RL2 auftretenden Spannungen.
Durch eine urspüngliche, korrekte Regelung von Pio
befinden sich die Heizwiderstände 5 und das Kältegerät 4,8 in Ruhestellung. Für diese Regelung ist T5 blockiert,
Tb leitet, T9 blockiert und Ty\ ist blockiert, während T1
leitet, Ts blockiert ist, Ti0 leitet, Ti 1 und Ty2 blockiert sind.
Wenn man das Aufgehenlassen von in dem Schrank befindlichen Gegenständen aus Teig während einer
bestimmten Anzahl von Stunden unterbrechen will, so stellt man diese Anzahl auf dem Steuerorgan m ein. Das
Uhrwerk M steuert dann den Umschalter CI, damit dieser den Emitter von T3 mit der Kette P4, P5, Pe
verbindet. Die Größe dieser Elemente erlaubt die Temperatur des Schrankes zwischen 00C und 120C zu
regeln. Zusätzlich stellt man mit dem Steuerorgan p5 des
Potentiometers P5 die Temperatur, beispielsweise 60C, ein, die für diese Unterbrechung gewünscht ist. Daraus
folgt dann, wenn die innere Temperatur des Schrankes über 6° C ist, daß das Potential an dem gemeinsamen
Punkt von /?u und R\t, sieh aufgrund der Verbindung D5,
R9, T4 vermindert. Als Folge unterbricht sich T7,
während T8, T)o, Tn und Ty2 ihren Zustand ändern. Die
Spule RL2 wird versorgt und das Kältegerät 4, 8 in
Betrieb genommen. Wenn die Temperatur des Schrankes beim Fallen die eingestellte Temperatur erreicht, ist
das abgeglichene Potential an der Basis des Transistors T7 wieder hergestellt und das Kühlgerät 4,8 schaltet sich
aus. Entsprechend dem gleichen Vorgang wird jede Vermehrung der Temperatur im Inneren des Gärschrankes
von neuem ein Einschalten des Kühlgerätes 4, 8 nach sich ziehen.
Wenn die auf dem Uhrwerk M eingestellte Zeit abgelaufen ist, schaltet dieses den Umschalter Cl um,
der dann den Emitter von T3 mit der Kette P7. P8, Ps
verbindet. Die Größe dieser Elemente erlaubt die Temperatur des Schrankes von 10° C bis 3O0C zu regeln.
Wenn eine Temperatur, beispielsweise 15° C, mit dem
Steuerorgan p» des Potentiometers P8 eingestellt
worden ist, so ergibt sich daraus, daß das Potential an dem gemeinsamen Punkt von Rm und R\$ über dem liegt,
bei welchem er abgeglichen ist. Als Folge beginnt T5 zu
leiten, während Tb, T9 und Ty, ihren Zustand ändern. Die
Spule RL\ wird versorgt und steuert die Heizwiderstände 5. Wenn die Temperatur beim Ansteigen von 60C die
eingestellte Temperatur von 15° C erreicht, so ist das
abgeglichene Potential an der Basis des Transistors T5 wieder hergestellt und die Heizwiderstände werden
abgetrennt.
Jede Verminderung der Temperatur von dieser eingestellten Temperatur aus ruft in entsprechender
Weise denselben Ablauf einer Versorgung der Heizwiderstände hervor. Umgekehrt ruft jedes Ansteigen
der Temperatur von der eingestellten Temperatur aus (hervorgerufen beispielsweise dadurch, daß die Temperatur
des Raumes, in welchem der Schrank aufgestellt ist, über der eingestellten Temperatur liegt) da;
Einschalten in der bereits oben aufgeheizten Weise de; Kühlgerätes 4,8 hervor.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Konditionieren eines Bäckerei-Gärschrankes mit einer Luftumwälzeinrichtung,
einer Heizeinrichtung und einer Kühleinrichtung, die mit einem Zeitschaltwerk und/oder einer auf einen
vorgegebenen Wert einstellbaren elektrischen Regeleinrichtung einstellbar und regelbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß ein im Schrankinneren
befindlicher Temperaturfühler (R7) in einer Schaltung zum Erzeugen einer temperaturabhängige
Spannung angeordnet ist, die über einen einstellbaren Spannungsteiler (P* bis Pq) und einen
mit einem Zeitschaltwerk (M) gesteuerten Schalter (Cl) an einen Diskriminator angelegt ist, der bei
einer einer Temperaturverminderung entsprechenden Spannungsänderung die Heizeinrichtung (5) und
bei einer entgegengerichteten Spannungsänderung die Kühleinrichtung (4,8) einschaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator von zwei bistabilen,
im wesentlichen gleichen Kippschaltungen (Bu Bi) gebildet ist, deren elektrische Zustände zu jedem
