DE227281C - - Google Patents
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- DE227281C DE227281C DENDAT227281D DE227281DA DE227281C DE 227281 C DE227281 C DE 227281C DE NDAT227281 D DENDAT227281 D DE NDAT227281D DE 227281D A DE227281D A DE 227281DA DE 227281 C DE227281 C DE 227281C
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- DE
- Germany
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- plate
- bench
- feet
- protruding
- hooks
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Links
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C13/00—Convertible chairs, stools or benches
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34g. GRUPPE
JOHANN SCHIESSL in NÜRNBERG.
Ausziehbare Küchenbank. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1910 ab.
Die Erfindung hat eine ausziehbare Küchenbank zum Gegenstand, durch deren eigenartige
bauliche Beschaffenheit es ermöglicht werden soll, sie außer Gebrauch auf ein sehr geringes
Längenmaß zusammenzuschieben, im Bedarfsfalle aber ungefähr um das Doppelte der in
der Ruhelage vorhandenen Länge auszuziehen und dabei in sich genügend tragfähig zu
machen. Dies wird dadurch erreicht, daß
ίο über einer mit vier Füßen versehenen Bankplatte eine diese mittels seitlicher Krampen
übergreifende zweite Platte geführt ist, welche bei zusammengeschobener Bank an ihrem vorstehenden,
mit Füßen versehenen Ende sich gegen eine seitlich vorstehende Querleiste der
Unterplatte stützt und mittels eines Sperrriegels fest mit dieser verbunden werden kann,
nach Lösen des letzteren aber ausziehbar ist und sich mittels der an ihrem fußfreien Ende
vorgesehenen ösen in am unteren Bankteil angeordnete Haken einlegt.
Eine solche ausziehbare Küchenbank ist durch die Fig. ι bis 4 der Zeichnung in einer
Ausführungsform veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die teilweise geschnittene Vorderansicht der
Bank im zusammengeschobenen Zustand ; Fig. 2 ist eine Stirnansicht des Bankunterteils;
Fig. 3 ist die Unteransicht und Fig. 4 gibt die Bank im ausgezogenen Zustand wieder.
Die ausziehbare Küchenbank besteht in der sonst üblichen Weise aus einer auf zwei
Querleisten a, b ruhenden Platte c und den in den letzteren befindlichen Füßen d. Die
Platte c ist jedoch bezüglich ihrer Länge so bemessen, daß die auf der einen Seite befindliche
Leiste α etwas über den Querrand der Platte c vorsteht; dieser vorstehende Teil
trägt die an der letzteren befestigten Haken e. Über die Platte c ist eine zweite Platte f geschoben,
welche mittels der an ihr befestigten Krampen g die Längsränder der unteren Platte c
übergreift und mit der an ihrem Ende vorgesehenen Querleiste h, welche gleiche Dicke wie
die Platte c besitzt, auf dem vorstehenden Teil der Querleiste α des unteren Bankteiles
ruht. Damit die Querleiste h dicht am linken Rande der Platte c anliegt, ist die Leiste h
mit seitlichen, den Eintritt der Haken β ermöglichenden Ausnehmungen i versehen. In
dem über die Querleiste α vorstehenden Teil des Querstückes h der oberen Platte sind zwei
Füße k befestigt, welche gleiche Länge wie die Füße d besitzen und infolgedessen bei zusammengeschobener
Küchenbank um die Dicke der unteren Bankplatte c vom Boden abstehen.
Ein unbeabsichtigtes Lösen der oberen und unteren Platte c und f wird dadurch verhindert,
daß an der Leiste h der Winkelhebel .1, m
gelagert ist, dessen über die Querleiste α nach
unten abgekröpfter Arm m hinter einen Stift η
greift und dadurch die Querleiste h gegen die kurze Seite der unteren Platte c preßt. Soll
die Küchenbank verlängert werden, so wird der Hebel I, m umgeschlagen und die obere
Platte f so weit über die untere, c, weggezogen, bis ihre beiden kurzen Seiten aneinanderstoßen
und alsdann das nicht mit Füßen versehene Ende der oberen Platte auf der Querleiste α der unteren Platte c ruht.
Damit die Platte f nicht von der Querleiste
abgleiten kann, sind am freien Ende der Oberplatte die durch die Ausschnitte ο und
die Bänder p gebildeten Ösen angebracht, welche in die nach oben vorspringenden
Haken β einfallen. Soll die Küchenbank wieder zusammengeschoben werden, so ist die
Oberplatte gegenüber der Unterplatte c nur um ein deren Dicke entsprechendes Maß zu
heben und alsdann die Unterplatte zwischen
ίο den Krampen g einzuschieben, worauf nach
Erreichung der Endlage der Sperrhebel geschlossen wird und dadurch die beiden Platten
miteinander verbunden werden.
Naturgemäß ist die gleiche Einrichtung
ohne Änderung auch auf Tische anwendbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Ausziehbare Küchenbank, dadurch gekennzeichnet, daß über einer mit vier Füßen versehenen Bankplatte eine diese mittels seitlicher Krampen (g) übergreifende zweite Platte (f) geführt ist, welche an ihrem einen vorstehenden, mit Füßen (k) versehenen Ende sich gegen die überstehende Querleiste (a) der Unterplatte stützt und mittels eines Sperriegels (I, m) fest mit letzterer verbunden werden kann, nach Lösen des Riegels aber ausziehbar ist und sich mittels der an ihrem vorderen Ende vorgesehenen ösen in am unteren Bankteil vorgesehene Haken (e) einlegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227281C true DE227281C (de) |
Family
ID=487750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227281D Active DE227281C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227281C (de) |
-
0
- DE DENDAT227281D patent/DE227281C/de active Active
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