DE227267C - - Google Patents
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- DE227267C DE227267C DENDAT227267D DE227267DA DE227267C DE 227267 C DE227267 C DE 227267C DE NDAT227267 D DENDAT227267 D DE NDAT227267D DE 227267D A DE227267D A DE 227267DA DE 227267 C DE227267 C DE 227267C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B47/00—Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
- H05B47/10—Controlling the light source
- H05B47/155—Coordinated control of two or more light sources
Landscapes
- Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 227267-KLASSE S&g, GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zur elektrischen Reklamebeleuchtung, bei
der eine Anzahl von Lampen der Reihe nach in der Weise ein- und ausgeschaltet wird, daß
jede Lampe mit einem elektrischen Relais verbunden ist, welches den Strom der nächstfolgenden
einschaltet.
In Fig. ι ist eine derartige bekannte Schaltung dargestellt, bei der die Lampen ι bis 5
einerseits an einen Pol der Speiseleitung angeschlossen und andererseits mit je einer der
Magnetwicklungen Vi1 bis m& der Relais hintereinander
^geschaltet sind. Sobald die erste Lampe Strom erhält, werden die: Lampen 2
bis 5 der Reihe nach durch Anziehen der Anker Ci1 bis a4 über die Verbindungen P1 bis p4
mit dem anderen Pol der Speiseleitung verbunden. Die letzte Lampe 5 steht mit dem
Zeitrelais ms, a5 in Verbindung, welches in
stromlosem Zustande die Lampe 1 über die Verbindung p5 einschaltet. Dieses Zeitrelais
ist so eingerichtet, daß es bei Stromdurchgang durch die Wicklung ms die Verbindung
ab-p6 nach einer gewissen Zeit unterbricht,
und bei Unterbrechung des Stromdurchganges durch die Wicklung m6 nach einer weiteren
Zeit selbsttätig wieder schließt. Sobald daher alle Lampen einschließlich der letzten (5) eingeschaltet
sind, bleiben sie eine Zeitlang bis zum Ausschalten des Zeitrelais brennen; dann
wird die erste Lampe und mit dieser der Reihe nach alle anderen ausgeschaltet, und
schließlich schaltet das Zeitrelais die erste Lampe wieder ein, worauf das ganze Spiel
von vorn beginnt.
Diese Schaltung hat zwar vor den gebräuchlichen Schaltvorrichtungen den Vorteil,
daß die zentrale Umschaltvorrichtung mit Antriebsmotor und den kostspieligen Leitungen
zu jeder einzelnen Lampe in Fortfall kommen, dagegen besitzt sie den Nachteil, daß beim
Versagen einer einzigen Lampe die selbsttätige Bewegung zum Stillstande kommt.
Um dies zu vermeiden, zeigt die in Fig. 1 dargestellte Schaltung die Neuerung, daß die
Relais besondere Verbindungen bx bis b4 besitzen,
die im stromlosen Zustande der Magnetwicklungen mit den Ankern «x bis a4 in
Verbindung stehen und auf diese Weise eine Überbrückung der versagenden Lampe darstellen.
Versagt z. B. die Lampe 3, so wird der Anker a3 nicht angezogen, sondern bleibt in Verbindung
mit der Überbrückung b3 und leitet hierdurch den Strom durch Lampe 4, und
zwar auf dem Wege ρ2-α2-Β3-α3-ΜΑ-4·
Die Verbindungen O1 bis b4 lassen auf den
ersten Blick die Schaltung als fehlerhaft erscheinen. In Fig. ι z. B. ist der Zeitpunkt
dargestellt, in dem die Lampe 1 schon eingeschaltet ist, die Bewegung des Ankers Ci1 aber
noch nicht begonnen hat. In diesem Augenblick sind sämtliche Lampen eingeschaltet,
wie sich ohne weiteres aus der Schaltung ergibt, die Lampe 2 z. B. auf dem Wege M2-O1-
W~a5"p5- -Die Versuche haben jedoch ergeben,
daß trotzdem die Lampen 2 bis 5 nicht zum Aufleuchten kommen, weil die Zeit, die der
Anker U1 zur Bewegung und zum Unterbrechen
der Verbindung bx benötigt, zu kurz ist.
