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DE2200038A1 - Programmschaltuhr - Google Patents

Programmschaltuhr

Info

Publication number
DE2200038A1
DE2200038A1 DE19722200038 DE2200038A DE2200038A1 DE 2200038 A1 DE2200038 A1 DE 2200038A1 DE 19722200038 DE19722200038 DE 19722200038 DE 2200038 A DE2200038 A DE 2200038A DE 2200038 A1 DE2200038 A1 DE 2200038A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
disks
disc
program
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722200038
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bayer
Dieter Graesslin
Kurt Ropin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dieter Graesslin Feinwerktechnik
Original Assignee
Dieter Graesslin Feinwerktechnik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dieter Graesslin Feinwerktechnik filed Critical Dieter Graesslin Feinwerktechnik
Priority to DE19722200038 priority Critical patent/DE2200038A1/de
Priority to DE7200025U priority patent/DE7200025U/de
Publication of DE2200038A1 publication Critical patent/DE2200038A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/26Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times
    • G04C23/30Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times with the actuating element carried by a disc
    • G04C23/32Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times with the actuating element carried by a disc the actuating element controlling another element mechanically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Programmschaltuhr Die Erfindung betrifft eine synohronmotorisch angetriebene Programmschaltuhr mit einem, innerhalb eines vorbestimmten Zeitraum mes zeithaltend ingangsetzbaren und selbsttätig ausschaltbaren, Zeitschalter mit einer Programmwalze mit einstellbaren Schaltscheiben für eine zeitabhängige Steuerung von elektrischen Kontakteinrichtungen.
  • Bei derartigen Programmschaltuhren, die, um einige Anwendungsbeispiele zu nennen, insbesondere als zeitabhängige Steuergeräte für Abtaueinrichtungen von Kühlanlagen oder für zeitabhängige Regelgeräte für Filtereinrichtungen von Wasseraufbereitungsanlagen eingesetzt werden sollen, ist eine elektromechanische Programmschalteinrichtung erforderlich, die es ermöglicht, innerhalb eines Tages oder eines Wochenzeitraumes zu bestimmten, vorwählbaren Zeiten eine einstellbare Zeitschalteinrichtung auszulösen zur Betätigung einer elektrischen SteuerKontakteinrichtung.
  • Eine übersichtliche, räumlich zueinander bezogene, Schaltzeitvorwahl sowohl für den zeithaltendan Antrieb durch die Uhr, als auch für den Zeitschalter, soll sichergestellt sein.
  • synchronmotorisch angetriebene Programmschaltuhren mit einem zeithaltend umlaufenden Schaltuhrwerk und mit einem, vom Schaltuhrwerk vorwahlkonforn ingang zu setzenden, Zeitschaltwerk, das eine elektrische Kontakteinrichtung zeitabhängig betätigt, sind bekannt. Bei einem derartigen Gerät mit einer Tagee- und einer Wochenschalteinrichtung in form einer synchronmotorisch angetriebenen Schaltscheibe, die an vier bzw. sieben betsimmten, über den Umfang in gleichen Teilungsabständen zueinander angeordneten, Zeitmarken mit, teils festen unveränderlichen, teils mit vorwählbar ein- oder ausrastbaren Schaltfingern versehen ist, beaufscheiben die Schaltfinger eine Hebelanordnung, die dort eine zeitabhängig intermittierend wirkende Fortschalteinrichtung mit einer, am Umfang mit einer Sperrverzahnung versehenen, Schaltscheibe in Eingriff bringen, die über die dort vorgesehenen, einstellbaren Schaltscheiben mit Schaltfingern zum Schaltzeitpunkt eine elektrische Kontakteinrichtung vorwahlkonform ein- und wieder ausschalten. Nach umlaufener Vollumdrehung der Schaltscheibe, die eine Umlaufzeit von ca. 30 Minuten aufweist, greift die intermittierend wirkende Fortschalteinrichtung in eine vorgesehene Lücke in der Sperrverzahnung, sodaß die Fortschaltung unterbrochen wird.
  • Erst eine neue llebelbeaufschlagung durch die Schaltfinger der Tages- oder der Wochenscheibe bewirken durch einen anfänglichen Doppelhub einen neuen Ablauf.
  • Diese Einrichtung besitzt den erheblichen Nachteil, daß sowohl die Tages als auch die Wochenschaltseheibe nur mit einem äußerst umständlich einstellbaren, den Kurzzeitschalter auslösenden, Zeitprogramm versehen ist, das den Anforderungen in der Anwendung völlig unzureichend gerecht wird. Die dortigen Nachteile lassen sich außerdem auf die Qualität und zeitliche Genauigkeit der Auslösung des Iuirzzeitschalters durch die beschriebenen Schaltscheiben beziehen, deren Schaltfinger, als auch die, von diesen beaufschlagte, Hebelanordnung zur Auslösung der Fortschalteinrichtung des Kurzzeitschalters die Belastungs- und Bedienungsansprüehe, die an derartige Einrichtungen zu steilen sind, nicht hinreichend genug erfüllen können. Darüberhinaus erfordert die dort vorgesehene Programmeinstellung neben einer gewissen SaehX kundigkeit verschiedene Hilfswerkzeuge Der Erfindung liegt die Aufgabe zu grunde, , die Nachteile des bekannten Gerätes zu vermeiden und eine Programmschaltuhr zu schaf fen, bei der die Schaltzeiteinstellung sowohl der Tages- und/oder der Wochenschaltseheibe als auch der Schaltscheibe des Zeitschalters auch für einen Nichtfachmann einfach, übersichtlich und hinreichend feinstufig, ohne Hilfswerkzeuge einstellbar ist, und bei der mit einem Blick die einzelnen Schaltscheiben zueinander bezoX gen, überschaubar sind. Aufgabe der Erfindung ist ferner eine ökonomische und wirtschaftliche Gesamtlösung für ein derartiges Gerät.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zu einer Tages- und/oder zu einer lYochenprograwmanzeigescheibe mindestens eine Anzeigescheibe eines Zeitschalters konzentrisch angeordnet ist, und daß konzentrisch um die Antriebswellen der jeweiligen Anzeigescheiben Schaltscheiben mit Schaltfingern vorgesehen sind, die zur jeweiligen Schaltzeit mit,den jeweiligen Schaitscheiben zugeordneten, Schaltsternen in Eingriff kommen, wobei der, der Tages- und/oder der Wochenprogrammanzeigescheibe zugeordnete, Schaltstern einen Kupplungshebel für den Antrieb des Zeitschalters und der, der Anzeigescheibe des Zeitschalters zugeordnete, Schaltstern eine elektrische Kontakteinrichtung beaufschlagt.
  • Beide Schaltwerke, das Tages- undZoder das Wochenschaltwerk, als auch der sogenannte Zeitschalter werden von einem, beiden Werken gemeinsamen, Zeitmeßglied, einem Synchronkleinmotor, angetrieben, wobei das Tages- und/oder das Wochenschaltwerk mit der Tages-und/oder der Wochenschaltanzeige und -schaltscheibe zeithaltend kontinuierlich umlaufend angetrieben werden, im Gegensatz zu dem, zeitlich vorwählbar einkuppelbaren, Zeitschaltwerk, das intermittierend, durch ein Schrittschaltwerk, angetrieben wird.
  • Weiterbildend kann auch vorgesehen sein, daß zur Überbrückung eines Netzausfalle eine mechanische Federkraftgangreserve mit eine Hemmregler als Zeitmeßglied vorgesehen ist, wobei im Netzbetrieb der Federkraftspeicher aufgezogen wird.
