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Brausekopf Die Brfin dung betrifft einen Brausekopf und hat sich
zum Ziel gesetzt, einen einstellbaren Braugekopf zu schaffen., Dabei strebt
die Erfindung eine oleee Bauart-an, daso-üer,#Brausekopf in einfacher Weise ao verstellt
werden kann, daiii'man ihn von Ablagerungen und dergleichen -in einfacher
W e.'iäe reinigen kann. Der Braugekopf soll dabei ein oh an-einen normalen
Brauseauschluse anschliessbarsein. Die Erfindung bat sich weiter die Aufgabe gestellt,
einen relativ billig herzustellenden Brausekopf zu schaffen, der Üne4pfindlich ist,
aus relativ einfachen Teilen besteht und unachw*r zusammenzusetzen ist.
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Aus den Pat#entansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung einen
Ausführungebeispiela unter Hinweis auf die Zeichnung ergeben sich die Merkmale der
Erfindung. In der Zeichnung zeigt-. Figur. 1 eine Seitenansicht einer Ausführung
des Brausekopfes nach der Erfindung; Figur 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig. 1;
Figur 3 eine vergrösserte Ansicht deß Strahlenformern von innen
in ]Richtung des Wassertlusses gesehen; und Figue 4 eine vergrösserte Ansicht den
Waaserverteilern im Brausekopf, In Ansicht gegen die Wasserströmung.
Im
folgenden werden gleiche Tgile immer mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Der Körper 1 des Brausekopfes hat an seinem oberen Ende bei
2 ein Gewinde. Der Körper weist-eine zum Richten des Wassers dienende Unterteilung
3 (Figuren 2 und 4) auf, die einstückig mit dem Körper ausgebildet ist und
eine oder mehrere Bohrungen 4 aufweist, welche die-Waaaerdurchtrittsöffnungen bilden.
Die Unterteilung weist eine weitere Bohrung 5 auf, durch wel--ehe eine Haltesehraube
34 führt. An der Unterteilung ist weiter ein runder nach innen ragender Ansatz
6 ausgebildet, der innen ein Gewinde 7 trägt, das der Aufnahme einer
Schraube zur Halterung eines Handgriffe dient. Am unteren Ende weist der Körper
eine oder mehrere#Ausnehmungen 8 auf, durch welche das Wasser zum Strahlformer
tritt. Zwischen seinen Enden ist am Körper ein sich seitlich erstreckender Plansch
9 vorgesehen, der mit einer Nut lo ausgebildet ist, die der Aufnahme eines
O-Ringen 11 dient.
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Die Kugel 12 hat abgeflachte Abschnitte 13 am äusseren Teil..
die zum Angriff eines Werkzeuges dienen, mit dessen Hilfe die Kugel an einer Wasserleitung
und insbesondere einem Brauseanschluse befestigt werden kann. Die Kugel ist mit
einer Durchführung 14 ausgestattet, durch welche das Wasser ins Innere des Brausekopfes
tritt. Am unteren Ende der Durchführung 14 kann eine Schulter 15 ausgebildet
sein.
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Die Halterung 16 für die Kugel ist im wesentlichen von zylindrischer
Gestalt und weist eine innere Schulter bzw. einen inneren Flansch 17 auf,
welche bzw. welcher die Kugel 12 umfaset und in ihrer bzw. seiner Gestalt der der
Kugel entsprechen kann. Die Halterung 16 für die Kugel trägt weiter eine
nach auesen gerichtete Schulter 161. Ima Inneren ist In der Halterung ein
Gewinde 18 vorgesehen, welches zur Aufnahme dös
Gewindes
2 am Körper dient. Aussen können an der Halterung 16
(siehe Pig.
1) Nuten 19 vorgesehen sein, die dazu dienen, der Halterung eine rauhe
Oberfläche zu geben, damit man sie mit der Hand oder mit einem Werkzeug fassen und
drehen kann, wenn-der Körper 1 über sein Gewinde 2 daran angeschraubt wird.
Die Hülse 2o ist von sich im wesentlich nach unten erweiternder Gestalt. Vorzugsweise
weist sie an ihrem oberen Ende einen nach innen gerichteten Plansch 21 auf. Bei
22 ist die Hülse an ihrem unteren Ende offen und trägt eine-Nut 23 zur Aufnahme
eines Ringes 249 der dem Strahlformer gegenüber liegt.
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Der Strahlformer 25 ist rund und bei 251 an seiner äusBeren
oberen Kante abgesehrägt. Er weist'ein Mittelteil 26 auf, in dem eine Bohrung
mit Gewinde 27 ausgebildet-ist.. Der Strahlformer hat eine im wesentlichen
flache Oberfläche 28, die durch mehrere speichenartige Teile 29 verstärkt
ist. Der Strahlformer weist an seinen Kanten eine Vielzahl von Strahlen formenden
Nuten auf. Diese Nuten sind von verschiedener Tiefe und - wie Fig.
3 zeigt - -es sind Nuten von viererlei Gestalt oder Tiefe vorgesehen.
Da sind also wenig tiefe bzw. flache Nuten 3o mit geraden Seiten, wie bei 3o in
Figur 2 gezeigt ist. Im Gegensatz dazu sind die anderen Nuten bezüglich der Mittelachse
des Strahlformers geneigt. Am Umfang des ßtrahlformers sind jeweils eine Anzahl
von weiteren Nuten 31, 32 und 33 angebracht, wie Pig. 3 deutlich
zeigt. Der Neigunge,winkel der Nuten ändert sich fortschreitend ebenso wie .ihre
Tiefe am oberen lgnde des Strahlformers fortschreitend zunimmt.
An der unteren oder stromabwärtigen Kante des Strahl. formern haben die Nuten
vorzugsweise-eine gleichförmig* Tiefe, die gleich ist der Tiefe der Nuten 3o. Damit
ist das von jeder der Nuten 3o " 31 gebildete Auelaßstück des ßtrahlenformers
gleich weit von der inneren Oberfläche der Scheibe 24 entfernt.
Die
Schraube 34'führt durch die Öffnung 5 und steht in Eingriff mit dem Gewinde
27 im Fortsatz 26 des Strahlformers 25.
Die Schraube führt auch
durch eine Öffnung 35 in einer liLuftscheibell 369 die ihrerseits
in Berährung mit der unteren Fläche des Abschnittes 3 des Körpers
1 steht. Die Öffnung 35 ist etwas grösser als der Durchmesser der
Schraube 34 und bildet einen Luftdurchlaso um die Schraube herum. Auf der Schraube
34.ist eine Feder 37 gehaltert, die mit einem Ende gegen die obere Oberfläche
des Abschnittes 26 des Strahlformers 25 anliegt und am anderen Ende
gegen die-untere Oberfläche der Luftscheibe. Die Feder 37 hält durch Vorspannung
zunächst die Luftscheibe in der in Figur 2 gezeigten Stellung; der Wasserdruck drückt
jedoch unter Nachuntenschieben der Luftscheibe die Feder 37 zusammen. Feder
und Scheibe bleiben solange in dieser Steilung, als ein entsprechender WasBerdruck
durch die Ö'ffnungen 4 hindurch wirkt.
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Die Hülse 2o ist mit einer runden Ausnehmung 38 versehen, die
zur Aufnahme eines Exzenters 39 dient, der in Fig. 2 im Schnitt und in Fig.
1 gestrichelt dargestellt ist. Mit-4o ist eine Handhabe bezeichnet, die an
einer Oberfläche eine entsprechende Ausnehmung zur Aufnahme des Exzenters
39 dient, wie Figur-2 deutlich zeigt.
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Der Handgriff und der Exzenter sind drehbar auf einem Lagerzapfen
41 gelagert, der einen Abschnitt verringerten Durchmesser mit Gewinde 42 aufweistt
welches in das Gewinde 7
eingesehraubt wird (siehe Figur 2). Der Lagerzapfen
hat einen Schlitzkopf 43 zum Einschrauben. Im zusammengebauten Zustand sind der
Exzenter und der Handgriff drehbar auf dem Zapfen gelagert.
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Im folgenden wird der Betrieb des 13rausekopfes nach der
Erfindung
beschrieben: Die Kugel 19 hat vorzugsweise im Inneren am oberen Ende der
Durchführung b4 ein Gewinde und ist mit diesem mit der Wasserzuführungsleitung verbunden.
Wenn kein Wasser in den Brausekopf eintritt, dann bleibt die Luftscheibe
36 unter der Wirkung der Feder 37 in ihrer oberen Stellung, wie dies
Figur 2 zeigt.
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Wenn Wasser in den Brausekopf -durch die Durchführung 14 einläufte
denn tritt es durch die Bohrungen 4 und nach dem Inberührungkommen mit der Luftscheibe
36 wird die Feder 37
so-weit nach unten gedrückt, dass die Luftscheibe
nach unten geht und ein Durchtritt für Wasser in den Raum unter dem Abschnitt
3 gebildet wird. Von dort tritt das Wasser durch die Ausnehmiingen
8 im Körper und weiter nach auseen zum Auslauf aus dem Brausekopf
um den Umfang des Strahlformers 25. Unabhängig von der Stellung des Strahlformers
25
wird das Wasser über dessen Umfang abgegeben und es tritt durch.die Nuten
3o - 33 und durch die Strahlögenungen, die von.diesen Nuten im Zusammenwirken
mit dem Ring 24 gebildet werden.
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Zur vertikalen Verstellung des Strahiformers wird der Handgriff gedreht.
Durch seine Drehung und die damit verbundene Drehung des Exzentere.-,-,39 und durch
dessen Eingriff mit der kreistörmigen Üffnung 38 in der Hülse wird die Hülse
2o In der Vertikalen verschoben. In Figur 2 ist die Hülse in ihrer untersten Stellung
dargestellt. In dieser Stellung wird das durch die Nuten 3o) 319 32 und
33 abgegebene Wasser im wesentlichen in einem Ring von Strahlen etwa in Richtung
der Durchführung 30 in Figur 2 abgegeben. Dies rührt daher, daso die Nuten
bei dieser Stellung des Strahlformers an ihren Enden alle im wesentlichen die gleiche
Tiefe haben, wobei die relativ geringe Tiefe der Nuten mit dem Ring oder der Dichtung
24
zusammenwirkts um in diesem Falle eine Anzahl von Auslaseöffnungen zu bilden, die
im-wesentlichen gleiche Ab-
messungen und gleiche Strahlrichtung haben.
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Wenn der Handgriff 4o gedreht wird und mit ihm der Exzenterg dann
wird die Hülse 2o hochgehoben. Während sie progressiv nach oben wandert, wird ein
grösserer Anteil einer jeden Nut 31, 32.und 33 fortschreitend freigelegt.
Da diese Nuten verschiedene Neigungswinkel haben, wie man in Ansicht in Figur
3
und im Schnitt in Figur 2 sieht, ändert sich die Richtung der Strahlen,
die aus den Nuten 31, 32 und 33 austreten. Jede dieser verschiedenen
Nuten hat einen unterschiedlichen Neigungswinkel bezüglich d'er Längsachse des ganzen
Brausekopfes. Wenn also sich die Hülse 2o nach oben bewegt, dann beginnt der Brausekopf
nicht mehr einen einzelnen Strahlenring zu liefern, sondern eine Mehrzahl von getrennten
konzentrischen und verschieden gerichteten Reihen von Strahlen. Wenn die Hülse sich
in der obersten Strahlstellung befindet, dann gibt sie vier Reihen von Strahlen
ab, wobei der innerste im wesentlichen parallel zur Längsachse des Brauseköpfes
verläuft und die von den Nuten 33 abgegebenen Strahlen haben die weiteste
Neigung nach aussen. Zwischen diesen beiden Extremen sind zwei weitere Serien von
nach aussen- geneigten Strahlen bestimmtg und zwar eine von den Nuten
31 und die zweite von den Nuten 32.
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Damit schafft die Erfindung einen Brausekopf zur Abgabe von mehreren
konzentrischen Strahlringen. Die Strahlen eines jeden Ringes sind dabei mit einem
anderen Winkel bezüglich der Längsachse geneigt als die eines jeden anderen Strahlringes.
Nur in der untersten Stellung, wie dies in Figur 2 dargestellt ist, oder in eine'Stellung,
die nahe bei dieser untersten liegt, werden alle Strahlen in einer Richtung abgegeben7
die
im--wesentlichen von der Scheibe 24 und der minimalen Tiefe einer jeden Nut bes.timmt
ist. Wenn die Teile sich in der in Figur 2 dargestellten,Stellung befinden, treten
alle Strahlen innerhalb eines einzigen Ringes von Strahlen aus, wobei jeder Strahl
im wesentlichen parallel zur Längsachse des Brausekopfes.ist.
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Der nach aussen gerichtete Flansch 161 an der Halterung
16
für die Kugel hat eine grössere Breite als die Öffnung im Bereich der Schulter
21 der Hülse 2o. Auf diese Weise werden die Teile zusammengehalten und die Hülse
kann nur in Richtung nach oben abgenommen werden.
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Der freie Raum zwischen der Innenwand der Bohrung 35 und der
Schraube 34 ist so grosst dass Luft nach innen treten kann. Wenn also der Brausekopf
mit einem System verwendet wird, welches auch Wasser in eine Badewanne abgeben muss,
dann kann Luft durch den Zwischenraum bei 35 treten und weiter durch die
Öffnungen 4, damit das Wasser in dem Rohrsystem in die Badewanne abfliessen kann.
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Die Ausnehraungen.8 im Körper 1 bilden nicht nur den Durchtritt
für das Wasser in Richtung nach aussen zu den Kanten des Strahlformers, sondern
umfassen auch die speichenartigen Teile 29 des Strahl:formers und verhindern
auf diese Weise eine Relativdrehung zwischen dem Strahlformer 25 und dem
Körper 1.
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In der in Figur 2 gezeigten Stellung ist die Lu±tsche'ibe
36
gegen die Unterteilung 3 gedrückt und bedeckt die Durchlässe 4;
wegen des Zwischenräumes zwischen der Bohrung 35 und der Schraube 34 kann
aber auch eine geringe Luftmenge auf die andere Seite der Scheibe 36 kommen)
selbst wenn die Scheibe in
der in Figur 2 bezeigten Schließstelluxig
ist. Die Luftmenge, die hier durchtreten kann, wenn die Teile in der in Figur 2
gezeigten Stellung sind, ist nicht so gross, daso ein Pfeifen oder ein anderes Geräusch
bei-ihrem Durchtritt entstehen könnte.
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Beim Reinigen des Brausekopfes wird der Handgriff 4o so ge-.drehtg
dass der Exzenter 39 sich in seiner obersten Stellung befindet. In dieser
Stellung ist die untere Kante der Hülse 2o über den Strahlformer angehoben und die
Nuten liegen vollständig frei und können auf diese Weise leicht gereinigt bzw. gespült
werden.
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Die Fläche an der unteren Seite des Teiles 9 i'st genau so
grose wie die Fläche desjenigen Teiles des Umfangs des Strahlformers, welcher unmittelbar
unterhalb des Teiles 9 liegt.
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Auf diese Weise ist der Wasserdruck im Raum unterhalb des Teiles
9 und oberhalb des Strahlformers ausgeglichen und es besteht keine Tendenz,
dase sich der Strahlformer auf Grund von Wasserdrücken innerhalb des Brausekopfes
bewegt..
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Der Brausekopf besteht ganz oder teilweise aus Metall. Manche Teile
bestehen zweckmässig aus nicht metallischem Material, wie z.B einem geeigneten Kunststoff.
Der Exzenternocken 39
besteht aus diesem Material, wie auch der Strahlformer,
der Körper, der O-Ring und das Dichtungsteil.
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Alle dargestellten Einzelheiten sind für die Erfindung von Bedeutung.