DE2264411B2 - Einrichtung zur Befüllung von Transportbehältern - Google Patents
Einrichtung zur Befüllung von TransportbehälternInfo
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Description
versehene Zuführungsleitung (20) für Druckschutzgas sich in zwei Leitungen (21,22) aufgabelt wovon
die eine (22), in welcher sich ein weiteres automatisches Ventil (23) befindet, mit den langen Schutzgasleitungen
(6) im Behälter (1) verbunden ist während die andere (21), in welcher sich ein Reduzierventil
(24) befindet zu den kurzen Schutzgasleitungen (5) im Behälter (1) führt; daß neben jedem
1. Einrichtung zur Befüllung von Transportbehältern für feuchtigkeitsempfindliche Schüttgüter, beispielsweise
Calciumcarbid, wobei zwischen einem Vorratsbunker und dem Transportbehälter Transporteinrichtungen
wie Schüttelrinnen, Transportbänder und Teleskopschurren angeordnet sind, d a durch
gekennzeichnet, daß in den Transportbehälter (1) von oben her senkrechte Schutzgasleitungen
(5,6) unterschiedlicher Länge hineinragen, von denen einige (6) bis in den unteren Teil des
Behälters (1) hineinreichen, während andere (5)
kurz unterhalb der Oberseite des Behälters (1) en- i5 Feststoffen gemäß der DT-AS 2 033 160 wird auf den
den; daß eine mit einem automatischen Ventil (19) obersten einer Reihe von gleichartigen, übereinander
stapelbaren und miteinander strömungsmäßig verbundenen Behältern ein Deckel lose aufgelegt, wobei der
Deckel Stutzen zum Anschluß beispielsweise einer Inertgasleitung aufweist. Wenn auch vor der Befüllung
eines einzelnen Behälters dieser über einen solchen Stutzen mit Inertgas beaufschlagt werden kann, so ist
dabei nicht sicher, daß dadurch der Behälter auch vollständig von Feuchtigkeit befreit wird. Einerseits ist
Domdeckel (2) des Behälters (1) ein elektrischer 25 nämlich die je Zeiteinheit in den Behälter einbringbare
Endschalter (7) derartig angeordnet ist. daß er Menge Inertgas beschränkt weil der dabei im Behälter
durch das Gewicht des geöffneten Domdeckels (2) auftretende Überdruck nur über den lose aufliegenden
betätigt wird; und daß ein Regelschrank (25) vorge- Decke! entspannt werden kann, während andererseits
sehen ist welcher das automatische Ventil (19) nur nicht gewährleistet ist, daß insbesondere der untere
dann öffnet, wenn die mit ihm elektrisch leitend ver- 30 Teil des Behälters durch das einströmende Inertgas von
bundenen Endschalter (7) auf dem Behälter (1) Feuchtigkeit frei geblasen wird.
durch öffnen der Domdeckel (2) betätigt worden Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung
sind, wobei sich für ein eingestelltes Zeitintervall zur Befüllung von Transportbehältern für feuchtigkeitsgleichzeitig
das automatische Ventil (23) öffnet und empfindliche Schüttgüter, beispielsweise Calciumcarwelcher
den Betrieb der Transporteinrichtungen in 35 bid, zu schaffen, hei welcher sichergestellt ist, daß der
Richtung von der Teleskopschurre (18) zur Schüt- Transportbehälter vor seiner Befüllung vollständig von
Feuchtigkeit befreit werden kann und daß während der Befüllung keine Feuchtigkeit in den Transportbehälter
eindringen kann. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in den Transportbehälter von oben her
senkrecht Schutzgasleitungen unterschiedlicher Länge hineinragen, von denen einige bis in den unteren Teil
des Behälters hineinreichen, während andere kurz unterhalb der Oberseite des Behälters enden; daß eine mit
ehe beim Überschreiten eines vorgegebenen Meß- 45 einem automatischen Ventil versehene Zuführungsleiwertes
einen Schließbefehl an das automatische tung für Druckschutzgas sich in zwei Leitungen aufga-Ventil
(19) gibt, wodurch die Befülleinrichtung still- belt, wovon die eine, in welcher sich ein weiteres autogelegt
wird, und welche einen Öffnungsbefehl an matisches Ventil befindet, mit den langen Schutzgasleieine
in der Zuführungsleitung (20) angeordnete tungen im Behälter verbunden ist, während die andere,
Wasserfalle (27) gibt. 5° in welcher sich ein Reduzierventil befindet, zu den kur-
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch zen Schutzgasleitungen im Behälter führt; daß neben
gekennzeichnet daß die automatischen Ventile (19, jedem Domdeckel des Behälters ein elektrischer End-23)
durch Motore betätigbar sind. schalter derartig angeordnet ist, daß er durch das Ge
wicht des geöffneten Domdeckels betätigt wird; und
55 daß ein Regelschrank vorgesehen ist, welcher das automatische Ventil nur dann öffnet, wenn die mit ihm elektrisch
leitend verbundenen Endschalter auf dem Behäl-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung ter durch öffnen der Domdeckel betätigt worden sind,
zur Befüllung von Transportbehältern für feuchtigkeits- <vobei sich für ein eingestelltes Zeitintervall gleichzeitig
empfindliche Schüttgüter, beispielsweise Calciumcar- 60 das automatische Ventil öffnet, und welcher den Bebid,
wobei zwischen einem Vorratsbunker und dem trieb der Transporteinrichtungen in Richtung von der
Transportbehälter Transporteinrichtungen wie Schüt- Teleskopschurre zur Schüttelrinne erst freigibt, wenn
telrinnen, Transportbänder und Teleskopschurren an- das automatische Ventil wieder geschlossen ist und
geordnet sind. weiterhin Schutzgas über die kurzen Leitungen in den
Es ist bisher üblich, feuchtigkeitsempfindliche Schutt- 65 Transportbehälter strömt.
güter wie Calciumcarbid in Trommeln und Fässern zu Die Einrichtung kann wahlweise noch dadurch wei-
transportieren und zu lagern sowie am Verbrauchsort ter ausgebildet sein, daß
aus ihnen zu entnehmen. Dabei enthält ein Behältnis in a) in der Zuführungsleitung eine am Regelschrank
telrinne (16) erst freigibt, wenn das automatische Ventil (23) wieder geschlossen ist und weiterhin
Schutzgas über die kurzen Leitungen (5) in den Transportbehälter (1) strömt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zuführungsleitung (20) eine am Regelschrank (25) angeschlossene kontinuierliche
Feuchtigkeitsmeßeinrichtung (26) eingebaut ist. wel-
angeschlossene kontinuierliche Feuchtigkeitsmeßeinrichtung
eingebaut ist, welche beim Überschreiten eines vorgegebenen Meßwertes einen Schließbefehl
an das automatische Ventil gibt, wodurch die Befülleinrichtung stillgelegt wird, und welche
einen Öffnungsbefehl an eine in der Zuführungsleitung angeordnete Wasserfalle gibt;
b) die automatischen Ventile durch Motore betätigbar sind.
rollen 12 befinden. Innerhalb des Rahmens 10 des Transportbehälters 1 ist ein weiterer Behälter 13 zur
Aufnahme eines Trocknungsmittels auswechselbar angeordnet, welcher mit dem Innenraum des Transportbehälters
1 in gasströmungsmäßiger Verbindung steht
Die Befülleinrichtung für den Transportbehälter ι besteht im wesentlichen aus einem Vorratsbunker 15,
einer Schüttelrinne 16, Transportbändern 17 und einer
Dai slllu. Teleskopschurre 18 sowie aus einem Regelschrank 25,
Die erfindungsgemäße Befülleinrichtung stellt eine io wobei die Schüttelrinne 16 und die Transportbänder 17
schnelle und vollständige Spülung des leeren Trans- durch Motore M antreibbar sind. In einer Zufuhrungs-Dortbehälters
vor seiner Beaufschlagung mit Schüttgut leitung 20 für Druckschutzgas befindet sich ein autorna-Scher
ohne daß der Transportbehälter in aufwendiger tisches Ventil 19, eine Feuchtigkeitsmeßeinnchtung 2b,
Art als Druckgefäß ausgebildet sein muß. Während der eine Wasserfalle 27 sowie eine Verzweigung in zwei
Befüllung wird das Eindringen von feuchter Luft durch 15 Leitungen 21, 22. In der Leitung 21, welche zünden rnitdie
geöffneten rv>mdeckel dadurch verhindert, daß kontinuierlich Schutzgas unter vermindertem Druck
und damit in geringeren Mengen in den oberen Bereich des Behälters einströmt, wodurch Kosten für Schutzgas
eingespart werden. Bei Ausfall der Schutzgasbeaufschlagung während der Befüllung des Transportbehälters
und gegebenenfalls bei Einströmen von feuchtem Schutzgas werden die Antriebe der das Schüttgut zum
Transportbehälter zuführenden Transporteinrichtungen automatisch abgeschaltet.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Fs zcifit
Fig. 1 die Seitenansicht eines Transportbehälters,
welcher vom Fahrgestell eines Trägerfahrzeugs aufge- 30 nommenist,
Seitenansicht eines Transportbehälters, ■" eines Trägerfahrzeugs teil-
20
25
rtzS
3 die S tenansicht eines Transportbehä.ters, 35
vom Fahrgestell eines Trägerfahrzeugs abge-
SetFZ i g\ die Rückansicht eines Transportbehälters,
5 die Draufsicht auf einen Transportbehälter,
isÄungsbeispieldererfindungsgemä-40
Leitungen 21, 22. In der Leitung 21, welche einander verbundenen Schutzgasleitungen 5 fuhrt, befindet
sich ein Reduzierventil 24, während in der Leitung 22, welche zu den miteinander verbundenen
Schutzgasleitungen 6 führt, ein automatisches ventil^
angeordnet ist. Die Antriebe der Schüttelrinne It), eier
Transportbänder 17 und die Teleskopschurre 18 sowie die Endschalter 7, die automatischen Ventile 19, 23, die
Feuchtigkeitsmeßeinrichtung 26, die Wasserfalle 27 und der Strömungsmesser FR sind mit dem Regelschrank
25 verbunden, in welchem sie Stellbefehle hervorrufen bzw. aus welchem sie solche erhalten.
Die Befüllung des Transportbehälters erfolgt wie
folgt: ...
Der unter der Füllstation abgestellte Transportbehäl·
£ 1 ^^j™ 28m.dem Regelschrank
kurzen Schutzgaslei.ungen 5, die Leitung 22 mit den
te? 7 betätig, werden, gibt ^r Rege.schrank 25 öf.
22 und 6 von unten her in den
verdrängt die
verdrängt die
CiIi iiau^,«/..^.. 1 für feuchtigkeitsempfindliche
Schüttgüter weist an seiner Oberseite mehrere gasdicht verschließbare Domdeckel 2 und an seiner Unterseite
mehrere trichterförmige Ausläufe 3 auf, wobei die 45 Ausläufe 3 mit Auslaßschiebern 4 gasdicht verschließbar
sind. Der Transportbehälter 1 ist von einer mit mehreren Container-Eckbeschlägen 9 versehenen Ge-
und der Transportbehälter 1 wird nunmehr nur noch über die Leitungen 20,21 und 5 von oben mit durch das
Reduzierventil 24 strömendem Niederdruckschutzgas beaufschlagt.
Nunmehr lassen sich auch die Transportorgane 16, 17 und 18 einschalten, so daß die Befüllung des Transportbehälters
1 beginnen kann.
Der Regelschrank 25 schaltet die Transportorgane
sääss«-·=
tÜÜs
vorderseitigen Ende des Rahmens 10 ein Paar Lauf-
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:der Regel höchstens 250 kg Schüttgut Will man zu Behältern mit größerem Schüttgutinhalt übergehen, so muß bei deren Befüllung und Entleerung zuverlässig sichergestellt sein, daß Feuchtigkeit nicht im Behälter vorhanden sein bzw. in ihn eindringen kann. Im Falle des Calciumcarbids würde sich sonst Acetylen entwikkeln, welches mit Luft explosive Gemische bildet.Aus der DT-PS 927 012 ist eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Füllung mehrerer Behälter für Zement so oder anderes loses Gut bekannt bei welcher zwischen einem Vorratsbunker und einem zu befüllenden Behälter eine Transportschnecke und eine Teleskopschurre angeordnet sind.Bei der Vorrichtung zum Fördern und Dosieren von
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722264411 DE2264411C3 (de) | 1972-07-07 | 1972-07-07 | Einrichtung zur Befüllung von Transportbehältern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722264411 DE2264411C3 (de) | 1972-07-07 | 1972-07-07 | Einrichtung zur Befüllung von Transportbehältern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2264411A1 DE2264411A1 (de) | 1974-01-31 |
| DE2264411B2 true DE2264411B2 (de) | 1975-02-06 |
| DE2264411C3 DE2264411C3 (de) | 1975-09-18 |
Family
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|---|---|
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1972
- 1972-07-07 DE DE19722264411 patent/DE2264411C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2264411A1 (de) | 1974-01-31 |
| DE2264411C3 (de) | 1975-09-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |