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DE2201718A1 - Vorrichtung zum ausfahren und absenken eines regners - Google Patents

Vorrichtung zum ausfahren und absenken eines regners

Info

Publication number
DE2201718A1
DE2201718A1 DE19722201718 DE2201718A DE2201718A1 DE 2201718 A1 DE2201718 A1 DE 2201718A1 DE 19722201718 DE19722201718 DE 19722201718 DE 2201718 A DE2201718 A DE 2201718A DE 2201718 A1 DE2201718 A1 DE 2201718A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sprinkler
piston
cylinder
piston rod
tubular body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722201718
Other languages
English (en)
Inventor
Moshe Schwartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omen Metal Products
Original Assignee
Omen Metal Products
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Omen Metal Products filed Critical Omen Metal Products
Priority to DE19722201718 priority Critical patent/DE2201718A1/de
Publication of DE2201718A1 publication Critical patent/DE2201718A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/70Arrangements for moving spray heads automatically to or from the working position
    • B05B15/72Arrangements for moving spray heads automatically to or from the working position using hydraulic or pneumatic means
    • B05B15/74Arrangements for moving spray heads automatically to or from the working position using hydraulic or pneumatic means driven by the discharged fluid

Landscapes

  • Nozzles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausfahren und Absenken eines Regners.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausfahren und Absenken eines mit einer Zuleitung verbindbaren Regners, mit mindestens einem in einem Zylinder geführten Kolben, an dessen einem Ende der Regner befestigbar ist und dessen gegenüberliegende Stirnfläche mit dem Druck von in den zugeordneten Zylinderraum einleitbar Regnerflüssigkeit heaufschiagbar ist und der eine als Zuleitung zum Regner dienende durchgehende Längsbohrung aufweist.
  • Mit Vorrichtungen dieser Art ist erreichbar, daß ein aufgesetzter Regner unter dem Druck der zugeführten Regnerflüssigkeit ausgefahren und in der ausgefahrenen Stellung gehalten wird urld daß sich der Regner bei Abschalten des Flijssigkeitszuflusses selbsttätig absenkt. Diese Vorrichtungen erlauben daher eine versenkte Anordnung des Regners.
  • Bei bekannten Vorrichtungen zum Ausfahren und Absenken eines Regners ist der Kolben drehbar im Zylinder geführt und zur Abdichtung des Kolbens gegenüber der Zylinderwandung am Kolben eine Radialdichtung vorgesehen. Beim Ausfahren und selbsttäigenAbsenken ist die Haftreibung zwischen Kolben und Zylinder durch die Drehbarkeit des Kolbens gemindert. Das selbsttätige Absenken erfolgt bei Vorrichtungen fürkleinere Regner mittels einer Rückstellfeder, die beim selbstitigen Ausfahren des Regners gespannt wird, und bei Vorrichtungen für größere Regner nur infolge des Gewichtes.
  • Die Vorrichtung ist aufwendig und wegen der Drehbarkeit des Kolbens nur für rundumlaufende Regner geeignet. Darüberhinaus sind die bekannten Vorrichtungen auch aus folgenden Gründen nicht zufriedendstellend. Infolge der radialen Abdichtung des Kolbens gegenüber der Zylinderwandung gleitet der Kolben sowohl beim Ausfahren als auch beim Absenken fortwährend auf der Zylinderwandung.
  • Diese Gleitreibung und die Umlaufdrehung des Kolbens führen zu relativ schnellem Verschleiß der Dichtung, was unerwünschte Druck- und Leckverluste zur Folge hat.
