DE2263476A1 - Formgewebe sowie verfahahren zu dessen herstellung - Google Patents
Formgewebe sowie verfahahren zu dessen herstellungInfo
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Description
PATENTANWALT DIPL.-ING. ULRICH KINKELIN 7032 Sindelfingen - Auf dem Goldberg - Weimarer Str. 32/34 - Telefon 07031/86501
11 321
NORDISKA MASKINFILT AKTIEBOLAGET, S -301 03 Halmstad/Schweden
FORMGEWEBE SOWIE VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNa
Die Erfindung betrifft ein Formgewebe für papierherstellende Maschinen, Zellulosemaschinen
od. dgl. mit zwei Schichten synthetischer Schußfäden und die Schußschichten miteinander
verbindende Kettfaden, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Bei Papierherstellungs-Maschinen , Zellulosemaschinen und Maschinen für ähnliche Zwecke
werden zur Herstellung des Schichtmaterials einlagige Siebe verwendet, die aus Metalldraht
oder synthetischem Zwirn (Garn) monofiler oder multifiler Natur gewoben sind. Wegen ihres geringen Abriebwiderstandes werden metallische Drähte oft durch Garne ersetzt,
die aus synthetischem Fasermaterial hergestellt sind, sogenannte Kunststoffgewebe.
Diese Kunststoffgewebe sind bislang im wesentlichen ausschließlich als einlagige Gewebe
hergestellt worden. Gewebe dieser Art we sen jedoch den Nachteil auf, daß sie wesentlich
mehr gestreckt werden können als Metallsiebe vergleichbaren Dickenmaßes. Lange Zeit
war daher die Verwendung von Kunststoffgeweben' auf die gröberen Drähte und auch auf
schmale und langsam laufende Papierhersteliungs-Maschinen beschränkt. Obwohl in den
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letzten Jahren beträchtliche Fortschritte erreicht worden sind, haben die einschichtigen
Kunststoffgewebe wenig Erfolg, z.B. auf dem Gebiet breiter und schneller Zeitungspapier-Maschinen
und sogenannter Hygienepapier-Maschinen gehabt. Auch im Falle breiter
Maschinen zur Herstellung von Einwickelpapier, Kraftpapier und Sackpapier haben verschiedene
Versuche zur Verwendung von Kunststoffgeweben fehlgeschlagen, obwohl grobe und deshalb stabilere Gewebe verwendet wurden.
Die sogenannten zweischichtigen Kunststoffgewebe bestehen aus zwei Schichten des einen
Garnsystems und einem zweiten Garnsystem, das die beiden ersten Schichten miteinander
verbindet. Wegen ihrer verbessert en Stabilität haben sie mehr Aussicht auf erfolgreiche Verwendung
in allen Papiermaschinentypen. Diese Tatsache wurde auch durch eine große Anzahl
von Pr'jfläufen bestätigt. Ein zv/eischichtiges Gewebe wurde z. B. in einer breiten
Einwickelpapier- Maschine während sechs Monaten gefahren, verglichen mit acht bis zehn
Tagen bei einem Metallsieb. Das bei dieser Art doppelschichtigem Gewebe auftretende
Problem bestand bislang darin, daß sie auf der Papierschicht in einem viel größeren Maß
Markierungen hinterlassen, als dies bei einschichtigen Geweben der Fall ist. Der Grund
für diese kleinere Markierfreiheit besteht darin, daß die beiden parallelen Schichten aus
Schußfäden und insbesondere die dem herzustellenden Material nächste Schicht sich im
wesentlichen geradlinig und in einer Ebene innerhalb des Gewebes erstreckt, während
die Kettfäden einen geschlängelten Verlauf haben und die beiden äußeren Ebenen tangieren.
In einem entsprechenden Fall kann dieser Nachteil bei einem einlagigen Sieb oder Filz
leicht behoben werden, indem man an den Kettfäden eine Last angreifen läßt, durch die
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ihre gekrümmte Gestalt gestreckt wird, während zur gleichen Zeit die Schußfäden Wellenform
annehmen. Bei einem bestimmten Grenzwert tangieren die Wellenkuppen eine gemeinsame
Ebene. Wenn das einschichtige Gewebe in dieser Lage fixiert wird, dann berührt die Papierbahn
beide Fadensysteme, während der Papierschichtherstellung, und die Gefahr des Markierens
nimmt ab.
Der geometrische Aufbau, welcher bislang bei doppelschichtigen Geweben angewendet
wurde, hat ein ähnliches Vorgehen bislang unmöglich gemacht, und jedes Strecken der
Kettfäden hat stattdessen bewirkt, daß die Schußfäden noch tiefer einwärts zur Mitte des
Gewebes herangeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein zweischichtiges Formgewebe anzugeben, das die Markierungsprobleme
bekannter Gewebe dieser Art nicht besitzt. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein entsprechendes Verfahren anzugeben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schicht der Schußfäden, welche
im Gebrauch des Formgewebes dem herzustellenden Material gegenüberliegt und auch die
die Schichten der Schußfäden miteinander verbindenden Kettfäden im wesentlichen diejenige
Ebene des Formgewebes tangieren, die die Materialbildungsebene ist. Man erreicht des,
indem man mit jedem Kettfaden zusätzlich zum Verbinden der beiden Schußschichten auch
noch getrennt in diejenige Schicht der Schußfäden einbindet, die in Gebrauchslage des
Gewebes an das herzustellende Material angrenzt. Da die Kettfäden dieser getrennten .
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Einbindung - die ζ. B. vom Zweiertyp sein kann - teilweise nur mit der oben erwähnten
Schidit aus Schußfäden verwoben ist, kann die Spannung in diesen Fäden eine größere
Welligkeit der Schußfäden in Richtung auf die Oberfläche des Gewebes erzeugen, wobei
gleichzeitig die wellenförmig verlaufenden Kettfaden gestreckt werden. Die Spannung kann
entweder durch die übliche Kettfädenspannung während des eigentlichen Webvorgangs erzeugt
werden oder kann auch durch gesondertes Strecken des Gewebes erreicht werden, wenn
das Gewebe schon fertig ist. In einer bestimmten Lage verläuft diese Schicht aus Schußfäden
als auch die die Schichten miteinander verbindenden Kettfaden tangential zur selben
Ebene. Diese Ebene ist gleichzeitig auch die äußere Begrenzungsebene des Gewebes.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele hervor. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 als Beispiel einen Querschnitt durch eine übliche Ausführungsform
doppellagig gewebten Tuchs,
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein doppellagiges Gewebe eines erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels im nichtgestreckten Zustand,
Fig. 3- 6 ähnliche Querschnitte durch verschiedene Gewebe, die unterschiedliche
Webmuster aufweisen und
Fig. 7 im vergrößerten Maßstab einen Bereich aus der obersten Schicht des Gewebes
nach Fig. 2, nachdem das Gewebe gestreckt worden ist.
Die üblicherweise verwendete Art doppel lagiger Gewebe für Pressenpartien und Trockenpartien
bestehen aus zwei Schußfäden-Lagen 1,2- wobei die Lage 1 dem herzustellenden
Material gegenüberliegt - und Kettfäden 3, 4 und 5, die die zwei Schußfäden-Lagen 1,
miteinander verbinden." Die zwei Lagen 1, 2 aus Schußfäden bilden ein Paar, wobei der
Faden eines jeden Paars im wesentlichen über dem anderen angeordnet ist. Gemäß Fig. 1
verläuft der erste Kettfaden über den ersten beiden Paaren, dann zwischen dem dritten
Paar, dann unterhalb dem vierten und fünften Paar und dann zwischen dem sechsten Paar,
ehe der Rapport wiederholt wird. Die Kettfäden 4, 5 laufen in der gleichen Art, jedoch
in ener anderen Ordnung. Zusätzlich umfasst der Rapport weitere drei Kettfäden, ehe
sich der Bindungsrapport für den ersten Kettfaden 3 wiederholt. Diese drei Kettfäden sind
jedoch nicht dargestellt. Dieses Bindungsmuster, welches durch seinen Verlauf über zwei
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Schußfadenpaare und unterhalb zwei Schußfadenpaaren gekenn zeichnet, ist, bietet sich
fUr eine Anzahl von Variationen an, bei denen jeder Kettfaden oberhalb bzw. unterhalb
eines oder mehrerer Schußfadenpaare verläuft. Der Typ des in Fig. 1 dargestellten doppellag
igen Gewebes besitzt eine Schußfadenschicht aus geraden Garnen, die sich in einer
Ebene erstrecken, welche innerhalb des Gewebes liegt, während die Kettfaden wellenförmigen
Verlauf haben und Tangenten fUr die beiden äußeren Flächen 7 und 8 bilden.
Der geometrische Aufbau des Gewebes ist so, daß die Schußfaden-Lage 1 nicht in die
gleiche Ebene gelangen kann wie die Kettfaden 3, 4, 5 , unabhängig davon, wie sehr
die Kettfäden 3, 4, 5 während des Webens oder getrennt nach dem Weben gestreckt werden.
Wenn stattdessen gemäß Fig. 2 die Kettfaden die zwei Schußfaden lagen 1, 2 miteinander
verbinden und zusätzlich diejenige Lage der Schußfäden einbindet, welche beim Gebrauch
des Gewebes dem herzustellenden Material gegenüberliegt, dann entsteht ein Gewebe nach
der Lehre der Erfindung. Der Gewebeaufbau besteht immer noch aus zwei Schußfaden-Lagen
11, 12, von denen die Schicht 11 dem herzustellenden Material gegenüberliegt
und aus Kettfaden, die die Lagen miteinander verbinden. Der dargestellte Kettfaden verläuft
zwischen dem ersten Paar Schußfäden 11, 12, dann oberhalb des Paars Nr. 2, dann
zwischen dem Paar Nr. 3, dann über dem Paar Nr. 4, dann zwischen dem Paar Nr. 5 und
dann unterhalb den Paaren Nr. 6 und 7, ehe sich der Rapport wiederholt. Der dargestellte
Gewebeaufbau umfasst weitere nicht dargestellte Kettfaden, bis der Kettfaden 13 am
Rapport angelangt ist. Der Kettfaden 13 verbindet zusammen mit anderen sechs Kettfaden
die zwei Schichten aus den Schußfäden 11, 12. Zusätzlich ist jedoch jeder Kettfaden getrennt
in diejenige Schicht aus Schußfäden eingebunden, die beim Gebrauch des Tuchs
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gegenüber dem herzustellenden Material liegt. In Fig. 2 geht dies aus der Art und Weise
hervor, in der der Kettfaden 13 zwischen dem ersten und dem fünften Paar Schußfäden 11,
12 eingebunden ist. Durch dieses getrennte Einbinden wirkt ein Zug am Kettfaden 13 einen
Effekt auf den Schußfaden IT dergestalt, daß letzterer angehoben wird und nunmehr als
Kettfaden 13 die gleiche Ebene 14 (Fig. 7) tangiert. Diese Ebene bildet auch die äußere
Ebene des Tuchs. In der gleichen Weise, in der der Kettfaden 13 auf den Schußfaden 11'
wirkt, so wirken auch die anderen sechs Kettfäden in dem Webmuster auf jeden der sechs
dazwischen liegenden Schußfäden 11. Fig. 2 zeigt die Stellung der'Schußfäden 11, 12 und
des Kettfadens 13 vor dem Strecken. Die Fig. 2 zeigt jedoch nur einen imaginären Gewebeaufbau,
da bereits durch das Weben die Kettfäden 11 durch die Kettspannung in einem so
hohen Maße beeinflußt werden, daß sie praktisch eine Lage einnehmen, wie sie Fig. 7 zeigt.
Der dargestellte und beschriebene Gewebeaufbau - bei dem die separate Bindung zwischen
den Kettfäden 13 und der oberen Schicht der Schußfäden 11 eine Zweierbindung darstellen ist
nur als Beispiel aufzufassen und die Länge dieser Zweierbindung kann sich ändern und
kann durch ein anderes Muster, wie z.B. eine Dreier- oder Viererbindung ersetzt werden.
Einige Webmuster dieser Art sind in Fig. 3-6 dargestellt.
Gemäß Fig. 3 läuft der Kettfaden zwischen dem ersten Paar Schußfäden 11, 12 , dann
oberhalb des zweiten Paars, dann zwischen dem Paar Nr..3, dann über dem Paar Nr. 4,
dann zwischen dem Paar Nr. 5, dann über dem Paar Nr. 6, dann zwischen dem Paar Nr.
und unterhalb der Paare 8 und 9 , ehe sich der Rapport wiederholt.
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Gemäß Fig. 2 läuft der Kettfaden zwischen dem ersten Paar Schußfäden 11, 12, dann
oberhalb des Paars Nr. 2, dann zwischen den Paaren Nr. 3 und 4, dann oberhalb des
Paars Nr. 5, dann zwischen den Paaren Nr. 6 und unterhalb der Paare Nr. 7 und 8,
ehe sich der Rapport wiederholt.
Gemäß Fig. 5 läuft der Kettfaden zwischen dem ersten Paar Schußfäden 11, 12, dann oberhalb
des Paars Nr. 2, dann zwischen demftiar Nr. 3, dann über dem Paar Nr. 4, dann
zwischen dem Paar Nr. 5, dann oberhalb des Paars Nr. 6, dann zwischen den Paaren Nr. 7,
dann unterhalb der Paare Nr. 8, 9 und 10, ehe sich der Rapport wiederholt.
Gemäß Fig. 6 schließlich können die Kettfäden zwischen dem ersten Paar Schußfäden 11,
12, dann über dem Paar Nr. 2, dann zwischen dem Paar Nr. 3, dann über dem Paar Nr. 4,
dann zwischen dem Paar Nr. 5, dann unterhalb des Paars Nr. 6, 7 und 8, ehe sich der
Rapport wiederholt.
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Claims (18)
- Patentansprüche:Formgewebe für papierherstellende Maschinen, Zellulosemaschinen od. dgl., mit zwei Schichten synthetischer Schußfäden und die Schußschichten miteinander verbindende Kettfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht der Schußfäden, welche im Gebrauch des Formgewebes dem herzustellenden Material gegenüberliegt und auch die die Schichten der Schußfäden miteinander verbindenden Kettfäden im wesentlichen diejenige Ebene des Formgewebes tangieren, die die Materialbildungsebene ist.
- 2. Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfaden separat in diejenige Schicht der Schußfäden (obere Schicht) eingebunden sind, die in Gebrauchslage dem herzustellenden Material gegenüberliegt.
- 3. Formgewebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne in den beiden Schichten der Schußfäden und auch die diese Schichten miteinander verbindenden Kettfaden synthetische,monofile Fäden sind.
- 4. Formgewebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne in den beiden Schichten der Schußfäden und auch die beiden Schichten miteinander verbindenden Kettfaden synthetische,multifile Fäden sind.
- 5. Formgewebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne in den beiden Schichten aus Schußfäden monofile Garne sind, während409810/077411321 -M-die die beiden Schichten miteinander verbindenden Kettfäden multifile Garne sind, oder umgekehrt.
- 6. Formgewebe nach Anspruch 4 und 5/ dadurch gekennzeichnet, daß die multifilen Game durch eine chemische Behandlung versteift sind.
- 7. Verfahren zur Herstellung von Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kettfaden sowohl zwei Schußschichten miteinander verbindet als auch separat mit derjenigen Schicht aus Schußfäden (obere Schicht) verwoben ist, die in Gebrauchslage des Formgewebes dem herzustellenden Material gegenüberliegt.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schichten aus Schußfäden Fadenpaare aufweisen, von denen der eine Faden im wesentlichen über dem anderen angeordnet ist, und daß jeder Kettfaden der Reihe nach zunächst zwischen einem ersten Paar Schußfäden, dann über einem zweiten Paar, dann zwischen einem dritten Paar, dann oberhalb eines vierten Paares, dann zwischen einem fünften Paar und dann unterhalb einem sechsten und einem siebten Paar verläuft, ehe sich der Rapport wiederholt (Fig. 2).
- 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schichten aus Schußfäden Fadenpaare bilden, bei denen der eine aden im wesentlichen über dem anderen Faden angeordnet ist und daß jeder Kettfaden der Reihe409810/0774η 321 -/-nach zwischen einem ersten Paar Schußfäden, dann über einem zweiten Paar, dann' zwischen einem dritten Paar, dann über einem vierten Paar, dann zwischen einem fünften Paar, dann über einem sechsten Paar, dann zwischen einem siebten Paar und dann unterhalb einem achten und neunten Paar verläuft, ehe der Rapport sich wiederholt (Fig. 3).
- 10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schichten aus Schußfäden Fadenpaare aufweisen, bei denen ein Faden im wesentlichen über dem anderen angeordnet ist, daß jeder Kettfaden der Reihe nach zunächst zwischen einem ersten Paar Schußfäden, dann über einem zweiten Paar, " dann zwischen einem dritten Paar und einem vierten Paar, dann über einem fünften Paar, dann zwischen einem sechsten Paar und dann unterhalb einem siebten und achten Paar vedäuft, ehe der Rapport wiederholt wird (Fig. 4).
- 11. Verfahren nach Anspruch 7r dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schichten aus Schußfäden Fadenpaare aufweisen, bei denen der eine Faden im wesentlichen über dem anderen angeordnet ist, daß jeder Kettfaden der Reihenfolge nach zwischen einem ersten Paar Schußfäden, dann über einem zweiten Paar, dann zwischen einem dritten Paar, dann über einem vierten Paar, dann zwischen einem fünften Paar, dann über einem sechsten Paar, dann zwischen einem siebten Paar und dann unter einem achten, neunten und zehnten Paar verläuft, ehe der Rapport sich wiederholt (Fig. 5 ).409810/0774Π 321 -/-
- 12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schichten aus Schußfäden Fadenpaare aufweisen, von denen der eine Faden im wesentlichen über dem anderen angeordnet ist, daß jeder Kettfaden der Reihenfolge nach zunächst zwischen einem ersten Paar Schußfäden, dann über einem zweiten Paar, dann zwischen einem dritten Paar, dann über einem vierten Paar, dann zwischen einem fünften Paar und dann unterhalb eines sechsten, siebten und achten Paares verläuft, ehe sich der Rapport wiederholt (Fig. 6).
- 13. Verfahren nach Anspruch 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfäden in einer an sich bekannten Weise durch Zug gestreckt sind, während die Kettfäden locker gehalten werden.
- 14. Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Aufbau gemäß Fig. 2. hat.
- 15. Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Aufbau gemäß Fig. 3 hat.
- 16· Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Aufbaugemäß Fig. 4 hat.
- 17. Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Aufbaugemäß Fig. 5 hat.409810/0774I! 321 -/-
- 18. Formgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Aufbaugemäß Fig. 6 hat.40981 0/077
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |