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DE227444C - - Google Patents

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Publication number
DE227444C
DE227444C DENDAT227444D DE227444DA DE227444C DE 227444 C DE227444 C DE 227444C DE NDAT227444 D DENDAT227444 D DE NDAT227444D DE 227444D A DE227444D A DE 227444DA DE 227444 C DE227444 C DE 227444C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
comb
tulle
divisions
rail
chair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227444D
Other languages
English (en)
Publication of DE227444C publication Critical patent/DE227444C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C5/00Twist or bobbin-net lace-making machines
    • D04C5/02Net looms for tulle fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in CHEMNITZ.
Gegenstand der Erfindung ist ein Tüllstuhl beliebiger Bauart zur Erzeugung einer Tüllware, welche von mustergemäß verteilten, dichter erscheinenden Querstreifen durchzogen wird.
Eine bekannte Vorrichtung zum gleichen Zweck, welche den Warenbaum mit mustergemäß wechselnder Umfangsgeschwindigkeit schaltet, so daß bei langsamer Schaltung durch
ίο Zusammendrängen .der Einschlagfäden ein dichter, bei vermehrter Schaltung ein Streifen von gewöhnlicher Maschenbreite entsteht, arbeitet unwirtschaftlich, weil das zeitweilig langsame Schalten des Warenbaums nicht nur einen Zeitverlust im Arbeitsgange des teuren Tüllstuhles, sondern auch eine Verschwendung von Schußfadenmaterial bedeutet.
Im Gegensatz hierzu bringt die Einrichtung gemäß der Erfindung die dichteren Querstreifen in der Weise zustande, daß die einander überkreuzenden Spulenschlittenfäden oder Einschlagfäden mit augenfälliger Verflachung ihrer Kreuzrichtung eine oder mehrere Teilungen der Kettenfäden überspringen, mit anderen Worten flottgelegt werden, so daß langgestreckte Fadenkreuzungen erscheinen (vgl. die Einschlagfäden c, d-, m, n-, w, %-), welche gemäß Fig. 16 die Kettenfäden 1,2 flachkreuzen, ohne sich dabei mit den Fäden 1, 2 zu umschlingen, während sie in ihrem weiteren Verlauf die Kettenfäden in der gewöhnlichen Weise umschlingen, bis die Querstreifenwirkung wieder auftreten soll. In gleicher Weise erfolgt der Verlauf der übrigen Einschlagfäden a-z mit Bezug auf die Kettenfäden 1-8. Das wird vermittels der neuen Einrichtung durch Verstellen des Hubes der das Wandern der Spulen regelnden vorderen'Kammschiene während des Ganges ; der Maschine bewerkstelligt.
Bekanntlich erfolgt ein schrittweises Wandern der beiden Spulenschlittenreihen gegeneinander in der Maschinenlängsrichtung, hervorgerufen durch periodische Verschiebungen der vorderen Kammschiene um eine Kammteilung in der Maschinenlängsrichtung kurz vor Beendigung eines Bindungsspieles. Läßt man nun die Verschiebung der Kammschiene über zwei oder mehr Teilungen erfolgen, so erhält man die vorstehend beschriebenen Querstreifen in der Tüllfläche.
Ein Ausführungsbeispiel, welches die mechanischen Mittel hierfür erkennen läßt und welches in der bei Dropperjacquardmaschinen bekannten Weise durchgebildet ist, ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. i, 2 und 3 zeigen im Aufriß, Grundriß und Seitenansicht die Einrichtung zur Seitenverschiebung der vorderen Kammschiene eines Tüllstuhls, sogenannten rolling locker, bei welchem der Antrieb der Spulenschlitten nur von unten her erfolgt. Doch läßt sich ohne weiteres diese Einrichtung auch für Maschinen mit oberem und unterem Spulenschlittenantrieb (double locker) verwenden.
Fig. 4 und 5 sind Wiederholungen aus Fig. 2 in anderen Arbeitsstellungen, und die Fig. 6 bis 15 zeigen ein Bindungsspiel.
Der bekannte Teil der dargestellten Anordnung bezweckt die normale Seitenverschiebung der vorderen Kammschiene α über eine Kamm-
teilung, und es wird nun gemäß der Erfindung durch eine Musterkette b oder ähnliche Einrichtung die Einlegung einer Platte c zwischen die die Verschiebung der Kammschiene α bewirkenden Teile vorgenommen. Gleichzeitig erfolgt aber auch an anderer Stelle der Kammschiene die Entfernung einer solchen Platte d gleicher Stärke, damit die Anschlagschraube f den für die größere Seitenverschiebung nötigen Raum vorfindet. Fig. 4 zeigt die Stellung bei normaler Seitenverschiebung um eine Kammteilung. Fig. 5 hingegen läßt die um zwei Kammteilungen nach links erfolgte Verschiebung der Kammschiene α erkennen.
Die Fig. 6 bis 10 geben eine schematische Übersicht über die aufeinanderfolgenden Stellungen der beiden Kammschienen gegeneinander und den Wechsel der Spulenschlitten bei normaler, d. h. über eine Kammteilung erfolgender Seitenverschiebung.
Die Fig. 11 bis 15 veranschaulichen die gleichen Augenblicke des Bindungsspiels in schematischer Übersicht bei den Seitenverschiebungen der vorderen Kammschiene α über zwei Kammteilungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Tüllstuhl zur Herstellung querstreifiger Ware, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Zwischenräumen erfolgendes Einarbeiten von solchen Einschlagfäden, die. eine oder mehrere Teilungen der Kettenfäden überspringen, durch Verstellen des Hubes der das Wandern der Spulen regelnden vorderen Kammschiene während des Ganges der Maschine erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT227444D Active DE227444C (de)

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