DE2264214A1 - Elektrischer schnappschalter - Google Patents
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Description
MOLEX IiJCORPORATED, eine Gesellschaft nach den Gesetzen
des Staates Delaware, 2222 Wellington Court, Lisle, 111.
6Of) J2 (V. St. A.)
Elektrischer Schnappschalter
Die Erfindung betrifft elektrische Schnappschalter, insbesondere einen verbesserten Schnappschalter mit vorverdrahteten
Kontakten.
Leiterdrähte mit aufgequetschten oder aufgeklemmten Anschlußklemmen
sind bekannt. Bei Miniaturschaltern erschwert der geringe für die Klemmen zur Verfügung stehende Platz
das Aufquetschen am Einbauort stark. Demgemäß wurde auch bekannt, zuerst die Klemmen auf die Leiterdrähte zu quetschen
und anschließend die Klemmen derart in das Gehäuse eines Schalters einzurasten, daß sie als fixierte Kontakte für den
Scha Lter dienen. Bekannte Ausführungsformen sind in den US-Patentschriften
3.501.599 und 3.488.460 gezeigt.
Bei manchen Anwendungsfällen ist ein gewisses Spiel beim Schalten tolerierbar. In anderen Fällen ist jedoch ein Ziehen
der Kontakte unerwünscht.
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Dangemäß ist es Aufgabe der Erfindung, einen Schnappschalter zu schaffen, dessen Kontakte auf die Leiterdrähte
aufgeklemmt und anschließend derart in das Schaltergehäuse eingerastet sind, daß sie mit dem -beweglichen
Kontakt in Eingriff bringbar sind; insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, einen Schalter mit zungenförmigen
Kontakten und einer Kniehebelmechanik verzuschlagen, die den beweglichen Kontakt aus einer Position in eine andere
Position schnappt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung einen Schalter mit einer durch eine Schiebetaste, einen Kipphebel oder
eine Drucktaste betätigbaren Kniehebelmechanik vor. Der bewegliche Kontakt ist an seinen beiden Enden mit Kurzschlußschienen
ausgerüstet. Drei Sätze zungenförmiger Kontakte sind auf die Enden von Leiterdrähtenaufgeklemmt
und danach in Schlitze des Gehäuses eingeführt. Die Klemmen sind mit elastischen Widerhaken ausgerüstet, um sie
nach dem Einführen im Gehäuse einzurasten, Die Kontakte sind derart angeordnet, daß sie sich paarweise durch die
Kurzschlußschienen des beweglichen Kontaktes miteinander verbinden lassen und dadurch die Funktion von feststehenden
Schalterkontakten ausüben.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen ausführlich beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht einer AusfUhrungsform eines erfindungsgemäßen
Schalters, dessen manuelles Betätigungselement eine Schiebetaste 1st;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schalters gemäß Fig. 1; FLg. 3 einen Längsschnitt 3-3 gemäß Flg. 2;
Fig. h eine fragmentarische Frontansicht der auf die
Lei.terenden aufgeklemmten Kontakte vor dem Einführen
Ln dis Schaltergehäuse;
.10 9 8 2 8/0421
Fig. 5 eine Draufsicht der Kontakte gemäß Fig. 4;
Fig. 6 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 3» der jedoch die Einzelteile in einer anderen Betriebsstellung zeigt;
Fig. 7 einen Querschnitt 7-7 gemäß Fig. 1; Fig. 8 einen Längsschnitt 8-8 gemäß Fig. 1;
Fig. 9 eine Einzelansicht des beweglichen Schaltelementes;
Fig. 10 einen Querschnitt 10-10 des beweglichen Schaltelementes
gemäß Fig. 9»
Fig. 31 einen vergrößerten fragmentarischen Längsschnitt
11-11 gemäß Fig. 9;
Fig. 12 einen fragmentarischen Längsschnitt ähnlich des oberen Teiles von Fig. 1 einer modifizierten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Schalters mit einer manuell betätigbaren Kipptaste;
Fig. 13 eine fragmentarische Seitenansicht der Ausführungsform
gemäß Fig. 12;
Fig. lh eine fragmentarische Frontansicht einer weiteren modifizierten AusfUhrungsform eines erfindungsgemäßen
Schalters mit einer manuell betätigbaren Drucktaste;
Fig. 15 eine Seitenansicht der AusiUhrungsform gemäß Fig.
Fig. Ίβ einen fragmentarischen Längsschnitt 36-16 gemäß
Fig. 15;
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Fig. 17 einen fragmentarischen Querschnitt 17-17 gemäß Fig. 14.
Fig. 1 bis 8 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schalters 20. Der Schalter 20 besitzt ein Kunststoff-Spritzguß-Gehäuse
22 mit einem weitgehend rechteckigen Mittelteil 24. Integrale, von dem Mittelteil 24 aus
in entgegengesetzte Richtungen ragende Stirnteile 26 besitzen eine geringere Höhe als der Mittelteil 24.
Nocken 28 an der Vorder- und der Rückseite des Mittelteiles 24 dienen zur Halterung eines weitgehend bügeiförmigen
Defestigungselementes 30 mit einem oberen Steg 32. Der obere Steg 32 besitzt Öffnungen zur Aufnahme von Befestigungselementen,
z.B. Schrauben, zur Befestigung des Schalters.
Der Mittelteil 24 besitzt einen aufwärtsragenden integralen
Überbau 36 mit einer Längsnut 38 mit einem einen Gleitweg bildenden Schwalbenschwanzeinschnitt 40. Der Einsclinitt
40 nimmt seitliche Stege 42 einer manuell betätigbaren Schiebetaste 44 derart auf, daß die Schiebetaste 44
in Längsrichtung .beweglich geführt ist. Die Taste 44 besitzt einen aufwärtsragenden Mittelteil 46 mit einer gerippten
oder geriffelten Oberseite 48 als Berührungsfläche für einen Daumen oder einen anderen Finger des Operateuers.
Die Taste 44 besitzt ferner einen hohlen nach unten ragenden Mittelteil 50.
Ein weitgehend senkrecht angeordnetes Kippelement 52 aus
Metall blech ist um einen in Querrichtung angeordneten
Gelenk.·?"! ift 54 schwenkbar und erstreckt sich durch eine
öffnung 56 in der Oberseite des Mittelteiles 24. Des Kippelement
52 besitr.t an seinem oberen Ende eine Kugel 58t
die ßemäß Fig. 3 und 6 von dem hohlen, nach untern rafendon
Mj i teil ei.1 50 der Taste 44 auf/ onommen ist. tinte r-Im]I)
d' r üugel 5'' i*t das Kippelement r»? b»J 1 diveifiei «n-
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den aufwartsragendsn Armen 60 ausgerüstet, deren geneigte
Außenseiten alternierend an schrägen Anschlagflächen 64 anliegen. Der Mittelteil 24 besitzt ein Paar einander gegenüberliegender
innerer Vertiefungen 66 zur Aufnahme von Gelenkelementen 68 eines Kipphebels 70. Gemäß Fig. 3, 9
und 10 besteht das Kippelement 70 aus einem langgestreckten, trogförmigen Kunststoffteil mit einer aufwärtsragenden
dreieckigen Verlängerung 72. Die Verlängerung 72 besitzt
an ihrem oberen Ende ein Auge 76 mit einer öffnung 74. Die Gelenkelemente 68 besitzten zentrale Einschnitte
77 relativ kleinen Durchmessers, in die Vertiefungen 80 der Seitenwände des trogförmigen Kipphebels 70 einrasten.
An den einander gegenüberliegenden Enden des Kipphebels 70 sind Paare gabelförmiger Kontaktelemente 78 befestigt,
vorzugsweise mit Hilfe von Widerhaken (nicht dargestellt) oder anderer geeigneter Mittel, z.B. Klebstoff, oder mit
dem Kipphebel 70 integrale, sich durch Öffnungen in den Kontaktelementen 78 erstreckende und durch Wärmebehandlung
derart nietförmig verbreiterte Erhebungen,daß sie
die Kontaktelemente 78 auf den Enden des Kipphebels 70 halten. Gemäß Fig. 11 besitzt jedes gabelförmige Kontaktelement
78 einen schmalen Mittelsteg 81 und zueinander parallele,an ihren äußeren Enden 84 divergierende Schenkel
82. Gemäß Fig. 9 gewährleistet ein Schlitz 86 in jedem Schenkel 82 unabhängige Eleastizität der einander gegenüberliegenden
Gabelenden. Die Kontaktelemente 78 bestehen aus einem geeigneten Kontaktmetall.
Ein Ende 86 einer schraubenförmigen Schnappfeder 88 erstreckt
sich durch das Loch 74 am oberen Ende der Verlängerung
72; das andere Ende 90 der Feder 88 erstreckt sich durch ein Loch 92 im unteren Ende des Kippelementes
52.
Wenn die manuell betätigbare Taste 44 funktionsgemäß in Längsrichtung hin- und hergeschobon wird, kippt sie das
Element 52, so daß die Feder 88 über die Mitte schnappt,
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wodurch der Kipphebel 70 zwischen den Positionen in Fig.3
und 6 hin- und herschnappt.
Gemäß Fig. 4 und 5 sind an jeder Stirnseite des Gehäuses 22 sechs Leiterdrähte 94 mit horizontalem Abstand zueinander
in drei Paaren angeordnet; die drei Paare sind zum Einbau in das Gehäuse 22 in einer gemeinsamen Ebene übereinander
angeordnet. Jeder Leiterdraht 94 besitzt einen üblicherweise aus Kupfer hergestellten Leiter 96 in Litzenoder
Drahtform. In jedem Fall ist der Leiter 96 von einer
Isolierung 98 üblicherweise aus thermoplastischem Kunststoff
umgeben.
Auf das Ende jedes Leiterdrahtes 94 ist ein Kontakt 100
aufgeklemmt. Jeder Kontakt 100 besitzt einen zungeförmigen Teil 102 mit einer integralen Abwinklung 104, die
die Zunge 102 mit einem Klemmring 106 verbindet. Der Klemmring
106 besitzt auf den Leiter 96 aufklemmbare Arme und auf die Isolierung 98 aufklemmbare Arme 110; Klemmverbindungen
dieser Art entsprechen dem Stand der Technik. Ein elastischer Widerhaken 112 ragt von der Zunge
weg; sein freies Ende 114 ist gegen die Abwinklung 104 gerichtet und endet in einem bestimmten Abstand vor ihr.
Jedes Stirnende 26 ist mittig in seiner Höhe mit einer Erhebung 116 ausgerüstet. In jedem Stirnende 26 und seiner
Erhebung 116 sind insgesamt sechs Kammern 118 angeordnet; die Kammern 118 sind in Dreiergruppen mit horizontalem
Abstand zueinander angeordnet. Durch die Erhebungen 116 sind die mittleren Kammern 118 relativ zum Mittelteil des
Gehäuses 24 nach außen versetzt. Gemäß Fig. 8 besitzt jede Kammer 118 an ihrem inneren Ende eine schmale Öffnung
120, so daß eine rechtwinklige Schulter 122 entsteht, die mit der Abwinklung 104 des Kontaktes 100 Ux Eingriff konufct,
um die EinfUhrungstiefe des Kontaktes 100 zu begrenzen.
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22642H
Vor jeder Schulter 122 ist eine gegenüberliegende rechtwinklige
innere Schulter 124 angeordnet; die innere Schulter IZh kommt mit dem Widerhaken 112 in Eingriff, um ein
Herausziehen des Kontaktes 100 aus dem Gehäuse 22 zu verhindern. Wenn die Kontakte 100 wie beschrieben in das Gehäuse
22 eingeführt sind, ragen die Zungen 102 in die Positionen gemäß Fig. 3, 4 und 8, so daß diagonal einander
gegenüberliegende Paare der Zungen 1Q2 durch die beweglichen Kontakte 78 des Kipphebels 70 überbrückt werden können.
Es ist offensichtlich, daß die gabelförmigen Kontakte 78 die Kontaktzungen 102 umgreifen und elastisch an einander
gegenüberliegenden Seiten derart berühren, daß die Kontakte 78 und 102 bewegliche und feststehende Kontakte
bilden, die in einer Wischbewegung in Eingriff kommen, *
so daß Oberflächenkorrosion, Schmutz usw. abgerieben werden. Die Grenzposition des Kipphebels 70 gemäß Fig. 3 bzw.
Fig. 6 ist durch die Berührung des Steges 80 des Kontaktes 78 mit der Zunge 102 des mittleren Kontaktes 100 definiert.
Obwohl dies bisher nicht spezifisch beschrieben wurde, bestellt das Gehäuse 22 aus zwei spiegelbildlichen Teilen,
die in einer vertikalen Ebene 126 aneinander liegen und von dem Befestigungselement 30 zusammengehalten werden.
In gleicher Weise kann zur Vereinfachung des Spritzgußvorganges der Überbau 36 als seperates Teil gegossen und
auf geeignete Weise an dem restlichen Gehäuse 22 befestigt werden; dies ist jedoch keine wesentliche Eigenschaft
der Erfindung.
Fig. 12 und 13 zeigt eine modifizierto Ausführungsiorn
der Erfindung; die meisten ihrer liiizclteilo sind den
Ein;oll oil en der bereits beschriebenen Ausiührunßsiora
identisch, sie werden daher nicht noch einmal beschrieben und erhalten die gleichen BezugHziffern. UnterscheJ-dun;
: merl<mal ist, df*ö tu β Ulpptnet« aiifsf rUiMcte Bot Uliguii/',:-.i:'i.'Mfoni·
Mn. Die KippteMc khn Jf=1 schwenkbar in jii
3090X8/042 1
22642U
ternen Augen 128 des Überbaues 36 gelagert; sie besitzt einen hohlen, abwärts ragenden Teil 50a zur Aufnahme der
Kugel 58, an ihrem oberen Ende besitzt sie zwei manuell berührbare Oberflächen 130, die in einem stumpfen Winkel
zueinander geneigt sind, so daß sich die Taste 44a unter
dem Daumen hin- und herkippen läßt.
Fig. 14 bis 17 zeigt eine weitere modifizierte Ausführungsform der Erfindung. Die meisten ihrer Einzelteile sind den
Einzelteilen der bereits beschriebenen Ausführungsformen identisch; sie ist daher nur teilweise dargestellt und
ihre Einzelteile sind durch die gleichen, bereits benutzten Bezugsziffern gekennzeichnet. Unterscheidungsmerkmal
ist,das als in vertikaler Richtung betätigbare Drucktaste ausgeführte manuelle Betätigungselement 44b. Die
Drucktaste 44b ist in vertikaler Richtung verschiebbar in dem Überbau 36 gelagert; sie besitzt an ihrem unteren
Ende Widerhaken 132, die unter eine Schulter 134 greifen, um die Aufwärtsbewegung der Drucktaste 44b zu
begrenzen. Federn 136 drücken die Drucktaste 44b elastisch in ihre Grenzposition der vertikalen Bewegung.
Die Drucktaste 44b ist hohl und besitzt eine zentrale, flexible Zunge 138, die an ihrem unteren Ende 140 in eine
Spitze ausläuft. Das Kippelement 52 besitzt an seinem oberen Ende an Stelle der Kugel 58 eine dreieckförmige
Erhebung 142; ansonsten ist es wie bereits beschrieben geformt. Wenn die Drucktaste 44b abwärts in die Position
gemäß Fig. 16 bewegt wird, berührt sie eine Kerbe 144 links von der dreieckförmigen Erhebung 142, so daß die
Zunge 138 nach links ausgelenkt wird, wenn das Kippelement 52 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt. Bei einem nachfolgenden
(oder vorangegangenen) Niederdrücken der Drucktaste 44b greift die Zunge 138 in die rechts von der dreieckförmigen
Erhebung 142 liegende Kerbe 144, so daß das
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Kippelement 52 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wobei die Zunge 138 nach rechts in die in Fig. 16 in gestrichelten
Linien dargestellte Position ausgelegt wird.
Bei jeder Ausführungsform der Erfindung sind die Klemmen auf Drahtenden angebracht (in der Beschreibung sind sie
öfters als vorverdrahtete Klemmen bezeichnet), bevor sie in komplementäre Öffnungen der Stirnseiten eines Schaltergehäuses
eingeführt werden. Die Klemmen bilden dann feststehende Kontakte, die sich zum Schließen von elektrischen
Schaltkreisen mit einem schnappartig beweglichen Kontakt zum Eingriff bringen lassen.
Die hier beschriebenen spezifischen Ausführungsformen der Erfindung^sind auf die verschiedensten Arten modifizierbar.
Die Erfindung besteht also in folgendem: zungenförmige Klemmen sind auf die Enden von Leiterdrähten aufgeklemmt.
Nach dem Aufklemmen der Klemmen sind diese in das Gehäuse
eines Schalters eingeführt und eingerastet. Der Schalter besitzt ein Kippelement, das eine schnappartige Bewegung
eines beweglichen Kontaktes relativ zu den als feststehende Kontakte dienenden eingerasteten Klemmen bewirkt.
Der vorstehend im Zusammenhang mit der Befestigung von Leitern an Anschlußklemmen verwendete Ausdruck "aufklemmen"
soll in gleicher Weise eine Klemm-, Quetsch- und Preßverbindung beschreiben.
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Claims (9)
1. Elektrischer Schnappschalter mit einer Kammer in einem
Gehäuse, einem in der Kammer schwenkbar angeordneten Kipphebel, einem schwenkbar in dem Gehäuse angeordneten,
und zum Teil in die Kammer ragenden Kippelement, einer das Kippelement mit dem Kipphebel in einer exentrischen
Anordnung verbindenden und den Kipphebel bei Hin- und Herbewegungen des Kippelementes schnappartig
hin- und herbewegenden Feder und mit mindestens zwei sich durch das Gehäuse erstreckenden und mit der Kammer
in Verbindung stehenden Öffnungen dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Paar weitgehend ebener,
zungenförmiger Klemmen (lOO)mit Leiterdrähten (9*0
vorverdrahtet und derart in die öffnungen (120) eingeführt ist, daß mindestens ein Teil davon in weitgehend
einer gemeinsamen Ebene in die Kammer ragt; daß die Klemmen (100) und das Gehäuse (22) komplementäre, die
Klemmen (100) in dem Gehäuse (22) einrastende Einrichtungen (112; 124) besitzen; daß der Kipphebel (70) mit
einem weitgehend in der gemeinsamen Ebene angeordneten elektrischen Kontakt (78) ausgerüstet ist; und daß der
elektrische Kontakt (78) in einer seiner Ruhestellungen die Klemmen (100) miteinander verbindet-und in der anderen
seiner Ruhestellungen die Klemmen (100) nicht miteinander verbindet.
2. Schalter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
ein manuell betätLgbares Element (44a, 44b) beweglich auf dem Gehäuse (22) angeordnet ist; und daß das manuell
betätigbare Element (44a, b, c) zur Bewegung des Kippelementes (52) in Abhängigkeit von seiner manuellen
Bewegung mit dem Kippe Lernent (52) verbunden Lst.
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3. Schalter nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß das manuell betätigbare Element (44a, 44b) eine Schiebetaste
(44) ist.
4. Schalter nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß das manuell betätigbare Element (44a, b) eine Kipptaste
(44a) ist.
5. Schalter nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß das manuell betätigbare Element (44a, b) eine Drucktaste
(44b) ist.
6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet,
daß der elektrische Kontakt (78) des Kipphebels (70) gabelförmig ist und ein Paar die Klemmen
(100) umspannender Schenkel (82) besitzt.
7. Schalter nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (84) der Schenkel (82) auseinander
gespreizt sind, um die Umfassung der Klemmen (100) zu erleichtern.
8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens drei Öffnungen (120) und drei Klemmen (lOO) miteinander fluchten; und daß der
elektrische Kontakt (78) des Kipphebels (70) die mittlere Klemme (100) und entweder die eine oder die andere
der beiden äußeren Klemmen (100) berührt.
9. Schalter nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß drei parallele Öffnungspaare (120) und drei parallele
Klemmenpaare (100) miteinander fluchten; und daß von zwei elektrischen Kipphebelkontakten (78) Jeder eine
mittlere Klemme (100) und entweder eine oder die ander von zwei äußeren Klemmen (100) berührt.
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10· Schalter nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet,daß
die Anordnung der mit den drei Öffnungspaaren (120) fluchtenden drei Klemmenpaare (100) an entgegengesetzten Stirnseiten des Gehäuses (22) dupliziert ist; und
daß der Kipphebel (70) an jedem seiner Enden mit einem Kontaktpaar (78) ausgerüstet 1st.
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