  • Außerdem ist die Vorrichtung anfällig gegen Verschmutzung der Dichtung, durch die der Verschleiß noch gefördert wird. Die Gleitreibung erfordert aber auch zu ihrer Überwindung sowohl beim Ausfahren als auch beim Absenken des Regners eine gewisse Kraft, die beim Ausfahren einen Teil des Flüssigkeitsdruckes und beim Absenken einen Teil der Federenergie bei kleinen Regnern oder einen Teil der Gewichtsenergie bei größeren Regnern aufzehrt. Um ein sicheres selbsttätiges Absenken zu gewährleisten, muß daher die Feder entsprechend stark bzw. das Gewicht entsprechend groß bemessen sein, was sich jedoch nachteilig auf die erzielbaren Wurfweiten des Regners auswirkt; denn dann wird ein relativ großer Teil des Flüssigkeitsdruckes beim Ausfahren und Halten in der ausgefahrenen Stellung dadurch aufgezehrt, daß der Flüssigkeitsdruck das Gewicht der ausgefahrenen Teile der Vorrichtung und des Regners überwinden und ggf. zusätzlich noch die Rückstell-SBQ"nen halten mvß.
  • federKbndgespannt muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ausfahren und Absenken ein Regners zu schaffen, die bei relativ einfachem und kleinem Aufbau eine bessere Ausnutzung des verfügbaren Flüssigkeitsdruckes ermöglicht und relativ große Wurfweiten für den Regner zuläßt.
  • Die Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kolben auf der der druckbeaufschlagbaren Stirnfläche gegenüberliegenden Stirnfläche eine Axialdichtung und der Zylinder am zugeordneten Ende einen der Axialdichtung zugeordneten stimseitigen Abschlußdeckel aufweist. Durch die Anordnung der Axialdichtung an der Kolbenstimfläche, die der druckbeaufschlagbaren Stirnfläche gegenüberliegt, wird erreicht, daß der Kolben mit Spiel im Zylinder bewegbar ist, wodurch die Reibung bei der Kolbenbewegung wesentlich verringert ist. Da die Regnerflüssigkeit zum Ausfahren des Kolbens durch den infolge des Spiels zwischen Zylinderwandung und Kolbenumfangsfläche gebildeten Spalt hindurchtreten kann, dient die Flussigkeit dabei zugleich zur Schmierung, wodurch eine evtl. Reibung zwischen Kolbenumfangsfläche und Zylinderwandung noch verringert wird. Sobald -der Kolben seine der ausgefahrenen Stellung des Regners entsprechende Endstellung erreicht hat, legt sich die Axialdichtung dichtend an die Dichtfläche am stirnseitigen Abschlußdeckel des Zylinders an, so daß danach evtl. geringe Druckverluste völlig unterbunden sind.
  • Durch diese Anordnung sind die Gleitreibung zwischen Kolben und Zylinder stark verringert und ein Verschleiß der Dichtung zwischen Kolben und Zylinder nahezu völlig ausgeschaltet. Ferner ist erreicht, daß beim Abstellen des Flüssigkeitszuflusses der Kolben mit dem aufgesetzten Regner und den übrigen daran befestigten Teilen allein infolge des Gewichtes und ohne Anordnung einer besonderen Rückstellfeder schnell wieder in die Ausgangsstellung zurückfällt, die der abgesenkten Stellung des Regners entspricht. Wegen der stark verringerten Gleitreibung zwischen Kolben und Zylinder muß zum Ausfahren des Regners vom Flüssigkeitsdruck nahezu keine Reibung sondern allein das Gewicht des Kolbens und der an diesem befestigten Teile überwunden werden. Der verfügbare Flüssigkeitsdruck kann mithin besser ausgenutzt werden. Es sind daher nahezu unverminderte Wurfweiten des Regners erzielbar. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist ferner klein und einfach im Aufbau. Sie- ist gleichermaßen für im Freien über dem Boden als auch unter dem Boden versenkt -anzuordnende Regner geeignet. Am Kolben können verschiedene Arten von Regnern befestigt werden. Die Vorrichtung kann auch zwei oder mehrere teleskopartig ausfahrbare Kolben/Zyl inder-Einheiten dieser Art aufweisen, so daß eine sehr große Ausfahrhöhe erzielbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann der Kolben im Zylinder undrehbar und mit verhältnismäßig großem Spiel geführt sein. Hierdurch wird erreicht, daß der Kolben ein vom Regner herrührendes Rückstellmoment aufnehmen kann, so daß die Vorrichtung sowohl für rundumlaufende Hammerregner, als auch beispielsweise für Schwenkregner oder feststehende Regner in gleicher Weise geeignet ist. Es ist somit jede beliebige Art von Regner im Zusammenhang der Vorrichtung verwendbar.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann der stirnseitige Abschlußdeckel lösbar, vorzugsweise mittels eines Schnellverschlusses, am Zylinder befestigt sein. Als Schnellverschluß eignet sich beispielsweise ein Bajonettverschluß. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Kolben im Zylinder leicht zugänglich ist und z.B. in den Fällen, in denen sich im Zylinder ansammelnde RegnerflUssigkeit nicht ablaufen kann, während der Frostdauer leicht aus dem Zylinder entfernt werden kann, wobei dann an die Stelle des Abflußdeckels ein anderer, den Zylinder abdeckender Verschluß gesetzt wird.