  • Vorteilhaft bei der Ausführung nach der Erfindung ist nicht nur die konzentrische, übersichtliche Anordnung der Anzeige- und der Schaltscheiben, sondern auch die einfache und feinstufige Bedienbarkeit der Schaltscheiben, die teile nur in Drehrichtung der Anzeigescheiben, teils auch in Gegendreärichtung, insbesondere beim Zeitschaltwerk zur Einstellung des Schaltprogramms, bewegt werden können. Vorteilhaft ist ferner der einfache und übereichtliche Gesamtaufbau des Gerätes.
  • lin Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Geeamtansicht einer Programmschaltuhr nach der Erfindung mit teilweise angeechnittener Abdeckhaube und einer Tageeanzeigescheibe, Fig. 2 eine Funktionsansicht auf eine Zwischenplatine der Uhr mit den mechaniechen Kopplungsgliedern für das Zeitschaltwerk in ausgekuppeltem Zustand, Fig. 3 dieeelbe Fhnktioneaneicht der Zwisciienplatine wie in Fig. 2, jedoch bei der die Kupplungsglieder für einen zeithaltend intermittierenden Antrieb des Zeitschaltwerkes eingekuppelt sind, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Schaltscheibe für das Zeitschaltwerk, Fig. 5 eine perspektivische teilweise geschnittene Ansicht eines Teiles einer Ein-Aus-Schaltscheibenanordaung mit einer Anzeigescheibe für das Zeitschaltwerk und Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teiles einer Ein-Aus-Schaltscheibenanordnung mit einer Anzeigescheibe und mit, an den Schaltscheiben im Bereich der Schaltfinger vorgesehener, koaxialer Begrenzungsflansche.
  • In Fig. 1 bezeichnet 1 ein Gehäuse, insbesondere in der Normabmessung 72/72 mm mit einem vorderseitigen Flansch 2. 3 zeigt die Gerätevorderplatine, in der die, in der Zeichnung nicht sichtbaren, konzentrisch zueinander angeordneten, Antriebswellen der programmwalzenartig konzentrisch aufgebauten Anzeige und Schaltscheiben der Tagesschaltzeitvorwahl und der Schaltzeitvorwahl des Zeitschaltwerkes.
  • Im einzelnen bedeuten dort die Ziffer 4 eine Tagesanzeigescheibe mit einer Ziffernskala 5, die über den Umfang der Scheibe 4 in 24 Stunden aufgeteilt ist. 6 bezeichnet drei Schaltscheiben, die konzentrisch zueinander und zur Anzeigescheibe 4 auf einer, mit dieser stoffschlüssig verbundenen, Welle gelagert sind, die konzentrisch, eine in Drehrichtung verlaufende Sperrverzahnung aufweist, in die Sperrklinken an den Schaltscheiben 6 eingreifen.
  • Zur Einstellung des Schaltprogramms können die Schaltscheiben 6 in Drehrichtung der Scheibe 4 feinstufig rastend mittels der Schaltfinger 7 verstellt werden. Die Schaltfinger 7 dienen dort Bleichzeitig als Einstellzeigermarke gegenüber der Skala 5. 8 bezeichnet eine stationäre Zeigermarks für die Tagezeitvorwahl der Scheibe 4, die mittels des Drehknopfes 9 auf die tatsächliche Uhrzeit eingestellt werden kann Im Drehbereich der Schaltfinger 7 ist ein Schaltstern 10 angeordnet, dessen untere Hälfte 11 von den Schaltfingern 7 der Scheiben 6 beaufschlagt werden können, und der bei einer Beaufschlagung, wie die Figuren 2 und 3 an anderer Stelle näher erläutert werden, daß Zeitschaltwerk in Funktion zu setzen vermag. D.h. pro 24 Stunden sind in der gezeigten Ausführung entsprechend der drei Schaltscheiben 6 drei Einschaltungen bzw. Einkupplungen des Zeitßchaltwerkes mit dem Zeitmeßwerk möglich, die jeweils von einer sogenannten Löschscheibe 12 mit einen Schaltfinger 13, der die obere Hälfte 14 des Schaltstern 10 zu beaufschlagen vermag, nach Beendigung einer Vollumdrehung der Scheibe 12 ausgeschaltet bzw. ausgekuppelt werden.
  • Die Löschscheibe 12 läuft synchron mit den, dazu konzentrisch übereinander angeordneten, Anzeigeecheiben 15, 16 und 17 des Zeitschaltverkes um, die mit entsprechenden zeitgleich geteilten Skalen 18, 19 und 20 versehen sind. Jede Anzeigescheibe 15, 16 und 17 ist mit zwei, einander gegenüberliegenden Schaltscheiben 21 und 22 versehen, die wiederum einstückig Schaltfinger 23 und 24 aufweisen.
  • Das Schaltfingerpaar 23 und 24 der Anzeigescheibe 15 vermag dort den Schaltetern 25, das Schaltfingerpaar 23 und 24 der Anzeigescheibe 16 den Schaltstern 26 und das Schaltfingerpsar 23 und 24 der Anzeigescheibe 17 den Schaltstern 27 zu beaufschlagen. Jeder Schaltetern 25, 26 und 27 steht mit einer, in der gezeichneten Figur nicht sichtbaren, elektrischen Steuer-Kontakteinrichtung in Eingriff und schaltet diese ein, aus oder um, welche der Schaltfinger 23 oder 24 die, ihm jeweils zugeordnete, Schaltsternhälfte beaufschlagt. Dabei kann die Schaltscheibe 21 mit dem zugehörigen Schaltfinger 23 eine einschaltende Funktion und die Schaltscheibe 22 mit dem entsprechenden Schaltfinger 24 eine aus.
  • schaltende Funktion besitzen. Die Schaltscheiben 21 und 22 können dort durch zueinander unterschiedliche Farben oder durch entsprechende Ziffern, z.B. mit einer 0 oder mit einer I gekennzeichnet sein.
  • Die Skalen 18, 19 und 20 können pro Vollumiang z.. in ein, zwei, drei oder vier Stunden eingeteilt sein, d.h. eine Vollumdrehung der Anzeigescheiben 15, 16 und 17 kann je nach vorbestimmter Getriebevorwahl für das Zeitschaltwerk in einer, zwei, drei oder vier Stunden erfolgen. Wurde also zu einer bestimmten Tageszeit durch einen der Schaltfinger 7 der Schaltscheiben 6 der zeithaltende Antrieb durch das Zeitmeßwerk mit der Antriebswelle des Zeitschaltwerkes niit den Scheiben 15, 16 und 17 gekoppelt, dann schalten diese je nach Schaltzeitvorwahl eine elektrische Steuer-Kontakteinrichtung ein und wieder aus, wobei die Scheiben 15, 16 und 17 zueinander und zur Löschscheibe 12 synchron unabhängig von der ihnen zufallenden, zeitlichen Ein-Aus-Schaltfunktion einmal eingekuppelt eine volle Umdrehung ausführen, bis der Schaltfinger 13 der Löschscheibe 12 durch die Beaufschlagung des Schaltsternes 10 den zeithaltenden Antrieb auf die Antriebswelle der Scheiben 15, 16 und 17 wieder auskuppelt.
  • Das Zeitschaltwerk in der gezeichneten Ausführung besitzt also drei Ein-Ais-Steuerkontaktkreise und kann pro 24 Stunden dreimal eingeschaltet werden. In Abänderung der gezeigten Ausführung ist es möglich, an die Stelle der Tagesscheibe 4 auch eine Wochen scheibe vorzusehen. Dort können dann an die Stelle der Schaltscheiben 6 auch sogenannte Schaltreiter treten, die, am Umfang der Wochenscheibe einstellbar, kraftschlüssig lösbar befestigt werden.
  • 28 bezeichnet einen Drehknopf, mit Hilfe dessen die Anzeige- und Schal-tscheiben des Zeitschaltwerkes manuell drehend in Antriebsrichtung betätigt werden können. 29 zeigt eine transparente Abdeckkappe, die im Bereich des Flansches 2 auf dem Gehause 1 abnehmbar befestigt ist.
  • In der Fig. 2 zeigt 30 die Unterseite der Getriebevorderplatine 3 in der Fig. 1 mit axial stoffschlüssig daran vorgesehenen Distanzpfeilern 31. 32 bezeichnet die Lagerwelle, auf der, in der Fig. 1 näher beschrieben, vorderseitig der Schaltstern 10 angeordnet ist.
  • Auf der lagerwelle 32 ist ein Hastrad 33 und konzentrisch dazu teisl verdeckt ein Nockenrad 34 kraftschlüssig angeordnet. In das Bastrad 33 greift eine Rastfeder 35 zur Sicherung der Schaltsternstellung ein. Das Nockenrad 34 wird von einer Nase 36 eines Kupplungshebels 37 abgetastet, der im Punkt 38 gelagert ist. Der Hebelarm 39 des Hebels 37 beaulschlagt über eine Hebelfläche 40 einen Schalthebel 41, der mit Schaltzähnen 42 versehen ist und auf seiner einen Seite exzentrisch auf einer kontinuierlich zeithaltend umlaufenden Antriebswelle 43 gelagert ist, die mit dem nicht gezeichneten Zeitmeßwerk in Eingriff steht. Der Schalthebel 41, der durch die Federkraft 44 gegen den hebelarm 39 angedrückt wird, vollführt gegenüber dem Sperrad 45 auf der Antriebswelle 46 des Zeitschaltwerkes und damit der Scheiben 15, 16 und 17 in Fig. 1 eine, in Pfeilrichtung 47 hin- und hergehende, zeithaltende Tangentialbewegung, die in der gezeichneten Figur durch die StelZ lung des Hebels 37 außer Eingriff mit des rad 45 verläuft. 48 zeigt eine Sperrklinke und 49 die, dazu gehörende, Rückstellfederkraft. Die ltückstellfederkraft 49 und die Sperrklinke 48 bilden stoffschlüssig eine Einheit. 50, 51 und 52 zeigen die Wellenstümpfe der Schaltsterne 25, 26 und 27 in Fig. 1.
  • Zum Unterschied gegenüber der Fig. 2 zeigt die Funktionsdarstellung der Fig. 3 den Eupplungshebel 37 in einer Fhnktionslage, die den Schalthebel 41 mit seinen Schaltzähnen 42 in Eingriff zeigt mit der Sperrverzahnung des Sperrades 45. Diese Position des Hebels 37 wurde erreicht durch die zeithaltende Beaufschlagung des Schaltsternes 10 in Fig. 1 durch einen der Schaltfinger 7 der Schaltscheiben 5 der Tagesanzeigescheibe 4. sit dieser Beaufschlagung wurde die Welle 32 des Schaltsternes 10 in Pfeilrichtung 53 um eine Haststellung am Rastrad 33 gedreht, sodaß die Nase 36 des Hebels 37 unter der Wirkung der Federkraft 44 über einen Nockenzahnrücken des Nockenrades 34 in eine Nockenradlücke momentan abfällt, sobald das Hastrad 33 unter der Wirkung der Rastfeder 35 gedreht wurde. Diese Funktionsstellung bleibt so lange erhalten, bis das Rad 45 und damit die Antriebswelle 46 der Scheiben 12, 15, 16 und 17 in Fig. 1 eine Umdrehung in 3600 vollführt haben und der Schaltfinger 13 der Löschscheibe 12 den Schaltstern 10 in Fig. 1 wieder beaufschlagt und den, in der Fig. 1 gezeichneten, Finktionszustand wieder herstellt.
