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Eierhalter für Eierwender Es ist bereits bekannt, für Eier, die man
frisch halten wollte; Drahthalter zu verwenden, welche auf trommelförmig angeordneten
Leisten oder in stabförmigen Trägern befestigt waren.
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Diesen Drahthaltern haften für die Praxis noch bedeutende Mängel an,
da dieselben die Eier an den Seiten fassen, wo das Ei den kleinsten Bruchwiderstand
bietet.
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Nicht allein, daß das Ei mittels der Drahthalter an der empfindlichsten
Stelle gefaßt und gegen die harte Unterlage .gepreßt wurde, wodurch bei der-kleinsten.
Erschütterung ein Zertrümmern oder Einknicken der Eier erfolgen mußte, boten sich
auch beim Einlegen der Eier zwischen die Drahtbügel folgende große Nachteile: Wollte
man die Eier zwischen die Drahtbügel klemmen, so mußte man diese Bügel mit zwei
Fingern der einen Hand auseinanderbiegen und mit der anderen Hand, das Ei in den
Spitzen haltend, dazwischenlegen. Hierbei kam es sehr oft vor, daß diese Drahtbügel,
auch bei einigermaßen geschickter Hand, aus den Fingern rutschten, so- daß ein Zertrümmern
oder Einknicken der Eier unvermeidlich wurde, wodurch recht erhebliche Verluste
entstanden. Außerdem mußten die Abstände der Drahtbügel in der Längsrichtung der
Träger nebeneinander sehr groß sein, da sonst beim Einlegen oder Herausnehmen eines
Eies andere Eier herausgestoßen wurden, wodurch die Träger der Eierhalter entsprechend
lang. sein mußten, so daß der Behälter dadurch große Außenmaße bekam oder aber nur
eine geringe Anzahl Eier faßte.
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Bei der vorliegenden Erfindung werden nun alle diese Nachteile beseitigt,
weil anstatt der Drahtbügel für Eierwender federnde Eierhalter angewendet werden,
deren Gestalt so ausgeführt ist, daß Eier verschiedener Größe einzeln in jeder Lage
von selten beider Spitzen, wo das Ei den größten Druck aushält, elastisch umspannt
festgehalten werden..
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Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs=. gedankens ist in der Zeichnung
dargestellt. Abb. i zeigt zunächst den elastisch federnden Eierhalter.
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Abb. z und Abb. 3 zeigt, wie das Ei in diesem Halter auf den beiden
gebogenen Federn c, d ruht und gleichzeitig von den beiden kreisförmigen
Ringen d, b federnd umfaßt gehalten wird.
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Die Federung des Eierhalters ist allseitig in jeder Richtung.
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Im waagerechten Sinne kann das Ei i, umfaßt von den beiden ringförmig
ausgebildeten Haltern a, b, leicht vibrieren, da dieselben so elastisch sind, daß
das Ei immer wieder in die ursprüngliche waagerechte Lage zurückgebracht wird.
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Im senkrechten Sinne bieten die beiden gebogenen Federn c, d dem Ei
zunächst eine elastische Auflage und halten dasselbe auch beim Kippen - stets in
der ursprünglichen Lage.
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Im seitlichen Sinne wird das Ei mittels der beiden ringförmigen Halter
d, b, welche elastisch mit dem schwach gewölbten Grund=
streifen
e verbunden sind, gleichfalls federnd in der ursprünglichen Lage gehalten.
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Der Grundstreifen e, welcher beide ringförmigen Halter a, b
sowie die gebogenen Federn c, d verbindet, ist gegen die waagerechte Linie h (Abb.
3) schwach gewölbt und. hat in der Mitte eine kleine Bohrung g (Abb. i) zwecks Befestigung
des ganzen Eierhalters mittels einer Schraube oder Nagel.
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An beiden Kanten ist der Grundstreifen oder Grundplatte e mit nach
unten gebogenen Spitzen f (Abb. i) versehen, welche zur Mitbefestigung dienen und
außerdem den Eierhalter gegen Verdrehung schützen.
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Dadurch, daß die schwach gewölbte Grundplatte e in der Mitte befestigt
wird, so daß beide Enden an den gebogenen Verbindungsstellen mit .den ringförmigen
Haltern a, b
frei schweben können, ist die elastische Federung des Eierhalters
in jeder Richtung erhöht und somit die Bruchsicherheit der Eier für Eierwender sowie
auch für Transportzwecke verbürgt.
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Besondere Vorteile dieses elastisch federnden Eierhalters beruhen
noch darin: Jedes Ei läßt sich mit einer Hand mittels zweier Finger sehr sanft in
den Halter einführen und außerordentlich leicht mit dem Daumen und Mittelfinger
aus dem Hälter herausnehmen, wenn ein Ring a oder b mit dem Zeigefinger
derselben Hand etwas abgeneigt wird.
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Der Eierhalter eignet sich für jedes Hühnerei, ob klein, groß, bauchig
oder länglicher Form.
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Jedes Ei sitzt in dem Halter federnd fest und verändert seine waagerechte
Lage bei keinerlei Bewegung.
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Jedes Ei ist gegen Erschütterungen in diesem Eierhalter vollkommen
geborgen, so daß dasselbe mittels dieses Halters, unabhängig für welchen Zweck verwendbar,
ziemlich starke Erschütterungen und Stöße aushält, ohne zu zertrümmern oder einzuknicken.
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Außerdem können bei dieser praktischen Ausführung der Eierhalter bedeutend
mehr Eier in demselben Raum untergebracht werden als bei den bekannten Drahthaltern.
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Bei den bekannten Drahthaltern ' für Eierwender besteht der große
Nachteil, daß die Eier beim Einlegen zwischen die Drahtbügel bzw. Herausnehmen aus
den Drahtbügeln mit dem Daumen und einem Finger an den Spitzen gefaßt werden "müssen.
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Es ergibt sich von selbst, daß hierbei zwischen den einzelnen Eierhaltern
in Längsrichtung der Träger so viel Zwischenraum (etwa 25 mm) freigehalten sein
muß, um mit den beiden Fingern jedes Ei in den Spitzen bequem fassen zu können.
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Dabei muß darauf Rücksicht genommen werden, daß vor allem auch die
größten Eier noch sicher gefaßt werden können, ohne die Nachbareier, und zwar gerade
beim Herausnehmen eines Eies aus dem Drahthalter, zu berühren, da diese sehr leicht
mit herausgerissen und zerschlagen werden können.
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Bei der vorliegenden Erfindung ist auch dieser Nachteil beseitigt,
weil die Eier beim Einlegen bzw. Herausnehmen aus den Eierhaltern an der Langseite
gefaßt werden, so daß ein Zwischenraum von 2 bis 3 mm vollauf genügt. '