[go: up one dir, main page]

DE2201740A1 - Einrichtung zum impraegnieren von einer liegend gefuehrten wellpappenbahn - Google Patents

Einrichtung zum impraegnieren von einer liegend gefuehrten wellpappenbahn

Info

Publication number
DE2201740A1
DE2201740A1 DE19722201740 DE2201740A DE2201740A1 DE 2201740 A1 DE2201740 A1 DE 2201740A1 DE 19722201740 DE19722201740 DE 19722201740 DE 2201740 A DE2201740 A DE 2201740A DE 2201740 A1 DE2201740 A1 DE 2201740A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
application
corrugated cardboard
suction
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722201740
Other languages
English (en)
Other versions
DE2201740C3 (de
DE2201740B2 (de
Inventor
Edmund Bradatsch
Hermann-J Dipl-Ing Brandl
Guenther Lau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BHS Bayerische Berg Hutten und Salzwerke AG
Original Assignee
BHS Bayerische Berg Hutten und Salzwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BHS Bayerische Berg Hutten und Salzwerke AG filed Critical BHS Bayerische Berg Hutten und Salzwerke AG
Priority to DE2201740A priority Critical patent/DE2201740C3/de
Priority to US321788A priority patent/US3858550A/en
Publication of DE2201740A1 publication Critical patent/DE2201740A1/de
Publication of DE2201740B2 publication Critical patent/DE2201740B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2201740C3 publication Critical patent/DE2201740C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/50Spraying or projecting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/60Waxes

Landscapes

  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

22Q1740
jepa-3 Bui idia
BHS-Bayerische BERG-, HÜTTEN- und SALZWEHKE AG
M ü η ca e η
Einrichtung zum Imprägnieren von einer liegend geführten Wellpappenbahn
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Imprägnieren von einer liegend geführten Wellpappenbahn mit einer dem einen Längsrand der Wellpappenbahn zustellbaren Auftragsvorrichtung für das Imprägniermittel und einer dem anderen Längsrand zu stellbaren Saugvorrichtung, wobei die Auftragsvorrichtung und die Saugvorrichtung höhenbewegliche Abdichtungen für die dazwischen geführte Wellpappenbahn aufweisen.
Bei einer derartigen bekannten Einrichtung wird die Abdichtung der Längsränder der Wellpappenbahn gegenüber dem Auftragskasten bzw. Saugkasten der Auftragsvorrichtung bzw. Absaugvorrichtung dadurch erreicht, daß die Unterseite der Wellpappenbahn im Bereich ihres entsprechenden Längsrandes über eine starre Auflagefläche des Auftrags- bzw. Saugkasten geführt ist, die mit einem elastischen Element belegt sein kann..Auf die Oberseite des jeweiligen Längsrandes der Wellpappenbahn wird über eine einstellbare Druckfeder direkt eine Abdichtschiene gepreßt, die an ihrer Unterseite gleichfalls mit einem elastischen Belag versehen ist. Diese leistenartige Abdioutcchiene ist im Auftrags- bzw. Saugkasten mit dem
309834/002$
von der Wellpappe abgekehrten Rand zusätzlich dichtend geführt. Diese bekannte Abdichtung stellt sich zwar selbsttätig auf die Stärke und gegebenen-falls auf Änderungen der Stärke der Wellpappenbahn ein, Jedoch ist es notwendig, bei dieser bekannten Abdichtung zusätzlich zu der Abdichtung gegenüber der Wellpappenbahn auch eine Abdichtung gegenüber der Führungsfläche am Auftrags-bzw. Saugkasten vorzusehen. Außerdem besteht dort das Abdichtelement aus einer Flachschiene, Es ist nur auf sehr aufwendige Weise möglich, sie an allen Stellen längs der Wellpappenbahn dichtend an die Wellpappenbahn anzustellen. Man versucht, diese Schwierigkeit durch einen zusätzlichen elastischen Belag auszugleichen. Der elastische Belag unterliegt aber einer sehr starken Abnutzung. Nachteilig ist bei der bekannten Einrichtung außerdem, daß Auftrags- und Saugkasten so ausgebildet sind, daß die in ihnen untergebrachten Bauteile nur schwer gewartet werden können.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung zum Imprägnieren einer Wellpappenbahn wird die Abdichtung gegenüber den Längsrändern der Wellpappenbahn durch elastische Lippen erreicht. Diese Abdichtlippen sind teuer, da infolge der Beanspruchungen nur teuere Materialien für solche elastischen Abdichtlippen verwendet werden können. Nachteilig ist, daß die Anpreßkraft solcher elastischer Lippen-Abdichtungen vorgegeben ist und nicht einstellbar verändert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Imprägnieren von einer Wellpappenbahn dahin ghend zu verbessern, daß die Abdichtung des Auftrags-bzw. Saugkastens gegenüber den zugeordneten Ehgsrändern der Wellpappenbahn wirkungsmäßig verbessert und konstruktiv vereinfacht wird. Ausserdem soll die Abdichtung so gehalten sein, daß die Auftragsbzw. Saugkästen einen leichten Zugang zu ihrem Inneren ermöglichen, um die dort befindlichen Bauteile kontrollieren und waiten zu können.
309834/0028 ,
tfqfr Ίί;:":::: ■ ■ ■ ■ ■
22017A0
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die obere Abdichtung in Form einer Dichtleiste mit dem Deckel des Auftrags- oder Saugkastens der Auftrags- oder Saugvorrichtung verbunden ist, daß der Deckel gelenkig mit dem Gehäuse der Auftrage- oder Saugvorrichtung verbunden ist, daß der Deckel auf einer einstellbaren, dem Deckelgewicht entgegenwirkenden Feder auf ruht, und daß mit dem Untergehäuse des Auftragsoder Saugkastens eine untere Abdichtung ebenfalls in Form einer Abdichtleiste verbunden ist.
Hierdurch, bietet sich der Vorteil, daß der Saugkasten bzw. Auftragskasten zweigeteilt ist und der obere Teil als abnehmbarer Deckel ausgebildet ist. Hierdurch können die im Auftrags- bzw. Saugkasten angeordneten bauteile nach Abnahme des Deckels leicht und einfach gewartet werden.
Am abnehmbaren Deckel des Auftrags- bzw. Saugkastens ist zugleich die Abdichtung für die Oberseite der Wellpappenbahn angeordnet, die somit Bestandteil des abnehmbaren Dekkels ist. Die Abdichtung ist dabei so ausgeführt, daß sie zusammen mit dem Deckel abgenommen werden kann. Trotidem bietet sie den Vorteil, daß bei Aufsetzen des Deckels sich diese Abdichtung, wie auch bei der bekannten Einrichtung, selbsttätig auf die Jeweilige Wellpappenstärke einstellt. Als Anpreßkraft für die obere Abdichtung wird dabei das gesamte Deckelgewicht ausgenutzt,und es genügt, lediglich an zwei Stellen eine einstellbare, dem Deckelgewicht entgegengerichtete Federvorrichtung vorzusehen, die es ermöglicht, den Anpreßdruck auf den jeweils gewünschten Wert einzustellen.
