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DE227823C - - Google Patents

Info

Publication number
DE227823C
DE227823C DENDAT227823D DE227823DA DE227823C DE 227823 C DE227823 C DE 227823C DE NDAT227823 D DENDAT227823 D DE NDAT227823D DE 227823D A DE227823D A DE 227823DA DE 227823 C DE227823 C DE 227823C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mouthpiece
glaze
similar
clay
liquid
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT227823D
Other languages
English (en)
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Publication of DE227823C publication Critical patent/DE227823C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/12Sanitary or hygienic devices for mouthpieces or earpieces, e.g. for protecting against infection

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 227823 KLASSE 21 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1909 ab.
Die bisher gebräuchlichen aseptischen Mundstücke sind in der Weise ausgebildet, daß innerhalb des eigentlichen Mundstückes ein poröses Futter untergebracht wird, welches mit einer antiseptischen Flüssigkeit getränkt und auf diese Weise geeignet ist, infolge der sich beim Sprechen entwickelnden Hauchwärme desinfizierende Dämpfe zu bilden, die die Wandungen des Mundstückes keimfrei machen.
Derartige Mundstücke mit Futter hatten aber den Übelstand, daß sich leicht zwischen den anstoßenden Wandungen Staub und Verunreinigungen ansetzten, wodurch die hygienischen Anforderungen, denen das Mundstück nachkommen sollte, nicht genügend verwirklicht wurden. Da zudem als poröses Material meistenteils Filz verwendet wurde, machte sich noch der Übelstand bemerkbar, daß die Filzeinlage sich sehr rasch verschmutzte und auch beim wiederholten Benetzen mit Flüssigkeit für diese nicht mehr aufnahmefähig war. Allen diesen Übelständen wird durch den Gegenstand vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß statt der Einlagen das Mundstück selbst aus porösem festen Material hergestellt ist, wozu sich namentlich Ton vorzüglich eignet. Das Mundstück ist größtenteils mit Glasur bedeckt und weist nur am Grunde der Sprechöffnung eine unglasierte Ringfläche auf, welche die die Poren des Mundstückes ausfüllende antiseptische Flüssigkeit unter Wirkung des in die Sprechöffnung einfallenden Atems von sich gibt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Veranschaulichung gekommen.
α ist das Mundstück, welches aus gebranntem Ton oder einem ähnlichen porösen festen Körper hergestellt ist. Es wird zweckmäßig aus einem entsprechend geformten Tonstück gedreht und nach dem Trocknen oder Brennen mit einer Glasurschicht versehen, die nur am Grunde der Sprechöffnung bei f fehlt. Wenn nun das Mundstück in antiseptische Flüssigkeit getaucht wird, saugt es sich mit dieser voll und ist dann gebrauchsfertig. Nach Maßgabe der Verdampfung erfolgt ein Nachfüllen der Flüssigkeit in der Weise, daß man einige Tropfen auf die Ringfläche auftröpfelt und dabei das Mundstück dreht. Die Befestigung am Mikrophon oder an einem anderen Schallapparat geschieht mittels der Ringwulst i der Metallzwinge, welche über eine entsprechende Rippe des Mundstückes gebracht wird. Ein leichtes Trennen des Mundstückes von der Metallzwinge zwecks Reinigung bzw. Nachfüllung wird dadurch ermöglicht, daß die Zwinge an ihrem vorde-
ren Rand einen Schlitz trägt, der über die Ringwulst i hinausgeht, so daß sie federt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aseptisches Mundstück für Mikrophone und ähnliche Schallapparate aus porösem, zum Aufsaugen der desinfizierenden Flüssigkeit geeignetem Material, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück aus gebranntem Ton oder einem ähnlichen porösen festen Körper hergestellt und mit Ausnahme einer Ringfläche am Grunde der Sprechöffnung mit Glasur bedeckt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT227823D 1908-10-31 Active DE227823C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB190823269T 1908-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227823C true DE227823C (de)

Family

ID=32210312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT227823D Active DE227823C (de) 1908-10-31

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE227823C (de)
FR (1) FR407395A (de)
GB (1) GB190823269A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR407395A (de)
GB190823269A (en) 1909-03-18

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