DE220294C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F7/00—Equipment for conveying or separating excavated material
- E02F7/04—Loading devices mounted on a dredger or an excavator hopper dredgers, also equipment for unloading the hopper
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220294 KLASSE 84'tf. GRUPPE
Firma WERF CONRAD in HAARLEM, Holl.
Saugpumpenbagger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1908 ab.
Mit dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Saugbagger mit Wasserpumpe wird
zweierlei bezweckt: einmal soll sich der an-, gesaugte Sand nahezu vollständig ablagern
können, ohne daß ein beträchtlicher Teil davon über Bord gespült wird, andererseits soll
die angesaugte Bodenmasse vor der Pumpe abgelagert werden, so daß sie nicht durch
diese geführt zu werden braucht.
ίο Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck
der Saugbagger mit einem Räume zur Ablagerung des Sandes (Ablagerungsraum oder
Laderaum) versehen, der in die Saugleitung der Pumpe eingeschaltet wird, so daß der
Wasser strom mit Sand gemischt auf einer Seite eintritt, während das geklärte Wasser
an einer anderen Stelle abgesaugt wird. Entleert wird der Ablagerungsraum dadurch, daß
er an die Druckleitung angeschlossen wird.
Hierdurch wird der abgelagerte Boden durch das Druckwasser aus dem Laderaum in bekannter
Weise herausgespült.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in senkrechtem Schnitt dargestellt.
Über dem hier zylindrisch gedachten Laderaum A ist ein Kasten c, d vorgesehen, der
durch eine senkrechte Scheidewand g in zwei Räume c und d getrennt ist. Der Raum c
steht durch mehrere Öffnungen e der Wand, der Raum d durch mehrere Öffnungen f mit
dem Laderäume A in Verbindung. Die Scheidewand g setzt sich zweckmäßig noch ein Stück,
g1, in den Laderaum fort und dient dann hier als Ablenkplatte.
Mittels eines Absperrventils ist an den Raum c das eine Ende, a, des Saugrohrs a, b angeschlossen,
während das andere Ende, b, einerseits ebenfalls mittels Absperrventils mit dem
Räume d in Verbindung steht, andererseits an die Saugöffnung der Wasserpumpe angeschlossen
ist.
Mit dem unteren Teil des Laderaumes A ist mittels der Ventile i das Rohr h in Verbindung,
das beim Entleeren mit der Druckleitung der Pumpe verbunden ist. Durch das an der entgegengesetzten Seite unten angeschlossene,
mit Absperrventil versehene Rohr k erfolgt der Abfluß. Sowohl über der Ausmündung
der Ventile i als dort wo das Rohr k in den Laderaum mündet, befindet sich eine Ablenkwand passender Anordnung und Gestaltung.
Die Arbeitsweise des beschriebenen Saugbaggers mit Wasserpumpe ist folgende:
Soll der Laderaum A beladen werden, so öffnet man die in der Saugleitung vorhandenen
Ventile. Beim Saugen ist das Rohr α mit dem den Sand ansaugenden, nicht gezeichneten Rohr
und das Rohr b mit der Saugöffnung der Pumpe verbunden. Beim Pumpen tritt das Gemisch
plötzlich, durch die Wand g nach unten abgelenkt, in einen großen Raum ein; seine Geschwindigkeit
erniedrigt sich dadurch derart, daß sich der Sand im Laderaum ablagern kann. Das geklärte Wasser wird von der Pumpe abgesaugt.
Beim Entleeren ist das Rohr h, das mittels der Ventile i mit dem Ladebehälter A in Verbindung
steht, mit der Druckleitung der Pumpe verbunden, die Rohre α und b sind dann ab-
gesperrt, und das Rohr k ist geöffnet, so daß
das durch das Rohr h eintretende Druckwasser unter Mitnahme des Sandes gezwungen wird,
durch das Rohr k abzufließen.
Die Ablagerung des angesaugten Sandes findet bei der beschriebenen Einrichtung nahezu vollständig statt, ohne daß ein beträchtlicher Teil davon über Bord gespült wird. Die angesaugte Bodenmasse braucht andererseits ίο nicht durch die Pumpe zu gehen, was wegen der damit verbundenen bekannten Nachteile wichtig ist.
Die Ablagerung des angesaugten Sandes findet bei der beschriebenen Einrichtung nahezu vollständig statt, ohne daß ein beträchtlicher Teil davon über Bord gespült wird. Die angesaugte Bodenmasse braucht andererseits ίο nicht durch die Pumpe zu gehen, was wegen der damit verbundenen bekannten Nachteile wichtig ist.
Claims (1)
- Pate nt-An spruc.h:Saugpumpenbagger, dadurch gekennzeich-• riet, daß unterhalb der durch eine Scheidewand (g) abgeteilten Saugleitung (a, h) ein Ablagerungsraum (A ) für das Baggergut eingeschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220294C true DE220294C (de) |
Family
ID=481356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220294D Active DE220294C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220294C (de) |
-
0
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