[go: up one dir, main page]

DE3103018C2 - Schaltuhr - Google Patents

Schaltuhr

Info

Publication number
DE3103018C2
DE3103018C2 DE19813103018 DE3103018A DE3103018C2 DE 3103018 C2 DE3103018 C2 DE 3103018C2 DE 19813103018 DE19813103018 DE 19813103018 DE 3103018 A DE3103018 A DE 3103018A DE 3103018 C2 DE3103018 C2 DE 3103018C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
shaft
control shaft
time switch
switch according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813103018
Other languages
English (en)
Other versions
DE3103018A1 (de
Inventor
Hans 7534 Birkenfeld Huss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erich Lacher Praezisionsteile & Co Kg 7530 Pforzheim De GmbH
Original Assignee
Erich Lacher Praezisionsteile & Co Kg 7530 Pforzheim De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erich Lacher Praezisionsteile & Co Kg 7530 Pforzheim De GmbH filed Critical Erich Lacher Praezisionsteile & Co Kg 7530 Pforzheim De GmbH
Priority to DE19813103018 priority Critical patent/DE3103018C2/de
Priority to SE8200439A priority patent/SE8200439L/
Publication of DE3103018A1 publication Critical patent/DE3103018A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3103018C2 publication Critical patent/DE3103018C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/12Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation

Landscapes

  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr, insbesondere für Standheizungen in Kraftfahrzeugen, mit einer Antriebswelle für einen Uhrzeiger und einer Schalt- und Steuereinheit zur Auslösung eines Schaltvorganges über einen Kontakt für die Dauer einer vorgeschriebenen Schaltperiode, wobei die Steuerung des Kontaktes durch die relative axiale Verschiebung eines über die Antriebswelle angetriebenen ersten Bauteils gegenüber einem von außen einstellbaren, zweiten Bauteil erfolgt, indem eines dieser Bauteile eine umfangsseitige Steuerkurve variierender axialer Ausdehnung aufweist.
Eine derartige Schaltuhr ist aus dem DE-GM 18 06 583 bekannt.
Die dort dargestellte Schaltuhr weist zur Erzielung der beabsichtigten S'haltfunktion eine Mehrzahl von konzentrisch verlaufenden Wellen bzw. Hohlwellen auf. die je nach ihrer Funktion übet Ritze, bzw. Rädersätze mit unterschiedlichem Uniersetzungsverhältnis angetrieben werden. Dabei wird mit 24stündiger Wiederholung der beabsichtigte .Schaltrhythmus, also das Ein- und Ausschalten der Schaltuhr erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schaltuhr in ihren wesentlichen, zur Anzeige und Steuerung dienenden Bauteilen konstruktiv zu vereinfachen, und gleichzeitig eine Wiederholsperre zu integrieren die nach einer Schaltperiode die Steuerung blockiert, so daß eine weitere Schaltperiode in der vorgegebenen Zeitspanne nur dann erfolgen kann, wenn die Bedienungsperson die Wiederholsperre
Letztere Maßnahme ist insbesondere von Bedeutung, um unnötigen Energieverbrauch fur die Standheizung bei nicht benutztem Wagen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das erste, axial verschiebbare Bauteil eine von der Antriebswelle konzentrisch umschlossene, den Stundenzeiger tragende Steuerwelle ist, auf der ein Abtastglied angeordnet ist, daß das zweite Bauteil eine konzentrisch um die Steuerwelle angeordnete Hohlwelle ist, die die umfangs* seitige Steuerkurve aufweist, durch die die Steüerwelle über das Abtastglied axial verschiebbar ist, und daß eine an der Steuerwelle angreifende Rasteinrichturig das Abtastglied der Steuerwelle bei einem definierten Punkt der Steuerkurve und damit der axialen Position des Abtastgliedes von der Steuerkurve abrückt.
Die durch diese konstruktive Ausgestaltung erreichtet
schlanke Bauweise der Steuer- und Anzeige-Bauteile trägt wesentlich dazu bei, daß die erfindungsgemäße Schaltuhr so kompakt aufgebaut werden kann, daß sie in die öffnungen von handelsüblichen Instrumentenhaltern für Kfz-Zusatzinstrumente paßt
Durch die Übernahme der bekannten und der zusätzlichen (Wiederholsperre) Funktion im wesentlichen durch zwei Wellen (Steuerwelle und Hohlwelle) realisiert die Erfindung mit einem Minimum an Bauteilen du.-eh die Wahl verschiedene/ axialer Verschiebungspositionen mehrere Schaltvorgänge entsprechend den jeweiligen Anforderungen, die mit einem zentralen Betätigungsknopf durch Drücken, Ziehen oder Drehen einfach gesteuert werden können. Diese mechanische Steuerung ist äußerst robust und auch bei extrem tiefen Temperaturen bis zu minus 40°Celsius sicher funktionsfähig, was für den Einsatz in Verbindung mit Kfz-Standheizungen von besonderer Bedeutung ist.
Die erfindungsgemäße Rasteinrichtung gewährleistet, daß die Steuerwelle nach Durchlaufen einer Schaltperiode in einer definierten axialen Position gehai.en wird, in der sie den weiteren Schaltvorgang r icht mehr auslösen kann.
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteran- «prüchen zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anh ind von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i f. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Schaltuhr,
F i g. 2 eine Aufsicht auf die Schaltuhr,
F i g. 3 bis 5 einen Schnitt durch den zentralen Bereich der Schaltuhr in verschiedenen Schaltstellungen I-III,
F i g. 6 eine schematische Darstellung der Steuerkurve in den F i g. 3 bis 5.
Zunächst soll anhand der F i g. 1 und 2 der äußere Aufbau der Schaltuhr kurz erläutert werden:
In einem Gehäuse 35 mit Seitenwänden und Boden sind über verschiedene Distanzstücke 36 Platinen 29 und 30 zur Aufnahme und Halterung der Funktionsbauteile der Schaltuhr eingesetzt, zur oberen Abdeckung des Gehäuses i>5 dient eine Deckplatte 31 mit aufgebrachter Zifferblattdarstellung.
Über dem Zifferblatt sitzt eine durchsichtige Scheibe 18. auf die ein Schaltdauerzeiger 34 aufgebracht ist, diese Scheibe 18 ist umfangsseitig mit einer als Reibrad ausgebildeten Schulter 19 versehen, die ein Abdeckglas 32 trägt, wobei zwischen der Scheibe 18 und dem Abdeckglas 32 der Uhrzeiger 11 sich befindet.
Zur Betätigung der Funktion der Schaltuhr dient ein Betätigungsknopf 27. der zentral auf einer Steuerwelle 12 aufsitzt.
Die einzelnen Funktionen der erfindungsgemäßen Schaltuhr werden nun auch unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 6 im einzelnen näher erläutert.
Uhrfunktion
55
Die Funktion der Schaltuhr als Zeitanzeiger beruht auf folgenden Bauteilen: auf einer Leiterplatte 37 mit Steuerelektronik ist ein Antriebsaggregat 25 gelagert, das einen Schwingquarz und einen von diesem Schwingquarz gesteuerten Schrittschaltmotor beinhaltet« Dieser Schrittschaltmotor wirkt auf ein (nur teilweise dargestelltes) Zahnradgetriebe 26, das sein Drehmoment schließlich auf ein konzentrisch um eine Antriebswelle 10 gelegtes Zahnrad 24 überträgt. Die Antriebswelle ist mittels nicht näher bezeichneter Schultern zwischen den beiden Platinen 29 und 30 drehbar gelagert und somit axial nicht verschiebbar. An ihrem oberen Ende ist in die Antriebswelle in Richtung ihrer Längsachse ein Langloch 23 eingebracht. Die Antriebswelle 10 umschließt konzentrisch eine Stenerwelle 12, wobei zur Übertragung des Drehmomentes diese Steuerwelle 12 in radialer Richtung einen Mitnehmerbolzen 22 aufweist, der in das Langloch 23 der Antriebswelle 10 eingreift Zur Verringerung der Reibung bei der axialen Verschiebung der Steuerwelle
12 ist es vorteilhaft, den Mitnehmerbolzen als Walze auszubilden, die an einer Kante des Langloches 23 abrollen kann. Durch das Langloch 23 und den Mitnehmerbolzen 22 wird folglich die Drehbewegung der Antriebswelle 10 auf die Steuerwelle 12 übertragen. Am oberen Ende der Steuerwelle 12 zwischen der Scheibe 18 und dem Abdeckglas 32 ist der Uhrzeiger 11 angeordnet, der fest mit der Steuerwelle 12 verbunden ist, so daß sich schließlich der Uhrzeiger 11 durch die Drehung der Steuerwelle 12 über d;e Deckplatte 31 mit dem Zifferblatt bewegt
Am oberen Ende der Steuerwelle 12 sitzt der Betätigungsknopf 27, der sich übe-· :ine Spiralfeder 33 auf dem Abdeckglas 32 abstützt, so c?ß der ihn tragende verdünnte Schaft der Antriebswelle I2 in der "Regel außer Eingriff mit dem oberen Ende des dickeren Teils der Steuerwelle 12 steht Zur Einstellung der Jhrzeit wird deshalb der Betätigungsknopf 27 gegen die Wirkung der Spiralfeder 33 so weit nach unten gedrückt, daß die beiden Teile der Steuerwelle 12 in Eingriff kommen und eine Drehbewegung des Betätigungskncp fes 27 zu einer Drehung des Uhrzeigers 11 führt wobei die Antriebswelle 10 über eine Rutschkupplung 38 gegenüber dem Zahnrad 24 verdreht wird.
Schaltfunktion
Zur Durchführung eines Schaltvorganges sind folgende Bauteile vorgesehen:
In einer mittigen Bohrung der Abdeckplatine 31 ist eine Hohlwelle 13 drehbar eingesetzt, die fest mit der Scheibe 18 und der als Rändelring ausgebildeten Schulter 19 verbunden ist. so daß eine Drehung des Rändelrades eine Drehung der Hohlwelle 13 um die S juerwelle 12 bewirkt. Diese Drehung der Schulter 19 durch die Bedienungsperson dient zur Vorwahl der Schaltperiode, was nach außen hin durch dsn Schaltdauerzeiger 34 auf der Scheibe 18 kenntlich gemacht wird, der das auf der Abdeckplatine 31 befindliche Zifferblatt überstreicht Beim in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel soll also die Einschaltung des Heizaggregates zwischen 5 und 6 Uhr morgens erfolgen.
Das Prinzip der Steuerung besteht nun darin, diesen Schaltvorgang dadurch auszulösen, daß durch die Relativdrehung der Steuerwelle 12 gegen die Hohlwelle
13 eine axiale Verschiebung der Steuerwelle 12 hervorgerufen wird. Zu diesem Zweck ist die Hohlwelle 13 an ihrer Unterseite als Steuerkurve 14 ausgebildet (vergl. insbesondere F i g. 6) an der eir fest mit der Steuerwelle 12 verbundenes Abtastglied 15 geführt wird. Dazu >st eine Distanzscheibe 28 auf der Steuerwelle 1? aufgesetzt, und in dieser ist an einer (in der Zeichnung s.richpunktiert angedeuteten) Achse das Abtastglijd 15 in Form einer drehbaren Walze gelagert.
