DE2201575C3 - Abtau-Vorrichtung für eine Kälteanlage - Google Patents
Abtau-Vorrichtung für eine KälteanlageInfo
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- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B47/00—Arrangements for preventing or removing deposits or corrosion, not provided for in another subclass
- F25B47/02—Defrosting cycles
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abtau-Vorrichtung für eine Kälteanlage, bestehend aus einem Entspannungsventil, einem Verdampfer, einem Kompressor, einem
Kondensator, einem dem Kondensator nachgeschalteten Aufnahmebehälter und einem Sammler, dem das
Kältemittel vom Verdampfer zugeführt wird und der mit einer Vorrichtung zum Sammeln von flüssigem
Kältemittel und zum Abgeben flüssigen Kältemittels zusammen mit gasförmigem Kältt.nittel an den
Kompressor versehen ist, sowie mit einer stromab des Entspannungsventils an den Verdampfer angeschlossenen Abtau-Leitung für gasförmiges Kältemittel, die ein
Abtau-Ventil enthält
Bei einer vorbekannten Kälteanlage dieser Art (US-PS 31 63 998) wird während des Abtauvorgangs im
Kompressor der im gasförmigen Kältemittel enthaltene Anteil an flüssigem Kältemittel verdampft, wobei der
Abtauvorgang zum größeren Teil auf der latenten Verdampfungswärme beruht die zum Abtauen im
Verdampfer wieder entzogen wird. Zum Abtauen ist daher keine äußere Wärmequelle erforderlich, und der
Abtauvorgang erfolgt relativ gleichmäßig und schnell, ohne daß das dem Verdampfer zum Abtauen zugeführte
Gas eine hohe Temperatur aufweisen muß. Hierbei tritt allerdings folgende Schwierigkeit auf. Während des
Abtauvorgangs wird das Kältemittel vom Kompressor — unter Umgehung des Kondensators und Aufnahmebehälters — unmittelbar dem Verdampfer zugeleitet
Bei niedrigen Umgebungstemperaturen neigt das Kältemittel jedoch dazu, in den Kondensator und den
Aufnahmebehälter zu strömen, worin es kondensiert und sich ansammelt. Dieses Kältemittel fehlt dann im
Abtaukreislauf, und dies kann dazu führen, daß schließlich nur noch gasförmiges Kältemittel im
Abtaukreislauf umläuft. Hierdurch wird die Abtaugeschwindigkeit drastisch verringert
Es ist ferner eine Kälteanlage eines etwas anderen Aufbaus vorbekannt (US-PS 33 50 895), bei der zum
Abtauen im Prinzip der gleiche Kreislauf benutzt wird wie beim Kühlen, d. h., daß das gesamte im Kreislauf
vorhandene Kältemittel im Abtaukreislauf umläuft. In
diesem Fall ist jedoch der in der Kälteanlage
vorgesehene Sammler so ausgebildet, daß er das flüssige Kältemittel vom gasförmigen Kältemittel trennt und
dafür sorgt, daß unter keinen Umständen flüssiges Kältemittel zum Kompressor gelangt In diesem Fall
wird also während des Abtauvorgangs ausschließlich von der Ves-dichtungswärme und nicht von der latenten
Verdampfungswärme des Kältemittels Gebrauch gemacht, so daß auch in diesem Fall mit einer relativ
geringen Abtaugeschwindigkeit gerechnet werden iauß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abtauvorrichtung der eingangs angegebenen Art so
auszubilden, daß auch bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen ein rasches und gleichmäßiges Abtauen
is sichergestellt ist
Diese Aufgabe wird bei einer Abtau-Vorrichtung mit den eingangs angegebenen Merkmalen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abtau-Leitung am anderen
Ende zwischen dem Aufnahmebehälter und dem
Dadurch wird erreicht daß der Abtaukreis auch den Kondensator und den Aufnahmebehälter enthält, so daß
das im Aufnahmebehälter befindliche flüssige Kältemittel in den Sammler geführt werden kann, von wo es in
genau dosierter Menge gemeinsam mit dem gasförmigen Kältemittelstrom dem Kompressor zugeführt
werden kann, um den Wirkungsgrad des Abtauvorgangs durch Ausnutzung der latenten Verdampfungswärme
des im Kompressor verdampften flüssigen Kältemittels
zu verbessern. Auf diese Weise wird sichergestellt daß
auch bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen der Abtauvorgang mit dem gewünschten hohen Wirkungsgrad abläuft
Anhand der Figur, die in schematischer Weise eine
Kälteanlage mit ener Abtau-Vorrichtung zeigt wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert
Bei der dargestellten Kälteanlage sind ein Entspannungsventil 1, ein Verdampfer 2, ein Sammler 3, ein
Kompressor 4, ein Kondensator 5 und ein Aufnahmebe-
4c hälter 6 innerhalb eines geschlossenen Kältemittelkreises hintereinander geschaltet Die Position des Entspannungsventils 1 wird durch ein dem Ventil zugeordnetes
Steuergerät la bestimmt; das Steuergerät seinerseits wird durch Signale gesteuert, die durch ein temperatur
empfindliches Element \b ausgelöst und mit Hilfe einer
Steuerleitung Ic übertragen werden. Der Sammler 3 ist durch einen Mantel Za umschlossen, während der
Aufnahmebehälter 6 in vergleichbarer Weise durch einen Mantel 6a umschlossen ist Die gestrichelte Linie 7
so stellt eine Wand bzw. Unterteilung dar, welche einen Bestandteil des Gehäuses für die Kälteanlage bildet Ein
derartiges Gehäuse ist normalerweise thermisch isoliert; die in der Zeichnung bezüglich der gestrichelten
Linie 7 rechts befindlichen Elemente sind der Umge
bungstemperatur ausgesetzt, während die bezüglich der
gestrichelten Linie links befindlichen Elemente den Temperaturen innerhalb des gekühlten Raumes ausgesetzt sind.
Der Kältemittelkreis ist im grundsätzlichen von
eo herkömmlicher Bauart und wird in bereits bestehenden Anlagen benutzt Während des Betriebes der Kälteanlage wird gasförmiges Kältemittel unter verhältnismäßig
hohem Druck und hoher Temperatur am Auslaß 10 des Kompressors 4 abgegeben und mit Hilfe einer
a? Hochdruckleitung 14 dem Einlaß 12 des Kondensators
12 zugeführt Zur Kühlung dienende Luft wird mit Hilfe
eines Gebläses 16 über die Außenfläche des Kondensators geblasen; das Gebläse 16 seinerseits wird durch
einen Motor 18 angetrieben, Der Motor 18 wird mit Hilfe von über eine Steuerleitung 18a zugestellten
Signalen ein- und ausgeschaltet.
Das gasförmige Kältemittel wird innerhalb des Kondensators 5 verflössigt Das nunmehr flüssige
Kältemittel wird vom Auslaß 20 des Kondensators 5 mit Hilfe einer Kondensatleitung 22 und des Einlasses 24
dem Aufnahmebehälter 6 zugeleitet. Der Aufnahmebehälter 6 stellt einen Speicher für das in der Kälteanlage
benötigte, flüssige Kältemittel dar. Die Kälteanlage ist ausreichend mit Kältemittel gespeist, um jederzeit eine
vorbestimmte Mindestmenge von flüssigem Kältemittel im Aufnahmebehälter 6 zu speichern, wenn die
Kälteanlage läuft
Das flüssige Kältemittel wird über den Auslaß 26 vom
Aufnahmebehälter 6 abgezogen; der Auslaß 26 befindet sich unterhalb des vorbestimmten Minimalpegels des im
Behälter befindlichen, flüssigen Kältemittels. Dieses wird über eine Leitung 28 dem Entspannungsventil 1
zugeführt, wo es entspannt wird und unter reduziertem
Druck in den Einlaß 30 des Verdampfers eintritt
Das flüssige Kältemittel wird im Verdampfer 2 verdampft und entzieht Wärme dem zu kielenden
Raum. Das dabei entstehende, dampf- oder gasförmige Kältemittel wird mit Hilfe einer Niederdruckleitung 34
vom Auslaß 32 des Verdampfers 2 abgeleitet und dem Einlaß 36 des Sammlers 3 zugeleitet Das Kältemittel
kehrt vom Einlaß in das Innere des den Sammler einschließenden Mantels 3a. Aus dem Sammler 3 wird
das Kältemittel über eine öffnung 38 als Gasstrom von verhältnismäßig geringem Druck abgezogen. Der
Kältemittelgasstrom wird über den Auslaß 40 des Sammlers 3 abgezogen und über die Saugleitung 42 dem
Einlaß 44 des Kompressors 4 zugeführt Die Temperatur und der Druck des Kältemittels werden daraufhin
innerhalb des Kompressors 4 erhöht, so da.0 sich der Kältemittelkreis in seiner Wirkungsweise schließt
Es ist erkennbar, daß ein Teil der das flüssige Kältemittel aufnehmenden Leitung 28 innerhalb des
Mantels 3a des Sammlers 3 als Wendel 46 verläuft, welche den Einlaß 36 des Sammlers 3 umschließt. Die
Wendel 46 und der Einlaß 36 wirken als Wärmetauscher.
Wie die meisten Kälteanlagen vergleichbarer Form kann die vorliegende Anlage abgetaut werden, um an
der Außenfläche des Verdampfers 2 sich ansammelnden Reif und/oder Eis abzunehmen. Bei Anlagen dieser
Form sind dir Verdampfer 2, der Sammler 3 und der
Kompressor 4 in einem geschlossenen Abtausystem geschaltet um abwechselnd und intermitttierend das
Kältemittel durch einen Abtaukreis leiten zu können. Zu diesem Zweck ist ein zum Abtauen dienender Kanal
zwischen dem Auslaß 10 des Kompressors und dem Einlaß 30 dev Verdampfers vorgesehen. Mit Hilfe dieses
Kanals wird das unter verhältnismäßig hohem Druck stehende, gasförmige Kältemittel vom Kompressor 4
am Entspannungsventil 1 vorbei in den Verdampfer 2 eingeleitet Während der Inbetriebnahme des Abtausystems wirkt der Verdampfer 2 in der Ar», eines
Kondensators; d.h., Wärme wird dem gasförmigen Kältemittel entzogen, um den Reif und/oder das Eis
abzutauen. Ein Teil des gasförmigen Kältemittels wird infolgedessen auf die Stufe des flüssigen Kältemittels
reduziert.
Nachfolgend wird kurz die Wirkungsweise des Sammlers 3 während des Abtauens erläutert. Unter
normalen Bedingungen ist der Sammler 3 während des Betriebs der Kälteanlage frei von flüssigem Kältemittel.
Während des Abtauen:, werden dem Sammler 3
indessen sowohl flüssiges als auch gasförmiges Kältemittel vom Verdampfer 2 über den Auslaß 32, die
Niederdruckleitung 34 und den Einlaß 36 zugeführt Das flüssige Kältemittel sammelt sich im unteren Teil des
Mantels 3a des Sammlers 3, während das gasförmige Kältemittel durch die öffnung 38 abgezogen wird und
den vorangehend beschriebenen Gasstrom bildet Das flüssige Kältemittel im unteren Teil des Mantels 3a wird
in bemessenen Anteilen über einen Flüssigkeitskanal
geleitet welcher in der Zeichnung als öffnung 48
wiedergegeben ist Das Kältemittel wird über die öffnung 48 in den Strom gasförmigen Kältemittels
eingegeben. Sowohl die öffnung 38 für das gasförmige
Kältemittel als auch die öffnung 48 für das flüssige
Kältemittel sind zum Zwecke anschaulicher Darstellung als durch das Innere des Mantels 3a und ein Leitblech SO
gebildet wiedergegeben. Der vom Auslaß 40 des Sammlers 3 abgezogene Strom gasförmigen Kältemittels trägt infolgedessen eine feine Suspension flüssigen
Kältemittels und leitet diese über die Saugleitung 42 dem Einlaß 44 des Kompressors 4 zi- Das Verdichten
des Stromes gasförmigen Kältemittels mi Kompressor 4
führt zur Verdampfung des im Gasstrom enthaltenen flüssigen Kältemittels. Es ist primär die latente Wärme
der Verdampfung, weiche am Verdampfer 2 entzogen wird und zum Abtauen führt Die Verdampfung des
flüssigen Kältemittels dient auch dazu, den Kompressor 4 zu kühlen.
