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DE10217622C1 - Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg und zwei Gurten bestehenden Metallprofils, insbesondere eines Kammerprofils - Google Patents

Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg und zwei Gurten bestehenden Metallprofils, insbesondere eines Kammerprofils

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Publication number
DE10217622C1
DE10217622C1 DE2002117622 DE10217622A DE10217622C1 DE 10217622 C1 DE10217622 C1 DE 10217622C1 DE 2002117622 DE2002117622 DE 2002117622 DE 10217622 A DE10217622 A DE 10217622A DE 10217622 C1 DE10217622 C1 DE 10217622C1
Authority
DE
Germany
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profile
rollers
straps
belts
bar
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE2002117622
Other languages
English (en)
Inventor
Heiko Beenken
Axel Grueneklee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Steel Europe AG
Original Assignee
ThyssenKrupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ThyssenKrupp Stahl AG filed Critical ThyssenKrupp Stahl AG
Priority to DE2002117622 priority Critical patent/DE10217622C1/de
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Publication of DE10217622C1 publication Critical patent/DE10217622C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D47/00Making rigid structural elements or units, e.g. honeycomb structures
    • B21D47/04Making rigid structural elements or units, e.g. honeycomb structures composite sheet metal profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/03Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of sheet metal otherwise than by folding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg (1, 2) und zwei Gurten (3, 4*) bestehenden Metallprofils, insbesondere Kammerprofils, mit einem mit Andrückrollen (6, 7, 8*, 9*) bestückten Schlitten (S) und mit den Andrückrollen (6, 7, 8*, 9*) zugeordneten Stützrollen. Um im betrieblichen Einsatz Profile mit sich in Längsrichtung änderndem Abstand der Gurte (3, 4) mit der Vorrichtung herstellen zu können, sind die an einem Gurt ansetzbaren Andrückrollen (8*, 9*) mittels Stellmittel (16, 17) gemeinsam mit den zugeordneten Stützrollen (14*, 15*) verstellbar, wobei die Stellmittel (16, 17) in Abhängigkeit von einem sich in Profillängsrichtung verändernden Abstand der Gurte (3, 4*) steuerbar sind.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg und zwei Gurten bestehenden Metallprofils, insbesondere eines Kammerprofils, mit einem mit Andrückrollen bestückten Schlitten und den Andrückrollen zugeordneten Stützrollen, wobei die Andrückrollen an den Innenseiten der Gurte in unmittelbarer Nähe der Fußpunkte eines jeden Steges und die Stützrollen an den Außenseiten der Gurte ansetzbar sind.
Mit aus der Praxis bekannten Vorrichtungen dieser Art ist es möglich, Kammerprofile mit über ihre Länge konstantem Querschnitt aus Stegen und Gurten zu fügen. Bei diesen Schlitten sind die Andrückrollen fest am Schlitten positioniert. Das bedeutet, daß mit einer solchen Vorrichtung nur ein Hohlkammerprofil mit einem bestimmten, über die Länge des Profils konstantem Querschnitt hergestellt werden kann. Soll ein Kammerprofil mit größerem Gurtabstand hergestellt werden, dann ist es erforderlich, einen Schlitten mit größer beabstandeten Andrückrollen einzusetzen. Der vorrichtungstechnische Aufwand für die Herstellung solcher Profile mit unterschiedlichem Gurtabstand ist also hoch. Eine Herstellung von Profilen, bei denen sich der Abstand der Gurte über die Profillänge ändert, ist mit der bekannten Vorrichtung überhaupt nicht möglich.