Um eine einfache Befestigung der Dichtleiste am Deckel des Auftrags- bzw. Saugkastens zu ermöglichen,sind nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung die Dichtleisten L-förniige Profile, die an ihren Enden mit dem Deckel gelenkig verbunden sind, derart, daß außer Betrieb die Profile nach oben bzw. unten unter Vorspannung durchgewölbt sind und sich im
309834/0028
Betrieb durch Erwärmung des Abdichtschenkeis geradebiegen. Das Vorspannen des L-förmigen Prsfils ist notwendig, weil sich im Betrieb für die Abdichtleiste und den Befestigungsschenkel des L-förmigen Profils unterschiedliche Wärmebeeinflussungen ergeben, die im Betrieb ansonsten eine Durchwölbung der Abdichtleiste ergeben wurden, wodurch keine sichere Abdichtung möglich wäre.
Um die Verformung jedes L-förmigen Profils während des Betriebs in eine gerade Stellung zu erleichtern, ist nach einer wAteren Ausgestaltung der Erfindung der Steg jedes L-Profils mit mehreren im Abstand befindlichen Schlitzen versehen.
Um eine definierte /orspannkraft auf jede L-förmige Profilschiene ausüben zu können, ist nach einer weiteren -Ausgestaltung der Erfindung jedes L-Profil zwischen seinen iinden über durch Langlöcher in den Kasten tretende Schrauben mit Federn und Muttern verspannt.
Damit der Vaschleiß und die Reibung am Abdichtelement möglichst gering gehalten werden, ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung jedes L-förmige Profil mit einem VerschMßblech belegt. Selbstverständlich wird hierfür ein verschleißfestes Material gewählt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der bewegte Deckel gegen das Untergehäuse des Auftrags- bzw. Saugkastens abgedichtet.
Hierfür ist zwischen Seiten-und Rückkanten von Deckel und Untergehäuse ein elastischer Abdichtschlauch angeordnet.
Um den Deckel jeweils zum Untergehäuse ausrichten zu können, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Gelenkverbindung zwischen -^eckel und Untergehäuse an der Rückseite des Auftrags-bzw. Saugkastens von j3>:z enterbolz en gebildet, die drehbar im Untergehäuse sitzen und in Langlöcher des
309834/0028 /:>
Deckels greifen.
Vorzugsweise besitzen diese iixzenterbolzen zur Abstützung des Deckels Tragschultern.
TJm auch, ein Ausrichtung den Deckels parallel zur Laufrichtung der Wellpappenbahn zu ermöglichen, sind nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung übczenterbolzen außer an der Rückseite auch noch an den Seiten der Auftrags- oder Saugkästen angeordnet;
Um nicht zur Wartung der den Längsrändern benachbarten Bauteile im Auftrags-cew. Saugkasten den gesamten Deckel abnehmen zu müssen, besitzt nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung der Deckel Wartungsöffnungen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigt:
Pig. 1 einen schematischen Querschnitt durch den Auftragskasten nach der Erfindung quer zur Laufrichtung der IVellpappenbahn;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie Ii-iX in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Abdichtung für die Oberseite der Wellpappenbahn;
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-I/ in Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-/ in Fig. 3,
Aus Gründen der Einfachheit wird nachfolgend nur die Auftragsvorrichtung der Einrichtung zum Imprägnieren einer Wellpappenbahn beschrieben. Die Saugvorrichtung auf der gegenübex1-
*% Λ Λ Λ 1 I #ΛΛΛΛ
22017AO
liegenden Seite der Auftragsvorrichtung ist tiinsichtlich ihrer Ausbildung nach der Erfindung in gleicher Weise ausgebildet .
Die Auftragsvorrichtung 1 zum Einbringen des Imprägniermittels, z.B. Wachs, in die Wellpappenbahn 2 umfaßt einen Auftragskasten 3» der auf der Oberseite des Gestells 4- der Auftragsvorrichtung 1 quer zur Laufrichtung der Wellpappenbahn 2 in Pfeilrichtung I verschiebbar und feststellbar ist. Der Auftragskasten 3 besteht aus dem Untergehäuse 5 und aus einem Deckel 6, der vom Untergehäuse 5 abhebbar und um eine Achse parallel zur Rückwand des Auftragskastens 3 in begrenztem Maße schwenkbar ist.
An der der Wellpappenbahn 2 zugekehrten Seite 7 ist am Untergehäuse 5 und am Deckel 6 eine L-förmige Profilschiene 8,9 befestigt; da die Abdichtung unter Verwendung der Profilschiene gegenüber der Oberseite der Wellpappenbahn 2 und die Abdichtung unter Verwendung der Profilschiene 9 gegenüber der Unterseite der Wellpappenbahn gleich ausgebildet sind, wird nachfolgend nur die Abdichtung gegenüber der Oberseite der Wellpappenbahn 2 beschrieben.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist das L-Profil 8 an seinen Enden 10, 11 mittels Schrauben 12 befestigt, derart, daß um die Schraube 12 sich jedes Ende des L-förmigen Profils bewegen kann. Ferner besitzt, das L-Profil 8 in Abständen voneinander eine Mehrzahl von Langlöchern 13· Durch diese hindurch sind die Schrauben 14 am Deckel 6 angeschraubt und drücken über Federscheiben 15 auf den Befestigungsschenkel 16 des L-Profilc 8. Hierdurch wird der Befestigungsschenkel 16 mit definierter Kraft an den Deckel öangepreßt.
Zwischen den Langlöchern 13 ist der Befestigungsscherißl 16 mit Schlitzen 17 versehen.
4 Λ Λ A 4 A / r> Λ
22017A0
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die L-Profilschiene bei Außer-Betrieb .der Auftragsvorrichtung nach aufwärts durchgekrümmt. Im Betrieb erwärmt sich der Abdichtschenkel 16 wesentlich stärker als der Befedbigungsschenkel 16, wodurch sich das L-Profil geradebiegt und über ihre ganze Länge abdichtend auf der Oberseite der Wellpappenbahn 2 anliegt. Im erkalteten Zustand bei Außerbetrieb nimmt die Profilschiene wieder ihre in Fig. 3 abgebildete Ausgangsstellung ein. Wäre die Profilschiene 8 nicht im beschriebenen Maße vorgekrümmt, würde sich im Betriebszustand infolge der unterschiedlichen Erwärmung eine Durchkrümmung der Schiene einstellen, wodurch eine gute Abdichtung gegenüber der Wellpappenbahn beeinträchtigt würde.
Die Profilschiene 8 ist mit einem Vecschleißblech 19 aus verschleißfestem Material versehen, das sich über die ganze Unterfläche des Abdichtschenkelε 18 der Profilschiene 8 erstreckt. Um das Einführen des Randes der l/e 1 Ipappenbahn 2 zu erleichtern, besitzt das Verschleißblech. 19 U-Form und ist zur Wellpappenbahn hin hochgezogen und zur Befestigung zum Befestigungsschenkel 16 hin zurückgekrümmt. Es ist vorzugsweise an der Oberseite des Befestigungsschenkeis 16 ange-. schraubt.
Damit die vom L-Profil 8 gebildete obere Abdichtung sich selbsttätig an die Oberseite der Wellpappenbahn dichtend anlegt, ist der Deckel 6 gegenüber dem Untergehäuse 5 beweglich. Um eine Schwenkbarkeit des Deckels 6 im begrenzten Maße um eine parallele Achse zur Laufrichtung der Wellpappenbahn zu erhalten, sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in den Ecken der Rückseite 20 gelenkige Lager 21 angeordnet. Am Untergehäuse 5 ist in diesen Bereichen jeweils ein Eckblech 22 eingeschweißt. Das Eckblech 22 besitzt jeweils eine Bohrung 23, durch die ein Exzenterzapfen 24 gesteckt ist. Der Exzenterzapfen 24 besitzt einen Abstützbund 25· Auf der Überseite des Exzenterzapfens 24 liegt der Deckel 6 über ein gleichfalls eingeschweißtes Eckblech 22 au.C, welches ein Längsloch 26 besitzt, daß sich
309834/0028 /8
220 1 7AO
parallel zur Laufrichtung der Wellpappenbahn 2 erstreckt. Der Exzenterzapfen 24 greift in das Länglich 26 mit Spiel, so daß der Deckel 6 in begrenztem Maße gegenüber dem Untergehäuse 5 verschwenkbar ist.
Durch Verdrehen des Exzenterbolzens 24 ist es möglich, den Deckel 6 gegenüber dem Untergehäuse 5 zu verstellen,und zwar in Richtung zur oder von der Wellpappe.
Um den Deckel 6 gegenüber dem Untergehäuse 5 auch parallel zur Laufrichtung der Wellpappenbahn 2 verstellen zu können, sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an den Seitenwänden 35 des Auftragskastens 3 noch weitere Exzenterlager angeordnet, jedoch erstreckt sich nun das Langloch 26' senkrecht zur Laufrihtung der Wellpappenbahn. Hier kann beim Exzenterzapfen der Schulterbund entfallen.
Die einander zugekehrten Ränder des Deckels 6 und des Untergehäuses 5 sind über einen elastischen Abdichtschlauch 27 abgedichtet. Vorzugsweise ist er an dem Rand des Untergehäuses 5, z.B. durch Kleben, befestigt.
Damit der Spalt zwischen den Abdichtschienen 8,9 je nach Wellpappenstärke eingestellt werden kann, befinden sich an den Ecken an der Vorderseite 7 des Auftragskastens 3 zwei tfedereinstellvorrichtungen 28. Hierzu ist an das Untergehäuse 5 ein Blech 29 eingeschweißt. Darüber liegend ist Jeweils an den Deckel 6 ein Blech 30 angeschweißt, welches mit einem Gewindeloch versehen ist, in das ein Stellbolzen 31 einschraubbar ist. Die Unterseite dieses Stellbolzens 31 ruht am Blech 29 auf,und zwischen Blech 30 und unterem Ende des Stellbolzens 31 ist eine Druckfeder 32 eingespannt. Durch Drehen des Stellbolzens 31 kann der Spalt je nach Wellpappenstärke und damit auch der Anpreßdruck an die Wellpappenbahn 2 in begrenztem Maße eingestellt werden.
/9 309834/0028
In der Wellpappenbahn 2 zugekehrten Bereichen innerhalb des Kastens 3 "befinden sich eine Anzahl von Düsen, die das Im prägniermittel in den offenen Längsrand der Wellpappenbahn 2 einspritzen. Diese Düsen müssen gewartet werden. Damit nicht ständig der Deckel 6 abgehoben werden muß, ist über diesen nicht dargestellten Düsen im Deckel 6 eine Wartungsöffnung vorgesehen, die durch einen Deckel 3^ verschließbar ist. Glei che Wartungsöffnungen können im Saugkasten im Bereich von zu überwachenden Sieben angeordnet sein.
Dipl. ing o .· ,chke
DIpl.-lP.'j. !'
eil0ncheni3,u
*i Λ ft d *% I

Claims (11)

  1. 22Ü1740
    r a
    Patentansprüche
    Einrichtung zum Imprägnieren von einer liegend geführten Wellpappenbahn mit einer dem einen Längsrand der Wellpappenbahn zustellbaren Auftragsvorrichtung für das Imprägniermittel und einer dem anderen Längsrand zustellbaren Saugvorrichtung, wobei die Auftragsvorrichtung und die Saugvorrichtung höhenbewegliche Abdichtungen für die dazwischen geführte Wellpappenbahn aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdichtung in Form einer Dichtleiste (8) mit dem Deckel (6) des Auftrags- oder Saugkastens (3) der Auftrags- oder Saugvorrichtung (1) verbunden ist, daß der Deckel gelenkig mit dem Gehäuse(5) der Auftrags- oder Saugvorrichtung verbunden ist, daß der Deckel auf einer einstellbaren, dem Deckelgewicht entgegenwirkenden Feder (29-32) aufruht und daß mit dem Untergehäuse (5) des Auftrags- oder Saugkastens eine untere Abdichtung ebenfalls in Form einer Abdichtleiste (9) verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten (8,9) L-fö'rmige Profile sind, die an ihren Enden (10,11) mit dem Deckel (6) gelenkig verbunden sind, derart, daß außer Betrieb die Profile nach oben bzw. unten unter Vorspannung durchgewölbt sind und sich im Betrieb durch Erwärmung des Abdichtschenkels (18) geradebiegen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungssteg^jedes L-Profils (8,9) mit mehreren im Abstand befindlichen Schlitzen (17) versehen ist.
    309834/0028
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das jede Dichtleiste bildende L-Profil (8,9) zwischen seinen Enden über durch Langlöcher (13) durch den Kasten (5) tretende Schrauben (14) mit Federn (15) und Muttern verspannt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Dichtleiste (8,9) mit einem Verschleißblech (19) belegt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Deckel (6) gegen das Untergehäuse (5) abgedichtet ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Seiten- und Eückkanten von Deckel (6) und Untergebäise (5) ein elaiischer Abdichtschlauch (27) angeordnet ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindungen zwischen Deckel (6) und Untergehäuse (5) an der Rückseite des Auftrags- oder Saugkastens (3) von Exzenterbolzen (24) gebildet sind, die drehbar im Untergehäuse sitzen und in Langlöcher (26) des Deckels greifen.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterbolzen (24) Tragbunde (2>) für den Deckel (6) bei t ζ en.
  10. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekenn-r zeichnet, daß Exzenterbolzen außer an der Rückseite auch noch an den Seiten (35) der Auftrags- oder Saugkasten (3) angeordnet sind.
    /3 309834/0028
    22Ql740
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (6) über den Düsen im Auftragskasten (3) und überhalb von Sieben im Saugkasten (3) verschließbare Wartung so ff nung en. (33) besitzt.
    309834/0028
DE2201740A 1972-01-14 1972-01-14 Einrichtung zum Einbringen von Imprägniermittel in eine liegend geführte Wellpappenbahn Expired DE2201740C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2201740A DE2201740C3 (de) 1972-01-14 1972-01-14 Einrichtung zum Einbringen von Imprägniermittel in eine liegend geführte Wellpappenbahn
US321788A US3858550A (en) 1972-01-14 1973-01-08 Apparatus for impregnating horizontally transported corrugated paperboard

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2201740A DE2201740C3 (de) 1972-01-14 1972-01-14 Einrichtung zum Einbringen von Imprägniermittel in eine liegend geführte Wellpappenbahn

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2201740A1 true DE2201740A1 (de) 1973-08-23
DE2201740B2 DE2201740B2 (de) 1978-11-02
DE2201740C3 DE2201740C3 (de) 1979-07-05

Family

ID=5833038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2201740A Expired DE2201740C3 (de) 1972-01-14 1972-01-14 Einrichtung zum Einbringen von Imprägniermittel in eine liegend geführte Wellpappenbahn

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3858550A (de)
DE (1) DE2201740C3 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0176501B1 (de) * 1983-06-01 1987-12-09 Casco Nobel Aktiebolag (reg. number 556026-1876) Vorrichtung zum behandeln von gegenständen vorzugsweise von langen gegenständen mit gleichförmigem querschnitt, mit einer flüssigkeit
SE462658B (sv) * 1988-12-29 1990-08-06 Interwell Ab Anordning foer tillfoerande av flytande komposition till piporna i wellpappskivor
US7100566B2 (en) 2001-05-31 2006-09-05 Domiko Trading Ltd. Operating method for a rotary engine and a rotary internal combustion engine

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3669067A (en) * 1967-09-29 1972-06-13 Boise Cascade Corp Apparatus for impregnating corrugated cardboard
BE758785A (fr) * 1970-02-09 1971-04-16 Boise Cascade Corp Appareil destine a l'impregnation du carton ondule
US3695219A (en) * 1970-07-13 1972-10-03 Int Paper Co Corrugated board impregnation apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
DE2201740C3 (de) 1979-07-05
DE2201740B2 (de) 1978-11-02
US3858550A (en) 1975-01-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0295513B1 (de) Trennwand, insbesondere für eine Eck- oder Runddusche
DE3153293C2 (de) Selbsttätig andrückende Abdichtanordnung für die Fensterscheibe eines vertikal verschiebbaren Fahrzeugfensters
DE29621112U1 (de) Fliegenschutzgitter
CH676257A5 (de)
DE3513063A1 (de) Streicheinrichtung zur beschichtung von entlang einer gegenwalze gefuehrten warenbahn, insbesondere papierbahnen
DE68907768T2 (de) Faltwand, bestehend aus miteinander gelenkig verbundenen doppelwandigen Flügeln.
DE2947755A1 (de) Spritzkabine
DE2201740A1 (de) Einrichtung zum impraegnieren von einer liegend gefuehrten wellpappenbahn
CH636029A5 (de) Hubtischfuehrung einer stranggiessanlage.
DE69601960T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum berührungslosen Behandeln einer Warenbahn
DE2018199C3 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von mit flexiblen Folien kaschierten Hartschaumplatten insbesondere auf Polyurethanbasis
DE69802859T2 (de) Ausgleichsvorrichtung für Spiel infolge Verschleisses in Scharnieren und Durchhängen von Türen und Toren
DE19857370C2 (de) Heizvorrichtung für eine Wellpappenanlage
DE2548785A1 (de) Gekapseltes ventil
DE10114379B4 (de) Doppelbandpresse
CH676230A5 (en) Conveyor belt requiring few rollers
EP1960593A1 (de) Leiste zur nachgiebigen stützung eines siebs und doppelsiebpartie
DE2821101A1 (de) Moebel-auszugfuehrung
CH661317A5 (de) Tuerdichtung.
DE2210862C3 (de) Siebpartie einer nach dem Naßverfahren arbeitenden Vlieslegemaschine, insbesondere einer Papiermaschine
EP4119760A1 (de) Schnelllaufrolltor
DE9301085U1 (de) Schalung zur Herstellung von Betontreppen
DE2036792C (de) Stoffauflauf
DE1554372A1 (de) Schubkastenfuehrung,insbesondere mit Doppelauszug
DE10217622C1 (de) Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg und zwei Gurten bestehenden Metallprofils, insbesondere eines Kammerprofils

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee