DE2263003A1 - Kassette fuer photographische filme - Google Patents
Kassette fuer photographische filmeInfo
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- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/48—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
- G03B17/50—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
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Description
Die Erfindung bezient sich auf Kassetten für photograpnische Filme mit einem Behälter, in dem sicn mehrere
Filmeinheiten befinden, und sie betrifft insbesondere einen
licntdicnten Verschluß für einen an einem Ende des Benäl- '
ters vornandenen Entnahinescnlitz, durch den hindurch dem
Behälter jeweils eine Filmeinheit entnommen werden kann*
Genauer gesagt betrifft die Erfindung Verbesserungen an
Kassetten für photographische Filme, wie sie in der U.S.A.-Patentschrift
3 58? 426 beschrieben sind« Zu dieser Kassette
gehört ein Filmbehälter mit einer Vorderwand, die einen Iientdurchlässigen Abschnitt bzwp eine Belichtungsöffnung
aufweist, sowie mit einer Stirnwand, die mit einem Ende der Vorderwand zusammenarbeitet, um an dem betreffenden
Ende des Behälters einen Entnahmeschlitz abzugrenzen; dieser
Benälter ist mit einem Satz von Filmeinheiten kombiniert, die in dem Behälter in Form eines Stapels hinter der
Vorderwand so angeordnet sind, daß ihre lichtempfindlichen Flächen der BeIichtungsÖffnung zugewandt, sind«. Die vorderste
Filmeinneit innerhalb des Stapels ist nahe der Innen»
fläche der Vorderwand und in Fluchtung mit dem Entnahmescnlitz am einen Ende des Behälters angeordnet. Solche
Kassetten eignen sich insbesondere zum Gebraucn in Verbin-
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dung mit Selbstentwickler- oder Sofortbildkameras, in denen die Kassette in einer solchen Lage gehalten wird, daß sich
jeweils die vorderste Filmeinheit in einer Belichtungsebene innerhalb der Kamera befindet, und bei denen es möglich ist,
die Filmeinheiten nacheinander zu belichten und sie so durch den Entnahmeschlitz der Kassette zu führen, daß sie von einer
dem Entnahmeschlitz benachbarten Behandlungsvorrichtung erfaßt werden können.
In der eingangs genannten Uo S.A.-Patentschrift ist
eine Lichtabdichtungsvorrichtung für den Entnahmeschlitz beschrieben, bei der es sich um ein Stück eines flexiblen,
elastischen, lichtundurchlässigen Flachmaterials handelt, das in dem Behälter zwischen dem durch die Filmeinheiten
gebildeten Stapel und der Stirnwand mit dem Entnahmeschlitz
angeordnet ist. Dieses Flachmaterialstück erstreckt sich über den Entnahmeschlitz, um ihn geschlossen zu halten,
und e3 liegt an der Innenfläche der Vorderwand an. Wird
die vorderste Filmeinheit durch den Entnahmescnlitζ nacn
außen geführt, drückt sie das obere Ende des Flachmaterialstücks zur Seite, damit der Entnahmeschlitz freigegeben wird.
Sobald die Filmeinheit vollständig .aus dem Behälter herausgezogen
worden ist, bewirkt die natürliche Elastizität des Flachmaterialstücks, daß es in seine Schließstellung zum
Fernhalten von Licht zurückkehrt.
Zwar arbeitet diese Lichtabdichtungsvorrichtung einwandfrei,
sobald sich der Behälter in der Kamera befindet, doch kann es vorkommen, daß sie die Filmeinheiten vor dem
Einführen des Behälters in die Kamera und wänrend des Ilinfünrens
nicht ausreichend gegen aktinisches Licht schützt.
Der Behälter besteht aus einem dünnwandigen Werkstoff und ist vorzugsweise aus einem Kunststoff, z. B· Polystyrol,
hergestellt. Wenn der Benutzer den Behälter nandhabt, be-
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steht die Gefahr, daß er auf die sich an die Vorderwand anschließenden Seitenwände einen Druck derart,ausübt, daß
sich die mit dem Entnahmeschlitz versehene Vorderwand
durchbiegt, so daß eine Lücke zwischen der Innenfläche der.Vorderwand und dem oberen Rand des lichtundurchlässigen
Flachmaterialstücks entsteht, wodurch die Lichtab-. dichtung beeinträchtigt wird.. Ferner besteht die Gefahr,
daß der Benutzer beim Einführen des Behälters in die kamera
einen Druck auf die Stirnwand des Behälters ausübt, wodurch das Liehtabdiehtungsteil möglicherweise aus seiner
Schließstellung entfernt wird·
Ferner ergeben sieh aus der Verwendung dieser Lichtabdichtungsvorrichtung
wirtschaftliehe Nachteile., Zwar ist
das lichtundurehlässige Flaehmaterialstück ziemlich billig herstellbar, doch erhöhen sich die Kosten der Herstellung
der Kassette dadurch, daß das Flaehmaterialstück in dem Behälter genau in die richtige Lage gebracht. werden muß· Wenn
zwischen der Innenfläche der Vorderwand und dem oberen Rand des Flachmaterialstücks eine Lücke verbleibt, wird die
Lichtabdichtungsvorrichtung wirkungslos. Wird das Flaehmaterialstück dagegen in einem zu kleinen Abstand Von der Vorderwand
angeordnet, besteht die Gefahr, daß sein oberes Ende um die vorderste Filmeinheit herumgebogen wird und das
Entfernen dieser Filmeinheit aus dem Behälter erschwert·
Daher ist es erwünscht, eine Kassette der genannten Art zu schaffen, die mit einer Lichtabdichtungsvorrichtung
für den Entnahmeschlitz versehen ist, welche mit geringen
Kosten Herstellbar und so ausgebildet ist, daß sie das Eindringen von Lient verhindert, wenn die Kassette vom Benutzer
genandhabt wird.
Durcii die Erfindung ist nuhmeiir zum Verdecken des 13ntnanraesenlitzes
eine Lientabdicntunßsvorrichtung geschaffen
worden, .zu dor ein erstes LicntaDdieirbungsteil gehört, das
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flexibel ist und dazu dient, den Entnahmeschlitz abzudichten,
wenn sich die Kassette in einer Kamera in ihrer GebrauchssAellung
befindet, sowie ein relativ steifes zweites Lichtabdichtungsteil in Form einer stirnseitig angeordneten
Kappe, die den Entnahmeschlitz vor dem Einführen der Kassette
in die Kamera und während des Einführens verschlossen hält und gleichzeitig eine Schutzabdeckung für das erste
Lichtabdichtungsteil bildet. Diese Kappe überdeckt anfänglich
das erste Lichtabdichtungsteil und den Entnähmeschlitz,
und sie arbeitet mit einer im Inneren der Kamera vorhandenen Einrichtung so zusammen, daß sie automatisch in ihre Öffnungsstellung
gebracht wird, sobald die Kassette in die Kamera eingeführt wird und ihre Gebrauchsstellung einnimmt·
Das erste Lichtabdichtungsteil ist an der Außenfläche der Stirnwand des Filmbehälters befestigt und hat eine solche
Länge, daß es den Entnahmeschlitz tiberdeckt und sich
über die Außenfläche der Vorderwand erstreckt· Bei dieser Konstruktion ist es nicht erforderlich, den oberen Rand des
ersten Lichtabdichtungsteile gegenüber der Vorderwand des Behälters genau in eine bestimmte Lage zu bringen, und diese
Tatsache führt zu einer Senkung der Herstellungskosten der vollständigen Kassette.
Befindet sich die Kappe in ihrer Schließstellung, Überdeckt sie das erste Lichtabdeckungsteil, so daß sie es dem
Benutzer unmöglich macht, das erste Lichtabdeckungsteil aus seiner Schließstellung zu entfernen. Außerdem ragt die Kappe
über die Außenfläche der Vorderwand hinweg, wodurch das zugehörige Ende des Filmbehälters in einem erheblichen Ausmaß
versteift wird, so daß eich die Gefahr einer Verformung der Vorderwand beim Handhaben der Kassette verringert.
