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DE2202893A1 - Pruefgeraet fuer Glasbehaelter - Google Patents

Pruefgeraet fuer Glasbehaelter

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DE2202893A1
DE2202893A1 DE19722202893 DE2202893A DE2202893A1 DE 2202893 A1 DE2202893 A1 DE 2202893A1 DE 19722202893 DE19722202893 DE 19722202893 DE 2202893 A DE2202893 A DE 2202893A DE 2202893 A1 DE2202893 A1 DE 2202893A1
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DE
Germany
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shoe
container
test
angle lever
carrier
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Application number
DE19722202893
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DE2202893B2 (de
DE2202893C3 (de
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Brady Dale J
Gerken George W
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Anchor Hocking LLC
Original Assignee
Anchor Hocking LLC
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Publication date
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Publication of DE2202893A1 publication Critical patent/DE2202893A1/de
Publication of DE2202893B2 publication Critical patent/DE2202893B2/de
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Publication of DE2202893C3 publication Critical patent/DE2202893C3/de
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
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    • GPHYSICS
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

DIPL. ING. WALTER MEISSNER DIPL. ING. HERBERT TISCHER
DIPL. ING. PETER E. MEISSNER MÖNCHEN
DIPL. ING. H.-JOACHIM PRESTING
BERLIN
1 BERLIN 33 (GRUNEWALD), deJ ·· JAN. 1972 HERBERT8TRASSE 22
We - 24965
ANCHOR HQCKING CORPORATION, Lancaster/Ohio - USA Prüfgerät für Glasbehälter
Die Erfindung bezieht sich auf ein Prüfgerät·für die Festigkeit von Glasbehältern und insbesondere für Anwendung an einer einzigen Strecke, d.lu eine fortlaufende und automatische Anwendung, bei der jeder Behälter, der auf einem Förderband geführt wird, geprüft wird.
Bei dem weitverbreiteten Gebrauch von Einwegglasbehältern muß der Prüfung der Festigkeit solcher Behälter mehr Beachtung geschenkt werden. Die Festigkeit eines Behälters hängt weitgehend von seiner Form und Bauart ab, aber auch für in derselben Form und derselben Zusammenstellung hergestellte Behälter können erhebliche Schwankungen zwischen den einzelnen Flaschen auftreten. Diese ergeben sich aus kleinen Fehlern und Inhomogenitäten im Glas wie Blasen, Schlieren, Rissen usw. Diese können so klein sein, daß sie auch bei einer sorgfältigen visuellen Kontrolle unbemerkt bleiben. Sie können aber als Fokalpunkte einen Bruch des Behälters bewirken, wenn er angeschlagen oder in anderer Weise gestoßen wird.
Eine Technik zum Feststellen solcher Fehler besteht darin, den Behälter einem "Drucktest" oder auch einem
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"simulierten Stoßtest" zu unterziehen. Bei diesem Test wird der Behälter unter seitlicher Druckkraft zwischen zwei zueinander vorgespannte Flächen gerollt. Das Drücken und Rollen unterzieht die Fläche des Behälters den Kräften, die, obwohl sie nicht identisch den Kräften entsprechen, die in der Praxis auftreten, für Testzwecke die Stoßkräfte simulieren, die denen beim Gebrauch identisch sind. Je nach der Größe der angelegten Kraft bricht ein gegebener Behälter oder bricht nicht, wenn er dem Drucktest unterzogen wird. In der Praxis wird dieser Test durch eine solche Druckkraft ausgeführt, bei der unter den Sollwerten liegende Behälter brechen, aber nicht solche, die diesen Werten entsprechen.
Ein Gerät zum Drucktesten von Behältern wird in der amerikanischen Patentanmeldung Ser. No. 866,183 (Roger D. Dubble) beschrieben. Im allgemeinen sind die bisherigen Druckprüfgeräte durch eine verhältnismäßig niedrige Prüfgeschwindigkeit, d.h. die Anzahl der geprüften Behälter (Flaschen oder Gläser pro Zeiteinheit) beschrankt. Die Einrichtung nach der genannten Patentanmeldung arbeitet beispielsweise auf einer Basis, bei der jeder Behälter in einem Prüfstand gebracht und während der Druckausübung um seine Achse gedreht wird. Diese individuelle Behandlung der Behälter erfordert, daß jeder Behälter in den Prüfstand gebracht und aus ihm entfernt wird.
Zum Prüfen jedes hergestellten Behälters, was wegen der verschiedenartigen Unvollkommenheiten der erwähnten Arten wünschenswert ist, sind Prüfmethoden für hohe Geschwindigkeiten von Bedeutung. Es wird vorzugsweise ein Einstreckenprüfgerät gefordert, so daß Behälter, wenn sie an einer Förderstrecke geführt werden, ohne besonderes Drehen oder In-die-Hand-Nehmen geprüft werden können.
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Die heutigen Anlagen zum Herstellen von Glasbehältern arbeiten mit extrem hohem Ausstoß. JJreifachtropfen-IS-Maschinen arbeiten im allgemeinen bei einer Produktionsrate von 16o bis 2oo oder mehr Behälter in der Minute. Demnach sollte bei Verwendung an einer bei diesen hohen Geschwindigkeiten arbeitenden Behälterstrecken ein Drucktester solche Ausstöße bewältigen können. Die Erfindung betrifft deshalb diese Aufgabe.
Gemäß der Erfindung enthält ein Prüfgerät für solche Gegenstände einen Schuh mit einer Fläche, an der ein Gegenstand gerollt werden kann, eine von dieser Fläche entfernt und ihr gegenüber angeordnete HoIleinrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Rolleinrichtung den Gegenstand an der Fläche des Schuhes ergreifen und rollen kann, einen drehbaren Träger zum Tragen des Schuhes und eine federnd vorgespannte Einrichtung am Träger, die den Schuh zur Rolleinrichtung und dadurch auch den Gegenstand drückt, wenn er zwischen dem Schuh und der Rolleinrichtung hindurchgeht.
Das Gerät nach der Erfindung besitzt den Vorteil, daß es bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit betrieben werden kann. Darüber hinaus kann das Gerät zur üinstreckenprüfung verwendet werden, ^s ist unabhängig und kann leicht auf einer Produktionsanlage geführt und unmittelbar in bestehende Behälterforderstrecken eingebaut werden, ohne daß besondere oder zusätzliche ßehandlungs- oder Transporteinrichtungen notwendig werden. Tatsächlich prüft das Gerät die Gegenstände durch Anhalten und Ausrangieren der Behälter aus der Strecke. Dadurch können Druckprüfungen an einer gegebenen Strecke fortlaufend oder auch periodisch an verschiedenen Behälterstrecken in der Anlage durchgeführt werden.
Beim Druckprüfen wird eine Seitenwand des Behälters gegen
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eine Einrichtung zum Rollen oder Drehen des Behälters durch ein eine Kraft anlegendes Kissen oder einen Schuh gedrückt, das bzwo der an einen gegenüberliegenden Seitenwandteil des Behälters angreift. Die Rolleinrichtung rollt den Behälter über den Schuh, während er zwischen Schuh und Rolleinrichtung gedrückt wird. Der Antrieb für diese Zwecke enthält gewöhnlich ein motorbetriebenes Rad großen Durchmessers mit einem Reifen-vorzugsweise aus Polyurethan an seinem Umfang. Der Behälter wird durch die Förderanlage an den Eingang des Prüfplattes zwischen der Rolleinrichtung für den Behälter und den Schuh gebracht. Die Rolleinrichtung ergreift hierauf den Behälter und rollt ihn über den Schuh, während eine Vorspanneinrichtung einen Druck an den Schuh legt. Bin Rollen des Behälters um 18o° läßt jeden Punkt seiner Oberfläche an den angelegten Druck kommen, wodurch die ganze Seitenwand geprüft wird.
Es wurde festgestellt, daß die beschränkenden Faktoren in bisherigen Einrichtungen eine verhältnismäßig hohe Trägheit und niedrige Beschleunigungsgeräte des Scnuhes und der Vorspanneinrichtung und eine zu langsame Ansprechzeit oder "Ablaufzeit" der Vorspannkolben aufwiesen. "Ablauf" bedeutet hier die Bewegung des Schuhes und der Vorspanneinrichtung, wenn ein Behälter ankommt, abrollt und vom Schuh abläuft und der Schuh für den nächsten Behälter wieder hergerichtet wird. Abgesehen vom Ablauf der Prüfung von Behältern, die nicht brechen, verschwindet bei einem Bruch die Reaktionskraft des Behälters gegen die Druckkraft, wodurch der Schuh unter Wirkung der nicht entgegengesetzt wirkenden Vorspannkraft "übersteuert" oder zum Antriebsrad schwingt. Ein Anschlag im Gerät begrenzt dieses Übersteuern und der Schuh wird durch den nächsten in den Prüfraum eintretenden Behälter zurückgedrängt.
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Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Trägheit und die Ansprechzeit von Vorspanneinrichtung und Schuh wesentlich verringert werden, so daß die Einrichtung mit Prüfgeschwindigkeiten bis zu 24o Behältern pro Minute und auch schneller arbeiten kann, was eine Steigerung von etwa 7o % bedeutet.