Bei einer ganz anderen, aus der Patentliteratur bekannten Vorrichtung zum Fügen eines aus zwei Stegen und zwei Gurten bestehenden Metallprofils (AT 314 325 B) ist eine Rahmenstruktur mit einem inneren Durchlauf für das zu schaffende Kammerprofil vorgesehen. Diese Rahmenstruktur weist eine Vielzahl von Andrück- und Stützrollenpaaren auf, die an äußeren Überständen der Gurte des gefügten Metallprofils angreifen und durch Materialverdrängung in Richtung der Stege diese in Nuten der Gurte festklemmen. Die im jeweils oberen Gurt zugeordneten Andrück- und Stützrollenpaare sind in einem Träger gelagert, der eine zum Durchlauf vertikale Verstellung und damit eine Abstandsänderung der dem oberen Gurt zugeordneten Quetschrollen gegenüber den dem unteren Gurt zugeordneten Quetschrollen erlaubt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg und zwei Gurten bestehenden Metallprofils zu schaffen, die eine Anpassung an unterschiedliche Abstände der Gurte ermöglicht, um einerseits Profile mit über die Länge konstantem Abstand der Gurte und andererseits Profile mit über die Länge unterschiedlichem Abstand der Gurte herstellen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß jede an einem der Gurte ansetzbare Andrückrolle mittels eines Steilmittels gemeinsam mit der zugeordneten Stützrolle verstellbar ist, wobei jedes Stellmittel in Abhängigkeit von einem sich in Profillängsrichtung verändernden Abstand der Gurte steuerbar ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich gleichermaßen für die Herstellung von Profilen, bei denen jeweils der Abstand der Gurte über die Länge konstant ist, von Profil zu Profil aber unterschiedlich, und bei denen über die Länge der Abstand der Gurte sich ändert. Mittels jedes Stellmittels, das in Abhängigkeit von dem jeweiligen Gurtabstand des Profils die zugehörige Andrückrolle einstellt, findet eine Anpassung an die unterschiedliche Geometrie des Profils statt, so daß gewährleistet ist, daß die Andrückrollen mit der gewünschten Kraft das Material der Gurte am Fußpunkte der Stege zur Herstellung der Quetschverbindung verdrängen. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind so Profile mit nach beliebigen Kurven sich änderndem Gurtabstand herstellbar, solange sich der Gurtabstand nicht sprunghaft ändert.
Für die Anstellung der Stützrolle gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist jede Stützrolle, die an mindestens einem der Gurte ansetzbar und einer verstellbaren Andrückrolle zugeordnet ist, mit einer vorgegebenen Stützkraft nachgebend abstützbar. Alternativ kann jede Stützrolle mittels Stellmittel synchron mit der zugeordneten Andrückrolle verstellbar sein. Wichtig ist in beiden Fällen, daß die Stützrolle der Stellbewegung der Andrückrolle folgen kann, ohne daß sich dabei eine zu große oder zu kleine Stützkraft entwickelt.
Auch für die Verstellbarkeit der Andrückrollen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nach einer ersten Ausgestaltung ist jedes Stellmittel als pneumatischer, hydraulischer oder elektromotorischer Stellantrieb ausgebildet. Das Stellmittel kann aber auch rein mechanischer Art sein. So kann das Stellmittel nach Art eines Schubkurbelgetriebes ausgebildet sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Fügen eines Hohlkammerprofils mit pneumatischen oder hydraulischen Steilmitteln für Andrückrollen in betrieblichem Einsatz in schematischer Darstellung in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in abgewandelter Ausführung mit rein mechanischen Steilmitteln für die Andrückrollen in betrieblichem Einsatz in schematischer Darstellung in Seitenansicht und
Fig. 3 eine Vorrichtung zum Fügen eines Hohlkammerprofils mit einem teilweise weggebrochenen Steg gemäß dem Stand der Technik in perspektivischer Ansicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 zum Fügen eines aus zwei Stegen 1, 2 und zwei mit jeweils zwei Nuten 3a, 3b, 4a, 4b versehenen Gurten 3, 4 bestehenden Hohlkammerprofils stimmt in wesentlichen Teilen mit der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung nach dem Stand der Technik überein. So weist die Vorrichtung einen Schlitten 5 auf, der an beiden Seiten mit jeweils vier Andrückrollen 6, 7, 8, 9, 10, 11 bestückt ist. Diese Andrückrollen 6, 7, 8, 9, 10, 11 dienen dazu, auf der Innenseite der Stege 1, 2 an deren Fußpunkt Material der Gurte 3, 4 in Richtung der Stege 1, 2 zu verdrängen, um zwischen den in die Nuten 3a, 3b, 4a, 4b eingreifenden Stegen 1, 2 und den Gurten 3, 4 eine Quetschverbindung herzustellen. Dafür sind auch an der Außenseite der Stege 1, 2 entsprechende, in der Zeichnung nicht dargestellte Andrückrollen vorgesehen. Den Andrückrollen 6, 7, 8, 9, 10, 11 sind auf der Außenseite der Gurte 3, 4 mit Stützrollen 12, 13, 14, 15 zugeordnet, die beim Quetschvorgang die Andrückkraft der Andrückrollen 6, 7, 8, 9, 10, 11 auf nehmen.
Von der bekannten Vorrichtung unterscheidet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 darin, daß die oberen Andrückrollen 8*, 9* durch Stellmittel in Abhängigkeit von dem Abstand des gegenüber dem Gurt 3 schräg verlaufenden Gurtes 4* verstellbar sind. Außerdem sind die Stützrollen 14*, 15* nachgebend mit konstanter Kraft abgestützt. Das bedeutet, daß die Andrückrollen 8*, 9* gemeinsam mit den Stützrollen 14*, 15* beim Durchziehen des Profils dem zunehmenden Abstand a der Gurte 3, 4 folgen.
Heim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind die Stellmittel 16, 17 hydraulische oder pneumatische Zylinder-Kolben- Anordnungen, die von einer von einer nicht dargestellten Steuereinrichtung angesteuerten Hydraulik- oder Pneumatikquelle versorgt werden. Anstelle der hydraulischen oder pneumatischen Stellmittel 16, 17 können auch elektromotorische Stellmittel Vorgesehen sein.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind die Stellmittel 18, 19 rein mechanischer Art. Beide Stellmittel 18, 19 sind als Schubkurbelgetriebe mit Kniehebel 18a, 19a und Schubstange 18b, 19b ausgerüstet. Durch entsprechende Bewegung an der Schubstange 18b, 19b können die Andrückrollen 8*, 9* angehoben oder abgesenkt werden.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg (1, 2) und zwei Gurten (3, 4*) bestehenden Metallprofils, insbesondere eines Kammerprofils, mit einem mit Andrückrollen (6, 7, 8*, 9*)bestückten Schlitten (S) und den Andrückrollen (6, 7, 8*, 9*) zugeordneten Stützrollen (12, 13, 14*, 15*), wobei die Andrückrollen (6, 7, 8*, 9*) an den Innenseiten der Gurte (3, 4*) in unmittelbarer Nähe der Fußpunkte eines jeden Steges (1, 2) und die Stützrollen (12, 13, 14*, 15*) an den Außenseiten der Gurte (3, 4*) ansetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede an einem der Gurte (4*) ansetzbare Andrückrolle (8*, 9*) mittels eines Stellmittels (16, 17, 18, 19) gemeinsam mit der zugeordneten Stützrolle (14*, 15*) verstellbar ist, wobei jedes Stellmittel (16, 17, 18, 19) in Abhängigkeit von einem sich in Profillängsrichtung verändernden Abstand der Gurte (3, 4*) steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stützrolle (14*, 15*), die an dem einen Gurt (4*) ansetzbar und einer verstellbaren Andrückrolle (8*, 9*) zugeordnet ist, mit einer vorgegebenen Stützkraft nachgebend abstützbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stützrolle (14*, 15*), die an dem einen Gurt (4*) ansetzbar und einer verstellbaren Andrückrolle (8*, 9*) zugeordnet ist, mittels eines Stellmittels synchron mit der zugeordneten Andrückrolle (8*, 9*) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stellmittel (16, 17) ein pneumatischer, hydraulischer oder elektromotorischer Stellantrieb ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stellmittel (18, 19) nach Art eines Schubkurbelgetriebes ausgebildet ist.
DE2002117622 2002-04-20 2002-04-20 Vorrichtung zum Fügen eines aus mindestens einem Steg und zwei Gurten bestehenden Metallprofils, insbesondere eines Kammerprofils Expired - Fee Related DE10217622C1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT314325B (de) * 1971-12-29 1974-03-25 Toti Andrew J Verfahren zur Herstellung eines hohlen Trägers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT314325B (de) * 1971-12-29 1974-03-25 Toti Andrew J Verfahren zur Herstellung eines hohlen Trägers

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