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DE220339C - - Google Patents

Info

Publication number
DE220339C
DE220339C DENDAT220339D DE220339DA DE220339C DE 220339 C DE220339 C DE 220339C DE NDAT220339 D DENDAT220339 D DE NDAT220339D DE 220339D A DE220339D A DE 220339DA DE 220339 C DE220339 C DE 220339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
foot
comb
movement
spindles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT220339D
Other languages
English (en)
Publication of DE220339C publication Critical patent/DE220339C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/20Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers with provision for shearing hair of preselected or variable length

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220339 KLASSE 69. GRUPPE
HERMANN BAUMS in TRIER.
, Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Haarschneidemaschine, deren Fußkamm durch die Bewegung der Schneidschehkel selbsttätig nachgestellt wird, bei welcher die Einrichtung so getroffen ist, daß der Fußkamm fest mit. dem einen Griffschenkel verbunden ist und die Schneidkämme durch die Bewegung der Schenkel mittels einer oder mehrerer Spindeln vom Fußkamm entfernt oder diesem genähert werden.
In einem ganz besonders praktischen Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung wird die zur Veränderung der Höhenlage dem Fußkamme gegenüber gedrehte Spindel durch eine quer zur Vorschubrichtung der Haarschneidemaschine geradlinig hin und her bewegte Schiene angetrieben, an dem ein oder mehrere Mitnehmer angeordnet sind, welche die Schraube oder Schrauben
ao drehen. Hierbei kann in einem sehr praktischen Ausführungsbeispiel die Einrichtung getroffen werden, daß die Schraube zur Höhenverstellung auf einer Scheibe mit einem Zahn ruht, in den sie durch sternförmig angeordnete Aussparungen und Vorsprünge (Kronradgesperr) eingreift, und wobei an dem Schraubenkörper selbst Mittel zur Verhinderung der Rückdrehung in dem einen oder dem anderen Sinne vorgesehen sind.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Fig. ι eine schematische Darstellung einer Haarschneidemaschine gemäß der vorliegenden Erfindung in Seitenansicht und teilweisem Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit einer anderen Ausführungsform, während
Fig. 3 den unteren Teil des Gegenstandes der Fig. 2 im Grundriß zur Darstellung bringt.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist an dem Griffschenkel b der Fußkamm c ■ fest angeordnet. Auf diesem Fußkamm c ist nun eine Schraube d drehbar gelagert, deren unterer Teil eine Scheibe f darstellt, in welcher Löcher g angeordnet sind. Quer zu der Vorschubrichtung der Haarschneidemaschine ist nun in dem dargestellten Ausführungsbeipsiel eine Transportschiene h angeordnet,' die mit Mitnehmern i versehen ist. Diese Transportschiene K wird bei der Bewegung durch den Griffschenkel α seitwärts bewegt und ist so eingerichtet, daß der Mitnehmer i stets bei einer Bewegung des Griffschenkels α gegenüber dem Griffschenkel b die Schraube d um einen bestimmten Teil dreht, so daß auf diese Weise das Gewinde der Schraube sich immer mehr und mehr in das Muttergewinde in dem unteren Schneidkamm k hineinschraubt und dadurch der Abstand zwischen den Kämmen k und c ein geringerer wird. Bei umgekehrter Schaltrichtung wird der Abstand zwischen den beiden Kämmen k und c stets größer. . Hierbei können nun natürlich Vorrichtungen angeordnet sein, welche es gestatten, die Transportbewegung umzukehren. Beispielsweise können an der Trahsportschiene h an diametral entgegengesetzten Seiten je ein Mit-
nehmer i angeordnet sein, von denen der eine im umgekehrten Sinne wie der andere transportiert, so daß, wenn man die Schiene h um i8o° dreht, der andere Mitnehmer mit der Lochscheibe g der Schraube d in Eingriff gelangt und bei der Bewegung des Griffschenkels a gegenüber dem Griffschenkel b eine umgekehrte Transportrichtung erzeugt wird. Die Schiene kann um ihre Achse gedreht oder sonstwie
ίο zwecks Ausschaltung der Vorschubbewegung ihre Lage verändern.
Durch einen Zapfen η ist der Griffschenkel a außerdem mit dem oberen Schneidkamm I verbunden, so daß gleichzeitig bei jeder Bewegung der beiden Griff schenkel α und b zueinander sich die beiden Kämme k und / schneidend aufeinander bewegen.
Die Drehbewegung der Schraube d kann auch in anderer Weise hervorgerufen werden, und "zwar dadurch, daß die Schiene h mit Zähnen versehen wird, welche mit einem entsprechend ausgearbeiteten Teil der Schraube d im Eingriff sich befinden und mit dem eigentlichen Schraubenkörper durch eine sternförmige Kuppelung o. dgl. in Verbindung steht, wobei dann an dem Schraubenkörper Mitnehmer angeordnet sind, die beispielsweise in Form von zwei in entgegengesetzter Richtung wirkenden Sperr klinken immer je in einer Richtung einen Vorschub gestatten, in der anderen Richtung aber eine Verdrehung der Schraube hindern. Hierbei kann dann die Einrichtung getroffen sein, daß zur Entkuppelung der Transportschraube die Transportschiene α ganz außer Eingriff mit dem entsprechenden Element der Schraube d geschoben wird, indem sie beispielsweise in den Seitenwangen der Haarschneidemaschine in Schiebern gelagert ist, welche eine Bewegung der Schiene zum oder vom Eingriff hinweg gestatten.
Das in den Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Einzelheit der Haarschneidemaschine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt folgende Einrichtung:
Die Transportschraube d trägt im unteren Teile ein sternförmig ausgebildetes Rad 0, in welches entsprechende Sperrklinkeneinrichtungen eingreifen, um nur eine Drehung in einem gewollten Sinne zu gestatten. Die Schraube d setzt sich nach unten zu einem Zapfen q fort, mit welchem sie in der Unterplatte der Maschine bzw. dem Kamm c gelagert ist. Die untere Seite der sternförmig ausgebildeten Scheibe ο ist mit sternförmig angeordneten Riffelungen versehen, ■ die in entsprechende Riffelungen auf der Oberseite einer Scheibe r eingreifen, die mit einem einzigen Zahn s versehen ist. Die Scheibe r ist durch eine Spiralfeder o. dgl. mit der Achse q verbunden, derart, daß sie nach beiden Seiten bewegt werden kann, jedoch immer wieder in ihre ursprüngliche Lage, zurückkehrt. Die Scheibe r ruht auf einer Feder n, welche die Riffelungen derselben mit denen der Schraube in Eingriff hält.
Unter Umständen dürfte es als zweckmäßig erscheinen, die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in mehrfacher Ausführung nebeneinander anzuordnen, beispielsweise durch Anfügung von zwei Spindeln zur Veränderung des Abstandes zwischen Fußkamm und Schneideinrichtung. Bei Anwendung von zwei Spindeln gemäß vorliegender Erfindung wird eine größere Stabilität erreicht, so daß eine derartige Einrichtung namentlich bei größeren Maschinen angebracht erscheint.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Haarschneidemaschine, bei welcher der Fußkamm durch die Bewegung der Schneideschenkel selbsttätig nachgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußkamm fest mit dem einen Griffschenkel verbunden ist und die Schneidkämme durch die Bewegung der Schenkel, mittels einer oder mehrerer Spindeln vom Fußkamm entfernt oder ihm genähert werden.
2. Haarschneidemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Veränderung des Höhenabstandes gedrehte Spindel oder Spindeln durch eine quer zur Vorschubrichtung der Haarschneidemaschine geradlinig hin und her bewegte Schiene bewegt werden, zum Zwecke, durch einfache Mitnehmer oder Schallklinken die Schraube oder Schrauben zu drehen.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube zur Höhenverstellung auf einer Scheibe mit einem Zahn ruht, in den sie durch sternförmig angeordnete Aussparungen und Vorsprünge eingreift, wobei an dem Schraubenkörper selbst Mittel zur Verhinderung der Rückdrehung im einen oder dem anderen Sinne vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220339D Active DE220339C (de)

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Country Link
DE (1) DE220339C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062576B (de) * 1958-02-07 1959-07-30 Alfred Popp Metallwarenfabrik Messerkopf fuer elektrische Haarschneidemaschinen, insbesondere mit elektromagnetischem Antrieb

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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