Gemäß der Erfindung wird der Schuh an einem Hebelarm gehalten, der in einer vertikalen Ebene, d.h. um eine horizontale Achse schwingt. Das Gewicht des Hebels und des Schuhes werden von einem Drehzapfen getragen. Bei bisherigen Konstruktionen wurde der Kolben seitlich durch das Gewicht des Schuhs belastet.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung befindet sich der Schuh an einem Schenkel oder einem Teil eines an einem Drehzapfen aufgehängten Winkelhebels. Die elastische Vorspanneinrichtung enthält ein pneumatisches Kissen oder Luftpolster, das an einem horizontalen Teil des Winkelhebels wirken kann. Es wurde festgestellt, daß dieser Mechanismus ein überraschend niedriges Trägheitsmoment und Anfangsreibung oder "Kleben" und dadurch eine hohe Ansprechgeschwindigkeit zeigt, die für eine Einstreckenprüfung erforderlich ist. Die Erfindung erstreckt sich somit auch auf Prüfgeräte, bei denen der Schuh zur Rolleinrichtung durch ein pneumatisches Kissen, d.h. ein unmittelbar am Schuh wirkendes Kissen, elastisch vorgespannt ist.
Bei fortlaufendem oder Einstreckenbetrieb eines Druckprüfers kann das Wegnehmen eines sich aus einem Bruch ergebenden "Glasscherbens ein Problem werden. Bisher traten hierbei Schwierigkeiten auf. Wenn ein Behälter bricht, während er sich an oder auf dem Förderband befindet, fällt Glasbruch auf die Förderanlage und bewegt sich, mit den durchlaufenden Behältern. Diese Scherben
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müssen an einer Endroll- oder Überführungsstelle entfernt werden, beispielsweise durch einen Luftstrahl. Auch wenn der Behälter teilweise oder ganz aus der Druckanlage gebracht wird, war es schwierig, einxx Scherbenabführband oder Rinne unter oder neben dem Prüfraum vorzusehen, da das Gerät selbst diesen Raum blockiert.
Es ist ein Vorteil der Erfindung, daß der Behälter von der Förderanlage während der Prüfung seitlich oder quer verschoben wird und daß eine Scherbenrinne oder Fördereinrichtung unmittelbar unter dem Prüfplatz vorgesehen werden kann, so daß bei einem Bruch die sich ergebenden Brocken unmittelbar in die Scherbenrinne fallen, so daß sie in üblicher Weise automatisch weggeführt werden können. Diese Zutrittsfreiheit für den Scherbenabzug ergibt sich durch einen Ausleger- oder Überhangaufsatz für das Prüfgerät, so daß der Testkopf quer zur Förderanlage von oben, aber nicht unten verläuft und dadurch den Raum unten unbesetzt und für die Scherbenabfuhr frei läßt. Die Behälter werden durch das Andrückrad seitlich verschoben oder gerollt und gedrückt, während sie sich an einer bogenförmigen Bahn bewegen, die vom Band selbst abzweigt oder entfernt angeordnet ist.
Bei einer bevorzugten Form wird das Prüfgerät von einem vertikalen Stab an einen beweglichen Stand gehalten. Der Kopf kann in vertikaler Richtung höhenmäßig eingestellt werden, um verschiedene Förderhöhen und/oder verschiedene Prüfstellen am Behälter zu erhalten. Der Stab kann nur gegen eine Seite der Förderstrecke gerichtet sein und der Prüfkopf selbst hängt über der Fördereinrichtung und verläuft ganz über sie hinweg. Das Antriebsrad besitzt einen mehrfach größeren Durchmesser als der des zu prüfenden Gegenstandes und wird
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durch einen Motor mit einstellbarer Geschwindigkeit angetrieben, um die beste Geschwindigkeit für die Behälterprüfung zu erhalten.
Der Schuh besitzt eine bogenförmig gekrümmte Fläche, deren Mitte etwa der Drehmittelpunkt der Behälterrolleinrichtung ist. Zwischen dem Rad und dem Schuh ergibt sich somit ein allgemein gleichförmig breites ringförmiges Segment oder Prüfplatz. Der Platz ist vom Förderband abgebogen, so daß die Scherben nicht auf das Band fallen. Führungen und Leitschienen führen die Behälter von der linearen Strecke auf dem Band an den bogenförmigen Platz, an dem sie dann auf epiklyptischer Bahn geführt werden und von wo sie dann zum Band zurückgelangen.
Der Winkelhebel, an dem der Schuh hängt, wird an einem Träger gehalten, der quer zu den verschiedenen Stellen geführt werden kann. Durch Einstellen des Trägers zum und vom Reifen kann die Breite des Prüfraumes Behältern mit verschiedenen Durchmessern angepaßt werden. Der Luftdruck im pneumatischen Polster kann auf verschiedene Werte eingestellt und gemessen werden. Über den öffnungen der Behälter an oder neben dem Prüfplatz befindet sich eine Deckelplatte, so daß die Brocken eines Bruches eines Behälters nicht in einen benachbarten Behälter fallen können.