Der Mikroschalter 21 übt über seinen Schaltkontakt eine definierte Kraft auf die Schaltwippe 20 und damit die Steuerwelle 12 aus, so daß sichergestellt ist, daß das Abtastglied 15 immer von unten mit ausreichendem Druck gegen die Steuerkurve der Hohlwelle 13 gedrückt wird.
Bei einer vollen Umdrehung der Steuerwelle 12 um
360" überfährt also das Abtastglied einmal die Steuerkurve 14. Infolge der Kraftbeaufschlagung der Steuerwelle 12 durch den Mikroschalter 21 folgt daher die Steuerwelle mit einer entsprechenden axialen Verschiebung dem Verlauf der Steuerkurve 14. Diese axiale Verschiebung löst nun ihrerseits die gewünschten Schaltprozesse aus. Es ist dabei natürlich zu berücksichtigen, daß die Länge des Langloches 23 ausreichend bemessen sein muß, um bei jeder axialen Position der Steuerwelle 12 noch die Übertragung des Antriebsdrehmomentes von der Antriebswelle 10 auf den Mitnehmerbolzen 22 der Steuerwelle 12 sicherzustellen.
Am unteren Ende der Steuerwelle 12 ist eine Umfangsnut 17 eingebracht, dazu korrespondierend befindet sich am unteren Ende der Antriebswelle 10 eine Is Bügelfeder 16. die gegen die Steuerwelle 12 vorgespannt ist. Sobald nun die Steuerwelle 12 eine bestimmte axiale Position durchfährt, drückt sich der rechte Schenkel der Bügelfeder 16 in die Umfangsnut 17 und verhindert eine Aufwärtsbewegung der Steuerwelle 12, das hoißt. die Blockierkraft der Bügelfeder 16 ist stärker gewählt als die vom Mikroschalter 21 kommende Hebelkraft auf das untere Ende der Steuerwelle 12. Diese Blockierkraft der Bügelfeder 16 kann nur durch manuellen Zug am Betätigungsknopf 27 überwunden werden, so daß dann de Bügelfeder wieder aus der Umfangsnut 17 herausspringt und die Steuerwelle 12 freigibt.
Die verschiedenen Schaltpositionen sollen nun anhand der Fig. 3 bis 6 im einzelnen erläutert werden. wobei von den 4 grundsätzlich bedeutenden Schaltfunktionen lediglich die in Fig. 6 nut I bis III bezeichneten Funktionen in den Fig. 3 bis 5 hinsichtlich der axialen Position der Steuerwelle 12 näher dargestellt sind.
a) Bereitschaftsfunktion (Position I. F i g. 3):
35
In dieser Position ist die Schaltuhr »aktiviert«, das heißt, das Abtastglied 15 rollt langsam auf der Steuerkurve 14 ab. wenn sich die Steuerwelle in der Hohlwelle 13 dreht. Dabei befindet sich die Steuerwelle 12 in einer axialen Position, die sich über die Schaltwippe 20 auf den Betätigungsschalter des Miktoschalters 21 überträgt und der Aus-Stellung des Mikrnschalters 21 entspricht. Die Bügelfeder 16 gleitet am '^uße.iumfang der Steuerwelle 12. so daß die Steticrwellc 12 in der Position I jederzeit axial verschiebbar ist.
Fs ist /weckmäßig, in dieser Position ! von der Schaltwippe 20 einen weiteren Kontakt beaufschlagen zu lassen, der eine Leuchtdiode anschaltet, die vom Schrittschaltmotor mit Sekundenimpulsen versorgt wird unj zweckmäßigerweise in der Abdeckplatine 31 angeordnet ist. so daß dem Benutzer mitgeteilt wird, daß die Schaltuhr in Bereitschaftsposition sich befindet, das heißt daß der Schaltvorgang zur mit dem Schaltdaueranzfger 34 eingestellten Uhrzeit stattfinden wird. Diese Bercitschaftsstellung wird dann durch andauerndes Blinken der Bereitschaftsdiode angezeigt.
b) Einschaltfunktion (Position II. F i g. 4):
Verfolgt man den Weg des Abtastgliedes 15 in der F i g. 6 in Pfeilrichtung weiter, so erreicht das Abtastglied die Vertiefung in der Steuerkurve 14 und wird infoige der Beaufschlagung durch den Mikroschalter 21 in diese Vertiefung hineingedrückt, so daß schließlich die Extremposition Π (tiefste mögliche Lage) erreicht w 1 dies führt zu einer Aufwärtsverschiebung der Steuerwelle 12 und über die Schalt wippe 20 folglich zu einer Freigabe und damit Schließung des Mikroschalters 21, der zu steuernde Verbrauchef wird dadurch eingeschaltet. Die Bügelfedcr 16 liegt nach wie- vor am äußeren Umfang der Steuerwelle 12, so daß die Steuefwelie weiterhin axial verschoben werden kann.
