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DE2202389A1 - Zweipunktregler mit rc-rueckfuehrung - Google Patents

Zweipunktregler mit rc-rueckfuehrung

Info

Publication number
DE2202389A1
DE2202389A1 DE19722202389 DE2202389A DE2202389A1 DE 2202389 A1 DE2202389 A1 DE 2202389A1 DE 19722202389 DE19722202389 DE 19722202389 DE 2202389 A DE2202389 A DE 2202389A DE 2202389 A1 DE2202389 A1 DE 2202389A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feedback
output
behavior
differential
differential amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722202389
Other languages
English (en)
Other versions
DE2202389B2 (de
DE2202389C3 (de
Inventor
Horst Buergel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schuntermann & Benninghoven
Original Assignee
Schuntermann & Benninghoven
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuntermann & Benninghoven filed Critical Schuntermann & Benninghoven
Priority to DE19722202389 priority Critical patent/DE2202389C3/de
Publication of DE2202389A1 publication Critical patent/DE2202389A1/de
Publication of DE2202389B2 publication Critical patent/DE2202389B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2202389C3 publication Critical patent/DE2202389C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B6/00Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential
    • G05B6/02Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential electric

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)

Description

  • Zweipunktregler mit RC-Rückführung Die Erfindung betrifft einen Zweipunktregler mit RC-Rückführung, insbesondere einen Temperaturregler.
  • Das Stellverhalten eines solchen Reglers ist abhängig vom Zeitverhalten der eine Gegenkopplung des Regelverstärkers bewirkenden Rückführung. Nan unterscheidet zwischen einem Stellverhalten mit P-Zeitverhalten (proportionales Verhalten, d.h. jeder Eingangsgröße ist eine eigene Ausgangsgröße zugeordnet), I-Zeitverhalten (integrales Verhalten, d.h. die Geschwindigkeit der Ausgangsgröße ist von der Eingangsgröße abhängig) und D-Zeitverhalten (differentiales Verhalten, d.h.
  • die Ausgangsgröße ist von der Geschwindigkeit der Eingangsgröße abhängig; eine einmalige sprungförmige Änderung am Eingang ergibt am Ausgang eine "Nadelspitze"), sowie Kombinationen dieser Zeitverhalten, nämlich PI-Zeitverhalten, PD-Zeitverhalten und PID-Zeitverhalten. Bei TemperaturregRern wird vorwiegend mit dem Stellverhalten P, PD oder PID gearbeitet, wobei ein PID-Regler, besonders bei einem niedrigen Verhältnis von Tg/Tu (Tg = Ausgleichszeit; r£u = Verzugszeit), das optimale Regelverhalten (geringe Uberschwingweiten und geringe Einschwingzeiten) aufweist.
  • Es ist bekannt, daß während des Anfahrens eines Regelkreises ein Regler keinen I-Anteil der Rückführung aufweisen sollte, daß aber bei der eigentlichen Regelung des Prozesses ein Regler mit I-Anteil zweckmäßig ist.
  • Daher hat man bereits die günstigen Eigenschaften des PD-Reglers während des Anfahrvorgangs mit den günstigen Eigenschaften eines PID-Reglers während des eigentlichen Prozeßverlaufes miteinander zu kombinieren versucht.
  • Zur Realisierung eines PD-Anfahrverhaltens in Nombination mit einem PID-Führungsverhalten sind sogenannte Anfahrschaltungen bekannt, die jedoch in der schaltungstechnischen Ausführung aufwendig sind. Sie haben zudem den Nachteil, daß sie keinen kontinuierlichen Übergang zwischen den beiden Zeitverhalten der Rückführung gewährleisten. Dies ist aber erwünscht, damit man eine von Einschwingvorgängen möglichst freie Regelung erzielt.
  • Die Anfahrschaltungen, die üblicherweise für diesen Zweck verwendet werden, sind darüber hinaus nur im Anfahrvorgang des Reglers wirksam, d.h. so lange der Sollwert oberhalb des Proportionalbereiches liegt. Liegt der Sollwert dagegen unterhalb des Proportionalbereiches, so wird die Anfahrschaltung nicht wirksam. -Ferner treten bei den bekannten Anfahrschaltungen unerwünschte Hysteresis-Erscheinungen auf.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei einem Regler der eingangs genannten Art eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die 1. einen kontinuierlichen Übergang vom PD-Verhalten zum PID-Verhalten ergibt, 2. beidseitig des Proportionalbereiches wirksam wird und 3. frei von Hysteresis-Erscheinungen beim dbergang vom PD- zum PID-Verhalten ist.
  • Diese Vorteile werden nach der Erfindung dadurch erzielt, daß der differentiale Anteil der Rückführung auf den Ausgang des Differenzverstärkers bezogen wird.
  • Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführung 5-beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnun erläutert werden.
  • In der Schaltungsskizze ist mit N ein Netzteil zur Bereitstellung von Gleichspannungen bezeichnet. Eine Zenerdiode Z dient zur zusätzlichen Spannungsstabilisierung. In der Eingangsbrückenschaltung E kann am Regelwiderstand R1 ein Sollspannungswert eingestellt werden, der mit einem über die Leitungen 1 und 2. zugeführten Istspannungswert verglichen wird. Bei einer Störung wird die Differenzspannung des Brückenkreises über die Widerstände R2 und R3 dem Differenzverstärker D zugeführt, dem wiederum ein Kippverstärker K nachgeschaltet ist. Die so verstärkte Spannung speist die Erregerwick lung eines Relais R, dessen Wechselkontakt eine Steuerleitung 6 mit einer der Steuerleitungen 5 oder 7 verbindet. Durch den Relaiskontakt 9 wird einer der Schaltzustände des Relais R durch die Glimmlampe 10 signalisieht Das Gleichstrom-Meßinstrument 11 zeigt Betrag und Richtung der verstärkten Differenzspannung am Ausgang des Differenzverstärkers D an.
  • Die durch Rf gekennzeichnete Schaltungsgruppe bewirkt die Rückführung der proportionalen, integralen und differentialen Rückführanteile.
  • Bei sprunghafter Änderung der verstärkten Spannung wirken die Kondensatoren Cv zunächst wie ein Kurzschluß, so daß sich die Höhe des Ladestromes im ersten Augenblick nach der Größe des Widerstandes Rv richtet, dessen Spannungsabfall als Rückführspannung dient. Diese Schaltungsmittel verleihen der Rückführung somit ein I-Verhalten.
  • Bei einer sprungweisen Änderung der verstärkten Spannung am Ausgang des integralen Rückführanteils fließt über Rn ein Ladestrom zum Kondensator Cn, der erst allmählich an diesem eine Spannung aufbaut. Dadurch steigt die Spannung für Rückführspannung erst allmählich an, d.h. die verstärkungsmindernde Wirkung der Rückführung ist im ersten Augenblick aufgehoben; die Verstärkerwirkung ist voll wirksam. Es wird somit eine der D-Wirkung entsprechende kurzzeitige, große Änderung der Ausgangsspannung des Kippverstärkers erreicht.
  • Nach der Erfindung ist nun vorgesehen, daß der dem integralen Anteil folgende differentiale Anteil der Rückführung nicht auf den Fußpunkt der Gesamt schaltung bezogen ist, sondern auf den Ausgang des Differenzverstärkers D. Dazu ist der Widerstand Rn vom Gate des Feldeffektw ransistor-Impedanzwandlers 13 mit dem Ausgang des Differenzverstärkers D verbunden. Ferner ist der Kondensator Cn vom Gate des Impedanzwandlers 10 mit dem Ausgang des integralen Rückführanteils verbunden, d.h. dem Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand Rv und den beiden Kondensatoren Cv Auf diese Weise wird der differentiale Anteil der Rückführung durch den Ausgang des Differentialverstärkers gesteuert, wird also erst dann voll wirksam, wenn die Differenz zwischen Soll- und Istwert Null ist. Sobald eine Differenz zwischen Soll- und Istwert eintritt (Störung), wird mit zunehmender Regelabweichung der integrale Anteil immer stärker und der differentiale Anteil immer schwächer wirksam. Es wird dadurch erreicht, daß der Übergang zwischen PD- und PID-Verhalten kontinuierlich erfolgt. Da sich der Ausgang des Differenzverstärkers bezogen auf den Gerätefußpunkt entsprechend der Richtung der Regelabweichung in der Polarität ändert, ist auch eine entsprechende Änderung in der Polarität des differentialen Anteils der Rückführung gegeben.
  • Aus dem vorbeschriebenen Schaltungsaufbau ergibt sich ohne weiteres, daß eine Hysteresis-Erscheinung beim Übergang vom PD- zum PID-Stellverhalten und umgekehrt nicht mehr auftreten kann.
  • Die vorbeschriebenen Schaltungseleinente werden zweckmäßig in einem Gehäuse untergebracht, von dem ein Sammelkabel mit den Leitungen 1 - 7 (die Leitungen 3 und 4 dienen der Wechselspannungsversorgung für das itetzteil A) zu einem Anschlußelement 14 führt.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Zweipunktregler mit RC-Rückführung, insbesondere Temperaturregler, mit einer Eingangsbrückenschaltung und einem Differenzverstärker sowie einer Rückführung mit proportionalen, integralen und differentialen Anteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der differentiale Anteil der Rückführung auf den Ausgang des Differenzverstärkers (D) bezogen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführschaltungsgruppe einen Feldeffekt-Transistor-Impedanzwandler (10) aufweist, dessen Gate über einen Widerstand (Rn) mit dem Ausgang des Differenzverstärkers (D) und über einen Kondensator (Cn) mit dem Ausgang des integralen Räekfdhranteils (Rvq Cv) verbunden ist
DE19722202389 1972-01-19 1972-01-19 Zweipunktregler mit PID-Rückführung, insbesondere Temperaturregler Expired DE2202389C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722202389 DE2202389C3 (de) 1972-01-19 1972-01-19 Zweipunktregler mit PID-Rückführung, insbesondere Temperaturregler

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DE19722202389 DE2202389C3 (de) 1972-01-19 1972-01-19 Zweipunktregler mit PID-Rückführung, insbesondere Temperaturregler

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2202389A1 true DE2202389A1 (de) 1973-07-26
DE2202389B2 DE2202389B2 (de) 1974-02-28
DE2202389C3 DE2202389C3 (de) 1974-09-19

Family

ID=5833401

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DE19722202389 Expired DE2202389C3 (de) 1972-01-19 1972-01-19 Zweipunktregler mit PID-Rückführung, insbesondere Temperaturregler

Country Status (1)

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DE (1) DE2202389C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2202389B2 (de) 1974-02-28
DE2202389C3 (de) 1974-09-19

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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