Für die am meisten gebräuchlichen und bestehenden übereinstimmenden Ergebnisse ist es wichtig, daß die Druckkraft während der ganzen Prüfung eines gegebenen Behälters und auch von einem Behälter zu einem anderen einheitlich und stabil ist. Dies heißt, der Druck soll sich nicht fühlbar ändern, wenn der Behälter am Schuh rollt. Auch würde dann ein Teil des Behälters einer unerwünschten niedrigeren oder höheren Prüfkraft unter-
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worfen sein als andere Teile. In diesem Fall besteht keine Gewißheit, daß jeder Punkt am Behälter der höheren Kraft widerstehen kann. Dies war bisher schwierig, als Mehrfachkolbenvorspanneinrichtungen verwendet wurden und mehr als ein Behälter am Schuh gleichzeitig belastet wurden. Beispielsweise wurden die bisherigen Prüfgeräte manchmal in solcher Weise betrieben, daß zu einer Zeit ein einzelner Behälter gedrückt worden ist, während zu einer anderen Zeit zwei Behälter gedrückt werden. Da die Gesamtdruckkraft praktisch bei einem gegebenen Kolbendruck konstant ist, ist dann die Belastung beim Drücken nur eines einzigen Behälters doppelt so hoch wie die an einem einzelnen, wo zwei gleichzeitig am Schuh liegen. Dies führt natürlich zu Prüfungsungenauigkeiten·
Auch bei bereits vorher geprüften Behältern tritt eine schwankende Belastung auf, wenn zwei Kolben, jeder an einem iSnde, zum Führen und Vorspannen des Schuhes verwendet werden. Wenn ein Behälter gerade an einen Schuh gelangt, wirkt die Kraft nur eines Kolbens an ihm. Wenn er sich aber in die Mitte des Schuhes bewegt, wirkt die Kraft beider Kolben und die Belastung steigt. Wenn sich dann der Behälter dem Ausgangsende des Schuhes nähert, wirkt auf ihn nur ein einziger Kolben mit einer geringeren Belastung als in der Mitte. Ein Fehler an einem Behälter, der die höhere Kraft, die in der Mitte einer solchen Maschine wirkt, nicht aushalten kann, kann scheinbar die Prüfung überstehen, wenn ein Riß so ausgerichtet ist, daß er bei Eintritt oder Austritt an bzw. aus dem Prüfraum geprüft wird. Es ist ein Vorteil der Erfindung, daß jeweils nur ein einziger Behälter der Druckkraft ausgesetzt wird und daß die Druckkraft beim ganzen Vorbeilauf des Behälters am Schuh konstant bleibt.
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Die Erfindung wird mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben. In diesen ist:
Figur 1 eine Endansicht einer bevorzugten Form eines simulierten Einstrecken-Stoßprüfers nach der Erfindung mit dem Prüfgerät an einer Glasbehälterförderanlage ;
Figur 2 eine Draufsicht auf einen Teil des Gerätes nach Figur 1, die einen Teil der Bahn der Behälter durch den Prüfplatz zeigt;
Figur 3 ein Vertikalschnitt in größerem Maßstab mit Einzelheiten des Schuhes, des pneumatischen Kissens und des Winkelhebelaufsatzes;
Figur 4 ein Vertikalschnitt an der Linie 4-4 der Fig. 3;
Figur 5 eine Draufsicht mit den Abstandsverhältnissen der Behälter, wenn ein Behälter gerade an den Schuh gebracht wird und ein anderer von ihm entfernt wird; und
Figur 6 eine der Figur 5 ähnliche Ansicht, wo aber ein Behälter sich in der Mitte seiner Bahn am Schuh befindet.
Zur besseren Darstellung wird das Druckprüfgerät an einer üblichen Einstreoken-Glasbehälter-Strecke 1o gezeigt, die sich in einer Fertigungsanlage befindet. Die Behälter werden in einer einzigen Linie (Figur 2) auf einem horizontalen Förderband geführt. Die einzelnen Behälter sind Einwegflaschen 12 für kohlensäurehaltiges Bier. Es wird angenommen, daß die Förderrichtung die des Pfeiles in Figur 2 ist, d.h. von .links nach rechts, obwohl das Prüfgerät auch in der entgegengesetzten Richtung betrieben werden kann.
Bas Prüfgerät 13 enthält eine Grundplatte oder einsu Ständer 14, der bzw. die auf sohwenkbaren Hollen iö
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läuft, durch die das ganze Gerät 13 in oder aus der Anlage geführt werden kann. Zum Ausrichten oder Abheben der Rollen 16 vom Boden dienen einstellbare Stellschrauben 17, die das Gerät in seine Arbeitslage bringen.
Der Prüfmechanismus für sich besteht in einem Prüfkopfc ν 18, der an einem vertikal einstellbaren Träger oder υ einer Säule 21 gehalten wird, die in einem Gehäuse oder einer Muffe 22 gleitet. Die Säule 21 kann durch eine . Kurbel 23 in Verbindung mit einem Getriebemechanismus 24 (nicht dargestellt) vertikal verschoben werden. Das Gehäuse 22 ist bei 27 mit dem Gestell der Pöderanlager 1o verschraubt·
Der Prüfkopf enthält die Behälterroll- oder Antriebseinrichtung in Form eines drehbaren Rades 22, das vorzugsweise einen Polyurethan-Reifen 31 an seinem Umfang trägt, der an die Oberfläche des Behälters 12 angreift. Das Rad 3o dreht sich um eine koaxial zur Welle 21 verlaufende Achse 34 und dient zum Prüfen von Behältern mit Durchmessern im Bereich von 25 bis 114 mm, der Reifen 31 besitzt einen Durchmesser von etwa 56o mm. Das Rad 3o wird von einem Motor 32 mit umkehrbarer Drehrichtung und veränderbarer Geschwindigkeit über ein Heduktionsgetriebe 33 angetrieben. Der Antrieb 32 soll Umfangsgeschwindigkeiten am Reifen im Bereich von 15»7 bis 78 Meter pro Minute zum Prüfen von Behältern mit den erwähnten Durchmessern ermöglichen.
Die Figuren 1 und 2 zeigen, daß die Rotationsachse 34 des Rades 3o seitlieh des Förderbandes 11 steht. Die Behälter 12 auf dem Band 11 greifen somit den Reifen 31 eher schief als diametrisch an. Die Behälter sind durch eine feste Führung oder durch Leitschienen 36 so ausgerichtet, daß sie den Rand des Reifens 31 mit ungefähr 3/4 des Abstandes zwischen der Achse 34 und des
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Ende einer radialen Linie senkrecht zum Band 11 angreifen. Das Rad 3o wird nach Figur 2 in Rechtsrichtung angetrieben und verschiebt den Behälter seitlich oder fuer zum Band 11, so daß der Behälter während seiner Bewegung am Schuh oder am Kissen 57 fast vollständig von der Fördereinrichtung abgebogen ist und praktisch nur vom Rand und vom Schuh an gegenüberliegenden Seiten (Figur 1) gehalten wird. Bei einem Bruch des Behälters fallen die Scherben vom Prüfraum scheinbar unbehindert durch die Förderanlage 12 oder das Prüfgerät, wie in Figur 1 durch einen Pfeil angezeigt ist, in einen Scherbenbehälter oder eine Rinne 58, die sie an eine Scherbenförderanlage 59 abgibt.
Der Schuh 57 und der zugehörige Haltemechanismus werden über dem Gehäuse 22 konsolartig von einem Gestell oder Gehäuse 42 getragen. Das Gestell 42 hängt über der Förderanlage 1o und verläuft quer zu ihr und über ihre Seiten hinaus gegenüber dem Teil, mit dem das Prüfgerät bei 27 verschraubt ist. Das Gerät 42 enthält parallel in Abstand und horizontal verlaufende Bahnen oder Führungen 43 (Figuren 5 und 4). Diese Führungen nehmen die Schuhhalte einrichtung auf und tragen sie bei 44, um sie zum Rad 3o zu führen. Die Schuhhalteeinrichtung 44 enthält einen Träger oder Schlitten 46 und einen Winkelhebel 53· Der Träger 46 besitzt Seitenflansche, die in den Bahnen 43 gleiten können, und eine nach unten gerichtete Rippe 47, an der der Winkelhebel 53 hängt. Der Hebel 43 ist an Zapfen gelagert, damit er sich um eine horizontale Achse 54 drehen kann. Die Bahnen 43 sind an jeder Seite mit einer Reihe von Befestigungsschrauben oder Klammern 48 versehen. Ein Endanschlag am Gestell 42 kann so eingestellt werden, daß er gegen das Ende des Trägers 46 stößt und so eine (Querverschiebung des Trägers zur Radachse 34 begrenzt.
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Der Winkel- oder Schuhhaltehebel 53 ist dreieckig und an Drehzapfen an seinen Ellbogen gelagert, so daß er um diesen schwingen kann. Die Achse 34 verläuft parallel zur Gesamtlinie der Behälterbahn am Band 11. Die Rippe 47 des Trägers ist an gegenüberliegenden vertikalen Seiten zur Aufnahme von Gewindestiften 56 eingerichtet, die die Hollenlager 57 am Winkelhebel 53 tragen.
Der Winkelhebel 53 besitzt zwei ähnliche, in Abstand angeordnete Seiten 55» von denen jede einen nach unten gerichteten Schenkel 59 aufweist. Die gegenüberliegenden Seiten 55 sind miteinander verbunden und durch eine Innen- oder Rippenstruktur 61 verstärkt.
Der Schuh 37 wird zwischen den Seitenwänden 55 des Winkelhebels 53, insbesondere zwischen dessen Schenkeln getragen und enthält insbesondere ein doppelseitiges oder umkehrbares Glied 63 mit getrennten konkaven Verschleißflächen 64 an gegenüberliegenden Seiten. Das umkehrbare Glied 63 ist in Lagern 66 gehalten und wird von einer Ansätζschraube 95 getragen. Das Glied kann über einen kleinen Winkel geschwenkt werden, um solche Kippkräfte zu exmöglichen, wie sie infolge der Winkelstellungen der Behälteroberfläche dort wirken können, wenn sich der Behälter dorthin bewegt. Eine Arretierung 67 an jeder Winkelhebelseite 55 bringt eine gegebene Fläche 64 an eine Stelle, wo sie an den Behälter angreift. Nach Abnutzung einer Fläche 64 nach langem Gebrauch kann eine zweite Fläche 64 zur Verwendung durch Drehen des Gliedes 63 um 18o° um die Lager 66 in Arbeitsstellung gebracht werden. Das Anbringen einer neuen Verschleißfläche bedarf nur einer geringen Unterbrechung der Prüfung.
Die Verschleißfläche 64 ist vorzugsweise aus Polyurethan und besitzt eine Stahleinlage und ist an ihren Enden
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mit dem Glied 63 verschraubt. Jede Fläche 64 ist konkav (Figuren 2 und 6) und ungefähr in der Mitte der Krümmung befindet sich die Achse 34 (dies ist jedoch nicht besonders kritisch, weil der ganze Schuhträger auf den Bahnen 43 zu und von der Achse 34 beweglich ist). Die Bogenlänge der Fläche 64 sollte dem halben Umfang des zu prüfenden Behälters entsprechen oder ihn überschreiten. Zum Prüfen verschiedener Flaschen mit Durchmessern im Bereich von 25 bis 115 nu& sollten drei verschiedene Größen von Schuhen 64 vorgesehen werden, z.B. einen mit einer Bogenlänge von etwa 1o7 mm, den zweiten von etwa 145 mm und die dritte von etwa 178 mm für Flaschen in den Bereichen von 25 mm, 7° bis 95 mm bzw. 95 -bis 115 mm·
Figur 3 zeigt, daß sowohl der Winkelhebel 53 als auch der Schuh 37 am Lagerzapfen 54 hängen. Der Winkelhebel 53 ist um den Zapfen 54 in Richtung zum Tragen des Schuhes 37 zum Reifen 31 vorgespannt, so daß der Behälter zwischen dem Reifen und dem Schuh zusammengedrückt wird. Die Vorspannungskraft wird durch ein Luftkissen oder ein pneumatisches Polster 71 angelegt. Das Kissen 71 ist zwischen einer oberen horizontalen Fläche 72 des Trägers 46 und einer horizontalen Rippe 73 des hinteren Schenkels 59 des Winkelhebels 53 angeordnet. Der nach unten gerichtete Druck des Luftkissens ist im Bereich des Kissens und der Bewegung des Schuhes bei einer Prüfung und bei einem gegebenen Luftdruck im Kissen 71 konstant, ändert sich aber mit dem Luftdruck. Um verschiedene Kräfte anlegen zu können, wie es für das Prüfen von Behältern verschiedener Größen und Formen notwendig ist, kann der Luftdruck im Kissen 71 über einen Druckregelknopf 6o an der Einlaßleitung 74 von einer üblichen (nicht dargestellten) Druckluftquelle eingestellt werden« Die Druckleitung 74- (und somit der Druck im Luftkissen) wird an einem Druckmesser 76 (Figur 1) am Gehäuse 2 angezeigt.
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Praktische Prüfungen haben eine viel raschere Ansprechoder Umlaufzeit des Mechanismus im Vergleich mit den bisher benutzten Luftkolben erbracht. Dies ist eine wesentliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit von einer früheren Grenze von 14o auf 24o Behälter pro Minute mit dem neuen Gerät bei Behältern derselben Art.
Beim Bruch eines Behälters verschwindet die nach rechts gerichtete Reaktionskraft des Behälters am Schuh 37 und die Vorspannkraft des Luftkissens läßt den Winkelhebel 53 und den Schuh scharf nach rechts oder nach links schwenken und läuft über die richtige Stelle, um den nächsten Behälter zu ergreifen. Die überlaufene Strecke wird durch einen Stoßdämpfer 77 (Figur 3) aufgefangen und begrenzt. Dieser enthält einen Bolzen 78, der von der Fläche 72 des !Trägers 46 über eine öffnung 49 der Winkelhebelrippe 73 verläuft. Am Bolzen 78 unter der Rippe 73 ist durch eine Handeinstellschraube 82 ein elastischer Kissenblock oder ein Gummipuffer 81 befestigt, der die Rechtsdrehung des Winkelhebele um den Zapfen 54 begrenzt. Dieser Mechanismus fängt das überlaufen auf. Ferner bewirkt der Block 81 unabhängig von einem Bruch, daß der Schuh 37 zum Eingreifen des nächsten folgenden Behälters richtig eingestellt wird.
Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Prüfmechanismus keine besondere Einrichtung zum Herstellen von Abständen zwischen den Behältern benötigt. Obwohl auch ankommende Behälter auf dem Band 11 dicht nebeneinander liegen können, wie die Figuren 2, 5 und 6 zeigen, werden durch das Prüfgerät während der Prüfung zwischen ihnen Abstände hergestellt, so daß nur jeweils ein Behälter der Druckkraft unterworfen ist und die Kraft am Behälter am Kissen konstant bleibt. Dies geschieht durch Einhalten des Verhältnisses von Radgeschwindigkeit zu Behalterdurchmesser, Prüfraumbogenlänge und FÖrdergesohwindigkeit.
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Für einen maximalen Durchsatz oder Prüfgeschwindigkeit sollte die Umfangsgeschwindigkeit am Rad etwa gleich dem Behälterumfang mal der Zahl der pro Zeiteinheit auf der Förderstrecke Beilegten Behälter sein. Das Gerät kann bei dieser Geschwindigkeit mindestens etwa 24o Behälter pro Minute aufnehmen. Wenn dieses Verhältnis eingehalten wird, wird jeder Behälter an seinem Umfang vollständig geprüft, aber nicht mehr, und der Behälter wird quer zum Prüfplatz gebracht, bevor der nächste Behälter an den Eingang des Prüfplatzes gelangen kann, auch wenn eich die Behälter dicht nebeneinander auf der Förderanlage befinden.
Dies kann durch ein Beispiel erläutert werden, in dem Behälter mit einem Nenndurchmesser von 7° mm auf der Förderstrecke in gegenseitiger Kantenberührung mit einer Fördergeschwindigkeit von 24o pro Minute ankommen. Der Reifen 31 mit einem Durchmesser von 56 cm dreht sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit von ca. 5o,8 Meter pro Minute. Der Krümmungsradius der Schuhfläche 64 beträgt etwa 34o mm und die Länge der bogenförmigen Fläche 64 ist etwa die Hälfte des Umfanges eines Behälters oder 11o mm. Wie Figur 5 zeigt, tritt gerade ein Behälter 84 in den Prüfplatz 85 zwischen dem Rad und der Schuhfläche 64 in dem Moment ein, in dem der vorhergehende Behälter den Ausgang am anderen Ende des Platzes 85 verläßt. Bis zu und an diesem Moment befindet sich der Behälter 84 nicht unter der Kontrolle des Reifens $1 und seine Geschwindigkeit ist die der Förderanlage. Wenn der Behälter 84 von dem Reifen 31 und der Schuhfläche 64 ergriffen wird, wird er rasch beschleunigt und wird über die Schuhfläche 64 in derselben Zeit geführt, die benötigt wird, damit der nächste Behälter 87 den Eingang der Druckstelle 85» d.h. den vom Behälter 85 in Figur 5 eingenommenen Punkt erreicht, der Platz zwischen den Behältern wird somit im Prüfgebiet 85 vergrößert (Figur 6),
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wird afc«* auf den uriprünglionen Platz an §ei&e£ in
lie ge ade ti gelte erweitert.
Bei eiae* SlookiezHAüg ©de* iiaer Stillegung in riöhtung vereuohöa die Behälter, sieh auf dem Bäüd 11 reohta vom Pi-Üfkopf 18 in iigur 1 iu etapein. unter diesen Uttetänden let ei wttaidliifisweifc, die fteüfeifiiieli« tung absusohÄlten. Aüderenfallö wü*de däg flad 50 die
in einöö bereits g©· tap el ten oder gedrängten bringen« hierfür wird eine ßtörungeaeldeeinriohtuiig Si »um AühÄltefi des it&deg vorgesehen (tigur 2). Die Störung wird duröh äeitliöhen Druck, dar durch die aufgestapelten Behälter auf eine schwenkbare Leitaöhienö oder einen Mikroäehaiterarm 9o auögeübt wird, feötgeetellt. Der ßohftitefarffl 90 let dureh eise ieder 95 in fiööhtöriöhtung yorgeepannt» wie die &t*igee®ge& dargestellte stellung eeigt« Wenn der Arm 9o naeh außen in die geatriöhelt dargestellte Läge geschwenkt wird, betätigt er infolge der Afihaufung von Behältern awisöhen den gegenübeiliegefiden führungen 91 und 92 einen Mikrosdhalter 9^1 der den lioter 52 abeohaltet, ige daß die I3TUfung unterbrochen wird, tie die Anhäufung be^ seitigt worden isti
Beim Bruch eines Behälters fallen die Scherben in den Abfallbehälter 38 ohne weeentliöhe Anhäufung auf dem Förderband 11« sie überhangende Deokeipiatte 95 (Figur 1) sohirat die Tläöhe über den Behälter, der sich in der irüftiiig beflüdet, üüd die HMehen übe? vorübergehende ufid folgende Sehältef ab und verhindert sottit, daß heruMfliegende Scherben in benachbarte Behälter fallen« Der Bi1UoIl eines Behälters schaltet nioht notwendigerweise die Leitung &t> ödef verzögert sie, da das Luftpolster 7I rasch umläuft, So daß der nächste folgende Behälter ohne Unterbrechung geprüft werden kann.
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Durch die Erfindung kann offensichtlich jeder einzelne an einer Behälterstraße hergestellte Gegenstand geprüft werden, während er sich an der Förderanlage befindet. Fehlerhafte Gegenstände werden automatisch durch Brechen entfernt und die Scherben können leicht abgesondert und weggeschafft werden. Die Prüfung bedingt keine Verzögerung der Fertigungsstrecke, da die Gegenstände über die Prüfanlage während ihrer mit normaler Geschwindigkeit erfolgenden Führung an das Förderstrecke bewegt werden. Der Mechanismus kann leicht auf Gegenstände verschiedener Größen eingestellt werden, da die Winkelheb&lajaordnung leicht von der einen Strecke zur anderen gebracht und dor-t befestigt werden kanal.
Figur 2 zeigt, daß das Prüfgerät mit Ausnahme des Störungsmelders 88 an jeder Seite der Achse 34 symmetrisch ist. Dies gibt eine geeignete Verwendung mit Richtungsumkehrung der Förderstrecke zur dargestellten Richtung. Die Drehrich'tung des Motors 32 wird in einfacher Weise durch einen Umkehrschalter umgekehrt. Der Mechanismus 88 wird bei Verwendung bei einer solchen Umkehrung zurückgestellt, da er an der in Förderrichtung liegenden Seite arbeitet.
209833/071 6

Claims (1)

  1. j * JAfl. ί*
    We - 24965
    ANCHOR HOCKING CORPORATION, Lancaster/Ohio - USA
    Patentansprüche
    1Λ Gerät zum Prüfen der Festigkeit von Gegenständen mit einem Schuh, an dessen Fläche ein Gegenstand abgerollt werden kann, und einer von dieser Fläche entfernt und gegenüber angeordneten Rolleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolleinrichtung (3o) einen Gegenstand (12) an der Fläche des Schuhes (37) ergreifen und rollen kann, wobei ein schwenkbarer Träger (46) den Schuh trägt, der «lastisch vorgespannt ist und den Schuh zur Rolleinrichtung drückt und dadurch den Gegenstand beim Durchlaufen zwischen Schuh und Rolleinrichtung drückt.
    2· Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Träger (46) einen Winkelhebel (53) enthält, der an seinem Bogen schwenkbar gelagert ist.
    3· Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkzapfen (54) horizontal verläuft und den Winkelhebel (53) trägt.
    4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3« dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schuh (37) unter dem Schwenkzapfen am Winkelhebel (53) befindet.
    5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorspannungseinrichtung (71) an einem Teil des Winkelhebels (53) wirkt, der etwa rechtwinkelig zur Linie zwischen dem Schwenkzapfen und dem Schuh (37) verläuft.
    6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da-
    209833/0718 ~19~
    durch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung ein pneumatischeβ Kieaen (?1) iet.
    ?. Qerttt üftOh einem der Ansprüche 2 big 6, dadurch ge* keanieiohnet, daß ein elastischer Anschlag die Bewegung de» Hebtiβ (§5) um »einen Zapfen (54) in Richtung »up Rolltiarioatung (3o) begrenzt.
    β» Gerät naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß die fläche (64) des öchuhes (3?) boitafömig iet
    nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da» durch gekennzeichnet, daß die Holleinrichtung (Jo) ein angetriebenes Had ist.
    1o. Oerat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum gwiechen der fläche des Schuhes (37) und dem find 00) ein Hingsegment einheitlicher Breite ist«
    11· Qerät nach Anspruch 9 oder 1o, dadurch gekennfceich not, daß das Had (3o) mit einer Geschwindigkeit bewegt «ird, die etwa gleich dem üfflfang des zu prüfenden Gegen« tande β (12) mal der Zeit der pro Zeiteinheit zu behandelnden Gegenstände ist.
    12« Gerät naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es an einem Ständer (14) befestigt ist, der an einer Seite der Förderanlage aufgeetellt werden kann und der Träger (42) und der Schuh (37) winkelhebelartig vom Ständer abgehen, der sich über und quer zur Förderstrecke an einer gegenüberliegenden Seite der Förderstrecke befindet, so daß Abfall aus dem Gebiet unter dem Träger und dem Schuh leicht entfernt werden kann.
    -2o~
    209833/0716
    13· Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß es so symmetrisch aufgebaut ist, daß das Gerät in jeder Richtung auf der Förderstrecke bewegt werden kann.
    14. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (53) an einem Träger (46) hängt, dessen Lage zur Rolleinrichtung verändert werden kann.
    15· Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Vorspanneinrichtung (71) sich zwischen dem Träger (37) und dem Winkelhebel (53) befindet.
    DJpl-lng. P. E. Meissner
    Patsniamvalt
    209833/0716
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