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DE2203775B2 - Vorrichtung zum konditionieren eines baeckereigaerschrankes mit einer luftumwaelzeinrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum konditionieren eines baeckereigaerschrankes mit einer luftumwaelzeinrichtung

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DE2203775B2
DE2203775B2 DE19722203775 DE2203775A DE2203775B2 DE 2203775 B2 DE2203775 B2 DE 2203775B2 DE 19722203775 DE19722203775 DE 19722203775 DE 2203775 A DE2203775 A DE 2203775A DE 2203775 B2 DE2203775 B2 DE 2203775B2
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DE
Germany
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voltage
temperature
discriminator
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flip
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DE19722203775
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English (en)
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DE2203775A1 (de
DE2203775C3 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Bouton, Michel Henri Roger, Essonne; Briquet, Edouard Albert; Pouleau, Jean Marie; Paris; (Frankreich)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Bouton, Michel Henri Roger, Essonne; Briquet, Edouard Albert; Pouleau, Jean Marie; Paris; (Frankreich) filed Critical Bouton, Michel Henri Roger, Essonne; Briquet, Edouard Albert; Pouleau, Jean Marie; Paris; (Frankreich)
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Publication of DE2203775B2 publication Critical patent/DE2203775B2/de
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Publication of DE2203775C3 publication Critical patent/DE2203775C3/de
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C13/00Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • G05D23/1912Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device whose output amplitude can take more than two discrete values
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/24Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Konditionieren eines Gärschrankes nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist bekannt, daß Gärschränke dieser Art, wenn sie in Bäckereien eingesetzt werden, dazu bestimmt sind, das Aufgehenlassen von Teigmasse zu unterbrechen, zu verlangsamen, aufrechtzuerhalten oder zu beschleunigen. Es sind Gärschränke der eingangs genannten Art bekannt (DT-AS 14 32 973), bei denen eine Kühleinrichtung und eine Heizeinrichtung vorgesehen sind, um das Gären von Teigstücken zu verhindern oder herbeizuführen. Bei der bekannten Bauart ist die Anordnung so getroffen, daß die Kühleinrichtung eingeschaltet ist, wenn die Heizeinrichtung ausgeschaltet ist. Mit Hilfe eines Thermostaten wird dann die Temperatur über eine Automatik geregelt. Werden die Teigstücke daher bei niedriger Temperatur aufbewahrt, was mehrere Stunden dauern kann, bleibt die Heizeinrichtung ausgeschaltet und die gewünschte Kälte kann nur durch die Kühleinrichtung erreicht werden. Ist die Zeit zur Aufbewahrung bei niedriger Temperatur abgelaufen, wird über ein Zeitschaltwerk die Kühleinrichtung abgeschaltet und die Heizeinrichtung eingeschaltet. Der gewünschte Wärmewert kann dann nur durch die Wirkung der von dem Thermostaten gesteuerten Heizeinrichtung annähernd eingehalten werden. Bei dieser Bauart können die eingestellten Temperaturen um mehrere Grade von den wirklich im Inneren des Schrankes herrschenden Temperaturen abweichen, da die Thermostatsteuerung nicht genau genug ist. Zum anderen ist es mit den bekannten Einrichtungen auch nicht möglich, die gewünschten Temperaturen sowohl während der Kaltlagerung als auch während der Phase bei erhöhter Temperatur exakt einzuhalten, weil die jeweiligen Einschaltvorgänge für das Kälteaggregat bzw. für die Heizung nur dann ausgelöst werden, wenn die Temperaluren über bzw. unter dem gewünschten Wert liegen. Das Aufgehenlassen der Teigmasse kann daher nicht unter den gewünschten Bedingungen ablaufen, was z. B. der Qualität von Brot oder anderer Backwaren schadet. Eine andere Unzulänglichkeit entsteht aus der Trennung der elektrischen Kreise zum Kühlen und zum Heizen. Wenn man auf den Heizkreis übergeht, während der Kühlkreis abgeschaltet ist, kann die Temperatur zum Aufgehenlassen nur durch abwechselnde Einschalt- und Ausschaltperioden der Vorrichtung zum Heizen bestimmt werden. Daraus
w) ergibt sich, daß die gewünschte Temperatur zum Aufgehenlassen nicht erreicht werden kann, wenn beispielsweise die Temperatur im Aufsteüungsraum des Gärschrankes schon oberhalb der Temperatur liegt, die man für das Innere dieses Schrankes wünscht. In diesem
hr) Fall wird die innere Temperatur des Gärschrankes höher alb die gewünschte sein und konstant wachsen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Gärschrank der eingangs genannten Art so
■ β die Temperaturen unabhängig von der ^'!"temperatur jederzeit exakt eingehalten Umgeb^1 ' η und zwar sowohl wahrend des werden κοηπ ^. niedrjger Temperatur als auch AulbeWHa5eCs Garens bei erhöhter Temperatur. währendae» gemäß der Erfindung uurch Gie
Diese Aufgabe ^b Ansp,lirhes 1 aufgeführten im Kennz '
Merkm?e flic!eS Ausgestaltung wird erreich,, daß die
DurC >, Tpmoenmir sowohl beim Aufbewahren bei eingestellte κ ν ^ auch wiihrcnd dcs Gärens bei
niedr,!ger Temperatur sehr genau eingehalten werden erhöhter ic"l.{ sowohl die Heizeinrichtung als auch
kann, da Jf^" eingeschaltet werden kann. Sinkt dic Kühleinrichtung^^ ^ Aufbewahrungszcil bei
die Temper* ^ . deinem Gru;,d unter die
niednge TemPer ra(ur ^ ^ ^ Hcize(nnchtung
eingeStVo rineeschaltet. um den gewünschten Temperakurzzeitig01"1= , ln ähnlicner Weise wird während turwert ein7^ c. rTemperaturerhöhung automatisch zn derGMrZF läßt 'ich durch diese Ausgestaltung die gekühlt. Μ tur äuBersl genau einhalten, so
gewünschte lemp ^ herzuste,lcnden
^ S1Ch aU entlieh verbessern läßt.
,se wird bei der neuen Vorrichtung der ,r der einerseits zwei Ausgänge, einen zum Heizeinrichtung und einen zum Steuern der μ -„richtung und andererseits einen Eingang besitzt, ihleinnchtunt, elektrischen Spannung
anWfC '"η iie ν" dem Temperaturfühlelemen, *» angelegt sind bistabilen im wesentlichen
hfrk0HmnmKippschal,ungen gebildet, deren elektrische
weiteren Mittel zum gegenseiti-I1 die beispielsweise von einem
^ienܰEnf S'd^virnchtung zum Kondition.- «
VOrleSann ng eiler vorgesehen, an dessen Klemren eH > vordem Tcmpcraturfühlelement kommende men die vondtm ν Potentiometer enthält,
Spannung geful· r und ^ Schrankes
dem
. kommende Spannung an den
dem
sein, das i
den dem
i „. t eine teilweise aufgebrochene, perspektiv:,che Ansicht einer Vorrichtung zum Konditionieren,
F ig. 2 eine Ausführungsform der elektrischen Schaltung der Vorrichtung zum Konditionieren.
Die von der Fig. 1 gezeigte Vorrichtung zum Konditionieren wird in dem oberen Teil eines nicht dargestellten Gärschrankes angeordnet Deshalb kann seine Umhüllung 1 von diesem oberen Teil gebildet werden. Die Vorrichtung zum Konditionieren enthalt im Inneren der Umhüllung 1 zwei Ventilatoren 2 und 3, einen Verdampfer 4 eines Kältegerätes und Herzwiderstände 5 Die Ventilatoren 2 und 3 blasen Luft, die, sei es nach einem Kühlen infolge eines Durchströmens des Verdampfers 4, sei es nach einem Heizen infolge eines Durchströmens der Heizwiderstände 5, mit Hilfe eines Umlenkbleches 6 in eine Düse 7 geschickt wird, die mit einem Umfangsmantel des Gärschrankes in Verbindung steht welcher von hinten an die Ventilatoren 2 und,J wieder angrenzt. Dieser Mantel kann sich über die seitlichen und unteren Wände des Gärschrankes erstrecken. .
Die Antriebsmotoren der Ventilatoren 2 und 3 und die Gruppe des Kompressorsatzes 8 des Kältegerates (ebenso wie ihre Steuerorgane und die der Heizwiderstände 5, die elektrische Versorgung usw.) sind durch ein nicht dargestelltes Gitter abgedeckt und von dem Verdampfer 4 und den Heizwiderständen 5 durch eine geneigte Wand 9 abgetrennt, die das Ausstromen der von dem Mantel kommenden und zu den Ventilatoren Belangenden Luft begünstigt. Eine von einem Hygrostaicn 11 gesteuerte Befeuchtungseinrichtung10 ist auf der Wand 9 befestigt. Eine Frischlufteintrittsöffnung 13 ist in Nachbarschaft der Ventilatoren 2 und 3 vorgesehen.
Eine Schalttafel 12 ist auf der Vorderseite des Schrankes angebracht. Diese Schalttafel enthält unter anderem eine Skalenscheibe 7 eines clektns^n Thermometers, ein Steuerorgan p, eines das ^^ chcn des Aufgehenlassens kontrollierenden Potentuv meters P1, das Steuerorgan p* eines das ^u gehenlassen kontrollierenden Potentiometers P« und das ^m-ror gan m eines Uhrwerkes M, das die für das Aufgehen lassen gewünschte Unterbrechungszeit anzeigur^se Organe befinden sich in der in F1 g. 2 gezeigten elektrischen Schaltung. .
Der in dieser Figur gezeigte Schaltp an enthaltenen
Net/.transformator, dessen Pnmarspule Th von den Net/ versorgt ist und dessen zwei Sekundarspulen Ih1 undVr, dazu bestimmt sind, jeweils die Spulen RL und RL2 zweier Schalter über Thyristoren 7y, und 7>-mü die verschiedenen elektronischen Elemen e der SchalinniT 7,i versorgen Wie man in der Folge stnen wira. ' Se rtdeCrTgdie Spule RK1 angeschlossene Sc. aUer die Hei/widerstände 5, während der an die Spue KL2
Her die Widerstände R7 und R1 Ln,\nal^l^_tηΗ beidseits von einem Ρο«^101"""..''.^^'^^«:
zwischen den negativen Polen der Brücke D1 und dem dieser Brücke D\ entgegengesetzten Ende der Brücke Ri. P\. Ri angeschlossen ist. Ein Filterkondensator Ci, der parallel zu der Brücke R2. Pi, R> angeordnet ist, vollendet die Filterung der Wechselspannungen und sichert das Entkoppeln.
Das Messen der in dem Inneren des Gärschrankes herrschenden Temperatur erfolgt mit einem Widerstand /?7 mit negativen Temperaturkoeffizienten, der in einem Zweig einer Wheatstonebrücke angeordnet ist, deren übrige Zweige von Widerständen W4, W5 und Rb gebildet werden. Ein Milliamperemeter T, das als Thermometer dient und zu diesem Zweck in ''C eingeteilt ist, ist einerseits zwischen den gemeinsamen Punkten von W4 und R-, und andererseits von Rb und Ri angeschlossen. Die Wheatstonebrücke ist mit der Seite des den Widerständen W4 und Rt gemeinsamen Punktes an den Plus-Pol von D\ und mit der Seite des den Widerständen W5 und Ri gemeinsamen Punktes an den Minuspol von D\ angeschlossen. In dem R$ enthaltenden Zweig der Brücke ist ein Potentiometer Pi angeordnet, das den Abgleich der Brücke bei (FC gestattet. Darüber hinaus ist zwischen dem gemeinsamen Punkt von R* und Rb und dem Plus-Pol von D\ ein Potentiometer Pi angeordnet, das das Einstellen des Maximalausschlages des Milliamperemeters Tbei 3O0C sicherstellt, indem es auf den Hauptstrom der Brücke einwirkt. Dioden D3 und Qi schützen das Milliamperemeter gegen zufällige Überspannungen.
Der Rb und Ri gemeinsame Punkt ist über einen Widerstand R*, der für die Korrektur der Temperaturabweichung bestimmt ist, an die Basis eines npn-Transistors Ti angeschlossen, der in einer Emitter-Folger-Schaltung angeordnet ist. Der Kollektor dieses Transistors ist an den Plus-Pol von Di angeschlossen, während sein Emitter mit dem Minus-Pol von Di sei es durch die Kette der Potentiometer P4, /'5 und Pb oder sei es durch die Kette der Potentiometer Pi, P» und P9 entsprechend der StcHup." eines Umschalters CV verbunden ist der von dem Uhrwerk Mgesteuert wird. Die Kette Pt, P·,, Pt, ist zum Steuern der Temperatur des Schrankes zwischen 0cC und 12°C (Unterbrechen des Aufgehenlassens) bestimmt, während die Kette Pi, P», Pq einer Temperaturregelung des Schrankes zwischen 1O0C und 30"C (Kontrolle des Aufgehcnlassens) entspricht. Die Potentiometer P4, P1, und Pi. Ai bilden die Regelgrenzen für P-, und /'„.
Auf diese Weise kann die Spannung an den Klemmen von R; entweder an die Klemmen der Kette P4, Ps. Pb oder an die Klemmen der Kette P1, P8, Pn angelegt werden.
Die Potentiometer P, und P« sind diejenigen, deren Steuerorgan*.· «s, /*·., die auf ihren betreifenden Schieber wirken, von außen an der Schalttafel 12 zugänglicn sind. Die Schieber der Potentiometer Ps und P« sind über Dioden Ds und Dh tind einen gemeinsamen Widerstand Wn an die Basis eines npn-Transistors 74 angeschlossen. Eine Widerstandsbrückc, die den Widerstand Rv, einen Widerstand Wmund einen Widerstand Wn mit negativem Teinperaturkocffizientcn enthält, (der außerhalb des gekühlten Schrankes aber innerhalb der Umhüllung 1 angeordnet ist) stellt ei nc weitere Korrektur der thermischen Abweichung sicher.
Der Emitter von 74 ist mit dem Minus-Pol von D, über einen Widerstand Wi.. verbunden, wobei dieser Widerstand und der Transistoi 7j eine I rennstufc bilden, die da/u bestimmt ist, die Mi die Funktion von zwei bistabilen kim>">i'haltiiM)!en ei loidei liehe Energie /u liefern, die quer zu einem Schaltkreis mit schwacher Ausgangsimpedanz und, um jede Rückkopplung zu verhindern, einen Diskriminator bilden.
Die Kippschaltung Bi besitzt zwei npn-Transistoren T5 und Tb. deren Kollektoren an den Plus-Pol von D\ mit Widerständen Wi? und W|q angeschlossen sind und deren Emitter miteinander verbunden sind. Ebenso besitzt die Kippschaltung B2 zwei npn-Transistoren Ti und 7», deren Kollektoren an den Plus-Pol von Di mit Widerständen Wis und W22 angeschlossen sind und deren Emitter miteinander verbunden sind.
Der Emitter des Transistors T4 ist an die Basis des Transistors T3 mit einem Widerstand Wn und an die Basis des Transistors Ti mit einem Widerstand Wh angeschlossen. Außerdem sind die Basen der Transistoren Ti und Ti durch eine Serienschaltung von Widerständen Wisund Wu, und eines Potentiometers Pm verbunden, das durch die Widerstände eingerahmt wird. Der Schieber dieses Potentiometers ist an den Minus-Pol von Di angeschlossen.
Die Kippschaltungen B\ und B^ sind elektrisch gleich und in ihrer Funktion durch die zwei Widerstandsbrükken Wo, W|5, Anteil von Pi0 für By und Wi4, Wi6, Anteil von Ρίο für B2 verschieden. Das Potentiometer Pio erlaubt die Beziehungen der Widerstände der Kippschaltungen umzukehren und folglich eine kontinuierliche Regelung der Empfindlichkeit dieser Kippschaltungen (Streuung der Charakteristiken der Transistoren) und des Abgleichbereichcs zu erhalten. Kondensatoren Cy und G mit großer Kapazität verbinden die Emitter von T-, und Ti mit dem Schieber des Potentiometers Pi0. Diese Kondensatoren verbessern die Stabilität der Funktion der Kippschaltungen und begünstigen die Feinheit ihres Anstoßens oder Triggerns.
Widerstände W20 und W21 sind zwischen den Emittern der Transistoren Th und T« und dem Schieber des Potentiometers Pio angeordnet. Die Größe dieser Widerstände ist relativ gering, um auf diese Weise die Feinheit des ,Anstoßens oder des Tnoticrns der Kippschaltungen zu verbessern.
Außerdem ist der Kollektor von Ts an die Basis von 7i, mit einem Widersland #2« angeschlossen, während die Basis von Tb an den Schieber des Potentiometers Pm durch eine Parallelschaltung eines Widerstandes W2s und eines Kondensators Cs angeschlossen ist. In gleicher Weise ist der Kollektor von 7? mit der Basis von 7b über einen Widerstand W2; verbunden, während die Basis von 7"» über eine Parallelschaltung eines Widerstandes /?.·, und eines Kondensators Cl an das Potentiometer angeschlossen ist. Außer der Beteiligung von W;4 und W.-r an der Funktion der Kippschaltungen fli und B: bilden W24 und O, einerseits und W27 und Cl andererseits Tiefpaßfilter, deren Aufgabe es ist, Rückwirkungen umgebender, elektrischer Schaltunvcn (durch induktive
">■> Kopplung und durch gemeinsame Impedanzen) zu vermeiden.
Der Kollektor von 7i, ist über einen Widerstand R.-< mit der Basis eines npr-Transistors Il verbunden, dessen Kollektor an dem Plus-Pol von Di und dessen
wi Emitter an das Tor eines, Thyristors 7Yi über einen Widerstand Ru angeschlossen ist. Ein Kondensator ( ,· verbindet die Basis von 7.Ί mil dem Schieber von /V> Auf diese Weise steuern der Transistor Ta und der 1 liyristor 7Vi die Spule W/.| und die Hci/widerslände S. Pci
1·'· Transistor 7i( ist in Emiiter-Folgersehaltunj! angi-urdnet. Er sichert eine einwandfreie Versorgung lies Tors des Thyristors 7Ί,, während Wi.. den Torstnnn begrenz 1 Der Widerstand W.M und der Kondensate! ( '.· hiMen
einen Tiefpaßfilter, der die Wirkung des Filters R24, C5 vervollständigt.
Der Kollektor von T8 ist über einen Widerstand Rn an die Basis eines npn-Umkehrtransistors T\0 angeschlossen, dessen Kollektor mit dem Plus-Pol von D\ über r, einen Widerstand /?3o und dessen Emitter an den Schieber des Potentiometers Piο angeschlossen sind. Ein zu einem Widerstand R29 paralleler Kondensator Ce verbindet die Basis von Tio mit dem Schieber des Potentiometers Pio. Der Kollektor von Ti0 ist an die Basis eines npn-Transistors Tu mit einem Widerstand /?ji angeschlossen, wobei dieser Transistor das Tor des Thyristors Ty2 durch den Widerstand Λ33 steuert.
Der Transistor Tw und der Thyristor Th2 steuern das Kältegerät 4, 8, während der Transistor 71o wieder die Funktion der Kippschaltung B2 herstellt, die entgegengesetzt zu der Kippschaltung Si ist. Der Kondensator Ce spielt dieselbe Rolle wie der Kondensator C7. Kondensatoren Cs und Cio filtern die an den Klemmen von RL\ und RL2 auftretenden Spannungen.
Durch eine urspüngliche, korrekte Regelung von Pio befinden sich die Heizwiderstände 5 und das Kältegerät 4,8 in Ruhestellung. Für diese Regelung ist T5 blockiert, Tb leitet, T9 blockiert und Ty\ ist blockiert, während T1 leitet, Ts blockiert ist, Ti0 leitet, Ti 1 und Ty2 blockiert sind.
Wenn man das Aufgehenlassen von in dem Schrank befindlichen Gegenständen aus Teig während einer bestimmten Anzahl von Stunden unterbrechen will, so stellt man diese Anzahl auf dem Steuerorgan m ein. Das Uhrwerk M steuert dann den Umschalter CI, damit dieser den Emitter von T3 mit der Kette P4, P5, Pe verbindet. Die Größe dieser Elemente erlaubt die Temperatur des Schrankes zwischen 00C und 120C zu regeln. Zusätzlich stellt man mit dem Steuerorgan p5 des Potentiometers P5 die Temperatur, beispielsweise 60C, ein, die für diese Unterbrechung gewünscht ist. Daraus folgt dann, wenn die innere Temperatur des Schrankes über 6° C ist, daß das Potential an dem gemeinsamen Punkt von /?u und R\t, sieh aufgrund der Verbindung D5, R9, T4 vermindert. Als Folge unterbricht sich T7, während T8, T)o, Tn und Ty2 ihren Zustand ändern. Die Spule RL2 wird versorgt und das Kältegerät 4, 8 in Betrieb genommen. Wenn die Temperatur des Schrankes beim Fallen die eingestellte Temperatur erreicht, ist das abgeglichene Potential an der Basis des Transistors T7 wieder hergestellt und das Kühlgerät 4,8 schaltet sich aus. Entsprechend dem gleichen Vorgang wird jede Vermehrung der Temperatur im Inneren des Gärschrankes von neuem ein Einschalten des Kühlgerätes 4, 8 nach sich ziehen.
Wenn die auf dem Uhrwerk M eingestellte Zeit abgelaufen ist, schaltet dieses den Umschalter Cl um, der dann den Emitter von T3 mit der Kette P7. P8, Ps verbindet. Die Größe dieser Elemente erlaubt die Temperatur des Schrankes von 10° C bis 3O0C zu regeln. Wenn eine Temperatur, beispielsweise 15° C, mit dem Steuerorgan p» des Potentiometers P8 eingestellt worden ist, so ergibt sich daraus, daß das Potential an dem gemeinsamen Punkt von Rm und R\$ über dem liegt, bei welchem er abgeglichen ist. Als Folge beginnt T5 zu leiten, während Tb, T9 und Ty, ihren Zustand ändern. Die Spule RL\ wird versorgt und steuert die Heizwiderstände 5. Wenn die Temperatur beim Ansteigen von 60C die eingestellte Temperatur von 15° C erreicht, so ist das abgeglichene Potential an der Basis des Transistors T5 wieder hergestellt und die Heizwiderstände werden abgetrennt.
Jede Verminderung der Temperatur von dieser eingestellten Temperatur aus ruft in entsprechender Weise denselben Ablauf einer Versorgung der Heizwiderstände hervor. Umgekehrt ruft jedes Ansteigen der Temperatur von der eingestellten Temperatur aus (hervorgerufen beispielsweise dadurch, daß die Temperatur des Raumes, in welchem der Schrank aufgestellt ist, über der eingestellten Temperatur liegt) da; Einschalten in der bereits oben aufgeheizten Weise de; Kühlgerätes 4,8 hervor.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Konditionieren eines Bäckerei-Gärschrankes mit einer Luftumwälzeinrichtung, einer Heizeinrichtung und einer Kühleinrichtung, die mit einem Zeitschaltwerk und/oder einer auf einen vorgegebenen Wert einstellbaren elektrischen Regeleinrichtung einstellbar und regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Schrankinneren befindlicher Temperaturfühler (R7) in einer Schaltung zum Erzeugen einer temperaturabhängige Spannung angeordnet ist, die über einen einstellbaren Spannungsteiler (P* bis Pq) und einen mit einem Zeitschaltwerk (M) gesteuerten Schalter (Cl) an einen Diskriminator angelegt ist, der bei einer einer Temperaturverminderung entsprechenden Spannungsänderung die Heizeinrichtung (5) und bei einer entgegengerichteten Spannungsänderung die Kühleinrichtung (4,8) einschaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator von zwei bistabilen, im wesentlichen gleichen Kippschaltungen (Bu Bi) gebildet ist, deren elektrische Zustände zu jedem Augenblick entgegengesetzt sind und von denen eine die Heizeinrichtung (5) und die andere die Kühleinrichtung (4, 8) steuert, wobei die Eingänge (Ts, Τ5) dieser Kippschaltungen miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator Mittel (Pia) zum gegenseitigen Abgleichen der Kippschaltung (B\, Bi) enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannungsteiler (Ps, P*,, Pb\ Pt, P», Pq) vorgesehen ist, zu dessen Klemmen die von dem Tcmperaturfühlelement (Ri) kommende Spannung geführt ist und der ein Potentiometer (P%, Pb) enthält, dessen Schieberstellung die im Innern des Schrankes gewünschte Temperatur einstellt, während die zwischen dem Schieber und dem Ende des Spannungsteilers abgegriffene Spannung den Eingang (Τ*) des Diskriminators versorgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spannungsteiler (Pi,, P5, P6; Ρη, Ρ», Pi)) vorgesehen sind, die parallel angeordnet und mit einem Umschalter (Cl) umschaltbar sind, damit die von dem Fühlelement (Ri) kommende Spannung an den einen oder den anderen angelegt wird, wobei einer der Spannungsteiler den Temperaturen zum Blockieren des Aufgehenlassens und der andere dem Aufgehenlassen entspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (Cl) mit einem Uhrwerk (M) betätigbar ist, das in eingeschaltetem Zustand die von dem Fühlelement (R?) kommende Spannung an den dem Blockieren des Aufgehenlassens entsprechenden Spannungsteiler und in abgeschaltetem Zustand an den dem Aufgehenlassen entsprechenden Spannungsteiler anlegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tcmperaturfühlelement (R7) in eine Wheatstonebrücke geschaltet ist, in deren Diagonale ein in 0C eingeteiltes Milliamperemeter (Tjgeschaltet ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber der Potentiometer (P% P8) beider Spannungsteiler an den Eingang (T*) des Diskriminators mit Dioden (D^ Db) angeschlossen sind, die Verbindungen zwischen den Spannungsteilern (Pa, P5, P6; Pi, Ps, Pq) vermeiden.
9. Vorrichtung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Temperaturfühlelement ein temperaturabhängiger Widerstand (Ri) ist.
DE2203775A 1971-02-01 1972-01-27 Vorrichtung zum Konditionieren eines Bäckereigärschrankes mit einer Luftumwälzeinrichtung Expired DE2203775C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7103227A FR2123788A5 (en) 1971-02-01 1971-02-01 Dough conditioning device - with temp control

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2203775A1 DE2203775A1 (de) 1972-10-05
DE2203775B2 true DE2203775B2 (de) 1977-12-15
DE2203775C3 DE2203775C3 (de) 1978-08-24

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DE2203775A Expired DE2203775C3 (de) 1971-02-01 1972-01-27 Vorrichtung zum Konditionieren eines Bäckereigärschrankes mit einer Luftumwälzeinrichtung

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DE (1) DE2203775C3 (de)
ES (1) ES399138A1 (de)
FR (1) FR2123788A5 (de)
IT (1) IT944657B (de)
NL (1) NL7200740A (de)

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DE2203775A1 (de) 1972-10-05
FR2123788A5 (en) 1972-09-15
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