  • Die Fig. 4 zeigt eine Schaltscheibe 21, 22, wie sie in Verbindung mit den Anzeigescheiben 15, 16 oder 17 des Zeitschaltwerkes in Fig. 1 verwendet werden. 23, 24 zeigt dort döa, einstückig mit der Schaltscheibe 21, 2z verbundenen, ochaltfinger in dessen Bereich eine Zeiermarke 54 vorgesehen ist. 55 zeigt zwei koaxial angeordnete Rastbolzen, die mit koaxialen Löchern im Bereich des Umfangs in der Anzeigescheibe 15, 16 und 17 in Eingriff stehen.
  • Die konzentrisch abgesetzte Scheibenverdünnung des Innenranues 56 im Bereich der Bohrung 57 dient zur konzentrisch federnden Axialbefestigung der Schaltscheibe 21, 22 auf der jeweiligen Ober-und Unterfläche der Anzeigescfleiben 15, 16 oder 17 in Fig. 1. Die Schaltscheibe 21, 22 ist insbesondere aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt.
  • Die Ansicht der Fig. 5 zeigt im einzelnen die Schaltscheiben 21 und 22, die konzentrisch zu einer Anzeigescheibe 15, 16, 17 angeordnet ist, die im Bereich des Umfangs mit koaxialen Löchern 58 versehen ist, in welche die koaxialen .tastbolzen 55 rastend eintauchen. 23, 24 bezeichnen die, zur jeweiligen Schaltscheibe 21, 22 gehörenden, Schaltfinger, an denen auch die Schaltscheiben 41,.22 durch axiales Anheben und Verdrehen in der einen oder der anderen Richtung zur Skala 18, 19, 20 eingestellt werden können. Die Anlage von mindestens zwei, in bestimmten Abstand zueinander versetzten, Rastbolzen 55 im Bereich der Schaltfinger 23, 24 wurde erfindungsgemäß deshalb gewählt, um den beiden Schaltfingern 23 und 24 beim Einstellen zwangsläufig einen Mindesteinstellabstand zueinander vorzugeben, der durch die geometrische Ausbildung der Schaltsterne 25, 26 und 27 in Fig. 1 und dessen Schaltbahnverlauf begrenzt ist.
  • Diese Einstellbegrenzung wird außerdem unterstützt durch die Lange der Rastbolzen 55, sodaß bei einer unsachgemäßen Einatellung durch das Aufeinandertreffen zweier Bolzen der Bediemingsperson der Einstellfehler angezeigt wird.
  • Die erfindungsgemäße Maßnahme in Fig. 5 wird auch durch die, in der Fig. 6 gezeigten, Ausführung weiterbildend unterstützt, indem im bereich der Schaltfinger 24 und 23 der Schaltscheiben 21 und 22 koaxiale, einander gegenüber liegende Begrenzungslaschen 59 vorgesehen sind, die eine Mindestnäherung der beiden Schaltfinger 23 und 2 begrenzen. Die Laschen 59 können dort aus einem transpareste Material bestehen und mit einer Zeigermarke 60 zur Einstellung gegenüber der Skala 18, 19, 20 versehen sein. Die Lasche 59 kann stoffschlüssig mit der Schaltsclleibe 21, 22 verbunden sein.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß an die Stelle der Schaltscheiben 21, 22 auch Schaltreiter treten können, die am Umfang der jeweiligen Anzeigescheibe 15, 16, 17 einstellbar kraftschlüssig befestigt sind.