  • An dem die Axialdichtung tragendEnde des Kolbens kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform eine Kolbenstange befestigt sein, die sich durch eine Führungsöffnung des stimseitigen Abschlußdeckels erstreckt, im Inneren eine mit der Längsbohrung im Kolben fluchtende Längsbohrung aufweist und an deren freiem Ende der Regner befestigbar ist. Die Kolbenstange und der Kolben können dabei einstUckig sein. Vorteilhaft ist die Kolbenstange im stirnseitigen Abschlußdeckel undrehbar und mit Spiel geführt, so daß die undrehbare Führung des Kolbens in diesem Falle von der Kolbenstange übernommen wird.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen einer Vorrichtung zum Ausfahren und Absenken eines Regners näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung mit aufgesetztem Regner, Fig. 2 einen Längsschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt der Kolbenstange entlang der Linie 111-111 in Fig. 1, Fig. 4 einen Längsschnitt eines Teils der Vorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
  • Die in den Zeichnungen gezeigte Vorrichtung trägt am oberen Ende einen nur schematisch angedeuteten Regner 10, der lösbar, beispielsweise mittels eines Gewindes an der Vorrichtung befestigt ist. Der Regner 10 kann vielfältig ausgestaltet sein und ist im einzelnen nicht näher beschrieben. Grundsätzlich arbeitet der Regner 10 in der Weise, daß die über die Zuflußöffnung 11 zugeführte Regnerflüssigkeit über die Düsenöffnungen 12 herausgespritzt wird, wobei sich der Regner zur Beaufschlagung einer bestimmten zur beregnenden Fläche mit den Düsenöffnungen 12 relativ zu der Zuflußöffnung 11 um seine Mittelachse drehen kann.
  • Die Vorrichtung weist eine Kolben/Zylinder-Einheit 13 auf, die einen Kolben 14 besitzt, der in einem Zylinder 15 mit- relativ großem radialen Spiel auf und ab beweglich geführt ist. An das obere Ende des Kolbens 14 schließt sich eine Kolbenstange 16 an, die im gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Kolben 14 ist. Der Zylinder 15 ist an den dem Regner 10 zugewandten Ende mittels eines stirnseitigen Abschlußdeckels 17 verschlossen, der beispielsweise mittels eines nicht gezeigten Gewindes oder Bajonettverschlusses lösbar am Zylinder 15 gehalten ist. Der Abschlußdeckel 17 weist eine Führungsöffnung 18 auf, durch die sich die Kdbfnstange hindurch nach außen erstreckt. Der Regner 10 ist am freien Ende der Kolbenstange 16 lösbar befestigt.
  • Der Kolben 14 ist im Zylinder 15 undrehbar geführt. Dies ist beispielsweise mittels eines nicht gezeigten Keiles am Kolben erreichbar, der in einer Längsnut im Zylinder geführt ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird die undrehbare Führung des Kolbens 14 über die Kolbenstange 16 erzielt, die undrehbar und mit relativ großem Spiel in der Führungsöffnung 18 des Abschlußdeckels 17 geführt ist. Zu diesem Zweck weist die Kolbenstange 16, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, auf ihrer äußeren Umfangsfläche die Form eines Polygons und zwar eines Sechsecks auf. In entsprechender Weise ist die innere Umfangsfläche der Führungsöffnung 18 ausgebildet. An Stelle des Sechsecks kann auch ein Viereck oder ein anderes Vieleckprofil vorgesehen sein. Schließlich kann es für die undrehbare Führung der Kolbenstange 16 in der Führungsöffnung 18 auch ausreichend sein, wenn die Kolbenstange 16 eine sich in ihrer Längsrichtung erstreckende Leiste aufweist, die in einer entsprechenden Nut im Abschlußdeckel geführt ist.
  • Selbstverständlich kann die Anordnung auch umgekehrt getroffen sein. Die undrehbare FUhrung des Kolbens 14 und der Kolbenstange 16 dient dazu, ein vom Regner 10 herrührendes Rückstellmoment aufzunehmen, so daß jede beliebige Art von Regner verwendbar ist, FUr die Zuleitung der dem Regner 10 zuzuführenden Regnerflüssigkeit sind der Kolben 14 und die Kolbenstange 16 mit einer durchgehenden Längsbohrung 19 versehen, die einerseits in die Zuflußöffnung 11 des Regners 10 und andererseits in den Zylinderraum 20 einmündet, der auf der der Kolbenstange abgewandten Stirnfläche 21 des Kolbens 14 gebildet ist. Auf dieser Stirnfläche 21 ist der Kolben 14 mit dem Druck von in den Zylinderraum 20 einleitbarer Regnerflüssigkeit beaufschlagbar.
  • An der der Stirnfläche 21 gegenüberliegenden Stirnfläche 22 des Kolbens 14 ist eine Axialdichtung 23 befestigt. Die Axialdichtung 23 besteht aus einem Ring, der die Kolbenstange 16 umschließt und dessen äußere Umfangsfläche im wesentlichen nicht Uber die Umfangsfläche des Kolbens 14 vorsteht. Der Axialdichtung 23 ist auf der zum Kolben 14 weisenden Seite des Abschlußdeckels 17 eine Dichtfläche 24 zugeordnet, an die sich die- Axialdichtung 23 mit ihrer zum Abschlußdeckel 17 weisenden Ringfläche dichtend anlegt, wodurch der Zylinderraum 20 nach oben hin druckdicht abgeschlossen wird. Die Zuführung der RegnerflUssigkeit in den Zylinderraum 20 erfolgt über einen sich an das untere Ende des Zylinders 15 anschließenden, etwa rechtwinklig abgehenden Zuflußstutzen 25, an den mittels eines Gewindes oder eines Bajonettverschlusses eine nicht weiter gezeigte, die Regnerflussigkeit fuhrende Zuflußleitung, beispielsweise ein Schlauch, anschließbar ist.
  • An dem stimseitigen Ende des Zylinders 15 ist in dem Bereich des Abschlußdeckells 17 ein etwa topfartiges Gehäuse 26 angeordnet, das im abgesenktem Zustand des Regners 10 zu dessen Aufnahme dient. Das Gehäuse 26 weist am oberen Ende eine Öffnung auf, durch die der Regner 10 beim Ausfahren hindurch nach außen treten kann.
  • Die Öffnung ist mittels eines am Regner 10 über eine Feder 27 gehaltenen Deckels 28 abdeckbar, der in Abstand oberhalb des Regners 10 angeordnet ist. Im Bereich der Öffnung weist das Gehäuse 26 einen rinnenförmigen Rand 29 auf. Der Boden 30 des Gehäuses liegt im wesentlichen in einer Ebene mit dem Abschlußdeckel 17 und umschließt letzteren. Zum Ablauf der sich im Inneren des Gehäuses 26 und im rinnenförmigen Rand 29 ansammelnden RegnerflUssigkeit sind im Rand 29 und im Boden 30 Abflußöffnungen 31 vorgesehen.
  • Auf der Länge zwischen dem Abschlußdeckel 17 und dem Zuflußstutzen 25 ist der Zylinder 15 in radialem Abstand von einem Rohrkörper 32 umgeben, der einstückig mit dem Gehäuse 26 ist und dessen unteres Ende sich zum Zuflußstutzen 25 hin etwa kegelstumpfartig verjUngt und die Außenfläche des Zylinders 15 im wesentlichen dichtend umschließt. Im Bereich dieses Endes weist der Rohrkörper 32 ebenfalls Abflußöffnungen 31 tr RegnerflUssigkeit auf, die aus dem Gehäuse 26 Uber die Abflußöffnungen 31 im Boden 30 in den vom Rohrkörper 32 umschlossenen Innenraum einfließt.
  • Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Vorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in das Erdreich eingesteckt ist, wobei die Oberkante des Randes 29 am Gehäuse im wesentlichen mit der Erdoberfläche abschließt. Abweichend davon kann die Vorrichtung aber auch freistehend und in Abstand von der Erdoberfläche angeordnet sein.
  • Zumindest einzelne Teile der vorstehend beschriebenen Vorrichtung können zweckmäßigerweise aus Kunststoff bestehen. Zur Vermeidung der Korrosionsgefahr bestehen beispielsweise das Gehäuse 26 und der sich anschließende Rohrkörper 32 sowie der Zylinder 15 und der sich anschließende Zuflußstutzen 25 aus Kunststoff. Auch die Kolbenstange 16 und der Kolben 14 können aus Kunststoff bestehen. Von besonderer Bedeutung ist dabei jedoch, daß das Gewicht des Kolbens 14 und der Kolbenstange 16 so gewählt sind, daß dieses zusammen mit dem Gewicht des aufgesetzten Regners 10, der Feder 27 und des Deckels 28 so groß ist, daß nach Abstellen des Zuflusses der Regnerflussigkeit ein Teil der in der Kolben/Zylinder-Einheit 13 und im Regner 10 verbleibenden Menge an Regnerflüssigkeit durch-dasGewicht des Kolbens, der Kolbenstange und des Regners mit der Feder und dem Deckel verdrängt wird und Uber die Düsenöffnungen 12 des Regners 10 austritt und Uber die Abflußöffnungen 31 in das Erdreich versickert, wobei sich der Kolben 14 mit allen von ihm getragenen Teilen selbsttätig in seine untere Stellung absenkt, die einer abgesenkten Stellung des Regners 10 entspricht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nachfolgend erläutert. Im nicht gezeigten Ruhezustand der Vorrichtung und des Regners liegt der Deckel 28 auf der inneren Kante des Randes 29 des Gehäuses 26 auf und verschließt das Gehäuse nach außen hin. In dieser Stellung wird der Deckel 28 durch das Gewicht des Kolbens 14, der Kolbenstange 16 und des Regners 10 gehalten, die infolge ihres Gewichtes die Feder 27 etwas auslenken, so daß eine dichtende Anlage des Deckels 28 am Rand 29 erzieltist.
  • Soll der Regner 10 in seine Arbeitsstellung ausgefahren werden und als Regner wirksam werden, dann wird mit Druck RegnerflussigkeitUber den Zuflußstutzen 25 in den Zylinderraum 20 eingeleitet, wodurch die Stirnfläche 21 des Kolbens 14 mit dem Druck der Flüssigkeit beaufschlagt wird. Unter dem Druck der RegnerflOssigkeitwird der Kolben 14 mitsamt der Kolbenstange 16, dem Regner 10, der Feder 27 und dem Deckel 28 angehoben, wobei gleichzeitig der Regner 10 aus dem Innenraum des Gehäuses 26 nach außen hin ausgefahren wird. Gleichzeitig durchströmt die Regnerflüssigkeit die Längsbohrung 19 und tritt aus dem Regner 10 Uber die DUsenöffnungen 12 aus. Infolge des radialen Spieles zwischen Kolben 14 und Wandung des Zylinders 15 tritt ein Teil der Regnerflüssigkeit zwischen Kolbenaußenwandung und Zylinderwandung nach'oben und über den zwischen dem Außenumfang der Kolbenstange 16 und der Führungsöffnung 18 gebildeten Zwischenraum in das Innere des Gehäuses 26. Dieser Flüssigkeitsteil wirkt einerseits als Schmiermittel zwischen der Kolbenumfangsfläche und der Zylinderwandung, wodurch eine evtl. Haft- und Gleitreibung bei der Kolbenbewegung noch herabgesetzt wird, und bewirkt andererseits eine Spulströmung in dem Zylinderraum, der zwischen der Stirnfläche 22 des Kolbens und dem Abschlußdeckel 17 gebildet ist. Infolge dieser Spulströmung wird die Zylinderwandung im Bereich dieses Zylinderraumes, die Axialdichtung 23, die Umfangsfläche der Kolbenstange 16 und auch die Dichtfläche 24 des Abschlußdeckels 17 von evtl. Verunreinigungen gereinigt, die vom Flüssigkeitsstrom über den Spalt zwischen der Führungsöffnung 18 und der Umfangsfläche der Kolbenstange 16 in das Innere des Gehäuses 26 mitgeführt werden. Hierdurch wird zugleich eine Reinigungswirkung erzielt, was insbesondere für die Axialdichtung 23 und die Dichtfläche 24 von großem Vorteil ist.
  • Die sich im Gehäuse 26 und im rinnenförmigen Rand 29 sammelnde Regnerflussigkeit läuft Uber die Abflußäffnungen 31 in das Erdreich ab.
  • Hat der Kolben 14 unter dem Einfluß Feder RegnerflUssigkeitseine obere Endstellung erreicht, dann wird der Kolben 14 mit der Axialdichtung 23 gegen die Dichtfläche 24 gepreßt. Damit die Axialdichtung 23 sich unter der Druckeinwirkung ungehindert verformen kann, weist der Zylinder 15 im Bereich des oberen Endes eine innere Ausdrehung 33 auf, die sich infolge der Verformung der Dichtung evtl. einstellende radiale Wulste aufnimmt. Mit der Anlage der Axialdichtung 23 an der zugeordneten Dichtfläche 24 endet die zuvor erwähnte Spulsträmung, da nunmehr der Spalt zwischen der Führungsöffnung 18 und der Umfangsfläche der Kolbenstange 16 durch die Dichtwirkung abgesperrt ist. Der Regner 10 befindet sich in dieser Stellung des Kolbens 14 in seiner ausgefahrenen Position.
  • Soll die Tätigkeit des Regners 10 eingestellt und der Regner wieder in das Innere des Gehäuses 26 abgesenkt werden, dann wird der Zufluß des Regnerflüssigkeit abgestellt. Infolge des Gewichtes des Kolbens 14, der Kolbenstange 16, des Regners 10 mit der Feder 27 und dem Deckel 28 senkt sich der Kolben 14 zusammen mit den von ihm getragenen Teilen ab, bis der Deckel 28 die Öffnung des Gehäuses 26 verschließt. Die Absenkbewegung erfolgt selbsttätig. Der verdrängte Teil der Regnerflussigkeit tritt dabei einerseits Uber die längsbohrung 19 und die Zuflußöffnung 11 und die DUsenöffnungen 12 des Regners und andererseits über den Spalt zwischen den Umfangsflächen des Kolbens 14 und der Zylinder wandung und ober den Spalt zwischen der Umfangsfläche der Kolbenstange 16 und der Führungsöffnung aus dem Zylinderraum aus und sammelt sich, soweit er nicht in das umgebende Erdreich verspritzt wird, im rinnenförmigen Rand 29 und im Gehäuse 26 sowie in dem vom Rohrkörper 32 umschlossenen Innenraum und sickert Uber die jeweils vorgesehenen Abflußöffnungen 31 in das benachbarte Erdreich.
  • Bei dem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel sind für diejenigen Teile, die dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechen, um 100 größere Bezugszeichen verwendet, wodurch auf die Beschreibung des ersten AusfUhrungsbeispieles Bezug genommen ist.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten insoweit, als der den Zylinder 115 in radialem Abstand umgebende Rohrkörper 132 den Zylinder 115 druckdicht umschließt und der vom Rohrkörper 132 umschlossene Innenraum mit dem Zylinderraum 120 des Zylinders 115 in Verbindung steht. Der Zuflußstutzen 125 für die Zuführung der Regnerflüssigkeit ist beim zweiten Ausführungsbeispiel am Rohrkörper 132, und zwar etwa in Höhe des stirnseitigen Abschlußdeckels 117 befestigt. Das Gehäuse 126 ist beim zweiten AusfUhrungsbeispiel nicht einstuckig mit dem Rohrkörper 132, sondern auf dessen obere Seite aufgesetzt und amgohrkörper z.B. Iösbar befestigt.
  • Die Zuleitung der Regnerflüssigkeit erfolgt beim zweiten Ausführungsbeispiel demnach ober den Zuflußstutzen 125 in den vom Rohrkörper 132 umgrenzten Innenraum und von letzterem in den Zylinderraum 129. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß wegen des in geringem Abstand unterhalb der Erdoberflöche liegenden Zuflußstutzens 125 die Verlegung einer an den Zuflußstutzen 125 anzuschließenden Zuflußleitung einfacher ist, da das umgebende Erdreich nicht so tief aufgegraben werden muß.
  • Allerdings bleibt bei dieser Anordnung infolge des hochgelegten Zuflußstutzens 125 bei abgeschaltetem Zufluß die RegnerflUssigkeit im Zylinderraum 120 stehen und kann nicht ablaufen. Deshalb ist es insbesonders beim zweiten Ausführungsbeispiel von Bedeutung, daß der Abschlußdeckel 117 leicht lösbar am Zylinder 115 befestigt ist, um bei Frnstperioden durch Lösen des Abschlußdeckels 117 den Kolben 114 zusammen mit der Kolbenstange und den Ubrigen vom Kolben getragenen Teilen aus dem Zylinder 115 entfernen zu können. Nach Entfernen dieser Teile wird die Öffnung des Gehäuses 126 mittels eines separaten Deckels verdeckt, der dem Deckel 128 entspricht.
  • Bei dem in Fig. 4 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel sind aus dem gleichen Grunde wie beim zweiten Ausführungsbeispiel um 200 größere Bezugszeichen verwendet. Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den vorgenannten lediglich dadurch, daß die der Axialdichtung 223 am Kolben 214 zugeordnete Dichtfläche 224 am Abschlußdeckel 217 die Form eines umlaufenden, zum Kolben 214 hin vorstehenden Ringes aufweist. Dieser Ring kann auswechselbar an dem Abschlußdeckel 217 befestigt oder mit letzterem einstückig sein. Die in Form des Ringes ausgebildete Dichtfläche 224 erhöht die Dichtwirkung und stellt sicher, daß auch bei vereinzelten Schmutzanlagerungen auf der zugew'andten Oberseite der Axialdichtung 223 eine gute und sichere Abdichtung erzielt ist.

Claims (13)

  1. PatentansprUche
    Vorrichtung zum Ausfahren und Absenken eines mit einer Zuleitung verbindbaren Regners, mit mindestens einem in einem Zylinder gefuhrten Kolben, an dessen einem Ende der Regner befestigbar ist und dessen gegenüberliegende Stirnfläche mit dem Druck von in den zugeordneten Zylinderraum einleitbarer Regnerflüssigkeit beaufschlagbar ist und der eine als Zuleitung zum Regner dienende durchgehende LängsbohrungaufweXst, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (14) auf der der druckbeaufschlagbaren Stirnfläche (21) gegenüberliegenden Stirnfläche (22) eine Axialdichtung (23) und der Zylinder (15) am zugeordneten Ende einen der Axialdichtung zugeordneten stirnseitigen Abschlußdeckel (17) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (14) im Zylinder (15) undrehbar und mit verhältnismäßig großem Spiel geführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stirnseitige Abschlußdeckel (17) lösbar, vorzugsweise mittels eines Schnellverschlusses, am Zylinder (15) befestigbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Axialdichtung (23) tragenden Ende des Kolbens (14) eine Kolbenstange (16) befestigt ist, die sich durch eine FUhrungsöffnung (18) des stirnseitigen Abschlußdeckels (17) erstreckt, im Inneren eine mit der Längsbohrung in Kolben (14) fluchtende Längsbohrung (19) aufweist und an deren freiem Ende der Regner (10) befestigbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (16) und der Kolben (14) einstückig sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch4oder5, dadurch gekennzeichnet, daßdie Kolbenstange (16) im stirnseitigen Abschlußdeckel (17) undrehbar und mit Spiel geführt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzei chnet, daß die äußere Umfangsfläche der Kolbenstange (16) und die Umfangsfläche der Fuhrungsöffnung (18) im stirnseitigen Abschlußdeckel (17) die Form eines Polygons aufweisen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem stirnseifigen Ende des Zylinders (15; 115) im Bereich des Absch lußdeckels (17; 117) ein etwa topfartiges, im abgesenktem Zustand den Regner (10;110) aufnehmendes Gehäuse (26;126) angeordnet ist, dessen Öffnung mittels eines am Regner oder der Kolbenstange vorzugsweise federelastisch gehaltenen Deckels (28;128) abdeckbar ist, und daß das Gehäuse im Bereich des Bodens (30;1 30) und/oder des oberen, vorzugsweise rinnenförmigen, Randes (29;129) Abflußöffnungen (31;131 ) für sich ansammelnde Regnerflüssigkeit aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Zylinder (15pol5) in radialem Abstand umgebender Rohrkörper (32;132) vorgesehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das topfartige Gehäuse (26) mit dem Rohrkörper (32) verbunden ist und der Rohrkörper an dem dem Gehäuse gegenüberliegenden Ende Abfl ußöffnungen (31) für sich ansammelnde Regnerfl Ussigkeit aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennze i chnet, daß der Rohrkörper (132) den Zylinder (115) im wesentlichen druckdicht umschließt und der an der dem Regner (110) abgewandten Kolbenstirnfläche gebildete Zylinderraum (120) mit dem vom Rohrkörper umgrenzten Raum in Verbindung steht und daß der Rohrkörper, vorzugsweise etwa in Höhe des stirnseitigen Abschlußdeckels (117), einen Zuflußstutzen (125) für die RegnerflUssigkeit aufweist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der AnsprUche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einzelne Teile letzterer aus Kunststoff gebildet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-12, dadurchgekennze i chnet, daß das Gewicht des Kolbens (14pol 14) und der Kolbenstange (16;116) so gewählt sind, daß sich letztere bei abgesperrtem Zufluß der Regnerflüssigkeit infolge ihres Gewichtes und des Gewichtes des befestigbaren Regners (10;110) und des Abschlußdeckels (28;128) selbsttätig in die Ausgangsposition absenken.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4272023A (en) * 1978-10-30 1981-06-09 Institute Po Mechanika I Biomechanika Telescopic sinking hydrant
WO1991009649A1 (fr) * 1990-01-05 1991-07-11 Lejosne Alain R Dispositif automatique pour combattre les incendies de foret
US5613802A (en) * 1994-03-17 1997-03-25 Nibco Inc. Apparatus for deploying a work object

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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