Verfolgt man den Weg des Abtastgliedes 15 in Pi g. 6 weiter, so erkennt man, daß die Steuerwelle im Laufe der Schaltperiode S (im Beispiel der Fig.6 ist die Schaltperiode S in Übereinstirnfnung mit der geometrischen Ausgestaltung des Schältdaüefzeigers 34 als eine Stunde gewählt) langsam wieder nach unten geschoben wird, bis sie über die S<'haltwippe 20 den Mikroschalter 21 wieder ausschaltet. Diese Position entspricht in etwa der Position I in F i g. 3, so daß diese Schallposition nicht gesondert dargestellt ist.
c) Rastfunktion (Position III, F ig. 5):
Auf ihrem Weg über die Steuerkurve 14 erreicht das Abtastgiied 15 die Spitze eines Nockens, der so gelegt ist, daß die Steuerwelle 12 so weit nach unten verschoben wird, daß die Bügelfeder 16 gerade in die Umfangsnut 17 der Steuerwelle 12 einrastet und diese in dieser axialen Position festhält. Dies bewirkt, daß beim Weiterlaufen der Steuerwelle 12 und damit des Abtastgliedes 15 letzteres nicht mehr an die Steuerkurve 14 angedrückt werden kann, da die Hebelkraft vom Mikroschalter 21 nicht ausreicht, um die Kraft der vorgespannten Fede'· 16 in der Umfangsnut 17 zu überwinden und die Steuerwelle 12 wieder nach oben und damit das Abtastglied 15 wieder an die Steuerkurve 14 zu drücken. Das Aötastglied 15 "ewegt sich daher beim Weiterdrehen der Steuerwelle 12 auf der in F i g. 6 unterbrochen dargestellten Linie weiter. Zur Lösung dieser Sperre ist es, wie oben schon beschrieben, erforderlich, daß die Kraft der Bügelfeder 16 durch manuelles Ziehen des Betätigungsknopfes 27 überwunden wird, um wieder die Bereitschaftsstellung (Position t) der Schaltuhr und damit den Schaltvorgang beim nächsten Umlauf wieder zu ermöglichen.
Die praktische Bedienung der erfindungsgemäßen Schaltuhr sieht daher wie folgt aus:
In der Regel befindet sich die Schaltuhr in der Position III, ist also gesperrt und kann keinen Schaltvorgang des angeschlossenen Verbrauchers, also der Standheizung, auslösen. Wenn nun eine derartige Funktion gewünscht wird, wird zunächst durch Drehung an der als Rändelrad ausgebildeten Schulter 19 der Schaltdauerzeiger 34 auf der Scheibe 18 über die beabsichtigte Schaltzeit auf dem Zifferblatt gedreht. Gegebenenfalls wird durch leichtes Eindrücken des Betätigungsknopfes 27, wie oben beschrieben, noch die genaue Uhrzeit eingestellt, also der Uhrzeiger Il über dem Zifferblatt verdreht
Danach wird die Schaltuhr »aktiviert«, das heißt, der Knopf 27 wird nach oben gezogen, so daß die Bügelfeder 16 aus der Umfangsnut 17 herausspringt und die Position I (Bereitschaftsposition, F i g. 3) erreicht ist, bei der das Abtastglied 15 an der Steuerkurve 14 entlanggeführt wird, bis durch die spezielle Formgebung der Steuerkurve 14 der Schaltvorgang ausgelöst und wieder beendet wird. Während dieser Bereitschaftsstellung blinkt, wie ebenfalls oben schon beschrieben, eine Leuchtdiode und macht den Benutzer darauf aufmerksam, daß die Schaltuhr ordnungsgemäß »programmiert« ist Damit ist seitens des Bedienender, alles getan, um die ordnungsgemäße Funktion, das heißt das Sn- und Ausschalten der Standheizung zu gewährleisten. Sollte entgegen der ursprünglichen Absicht diese
Schaltfunktion nicht mehr gewünscht werden, so ist es ausreichend, den Betätigungsknopf 2't so tief einzudrükken, bis die Bügelfeder 16 wieder in die Umfangsnut 17 der Steuerwelle 12 einrastet und damit wieder die Blockierposiiion III zu erreichen, zur eingestellten Zeit findet also dann kein Schaltvorgang statt.
Die erfindüngsgemäße Schaltuhr vereinigt durch die oben be-schriebenen Konstruktionsprinzipien einerseits Robusine.it infolge des mechanischen Aufbaues mit höher Präzision durch die Steuerung über einen Schwingquarz.
Die erfindüngsgemäße Ausgestaltung insbesondere der Sleuerwelle 12 und der mit dieser zusammenwirkenden Bauteile ermöglicht eine sinnvolle und nahezu narrensichere Bedienung. Infolge der mechanischen Konstruktion und der Verwendung eines Mikroschallers können Schaltleistüngen bis 5 A erbracht werden, die Verwendung des Qüarzantriebs gewährleistet eine hohe Ganggenauigkeit, so daß die effiridungsgemäße Schaltuhr hinsichtlich Bedienungsfreundlichkeit und technischem Aufbau eine optimale Zuverlässigkeit sicherstellt.
!Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Il Si