Claims (10)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Synchronmotorisch angetriebene Programmschaltuhr mit einem, inner halb eines vorbestimmten Zeitraumes zeithaltend in Gang setzbaren und selbsttätig ausschaltbaren Zeitschalter mit einer Programmwalze mit einstellbaren Schaltscheiben für eine zeitabhängige Steuerung von elektrischen Kontakteinrichtungen dadurch gekennzeichnetm daß zu einer Tages- und/oder einer Nochenprogrammanzeigescheibe (4) mindestens eine Anzeigescheibe (15, 16, 17) eines Zeitschalters konzentrisch angeordnet ist, und daß konzentrisch um die Antriebswellen der jeweiligen Anzeigescheiben (4 und 15, 16, 17) Schaltscheiben (6 bzw. 21 und 22) mit Schaltfingern (7 bzw.
23 und 24) vorgesehen sind, die zur jeweiligen Schaltzeit mit,den jeweiligen Schaltscheiben (6 bzw. 21 und 22) zugeordneten, Schaltsternen (10 bzw. 25p 269 27) in Eingriff kommen, wobei der, der Tages- und/oder der Wochenprogrammanzeigescheibe (4) zugeordnete, Schaltstern (10) einen L'Nlpplungshebel (37) für den Antrieb des Zeitschalters und der, der Anzeigescheibe (15, 16, 17) das Zeitschalters zugeordnete, Schaltstern (25, 26, 27) eine elektrische Kontakteinrichtung beuafschlagt.
2. Programmschaltuhr nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß konzentrisch zu der Anzeigescheibe (15, 16, 17) des ZeitschaltZ werkes und synchron mit dieser umlaufend eine Löschscheibe (12) vorgesehen ist, die eine, von der Tages- und/oder der Wochenanzeigescheibe (4) vorgenommene, Einschaltung des Zeitschalters nach Durchlaufen einer Vollumdrehung der Scheiben (15, 16, 17) des Zeitschalters durch Beaufschlagen des Schaltsternes (10) den Antrieb der Anzeigescheiben (15, 16, 17) wieder löscht.
3. Programmschaltuhr nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei zeithaltende Tagesschaltprogramme mit Schaltscheiben (6) einstellbar sind.
4.Programmschaltuhr nach Anspruch 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitschaltwerh mindestens drei Anzeigescheiben (15, 16, 17) mit mindestens je einer Ein- und einer Aus-Schaltscheibe (21, 22) aufweist.
5.Programmschaltuhr nach Anspruch 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (6) für das Tages- und/oder das Wochenschaltprogramm in Drehrichtung der Tages- und/oder der Wochenanzeigeschei be (4) feinstufig rastend eingestellt werden kann.
6. Programmschaltuhr nach Anspruch 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheiben (21, 22) für das Zeitschaltwerk in Drehrichtung und in Gegendrehrichtung der Anzeigescheibe (15, 16, 17) rastend eingestellt werden können.
7. Programmschaltuhr nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheiben (21, 22) mit koaxialen Rastbolzen (55) versehen sind, die in entsprechende koaxiale Löcher (58) im Bereich des Umfangs der Anzeigescheibe (15, 16, 17) rastend in Eingriff kommen können.
8. Programmschaltuhr nach Anspruch 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Rastbolzen (55) im Bereich der Schaltfinger (23 und 24) vorgesehen sind.
9. Programmschaltuhr nach Anspruch 1 - 8 dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellbegrenzung der Nastfinger (23, 24) der Schaltscheiben (21, 22) zueinander mindestens zwei Itastbolzen(55) pro Schaltscheibe (21, 22) einander benachbart angeordnet sind.
10. Programmschaltuhr nach Anspruch 1 . 9 dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellbegrenzung zweier Schaltscheiben (21, 22) zueinander im Bereich der Schaltfinger (23, 24) auf jeder Schaltscheibe (21, 22) ein koaxialer Begrenzungsflansch (60) vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2541565A1 (de) * 1975-09-18 1977-03-24 Schwenk Kg Theben Werk Schaltuhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2541565A1 (de) * 1975-09-18 1977-03-24 Schwenk Kg Theben Werk Schaltuhr

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Publication number Publication date
DE7200025U (de) 1979-07-05

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