Dasselbe gilt von dem Zeitpunkt, in dem die Lampe 2 eingeschaltet, der Anker «2 aber
noch nicht in Bewegung gekommen ist usw. Auch können, da in dem Zeitpunkt der
Fig. ι sämtliche Magnete denselben Bedingungen unterworfen sind, ein oder mehrere Anker
sich früher in Bewegung setzen als der Anker O1. Diese Bewegung eines anderen Ankers
kann aber nur eine verschwindend kurze Zeit
ίο andauern, weil, sobald der Anker ax seine Bewegung
beginnt, sämtliche übrigen Magnete ausgeschaltet und ihre Ankerbewegungen dadurch
rückgängig gemacht werden. Es ist technisch sehr leicht möglich, die Relais so auszuführen, daß die Zeit, die der Anker ax
den übrigen Ankern nacheilt, nicht ausreicht, um einen Kontakt für eine andere Lampe zustande
kommen zu lassen.
Die Überbrückungen stellen daher einen wesentlichen Fortschritt dar, weil das Versagen
einer Lampe oder das Lockerwerden in der Fassung ohne Einfluß auf die Wirkungsweise
des Reklameschildes ist.
Ein weiterer schwacher Punkt der ganzen Neuerung besteht in der großen Zahl von
Relais. Diese müssen bei Störungen in einfacher Weise nachgesehen oder ausgewechselt
werden können.
Zu diesem Zweck ist in Fig. 2 eine Ausführungsform gewählt, bei der sich das Relais
in einem Körper befindet, der als Zwischenglied zwischen Fassung und Glühlampe ausgebildet
ist. Durch Einsetzen oder Einschrauben dieser Relais in die Fassungen irgendeines
Reklameschildes kann dieses in einfachster Weise in ein selbsttätig schaltendes verwandelt
werden. Sämtliche Verbindungen sind in diesem Körper untergebracht, mit Ausnahme
der Kontakte kx und A2, die die Verbindungen
mit dem vorhergehenden und folgenden Relaiskörper vermitteln.
Beim Versagen eines Relais erfordert die Auswechselung nicht mehr Zeit als diejenige
einer gewöhnlichen Glühlampe.
Die Vereinigung dieser Form des Relais mit der in Fig. 1 angegebenen Überbrückungsschaltung
gibt dem Reklameschild eine höhere Betriebssicherheit, als sie bisher bei den üblichen
zentralen Schaltapparaten erreicht wurde.
In der dargestellten Schaltung sind die Magnetwicklungen der Relais mit den zugehörigen
Lampen hintereinander geschaltet; statt dessen können dieselben auch parallel zu den
Lampen geschaltet werden.
Claims (2)
1. Selbsttätige Schalteinrichtung für elektrische Reklamebeleuchtung, bei der
das Ein- und Ausschalten einer Anzahl von Lampen der Reihe nach durch je ein
mit jeder Lampe verbundenes Relais erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß im stromlosen Zustande jedes Relais (mx bis
fits) durch eine zum nächsten Relais führende
Verbindung (bx) überbrückt wird, damit beim Versagen einer Lampe (1 bis 4)
die nächstfolgende an deren Stelle eingeschaltet wird. . . . . ·
2. Selbsttätige Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Relais in einem zwischen Fassung und Glühlampe eingebauten Zwischenstück untergebracht sind, welches einen der bekannten
Fassungssockel besitzt, so daß die Lampen mit Relais und Zwischenstück leicht auf dem Reklameschild angebracht
und ausgewechselt werden können.,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227267C true DE227267C (de) |
Family
ID=487736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227267D Active DE227267C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227267C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3274441A (en) * | 1961-10-09 | 1966-09-20 | Benedik Fedor | Sequential electrical lighting arrangement |
| US10617371B2 (en) | 2017-01-12 | 2020-04-14 | Mavig Gmbh | Goggles for receiving at least one radiation protection material |
-
0
- DE DENDAT227267D patent/DE227267C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3274441A (en) * | 1961-10-09 | 1966-09-20 | Benedik Fedor | Sequential electrical lighting arrangement |
| US10617371B2 (en) | 2017-01-12 | 2020-04-14 | Mavig Gmbh | Goggles for receiving at least one radiation protection material |
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