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DE226699C - - Google Patents

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Publication number
DE226699C
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DE
Germany
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spring
relay
line
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branch
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Application number
DENDAT226699D
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English (en)
Publication of DE226699C publication Critical patent/DE226699C/de
Active legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226699 KLASSE 21 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungen für Fernsprechnebenstellen, die zu mehreren an einer gemeinsamen Leitung liegen und bei denen der eine Leitungszweig hintereinander durch sämtliche Sprechstellen läuft, während der andere Leitungszweig" in einzelne zwischen den Stellen liegende Abschnitte zerlegt und zur Herstellung der Verbindungen zwischen dem Amt und einer Teilnehmerstelle bzw. ■
ίο zwischen zwei Stellen durch ein Relais von Strecke zu Strecke verlängert wird.
Die Erfindung bildet insbesondere eine weitere Ausbildung der Schaltung-sweise, die den Gegenstand des Patentes Nr. 200536 (Roberts) bildet. Diese weitere Ausbildung zeichnet sich dadurch aus, daß das Haupt- oder Auswählerrelais an dem Anschlußpunkt der Ortsleitungen an die Hauptleitungen eingeschaltet und der Fernsprechapparat an den Enden der Ortsleitungen (die natürlich bis in irgendeine gewünschte Entfernung verlängert werden können) angebracht ist. Dadurch wird erreicht, daß man nur ein Paar von Ortsleitungen braucht, anstatt der vier Ortsleitungen, die nach der Schaltungsweise des genannten Patentes erforderlich sind. Außerdem ist die Anordnung der Stromkreise nach der neuen Schaltung so getroffen, daß ein vollständig ausgeglichener Sprechstromkreis gebildet wird, der keinen Induktionsstörungen durch Kondensatoren unterliegt.
In der neuen Schaltungsweise sind die Schwierigkeiten vermieden, die bei der erwähnten älteren Schaltungsweise durch die Verwendung von Differentialwindungen entstehen. Das ist ermöglicht durch die Verwendung eines polarisierten Kernes an dem Relais anstatt eines unmagnetischen.
Die Verlängerung der einzelnen Abschnitte der einen Leitung von Sprechstelle zu Sprechstelle erfolgt durch ein einziges Relais an jeder Stelle. Dabei ist aber für jedes dieser Relais ein besonders konstruiertes Ersatz- oder Notrelais vorgesehen, welches die Aufgabe hat, im Falle des Unwirksamwerdens oder Versagens des Hauptrelais letzteres zu ersetzen. Dabei ist der für direkten Strom in Abschnitten arbeitende Leitungszweig für hochphasigen Wechselstrom wie Induktionsstörungen und Sprechstrom nichtsdestoweniger durchgehend, wodurch die Verbindung' einer Mehrzahl von Teilnehmern in derselben Linie wesentlich erleichtert wird. Auch das Rückstellen der Teilnehmerinstrumente in die Ruhelage ist gemäß der Einrichtung nach vorliegender Erfindung bedeutend verbessert. Weiter ist es jedem Teilnehmer ermöglicht, durch einfaches Abnehmen des Hörers vom Haken sowohl um Verbindung anzurufen als auch seine Teilnehmerstelle für selbsttätigen Rückruf vom Amt aus einzuschalten, doch so, daß, wenn der Teilnehmer den Anruf aufgibt und den Hörer
einhakt, der Zustand seiner Station zurückgestellt wird, wobei auch das Anschlagen seiner Rufglocke erfolgt, ohne daß im Amt weiteres veranlaßt werden müßte. Auch die selbsttätige Unterbrechung der Anschlußverlängerung in der geteilten Leitung ist bedeutend vereinfacht, und ein polarisiertesRerais bedeutend leistungsfähigerer Konstruktion ist angeordnet, dessen Schaltkontakte so eingerichtet
ίο sind, daß sie bei Entsendung von Strom einer Polarität gesperrt und durch Strom entgegengesetzter Polarität in ihre Ruhelage zurückgeführt werden. Ferner ist die Anlage durch Anruf- und Kontrollsignale, die voneinander unabhängig sind, gegenüber bisherigen Systemen wesentlich vereinfacht worden.
In den Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι und 2 zusammengenommen schematisch die in erster Linie in betracht kommende Ausführungsform der Anlage,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines der Relais, Fig. 4 eine ähnliche Ansicht einer der Rufglocken mit teilweise weggelassenen Organen, Fig. 5 und 6 Draufsichten auf das Relais und die Rufglocke,
Fig. 7 in Einzelschnittansicht einen Teil der Relaiskontaktgruppe, .
Fig. 8 eine ähnliche Ansicht der Rufglockenkontakte und
Fig. 9 eine Schnittansicht des Rufglockenankers und seine Verbindung mit dem Glockenhammer.
Fig. ι zeigt die Einrichtung im Amt und Fig. 2 jene der Fernsprechnebenstellen. A, B und C sind Schalter im Stromkreis der Leitungsschnur, D bezeichnet ein Kontrollrelais, F. ist ein Stoßzähler, F ein Polwechsler, G eine Rufklappe und H ein Kontrollsignalgeber. In den Nebenstellen bezeichnen / und /' die Sprechinstrumente, / und /' zugehörige Relais, die in der weiteren Beschreibung PoI-relais genannt werden mögen. K ist ein Erder und M ein Notrelais, welches mit einem der Polrelais / verbunden ist.
Zur Erläuterung zunächst der Stromkreise und der Nebenstelleneinrichtung sowie ihrer A'erbindungen sei hervorgehoben, daß L, R die . Hauptlinienleitungen (gemeinsame Leitung) und L'', R' die zu den Teilnehmerstellen führenden Abzweigleitungen sind. An jeder Anschaltestelle der Abzweigleitungen an die Hauptleitung ist ein Polrelais / angeordnet, welches in seiner Einrichtung einem gewöhnlichen polarisierten Magneten entspricht und zunächst kurz beschrieben sein soll:
In den Fig. 3, 5 und 7, in denen dieses polarisierte Relais dargestellt ist, bezeichnen 1 und 1' die Magnetspulen, 3 den Anker, 2,4 und 7 die verschiedenen Kontaktfedern, 9' die Sperrklinke, 9" die Nase derselben, 3" das Glied, welches mit der Nase in Eingriff kommt, und 3' ein Isolierstück, welches gegen die Federgruppe drückt. Der Anker 3 (Fig. 3) ist, wie gewöhnlich, in zwei aufrecht stehenden Ohren der Jochplatte 120 (Fig. 5) gelagert. Diese Jochplatte besteht aus einer wagerechten Verlängerung 121, an der die verschiedenen Federn 2, 4, 7 befestigt sind, und an ihrem entgegengesetzten Ende aus einer nach abwärts gebogenen Verlängerung 122 (Fig. 3), welche die Sperrklinke 9' trägt. Der Dauermagnet 123 ist an einem Fußstück 124 (Fig. 5) befestigt, sein anderes Ende ragt wie gewöhnlich über den Anker hinweg. An der Kontaktfeder 7 ist beweglich ein Isolierstück 125 befestigt, welches durch eine Öffnung an der Feder 2 durch diese hindurchgreift und an der Unterseite der Feder 4 anliegt (Fig. 7). Es ist ersichtlich, daß beim Niederdrücken der Feder 4 diese mit der Feder 2 in Kontakt kommt und so lange in Kontakt bleibt, bis die Feder 2 mit der Sperrklinke 9' in Eingriff gekommen ist und die Feder 4 freigelassen wird, worauf sie unter dem Druck der Feder 7 in die Höhe geht und außer Kontakt mit 2 kommt.
Unter der nach unten gerichteten Nase 126 der Sperrklinke 9', etwas mehr als die Dicke einer Feder beträgt davon entfernt, ist ein Anschlag 127 an der Sperrklinke angebracht, der genügend weit nach auswärts hervorragt, go um die beim Anziehen des Ankers verursachte A^värtsbewegung der Feder 2 aufzuhalten. Der Zweck dieser Einrichtung ist die Verhinderung einer Funkenbildung zwischen der Feder 2 und der Feder 4, die sonst am Ende der Abwärtsbewegung des Ankers eintreten würde.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, läuft die Leitung L, in der die eine Wicklung der Spule 1 liegt, ohne Unterbrechung zu der nächsten Nebenstelle /'. Der zweite Hauptleitungszweig R läuft ebenfalls über die Spule 1, und zwar ist er um die Spule in derselben Richtung gewickelt wie der Leitungszweig L und ist dann mit der Kontaktfeder 2 der Gruppe federnder Kontakte verbunden, deren Steuerung von dem Anker 3 des Relais / aus erfolgt. In der Ruhelage liegt die Feder 2 gegen die obere Feder 4 an, und von letzterer führt ein Leiter 5 über die Spule i' zu dem Fernhörer 11 der Teilnehmerstelle /. In einem Nebenschluß der Spulenwicklung i' ist ein Kondensator 6 geschaltet. Der Leitungszweig R zerfällt im Ruhezustand der Linie in von einer Teilnehmerstelle zur anderen sich erstreckende Abschnitte, und die untere Feder 7 der genannten Kontaktgruppe ist mit dem Anfangsende des nächsten Abschnittes dieser Leitung R verbunden. Ein Nebenschlußdraht 8 verbindet die Feder 2 mit der Kontaktfeder 7, und in diesem Nebenschluß liegt ein Kondensator 9. Die.Feder 2 wird mit
der unteren Feder 7 durch das Herabgehen eines Endes des Ankers 3 in Berührung gebracht. Auf dem an dem Anker 3 isoliert befestigten Bund 3' ist die mit der Federgruppe in Berührung stehende Verlängerung 3" befestigt. Die Federklinke 9' hält also die Schaltfeder 2 in der Arbeitslage in niedergepreßter Stellung, und der Daumenfortsatz 9" der Klinke 9/ tritt mit der Verlängerung" 3" bei Aufwärtsbewegung dieses Endes des Ankers in Eingriff, um die Sperre zu lösen bzw. die Kontaktfeder 2 freizugeben.
Der eigentliche Sprechapparat besteht aus einer polarisierten Ruf glocke 10, dem Hörer 11, dem Mikrophon 12, der Induktionsspule 13, einer Batterie 14, dem Hörerhaken 15, dem Kondensator 16 und aus Kontaktfedern, welche bei der Erläuterung der Stromkreise eingehendere Erwähnung finden werden.
Die Spulen der Rufglocke 10 sind in üblicher Weise gewickelt, wobei die Wicklungen direkt in den Abzweigleitungen R', U liegen. 17, 18, 19 und 20 bezeichnen eine Gruppe von Kontaktfedern, welche durch den Anker 21 des Rufglockenmagneten gesteuert werden. Die Feder 17 wird für gewöhnlich mit der unteren Feder 18 durch eine Federklinke 22 in Berührung" gehalten, welch letztere an ihrem oberen Ende einen Daumenfortsatz 22' besitzt, der dazu bestimmt ist, mit einem Kontaktstück 2i' des Ankers in Eingriff zu treten, wenn sich letzterer hebt, worauf die Feder 17, welche das Bestreben hat, mit nach aufwärts zu gehen, ausgelöst wird und dadurch zwisehen den Federn 17, 19 und 20 Berührung herstellt. Die Rückbewegung der Schaltfeder 17 in ihre gesperrte Ruhelage und in Eingriff mit der Klinke 22 wird durch Niederbewegung desselben Ankerendes hervorgebracht, welches bei seiner Aufwärtsbewegung ihre Auslösung bewirkte. Der Hörer 11 liegt in einer Leitung 23, welche die Federn 17 und 18 miteinander verbindet, und er ist daher im Ruhezustand kurzgeschlossen. Ein mit der Abzweigleitung R' verbundener Draht24, welcher durch den Kondensator 16, die Sekundärwicklung der Induktionsspule 13 und durch den Hörer 11 läuft, ist durch die Leitung 23 an die Kontaktfeder 18 angelegt. Das Mikrophon 12, die primäre Wicklung der Induktionsspule 13 und die Ortsbatterie 14 sind an einen Leiter 25 gelegt, welcher von der Abzweigleitung IJ zu einer Kontaktfeder 26 führt, die oberhalb des Hörerhakens liegt und von diesem beeinflußt wird. Ein den letzteren mit der Kontaktfeder 19 verbindender Draht 27 bildet den anderen Teil des Primärstromkreises, welcher durch einen Leiter 28, der die Kontaktfeder 20 mit der Teilnehmerleitung U verbindet, vervollständigt wird. Eine untere bei 30 geerdete Feder 29 tritt beim Niederpressen des Hörerhakens 15 mit diesem in Eingriff. Der Anker 21 der Rufglocke 10 ist ebenfalls bei 31 an Erde gelegt.
Die Polrelais J, /', die Sprechinstrumente und die Stromkreise sind für jede Nebenstelle I, I' gleich, mit der Ausnahme, daß für das letzte Polrelais der Linie ein Erder vorgesehen ist. Mechanisch ist dieser Erder K mehr oder weniger in seiner Einrichtung gleich den Polrelais / oder /', die Wicklungen seiner Spulen dagegen sind beide gleich und in gleicher Richtung gewickelt. Der Leitungszweig R schließt die Wicklung der Spule 32 ein und ist dann an eine untere Kontaktfeder 33 des Erders angeschlossen. In ähnlicher Weise läuft der Linienzweig L über die Wicklung der Spule 34 und ist dann an eine Kontaktfeder 35 angeschlossen. Eine obere Kontaktfeder 36 des Erders K ist bei 37 geerdet. Im Ruhezustand des Erders K wird seine Schaltfeder 35 unter Vermittlung einer Klinke 38 mit der unteren Feder 33 in Berührung gehalten, wodurch der Stromkreis zwischen den Hauptlinienzweigen L, R durch die Wicklungen 32, 34 des Erdermagneten geschlossen ist.
Mit jedem Polrelais / in Verbindung ist ein Notrelais M. Dieses ist für den Betrieb der Anlage nicht wesentlich und ist deshalb in der Zeichnung nur für die Nebenstelle / dargestellt. Es besteht aus einer gewöhnlichen, nicht polarisierten Magnetspule 39 von äußerst hohem Widerstand, deren Wicklungen an einen Nebenschluß 40, 40' angelegt sind, welcher in der aus der Fig. 2 ersichtlichen Weise an den Linienlcitungszweig R angeschlossen ist. Der Magnet M besitzt einen Anker 41, welcher im Ruhezustand durch eine Feder 42 zurückgezogen gehalten wird; eine Feder 43 kommt beim Freiwerden mit einer Feder 44 in Berührung". Diese zwei Federn, welche mit dem Nebenschlußdraht 40, 40' verbunden sind, schließen bei ihrer Berührung die Magnetspule 39 kurz. Dieser Kurzschluß tritt nur bei Erregung des Magneten 39 ein. Das Ende der Feder 43 hat die Gestalt eines Hakens, welcher sich über das Ende des Ankers 41 legt und letzteren nach Erregung des Magneten geschlossen hält. Das Rückstellen des Notrelais M muß von Hand aus erfolgen, und seine Aufgabe besteht darin, das zugehörige Polrelais / vollständig" abzuschalten, wenn dies im Notfall geboten ist, also wenn z. B. das Polrelais in seiner Wirkung versagt.
Die Aneinanderschaltung der einzelnen Leitungsabschnitte des Zweiges R erfolgt durch Entsendung von Stromstößen einer Polarität. Stromstöße entgegengesetzter Polarität bringen die Rufglocke der angerufenen Fernsprechstelle zum Ertönen, und Erdströme dienen zum Wiederherstellen des Ruhezustandes, zum selbsttätigen Unterbrechen der Teillei-
tungsverlängerung und für Signalisierungsz\vecke.
Die Linienleitungszweige L1 R sind im Amt an eine gewöhnliche Stöpselklinke N angeschlossen, deren Feder für gewöhnlich mit einem Kontakt 45 in Berührung steht, welcher durch einen Draht 46 über die Wicklungen einer Rufklappe G und Batterie G' bei 47 geerdet ist (Fig. 1). In die Stöpselschnur gelegt sind drei Doppelschalter A1 B1 C, von denen jeder eine Gruppe von Federn bcAvegt, in welcher Richtung auch seine Bewegung erfolgt. Diese Federn 48, 48', 49, 49', 50, 50', 51, 51', 52, 52', 53, 53' sind im Ruhezustande in Berührung" mit zugehörigen inneren Federn, und diese sowie die genannten Federn sind durch Leiter 54,54', S.S. 55', 56> 56'. 57.57' und 58, 58' derart untereinander verbunden, daß, wenn immer einer der Schalter in irgendeiner seiner Richtungen niedergedrückt wird, er die bezügliche Federgruppenverbindung öffnet. Bei gestöpselter Klinke sind aber für gewöhnlich die zwei Linienleitungen L1 R ohne Unterbrechung durch die Schalter A, B, C verlängert. Der mittlere Schalter B ist derjenige, welcher zur Aneinanderschaltung der einzelnen Leitungsabschnitte des Zweiges R dient und durch den die Rufglocke 10 des anzurufenden Teilnehmers angeschlagen wird.
Durch Bewegen dieses Schalters in einer Richtung wird Strom über das eine Ende und durch Bewegen des Schalters in entgegengesetzter Richtung über das entgegengesetzte Ende der Leitungsschnur geführt. Um das Amt anzurufen, ist die Teilnehmerstelle so eingerichtet, daß bei Abnahme des Hörerhakens ein Stromstoß von der rufenden Teilnehmerstelle durch die geerdete Rufklappe G der betreffenden Stöpselklinke Ar entsendet wird. Der Verlauf dieses Stromstoßes ist folgender : Von der geerdeten Stelle 30 fließt der Strom über die untere Kontaktfeder 29, den Hörerhaken 15, die obere Kontaktfeder 26, die Batterie 14, die Induktionsspule 13, das Mikrophon 12, die Leiter 25, IJ, die Spule 1 zur linken Hauptlinie L und über den Kontakt 45, die Drahtleitung 46, Rufklappe G, Batterie C zur geerdeten Stelle 47. Zu diesem Zwecke folgt die Feder 29 dem Hörerhaken 15 so lange, bis sie die obere Feder 26 berührt und auch noch für kurze Zeit nachher, während der Aufwärtsbewegung· des Hörerhakens. Beim Fallen der Klappe stöpselt der Beamte und drückt den Schalter B nieder, wodurch er über den Polwechsler F den folgenden Stromkreis herstellt: Von der Feder 50 des Schalters B durch die bezüglichen Außenfedern über Leiter 60, Leitung'60' zu der positiven oder negativen Klemme 60" des Polwechslers, dann über Leitung 6o° zu dem positiven Pol 61 auf einer Seite des Polwechslerannes, hierauf durch die bezügliche Kontaktfeder 62 des PoI- \vechslers, da letzterer an dieser Seite durch den Schalter B geschlossen ist, und die Leitung 64" zu dem positiven Pol der Batterie 63, dann von dem entgegengesetzten Pol der Batterie durch Leitung 63' zu der anderen Feder 64 auf derselben Seite des Polwechslers, dann über Kontakt 65, Leitung 66 zu der vorderen Feder 67 eines Relais D, welche Feder 67 für gewöhnlich mit einer Schaltfeder 68 in Berührung steht. Von hier führt ein Draht 69 zurück zur Leitung 69' des Schalters B und ist hier an die äußere Feder angeschlossen, die jetzt mit der Feder 50' verbunden ist. Die Feder 50' ist mit der Stöpselhülse durch Leitungen 55', 54' verbunden. Jede Bewegung des Polwechslerarmes, welcher diesen Stromkreis schließt, wird daher einen Stromstoß einer Polarität durch den Linienstromkreis so lange entsenden, als der Schalter B niedergedrückt wird. Der Polwechsler besteht aus einem elektromagnetisch hin und her schwingbaren Arm aus Isolierstoff, an dem die aus der Zeichnung" ersichtlichen Kontaktfedern auf beiden Seiten angebracht sind. Diese Federn stellen, je nachdem der Arm die eine oder die andere Stellung einnimmt, die hier und in folgendem beschriebenen Stromverbindungen her.
Angenommen, der Anruf erfolgt von der zweiten Fernsprechstelle /', so verläuft der erste Stromstoß von der mit dem Stöpselhals versehenen Leitung über die rechte Hauptlinic R zu dem .Polrelais / der ersten Unterstation, von da durch die Wicklung der Spule i, Kontaktfeder 2, oberer Kontaktfeder 4, Leitung5, Wicklung der Spule 1', Abzweigleitung R', Wicklungen des Glockenrufmagneten 10 zur Abzweigleitung IJ, zweite Wicklung der Spule 1 zurück zur Hauptleitung L und von da über die Stöpselspitze und Leitungen 54, 55 zur Feder 50 des Schalters B.
Hierdurch wird das Polrelais / derart erregt, daß sein rechter Ankerteil herabgezogen wird, wodurch die Kontaktfeder 2 mit der Klinke 9' in Eingriff gebracht wird. Zwischen den Federn 4 und 7 dieser Gruppe befindet sich nämlich eine Einlage, welche ein Berühren der Feder 2 mit der Feder 7 während dieser Bewegung· verhindert. Sobald aber dieser erste Stromkreis aufhört, kehrt der Anker 3 in seine Anfangslage zurück, so daß er die Feder 4 entlastet, wodurch'eine von letzterer beeinflußte Einlage ihre Wirkung aufhebt, so daß die sich dann hebende Feder 7 mit der Schaltfeder 2 in Berührung tritt. Diese eigentümliche Tätigkeit der genannten Federgruppe bewirkt die Aneinanderschaltung der Teilleiter R1 ohne aber den Übertritt des Stromstoßes zu der nächsten Fernsprechstelle /' zu gestatten. Derselbe Stromstoß, welcher das Relais / erregt, strömt auch durch die Ruf-
glocke ίο dieser Nebenstelle 7. Da aber die Schaltfeder derselben für gewöhnlich in gesperrter Stellung gehalten und ihr Anker in die Sperrstellung bewegt wird, so verbleibt der Stromstoß wirkungslos. Die Glocke schlägt nicht an, wenn ihr Anker in dieser Richtung bewegt wird, und zwar auf Grund der eigentümlichen Verbindung des Hammerschaftes mit dem Anker, wie nachträglich beschrieben wird.
Der nächste in die Linie gesandte Stoß verläuft wie folgt: (Es ist klar, daß die Stromläufe in der Zentrale die gleichen sind, wie vorher beschrieben.)
Über die rechte Hauptlinie R durch die Wicklungen der Spule 1 -des Relais / zur Kontaktfeder 2, unteren Feder 7, von da über die rechte Hauptlinie R zu der folgenden Nebenstelle. Bei Station /' entsteht ein Strom von folgendem Verlauf:
Durch die Wicklungen der Spule 1, Kontaktfeder 2, obere Feder 4 zu den Wicklungen der Spule 1', durch die Abzweigleitung R' zu dieser Nebenstelle, durch die Wicklungen des Rufglockenmagneten 10 zur Teilnehmerleitung L' und von hier durch die zweite Wicklung der Spulen 1 der Relais /', / und die Hauptleitung L zur Klinkenfeder und Spitze des Stöpsels zurück, von wo der Strom in der bekannten Weise weiter verläuft. Dieser Stromstoß hat das Bestreben, auch in der zweiten Nebenstelle I' die gleichen eben beschriebenen Bewegungen zu wiederholen, je-■ doch hat- der Teilnehmer durch Abnahme seines Hörers und durch das Hochgehen des Hörerhakens eine teilweise Erdverbindung hergestellt, deren Wirkung sich hier zunächst in einer Beeinflussung des Ankers 21 äußert.
Der Grund, aus dem der Anker 21 auf der Stelle /' beeinflußt wird, auf der Stelle I aber nicht, ist folgender: Wenn ein Stromstoß durch die Linie gesendet wird, so gelangt er durch das Relais 10 der Station I, und der Anker 21 wird angezogen, ohne daß dadurch aber die Schaltung beeinflußt würde, weil die Schaltfeder 17 im Ruhezustand der Schaltung verriegelt ist und der Kontakt 21' nach abwärts gezognen wird. Wird beispiels\veise die Teilnehmerstelle Nr. 2 verlangt, so wird durch den ersten Stromstoß das Relais J erregt und der Linienleitungszweig R durch die Kontakte 2 und 7 dieser Station verlängert, so daß der Strom zu der Stelle /' durch das Relais 10 fließt. Die Stromrichtung ist aber so, daß die Klinke 22 nicht ausgelöst wird. Werden nun die Verbindungen durch das Relais D umgeschaltet, so wird der Anker 21 auf der Station /' in einer solchen Richtung bewegt, daß die Klinke 22 ausgeklinkt· wird. Dabei wird aber der Anker auf der Station 7 aus dem Grunde nicht bewegt, weil hier die Schleife R', U unterbrochen und mithin das Relais 10 abgeschaltet ist. Der Stromkreis ist nämlich zwischen den Federn 4 und 2 auf Station 7 unterbrochen und bei 2 und 7 geschlossen.
Während sich also das linke Ende des An- ■ kers 21 der Rufglocke 10 in der Nebenstelle Γ nach unten bewegt, so daß es gegen die Feder 19 schlägt, wird eine Erdverbindung von dem geerdeten Anker über die Feder 19, Leiter 27, Hörerhaken 15 und obere Feder 26 sowie über jenen Teil des Primärstromkreises hergestellt, welcher mit der Abzweigleitung U verbunden ist. Von hier fließt der Strom durch die Rufglocke 10, die Wicklung 1' des Relais /', dessen Ankerfedern 4, 2 nebst Wicklung 1 zu dem Linienzweig 7? und über den letzteren sowie die Federn 7, 2 nebst Wicklung 1 des Relais J zum Schalter B über die Schaftteile 48', 54' und 55'. Von der Schaltfeder 50' des Schalters B verläuft der Strom durch dessen rechtsseitige Federn und die Leitungen 70, 71 zu einer Hilfsbatterie 72, dann durch die Wicklung des Relais D und von hier über Leiter 73 zu einer der Federn 74 des Relais, welche für gewöhnlich mit einer unteren geerdeten Feder 75 in Berührung steht. Dieser Stromkreis erregt das schnellwirkende Relais D, welches eine Umkehr der Stromkreisverbindungen der Linienleiter mit der Hauptbatterie 63 bewirkt, wodurch die Weiterbewegung· des Ankers der Ruf glocke in der Sprechstelle V und des Ankers des Relais /' in einer Richtung unterbrochen wird. Hierbei sei bemerkt, daß die Anker 21 der Rufglocken 10 in ihren linksseitigen Anfangsbewegungen unbehindert und demnach beim Anfang des Stromstoßes in Bewegung sind, während die Anker der Relais J und J' usw. einen verhältnismäßig großen Widerstand der betreffenden Federgruppen vor deren Abklinkung zu überwinden haben, woraus folgt, daß das Umkehrrelais D genügend Zeit hat, die Umkehr des Stromkreises zu bewirken, bevor das in Frage stehende Polrelais /' anspricht.
Die Umkehrung der Stromkreise durch das Relais 7? wird durch Umlegung des Leiters 69 vom Kontakt 65 des Polwechslers F auf einen Kontakt JJ desselben bewirkt, und zwar mit ■ Hilfe der Feder 68 des Relais D.
Von der Feder 6j' führt ein Draht 78. zu einer Kontaktfeder 79 des Stoßzählers E und diese Feder berührt, für gewöhnlich eine Kontaktfeder 80, von welch letzterer ein Leiter 81 zu dem erwähnten Polwechslerkontakt JJ läuft. Mit diesem Kontakt wirkt eine Feder 64' des Polwechslers F zusammen, und diese Feder ist durch Leitung 64" mit dem positiven Pol der Batterie 63 verbunden. Da der Linienleitungszweig L über die linksseitigen Federn der Schalter A, B und die Leiter 54, 55, 60, 60' an die Klemme 60" des Pol-
Wechslers gelegt ist, so ist in dieser Verbindung kein Wechsel notwendig, um die Umkehr zu bewirken. Die Tätigkeit des Relais D . hat zur Folge, daß die Verlängerung" der Linienleitung R an der anrufenden Stelle /' unterbrochen wird, und da die Polarität des Stromkreises durch die Ruf glocke hindurch erfolgt, gelangt letztere zum Anschlagen. Die Rufglocke wird natürlich so lange läuten, als
ίο der Schalter B in der eingenommenen Stellung gehalten \vird.
Der erste Anschlag der Glocke io in der Sprechstelle Γ versetzt den örtlichen Stromkreis derselben wie folgt in Sprechzustand:
Bei Aufwärtsbewegung des POrtsatzes 21' des Ankers 21 wird die Klinke 22 ausgehoben, worauf die Feder 17 von der Kurzschlußfeder
18 abgehoben und mit den Federn 19 und 20 verbunden wird. Dadurch wird der Sprech-Stromkreis hergestellt, und zwar verläuft der Primärstrom von der Abzweigleitung U durch das Mikrophon 12, Primärwicklung der Induktionsspule 13, Batterie 14, Feder 26, Hörerhaken 15, über die Federn 19 und 20, Draht 28, zurück zu L'', und der Sekundärstrom von U durch Draht 28- über Federn 20,
19 und 17 durch Leitung 17' zum Hörer 11, durch Kondensator 16, Sekundärwicklung der induktionsspule 13 und Leitung 24 zu R' der Abzweigleitung.
Das Relais D schaltet sich bei seiner Erregung in einen örtlichen Stromkreis, welcher so lange geschlossen bleibt, bis der Schalter B in seine Ruhelage zurückgebracht wird. Dieser Strom läuft von der Batterie 72 über Leitung 71 zu den beiden äußeren rechtsseitigen Federn des Schalters B, dann zurück durch die Leitungen 69 und 82 zu den Federn 83, 84 (jetzt geschlossen) des Relais Ό und durch 85, 73 und 71 über die Relaiswicklung D zurück zur Batterie 72.
Das Anrufen einer Teilnehmerstelle wird durch Stöpseln der betreffenden Stöpselklinke und Verwendung des Schalters B bewirkt, doch
±5 erfordert dies auch die Verwendung des Stoßzählers E. Dieser besteht aus einem Schaltrad 86 Und einem Runddaumen E", welcher auf einer federnd in ihre Anfangslage zurückgehenden Welle 87 festsitzt. Die Steuerung · des Schaltrades bewirkt der Anker 88 eines Magneten E', der einen Bestandteil des Stoßzählers bildet. Die Schaltung" des Stoßzählers erfolgt durch Erfassen eines nicht dargestellten, auf dem Ende der Welle 87 befestigten Knopfes und Drehen des Schaltrades 86 entg'egen der Wirkung seiner Feder um so viel Schaltzähne, als der Anzahl der zu entsendenden Stromstöße entspricht. Der Runddaumen E" arbeitet in Eingriff mit zwei Gruppen von Kontaktfedern unter Vermittlung von Warzen 89 und 90, welche an Federn 91 und
92 befestigt sind. In der Ruhelage liegen die Warzen 89 und 90 in Kerben des Daumenumfanges einander gegenüber. Wenn aber der Daumen E" aus seiner Anfangsstellung gedreht wird, werden die Warzen aus den Nuten ausgehoben und schleifen über die Umfangsfläche des Daumens; bei dieser Tätigkeit ändern sie die durch die Kontaktfedergruppen fließenden Ströme, wie dies bei näherer Betrachtung dieser Stromkreise ersichtlich wird. Dabei sei hier erwähnt, daß, wenn der Stoßzähler E seine Nullstellung erreicht, die Stromkreise selbsttätig auf den AnfangszUstand zurückgebracht werden dadurch, daß die Warzen 89 und 90 wieder in die Kerben des Daumens E" eintreten.
Die Einrichtung ist so getroffen, daß, nachdem der Stoßzähler für eine vorbestimmte Anzahl von Stromstößen eingestellt und der Schalter B niedergedrückt worden ist, Stromstöße von einer Seite des Polweohslers F ταχ Linie oder über einen äußeren Stromkreis und Stromstöße von der entgegengesetzten Seite des Polwechslers durch den Magneten E' des Stoßzählers entsendet werden und sein Schaltwerk fortschalten. Es ist wesentlich, daß durch den äußeren Stromkreis kein Teilstoß entsendet wird, da sonst Sicherheit im Anrufen unmöglich wäre. Zu diesem Zwecke ist der äußere Stromkreis so gelegt, daß er durch einen leitenden Arm 93 läuft, welcher von der Welle 87 des Stoßzählers E isoliert, aber mit Reibung auf derselben angeordnet ist, und dessen freies Ende zwischen einen isolierten Anschlag 94 und Kontakt 95 hineinragt, durch welch letzteren der äußere Strom ebenfalls hindurchgeht. Im Ruhezustand steht der Arm 93 mit dem Kontakt95 in Berührung und schließt den Stromkreis. Beim Einleiten der Bewegung des Stoßzählers aber wird der Arm
93 von dem Kontakt 95 etwas wegbewegt und durch den Anschlag 94 aufgehalten. Der erste nach dem Niederdrücken des Schalters B hervorgerufene Stromstoß bleibt wirkungslos, weil der Stromkreis zwischen dem Arm 93 und dem Kontakt 95 unterbrochen ist.
Der nächstfolgende Stromstoß entgegengesetzter Polarität läuft über den örtlichen Stromkreis und bewegt das Schaltwerk, wodurch der äußere Stromkreis geschlossen wird und woraxii die Ströme abwechselnd über den äußeren und örtlichen Stromkreis verlaufen.
Die Aneinanderschaltung der Linie von Strecke zu Strecke beim Anrufen eines Teilnehmers findet in derselben Weise statt, wie die Abgabe der Antwort an eine anrufende Teilnehmerstelle, bis die bezügliche Anzahl von Stromstößen durch den Stoßzähler Er entsandt worden ist, worauf durch Eintreffen des Stoßzählers in seiner Anfangslage die Stromkreise selbsttätig umgekehrt und die Ruf-
glocke der betreffenden Teilnehmerstelle angeschlagen wird.
Bevor die durch den Stoßzähler E' entsandten Stromstöße angegeben werden, sei hier noch erwähnt, daß der Stoßzähler beim Bewegen aus seiner Anfangslage einen Stromkreis durch das Umkehrrelais D schließt, so daß letzterer während der ganzen Zeit des Anrufens vom Amt aus in seiner Umkehrstellung
ίο verharrt. Dieser Strom verläuft von der Batterie 72 über die Leitungen 71, 96, die Federn 92, 97 des Stoßzählers, den Draht 98 zu den Leitungen 73 und 71 über die Wicklung des Relais D zurück zum entgegengesetzten Pol der Batterie 72.
Der örtliche Stromkreis, welcher durch den Stoßzähler beim Stöpseln und Niederdrücken des Schalters B vermittels der Feder 50 hergestellt wird, verläuft durch die Leitungen 99, 100 zum Magneten E', Feder 101, welche jetzt mit der Feder 80 in Berührung steht, und von letzteren über die Leitung 81, Kontakt JJ, Polwechslerfeder 64, Leitung 64", Taste 115 zu dem positiven Pol der Batterie 63 und von dem anderen Pol der Batterie durch Leitung 63'' zum Polwechslerkontakt 62'. Kontaktstücke 102, Leitung 103, Klemme 60'· und von hier aus über die Drähte 6o' und 60 zu der äußeren Feder des Federpaares, welche mit der an die Leitung 99 angeschlossenen Feder in Verbindung steht.
Der äußere Stromkreis verläuft von der äußeren rechten Feder des von der Schaltfeder 50' beeinflußten Federpaares über die Leitungen 69' und 69 zur Schaltfeder 68 des Relais D, die jetzt, mit der oberen Feder 67' in Berührung steht, und von dieser durch den Draht 78 zur Feder 79 des Stoßzählers, die jetzt mit der Kontaktfeder 91 in Berührung ist, und von dieser durch Leitung 104 zu dem Arm 93, welcher jetzt mit dem Kontakt 95 in Eingriff steht, und von letzterem über die Leitung 105 zum Kontaktstück 65 des Polwechslers, dann durch die Feder 64 und Leirung 63' zur Hauptbatterie 63 und von dieser über Taste 115, Leitung 64" zur Feder 62, Kontakt 61, Leitung 6o°, zur Klemme 60". Von der Klemme 60" verläuft der Strom über die Leiter 60' und 60 zur linken Seite des Hauptschalters und über die Leiter 55, 54 zur Stöpselspitze und Klinkenfeder, von hier aus über den linken Hauptleitungszweig· L durch die erste Wicklung der Spule 1 des Polrelais / zur Abzweigleitung U, über die Wicklungen der Glocke 10 (wenn Station/ angerufen ist), durch die Abzweigleitung" R', die Spule i', die oberen Kontaktfedern 4, 2 und die zweite Wicklung der Spule 1 zur rechten Hauptlinie J? und zurück über die Klinkenbuchse, Stöpselhals und Leitungen 54', 55' zur Kontaktfeder 50'.
Das Umkehren des Stromes, durch welchen die Rufglocke 10 der angerufenen Teilnehmerstelle zum Anschlagen gebracht wird, geschieht duroh das Zurückstellen des Stoßzählers E in die Anfangslage, wodurch jener Teil des äußeren Stromkreises umgekehrt wird, der bis jetzt durch den Leiter 78, die Kontaktfedern 79 und 91 zu den Federn 79 und 80, Leitung 81 zum Kontakt JJ an der entgegengesetzten Seite des Polwechslers verlief. Der Stromkreis von Jj durch die Batterie 63 und zurück zum Kontakt 102 des Polwechslers durch die Klemme 60" bildet den anderen Teil des so umgekehrten Stromkreises.
Nachdem ein Teilnehmer sein Gespräch beendet hat und seinen Hörer an den Haken hängt, wird das Signal H im Amt zur Wirkung gebracht. Durch das Herabgehen des Hakens wird ein Erdstromkreis von 30 über die Feder 29 durch den Hörerhaken 15, Leiter 27, Federn 19 und 20 und Leiter 28 zu dem Linienleitungszweig L über Abzweigleitung L' und Spule 1 des Relais / hergestellt. Von dem Leitungszweig L verläuft der Strom im Amte von der Klinkenfeder über die Stöpselspitze und Leitungen 54, 55 zur inneren linksseitigen Feder des Schalters B, welche jetzt mit der Feder 50 in Berührung steht, über die Leitung 56 zu einer Zweigleitung 106, welche durch den Lampenmagneten /-/ zur Batterie 107 läuft, die an Erde gelegt ist. Das Schließen des Relais H bewirkt das Schließen eines Lampenstromkreises und bringt die Lampe 108 zum Glühen.
Das Zurückstellen irgendeiner Linie, mit welcher der Leitungsschnurstromkreis verbunden ist, erfolgt durch das Entsenden eines Stromes von Erde im Amt über den Linienleitungszweig L zur Erde. Bevor diese letztere Erdung erfolgen kann, ist es notwendig, den Leitungszweig R bis zum Erder K zu verlängern, der, wie erwähnt, ähnlich wie die Relais / oder /' gebaut ist und in genau derselben Weise durch Stromstöße in Tätigkeit gesetzt wird. Die Verlängerung erfolgt dadurch, daß der Beamte vom Vermittlungsamt aus mit Hilfe von B so viel Stromstöße in das Relais R sendet, wie es nötig ist, um von Teilnehmerstelle zu Teilnehmerstelle. die Leitung zu verlängern, bis die Stelle Jv erreicht und an Erde gelegt ist.
Der Stromstoß, welcher den Erder K zur Wirkung bringt, bewegt das mit der Klinke 38 in Eingriff stehende Ende seines Ankers nach aufwärts, wodurch dieser Eingriff gelöst wird, so daß die Schaltfeder 35 mit der geerdeten Feder 36 in Berührung gebracht wird. Dadurch wird die Linie in den Rückstellungszustand gebracht, und um sie zurückzustellen, drückt der Beamte je nach Bedarf entweder
die Taste A oder die Taste C. Dadurch wird der Stromkreis von der Stöpselschnur aus durch die Feder 48 und die gegen diese außen anliegende Feder, durch Leitung 109 zu dem negativen Pol der Hauptbatterie 63 und von deren anderen Seite zurück über die Taste 115, den Leiter 110 zu den zwei äußeren, durch die Feder 48' verbundenen Federn geschlossen. Die der Feder 48' benachbarte und von ihr isolierte Feder ist über einen Leiter in geerdet. Das Erden des Leitungszweiges durch die Hauptbatterie sichert einen Stromstoß von jeder gewünschten Dauer, so daß die verschiedenen, in diesem Stromkreis hintereinander geschalteten Relais J, J' mit Sicherheit ansprechen. Jene Spulen, welche als Rückstellmagnete arbeiten und an diesen Rückstellstromkreis geschaltet sind, sind die Spulen 1 der verschiedenen Polrelais / und /' und die Spule 34 des Erders K. Letztere Spule wird, wie ersichtlich, so erregt, daß der Erder in seine Anfangslage, d.h. in gesperrten Zustand, zurückkehrt. Die Schalter A, B, C sind insoweit symmetrisch gebaut, als dies ihre Verbindüngen betrifft, und demgemäß sind auch die zu jeder Seite der Schalter hervorgerufenen Wirkungen für das Anrufen und Wiederrückstellen gleichartig.
Es ist schon hervorgehoben worden, daß vor dem Rückstellen notwendig ist, die Linie zum Erder K zu verlängern. Da es nun langwierig wäre, besonders dort, wo eine große Anzahl von Fernsprechnebenstellen vorhanden sind, die g'anze Linie zurückzustellen, so sind Mittel vorgesehen, wodurch der Beamte beim Eintreffen des Signals für Rückstellung die einzelne Teilnehmerstelle, weiche Sprechverbindung erhalten hat, sofort zurückstellen kann, so daß er dann entlang der Linie weiterschreiten und dem nächsten Teilnehmer, welcher für diesen Zweck, wie beschrieben, seinen Hörer vom Haken abgehoben hat, Sprechverbindung geben kann. Dieses örtliche Rückstellen erfolgt durch Entsendung eines einzelnen Stromstoßes durch die Rufglocke des Teilnehmers, welcher angerufen worden ist, und zwar ist dieser Stromstoß in seiner Richtung entgegengesetzt zu dem die Rufglocke anschlagenden Strom. Dies erfolgt durch das Schließen eines der Schalter A oder C gegen B zu, und, wie aus den nun zu beschreibenden Stromkreisen ersichtlich wird, erfolgt dadurch das Anlegen der Haiiptbatterie 63 direkt an
. die äußere Linie, ohne daß der Stromkreis durch den Pol wechsler F hindurchgeht und ohne Erdung. Angenommen, es sei beispielsweise der Schalter A für diesen Zweck niedergedrückt worden, so verläuft der Strom von der Linie L, R über die Feder 49 und durch die mit letzterer in Kontakt stehende äußere linke Feder durch die Leitungen 112, 110, über Taste 115, zu dem positiven Pol der Batterie 63, und von deren anderen Pol über clie Leiter 109, 113 zu der äußeren rechten, mit der Kontaktfeder 49' in Berührung stehenden Feder, die an den Stöpselhals angeschlossen . ist. Durch das Schließen dieses' Stromkreises wird der Anker der Rufglocke 1.0 in einer die Kontaktfeder 17 festlegenden Richtung bewegt, in welcher die Feder 18 den Hörer ij' kurzschließt und diesen dadurch unwirksam macht.
Es ist oft nötig, zwei Teilnehmer derselben Linie in Sprechverbindung miteinander zu bringen; dies wird wie folgt bewirkt: Eine Teilnehmerstelle ruft das Amt an und gibt die gewünschte Teilnehmerstelle an. Befindet sich diese zwischen der anrufenden Stelle und dem Amte, dann fordert der Beamte den anrufenden Teilnehmer auf, seinen Hörer für einen Augenblick einzuhaken, wodurch Erdung in seiner Teilnehmerstelle bewirkt wird. Hierauf drückt der Beamte den Rückstellungsschalter A oder C nieder und bewirkt dadurch, daß an der Zentrale die zwischenliegenden Stationen zurückgestellt werden können, ohne natürlich seine Sprechverbindung zu zerstören, weil der Rückstellungsstrom 30, 29, 15, 19, 20, L'', i, L, 48, 109, 63,115, 110, die beiden oberen rechtsseitigen Federn von 1, in, Erde bei 30 zur Erde läuft, ohne durch die Wicklungen seiner Rufglocke hindurchzugehen. Um die Rückstellung bewirken zu können, wird in der Zentrale die Rückstelltaste bewegt, welche einen Strom schließt, der von der geerdeten Stelle in der Zentrale über den Leiter in zu den beiden rechtsseitigen oberen Federn der niedergedrückten Taste A verläuft, von da über den Leiter 110, Taste 115 zur Batterie 63, und von dem entgegengesetzten Pol der Batterie ab über den Leiter 109, Kontaktfeder 48 zur Stöpselspitze. Von dieser geht der Strom über die linke Hauptlinie L1 die Wicklung 1 des Relais / zu der Abzweigleitung U des Anrufenden, von da über den Leiter 28 zu der oberen Feder 20, Feder 19, Hörerhaken 15 und unteren Feder 29 zu der geerdeten Stelle 30. Dieser Strom bringt die zwischenlieg'enden Stationen in ihre Normallage zurück. Hierauf stellt der Beamte einfach den Stoßzähler E auf die Nummer der verlangten Zwischensprechstelle ein und ruft letztere an, wodurch die zwei gewünschten Sprechstellen Verbindung erhalten. Der Kondensator 9 ist mit der Teilleitung R für Sprechzwecke zwischen der dem Amt nächstliegenden Sprechstelle und der anderen Stelle in Serie geschaltet.
Sollte die anzurufende Sprechstelle vom Amt ferner liegen als die anrufende Teilnehmerstelle, so ändert sich der beschriebene Verbindungsvorgang dahin, daß zunächst die
anrufende Sprechstelle angeschaltet wird, worauf durch Einstellung des Stoßzählers für die weiter liegende Stelle die sofortige Rückstellung erfolgt, so daß der ursprüngliche Teilnehmer mit Hilfe des Stoßzählers angerufen wird.
Die Tätigkeit des Notrelais M bei / wurde bereits erläutert. Sie besteht darin, die unterbrochene Linie R bis zur folgenden Nebenstelle zu verlängern, falls das Polrelais / der vorhergehenden Station versagt. Es ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, daß das \7efsagen irgendeines Teiles des Schaltapparates in der Teilnehmerstelle auf die richtige Tätigkeit des steuernden Polrelais keinen Einfluß hat, so daß die Teilnehmerstellen in keiner Weise voneinander abhängig sind, solange die Polrelais richtig funktionieren. Das Versagen eines Polrelais kann entweder in einer schlech-
ao ten Kontaktwirkung" zwischen seinen im Ruhezustand in Verbindung' stehenden Federn 2 und 4 oder in einer Unterbrechung der s durch die Abzweigleitungen IJ, R' gebildeten Schleife seinen Grund haben. Jeder dieser Zustände würde den Magneten des Polrelais unwirksam machen. Da jedoch der Leitungszweig L ohne Unterbrechung zu dem nächsten Polrelais geht, wo der Leitungszweig· R und die Abzweigleitungen IJ, R' in Ordnung sein würden, so folgt daraus, daß genügend Strom durch das Notrelais M, welches über die Unterbrechung der Abschnittleitung" gelegt ist, hindurchgeschickt werden kann, dadurch, daß im Amt genügende Spannung verwendet wird, um das Notrelais in Tätigkeit zu setzen, weil dieses für äußerst hohen Widerstand und auf
. hohe Spannung gewickelt ist. Zu diesem Zwecke befindet sich im Amt eine Hilfsbatterie 114 und der Hilfsschalter 115, durch den die Batterie 114 an die Hauptbatterie 63 gelegt werden kann. Die Verbindungen sind, wie aus dem Schema deutlich hervorgeht, solche, daß durch einfaches Niederdrücken der Taste 115 und durch die Berührung mit der Feder 117 die beiden Batterien in Serie geschaltet werden. Die Spannung der Batterie 114 ist derart bemessen, daß sie mit jener der Batterie 63 das Notrelais M in Tätigkeit setzt, und da das Ansprechen des letzteren ein dauerndes Schließen der beim Relais M- getrennten beiden Leitungsteile R ■ hervorruft und die betreffende Teilnehmerstelle, in welcher dieses Relais angeordnet ist, abschaltet, so ist es klar, daß die Anlage für die übrigen Teilnehmerstellen unbeeinflußt wird.
Die Sprechgarnitur im Amt ist mit ο und 118 bezeichnet und besitzt die übliche Einrichtung".
Die Einrichtung der Rufglocke ist im allgemeinen gleich derjenigen des Polrelais, und ihre Teile sind bereits in der vorhergehenden Beschreibung der Stromkreise erläutert worden. Die Kontaktfedereinrichtung der Rufglocke ist aus Fig. 8 zu entnehmen, aus der ersichtlich ist, daß die Anordnung der Feder etwas von derjenigen abweicht, die in dem Schema (Fig. 2) dargestellt worden ist. Die Federn 17 und 18 in Fig. 8 stehen analog denjenigen in Fig. 2 gewöhnlich miteinander in Berührung und schließen den Flörer kurz, dagegen sind ein Paar Erdungsfedern in dieser Gruppe dargestellt, um die Erdung für irgendeinen Teil des Stromkreises durch den Rahmen hindurch zu vermeiden. Eine dieser Erdungsfedern ist die Feder 19, und die Feder 21' entspricht hier der gleichbezeichneten im Schema (Fig. 2): Diese Feder 21' ist mit einem Absatz 21" versehen, welcher nach außen gebogen ist und sich über den Rand der Feder 19 legen kann. Dieser Teil der Feder 21' trägt den Kontakt und bildet jenes Organ, mit welchem das Isolierstück des Ankers beim Abwärtsgehen in Berührung" tritt. Ein Isolierbolzen 128 ruht mit seinem unteren Ende auf dem Joch 129 und ragt durch sämtliche Federn der Gruppe, mit Ausnahme der obersten Feder 20. Die Feder 18 liegt gegen einen Absatz dieses Bolzens an und bleibt stets in dieser Stellung. Wenn daher die Feder 19 ausgeklinkt und gehoben wird, so trifft sie mit einem Kontaktstift 130 gegen die Feder 17 und drückt diese nach aufwärts in Berührung mit der Feder 20, wodurch gleichzeitig die Berührung zwischen 17 und 18 unterbrochen wird. Die Feder 21' hat Aufwärtsfederung, wodurch die Erdkontakte stets geöffnet bleiben, ausgenommen, wenn der Anker gegen die Federn 17 bis 21' preßt. Im Ruhezustand stehen daher die Federn 17 und 18 allein in Berührung, während im Sprechzustand die Beführung· zwischen den Federn 19, 17 und 20 hergestellt wird.
Der Hammerschaft 131 des Ankers 21 ist mit einem verbolzten Arm 132 (Fig. 4 und 6) starr verbunden, und dieser besitzt einen seitliehen Lappen 133, welcher nahe der Unterseite des Ankers liegt. Der Arm 132 ist mit dem Anker durch zwei Stifte 134 und 135 verbolzt (Fig. 9), welche in Öffnungen des Ankers hineinragen. Ein Stift 136 befindet sich zwischen dem Anker und den genannten zwei Stiften. In der Praxis wird der Stift 134 durch eine Verlängerung des Hammersohaftes selbst gebildet.
Die beschriebene Verbindung befestigt den Hammer im Anker derart, daß sich der letztere in einer Richtung", nämlich in derjenigen, in welcher er die Federgruppe herabpreßt, frei bewegen kann, ohne den Hörer zu beeinflussen, bei Bewegung in entgegengesetzter Richtung dagegen mit dem Arm 133 in Eingriff tritt und den Hammer zwang-
läufig bewegt. Eine Schraubenfeder 137 hält den Hammer in der Ruhelage gegen einen Anschlag 138. Die Arbeitsweise dieser Teile ist der vorausgegangenen Beschreibung der
in
Anlage genügend erläutert worden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schaltung für mehrere, an einer gemeinsamen Leitung liegende Fernsprechnebenstellen, bei welcher der eine Leitungszweig' hintereinander durch sämtliche Sprechstellen läuft, während der andere Leitungszweig in einzelne, zwischen den Stellen liegende Abschnitte zerfällt, deren schrittweise Aneinanderschaltung vermittels eines polarisierten, vom Amt aus beeinflußten Relais durch Stromstöße einer bestimmten Polarität erfolgt, während durch Entsendung von Stromstößen einer anderen Polarität der Wecker auf der jeweilig" gewünschten Nebenstelle zum Ertönen gebracht Avird, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei Magnetspulen (1, i') des Polrelais (J, J'') einer jeden Nebenstelle (I, I') die eine zwei Wicklungen besitzende Magnetspule (1) einerseits in dem ununterbrochenen Leitungszweig (L) liegt, und andererseits in dem unterbrochenen Leitungszweig (R) derart angeordnet ist, daß bei noch nicht erregtem Relais der in den unterbrochenen Leitungszweig gesandte Strom beide Magnetspulen (1, 1') sowie die polarisierte Ruf glocke (10) der Nebenstelle und die im anderen (ununterbrochenen) Leitungszweig (L) liegende Wicklung der Magnetspule (1) durch
    fließt, während bei erregtem Relais der in den unterbrochenen Leitungszweig (R) gesandte Strom durch die zweite Wicklung der Magnetspule (1) in bekannter Weise zu dem verlängerten Leitungszweig· (R) fließt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine beim Ansprechen der polarisierten Rufglocke (10) auf der jeweilig gewünschten Nebenstelle (z. B. /') hergestellte Erdverbindung (31) ein Relais (D) auf dem Amt in der Weise erregt wird, daß die zwischen dem Amt und der Teilnehmerstelle bestehende Verbindung (31, 2i, 2i', 19, 27, 15, 26, 14, 13, 12, 25, JJ, 10, R', i', 5, 4, 2 von /', i, R, 7, 2 von /, i, R, 48', 54', 55', B, 50', 70, 71, 72, D, 73, 74, 75, 76, 31) selbsttätig umgeschaltet wird, so daß die Verlängerung des Linienlcitung'szweiges (R) verhindert und ein Ansprechen der Rufglocke (10) auf der Teilnehmerstelle bewirkt wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Nebenstelle ein Hilfs- oder Notrelais (M) in einem Nebenschlußstromkreis (40, 39, 40') von hohem Widerstand angeordnet ist, der die Unterbrechung zwischen, den Enden des in Abschnitte geteilten Linienleitungszweiges (R) überbrückt, in der Weise, daß das Hilfsrelais auf die gewöhnlichen, zur Verlängerung der Leitung dienenden Stromstöße (50 bei B, 60, 6o', 60", 6o°, 61, 62, 64", ns, 63, 63', 64, 65, 66, 67, 68, 69, 69/, 50', 55', 54', R, 40, 39, 40', R, I, 2, 4 bei /', i', R', 10, L/, 1 bei /', L, 1 bei J, L, 54, 55, 50) nicht anspricht, wohl aber auf solche Stromstöße (aus den durch die Taste 115 hintereinander geschalteten Batterien 63, 114) von höherer Spannung", die einen Stromkreis von kleinem Widerstände (40,43,44,40') über dieselbe Unterbrechungsstelle hinweg schließen.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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