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DE227496C - - Google Patents

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Publication number
DE227496C
DE227496C DENDAT227496D DE227496DA DE227496C DE 227496 C DE227496 C DE 227496C DE NDAT227496 D DENDAT227496 D DE NDAT227496D DE 227496D A DE227496D A DE 227496DA DE 227496 C DE227496 C DE 227496C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attachment
turntable
stanchions
log
prevented
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227496D
Other languages
English (en)
Publication of DE227496C publication Critical patent/DE227496C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/10Articulated vehicles
    • B61D3/12Articulated vehicles comprising running gear interconnected by loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M : 227496 -KLASSE 20 c. GRUPPE
OSKAR ZIERMANN in PROBSTZELLA i.Thür. Drehschemelaufsatz für Eisenbahnlangholzwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1910 ab.
Eisenbahnlangholzwagen werden bekanntlich paarweise derart verbunden, daß die Enden des verladenen Langholzes auf in der Mitte der Wagen befindlichen Drehschemeln zwischen seitlichen Rungen liegen und durch Ketten o. dgl. unverrückbar festgehalten werden. Bei der Feststellung des Ladegewichtes mittels der bekannten versenkbaren Gleiswagen ist es nun nicht möglich, die beiden zusammengehörigen
ίο Wagengestelle gleichzeitig auf das versenkbare Gleisstück zu bringen, und es erfolgt das Wiegen deswegen nacheinander, wobei sich jedoch der Mangel ergibt, daß, da beide Wagen in verschiedenen Höhen stehen und die Drehschemel keine Beweglichkeit in der Längsrichtung der Hölzer haben, in diesen Biegungsspannungen auftreten, wodurch sich Fehler beim Wiegen ergeben. .
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß zur Beseitigung der erwähnten Mängel auf jedem Drehschemel noch ein Aufsatz angeordnet ist, der sich scharnierartig nach vorn oder hinten in gewissen Grenzen bewegen läßt und sich daher, dem Drucke des Langholzes folgend, schräg einstellt, wenn die Wagengestelle nicht dieselbe Höhenlage einnehmen. Während der Fahrt wird eine Bewegung des Aufsatzes mit Hilfe geeigneter Mittel unmöglich gemacht, so daß die Festigkeit der Verbindung der paarweise gekuppelten Wagen keine Einbuße erfährt.
Die Zeichnung veranschaulicht einen derartigen Drehschemelaufsatz für Eisenbahnlangholzwagen in zwei Ausführungsformen.
Fig. ι ist eine Ansicht der ersten Ausführungsform. Die
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte bei verschiedenen Stellungen des Aufsatzes, und
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht. In den
Fig. 5 bis 8 sind in Längsschnitt, Querschnitt und Draufsicht den Fig. 1 bis 4 entsprechende Ansichten der zweiten Ausführungsform dargestellt.
Nach den Fig. 1 bis 4 ist auf dem sich um den Zapfen α (Fig. 4) mittels Rollen b drehenden Schemel c eine Rundeisenstange d in Führungen e gelagert und wird außerdem von an dem Aufsatz f befestigten Führungen g umgriffen, so daß sich ein Scharnier ergibt, das eine Drehung des Aufsatzes in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung möglich macht. Eine solche Bewegung darf jedoch im allgemeinen bei der Fahrt der Wagen nicht eintreten, denn die auf dem Aufsatz vorgesehenen Rungen h müssen das Langholz starr in seiner Lage zum Wagenuntergestell erhalten, und deswegen sind. Befestigungsmittel vorgesehen, die z. B. aus abklappbaren und mittels Schrauben i in ihrer Sperrstellung (Fig. 2) zu sichernden Verstrebungen k oder aber aus Stellschrauben I bestehen, die sich im herabgelassenen Zustande auf die Drehschemeloberfläche stützen. Sollen dagegen die Wagen gewogen werden, so werden die Schrauben i gelöst, die beweglichen Teile der Verstrebungen k aufgeklappt und die Stellschrauben I emporgedreht, worauf sich beim Niedersinken des einen Wagengestelles der Aufsatz und mit ihm die Rμngen schräg einstellen können (Fig. 3).
Bei der zweiten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes (Fig. 5 bis 8) dreht sich der Aufsatz f ebenfalls scharnierartig um eine
Rundeisenstange d; diese ist aber nicht starr gelagert, sondern ruht auf mittels der Schrauben m in senkrechter Richtung verstellbaren Schlitten n. Diese Anordnung hat hier den Zweck, eine Drehung des Aufsatzes während der Fahrt zu verhindern, denn der Schlitten nimmt dann die Stellung nach Fig. 7 ein, wobei der Aufsatz zwischen den Trägern 0 des Drehschemels liegt und sich bei etwaiger Drehung sofort gegen diese legt. Eine weitere Sicherung ist hier noch durch die Anordnung fester Rungen p auf dem Drehschemel geschaffen, die in die U-förmigen Rungen h des Aufsatzes eingreifen. Diese sind gegen seitliche Bewegung während der Fahrt dadurch gesichert, daß zwischen die festen Rungen p und die mit dem Aufsatz drehbaren Rungen h Sperrklötze q eingeschoben sind.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drehschemelaufsatz für Eisenbahnlangholzwagen, dadurch gekennzeichnet,, daß der Aufsatz (f) mit dem Drehschemel (c) in der Fahrtrichtung des Wagens scharnierartig drehbar verbunden ist, so daß er nach Lösung besonderer Feststellvorrichtungen sich mit den Rungen und Langhölzern schräg einstellen kann, wenn einer der paarweise gekuppelten Langholzwagen beim Wiegen mit der Wage unter die Oberkante des festen Schienenstranges hinabsinkt.
  2. 2. Ausführungsform des Drehschemelaufsatzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (f) drehbar auf mittels Schrauben (m) im Drehschemel senkrecht verschiebbaren Schlitten (n) gelagert ist, so daß sich der Aufsatz nur bei angehobenem Schlitten drehen kann, in gesenktem Zustande dagegen durch die Seitenwände des Drehschemels an der Bewegung gehindert wird.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit dem Aufsatz (f) beweglichen Rungen (h) auf dem Drehschemel (c) fest angebrachte Rungen (p) eingreifen, und . die gegenseitige Verschiebung der Rungen (p) und (h) durch abnehmbare Sperrklötze (q) verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT227496D Active DE227496C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227496C true DE227496C (de)

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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE227496C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880702C (de) * 1940-03-09 1953-06-25 Karl Kaessbohrer Wagen U Karos Einrichtung an Fahrzeugen mit abklappbaren Rungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880702C (de) * 1940-03-09 1953-06-25 Karl Kaessbohrer Wagen U Karos Einrichtung an Fahrzeugen mit abklappbaren Rungen

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