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DE227267C - - Google Patents

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Publication number
DE227267C
DE227267C DENDAT227267D DE227267DA DE227267C DE 227267 C DE227267 C DE 227267C DE NDAT227267 D DENDAT227267 D DE NDAT227267D DE 227267D A DE227267D A DE 227267DA DE 227267 C DE227267 C DE 227267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
relay
lamps
switched
relays
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227267D
Other languages
English (en)
Publication of DE227267C publication Critical patent/DE227267C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B47/00Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
    • H05B47/10Controlling the light source
    • H05B47/155Coordinated control of two or more light sources

Landscapes

  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 227267-KLASSE S&g, GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zur elektrischen Reklamebeleuchtung, bei der eine Anzahl von Lampen der Reihe nach in der Weise ein- und ausgeschaltet wird, daß jede Lampe mit einem elektrischen Relais verbunden ist, welches den Strom der nächstfolgenden einschaltet.
In Fig. ι ist eine derartige bekannte Schaltung dargestellt, bei der die Lampen ι bis 5 einerseits an einen Pol der Speiseleitung angeschlossen und andererseits mit je einer der Magnetwicklungen Vi1 bis m& der Relais hintereinander ^geschaltet sind. Sobald die erste Lampe Strom erhält, werden die: Lampen 2 bis 5 der Reihe nach durch Anziehen der Anker Ci1 bis a4 über die Verbindungen P1 bis p4 mit dem anderen Pol der Speiseleitung verbunden. Die letzte Lampe 5 steht mit dem Zeitrelais ms, a5 in Verbindung, welches in stromlosem Zustande die Lampe 1 über die Verbindung p5 einschaltet. Dieses Zeitrelais ist so eingerichtet, daß es bei Stromdurchgang durch die Wicklung ms die Verbindung ab-p6 nach einer gewissen Zeit unterbricht, und bei Unterbrechung des Stromdurchganges durch die Wicklung m6 nach einer weiteren Zeit selbsttätig wieder schließt. Sobald daher alle Lampen einschließlich der letzten (5) eingeschaltet sind, bleiben sie eine Zeitlang bis zum Ausschalten des Zeitrelais brennen; dann wird die erste Lampe und mit dieser der Reihe nach alle anderen ausgeschaltet, und schließlich schaltet das Zeitrelais die erste Lampe wieder ein, worauf das ganze Spiel von vorn beginnt.
Diese Schaltung hat zwar vor den gebräuchlichen Schaltvorrichtungen den Vorteil, daß die zentrale Umschaltvorrichtung mit Antriebsmotor und den kostspieligen Leitungen zu jeder einzelnen Lampe in Fortfall kommen, dagegen besitzt sie den Nachteil, daß beim Versagen einer einzigen Lampe die selbsttätige Bewegung zum Stillstande kommt.
Um dies zu vermeiden, zeigt die in Fig. 1 dargestellte Schaltung die Neuerung, daß die Relais besondere Verbindungen bx bis b4 besitzen, die im stromlosen Zustande der Magnetwicklungen mit den Ankern «x bis a4 in Verbindung stehen und auf diese Weise eine Überbrückung der versagenden Lampe darstellen.
Versagt z. B. die Lampe 3, so wird der Anker a3 nicht angezogen, sondern bleibt in Verbindung mit der Überbrückung b3 und leitet hierdurch den Strom durch Lampe 4, und zwar auf dem Wege ρ2233Α-4·
Die Verbindungen O1 bis b4 lassen auf den ersten Blick die Schaltung als fehlerhaft erscheinen. In Fig. ι z. B. ist der Zeitpunkt dargestellt, in dem die Lampe 1 schon eingeschaltet ist, die Bewegung des Ankers Ci1 aber noch nicht begonnen hat. In diesem Augenblick sind sämtliche Lampen eingeschaltet, wie sich ohne weiteres aus der Schaltung ergibt, die Lampe 2 z. B. auf dem Wege M2-O1- W~a5"p5- -Die Versuche haben jedoch ergeben, daß trotzdem die Lampen 2 bis 5 nicht zum Aufleuchten kommen, weil die Zeit, die der Anker U1 zur Bewegung und zum Unterbrechen der Verbindung bx benötigt, zu kurz ist.
Dasselbe gilt von dem Zeitpunkt, in dem die Lampe 2 eingeschaltet, der Anker «2 aber noch nicht in Bewegung gekommen ist usw. Auch können, da in dem Zeitpunkt der Fig. ι sämtliche Magnete denselben Bedingungen unterworfen sind, ein oder mehrere Anker sich früher in Bewegung setzen als der Anker O1. Diese Bewegung eines anderen Ankers kann aber nur eine verschwindend kurze Zeit
ίο andauern, weil, sobald der Anker ax seine Bewegung beginnt, sämtliche übrigen Magnete ausgeschaltet und ihre Ankerbewegungen dadurch rückgängig gemacht werden. Es ist technisch sehr leicht möglich, die Relais so auszuführen, daß die Zeit, die der Anker ax den übrigen Ankern nacheilt, nicht ausreicht, um einen Kontakt für eine andere Lampe zustande kommen zu lassen.
Die Überbrückungen stellen daher einen wesentlichen Fortschritt dar, weil das Versagen einer Lampe oder das Lockerwerden in der Fassung ohne Einfluß auf die Wirkungsweise des Reklameschildes ist.
Ein weiterer schwacher Punkt der ganzen Neuerung besteht in der großen Zahl von Relais. Diese müssen bei Störungen in einfacher Weise nachgesehen oder ausgewechselt werden können.
Zu diesem Zweck ist in Fig. 2 eine Ausführungsform gewählt, bei der sich das Relais in einem Körper befindet, der als Zwischenglied zwischen Fassung und Glühlampe ausgebildet ist. Durch Einsetzen oder Einschrauben dieser Relais in die Fassungen irgendeines Reklameschildes kann dieses in einfachster Weise in ein selbsttätig schaltendes verwandelt werden. Sämtliche Verbindungen sind in diesem Körper untergebracht, mit Ausnahme der Kontakte kx und A2, die die Verbindungen mit dem vorhergehenden und folgenden Relaiskörper vermitteln.
Beim Versagen eines Relais erfordert die Auswechselung nicht mehr Zeit als diejenige einer gewöhnlichen Glühlampe.
Die Vereinigung dieser Form des Relais mit der in Fig. 1 angegebenen Überbrückungsschaltung gibt dem Reklameschild eine höhere Betriebssicherheit, als sie bisher bei den üblichen zentralen Schaltapparaten erreicht wurde.
In der dargestellten Schaltung sind die Magnetwicklungen der Relais mit den zugehörigen Lampen hintereinander geschaltet; statt dessen können dieselben auch parallel zu den Lampen geschaltet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Schalteinrichtung für elektrische Reklamebeleuchtung, bei der das Ein- und Ausschalten einer Anzahl von Lampen der Reihe nach durch je ein mit jeder Lampe verbundenes Relais erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß im stromlosen Zustande jedes Relais (mx bis fits) durch eine zum nächsten Relais führende Verbindung (bx) überbrückt wird, damit beim Versagen einer Lampe (1 bis 4) die nächstfolgende an deren Stelle eingeschaltet wird. . . . . ·
2. Selbsttätige Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais in einem zwischen Fassung und Glühlampe eingebauten Zwischenstück untergebracht sind, welches einen der bekannten Fassungssockel besitzt, so daß die Lampen mit Relais und Zwischenstück leicht auf dem Reklameschild angebracht und ausgewechselt werden können.,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT227267D Active DE227267C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227267C true DE227267C (de)

Family

ID=487736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT227267D Active DE227267C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE227267C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3274441A (en) * 1961-10-09 1966-09-20 Benedik Fedor Sequential electrical lighting arrangement
US10617371B2 (en) 2017-01-12 2020-04-14 Mavig Gmbh Goggles for receiving at least one radiation protection material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3274441A (en) * 1961-10-09 1966-09-20 Benedik Fedor Sequential electrical lighting arrangement
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