Augenblick entgegengesetzt sind und von denen eine die Heizeinrichtung (5) und die andere die
Kühleinrichtung (4, 8) steuert, wobei die Eingänge (Ts, Τ5) dieser Kippschaltungen miteinander verbunden
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator Mittel (Pia) zum
gegenseitigen Abgleichen der Kippschaltung (B\, Bi)
enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannungsteiler (Ps, P*,, Pb\ Pt, P»,
Pq) vorgesehen ist, zu dessen Klemmen die von dem
Tcmperaturfühlelement (Ri) kommende Spannung geführt ist und der ein Potentiometer (P%, Pb) enthält,
dessen Schieberstellung die im Innern des Schrankes gewünschte Temperatur einstellt, während die
zwischen dem Schieber und dem Ende des Spannungsteilers abgegriffene Spannung den Eingang
(Τ*) des Diskriminators versorgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spannungsteiler (Pi,, P5, P6; Ρη, Ρ»,
Pi)) vorgesehen sind, die parallel angeordnet und mit
einem Umschalter (Cl) umschaltbar sind, damit die von dem Fühlelement (Ri) kommende Spannung an
den einen oder den anderen angelegt wird, wobei einer der Spannungsteiler den Temperaturen zum
Blockieren des Aufgehenlassens und der andere dem Aufgehenlassen entspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (Cl) mit einem
Uhrwerk (M) betätigbar ist, das in eingeschaltetem Zustand die von dem Fühlelement (R?) kommende
Spannung an den dem Blockieren des Aufgehenlassens entsprechenden Spannungsteiler und in abgeschaltetem
Zustand an den dem Aufgehenlassen entsprechenden Spannungsteiler anlegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tcmperaturfühlelement
(R7) in eine Wheatstonebrücke geschaltet ist, in deren Diagonale ein in 0C eingeteiltes
Milliamperemeter (Tjgeschaltet ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber der
Potentiometer (P% P8) beider Spannungsteiler an
den Eingang (T*) des Diskriminators mit Dioden (D^
Db) angeschlossen sind, die Verbindungen zwischen
den Spannungsteilern (Pa, P5, P6; Pi, Ps, Pq)
vermeiden.
9. Vorrichtung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Temperaturfühlelement
ein temperaturabhängiger Widerstand (Ri) ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| DE2203775A1 DE2203775A1 (de) | 1972-10-05 |
| DE2203775B2 true DE2203775B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE2203775C3 DE2203775C3 (de) | 1978-08-24 |
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| NL (1) | NL7200740A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3204130A1 (de) * | 1982-02-06 | 1983-08-11 | Peter 7600 Offenburg Huber | Bad- und umwaelzthermostat |
| DE3525455A1 (de) * | 1985-07-17 | 1987-01-29 | Helmut Haiges | Gaertemperatur-regelgeraet |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2501471B1 (fr) * | 1981-03-16 | 1986-05-23 | Pont P | Dispositif de commande d'une chambre de fermentation pour boulangerie |
| NL191047C (nl) * | 1983-02-25 | 1995-01-02 | Tramafi Ag | Deegconditioneringsinrichting met in het bijzonder een geoptimaliseerde temperatuurregeling in de conditioneerkamer gedurende het tempereren en rijzen. |
| FR2676798B1 (fr) * | 1991-05-22 | 1994-09-02 | Mecatronic S | Dispositif de regulation de temperature, notamment pour enceinte de conservation, du genre cave a vin. |
-
1971
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- 1971-12-29 BE BE777494A patent/BE777494A/xx unknown
- 1971-12-31 IT IT33231/71A patent/IT944657B/it active
-
1972
- 1972-01-05 CH CH11772A patent/CH544499A/fr not_active IP Right Cessation
- 1972-01-19 NL NL7200740A patent/NL7200740A/xx unknown
- 1972-01-24 ES ES399138A patent/ES399138A1/es not_active Expired
- 1972-01-27 DE DE2203775A patent/DE2203775C3/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE777494A (fr) | 1972-04-17 |
| DE2203775A1 (de) | 1972-10-05 |
| FR2123788A5 (en) | 1972-09-15 |
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| NL7200740A (de) | 1972-08-03 |
| CH544499A (fr) | 1973-11-30 |
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