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Schaltuhr, insbesondere für Standheizungen in Kraftfahrzeugen, mit einer Antriebswelle für einen Uhrzeiger und einer Schalt- und Steuereinheit zur i Auslösung eines Schaltvorganges über einen Kontakt für die Dauer einer vorgegebenen Schaltperiode, wobei die Steuerung des Kontaktes durch die relati"e axiale Verschiebung eines über die Antriebswelle angetriebenen ersten Bauteils gegenüber einem von außen einstellbaren, zweiten Bauteil erfolgt, indem eines dieser Bauteile eine umfangsseitige Steuerkurve variierender axialer Ausdehnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, axial verschiebbare Bauteil eine von der ti Antriebswelle (10) konzentrisch umschlossene, den Stundenzeiger (11) tragende Steuerwelle (12) ist, auf der ein Abtastglied (15) angeordnet ist, daß das zweite Bauteil eine konzentrisch um die Steuerwelle (12) angeordnete Hohlwelle (13) ist, die die umfangsseitige Steuerkurve (14) aulweist, durch die die Steuerwelle (12) über das Abtastglied (15) axial verschiebbar ist, und daß eine an der Steuerwelle (12) angreifende Rasteinrichtung das Abtastglied (15) der Steuerwelle (12) bei einem definierten Punkt 2ϊ der Steuerkurve (14) und damit cst axialen Position des Abtastgliedes (15) von der Steuerkurve (14) abrückt.
2. Schaltuhr nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung aus einer gegen die Steuerwelle (1^) vorgespannten Bügelfeder (16) besteht, daß die Steuerv eile (!"", eine Umfangsnut (17) aufweist, und daß die Bügelfeder (16) und die Umfangsnut (17) so zueinander pe '.ioniert sind, daß bei einem definierten Punkt der Steuerkurve (14) 1'. und damit der axialen Position der Steuerwelle (12) die Bügelfeder (16) in die Umfangsnut (27) einrastet.
3. Schaltuhr nach Anspruch 1. dadurch gekenn zeichnet, daß die Hohlwelle (13) eine durchsichtige, über der Zifferblattplatine (31) deckungsgleich 4η liegende Scheibe (18) mit optischer Darstellung der Schaltperiode in Form eines Schaltdaueranzeigers (34) tragt, die umfangsseittg eine als Rändelrad ausgebildete Schulter (19) zur Einstellung der Steuerkurve (14) aufweist. 4",
4. Schaltuhr nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt aus einer .Schaltwippe (20) besteht, deren eines Ende von der Steuerwelle (12) beaufschlagt wird und der<.n anderes Ende einen Mikroschalter (21) für den Schaltvorgang betätigt. y>
5. Schaltuhr nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß zur ( bertragung des Drehmoments von der Antriebswelle (10) auf die Steuerwelle (12) letztere mindestens einen Mitnehmerbolzen (22) besitzt, der in mindestens ein axial in die ss Antriebswelle (10) eingebrachtes l.angloch (23) eingreift
b Schaltuhr nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerholzen (22) eine an einer Kante des Langlochs (23) abrollende Walze ist, feo die um eine radial zur Steuerwelle (12) gelegene Achse drehbar gelagert ist.
7. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (10) ein Zahnrad (24) trägt, das mit einem quarzgesteuerten Antriebsaggregat (25) über ein Zahnradgetriebe (26) Verbunden ist, so daß die Antriebswelle (12) und damit die den Uhrzeiger (11) tragende Steuerwelle (12) pro Stunde eine Drehung von 15° ausführt.
8. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Steuerwelle (12) ein Betätigungsknopf (27) angebracht ist, mit dessen Hilfe die Bügelfeder (16) aus der Umfangsnut (17) der Steuerwelle (12) ein-'ausrastbar und das Abtastglied (15) auf die Steuerkurve (14) wegführbar/zuführbar ist.
9. Schaltuhr nach Anspruch 8, dadurch geicennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (27) nur gegen die Kraft einer Spiralfeder (33) in kraftschlüssige Verbindung mit der Steuerwelle (12) zum Verstellen des Uhrzeigers (11) bringbar ist
10. Schaltuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwippe (20) zusätzlich eine Leuchtdiode steuert, die vom quarzgesteuerten Antriebsaggregat (25) mit Sekundenimpulsen versorgt wird.
DE19813103018 1981-01-30 1981-01-30 Schaltuhr Expired DE3103018C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813103018 DE3103018C2 (de) 1981-01-30 1981-01-30 Schaltuhr
SE8200439A SE8200439L (sv) 1981-01-30 1982-01-27 Kopplingsur

