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DE227020C - - Google Patents

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Publication number
DE227020C
DE227020C DENDAT227020D DE227020DA DE227020C DE 227020 C DE227020 C DE 227020C DE NDAT227020 D DENDAT227020 D DE NDAT227020D DE 227020D A DE227020D A DE 227020DA DE 227020 C DE227020 C DE 227020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
braid
pin
mesh
lever
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT227020D
Other languages
English (en)
Publication of DE227020C publication Critical patent/DE227020C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F31/00Making meshed-ring network from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES 7k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7d. GRUPPE
Drahtgeflechtes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Drahtringgeflechten.
Durch sie werden einem aus einigen Gliederreihen bestehenden fertigen Gefiechtstreifen, nachdem er in entsprechender Weise eingespannt und im Bereiche der letzten Gliederreihe zugänglich ist, die in der Weiterfolge anzureihenden Glieder als offene Einzelglieder zugeführt, die jeweils zwei benachbarte, zum
ίο Teil übereinander geschobene Ringgeflechtglieder an der durch diese gebildeten Öffnung übergreifen und durch Drehen um einen bestimmten Winkel und Schließen in diese eingehängt.
Die Herstellung der Ringgeflechte erfolgt in folgender Weise.
Von einer Drahtschraube wird jeweils die
erste Windung durch eine Zange erfaßt und
. nach deren Abtrennen mittels eines Schneid-Werkzeuges derart um die Mitte gedreht und gegen das bereits fertige Geflecht bewegt, daß die Schnittfuge der abgetrennten Windung als offenes Glied in die Ebene des Geflechtes zu liegen kommt, und wobei dieses an der jeweils zur Einhängung bestimmten und zuvor durch eine Richtnadel erweiterten Öffnung der geschlossenen. Geflechtringe .von zwei Seiten übergriffen wird. Hierauf erfolgt das Drehen des von der Zange gehaltenen offenen Gliedes um die Gliedmitte in der Weise, daß dieses zur Einhängung mit dem einen Ende durch die Öffnung tritt und zwecks Schließung mittels einer zweiten Zange flach gebogen wird.
Eine Maschine mit dem eben beschriebenen Arbeitsgang ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht, geschnitten nach der Linie A-B,
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß unter Weglassung verdeckender Teile,
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie C-D und
Fig. 4 eine Seitenansicht, geschnitten nach der Linie E-F, während in den
Fig. s bis 16 ein einzuhängendes Glied mit den zur Ausübung der verschiedenen Arbeitsvorgänge vom Erfassen bis Schließen desselben tätigen Zangen in vergrößertem Maßstabe zum Teil in der Ansicht von oben oder von der Seite veranschaulicht ist.
Die Maschinenhauptwelle 1 dreht sich in Richtung des eingezeichneten Pfeiles (Fig. 2) und veranlaßt hierbei durch eine an ihrem Ende aufgesetzte Kurbel 3 mittels Kurbelstange 4 und Zahnradsegment 5 eine Vor- und '55 Zurückdrehung des in dieses eingreifenden Rades 6, das auf der mit aus wechselbarem Wickeldorn 7 (Fig. 1 und 6) versehenen Spindel 8 gelagert ist und mit ihr durch ein einseitig wirkendes, verdeckt liegendes Gesperr in Verbindung steht. Mit Hilfe dieser· Antriebe wird erreicht, daß die Spindel 8 mit dem Wickeldorn 7 während des Verlaufes einer halben Umdrehung der Häuptwelle 1 eine volle Umdrehung ausführt und bis zur endgültigen Vollendung der Hauptwellenumdrehung
ß. Auflage, ausgegeben am 30. Juli
in - Ruhe . bleibt. Durch das Drehen des Domes 7 wird der für das Ringgeflecht bestimmte, von einer Rolle ablaufende Draht 9 schraubenförmig auf diesen Dorn aufgewunden, und zwar jeweils um eine Windung. Die Steigung der so gebildeten Drahtschraube 10 (Fig. 2, 3 und 6) kann durch gegenseitig verstellbare Fiilirungsarme 11 (Fig. 1, 2 und 6) dem Bedarfsfalle entsprechend gewählt werden. Im vorliegenden Falle ist die Steigung der Drahtschraube 10 der Deutlichkeit des Bildes halber unverhältnismäßig groß angenommen. Die Führungsanne 11 sind in einem auf der Spindel 8 verschiebbaren und unter der Wirkung des Exzenters I2_einer durch ein Schraubengetriebe 13 von der Hauptwelle ι getriebenen Welle 14 stehenden Halter 15 befestigt. Durch die Tätigkeit des Exzenters 12 erfolgt zeitweilig die Verschiebung des HaI-ters 15 mit^deft Führungsarmen 11 und dadurch die der Drahtschraube 10 derart, daß deren erste Windung einer um eine Achse 16 (Fig. ι und 2) drehbaren Zange 17 gegenüber zu stehen-kommt. Hierauf tritt ein auf der Welle 14 angeordnetes Exzenter 18 in Tätigkeit und veranlaßt durch Drehen eines Doppelhebels 19 die Bewegung eines die Drahtschraube 10 erfassenden Schiebers 20 (Fig. 1, 2 und 3) in.der Weise, daß die erste Windung der Schraube in den Bereich der Backen' der Zange 17 gelangt. Diese ist auf einem Kreuzschlitten 21 (Fig. I und 2) um die Achse 16 drehbar gelagert und wird, wenn nicht größere Kräfte darauf einwirken, unter dem Einfluß eitier Feder 22 (Fig. 1) in der in vollen Linien gezeichneten wagerechten Lage gehalten. Die Zange 17 wird durch zwei in dem um die Achse 16 drehbaren Halter 23 gelagerten Backen gebildet, von denen die eine fest und die andere verschiebbar ist. Letztere steht unter der Wirkung einer Feder 24 (Fig. 2), die das Bestreben hat, diese zu ,schließen. In der verschiebbaren Zangenbacke sitzt ein nach unten gerichteter und durch einen Schlitz des Zangenhalters 2^ hervorragender Stift (Fig. 2), der zwecks öffnung der Zange 17 an ■ einem Anschlag 26 antrifft. Zur Schließung der Zange wird diese durch einen von einem Exzenter 27 (Fig. 1, 2 und 3) der Hauptwelle ι gedrehten, am Kreuzschlitten 21 angreifenden Doppelhebel 28 kurz von links nach rechts geschoben, wodurch der Stift 25 frei wird und die bewegliche Zangenbacke unter Einklemmung der ersten Windung der Drahtschraube 10 gegen die feste Backe anpreßt. Während des Festklemmens der ersten Windung der Drahtspirale 10 durch die Zange wird eine in einem Schieber 29 gelagerte und an einer Schnurscheibe 30 angetriebene Kreissäge 31 unter der Drehbewegung eines auf der Hauptwelle angebrachten Exzenters 32 durch den vermittelnden Hebel 33 (Fig. 1, 2 und 3) niederbewegt und trennt diese Windung von der Drahtspirale 10 ab. Dieses Abtrennen kann natürlich ebensogut mittels eines Messers, einer Zange o. dgl. Schneidwerkzeug geschehen. Das abgeschnittene und von der Zange 17 gehaltene Glied 34 (Fig. 7 und 8) wird durch Einwirkung des Exzenters 27 mit Doppelhebel 28 und eines Exzenters 35 mit am Kreuzschlitten 21 angreifender Schubstange 36 mittels dieses Schlittens zuerst von links nach rechts und hierauf nach vorn be-Avegt. Durch die Seitwärtsbewegung, die lediglich zu Ausweichzwecken erfolgt, tritt der mit einer Nocke37 versehene Zangenhalter 23 in den Bahnbereich eines unter dem Einfluß eines Exzenters 38 verschiebbaren Mitnehmers 39. Bei der Vorwärtsbewegung des Zangenhälters 23 trifft dieser mit der Nocke 37 an dem entgegenkommenden Mitnehmer 39 an und wird um die Achse 16 nach oben gedreht. Der Drehwinkel beträgt hierbei 900, wodurch das von der Zange 17 gehaltene Glied 34, dessen Mitte in der gedachten Verlängerung der Zangenachse 16 liegt, die Drehung um den gleichen .Winkel mitmacht. Die Schnittfuge des Gliedes 34 wird dadurch aus der oberen Lage (Fig. 7) in die seitliche Lage (Fig. 10) gebracht. In dieser Stellung kann das bis jetzt noch schraubenförmig verlaufende und nach vorn offene Glied 34 jeweils so gegen das bereits fertiggestellte und von einer Flachzange 40 gehaltene Geflecht 41 bewegt werden, daß die Gliedenden dieses Geflechtes zwischen zwei teilweise übereinander geschobenen Ringgliedern von unten und oben übergreifen. Durch Zurückdrehen der Zange 17 aus der senkrechten Lage (Fig. 9 und 10) in die wagerechte Stellung (Fig. 11 und 13) dreht sich das Glied 34 um seine Mitte in die ursprüngliche Lage zurück, wobei es die beiden übereinander geschobenen .Ringglieder des Geflechtes 41 durchgreift bzw. in diese eingehakt wird.
Der nächste Vorgang ist das Schließen dieses eingehakten, aber oben noch offenen Gliedes 34 durch eine Zange 42. Diese wird durch eine in der Höhenrichtung verschiebbare, mit 43 bezeichnete und eine mitbewegliche drehbare Backe 44 gebildet, und zwar erfolgt die in senkrechter Richtung mögliche Zangenverschiebung durch ein auf einen der Lägerschieber 45 bewegenden Hebel 46 einwirkendes Exzenter 47 der Hauptwelle 1. Beim Niedergehen der Schließzange 42 ist diese geöffnet, und es entspricht deren unterste Lage der gezeichneten Stellung (Fig. 14 und 12), in welcher das Glied 34 von seinen Stirnseiten her übergriffen wird. Durch Schließen der Zange 42 mittels eines durch die Drehwirkung eines Exzenters 48 der Welle 14 beeinflußbaren und
auf den Schenkel der drehbaren Zangenbacke 44 einwirkenden Druckstange 49 (Fig. 2 und 3) mit Mitnehmer 50 wird ein Schließen des Gliedes 34 erreicht, d.h. dieses wird zu
einem geschlossenen Ring 51 (Fig. 15 und 16) zusammengebogen. Das auf diese Weise fertig gestellte Ringglied wird nunmehr durch
die Zangen 42 und 17, die unter dem Einfluß
. der auf sie einwirkenden Exzenter 47, 48, 27 und 35 in ihre Ausgangslage zurückkehren, freigegeben.
Gleichzeitig muß eine Verschiebung des Geflechtes 4r um eine Teilung erfolgen, damit das in der Weiterfolge von der ,Zange 17 zuzubringende Glied entsprechend dem vorbeschriebenen Arbeitsvorgang durch die nächstfolgende Gliederlücke bzw. -öffnung geführt werden kann. Erreicht wird diese Geflechtverrückung durch die Verschiebbarkeit des die Stiftentrommel 52 (Fig. 2 und 3) und die Flachzange 40 tragenden Schlittens 53 in Richtung der Trommelachse. Zu diesem Ende greift in eine Zahnstange 54 des Schlittens 53 das Zahnrad 55 einer Welle 56 (Fig. 1, 2 und 3) ein, die an ihrem Ende zwei durch eine Umschaltkupplung (Muffe) 57 einzeln mit ihr in Verbindung zu bringende Schaltwerke 58 und 59 (Fig. i, 2 und 3) trägt. Diese erhalten ihre Bewegung mittels Exzenterstangen 60 und 61 von Exzentern 62 und 63 der Welle 14 und veranlassen ein absatzweises Drehen der Schaltwelle 56. Ist eine Gliederreihe fertig gestellt, so muß eine Umschaltung der Kupplungsmuffe 57 erfolgen, damit die Schaltung .
des Geflechtes 41 in entgegengesetzter Richtung stattfindet.
Diese Umschaltung wird in der Weise erzielt, daß der die Stiftentrommel 52 mit dem Geflecht 41 tragende Schlitten 53 zu Ende seiner Hubbewegungen mittels Schrägflächen 64 und 65 die Verschiebung je einer der mit einem um eine Festachse 66 (Fig. 2) dreh-· baren und in die Kupplungsmuffe 57 eingreifenden Hebel 67 verbundenen Stangen 68 und 69 veranlaßt.
Mit dem jeweiligen Wechsel der Schaltrichtung des Geflechtes 41 muß dieses zwecks Einhängung von Gliedern zur Bildung der nächsten Gliederreihe auch gleichzeitig um eine Gliederreihe verschoben werden, was durch selbsttätiges Drehen der Stiftentrommel 52 in Richtung der Uhrzeigerbewegung (Fig.3) erfolgt. Hierzu dient ein auf der Trommelwelle 70 sitzendes, gegen Eigendrehung" gesichertes Schaltrad 71, in welches die Schaltklinke 72 eines in einem Kugellager y^ (Fig. 4) beweglichen Hebels 74 eingreift. Dieser liegt in dem I'ahnbereicb des Steckstiftes 75 einer Teilscheibe 76, die an einem auf der Trommelwelle 70 drehbaren Schaltrad γγ befestigt ist. Dieses Schaltrad wird durch einen mit eingreifender Klinke 78 versehenen Arm 79 (Fig. 2), an welchem die Schaltstange 80 eines auf der Hauptwelle 1 sitzenden Exzenters 81 angreift, bei jeder Umdrehung dieser Welle um einen Zahn weiter geschaltet. Der Steckstift 75 ist auf der Teilscheibe 76 versetzbar und wird entsprechend der jeweiligen Anzahl der in jeder einzelnen Reihe einzuhängenden Gefiechtsglieder eingesteckt. Da der Steckstift 75 die Drehung des vom Exzenter 81 bedien- .· ten Schaltrades γγ mit der Teilscheibe 76 mitmacht, so wird er zu einem bestimmten Zeitpunkt, der mit der Umkehr des die Stiftentrammel 52 mit dem Geflecht 41 tragenden Schlittens 53 aus der einen in die andere Bewegungsrichtung zusammenfällt, gegen den Hebel 74 antreffen und diesen drehen. Durch diese Drehung Avird aber auch das auf der Trommelwelle 70 gegen Eigendrehung gesicherte Schaltrad 71 mittels der eingreifenden, am Hebel 74 drehbar gelagerten Schaltklinke 72 um einen bestimmten Winkel mitgenommen. Die Stiftcntrommel 52 macht diese Drehung ebenfalls mit und zieht hierbei das Geflecht 41 \im eine Gliederteilung in die Flachzange 40 (Fig. 2 und 3), deren eine Backe federnd gelagert ist, zurück. Während dieser Schaltung läuft der Hebel 74 an einer feststehenden schiefen Ebene82 (Fig. 2 und 4) ' auf, wird seitlich verschoben und dadurch aus dem Bereich des Steckstiftes 75 gedreht. Der Hebel 74 ist dadurch in der Weiterfolge von der Bewegung ausgeschlossen. Er kehrt nach Durchgang des Steckstiftes 75 unter Federwirkung wieder in die Anfangslage zurück, während der Steckstift seinen Weg fortsetzt, um im geeigneten Augenblick eine weitere Schaltung der Stiftentrommel 52 durch Mitnahme des Hebels 74 zu bewirken usw.
Zu bemerken ist noch, daß vor der Einhängung der einzelnen Glieder des Geflechtes 41 mittels der Zange 17 eine Richtnadel 83 (Fig. 3 und 5) derart von oben in das Geflecht niedergeführt wird, daß sie an der Stelle, an welcher das jeweils durch die Zange 17 zugeführte, noch offene Glied 34 eingehängt werden soll, den Zwischenraum der sich übergreifenden Glieder erweitert. Die Bewegung der in der Höhenrichtung verschiebbaren und hierbei auch ausweichend drehbaren Richtnadel 83 erfolgt durch einen von einem Haupt wellenexzenter 84 bewegten Hebel 85 (Fig. 2 und 3).
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Nachdem der Draht 9 durch die. von der Hauptwelle 1 beeinflußten Vorrichtungen 3, 4, 5, 6 und 8 in einem Umgang auf den Wickeldorn 7 aufgezogen ist, erfolgt eine Verschiebung der die so gebildete Drahtschraube 10 umgreifenden Führungsarme it durch das Ex-
zenter 12 der Weile 14, wodurch die erste Windung- dieser Spirale gegenüber der geöffneten Zange 17 zu stehen kommt. Hierauf wird die Schraubenwindung· durch Zurückbewegen des Schiebers 20 (Fig. 1, 2 und 3) zwischen die Backen der Zange 17 gebracht und diese geschlossen. Die gleichzeitig niederbewegte Kreissäge 31 trennt die erste Windung 34 der Drahtschraube 10 ab. Das von der Zange 17 festgehaltene Glied 34 wird nun gegen das durch die Flachzange 40 gehaltene Ringgeflecht 41 geführt, und zwar bewegt sich die betreffende Zange unter der mittelbaren Einwirkung· der Exzenter 27 und 35 zuerst nach rechts und hierauf nach vorn. Während der letzteren Bewegung erfolgt zugleich ein Drehen der Zange 17 um die durch die Mitte des Gliedes 34 gedachte Achse 16 aus der wagcrechten in die senkrechte Lage (Fig. 7 und 10), wodurch die Schnittfuge des Gliedes 34 wagerecht und damit in die Ebene des Geflechtes 41 zu liegen kommt.
Vor Ankunft der Zange 17 in der vorderen Stellung hat die Richtnadel 83 die Lücke der-
jenigen Ringglieder des Geflechtes 41, durch welche das einzuhängende Glied 34 geführt werden soll, in die erforderliche Richtung gebracht und erweitert. Ist das einzuhängende Glied 34 über das Geflecht 41 geschoben und dadurch mit dem einen Ende unter die fragliche Lücke getreten, so erfolgt ein Drehen der Zange 17 um die Achse 16 in die wagerechte Lage, wobei sich dieses Glied mitdreht und mit dem betreffenden Ende durch die Lücke geführt wird, und zwar derart, daß die Gliedschnittfuge wieder nach oben zu liegen kommt. Nunmehr geschieht das Zusammenbiegen des noch offenen Gliedes 34 (Fig. 12 und 14) zu einem geschlossenen Ring durch die Zange 42 in der Weise, daß sich diese mit ihren Backen 43 und 44 über das Glied 34 niederbewegt und schließt. Die beiden Zangen 42 und 17 geben hierauf das fertige Ringglied
51 (Fig. 15 und 16) frei und kehren in die Anfangsstellung zurück, während der Schlitten 53 mit der das Gewebe 41 tragenden Stiftentrommel 52 entsprechend der jeweiligen Schaltrichtung, zwecks Einhängung eines weiteren Gliedes, unter dem Einfluß der Exzenter 62 oder 63 um eine Teilung verschoben wird. Ist die Gliederreihe fertig gestellt, so wird das Geflecht 41 durch Drehen der Stiftentrommel
52 mittels des vom Exzenter 81 bewegten Schaltwerkes um eine Teilung in der Zange 40 zurückgezogen und gleichzeitig durch Antreffen einer der Schrägflächen 64, 65 an einer der Stangen 68,69 eine Umsteuerung der Kupplungsmuffe 57 und dadurch eine Umkehr der Sehlittensohaltrichtung erreicht.
Der Vorgang von der Herstellung bis zum Schließen jedes Gliedes vollzieht sich während des Verlaufes je einer Umdrehung der Hauptwelle ι,

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    x. Maschine zur Herstellung eines aus ineinandergreifenden Metallringen bestehenden Drahtgeflechtes, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Windung > einer Drahtschraube (ιό) einer achsial zur Windungsebene (Achse 16) drehbaren Zange (17) zugeführt, erfaßt und mittels eines niederbewegten Schneidwerkzeuges (31) abgetrennt wird, worauf die nach der Seite bewegte und durch Antreffen einer Nocke (37) des Zangenhalters (23) an einem entgegenkommenden Mitnehmer (39) um 900 gedrehte Zange die Schnittfuge des Gliedes in die Geflechtsebene bringt und bei ihrem Vorgang das Glied gegen das fertige Geflecht bewegt, bis es mit einer seiner Schnittflächen unmittelbar unter eine zuvor durch eine niedergeführte Ricbtnadel (83) erweiterte, durch benachbarte, sich übergreifende Ringglieder des Geflechtes (41) gebildete öffnung gelangt, worauf die von dem Mitnehmer (39) frei werdende Zange (17) sich durch Federwirkung um. die Achse (16) dreht und das Glied (34) durch die Geflechtsöffnung führt, worauf eine verschiebbare und schließbare Zange (42) es zu einem geschlossenen Ring (51) zusammenbiegt.
  2. 2. Schaltvorrichtung des fertigen Drahtgeflechtes für die Maschine nach An-Spruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in ein auf der Stiftentrommel welle (70) befestigtes Schaltrad (71) die Schaltklinke (72) eines Hebels (74) eingreift, der in den Baihnbereich eines Steckstiftes (75) einer mit einem gliedweise weitergeschalteten losem Schaltrad {77) verbundenen Teilscheibe (76) ragt und mit der Fertigstellung jeder Geflechtsreihe um eine Reihenteilung" von dem Steckstift (75) unter Auflaufen an einer zur Ausrückung bestimmten feststehenden Schrägfläche (82) mitgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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