DE2264023C3 - Dekodierer für ein SQ-Vierkanal-Matrix-System - Google Patents
Dekodierer für ein SQ-Vierkanal-Matrix-SystemInfo
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- DE2264023C3 DE2264023C3 DE2264023A DE2264023A DE2264023C3 DE 2264023 C3 DE2264023 C3 DE 2264023C3 DE 2264023 A DE2264023 A DE 2264023A DE 2264023 A DE2264023 A DE 2264023A DE 2264023 C3 DE2264023 C3 DE 2264023C3
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04S—STEREOPHONIC SYSTEMS
- H04S3/00—Systems employing more than two channels, e.g. quadraphonic
- H04S3/02—Systems employing more than two channels, e.g. quadraphonic of the matrix type, i.e. in which input signals are combined algebraically, e.g. after having been phase shifted with respect to each other
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dekodierer für ein SQ-Vierkanal-Matrix-System zur Bildung von vier in
einer bestimmten Phasen- und Amplitudenbeziehung zueinander stehenden Tonsignalen aus zwei Kanalsignalen
mit Phasenschiebern und Matrixschaltungen.
Neuerdings sind verschiedene Arten von Matrix-Vierkanalwiedergabesystemen
entwickelt worden, bei welchen die ursprünglichen Vierkanalsignale in Zweikanalsignale
umgesetzt, die Zweikanalsignale über ein Übertragungsmedium, beispielweise eine Stereoschallplatte,
ein Magnetband oder ein frequenzmoduliertes Stereo-Rundfunkübertragungssysteiri, einem Dekodierer
übermittelt werden, wo sie zu vier Tonsignalen umgesetzt werden, die den ursprünglichen Vierkanalsigiialen
iPöglichst entsprechen, und die dekodierten vier Tonsignal? vier um einen Zuhörer herum angeordneten
Lautsprechern zugeführt werden. Zur Verbesserung der Signaltrennung jeweils zwischen den beiden vorderen
und zwischen den beiden hinteren Tonsignalen ist dabei vorgesehen, die Ausgangsverstärker in Abhängigkeit
von der Zusammensetzung der beiden Kanalsignale zu regeln. In diesem Zusammenhang wird auf den Aufsatz
»A Compatible Stereo-Quadraphonic (SQ) Record System« im »Journal of the Audio Engineering Society«,
September 1971, Seiten 638 bis 646 hingewiesen, in dem die SQ-Anordnung beschrieben ist. Bei dieser Anordnung
sind in jedem Kanalsignal ein seitenrichtiges vorderes und zusätzlich im Pegel verminderte hintere
Tonsignale enthalten, die zueinander eine Phasendifferenz von 90° aufweisen.
Da der Dekodierer bei dem bekannten SQ-System vier aufwendige Phasenschieber erforderlich macht, ist
dessen Aufbau kompliziert und kostspielig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dekodierer für ein SQ-System einfachen Aufbaus zu
schaffen, der maximal drei Phasenschieber erfordert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine erste Matrixschaltung zur Bildung des Differenzsignals
aus den beiden Kanalsignalen, durch eine zweite Matrixschaltung zur Bildung des Summensignals aus
den beiden Kanalsignalen, durch eine Phasenschieberanordnung zur Einführung einer Phasenverschiebung
von 90° zwischen dem Summensignal und dem Differenzsignal, durch ein Subtraktionsglied zur Bildung
des linken, hinteren Tonsigp.als aus den zueinander phasenverschobenen Summen- bzw. Differenzsignalen,
und durch ein Addierglied für die Bildung des rechten, hinteren Tonsifjnals aus den zueinander phasenverschobenen
Summen- bzw. Differenzsignalen, wobei das linke vordere Tonsignal durch das linke Kanalsignal und das
rechte vordere Tonsignal durch das rechte Kanalsignal gebildet werden.