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813103018 DE3103018C2 (de) 1981-01-30 1981-01-30 Schaltuhr

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3103018A1 DE3103018A1 (de) 1982-08-12
DE3103018C2 true DE3103018C2 (de) 1983-01-27

Family

ID=6123603

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813103018 Expired DE3103018C2 (de) 1981-01-30 1981-01-30 Schaltuhr

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE3103018C2 (de)
SE (1) SE8200439L (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1806583U (de) * 1959-12-18 1960-02-25 Vdo Schindling Zeituhr fuer kraftfahrzeuge.

Also Published As

Publication number Publication date
SE8200439L (sv) 1982-07-31
DE3103018A1 (de) 1982-08-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2546299C3 (de) Eichfähige Pipette
DE2653172A1 (de) Tastenkodierschalter
DE4017422A1 (de) Auftaueinheit mit zeitgeber fuer mikrowellenherd
DE2619298C3 (de) Datumskorrekturmechanismus für eine Uhr
DE2835518C2 (de) Elektrische Schaltuhr mit analoger Uhrzeitanzeige
DE3103018C2 (de) Schaltuhr
DE2104577C3 (de) Uhrwerk
DE2451407C3 (de) Schaltvorrichtung
DE2805553C2 (de) Programmwähler und Programmfortschrittanzeigevorrichtung
DE8409289U1 (de) Programmschaltgeraet
DE2143753C3 (de) Einstellbarer Widerstand
DE1550079C (de) Programmgesteuertes Mehrwegeventil
DE2828996A1 (de) Zeigerwerk fuer analoguhren
DE1590307C3 (de) Zeitsteuergerät, insbesondere zur Steuerung von Kochstromkreisen
DE2615945C3 (de) Weckvorrichtung für Uhren
DE520418C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen, mittels eines Triebwerkes zeitlich vorausbestimmbaren Ausloesen von Schalt- und Bewegungsvorgaengen
DE717375C (de) Sekundenzaehler
DE1541678C (de) Drucktastenschalter
DE2255455C3 (de) Betriebsschalter mit Kopienvorwahl
DE373992C (de) Registrieruhr mit selbsttaetiger Kartentrichterverstellung zu beliebig einstellbaren Zeiten
DE2317734A1 (de) Weckeruhrwerk
DE6750504U (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer grillgeraete
DE1625003C (de) Schalteinrichtung für ein Zahnräder-Wechselgetriebe kleiner Leistung, insbesondere für das Getriebe eines Zeitrelais
DE3426459C3 (de)
DE526447C (de) Anordnung zur Betaetigung eines Signalgeraetes in Abhaengigkeit von der Einstellung eines Messorgans

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee