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DE227258C - - Google Patents

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Publication number
DE227258C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
pin
closing
hood
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227258D
Other languages
English (en)
Publication of DE227258C publication Critical patent/DE227258C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/16Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes
    • B21F45/18Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes of slide fastener elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 227258 ■-KLASSE Td. GRUPPE
WALDES & CO. in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1908 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum richtigen Aufsetzen der Schließteile von Druckknöpfen auf den Unterteil von Schließpressen vor dem Einlegen der Druckknopf federn Und besteht im wesentlichen darin, den Schließteil während seines Vorschubes durch einen in die Schlitze der Schließhaube eingeführten Greifer derart festzuhalten, daß der Schließteil für
ίο das nachherige Einschnappen der auf dem Unterteil der Schließpresse aufruhenden Feder in die Schlitze des Schließteiles unverrückbar bereitliegt.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Ansicht desselben, Fig. 2 einen Grundriß, Fig.. 3 eine Rückansicht, Fig. 4 und 5 stellen den Greifer im vergrößerten Maßstabe im Längsschnitt und Grundriß dar und Fig. 6 zeigt eine Zwischenstellung des Greifers in Ansicht.
Als bekannt wird vorausgesetzt die ununterbrochene Zubringung der Schließteile aus einer Vorratsrinne 1 in eine von dieser abzweigende, in das Maschinenbett eingelassene Nut 2 mittels eines geführten Schiebers 3. Letzterer sperrt bei seinem Vorschübe die Rinne 1 ab, so daß erst ein neuer Schließteil in die Nut 2 übertreten kann, nachdem der Schieber .3 nach der Zuführung eines Schließteiles auf den Unterteil der Presse 4 vollkommen in seine rückwärtige Ausgangslage zurückgebracht wurde. Der Schieber 3 ist an einer Platte 5 angeordnet, welche auf dem Maschinenbette mittels eines von der Hauptwelle in bekannter Art verschwenkten Hebels 6 hin und her bewegt wird.
Die auf den Unterteil der Schließpresse aufgebrachten Federn nehmen immer ' eine bestimmte Lage ein, und es ist daher auch notwendig, die Schließteile 7 derart auf den Unterteil der Schließpresse aufzusetzen, daß beim Niederdrücken derselben die Federschenkel in die Schlitze der Schließhaube einschnappen können. Zu diesem Behufe werden die an der Vorderseite des Schiebers 3 liegenden und durch diesen vorgeschobenen Schiießteile 7 während ihrer Bewegung zu der Presse zu festgehalten, nachdem sie vorher in die richtige Lage gebracht wurden.
Zur Bewerkstelligung dieses Arbeitsvorganges dient eine Vorrichtung, welche in nachstehender Weise eingerichtet ist: Auf der Platte 5 ist ein Doppelhebel 8,9 drehbar gelagert, ,dessen rückwärtiger Arm 8 durch eine Feder
10 nach oben gedrückt wird, so daß eine Rolle
11 beim Vorschub der Platte 5 längs einer am Maschinenbette befestigten Führung sich abrollt, welche durch die trapezförmige Unterkante einer Leiste 12 gebildet wird. Die Unterkante der Leiste 12 besitzt demnach zwei horizontale Endflächen 13,14, welche mit der horizontalen Scheitelkante 15 durch Schrägflächen 16,17 verbunden sind. Der vordere
Arm 9 des Doppelhebels besitzt ein nach unten abgebogenes Ende, welches in den ausgepreßten Teil der Schließhaube 7 paßt.
In den Ansätzen 18 des Doppelhebels 8, 9 ist ein Bolzen 19 verschiebbar gelagert, welcher durch eine zwischen dem einen Ansatz
18 und einem durch den Bolzen 19 durchgesteckten Stift 20 liegende Feder 21 nach vorn gedrückt wird, so daß der vordere, in eine Greiferspitze 22 endigende Teil des Bolzens 19, welcher innerhalb des gegabelten Endes des Armes 9 des Doppelhebels liegt, aus dem Doppelhebel hervorragt und in den für die Druckknopffeder bestimmten Schlitz in dem Schließteil eingeführt werden kann.
An dem Arme 9 des Doppelhebels ist ein Winkelhebel 23 drehbar gelagert, in dessen Abbiegung der durch den Bolzen 19 durchgesteckte Stift 20 liegt, und dessen freies Ende mit einer Rolle 24 ausgestattet ist, welche ebenfalls an einer Kante geführt ist, welche entsprechend der Leiste 12 ausgebildet ist. (Mit Komma versehene Bezugszeichen.)
Zu bemerken ist noch, daß in die Nut 2 eine Leiste 25 wenig hineinragt, welche, unter Federwirkung stehend, durch den vorbeirollenden Schließteil zurückgedrängt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die Nut 2 ist bekanntermaßen nur so breit, daß immer nur ein Schließteil aus der Rinne 1 in die Nut 2 übertreten kann. Beim Vorschub der Platte 5 verschließt der Schieber 3, den Schließteil 7 vor sich her stoßend, die Rinne 1, und gleichzeitig laufen die Rollen 11 und 24 an den horizontalen Führungsflächen 14 und 14' der Leisten 12 und 12'. Dadurch ist der vordere Arm 9 des Doppelhebels 8,9 angehoben und der durch den Bolzen 19 durchgesteckte Stift 20 durch das Knie des Hebels 23 zurückgedrückt, wodurch auch die Greiferspitze 22 innerhalb des gegabelten Endes des Armes 9 des Doppelhebels 8, 9 zu liegen kommt (Stellung Fig. 1).
Beim weiteren Vorschübe gleitet zunächst die Rolle 11 durch die Wirkung der Feder 10 an der Schrägfläche 17 empor, wodurch das abgebogene Ende des Hebelarmes 9 in die Auspressung des Schließteiles 7 versenkt wird. Nun geht auch die Rolle 24 des Winkelhebels 23 an der Schrägfläche 17' hoch, wodurch die Feder 21 zur Wirkung kommt und der Bolzen-
19 nach vorn gedrückt wird. Der inzwischen weiter vorgeschobene Schließteil 7 wird nun in seiner Lage festgehalten, sobald die Greiferspitze 22 in einen Schlitz der ausgepreßten Haube einschnappen kann. Steht die Schließhaube aber derart, daß die Greiferspitze an die volle Wand der Schließhaube anstößt, so wird die Schließhaube bei ihrer Bewegung an der Leiste 25 vorbei, um das zapfenartige Ende des Hebelarmes 9, welches in der beschriebenen Weise in die Auspressung der Schließhaube versenkt wurde, so lange gedreht, bis ein Schlitz der Greiferspitze 22 gegenübersteht und diese zufolge der Wirkung der Feder 21 in den Schlitz einschnappen kann. Während der Vorwärtsbewegung des Schließ- ■ teiles von da ab ist also der Schließteil an einer weiteren Drehung verhindert und ist er in die richtige Lage gebracht, in welcher er auf die auf dem Unterteil der Schließpresse aufruhende Feder aufgesetzt werden soll. Hier wird der Schließteil in bekannter Art durch federnde Backen festgehalten.
Gleichzeitig wird die Rolle 24 durch Gleiten an der Schrägfläche 16' nach abwärts gedruckt und damit zufolge Verdrehung des Winkelhebels 23 die Greiferspitze 22 vermittels des Stiftes 20 aus dem Schlitz der Schließhaube entfernt, während durch Gleiten der Rolle it an der Schrägfläche 16 nach abwärts der Hebelarm 9 zur Freigabe des Schließteiles angehoben wurde.
Nun vollführt die Platte 5 ihren Rückwärtshub, wobei der Schieber 3 die Rinne 1 so lange gesperrt erhält, bis durch Anschlagen der Rolle 24 an die Schrägfläche 17' die Greiferspitze 22, welche während eines Teiles der Verschiebung nach rückwärts vorstand, wieder in das Gabelende des Hebelarmes 9 zurückgedrückt und dieser selbst durch Gleiten der Rolle 11 an der Schrägfläche 17 entgegen der Wirkung der Feder 10 angehoben wurde, worauf sich der Arbeitsvorgang wiederholt.

Claims (3)

95 Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum richtigen Aufsetzen der Schließteile von Druckknöpfen auf den Unterteil von Schließpressen vor dem Einlegen der Druckknopf federn, wobei der Schließteil so lange selbsttätig gedreht wird, bis er die richtige Stellung erreicht hat, in der er durch einen Halter festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung während des. Vorschubes zur Arbeitsstelle der Schließmaschine und um einen in den ausgepreßten Teil des Schließteiles versenkten Zapfen erfolgt, bis ein in dem Zapfen gelagerter Greifer in einen der zum Einlegen der Federschenkel bestimmten Schütze der Schließhaube einschnappt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer hin und her verschiebbaren Platte
(5) ein Doppelhebel (8, 9) drehbar gelagert ist, dessen vorderes Ende zum Eingriff in den ausgepreßten Teil der Schließhaube zapfenartig ausgebildet ist und durch Führung einer an seinem rückwärtigen Ende angebrachten Rolle längs einer Kante einer
feststehenden Führungsleiste (12) gehoben und gesenkt wird, während ein am Doppelhebel verschiebbar gelagerter und unter Wirkung einer Feder (21) stehender Bolzen (19) mit seinem zu einer Greiferspitze (22) ausgebildeten Ende in dem gegabelten Elide des vorderen Hebelarmes (9) liegt und einen durchgesteckten Zapfen (20) besitzt, welcher durch einen Winkelhebel (23) derart bewegt wird, daß die beim Vorschieben des Schließteiles in einen seiner Schlitze eingreifende Greiferspitze (22) in das gegabelte Ende des Hebelarmes (9) zurückgedrückt werden kann, um das Erfassen des Schließteiles und dessen Freigäbe zu ermöglichen.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die zur Arbeitsstelle der Schließmaschine führende Nut (2) eine unter Federwirkung. stehende, verschiebbare Leiste (25) hineinragt, welche, durch die vorbeibewegte Schließhaube (7) zurückgedrängt, zufolge der hervorgerufenen Reibungswirkung eine Drehung der Schließhaube um den in ihr versenkten Zapfen bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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