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung ist der Dekodierer nach Anspruch 5, der zusätzlich zwei
regelbare Verstärker zur Verbesserung der Trennung zwischen den vorderen und hinteren Kanälen enthält.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert
Fig. 1 zeigt in einem Schaltbild einen Gn-.ndaufbau
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Dekodierers,
F i g. 2A und 2B zeigen Vektordiagramme von Zweikanalsignalen, wie sie bei einem Matrix-Vierkanalsystem
verwendet werden, für das der Dekodierer geeignet, ist,
Fig.3A bis 3D zeigen Vektordiagramme von Vierkanalwiedergabesignalen, die von einem herkömmlichen
Dekodierer erzeugt werden,
Fig.4A bis 4D zeigen Vektordiagramme von Vierkanal-Wiedergabesignalen, die von einem Dekodierer
nach F i g. 1 erzeugt werden,
Fig.5 zeigt ein Schaltbild einer Ausführungsform
eines Dekodierers gemäß der Erfindung,
F i g. 6 zeigt eine Modifizierung der Schaltung von Fig. 5,
F i g. 7 zeigt ein Schaltbild eines Phasenschiebers,
F i g. 8 zei^t in einem Diagramm die Phasenverschiebungskennlinie
des Phasenschiebers von F i g. 7,
F i g. 9 zeigt in einem Diagramm die Trennungskennlinie zwischen den hinteren Signalen, die man durch
Verwendung des Phasenschiebers von F i g. 7 in dem Dekodierer von Fig. 1 erhält,
Fig. 10 2.sigt ein Blockschaltbild tines modifizierten
Dekodierers, mit welchem die Trennung zwischen den vorderen und hinteren Kanälen verbessert werden
kann,
Fig. 11 zeigt ein Beispiel der in Fig. 10 gezeigten
Verstärker mit variabler Verstärkung,
Fig. 12 i.eigt die Beziehung zwischen den Verstärkungen
der Verstärker mit variabler Verstärkung gemäß Fig. 10 und der Phasendifferenz zwischen
Zweikanalsignalen.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Grundaufbau eines erfindungsgemäßen SQ-Dekodierers sind zwei vordere
Lautsprecher SFR und SFL und zwei hintere Lautsprecher SRL und SRR so angeordnet, daß sie einen
Zuhörer 1 in einem Raum 2 für das Zuhören umgeben, wie dies bei den herkömmlichen Vierkanalwiedergabesystemen
bekannt ist Von einem SQ-Matrix-Vierkanalmedium, beispielsweise einer Stereo-Schallplatte, einem
Magnetband oder einem frequenzmodulierten Stereoempfänger, werden ein erstes Kanalsignal oder linkes
Signal L und ein zweites Kanalsignal oder rechtes Signal R erzeugt, die in einer stereophonen Beziehung stehen.
Das linke Signal L wird dem Lautsprecher SFL über einen Leistungsverstärker 3 als das Signal FL'für vorne
links zugeführt, während das rechte Signal R dein Lautsprecher SFR über einen Leistungsverstärker 4 als
Signal FR' für vorn rechts zugeführt wird. Weiterhin werden das linke und das rechte Signal L bzw. R einer
ersten Matrixschaltung 5, die ein Differenzsignal L-R erzeugt, und einer zweiten Matrixschaltung 6 zugeführt,
die ein Summensignal L+ R erzeugt. Das Summensignal L+R wird durch einen —90° Phasenschieber 7 geführt,
wodurch ein Signal erzeugt wird, dessen Phase um 90°
ίο bezüglich des Differenzsignals L—R nacheilt Das
Differenzsignal L-R und das phasenverschobene Summensignal L+ R werden gleichzeitig an ein
Subtraktionsglied 8, mit Widerständen 9 und 10 gleicher Größe sowie mit einer Umkehrstufe 11, die in Reihe
geschaltet sind, und an ein Addierglied 12 mit in Serie geschalteten Widerständen 13 und 14 gleicher Größe
angelegt Von der Verbindung zwischen de« Widerständen 9 und 10 des Subtraktionsgliedes 8 wird ein Signal
RL' für hinten links abgenommen vrn dem Lautspreeher
SRL über einen Leistun.osverstarter 15 zugeführt,
während von der Verbindung zwischen den Widerständen 13 und 14 des Addiergliedes 12 ein Signa! RR'iür
hinten rechts abgenommen und dem Lautsprecher SRR über einen Leistungsverstärker 16 zugeführt wird.
