DE2263696A1 - Weiche fuer pneumatische schuettgutfoerdereinrichtung - Google Patents
Weiche fuer pneumatische schuettgutfoerdereinrichtungInfo
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Description
- Weiche für pneumatische Schüttgut-Fördereinrichtung Die Erfindung betrifft eine Weiche für eine pneumatische Schüttgut-Fördereinrichtung zur wahlweisen Verbindung einer von mindestens zwei Verteilerleitungen mit einer Förderleitung.
- Zur Verteilung von Schüttgut in Fördereinrichtungen sind bereits Weichen bekannt, mit deren Hilfe das Schüttgut wahlweise auf verschiedene Leitungszweige verteilt werden kann. Derartige bekannte Weichen unterliegen einem hohen Verschleiss, wenn stark abrasives Fördergut transportiert wird. Ferner kann an bekannten Weichen bei Wechsel des Fördergutes eine, wenn auch geringfügige, Vermischung des Schüttgutes beim Umschalten der Weiche eintreten, die für bestimmte Anwendungsfälle unerwUnscht ist. Ferner sind bei bekannten Weichen relativ erhebliche Umlenkwinkel vom Schüttgut zu überwinden, die ebenfalls unerwünscht sind.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Weiche zu schaffen, welche eine schonende Umleitung des Fördergutes erlaubt, bei welcher praktisch keine Vermischung des Schüttgutes beim Wechsel desselben eintritt und welche relativ wartungs- und verschleissarm auch bei Transport eines relativ stark abrasiven Fördergutes ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss daduroh gelöst, dass eine Schieberplatte, welche einen flexibel mit der Förderleitung in Verbindung stehenden Förderrohrstutzen aufweist, auf einer Gegenplatte verschiebbar angeordnet ist, wobei in die Ebene der Gegenplatte mindestens zjuei Verteilerleitungsstutzen münden, dass etwa senkrecht zur Plattenebene wirkende, gummielastisch gelagerte Spannelemente vorgesehen sind, welche die Schieberplatte und die Gegenplatte gegeneinander spannen, und dass mindestens ein Schubantrieb zum Verschieben der Schieberplatte vorgesehen ist,- derart, dass der Förderrohrstutzen wahlweise mit jeweils einem Verteilerstutzen zum Fluchten gebracht wird.
- Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigen Fig. 1 die teilweise geschnittene Aufsicht auf eine Vierwegweiche, Fig. 2 eine Prinzipskizze gemäss der Vorderansicht der Weiche nach Fig. 1, und Fig. 3 die Ansicht einer Zweiwegweiche.
- Die in Fig. 1 gezeigte Vierwegweiche verbindet eine Förderleitung 1 über ein flexibles Rohrstück 2 und über einen Förderrohrstutzen 3 wahlweise mit einer von vier Verteilerleitungen 4, 4a, 5,5a, von denen in der Figur nur die beiden oberen sichtbar sind. Ein weiteres Paar von Verteilerleitungen befindet sich gemäss der Figur unterhalb der dort sichtbaren Verteilerleitungen 4,5.
- Der Förderrohrstutzen 3 ist im Beispiel senkrecht auf einer Schieberplatte 6 befestigt. Diese liegt, unter Zwischenlage einer Dichtung 7, parallel an einer Gegenplatte 8 an. Auf der Gegenplatte 8 sind nur wenig, im beispiel weniger als 50, gegenüber der Plattennormalen qeneigt die Verteilerleitungsstutzen 4, 5 befestigt.
- Mit Hilfe von vier Zusstangen, von denen in der Figur nur die zwei Zugstangen 10 und 11 zu erkennen sind, sind die Schieberplatte und die Geqenplatte gegeneinander verspannt.
- Die Zugstangen 10 und 11, welche im Verhtiltnis zum lieg, um den die Schieberplatte verschoben wird, relativ lang ausgebildet sind, sind durch gummielastische Elemente 12, 13 und 14 gegenüber der Gegenplatte bzw. der Schieberplatte elastisch gelagert.
- Am Förderrohrstutzen 3 sind zwei Lagerschalen 20 und 21 angebracht, welche mit dem üolben je eines Hubkolbenantriebs in Verbindung stehen. In Fig. 1 ist ein Hubkolbenantrieb 22 gezeigt, dessen kolben mit der Lagerschale 20 verbunden ist.
- sin zweiter Hubkolbenantrieb 23 ist, wie aus Fig. 2 erkennbar, im rechten Winkel zu dem ersten Hubkolbenantrieb 22 angeordnet. Ueber Lager 25 und 26 sind die Hubkolbenantriebe 22 und 23 gegenüber der Gegenplatte 8 um einen qewissen Betrag in einer ebene parallel zur Verschiebeebene der Schieberplatte 6 schwenknar.
- Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Funktionsablauf beim Umschalten der Weiche. Die beiden Hubkolbenantriebe 22 und 23 besitzen je zwei Endpositionen, eine eingeschobene und eine ausgezogene. Durch koordinierte Wahl einer der beiden Endpositionen für die beiden Antriebe 22 und 23 lässt sich die Schieberplatte 6 in die vier angedeuteten Positionen bringen. In der Figur ist eine Position angedeutet, in welcher der Förderrohrstutzen 3 mit der linken oberen Verteilerleitung 5 verbunden ist. Zum Erreichen dieser Position wurde der Hubkolbenantrieb 22 in die ausgezogene Position und der zweite Hubkolbenantrieb 23 in die eingeschobene Position gebracht. Soll der Förderrohrstutzen 3 mit der Verteilerleitung 4 in Verbindung treten, bleibt der zweite Hubkolbenantrieb 23 in seiner Position, während der erste Hubkolbenantrieb 22 eingezogen wird. Aehnlich lassen sich die beiden untern Verteilerleitungen 4a, 5a erreichen, wenn der zweite Hubkolbenantrieb 23 ausgezogen wird und der erste Hubkolbenantrieb 22 für die Verteilerleitung 4a eingeschoben und für die Verteilerleitung 5a ausgezogen wird. Die exakte Position der Hubkolbenantriebe wird zweckmässigerweise mit Hilfe von Endschaltern eingehalten, welche den jeweiligen Schubantrieb nach Erreichen der gewünschten Position ausschalten.
- Die Länge der Zugstangen 10 und 11 ist so gewählt, dass die Zugstangen bei einer Verschiebung der Schieerplatte 6 nur einer relativ geringen Aenderung ihrer effektiven Länge unterworfen sind, welche leicht von den gummielastischen Elementen 12, 13 und 14 aufgenommen wird. Die Zugstangen stellen eine äusserst einfache und praktisch verschleissfreie Führung zwischen der Schieberplatte 6 und der Geqenplatte 6 dar.
- Selbstverständlich ist es moglich, gemäss den beschriebenen Prinzipien auch Mehrwegweichen aufzubauen, welche mehr oder weniger als vier Verteilerleitungen aufweisen. Fiq. 3 zeiqt ein einfaches Ausführungsbeispiel mit zwei Verteilerleitungen.
- In diesem Fall ist nur ein lluhkolbenantrieb erforderlich, da die Schieberplatte 6 nur in einer Richtunq z-,riscilen zwei Positionen hin und her verschoben werden muss. Zum Verspannen der Schieberplatte gegen die Gegenplatte reichen in diesem Ausführungsbeispiel zei Zugstangen, gegenüber vier im vorigen Ausführungsbeispiel.
Claims (5)
- P a t e n t a n s p r ü c h eweiche für eine pneumatische Schüttaut-Fördereinrichtung zur wahlweisen Verbindung einer von mindestens zwei Verteilerleitungen mit einer Förderleitung, dadurch a.ekennzeichnet, dass eine E;chieberplatte (6-), welche einen flexibel mit der Förderleitung (1) in Verbindung stehenden Förderrohrstutzen (3) aufweist, auf einer Gegenplatte (8) verschiebhar angeordnet ist, wobei in die Ebene der Gegenplatte mindestens zwei Verteilerleitungsstutzen (4, 5) miinden, dass etwa senkrecht zur Plattenebene wirkende, gummielastisch gelaqerte Spannelemente (10, 11) vorgesehen sind, welche die Schieberolatte und die Gegenplatte geaeneinander spannen, und dass mindestens ein Schubantrieb (22, 23) zum Verschieben der Schieberplatte vorgesehen ist, derart, dass der Förderrohrstutzen (3) wahlweise mit jeweils einem Verteilerstutzen zum Fluchten gebracht wird.
- 2. weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Gegenplatte vier Verteilerleitungsstutzen angebracht sind und dass zwei etwa senkrecht zueinander wirkende Hubkolbenantriebe (22, 23) mit dem Förderrohrstutzen (3) bzw.mit der Schieberplatte (6) in Verbindung stehen.
- 3. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente als Zugstangen ausgebildet sind, welche unter Zwischenlage von gummielastischen Elementen (12, 13, 14) die Schieberplatte (6) und die Gegenplatte (8) gegeneinander verspannen.
- 4. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Gegenplatte (8) angeordneten Verteilerleitungsstutzen (4, 5) um einen Winkel gegen die Normale zur Plattenebene geneigt sind, welcher höchstens 50 beträgt.
- 5. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubantriebe mit Endschaltern zum Ausschalten des Schubantriebes nach Erreichen der vorgesehenen Position ausgestattet sind.L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1798672A CH559688A5 (de) | 1972-12-11 | 1972-12-11 |
Publications (3)
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