strom getragenen, flüssigen Kältemittels müssen natürlich klein genug sein, um eine Zerstörung des
Kompressors 4 zu verhindern. Die öffnung 48 für das flüssige Kältemittel muß also sehr sorgsam in seiner
Größe bemessen sein, um einen genau bestimmten
Mengenstrom des flüssigen Kältemittels zu erhalten,
welches dem gasförmigen Kältemittelstrom eingegeben wird.
Der Kondensator 5 und der Aufnahmebehälter 6 sind
im Abtaukreis zwischen dem Auslaß 10 des Kompres
sors 4 und dem Einlaß 30 des Verdampfers 2
vorgesehen. Es ist insbesondere eine Abtauleitung 52 an einem Ende an den Auslaß 26 des Aufnahmebehälters 6
angeschlossen, während sie am anderen Ende mit dem Einlaß 30 des Verdampfers 2 verbunden ist Ein der
Abtauleitung 52 zugehöriges Abtauventil 54 weist eine normalerweise geschlossene Position auf, in weiclier die
Abtauleitung 52 während Inbetriebnahme des Kältemittelkreises gegenüber dem Kältemittel gesperrt ist Das
Abtau-Ventil 54 kann geöffnet werden, um während des
so Abtauens das Kältemittel durch die Abtauleitung 52 hindurchzuleiten. Das Abtauventil 54 ist mit einer
Steuening 54a versehen, welche zweckmäßigerweise ein einfaches Solenoid aufweisen kann. Dieses wird nach
Maßgabe von Signalen betätigt, welche über eine
Eine herkömmliche Abtau-Steuervorrfchtung 56 erzeugt Steuersignale zur Betätigung der Steuerung 54a
und des Motors 18 für das Gebläse, um den Abtauprozeß ein- und ausschalten zu können. Die
ω Steuervorrichtung 16 umfaßt einen Zeitgebermechanismus (nicht dargestellt), um den Abtauprozeß in
vorbestimmten Zeitintervallen auszulösen, diese Intervalle können je nach den einzelnen Erfordernissen und
sich verändernden Bedingungen eingestellt werden. Die
μ Steuervorrichtung 56 umfaßt außerdem ein Thermostatgerät (nicht dargeste.ii), welches auf eine vorbestimmte
Temperaturzunahme am Verdampferauslaß anspricht, um den Abtauprozeß zu beenden und um den
Kühlungsprozeß einzuleiten. Der Zeitgebermechanismus ist vorzugsweise einstellbar, um den AbtauprozeÜ
nach einer vorbestimmten Zeitspanne zu unterbinden, falls das Thermostatgerät ausfallen sollte.
Um den Enteisungs- bzw. Abtauprozeß einzuleiten erzeugt der Zeitgebermechanismus der Steuervorrichtung 56 ein der Steuerung 54a zugestelltes Signal, um
das Abtauventil 54 zu öffnen. Gleichzeitig wird dem Motor 18 des Gebläses 16 ein Signal zugestellt, um den
Motor 18 abzuschalten. Auf diese Weise wird der Kondensator 5 in Ruhelage versetzt. Durch das öffnen
des Abtauventils 54 entsteht eine Verbindung zwischen dem Aufnahmebehälter 6 und dem Verdampfer 2.
bestehend aus dem Auslaß 26 des Aufnahme-Behälters 6 und der Abtaulcilung 52. An diesem Punkt enthält der
Aufnahme-Behälter 6 wenigstens die zuvor genannte Mindestmenge flüssigen Kältemittels, welches während
des Kühlungsprozesses gehalten wurde. Dieses flüssige Kältemittel wird nunmehr über den Auslaß 26 aus dem
Aufnahme-Behälter 6 abgegeben und über die Abtauleitung 52 dem Einlaß 30 des Verdampfers 2 zugeleitet.
Das Kältemittel passiert den Verdampfer 30 und wird von dessen Auslaß 32 über die Niederdruckleitung 34
dem Einlaß 36 des Sammlers 3 zugeführt. Dort sammelt sich das Kältemittel am unteren Teil der Hülle 3.7 des
Sammlers. Wenn der Aufnahme-Behälter 6 von flüssigem Kältemittel entleert ist. oder genauer gesagt,
wenn das Niveau des Kältemittels im Aufnahme-Behälter 6 unter das untere bzw. innere Ende des Auslasses 26
abgesunken ist. wird das im Kompressor 4 verdichtete,
gasförmige Kältemittel über den Auslaß 10 des Kompressors 4 über die Hochdruckleitung 14 in den
KmIaB 12 des Kondensators 5 geleitet. Das Kältemittel
passiert den Kondensator 5. wobei geringe oder gar keine Wärme dem Kältemittel entzogen wird, da das
Gebläse 16 sich in Ruhelage befindet. Das Kältemittel wird vom Auslaß 20 des Kondensators 5 über die
Kondensatleitung 22 in den Einlaß 24 des Aufnahme-Behalters
6 geleitet, durchströmt den Aufnahme-Behälter 6
und wird über den Auslaß 26 aus dem Aufnahme-Behälter
6 abgezogen Das Kältemittel wird anschließend iibor die Abtauleitung 52 in den Einlaß 30 des
Verdampfers 2 geführt, durchströmt den Verdampfer 2 und wird aus dem Auslaß 32 des Verdampfers 2 mit
Hilfe der Niederdruckleitung 34 dem Einlaß 36 des Sammlers 3 zugeführt. Aus dem Einlaß 36 des Sammlers
3 uird das gasförmige Kältemittel über die Gasöffnung
38 abgezogen und in den vorangehend erwähnten Strr.m eingegeben. Das sich im unteren Teil des Mantels
3,< des Sammlers ansammelnde, flüssige Kältemittel
wird über die Flüssigkeitsöffnung 48 dem Strom
eingegeben. Der die Flüssigkeit tragende Strom wird vom Auslaß 40 des Sammlers 3 über die Saugleitung 42
dem Einlaß 44 des Kompressors 4 zugeführt. Das gasförmige Käitemittei wird innerhalb des Kompressors
4 verdichtet, während das vorhandene, flüssige Kältemittel verdampft und die latente Wärme der
Verdampfung absorbiert. Das sich dabei ergebende Abtaugas wird über den Auslaß 10 des Kompressors <
dem vorangehend beschriebenen Kreis zugeführt, alsc durch den Kondensator 5, den Aufnahme-Behälter f
und die Abtauleilung 52 in den Verdampfer 2 geleitet wo die latente Verdampfungswärme entzogen wird, urr
den Abtaueffekt auszulösen. Ein Teil des gasförmiger Kältemittels wird dabei innerhalb des Verdampfers Ί
verflüssigt. Das flüssige und das gasförmige Kältemitte werden schließlich in den Sammler 3 geleitet, um der
to Prozeß zu wiederholen.
Wenn das Abtauventil 54 zunächst geöffnet wird, triti
infolge von Druckbedingungen nur wenig oder keir flüssiges Kältemittel aus dem Aufnahme-Behälter 6 ir
die Flüssigleitung 28 ein. Wenn das flüssige Kältemitte am Beginn des Abtauprozesses den Auslaß 32 de;
Verdampfers 2 erreicht, erzeugt das am Auslaß 32 de« Verdampfers 2 befindliche, temperaturempfindlicht
Element !bein Signal, welches über die Steuerleitung 1<
der .Steuervorrichtung Ia des tntspannungsventils 1
zugestellt wird, das Entspannungsventil 1 zu schließen Auf diese Weise strömt das gesamte Abtaugas durch du
Abtauleitung 52. Sollte sich das Entspannungsventil 1 jedoch aus irgendeinem Grunde nicht schließen
verhindern die Druckbedingungen, daß Abtaugas durch
Γ5 die Flüssigkeitsleitung 28 geleitet wird.
Der Abtaukanal, welcher zwischen dem Auslaß 10 de>
Kompressors und dem Einlaß 30 des Verdampfers durch den Kondensator 5. den Aufnahme-Behälter 6 und die
Abtauleitung 52 gebildet ist, ist so angeordnet, daß siel· während des Abtauprozesses kein flüssiges Kältemitte
im Aufnahmebehälter 6 ansammeln kann. Es ist alsc während des gesamten Abtauprozesses eine ausreichen
de Menge von flüssigem Kältemittel innerhalb de< Sammlers 3 vorhanden, um das Abtauen im wesentli
chen gleichförmig und schnell vornehmen zu können.
Wenn das Thermostatgerät der Steuervorrichtung 5f am Auslaß 32 des Verdampfers 2 die vorbestimmte
Temperatur abfühlt, welche die Beendigung de; Abtauprozesses anzeigt, erzeugt die Steuervorrichtung
ein Signal, welches der Steuerung 54a für da; Abtauventil 54 zugestellt wird, um dieses zu schließen
Gleichzeitig oder nach einer kurzen Verzögerung erzeugt die Steuervorrichtung 56 außerdem ein Signal
welches dem Motor 18 für das Gebläse 16 zugestell'
*5 wird, um dieses einzuschalten und um den Betrieb de;
Kondensators 5 wieder aufzunehmen. Die Anlage befindet sich nunmehr in einem Zustand, bei welcherr
der Kühlprozeß wieder aufgenommen wird. Flüssige; Kältemittel wird fortwährend aus der Flüssigkeitsöff
'λ nung 48 in den Strom gasförmigen Kältemittels ans dei
Gasöffnung 38 eingegeben, bis der Sammler 3 vor flüssigem Kältemittel entleert ist. Der Kondensator 5 isi
nunmehr in Betrieb: das durch den Kompressor < abgegebene, gasförmige Kältemittel wird innerhalb de;
Kondensators 5 verflüssigt und sammelt sich irr Aufnahme-Behälter 6. Wenn das flüssige Kältemitte
innerhalb des Aufnahme-Behälters 6 über das offene Ende des Auslasses 26 am Aufnahme-Behälter (
ansteigt, beginnt die Anlage den normalen Kühlprozeß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Abtau-Vorrichtung für eine Kälteanlage, bestehend aus einem Entspannungsventil, einem Verdampfer, einem Kompressor, einem Kondensator, einem dem Kondensator nachgeschalteten Aufnahmebehälter und einem Sammler, dem das Kältemittel vom Verdampfer zugeführt wird und der mit einer Vorrichtung zum Sammeln von flüssigen Kältemittel und zum Abgeben flüssigen Kältemittels zusammen mit gasförmigem Kältemittel an den Kompressor versehen ist, sowie mit einer stromab des Entspannungsventils an den Verdampfer angeschlossenen Abtau-Leitung für gasförmiges Kältemittel, die ein Abtau-Ventil enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtau-Leitung (52) am anderen Ende zwischen dem Aufnahmebehälter (6) und dem Sammler (3) angeschlossen ist
- 2. Abtau-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtau-Ventil (54) von einer Steuereinrichtung (56) betätigbar ist, von der während der Abtau-Phase die Kühlung des Kondensators (5) unterbrochen wird.
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Family Applications (1)
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