Der Zweck des Phasenschiebers 7 besteht darin, eine 90°-Differenz zwischen dem Differenzsignal L-R und
dem Summensignal L+ R herzustellen. Anstelle des -90° Phasenschiebers 7 in der Schaltung des
Summensignals L+ R ist es auch möglich, einen +90° Phasenschieber in die Schaltung des Differenzsignals
L- R einzusetzen. Der Phasenschieber 7 kann ein +90'. Phasenschieber sein, wobei in diesem Fall die Umkehrstufe
11 in das Addierglied 12 geschaltet wird. Alternativ kann ein —90° Phasenschieber in die Schaltung des
Differenzsignals L-T? geschaltet werden, wobei in diesem Fall ebenfalls die Umkehrstufe 11 in dem
Addierglied 12 angeordnet wird. Der Phasenschieber 7 ist so ausgelegt, daß er eine bestimmte Phasendifferenz
zwischen seinen Eingangs- und Ausgangssignalen über den ganzen Tonfrequenzbereich gibt.
Der SQ-Dekodierer gemäß F i g. 1 arbeitet folgendermaßen:
Das linke Signal L und das rechte Signal R, die von
einem SQ-Matrix-Vierkanalmedium wiedergegeben
werden, werden durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
L = FL + OJRR + OJRL < -90°
R = FR + OJRR < +90° - 0,7 RL
R = FR + OJRR < +90° - 0,7 RL
wobei FL, FR, RL und RR die ursprünglichen
Vierkanalsignale sind. Die Vektordiagramme der Signale L und R sind in den F i g. 2A bzw. 2B gezeigt.
Von einem herkömmlichen SQ-Dekodicrer wiedergegebene
Tonsignale werden durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
FL 1 = FL ;■ OJRR + OJRL
< -90°
FR 1 - FR + OJRR < +90° - OJRL
RLi - RL + OJFL < +90° - 0,7 FR
RRi - RR + OJFL + OJFR
< -£0°
Die Vektordiagramme dieser wiedergegebenen Tonsignale sind in den F i g. 3A bis 3D gezeigt.
Die wiedergegebenen Tonsignale FL', FR', RL' und RR', die von dem SQ-Dekodierer gemäß F i g. 1 erzeugt werden, werden durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
Die wiedergegebenen Tonsignale FL', FR', RL' und RR', die von dem SQ-Dekodierer gemäß F i g. 1 erzeugt werden, werden durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
FV = FL + 0JRR -jOJRL
FR' = FR +jOJRR - OJRL
RL' = 1ZiIL-R -J(L +R))
= '/2iz. -./a -(a +yz.)i
= '/2ll,4ÄÄ + FL -JFR ~(j\ARR
= '/2(2ΛΖ.<-45°+ l,4FZ.<+45°+
= ΛΖ. <-450^-OJZK+45° +0,7/7?
<+ 135°
RR' = 1Zi'I. - R +j(l. + R))
= Ίϊ·1. + jR -(R -jLV
= '/2(2/?/?
<-45° + \,4FL <-45° + 1,4/7? <-
= ÄÄ <-45° + 0,7M <-45° + OJFR
<-I35°
/7?)i 135°)
Die Vektordiagramme dieser wiedergegebenen Ton-
daß die Vektordiagramme der wiedergegebenen vorderen Signale FL'und FR'die gleichen sind, wie die der >n
Signale FL 1 und FR 1, wie sie in den F i g. 3A und 3B gezeigt sind. Aus den Vektordiagrammen der wiedergegebenen
hinteren Signale RL'und RR', die in Fig.4C
und 4D gezeigt sind, sieht man, daß die ursprünglichen Signale RL und RR, die darin enthalten sind, in Phase :·,
zueinander liegen, obwohl sie bezüglich der ursprünglichen Signale FL und FR, die in den wiedergegebenen
vorderen Signalen FL'und FR'gemäß Fig.4A und 4B
enthalten sind, in der Phase um -45° nacheilen. Die Trennung zwischen den wiedergegebenen vorderen jo
Signalen FL' und FR' bezüglich der ursprünglichen vorderen Signale FL und FR sowie die Trennung
zwischen den wiedergegebenen hinteren Signalen RL' und RR' bezüglich der ursprünglichen hinteren Signale
RL und RR ist so vollkommen wie in dem herkömmli- r>
chen Dekodierer.
Obwohl die vorstehende Beschreibung auf der Annahme basiert, daß der in Fig. 1 gezeigte Phasenschieber
7 den Eingangssignalen über dem ganzen Tonfrequenzbereich Phasenverschiebungen eines definiprtpn Rptrai"; prtpilt kt dip«; in Her Praxis mit einem
einzigen Phasenschieber nicht möglich.
Um die gewünschten Phaseneigenschaften des SQ-Systems über dem ganzen Tonfrequenzbereich
aufrechtzuerhalten, ist es aus diesem Grund vorteilhaft, einen SQ-Dekodierer zu verwenden, wie er in Fig.5
gezeigt ist, in der die Schaltelemente, die denen von Fig. 1 entsprechen, mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet
sind. Bei dem in F i g. 5 gezeigten Dekodierer werden die Ausgar.gssignale aus den Phasenschiebern 5η
7ßund TC die so geschaltet sind, daß sie das linke Signal L bzw. das rechte Signal R aufnehmen, als vordere
Signale FL' bzw. FR' verwendet und der ersten Matrixschaltung 5 zugeführt Die zweite Matrixschaltung
6 ist für die direkte Aufnahme des linken Signals L und des rechten Signals R vorgesehen.
Die Φ-0" Phasenschieber TB und TC haben die
gleiche Phasen/Frequenz- Kennlinie, wobei der Betrag der Phasenverschiebung Φ abhängig von der Frequenz
variiert. Der Φ—90° Phasenschieber TA, der eine um eo
90° nacheilende Phasenkennlinie bezüglich der Phasenschieber TB und TC über dem ganzen Hörfrequenzbereich
hat, ist mit der Ausgangsseite der zweiten Matrixschaltung 6 verbunden. Man sieht, daß zwischen
dem Ausgangssignal (L-R) < Φ der ersten Matrixschaltung 5 und dem Ausgangssignal (L+R)
< Φ-90° des Phasenschiebers TA über dem ganzen Tonfrequenzbereich
eine 90° -Phasendifferenz vorliegt Deshalb kann mit dem Dekodierer gemäß Fig. 5 die gleiche
durch Verwendung von drei Phasenschiebern TA, TB
und TC ausgeübt werden. Da in diesem Fall für einen Phasenschieber mehrere Stufen gemäß F i g. 7 erforderlich
sind, bietet die Möglichkeit des Weglassens eines Phasenschiebers einen bedeutenden wirtschaftlichen
Vorteil.
Fig. 6 zeigt eine Modifizierung des in F i g. 5 gezeigten Dekodierers, wobei anstelle der Phasenschieber
TB \.:.d TC gemäß Fig.5 ein einziger Φ-0°-
Phasenschieber TD benutzt wird, der die gleiche
Phasenverschiebungskennlinie hat und mit der Ausgangsseite der ersten Matrixschaltung 5 verbunden ist,
wodurch man eine 90° Phasenverschiebung zwischen dem Differenzsignal L-R und dem Summensignal
L+ R über dem ganzen Tonfrequenzbereich erhält und somit eine perfekte Trennung zwischen den hinteren
Signalen RL' und RR' erzielt Obwohl bei dem Dekodierer gemäß F i g. 6 Phasendifferenzen auftreten,
die abhängig von den Frequenzen zwischen den wiedergegebenen vorderen Signalen FL' und FR' und
den wiedergegebenen hinteren Signalen RL' und RR' variieren, beeinträchtigen solche Phasendifferenzen die
WipHprcahp praktisch nicht.
Der Phasenschieber 7, der bei dem in F i g. 1 gezeigten Dekodierer verwendet wird, kann durch
einen in Fig. 7 gezeigten Phasenschieber ersetzt werden, der eine Phasenverschiebungskennlinie hat, wie
sie in F i g. 8 gezeigt ist. Der Phasenschieber von F i g. 7 hat einen Transistor 20, dessen Kollektor und Emitter
jeweils über Widerstände an eine Versorgungsquelle + B bzw. an Masse geschaltet ist Parallel zur
Kollektor-Emitter-Strecke ist eine Reihenschaltung aus
einem Kondensator 21 und einem Widerstand 22 vorgesehen. Die Basiselektrode des Transistors 20 ist so
geschaltet, daß sie ein Eingangssignal empfängt, d. h. in
diesem Fall das Summensignal L+R, wobei das
phasenverschobene Summensignal von der Verbindung zwischen dem Kondensator 21 und dem Widerstand 22
angenommen wird Verschiedene Schaltelemente des in F i g. 7 gezeigten Phasenschiebers sind so ausgewählt,
daß der Phasenwinkel des Ausgangssignals um -90" bezüglich des Eingangssignals bei einer vorher festgelegten
Frequenz & beispielsweise bei 1 kHz, auf dem Tonfrequenzband verschoben ist Demzufolge ist bei
der Frequenz /o eine 90° Phasendifferenz zwischen dem Summensignal L+R und dem Differenzsignal L-R
gegeben, so daß die Trennung zwischen den hinteren Signalen ÄZ/und ÄÄ'bei der Frequenz Z0, wie in F i g. 9
gezeigt, unendlich groß ist Bei einem SQ-Dekodierer, der nur einen Phasenschieber aufweist, wie er in F i g. 7
gezeigt ist. ist die Trennung zwischen den wiedergegebenen hinteren Signalen RL' und RR' in einem
Frequenzband, das von der vorher festgelegten Frequenz /Ό abgesondert ist, unzureichend, was aus
Fig. 9 zu ersehen ist. Diese unzureichende Trennung ·, bedingt jedoch keine wesentlichen Schwierigkeiten.
ßi\ dem SQ-System ist sowohl die Trennung
zwischen den vorderen Signalen FL'und FR'als auch
zwischen den hinteren Signalen RL'und RR'unendlich,
wns durch die oben beschriebenen Gleichungen pczciet
ist. wenn man die w.edergegebenen Tonsigii.il'.1
betrachtet, die I rennuig /wischen den '.orderen .:riti
hinteren Kanülen ist u'doch unzureichend Inspesonilt-re
stellt lias I'be;-,prcehen /wischen den vorderen und
hinteren Kanälen im I linbhck auf das Sig'ia' vorn in der
Mitte, in diesem lall Fl. =- /"Weder im Hinblick auf das
Signal hinten r. der Mitte, in diesem F;ill Rl. - KR, cm
rmbiem dar.
In [■'i g. 10 isi ein Dekodieret' geze;g'. mit dem die
Trennung /wischen den vorderen und !linteren Kanälen
des SO Dekodierers v»n I" ι ι·. ">
verbessert werden kann tint! >ler deshalb als eine bevorzugte Ausführungsforni
anzusehen ist. Die Γ ι g. ϊ entsprechenden Schaltelemente
sind mit dem gleichen Bezugs/eichen bezeichne*. Bei der in Fig. IO gezeigten Schaiu.ng sind z.u>a;zlicli
eine dritte Matri.xschaltung 2% und eine Meile
Matrixsehaltung 26 vorgesehen, die das Snnimensignai
L-lR bzw. das Differenzsigna! /.-- ;t erzeugen, und
zwar ansprechend auf das linke .Signa; L bzw. das rechte
S.gnal R. die den Matrixschallungen 25 und 26 über :·
Phasenschieber 7ßbzw. 7(" zugeführt werden. Weiterhin
ist ein regelbarer Verstärker 27 mit dem Ausgang der vierten Matrixschaltung 26 verbunden. Die Ausgangssignale
aus der dritten Matrixschaltung 25 und aus dem Verstärker 21 sind parallel an ein Addierglied 28. r,
das in Serie geschaltete Widerstände 29 und 30 gleicher Größe hat. sowie parallel an ein Subtraktionsglied 31
angelegt, das Widerstände 32 und 33 gleicher Größe sowie eine Umkehrstufe 36 aufweist, die in Reihe
geschaltet sind. Die Tonsignale FL' und FR' werden :.;
ipU/pilc tnn A&r VorKin/lijnocrtoll« -.... 1 r^k nr, A λ π
Widerständen 29 und 30 des Addiergliedes 28 und der Verbindungsstelle zwischen den Widerständen 32 und
33 des Subtraktionsgliedes 3t abgegriffen. Zwischen die
zweite Matrixschaitung 6 und den Phasenschieber TA ist ι -,
ein zweiter regelbarer Verstärker 34 geschaltet. Eine Steuereinheit 35 ist dafür vorgesehen, die Phasenbeziehung
zwischen dem linken Signal L und dem rechten Signal R festzustellen und um erste und zweite
Steuerausgangssignale EC \ und EC2 zu bilden. Das -,<·,
erste Steuersignal ECA wird dem ersten Verstärker 27 zugeführt, um dessen Verstärkung /zu steuern, während
das zweite Steuersignal EC2 dem zweiten Verstärker
34 zugeführt wird, um dessen Verstärkung b zu steuern. Wenn der erste und zweite Verstärker 27 bzw. 34 sowie
die Steuereinheit 35 weggelassen werden, arbeitet der in Fig. 10 gezeigte Dekodierer genauso wie der von
Fig. 5.
Wie vorstehend beschrieben, besteht der Zweck der Steuereinheit 35 darin, die Phasenbeziehung zwischen &o
dem linken Signal L und dem rechten Signal R festzustellen. Die Steuereinheit 35 kann einen Phasendiskriminator für die Feststellung der Phasendifferenz
zwischen dem linken Signal L und dem rechten Signal R oder einen Pegelkomparator umfassen, der die Phasenbeziehung zwischen dem linken und rechten Signal
entsprechend dem Unterschied in den Pegeln der Summen- und Differenzsignale dieser beiden Signale
feststellt. Ein solcher Phasendiskriminator oder ein Pegelkomparator dieser Art ist in der Patentanmeldung
P 22 52 132.0 beschrieben.
Wie in Fig. 12 gezeigt ist, ist die Verstärkung /des
ersten Verstärkers 27 auf »1« eingestellt, wenn die Phasendifferenz zwischen dem linken und dem rechten
Signal L bzw. R im Bereich von -90° bis +90° liegt, während die Verstärkung ödes zweiten Verstärkers 34
so eingestellt ist, daß sie in einem Bereich zwischen 0 Mid ' liegt. So entspricht beispielsweise der Fa!!. bei
ν ck hem die Phasendifferenz 0 lU. einem /.ustand. bei
dem das linke Signal /. und das rechte Signal R nur die
Sianale vorn in der Mute enthaltjn. also FL=FR. In
diesem fall ist die Verstärkung b des zweiten
Verstärkers 14 so eingestellt, daß sie etwa gleich 0 ist. so
<.\,\ii die Atisgangssignale der zweiten Matrixschaltung fi
im wesentlichen gesperrt werden. Die Beziehimg zw ischen den Pegeln der Mimmen- und IJüterenzsignale
bei diesem Zustand wird ausgedrückt durch
L- R\
Wenn die Phasendifferenz zwischen dem linken Signa! /. und dem rechter. Signal R in einem Bereich von
-1TO" bis -270" lieg', liegt der Verstärkungsgrad b des
,"λ citcn Verstärkers 34 bei I, während die Verstärkung /
des ersten Verstärkers 27 im Bereich zwischen 0 und ! hegt. So entspricht ein Fall, bei welchem die
Pnaseridiffercnz ■+■ 180" ist. dein Fall, bei welchem das
linke Signal L und das rechte Signal R nur das Signal
hinten in der Mitte einhalten, also RL=RR. Unter
diesen Bedingungen ist die Verstärkung / des ersten Verstärkers 27 im wesentlichen auf 0 eingestellt, so daß
die Ausgangssignale der vierten Matrixschaltung 26 yesperr; werden. Die Beziehung zwischen den Pegeln
der Summen b/w. Differenzsignale unter dieser Bedingung wird durch die Ungleichung ausgedrückt
\L + R\ <\L- R\.
Der Aufbau des ersten und zweiten Verstärkers 17 bzw. 34 wird kurz unter Bezugnahme auf das Schaltbild
gleichen Aufbau haben, wird nur einer von ihnen
beschrieben. Der dargestellte Verstärker enthält einen Transistor 40 und einen Feldeffekttransistor 41, der als
variabler Widerstand wirkt und parallel zu dem Emitterwiderstand 42 liegt. An der Torelektrode des
Feldeffekttransistors 41 liegt eine vorher festgelegte Vorspannung, beispielsweise + 13 V. aus einer Vorspannungsschaltung
an, so daß die Verstärkung des Transistors 40 auf »1« eingestellt ist.
Eine wie gezeigt gepolte Diode 43 ist zwischen die Torelektrode des Feldeffekttransistors 41 und die
Ausgangsklemme der Steuerschaltung geschaltet, die das Steuerausgangssignal ECerzeugt. Die Steuereinheit
35 ist so gebaut, daß die Steuersignale EC1 und EC2 die
gleiche Spannung haben, beispielsweise +13V, wenn die Phasendifferenz zwischen den Eingangssignalen L
und R gleich 90° ist Für diesen Fall ist bei diesen Bedingungen das Steuersignal £Caus der Steuereinheit
zu der Torspannung des Feldeffekttransistors 41 im Gleichgewicht, so daß die Verstärkung des Transistors
40 bei 1 gehalten wird. Wenn die Phasendifferenz zwischen den Eingangssignalen L und R im Bereich
zwischen -90° und +90° liegt, ändert sich das Steuersignal ECl stark in positiver Richtung, von
+13 V aus, jedoch wird eine solche Spannungsänderung
durch die Diode 43 davon abgehalten, zu der Torelektrode des Feldeffekttransistors 41 zu gelangen.
Dementsprechend wird die Verstärkung des Transistors
40 nicht geändert. Andererseits ändert sich das Steuersignal ECl aus der Steuereinheit 35 stark in
negativer Richtung von + 13 V aus. Diese Spannungsänderung in der negativen Richtung wird auf die
Torelektrode des Feldeffekttransistors 41 durch die Diode 43 übertragen. Dadurch wird die Vorspannung an
der Torelektrode unter + 13 V verringert, so daß die Verstärkung des Transistors 40 unter den Wert 1 sinkt.
Daraus ergibt sich, daß sich die Verstärkungen /und b des ersten bzw. des /weiten Verstärkers 27 bzw. 34, wie
in Fig. 12 gezeigt ist, ändern.
Der in Fig. 10 gezeigte Dekodierer arbeitet UV-gendermafkn:
Wenn die Phasendifferenz zwischen dem linken Signal L und dem rechten Signal R CP betrügt, d. h. wenn
beispielsweise nur Signale vorn in der Mitte vorliegen, sind Hip Vprst.irliiinppn /"nrui h Ηρς ργϊΙρπ iinri yui-iinn
Verstärken 27 bzw. 34 auf 1 bzw. 0 eingestellt. Als Ergebnis werden die Signale L und R als die
wiedergegebenen vorderen Signale FL' und FR' verwendet. Da andererseits das Ausgangssignal L-R
aus der ersten Matrixschaltung 5 im wesentlichen 0 ist und das Ausgangssignal L+R aus der zweiten
Matrixschaltung 6 im wesentlichen durch den Verstärker 34 gesperrt ist, aiso in diesem Fall i>=0, sind die
wiedergegebenen hinteren Signale RL' und RR' im wesentlichen 0. Das heißt mit anderen Worten, daß die
Trennung zwischen den vorderen und hinteren Kanälen im wesentlichen für das Signal vorn in der Mitte
unendlich ist.
Wenn die Phasendifferenz zwischen dem linken Signal L und dem rechten Signal R gleich 180° ist, d. h.
wenn nur Signale hinten in der Mitte vorhanden sind,
ίο sind die Verstärkungen /und ödes ersten und zweiten
Verstärkers 27 bzw. 34 gleich 0 bzw. 1. In diesem Fall ist das Alisgangssignal 1..+ R aus der dritten Matrixschaltung
25 im wesentlichen 0 und das Ausgangssignal L— R aus der vierten Matrixschaltung 26 durch den
ι -, Verstärker 27 gesperrt, dessen Verstärkung /"auf 0 steht,
so daß die wiedergegebenen vorderen Tonsignale FL' und FR'mi wesentlichen 0 sind. 'Vndererseits erhält man
.Signale Rl. < — 4"5Λ und RR
< -41I0 .ils wipdprgpwpbene
hintere Tonsignale RV und RR'. Somit ist die
:ii Trennung zwischen den vorderen und hinterm Kanälen
für Jas Signal hinten in der Mitte im wesentlichen unendlich. Selbstverständlich können Steuereinrichtungen,
die denen von Fig. 10 entsprechen, bei den Dekodierern von Fig. 1 und b vorgesehen werden.
Blatt Zckhnunucn
Claims (8)
1. Dekodierer für ein SQ-Vierkanal-Matrix-System
zur Bildung von vier in einer bestimmten Phasen- und Amplitudenbeziehung zueinander stehenden
Tonsignalen aus zwei Kanalsignalen mit Phasenschiebern und Matrixschaltungen, gekennzeichnet
durch eine erste Matrixschaltung (5) zur Bildung des Differenzsignals (L- R) aus
den beiden Kanalsignalen (L, R), durch eine zweite Matrixschaltung (6) zur Bildung des Summensignals
(L+R) aus den beiden Kanalsignalen (L, RX durch
eine Phasenschieberanordnung (7; TA, TB, TC, TD) zur Einführung einer Phasenverschiebung vcn 90°
zwischen dem Summensignal (L+R) und dem . Differenzsignal (L-R), durch ein Subtraktionsglied
(8) zur Bildung des linken, hinteren Tonsignals (RL') aus den zueinander phasenverschobenen Summenbzw.
Differenzsignalcn, und durch ein Addierglied
(12) für die Bildung des rechten, hinteren Tonsignals (RR') aus den zueinander phasenverschobenen
Summen- bzw. Differenzsignalen, wobei das linke vordere Tonsignal (FL') durch das linke Kanalsignal
(L)und das rechte vordere Tonsignal (FR')dmcYi das
rechte Kanalsignal (7y gebildet werden.
2. Dekodierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenschieberanordnung aus
einem einzigen, mit dem Ausgang der zweiten Matrixschaltucg (6) verbundenen Phasenschieber (7)
besteht.
3. Dekodierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasen.«.chieberanordnung aus
jeweils gleichen Phasenschieberi; (TB, TC) für die
beiden Kanalsignale (L, R) und einem dritten, mit dem Ausgang der zweiten Matrixschaltung (6)
verbundenen Phasenschieber (TA) besteht, der gegenüber den beiden ersten Phasenschiebern eine
zusätzliche Phasenverschiebung um 90° bewirkt (F ig. 5).
4. Dekodierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenschieberanordnung aus
einem ersten, mit dem Ausgang der ersten Matrixschaltung (5) verbundenen Phasenschieber
(TD) und einem zweiten, mit dem Ausgang der zweiten Matrixschaltung (6) verbundenen Phasenschieber
(TA) besteht, der gegenüber dem ersten Phasenschieber (TD) eine zusätzliche Phasenverschiebung
um 90° hervorruft (F i g. 6).
5. Dekodierer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine dritte Matrixschaltung
(25) zur Bildung eines Summensignals (L+R) aus den beiden Kanalsignalen (L, R), durch eine vierte
Matrixschaltung (26) zur Bildung eines Differenzsignals (L-R) aus den beiden Kanalsignalen (L, R), «
durch ein Addiergüed (28) zur Bildung des linken, vorderen Tonsignals (FL') aus dem Summen- bzw.
Differenzsignal, durch ein Subtraktionsglied (31) zur Bildung des rechten, vorderen Tonsignals (FR)aus
dem Summen- bzw. Differenzsignal, durch einen ersten regelbaren Verstärker (27) zur Verstärkung
des von der vierten Matrixschaltung (26) gebildeten Differenzsignals (L—R)\n Abhängigkeit von einem
ersten Ausgangssignal (ECi) einer Steuereinheit (3S) zur Verbesserung der Trennung zwischen den
Tonsignalen (FL', FR' bzw. RL', RR') und durch einen zweiten regelbaren Verstärker (34) zur
Verstärkung des von der zweiten Matrixschaltung
(6) gebildeten Summensignals (L+R) in Abhängigkeit
von einem zweiten Ausgangssignal (EC2) der Steuereinheit (35) (F ig. 10).
6. Dekodierer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (35) einen Phasendiskriminator
zur Feststellung des Phasenunterschiedes zwischen den beiden Kanalsignalen (L, R) enthält.
7. Dekodierer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsfaktoren (f, b) des
ersten und zweiten Verstärkers (27,34) 0 bzw. 1 sind,
wenn das erste und das zweite Kanalsignal (L, R)a\t
gleiche Phase haben, und 1 bzw. 0 sind, wenn das erste und das zweite Kanalsignal (L, R) entgegengesetzte
Phasen haben.
8. Dekodierer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (35) einen Pegelkomparator
für den Vergleich der Pegel des Summen- und Differenzsignals des ersten und zweiten
Kanalsignals (L, /?,) enthält.
Applications Claiming Priority (2)
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