[go: up one dir, main page]

DE2201735A1 - Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben - Google Patents

Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben

Info

Publication number
DE2201735A1
DE2201735A1 DE19722201735 DE2201735A DE2201735A1 DE 2201735 A1 DE2201735 A1 DE 2201735A1 DE 19722201735 DE19722201735 DE 19722201735 DE 2201735 A DE2201735 A DE 2201735A DE 2201735 A1 DE2201735 A1 DE 2201735A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counterweight
security system
counterforce
energy
compression
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722201735
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl-Ing Dittrich
Alfons Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hein Lehmann AG
Original Assignee
Hein Lehmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hein Lehmann AG filed Critical Hein Lehmann AG
Priority to DE19722201735 priority Critical patent/DE2201735A1/de
Publication of DE2201735A1 publication Critical patent/DE2201735A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/28Buffer-stops for cars, cages, or skips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/12Counterpoises
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/26Positively-acting devices, e.g. latches, knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Sicherungssystem gegen das Herabstürzen von Gegengewichten, Lasten, Personen od. dgl., bzw. zum Auffangen derselben Einrichtungen für die Sicherung von Gebäuden, Hochbauten, Maste u. dgl. ersteigenden bzw. absteigenden Personen, sind in vielfältiger Art bekannt.
  • Durch das DT-Gbm 1.902 872 ist beispielsweise eine Sicherheitsvorrichtung für Steigleitern bekannt, die einerseits eine in bestimmten Abständen Öffnungen besitzende, entlang der Steigleiter befestigte Hohlstange, andererseits einen der Form der Hohlstange angepaßten und auf der Seite des Benutzers vorgesehenen Körper aufweist, der diese Hohlstange teilweise umfaßt und auf dieser gleitbar gelagert ist, wobei der Körper eine der Verbindungslinie der Öffnungen in der Hohlstange gegenberliegende längsgerichtete Au-*nehsung besitzt, in der eine in die Öffnungen der Hohlstange einrastbare Sperrklinke drehbar gelagerbt ist. die einerseits unter der Wirkung mindestens einer Feder steht, welche die Sperrklinke normalerweise in Eingriff mit der Hohlstange hält, und die andererseits in aushängbarer Weise mit einem Befestigungsgurt für den Benutzer verbunden ist.
  • Entsprechend der DT-OS 1 578 553 ist eine Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen bekanntgeworden, die eine sich in einer ein C-Profil aufweisenden Führungsschiene führende Bremse, bestehend aus einem in die Führungsschiene eingreifende, die abgewinkelten Randteile der Führungsschiene hintergreifenden Grundkörper, einer zwischen dem Grundkörper und dem Steg der Führungsschiene mit Spiel angeordneten, senkrecht zur Lastachse der Führungsschiene beweglichen Bremsbacke und einem im Scheitel drehbeveglich mit dem Grundkörper verbundenen, in der Flucht der Führungsschiene verschwenkbaren Kniehebel vorsieht, an dessen in die Führungsschiene hineinragenden hebelarm die Bremsbacke angelenkt ist und an dessen freiem Hebelarm ein Sicherheitsgurt od. dgl. anschließbar ist, wobei die Verbindung zwischen dem Grundkörper und dem Kniehebel zweckmäßigerweise oberhalb der Verbindung des Kniehebels mit der Bremsbacke liegt. So lange keine den aus der Führungsschiene herausragenden Hebelar anhebende Kraft wirksam wird, wird die Bremsbacke durch das Moment des Hebelarmes gegen die Führungsschiene gepreßt; die Bremse ist in der Führungsschiene durch Reibungsschluß festgebremst. Durch Anheben des Hebelarmes und Verschwenken des Knihebels um den den Kniehebel mit dem Grundkörper verbindenden Bolzen, wird die Bremsbacke von der Führungsschiene abgehoben. Die Bremse ist dann gelöst und in der Führungsschiene verschiebbar. Zum Zurückschwenken des Kniehebels, beispielsweise beim Abrutschen der über einen Sicherheitsgurt od. dgl. mit der Bremse verbundenen Person, geht die Bremse wieder in Bremsstellung über und bremst sich in d.r Führungsschiene fest. Zwischen dem Kniehebel und dem Grundkörper kann eine Zugfeder angeordnet sein, die die Bremalage der den Bremskö.rper bildenden Einzelteile fixiert.
  • Durch die Offenlegungsschrift DT-OS 1 961 757 ist eine Steigschutzvorrichtung für Leitern bekannt, bei der, ausgehend von einem in einer Längsführung der Leiter verschiebbaren Schieber, in einem Schieber einer unter Federwirkung in ihrer Sperrstellung gehaltene Sperrklinke gelagert ist, deren Klinkennase in der Sperrstellung der Sperrklinke durch eine Öffnung des in einem Längsschlitz eines U-förmig profilierten Leiterholms geführten Fußteils des Schiebers hindurch in eine Zone des Innenprofilraums des Leiterholms ragt, in welcher das U-Profil des Leiterholms von mit Anschlagflächen für die Klinkennase versehenen, in gegenseitigen Abständen übereinander angeordneten Querstegen durchsetzt ist. Die Querstege können von den innerhalb des U-Profils des Leiterholms liegenden Profilteilen der durch Öffnungen der Profilseitenwände des Leiterholms hindurchgesteckten Leitersprossen gebildet werden. Falls die senkrechten Abstände der Leitersprossen verhältnismäßig groß sind, können zusätzliche querstege von durch Öffnungen der Profilseitenwände des Leiterholms hindurchgesteckten Profilabschnitten gebildet werden, welche jedoch nicht mit Leitersprossenarien versehen sind. Der Schieber ist zweckmäßig mit einem etwa schwalbenschwanzrörmigen Fußteil versehen, der von vorspringenden Profilleisten des Leiterholms in der Längsschlitzführung desselben verschiebbar, aber gegen Herausspringen gesichert gehalten wird. Die in einer schlitzförmigen Durchbrechung des Schiebers auf einem Zapfen drehbar gelagerte Sperrklinke ist an ihrer der Klinkennase gegenüberliegenden Außenseite mit einer Öse od. dgl. zur Befestigung eines Seiles oder einer Kette versehen, das bzw. die mit einem Sicherheitsgürtel od. dgl. verbunden ist. Zur Verdopplung der Sicherheit der Sperrvorrichtung, werden vorzugsweise zwei auf die Sperrklinke wirkende Federn angeordnet, von denen die eine als Druckfeder und die andere als Zugfeder, beide Jedoch im gleichen Sinn, auf die Sperrklinke wirken.
  • Weiterhin ist mit der Druckschrift Sicherheits--Steigegerät FABA" eine aus einem Füllrungsprofil, einem Fangseil, einem Wagen mit Fangvorrichtung, einer oberen und unteren Abspannung sowie einem Sicherheitsgurt gebildete Einrichtung bekannt. Bei dem Führungsprofil handelt es sich um ein U-Profil mit rechtwinklig abgebogenen Flanken, das mit Schellen in bestimmten Abständen auf den Sprossen der Leiter befestigt wird. Dies FilhrurlgAprofil dient zur Führung eines Wagens mit Fangvorrichtung, der frei beweglich auf dem Führungsprofi 1 mit nirnstatoffrolle,i laufen kann. An dem Wagen ist die eigentliche Fangvorrichtung angebracht, die aus einer Seilspannklemme mit Feder sowie einem Sichcrhcitsgurt besteht.
  • An den Enden des Wagens sind Führungen vorgesehen, in denen das Fangseil frei gleiten kann, wobei das Fangseil immer zwischen zwei Backen einer Seilspannklemme gehalten wird. Im Ausgangszustand snd beide Backen der Seilspannklemme fest um das Fangseil geschlossen, wodurch die gesamte Fangvorrichtung nicht'verschoben werden kann. Erst durch Ausüben eines waagerechten Zugs auf die Öse der äußeren Backe, öffnet sich die Seilspannkleiniue und bleibt so lange offen, wie dieser Zug bestehen bleibt. Es ist daher erforderlich, daß sich der Benutzer beim Besteigen der Leiter leicht in den Sicherheitsgurt zurücklegt, damit die Klemme geöffnet bleibt. Beim Fall läßt der waagerechte Zug des Sicherheitsgurtes rechtwinklig zur Leiter nach, wodurch sich die Fangklemme sofort um das Fangseil schließt. Die Fangklemme und das Fangkeil nehmen die Last auf, nicht das U-Profil, das nur zur Führung des Vagens dient. Das Fangseil wird am oberen Lande der Leiter mit der oberen Abspannung an einer Traverse, die an der Leiter angeklemmt oder angeschweißt ist, mittels Kausche, Kerbverbinder oder Seilkiemme befestigt. Am unteren Ende der Leiter befindet sich innerhalb der unteren Abspannung ein Seiischloß zum Straffen des Seils.
  • Eine weitere Einrichtung zur Sicherung von an Leitern auf-und absteigenden Personen, ist durch die Druckschrift "FABA-Steigeschutz S 71" bekannt. Bei dieser Einrichtung wird eine U-förmige, FUhrungs- und Halteschiene auf den Leitersprossen befestigt, wobei die den Leitersprossen zugekehrte Profilseite in besti ten Abeständen mit ins Profilinnere gerichteten Sicken versehen ist; die offenen Schenkel des U-l>rofils sind unter Bindung von Radien nach innen umgebogen. Der zwischen den umgebogenen Schenkels verbleibende Spalt dient dabei als seitliche Führung eines in der Führungs- bzw. Italteschiene auf Rollen verschieblichen Gleitkörpers, wobei die Rollen des Gleitkörpers den Schenkelradien abrollend zugeordnet sind. Der Gleitkörper ist mit Langlöchern versehen, in denen die den Rollen zugeordneten Bolzen federlelastet angeordnet sind.
  • Durch die auf die Rollen einwirkende Federkraft kippt der unbelastete Gleitkörper stets selbsttätig in Fangposition, d.h. in Richtung der den Gleitkörper abfangenden Sicken.
  • Zum Auf- oder Absteigen muß der Benutzer daher stets einen waagerechten Zug auf den Gleitkörper ausüben, um die Fangposition aufzuheben. Läßt der waagerechte Zug z.B. beim Fall nach, so kippt der Cleltkörper in Fangposition und wiid von den Sicken der Führungsschiene abgefangen; wodurch ein Abstürzen des Benutzers verhindert wird.
  • Aus den gleichen Gründen, die zur Einführung und Anwendung der vorbeschriebenen Einrichtungen führten, werden immer häufiger Forderungen dahingehend gestellt, daß an mit Gegengewichten ausgerüsteten Bauwerken Maßnahmen getroffen werden, durch die entweder das herabstürzende Gegengewicht so aufgefangen wird, daß weder das Bauwerk mit den ihm zugeordneten Einrichtungen noch das Gegengewicht beschädigt bzw. zerstört, oder das Herabstürzen des Gegengewichts verhindert wird. Diese Forderung ist beispielsweise in Verbindung mit der Einrichtung von Großantennen bekannt.
  • Wird zwischen zwei Maste eine Antenne gespannt, so ist die Antenne in der Regel mit ihrem einen Halteseil fest mit dem dieser Antennenseite zugeordneten Mast verbunden, das andere Halteseil steht mit einem dem anderen Mast zugeordneten Gegenywl¢ht in Wirkverbindung. Reißt das mit dem Gegengewicht verbund-nt H*lte--il, dann stürzt das möglicherweise tonnenschwere Gegengewicht aus eventuell großer Höhe ab und beschädigt bzw. zerstört den Mast, Mastteile und/oder mit dem Mast zussammengehörige Einrichtungen.
  • Um diese Gefahr zu beseitigen, wurde bereits vorgeschlagen, die Mast-Plattform mit einer den Gegengewicht-Abmessungen entsprechenden Ausnehmung zu versehen und unterhalb der Plattformöffnung eine Rutsche worden, atif der das Gegengewicht, ohne Schaden anzurichten, zil Boden gleiten kann.
  • Eine weitere bekannte Möglichkeit zum Auff;ngen eines herabstürzende Gegengewichts ist darin zu sehen, daß unterhalb der Plattformausnehmung bzw. iin Boreicll des Mastfundaments ein kastenförmiger Behälter angeordnet wird, der mit Styropor, Sand od. dgl. zum Auffangen des Cegengewichts und Vernichtung der Energie ausgefiillt ist.
  • Die vorbeschriebenen bekannten Einrichtungen ztim Auffangen herabstürzender Gegengewichte können nicht befriedigen, da sie einerseits in konstruktiver und finanzieller HLnsicht sehr aufwendig und bei notwendigon Arbeiten am Bauwerk teilweise hinderlich sind, andererseits nicht mit Sicherheit eine Beschädigung bzw. Zerstörung des Bauwerks und/oder des Gegengewichts verhindern.
  • Auch die eingangs dargestellten Einrichtungen ziir Sicherung von Hochbauten ersteigenden Personen, können nicht zur Verhinderung des Herabstürzens von Gegengewichten angewandt werden, da die Verwendung solcher Einrichtungen beim Reißen des Gegengewicht-llalteseils auf das Bauwerk eine schlagartige, einseitige Belastung mit sich bringen würde, wodurch das Bauwerk beschädigt werden könnte.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, unter Vermeidung der vorbeschriehenerl Nachteile Einrichtungen ZU schaffen, mit deren Hilfe die durch das Weißen des Gcgengewicht-Halteseils und den Fall des Gegengewichts ausgelöste Energie nicht schlagartig, sondern elastisch absorbiert wird, wobei dieses Prinzip beim Auffangen eines herabstürzenden Gegengewichts ebenso zu serwirklichen ist wie bei der einrichtung zum Verhindern des Herabstürzens des Gegengewichts. Dabei sollen die Einrichtungen so gestaltet sein, daß sie fiir alle mit Gegengewichten ausgeriistete Bauwerke verwendbar sind.
  • Schließlich soll das prinzip der elastischen Absorbierung der Energie für die Sicherung von liochbauten ersteigenden Personen anwendbar sein.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß einer der auftretenden Energie angepaßten Gegenkraft ein elastischer Bereich zugeordnet ist, dessen Größe zum elastischen Absorbieren der auf ihn einwirkenden Energie ausreicht, wobei die der zu absorbierenden Energie analoge Gegenkraft entweder in ständiger Wirkverbindung mit dem Energieträger steht oder von diesen getrennt angeordnet ist.
  • Die Erfindung ist nachfolgend aii Hand der Fig. 1 bis 8 näher erläutert: Fig. 1 Das Erfindungsmerkmal, einer auftretenden Energie zu deren elastischem Absorbieren eine einen elastischen Bereich aufweisende adäquate Gegenkraft zuzuordnen und diese Gegenkraft getrennt von dem Energieträger anzuordnen, ist hier beispiel; haft in einer Einrichtung dargestellt, die aus einem oberen beweglichen Träger 1, einem unteren feststehenden Träger 2, und zwischen den Trigern 1, 2 von Stäben 3 geführten Druckfedern 4 gei>i Idet wI r<i, wobei die iJriickfederii 4 gemeinsam eine der durch das Herabstürzen des Gegengewichts 5 auftretenden Energie adäquate Gegenkraft darstellen, deren elastischer Bereich durch den Federweg bestimmt ist. Das Gegengewicht 5 ist aus einzelnen, auf einer Haltestange 6 aufgereihten Platten od. dgl. gebildet und beidseits durch Rollenpaare 7, 8 in diesen zugeordneten Führungoprofilen 9, 10 geführt, während die Haltestange 6 mit dem Halteseil 11 verbunden ist. Am unteren Ende des Gegengewichts 5 ist in dem gewählten Beispiel ein aus einer Druckfeder 12, einem Teleskoprohr 13 und einer Aufschlagplatte 14 gebildeter Puffer angeordnet, wobei die Druckfeder 12 so bemessen sein kann, daß sie das Gegengewicht 5 in unbelasteten Zustand ohne Beanspruchung des ihr zugeordneten Federwegs trägt, oder in Zusammenwirken mit den Druckfedern 4 einen Federweg aufweist, der gemeinsam mit demjenigen der Druckfedern 4 ausreicht, um die durch das Reißen des Halteseiln 11 und das Herabstürzen des Gegengewichts 3 auftretende Energie elastisch zu absorbieren.
  • Nach der Erfindung können die Träger 1, 2 kreuz-, stern-, plattenförmig od. dgl. ausgebildet sein, auch kann auf die Verwendung des am unteren Ende des Gegengewichts angeordneten Puffers verzichtet werden. Darüber hinaus ist es möglich, am unteren Ende des trägers 2 den Stäben 3 zusätzlich Zugfedern zuzuordnen, wodurch schwächer ausgebildete Druck- und Zugfedern verwandt werden können, die sich leichter montieren lassen. Weiterhin ist es möglich, unter Verzicht auf die Stäbe 3, die Drucktedern 4 und den feststehend angeordneten Träger 2, den beweglichen Träger 1 an entsprechend ausgebildeten Zugfedern aufzuhängen; zwecks Korrosionsverhütung können den Druck- und/oder Zugfedern elastische Faltenbälge zugeordnet worden.
  • Fig. 2 In Abwandlung der Einrichtung nach Fig. 1, erfolgt hier das elastische Absorbieren der durch das Herabstürzen des geführten Gegengewichts 5 auftretenden Energie durch einen beweglich angeordneten, teleskopierbaren Träger 15, an dessen beiden Enden Je eine federbelastete Gleitplatte, Gleitkufe 16 od.
  • dgl. angeordnet ist. Die G1eitplatteX Gleitkufen 16 od. dgl.
  • stützen sich unter Einwirkung der Feder 17 an den Innenflächen 18, 19 der FUhrungsprofile 9, 10 ab, deren Abstand voreinander sich im unteren Bereich kontinuierlich verringert. Beim Auftreffen des herabstürzenden Gegengewichts auf den Teleakoptrager, wird dieser nach unten gedrückt bei gleichzeitigem Zusammenpressen der Druckfeder 17, wobei mit größer werdendem Veg die zwischen den Gleitplatten, Gleitkufen 16 od. dgl.
  • und den Innenflächen 18, 19 der Führungsprofile 9, 10 auftretende Reibungskraft in einem solchen Umfang zunimmt, daß das herabstürzende Gegengewicht 5 elastisch aufgefangen wird.
  • Dieser Effekt kann dadurch verbessert werden, daß die Gleitplatten, Gleitkufen 16 od. dgl. mit Bremsbelägen versehen werden.
  • Nach der Erfindung ist es ebenfalls möglich, die Gleitplatten, Gleitkufen 16 od. dgl. durch Rollen zu ersetzen; weiterhin ist eine Kombination der Einrichtungen nach den Fig. 1 und 2 möglich.
  • Darüber hinaus ist bei einer nicht dargestellten Einrichtung die Verwendung eines federbelasteten Scherentisches vorgesehen.
  • Auch ist es möglich, die Einrichtungen nach den Fig. 1 und 2 als in ständiger Wirkverbindung mit dem Gegengewicht stehend auszubilden.
  • Fit. 3 Hier ist ein mit einem Gegengewicht 5 versehener Gitter-Funkast 20 dargestellt, der oberhalb des Fundaments 21 eine Plattform 22 aufweist; dabei ist auf die Darstellung der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Führungseinrichtung verzichtet worden. Die Einrichtung 23 zum Auffangen des eventuell herabstürzenden Gegengewichts 5, ist identisch mit den in den Fig. 1 und 2 dargestellten und beschriebenen Einrichtungen und hier beispielsweise im Fundament angeordnet; dabei ist die Plattenform 22 mit einer dem Gegengewicht 5 und der Führung entsprechenden Ausnehmung versehen. Wird die Einrichtung 23 als in sich geschlossenes, selbständiges Bauteil ausgebildet, dann kann sie auf das Fundament 21 aufgesetzt, direkt unter der Plattform angeordnet bzw. als Plattf9rmteil in die Plattform 22 ein- oder auf diese aufgesetzt werden; ihre Anwendung ist auch in einer wählbaren Masthöhe, die der untersten Stellung des Gegengewichts 5 emtspricht, aoglich.
  • Fig, 4 und 5 Das Erfindungemerkial, einer auftretenden Energie zu deren elastischem Absorbieren eine einen elastischen Bereich aufweisende adäquate Gegenkraft zuzuordnen und diese Gegenkraft in ständiger Wirkverbindung mit dem Energieträger stehend so anzuordnen, daß sie in Verbindung mit einer Halteeinrichtung beim Reißen des Halteseile das Herabstürzen eines Gegengewichts verhindert und den dabei auftretenden Stoß elastisch abfängt und absorbiert, ist hier in einer Einrichtung beispielhaft dargestellt, die aus einem mit Sicken 24 versehenen Führungsrohr 25, FUhrungsschiene od. dgl., einem verschieblichen Träger 26 mit daran kippbeweglich angeordneten federbelasteten Halteklauen 27 und einer zwischen dem Gegengewicht 5 und dem Träger 26 angeordneten, von einem Teleskoprohr 28 umgebenen Druckfeder 29 gebildet wird.
  • In Fig. 4 ist die Einrichtung im Betriebszustand dargestellt; d.h. die Halteklauen 27 haben durch die Zugwirkung der mit ihnen verbundenen Halteseilteile 11' eine geöffnete Stellung eingenosn und dabei die mit ihnen verbundene Zugfeder 30 gespannt. Reißen die Halteseilteile bzw. das nicht dargestellte Halteseil 11, wie in Fig. 5 gezeigt, dann rasten die Halteklauen 27 unmittelbar unter Einwirkung der Zugfeder 30 in den ihnen zugeordneten, auf der Höhe des FUhrungsrohres in Abständen voneinander angeordneten Sicken 24 ein und verhindern dadurch das Herabstürzen des Gegengewichts, während die Druckfeder 29 die durch das Reißen des Halteseils ausgelöste Stoßbelastung elastisch auffängt und absorbiert.
  • Dabei können eine, zwei oder mehrere Halteklauen 27 bei entsprechender Gestaltung des Trägers 26 angewandt werden.
  • Fl. 6 und 7 Die hier gezeigte Einrichtung zum Verhindern des Herabstürzens des Gegengewichts bei gleichzeitigem elastische Absorbieren einer auftretenden Energie, besteht aus einem astenförmigen Fangteil 31 mit darin angeordneten Fangstäben 32, die mit dem am unteren Ende der Haltestanoe 6 angeordneten Keilkörper 33 in Wirkverbindung stehen, sowie aus den von Tel-koprohren 34, 35 umgebenen Druckfedern 36, 37, wobei sowohl das Gegengewicht 5 als auch das Fangteil 31 durch Rollenpaare 7, 8 in diesen zugeordneten Ftlhrungsprofilen 9, 10 geführt werden.
  • Fig. 6 zeigt die Einrichtung im Betriebszustand, d.h. das Halteseil 11 trägt die Last des Gegengewichts und der Einrichtung. Durch die Zugwirkung des Halteseils 11 und der damit verbundenen Haltestange 6, ist das Teleskoprohr 34 über den Teilkörper 33 eingeschoben und die Druckfeder 36 zusammengedrückt worden, während über die am äußeren Ende eines Jeden Fangstabes 32 angeordnete Druckfeder 38 nur noch ein geringer Druck auf die am inneren Ende eines jeden Fangstabes 32 angeordnete Keilfläche 39 ausgeübt wird, die mit der ihr zugekehrten Fläche des Keilkörpers 33 in ständiger Berührung steht; die Fangstäbe 32 befinden sich in entriegelter Stellung.
  • Reißt das Halteseil 11, wie in Fig. 7 dargestellt, dann schnellt die Ha')testange 6 mit dein an ihrem unteren Ende angeordneten Keilkörper 33 infolge der auf diesen einwirkenden Kraft der Druckfeder 36 nach unten; die Fangstäbe 32 werden über die Keilflächen 39 nach außen unter Zusammenpressen der Driickfedern 3 in ihre Verriegelungsstellung gedrückt, wobei sie in auf der Höhe der Führungsprofile 9, 10 im Abstand voneinander angeordnete, schlitzförmige Öffnungen 4o od. dgl. gleiten, während die zwischen dem Gegengewicht 5 und dem Fangteil 31 angeordnete Druckfedor 37 die auftretende Stoßlast elastisch abfängt und absorbiert.
  • Um die Einrichtungen nach den Fig. 4 bis 7 auch in der Zeit der Wintermonate funktionstüchtig zu halten, ist das Führungsrohr 25 beheizbar ausgebildet, während den Führungsprofilen 9, 10, Eiskrstzerpaare 41, 42 zugeordnet sind.
  • Fig. 8 In Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, die durch das Reißen des Halteseils und das Ilerabstürzen des Gegengewichts auftretende Energie auf hydraulischem oder pneumatischem Wege elastisch zu absorbieren. Zu diesem Zweck kann eine Einrichtung verwandt werden, wie ate hier beispielhaft dargestellt ist. Die Einrichtung besteht aus einem Druckbehälter 43 mit an ihn angeschlossenem Druckausgleichsbehälter 44, wobei die Druckbehälterräume über Ventile 5, 46 miteinander verbunden sind und dem Ventil 46 eine FlUsaigkeito- bzw. Vakuumpumpe 47 zugeordnet ist.
  • Beim Reißen des Halteseile fällt das Gegengewicht auf die Aufschlagplatte 48 od. dgl., die über Stäbe 49, 50 mit einem im Innern des Druckbehälters 43 angeordneten, kegel- oder keilförmig ausgebildeten Druckkörper 51 verbunden ist. Der Druckkörper 51 übt durch die auf ihn einwirkende Energie einen adäquaten Kompresaionsdruck auf das im Druckbehälter 43 vorhandene Druckmittel 52 aus; bei Überschreiten eines vorbestimmten Kompressionsdrucks öffnet sich das mit dem Druckausgleiciisbehälter 44 in Verbindung stehende Ventil 45, wodurch die durch das Herabettirzen des Gegengewichts auftretende Energie elastisch absorbiert wird. Nach Wiederherstellung der Verbindung Halteseil - Gegengewicht, wird das in den Druckausgleichsbehälter 44 gelangte Druckmittel 52 über die im Druckausgleichsbehälter 44 angeordnete, und mit dem Ventil 46 verbundene Pumpe 47 in den Druckbehälter 43 zurückgepumpt, wodurch die Aufschlagplatte in ihre Ausgangsstellung gebracht wird. Durch Anordnung von Druckfedern 33 zwischen Aufschlagplatte 48 und Druckbehälterdeckel 54, kann einerseits das Zurückführen der Aufschlagplatte vereinfacht, und andererseits die auf das Druckmittel einwirkende Energie verringert werden. Es ist ohne weitere Ausführungen ersichtlich, daß die hier beschriebene Einrichtung die in der Beschreibung der Fig. 3 dargestellte Einrichtung 23 ersetzen kann; ebenso kann sie mit denJenigen Einrichtungen nach den Fig. 4 bis 7 kombiniert werden.
  • Neben den beschriebenen und dargestellten Ausführungabeispielen kann das erfindungsgemäße Sicherungssystem auch in hervorragender Weise dort angewandt werden, wo das Gegengewicht od. dgl. innerhalb eines Bauwerks angeordnet ist, wie dies beispielsweise bei den Türmen der Wehrwacht, im Aufzugbau u. dgl. der Fall ist.
  • Dadurch, daß alle in den Fig. 1 bis 8 dargestellten und beschriebenen Einrichtungen miteinander kombinierbar sind, kann Jedem Anwendungsfall die optimale Lösung zugeordnet werden.
  • Das vorbeschriebene, erfindungsgemäße Sicherungesystem, einer auftretenden Energie eine, einen elastischen Bereich aufweisende, adäquate Gegenkraft zuzuordnen, läßt sich auch in vorteilhafter Weise bei den Einrichtungon zur Sicherung von Hochbauten ersteiwenden Personen verwirklichen.
  • Abschließend ist festzustellen, daß das Sicherungssystem nach der Erfindung bei allen mit Gegengewichteil versehenen Bauwerken, insbesondere Funkmasten, Kranen, Personen- und/ oder Lastenaufzügen u. dgl. , vorteil verwandt werden kann.
  • Patentansprüche

Claims (25)

  1. Patentansprüche X Sicherungssybtem gegen das llerabstUrzen vn Gegengewichten, Lasten, Personen od. dgl. bzw. zum Auffangen derselben, d a d u r c h e e k e n n z e i c h ii e t, daß der durch das Reißen des Halteseils und das lierabstürzen des Gegengewichts auftretenden Energie eine einen elastischen Bereich aufweisende adäquate Gegenkraft zugeordnet wird, und daß der elastische Bereich der Gegenkraft so bemessen ist, daß er lum elastischen Absorbieren der auf die Gegenkraft einwirkenden Energie ausreicht, wobei die der TU absorbierenden Energie adäquate Gegenkraft entweder in ständiger Wirkverbindung mit dem Energieträger steht oder von diesem getrennt angeordnet ist.
  2. 2. Sicherungssystem nach Anspruch 1, cl a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die der allftretend6n Energie zugeordnete, adäquate elastische Gegenkraft durch Druck-und/oder Zugfedern und/oder auf hydraulischem bzw. pneumatischem Wege gebildet wird, wobei die die elastische Gegenkraft bildende Einrichtung entweder ein an wählbarer Stelle des Bauwerks anbringbares, in sich geschlossenes Bauteil darstellt bzw. Bestandteil eines Bauwerkteilstist, oder fest an dem beweglichen Gegengewicht angeordnet ist, und daß der elastische Bereich der Gegenkraft durch den den Druck-und/oder Zugfedern jeweils zugeordneten Federweg und/oder durch die Komprlmierbarkeit des flüssigen bzw.
    gasförmigen Druckmittels bestimmt ist.
  3. 3. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß einer auftretenden Energie zu derem elastiscl1em Absorbieren eine einen elastischen Bereich aufweisende adäquate Gegenkraft zugeordnet und diese Gegenkraft getrennt von dem Energieträger angeordnet ist, wobei die Einrichtung zur Erzeugung der Gegenkraft aus einem oberen beweglichen Träger (1), einem unteren feststehenden Träger (2) und zwischen den Trägern (1, 2) von Stäben (3) geführten Druckfedern (4) gebildet wird, und daß die Druckfedern (4) gemeinsam eine der durch das Herabstürzen des Gegengewichts (5) auftretenden Energie adäquate Gegenkraft darstellen, deren elastischer Bereich durch den Federweg der Druckfedern (4) bestimmt ist.
  4. 4. Sicherungssyste. nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, 1 daß am unteren Ende des aus einzelnen, auf einer mit dem Halteseil (11) verbundenen Haltestange (6) aufgereihten Platten o4. dgl. gebildeten Gegengewichts (3) ein aus einer Druckfeder (12), einem Teleskoprohr (13) und einer Aufschlagplatte (14) gebildeter Puffer angeordnet ist, dessen Druckfeder (12) so bemessen sein kann, daß sie das Gegengewicht (5) ohne Beanspruchung ihres Federwegs trägt, oder in Zusa-ienwirken mit den Druckfedern (4) einen Federzug aufweist, der gemeinsam mit dem-Jenigen der Druckfedern (4) zum elastischen Absorbieren der durch das Reißen des Halteseils (11) und das Herabstürzen des Gegengewtchts (5) auftretenden Energie ausreicht.
  5. 5. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß am unteren Ende des Trägers (2) den Stäben (3) zusätzlich Zugfedern zugeordnet sind bzw. unter Verzicht auf den feststehenden Träger (2), die Stäbe (3) und die Druckfedern (4) die der auftretenden Energie adäquate Gegenkraft von Zugfedern aufgebracht wird, an denen der bewegliche Träger (1) aufgehängt ist.
  6. 6. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das aus einzelnen Platten od. dgl. gebildete Gegengewicht (5) beiderseits durch Rollenpaare (71 8) in diesen zugeordneten Führungsprofilen (9, 10) geführt ist und zwecks Korrosionsverhäutung den Druck- und/oder Zugfedern elastische Faltenbälge zugeordnet sind.
  7. 7. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Abstand der Führungsprofiie (9, 10) voneinander in deren unterem Bereich sich kontinuierlich in einem wählbaren Maß verringert, wobei in diesem Bereich ein mit einer Druckfeder (17) und Gleitplatten, Gleitkufen (16) od. dgl. versehener Teleskopträger (15) angeordnet ist, dessen Gleitplatten, Gleitkufen (16) od. dgl. sich unter Einwirkung der Druckfeder (17) an den Innenflachen (1S, 19) der Führungsprofile (9, 10) abstützen, und daß beim Auftreffen des herabstrzenden Gegengewichts auf den Teleskopträger (15) dieser nach unten gedrückt wird unter gleichzeitigem Zusammenpressen der Druckfeder (17), wodurch die zwischen den Gleitplatten, Gleitkufen (16) od. dgl. und den Innenflächen (18, 19) der FUhrungspr)file (9, 10) auftretende Reibungskraft in einem solchen Umfang zunimmt, daß die durch das herabstiirzende Gegengewicht (5) auftretende Energie elastisch absorbiert wird.
  8. 8. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Teleskopträger (15) mit Bremsbelägen versehene Gleitplatten, Gleitkufen (16) od. dgl. bzw. Rollen zugeordnet sind, und daß die Träger (1, 2, 15) kreuz-, stern-, plattenförmig od. dgl. ausgebildet sind.
  9. 9. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß einer auftretenden Energie zu deren elastischem Absorbieren eine einen elastischen Bereich aufveisende adäquate Gegenkraft zugeordnet und diese Gegenkraft getrennt von dem Energieträger angeordnet ist, wobei die Einrichtung zur Erzeugung der elastischen Gegenkraft aus einem Driickbehälter (43) mit an ihn angeschlossenem Druckaisgleichsbehalter (44) gebildet wird, und daß der elastische Bereich der der auftretenden Energie adäquaten Gegenkraft besteht ist durch die Komprimierbarkeit des im Druckbehälter (43) vorhandenen Drickmittels (52).
  10. 10. Sicherungssystem nacls den Ansprüchen 1 , 2, 6 und 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß beim Reißen des iialteseils (11) das durch Rollenpaare (7, 8) geführte Gegengewicht (5) auf die Aufschlagplatte (48) fällt, die über Stäbe (49, 50) mit einem im Innern des Druckbehälters (43) angeordneten, kegel- oder keilförmig ausgebildeten Druckkörper (51) verbunden ist, der einen der auftretenden Energie adäquaten Kompressionsdruck auf das im Druckbehälter (43) vorhandene flüssige oder gasförmige Druckmittel (59) ausübt.
  11. 11. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2, 6, 9 und 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Innenraum des Druckbehälters (43) über ein Ventil (45) mit dem Innenraum des Druckausgleichsbehälters (44) verbonden ist, und daß über das Ventil (45) bei Uberschreiten eines von dem Druckkörper (51) auf das Druckwlttel (52) ausgeübten vorbestimmten Kompressionsdrucks ein Druckausgleich erfolgt, und nach Wiederherstellen der Verbindung Halteseil - Gegengewicht, dadurch die Aufschlagplatte (48) in ihre Ausgangsstellung gebracht wird, daß das über das Ventil (Z+5) in den Druckaus-6leichibehilter (44) gelangte Druckmittel (52) über eine Pumpe (47) und ein dieser zugeordnetes Ventil (zu6) in den Innenraum des Druckbehälters (43) rückgeführt wird.
  12. 12. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2, 6, 9 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, 1 daß zwischen der Aufschlagplatte (48) und dem Druckbehälterdeckel (54) Druckfedern (53) angeordnet sind, die einerseits das Zurückführen der Aufschlagplatte (48) vereinfachen und andererseits eine Verringerung des Kompr.ssionsdrucks ermdglichen.
  13. 13. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die die adäquate Gegenkraft bildende Finrichtung (23) ein in sich geschlossenes selbständlges Bauteil ist, das an einer wählbaren Stelle eines mit einem Gegengewicht versehenen Bauwerks angeordnet sein kann, wobei die Einrichtung (23) zum Auffangen eines an einem Funkmast (20), Turm od. dgl. angeordncten Gegengewichts (5) in dem Fundament (21) eingesetzt bzw. auf dieses aufgesetzt, oder unter der Plattform (22) angeordnet bzw. als Plattformteil in diese ein- bzw. auf diese aufgesetzt sein kann.
  14. 14. Sicherungssystem nach den Anspriichen 1 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die die adäquate Gegenkraft bildende Einrichtung (23) bei einem mit einem Gegengewicht (5) versehenen Funkmast, Kranmast od. dgl. in einer solche1 Höhe an dem Mast angeordnet ist, die der untersten Stellung des Gegengewichts (5) entspricht.
  15. 15. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, q d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der durch das Reißen des mit dem gefiihrten Gegengewicht (5) verbundenen Halteseils (11) auftretenden Energie eine einen elastischen Bereich aufweisende Gegenkraft zugeordnet und diese Gegenkraft in ständiger Wirkverbindung mit dem Energietriger stehend angeordnet ist, wobei der der auftretenden Energie adäquaten Gegenkraft Mittel zugeordnet sind, die ein Herabstitrzen des Gegengewichts verhindern.
  16. 16. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2, 6 und 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Führung des aus einzelnen Platten od. dgl. gebildeten Gegengewichts (3) entweder durch beidseits des Gegengewichts (5) angeordnete Führungsprofile (9, 10) und diesen zugeordnete Rollenpaare (7, 8), oder durch ein von dem Gegengewicht (5) ganz oder teilweise umgebenen Führungsrohr (25), Fiihrungsschiene od.
    dgl. sichergestellt ist, und daß sowohl die Führungsprofile (9, 10) als auch das Führungsrohr (25), FUhrungsschiene od. dgl. auf der gesamten Höhe in Abständen voneinander angeordnete Öffnungen (24, 40) aufweisen, in die Fangmittel (27, 32) einrasten.
  17. 17. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2, 6, 15 und 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die die adäquate Gegenkraft bildende und das Herabstürzen des Gegengewichts verhindernde Einrichtung aus eine. mit Sicken (24) versehenen Führungsrohr (25), FUhrungsschiene od. dgl., einem verschieblichen Träger (26) mit daran kippbeweglich angeordneten federbelasteten Halteklauen (27) und einer zwischen dem Gegengewicht (5) und dem Träger (26) angeordneten, von einem Teleskoprohr (28) umgebenen Druckfeder (29) gebildet wird, wobei die Halteklauen (27) durch die Zugwirkung der mit ihnen verbundenen Halteseilteile (11') eine geöffnete Stellung einnehmen und dabei die mit 3eder llalteklaue (27) verbundene Zugfeder (30) spannen.
  18. 18. Sicherungssystem nach den Ansprilclien 1, 2, 6, 15 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß beim Reißen der Halteseilteile (11') bzw. des Halteseils (11) die Halteklauen (27) unmittelbar unter Einwirkung der Zugfedern (30) in den ihnen zugeordneten, auf der Höhe des Führungsrohres (25), der Führungsschiene od. dgl., in Abständen voneinander angeordneten Sicken (24) einrasten, während die Druckfeder (29) die mit dem Reißen des Halteseils (11) durch das Gegengewicht (5) auftretende Stoßlast elastisch aufnimmt und absorbiert.
  19. 19. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2, 6, 15 bis 1S, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß bei entsprechender Gestaltung des Trägers (26) diesem eine, zwei oder mehrere Halteklauen (27) zugeordnet sind, und daß das Führungsrohr (25), FUhrungsprotil od. dgl. an Stelle der Sicken (24) mit einer entsprechenden Anzahl aufgeschweißter Stege, Nocken od. dgl. versehen ist.
  20. 20. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1, 2, 6, 15 und 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die die adäquate Gegenkraft bildende und das Herabstürzen des Gegengewichts (5) verhindernde Einrichtung aus einem kastenförmigen Fangteil (31) mit darin verschieblich angeordneten Fangstäben (32), die mit dem am unteren Ende der Haltestange (6),angeordneten Teilkörper (33) in Wirkverbindung stehen, und den von Teleskoprohren (34, 35) umgebenen Druckfedern (36, 37) gebildet wird, wobei sowohl das Gegengewicht (5) als auch das Fangteil (31) durch beidseits angeordnete Rollenpaare (7, 8) in diesen zugeordneten Führungsprofilen (9, 10) geführt werden.
  21. 21. Sicherungssystem nach den Anspruchen 1, 2, 6, 15, 16 und 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß durch die Zugwirkung des Halteseils (11) und der damit verbundenen Haltestange (6) das Teleskoprohr (34) über den Keilkörper (33) eingeschoben und die Druckfeder (36) zusammengedrückt wird, während über die am äußeren Ende eines jeden Fangstabes (32) angeordnete Druckfeder (38) ein geringer Druck auf die am inneren Ende eines jeden Fangstabes (32) angeordnete Keilfläche (39) ausgeübt wird, wodurch Jede Keilfläche (39) mit der ihr zugekehrten Fläche des Keilkörpers (33) in ständiger Berührung steht und die Fangstäbe (32) sich in entriegelter Stellung befinden.
  22. 22. Sicherungssystem nach den Ansprücllen 1, 2, 6, 15, 16, 20 und 21, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß beim Reißen des Halteseils (11) die Haltestange (6) mit dem an ihrem unteren Ende angeordneten Keilkörper (33) infolge der auf diesen einwirkenden Druckfeder (36) nach unten schnellt, wodurch die Fangstäbe (32) über die Keilflächen (39) unter Zusammenpressen der Druckfedern (33) nach außen in ihre Verriegelungsst.llung gedrückt werden, wobei die Fangstäbe (32) in auf der Höhe der Führungsprofile (9, 10) im Abstand voneinander angeordnete schlitzföriige Öffnungen (40) od. dgl.
    gleiten, während die zwischen dem Gegengewicht (5) und dem Fangteil (31) angeordnete Druckfeder (37) die mit dem Reißen des Halteseils (11) durch das Gegengewicht (5) auftretende Stoßlast elastisch aufnit und absorbiert.
  23. 23. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 16 und 20 bis 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß die Führung des aus einzelnen Platten od. dgl. gebildeten Gegengewichts (5) durch beidseits des Gegengewicht (5) angeordnete Führungsprofile (9, lo) erfolgt, wobei an Stelle der den Führungsprofilen (9, 10) zugeordneten Rollenpaare (7, 8) Gleitkufenpaare vorgesehen sind.
  24. 24. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 23, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zur Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit in der Zeit der Wintermonate, das Führungsrohr (25) beheizbar ausgebildet ist und den Führungsprofilen (9, 10) Eiskratzerpaare (41, 42) zugeordnet sind.
  25. 25. Sicherungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß alle Einrichtungen als miteinander kombinierbare Bauteile ausgebildet sind.
    Leerseite
DE19722201735 1972-01-14 1972-01-14 Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben Pending DE2201735A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722201735 DE2201735A1 (de) 1972-01-14 1972-01-14 Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722201735 DE2201735A1 (de) 1972-01-14 1972-01-14 Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2201735A1 true DE2201735A1 (de) 1973-07-19

Family

ID=5833034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722201735 Pending DE2201735A1 (de) 1972-01-14 1972-01-14 Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2201735A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0578238A1 (de) * 1992-07-07 1994-01-12 KONE Elevator GmbH Sicherheitsanordnung
EP3502034A1 (de) * 2017-12-19 2019-06-26 KONE Corporation Aufzuggegengewichtsanordnung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0578238A1 (de) * 1992-07-07 1994-01-12 KONE Elevator GmbH Sicherheitsanordnung
US5411117A (en) * 1992-07-07 1995-05-02 Kone Elevator Gmbh Safety device arrangement
AU661588B2 (en) * 1992-07-07 1995-07-27 Kone Elevator Gmbh Safety device arrangement
EP3502034A1 (de) * 2017-12-19 2019-06-26 KONE Corporation Aufzuggegengewichtsanordnung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2635213C3 (de) Vorrichtung zum Aufrichten einer Netz-Schranke zum Fangen von Flugzeugen
DE2945002A1 (de) Hebebuehne zur verwendung im metallbau, bei schaechten, tuermen u.dgl. konstruktionen
EP0883567A1 (de) Bremsfangvorrichtung und bremsbacke, insbesondere für aufzugskabinen
DE1580265B2 (de) Lastkraftwagen mit einer Plattform zur Mitnahme eines Hubladers
EP1054833A1 (de) Fahrbare arbeitsmaschine mit stützbeinen und achsarretierung
DE2914448A1 (de) Vorrichtung zum verschieben der filterplatten einer filterpresse
EP4093694B1 (de) Hebevorrichtung zum steuerbaren heben einer nutzlast innerhalb eines aufzugschachts
DE2201735A1 (de) Sicherungssystem gegen das herabstuerzen von gegengewichten, lasten, personen o.dgl., bzw. zum auffangen derselben
DE202004003670U1 (de) Sperrbalken
DE687093C (de)
DE7201336U (de) An einem mast, insbesondere einem antennenmast anbringbare gegengewichtsfangvorrichtung
DE68904091T2 (de) Leiterfahrkorb.
DE1167300B (de) Druckmittelbetaetigte Rueckeinrichtung fuer Foerderer mit daran gefuehrtem Kohlenhobel
DE809374C (de) Rungenbefestigung fuer Langgutfahrzeuge
AT304814B (de) Fahrbare Maschine zum Heben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE8136572U1 (de) Vorrichtung zum umscheren des hubseils bei kranen
DE8419746U1 (de) Fangvorrichtung fuer ein hubtor
DE939983C (de) Stuetze fuer das Hangende im Bergbau
DE1634115C (de)
DE499943C (de) Verlegbare Gleisendverriegelung gegen seillos gewordene Foerderwagen in einfallendenBetrieben, bestehend aus einem an den Schienen angebrachten Kaefig
EP4032833A1 (de) Sicherheitsvorrichtung für eine muldengrube eines unterflur-abfallcontainers
DE925705C (de) Zweiteiliger Wanderkasten fuer den Grubenausbau
DE1955959A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen zwei Gegenstaenden
DE255452C (de)
DE1254318B (de) UEberlast- und Schlaffseilsicherung fuer Kranwinden od. dgl.