Ferner ist durch die Erfindung ein photographischer Apparat geschaffen worden, der im Inneren eine Einrichtung
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aufweis*, die mit der Kappe der Kassette zusammenarbeitet,
um die Kappe aus ihrer Schließstellung in ihre Öffnuhgsstellung
zu bringen, während die Kassette in der Kamera in ihre G-ebrauchsstellung gebracht "wird. Bei einer Ausführungsform
ist der ρnotοgraphische Apparat so gestaltet,
daß er die Kappe der Kassette öffnet, sobald der Filmbehälter mit der Hand in eine Aufnähmekammer der Kamera
eingeführt und in seihe Gebrauchsstellung gebracht wird.
Bei einer anderen Ausführungsform ist der Apparat mit einer
Einrichtung zum Einführen des Filmbehälters -versehen, die so ausgebildet ist, daß sie einen teilweise eingeführten
Filmbehälter in Eingriff mit der Einrichtung zum Öffnen
der Kappe bringt. Eine besonders vorteilhafte Konstruktion
ergibt sich dann, wenn die Einrichtung zum Einführen des Filmbehälters in Abhängigkeit davon betätigt wird-, daß der
Apparat gebrauchsfertig gemacht wird, zv B*. dadurch, daß
zwei z"um Aufbringen eines !Drucks dienende Bauteile in ihre
Arbeitsstellung gebracht -werden.
Durch die Erfindung ist somit eine Kassette für photographische
Filme geschaffen worden, zu der ein Filmbehälter mit einer Vorderwänd und einer Stirnwand gehört,
welch letztere zusammen mit der Vorderwänd am einen Ende
des Benälters einen Ehtriahmeschlitz abgrenzt, ferner mehrere
in dem Behälter in Form eines Stapels angeordnete Filmeihheiten, ein erstes "Llentabdichtungsteil zum Schützen
des Entnahme-ehli*frzes in Form eines flexiblen, lichtimdurchlässigen
Sairteeüs sowxe ein. zweites L3;chtäbdeckung0~-
teil zum Schützen des Entnahmescnlitzes in Form einer stirnseitig
angeordneteh Kappe, die zwischen einer "'Schließstellung
ühd einer Öffnungssi;ellüng bewegbar ist.
Aueu ist durch die Erfindung eine Kassette dei* genaiinten
Art geschaffen Börden, bei der die itäppö so' ausgebildet
ist^, daß sie mit einer iimerhalb einer Kamera vorhäiidehen
Einridhtung derart zusämmehärbe'rtet, daß sie automatisch aus
inspected
~*~ ■ I2S3ÖÖ3
der Schließstellung in die Öffnungsstellung gebrächt wird»
sobald die Kassette in die Kamera eingeführt wird>
bis sie inre Gebrauchslage erreicht, und es ist ein photogräi)iiischer
Apparat geschaffen worden, der in Verbindung Mit
einer Kassette der vorstehend beschriebenen Art benutzbar
ist.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand seneiaati scher Zeichnungen am
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 in einer auseinandergezogenen perspektivischen Darstellung die verschiedenen Bestandteile einer Kassette
für photographische Filme;
Pig. 2 in einem größeren Maßstab das vordere Ende eines Filmbehälters nach Pig· 1, bei dem sich die eine Liehtabdichtung
bewirkende, stirnseitig angeordnete Kappe in ihrer Schließstellung befindet;
Fig. 3 teilweise in einer Seitenansicht und teilweise
im Scnnitt eine Kassette in ihrer Gebrauchsstellung in einer
Kamera, bei der die stirnsddtige Kappe ±r. ihre Öffnui%ö^
stellung einnimmt}
Fig-. 4 perspektivisch einen Teil der Kassette und der zugehörigen Kamera, wobei man erkennt, auf welche Weise die
Kappe mit einem Stützteil des Kameragehäuses zusammenarbeitet, so daß sie beim Einführen der Kassette in die Kamera
aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung geschwenkt wird}
Fig. 5 in einem Längsschnitt einen Till einer lÄel?a
mit einer Einrichtung zum Einführen einer Kassette!, wobei
die dargestellte Kassette erst teilweise in die kammer der Kamera eingeführt ist}
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ORIGINAL INSPECTED
Figo 6 in einer auseinandergezogenen perspektivischen
Darstellung die Bestandteile der Einrichtung zum Einführen der Kassette; und
Fig. 7 im Längsschnitt die Kamera nach Pig· 5, "bei
der die eingeführte Kassette ihre G-ebrauchsstellung einnimmt
.
In Pig. 1 sind die Bestandteile einer insgesamt mit 10 bezeichneten Kassette bzw. eines Filmpacks zu erkennen.
Zu diesen Bestandteilen.gehören ein Filmbehälter 12, ein Stapel aus photographischen Materialien, der einen Kassettenschi
eher 14 und mehrere Filmeinheiten Ib enthält,
ein Filmhalter l8· und eine elektrische Batterie 20.
ein Filmhalter l8· und eine elektrische Batterie 20.
Der Filmbehälter 12 ist aus einem leichten, lichtundurchlässigen Werkstoff, z. B. Polystyrol, hergestellt
und weist eine Vorderwand 22 auf, die mit einer Vorspringenden Rippe 24 versehen ist, um eine rechteckige Belichtungsöffnung
26 abzugrenzen, durch die hindurch jeweils
die vorderste Filmeinheit 16 belichtet werden kann. Die
Vorderwand 22 ist mit einer zweiten Öffnung 28 versehen, die es ermöglicht, jeweils eine belichtete Filmeinheit
aus dem Filmbehälter 12 herauszuziehen. Ferner gehört zu den Filmbehälter eine Rückwand 30, die durch einen Abstand von der Vorderwand 22 getrennt und mit ihr durch Seitenwände 32 und eine hintere Stirnwand 34 verbunden ist und zwei tropfenförmige' Öffnungen 36 besitzt, durch die zwei nicht dargestellte Anschlüsse auf der Unterseite der
Batterie 20 hindurchragen können.
die vorderste Filmeinheit 16 belichtet werden kann. Die
Vorderwand 22 ist mit einer zweiten Öffnung 28 versehen, die es ermöglicht, jeweils eine belichtete Filmeinheit
aus dem Filmbehälter 12 herauszuziehen. Ferner gehört zu den Filmbehälter eine Rückwand 30, die durch einen Abstand von der Vorderwand 22 getrennt und mit ihr durch Seitenwände 32 und eine hintere Stirnwand 34 verbunden ist und zwei tropfenförmige' Öffnungen 36 besitzt, durch die zwei nicht dargestellte Anschlüsse auf der Unterseite der
Batterie 20 hindurchragen können.
Das eine Snde des Filmbehälters 12 ist mit einer
rechteckigen Öffnung 44 versehen, durch die hindurch die Filmeinheiten 16 in den Behälter eingeführt werden können. Mit der Hückwand 30 ist eine bewegliche Wand 46 durch
Scharniere 48 schwenkbar verbunden, und die Wand 46 ermög-
rechteckigen Öffnung 44 versehen, durch die hindurch die Filmeinheiten 16 in den Behälter eingeführt werden können. Mit der Hückwand 30 ist eine bewegliche Wand 46 durch
Scharniere 48 schwenkbar verbunden, und die Wand 46 ermög-
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Iicut es, die Öffnung 44 teilweise zu verschließen. Befindet
sich die Wand 46 in ihrer Schließstellung, begrenzt ihr oberer Rand 50 zusammen mit dem benachbarten Rand der
Vorderwand 22 einen Schlitz 52 (Fig. 3 J, durch den hindurch
der Kassettenschieber 14 und die Filmeinheiten 16 nacheinander aus dem Behälter 12 herausgezogen werden können
α
Die Filmeinheiten 16 sind derart zu einem Stapel vereinigt, daß ihre lichtempfindlichen Flächen der Belichtungsöffnung 26 zugewandt sind und jeweils die vorderste Filmeinheit
gegen die Vorderwand 22 gedrückt wird, nachdem der Kassettenschieber 14 entfernt worden ist; hierbei werden die
Filmeinheiten durch den Filmhalter Ib in ihrer Lage gehalten. Gemäß Fig. 3 steht die vorderste Filmeinheit 16 in
Fluchtung mit dem Scnlitz 52, um nach dem Belichten durch diesen Schlitz hindurch entfernt werden zu können. Der
Kassettenschieber 14 liegt anfäiiglicn zwischen der vordersten
Filmeinheit 16 und der Innenfläche der Vorderwand 22, um die Öffnungen 26 und 28 gegen Lichteinfall zu schützen,
bevor die Kassette in die Kamera eingeführt wird. Nachdem die Kassette in der Kamera in ihre Gebrauchsstellung gebracht
worden ist, kann der Kassettenschieber 14 aus dem Behälter 12 über den Entnahmeschlitz 52 in der gleichen
Weise entfernt werden wie die Filmeinheiten 16.
Dem Schlitz 42 ist ein erstes Lichtabdichtungsteil zugeordnet,
das cten Schlitz verdeckt, solange sich die Kassette in der Kamera in ihrer Gebrauchsstellung befindet, und
es ist ein zweites Lichtabdichtungsteil vorhanden, das den
Schlitz 52 und das erste Lichtabdeckungsteil schützt, solange sich die Kassette außerhalb der Kamera befindet.
Das erste Lichtabdichtungsteil kann als dünnes, flexibles
Flachmaterialstuck 6Ö aus einem lichtundürchlässigen
Werkstoff ausgebildet sein. Bei der bevorzugten Ausfüh-
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rungsform ist das flexible Piaehmaterialstück 68 im Wege
üeißversiegelung. mit der schwenkbaren Wand 46, verbunden,
und es erstreckt sicn über die Außenfläche der Vorderwand
22, so daß es gemäß Fig. 3 den Entnanmeschlitz 52 überdeckte
Das zweite Liehtabdientungsteil ist vorzugsweise als
stirnseitige Kappe 70 ausgebildet und am vorderen Ende des Benälters 12 so befestigt, daß es das flexible Flachmaterialstück
6ö überdeckt und den Entnanmescnlitz 52 gemäß Figo 1 und 2 verschlossen nalten kann.
Die Kappe 70 ist vorzugsweise aus dem gleichen Werkstoff hergestellt wie der Benälter 12 und sie weist eine
ebene Wand 72 auf, die durcn einen geschwäcnten Abschnitt
78 in einen unteren Abschnitt 74 und einen oberen Abschnitt 7b unterteilt ist. Der geschwäcnte Abscnnitt 78 dient als
Gelenk, das es ermöglicht, den oberen Abschnitt 76 gegenüber dem unteren Abscnnitt 74 zu schwenken. Bei der bevorzugten
Ausfünrungsform kann der gescnwäcnte Abschnitt 78
länggestreckte Öffnungen ö2 aufweisen, zwischen denen Vertiefungen
vorhandensind, durch die der Abschnitt 78 weiter gescnwäcnt wird«, ferner kann die Kappe '(U mit zwei mit ihr
zusammenhängenden, abgewinkelten seitlichen Flanschen ö4
versenen sein, die sicn an die Enden"des unteren Abschnitts
74 anschließen, und es kann ein dritter abgewinkelter Flansch Ö6>
vornanden sein, der sicn längs des Umfangs des
oberen Abschnitts 76 erstreckte Ferner weist der untere Abscnnitt 74 drei mit ihm axis einem Stück bestehende Lagebestimmungsansätze
88 auf, die gegenüber der Innenfläche der Wand 72 vorspringen.
riacn dem Einführen der Filmeinheiten in den Behälter
12 durch die Öffnung 44 wird die Wand 46 gemäß Fig« I im
Uhrzeigersinne um yo° um die Scharniere 48 in ihre Schließstellung
gesciiwenkt. Gemäß Fig. 1 haben die Seitenwände 32 des Benälters 12 Ansätze yo, die in zwei Aussparungen 92
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an den Stirnkanten der Wand 46 eingreifen, um den oberen
Hand 50 dieser Wand genau in der rientigen Lage zu halten,
und außerdem ist die Wand 46 mit einem flexiblen Haltefinger ^4 verseilen, der nacii oben über den Rand 5ü
und die Innenfläche der Vorderwand 22 des Behälters hinausragt. Die Aufgabe des Haltefingers y4 bestent darin,
zu verhindern, daß jeweils mehr als eine der Pilmeinneiten 16 über den Entnahmescnlitζ 52 aus dem Behälter herausgezogen
wird.
Hin Ende des flexiblen Flachmaterialstücks 6b ist am oberen Teil der Außenfläche der Wand 46 so befestigt, daß
sein freies anderes Ende über die Außenfläcne der Vorderwand 22 des Behälters hinausragt«. Die Kappe Vu wird gemäß
Fig. 2 über der Außenfläche der Wand 46 so angeordnet, daß die zur Lagebestimmung dienenden Ansätze ob durch Lagebastimmungsöffnungen
y6 der Wand 46 ragen, um die Kappe 7 U
gegenüber dem vorderen Ende des Behälters 12 genau in die richtige Lage zu bringen. Hierbei übergreifen die seitlichen
Ansätze 54 der Kappe die Außenflächen der unteren Teile der Seitenwände 32, und der Ansatz ö6 übergreift die
Außenfläcne des oberen Teils der Seitenwände 32 und einen Teil der Außenfläche der Vorderwand 22. Wie am besten aus
Figo 2 ersicntlich, hält der obere Abschnitt Vb der Kappe
VU das freie Ende des flexiblen Flachmaterialstücks bo in Anlage an der Außenfläche der Vorderwand 22O
Nachdem die Wand 46 und die Kappe 70 gemäß Fig» 2 in
ihrer Scnließstellung angeordnet worden sind, kann man Ultraschallenergie zur Wirkung auf den Behälter bringen, um
die Innenfläche der Wand 46 mit den Seitenwändon 32 und der Rückwand 30 des Benälters und die Innenfläche des Tragabschnitts
74 der Kappe mit der Außenfläcne der Wand 46 unternalb des Flacnmaterialstücks 6ö sowie mit den Enden der
Ansätze yu der Seitenwände 32 zu verschweißen» hierbei ver-
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hindert das Flachmaterialstück 68 ein Verschweißen des oberen
Abschnitts '/6 der Kappe '/O mit der Vorderwand 22.
TJm zu gewährleisten, daß der Abschnitt 76 der Kappe
beim Handhaben der Kassette in seiner Schließstellung verbleibt, kann man eine Verriegelungsvorrichtung für die
Kappe vorsehen, z» B. in Form einer oder mehrerer Öffnungen
yü, die in dem Ansatz 86 ausgebildet sind und gemäß
Pig« 1 Ansätze 100 aufnehmen können, die gegenüber der
. Außenfläche der Vorderwand 22 nach außen ragen«,
JSs liegt auf der Hand, daß die Starrheit des vorderen Endes des Behälters 12 durch die Kappe 70 erheblich gesteigert
wird. Befindet sicn der Abschnitt 76.der Kappe in seiner Schließstellung, stützt der Ansatz 86 die .Vorderwand
ab, und er verhindert ein Durchbiegen der förderwand nach
außen für den Pail, daß der Benutzer beim Handhaben der Kassette einen zu hohen Druck auf die Seitenwände 32 ausübte
Außerdem bildet der Kappenabschnitt 76 eine Schutzabdeckung
für das !Flachmaterialstück 68, und er hält das freie Ende des FlachmateriBlstücks in fester Anlage an der
Außenfläche der Vorderwand 4-2, um eine unbeabsichtigte Verlagerung des Flachmaterialstücks zu verhindern« Somit kommt
die Kappe 70 als eine zweite lichtabdichtungsvorrichtung zur
Wirkung, durch die der Entnahmescnlitz 52 geschützt wird»
Zum Gebrauch kann die Kassette 10 in eine in Pig.. 3
und 4 teilweise dargestellte Kamera 102 eingeführt werden, bei der eines der Gehäuseteile 104 eine Kammer 106 zum Aufnehmen
der Kassette abgrenzt, und bei der ein zweites Gehäuseteil 108 mit dem Gehäuseteil 104 durch ein Ti&stück
110 gelenkig verbunden ist, in dem zwei Behandlungswalzen 112 und 114 gelagert sind.
Damit die Kassette 10 in die Aufnahmekaasmer 106 eingefünrt
werden kann, wird das Gehäuseteil 108 aus seiner
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Schließstellung nach Pig. 3 in seine Offnungsstellung nach
Figo 4 gescnwenkt, um das offene Ende der Aufnahmekammer
freizulegen, das der Trennfläche zwischen den Gehäuseteilen
104 und 108 "benachbart ist.
Der Filmbehälter 12 wird mit dem hinteren Ende voraus
in das offene Ende der Aufnahmekammer eingeführt und nach hinten, d. h., gemäß Figo 3 nach recnts geschoben und in
der Kamera 102 in seine Gebrauchsstellung gebracht, bei der die Belichtungsöffnung 26 in der Vorderwand 22 des Behälters
in Deckung mit einer Belichtungsöffnung 120 des Gehäuseteils 104 angeordnet ist.
Gemäß Figo 4 begrenzen die Tragetucke 118 einen Teil
der öffnung der Aufnahmekammer, und sie sind so bemessen, daß sie in die Bahn des Ansatzes t>6 der Kappe 70 hineinragen,
der von den Außenflächen der Seitenwände 32 weg nach
außen vorspringt.
Sobald der Filmbehälter 12 teilweise in die Aufnahmekammer 106 eingeführt worden ist und sich seiner Gebrauchsstellung nähert, kommen die Tragstücke llö zur Anlage an
dem Ansatz 86. Wird der Filmbehälter über diesen Punkt hinaus in die Aufnahmekammer 106 eingeführt, verhindern die
Tragstücke 118 jede weitere geradlinige Bewegung des Kappenabschnitts
76 nach hinten, sie entriegeln diesen Kappenabschnitt, und sie schwenken ihn um die durch den geschwächten
Abschnitt 7Ö gebildete Achse entgegen dem Uhrzeigersinne!
-die Tragstücke 118 weisen auf ihrer Unterseite jeweils eine gekrümmte Nockenfläche 123 auf, und der Ansatz 86 bewegt
sich längs dieser Nockenflächen, um den Kappenabschnitt 76
vollständig in seine Öffnungsstellung zu schwenken, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
Nach dem vollständigen Einführen des Filmbehälters 12 wird das Gehäuseteil 108 gemäß Fig. 3 in seine Schließstellung
geschwenkt, um die Walzen 112 und 114 in der Nähe des
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Entnahmeschlitzes 52 anzuordnen, damit sie die vorderste
Filmeinneit 16 aufnenmen können. Wird 'der Abschnitt 76 der Kappe ?O in seine Öffnungssteirung geschwenkt, wird er in
einem Abstand von dem Entnahmeschlitz 52 und außer Fluchtung
mit dem Entnahmeschlitz und der Bahn eines sicn durch
den Schlitz bewegenden Filmverbandes angeordnet. Jedoch verbleibt das durch das Flachmaterialstück 68 gebildete
erste Lichtabdichtungsteil in seiner Schließstellung gegenüber dem Sciilitz 52, um die vorderste Filmeinneit 16 gegen =
Licnt zu scnützen, das anderenfalls zwischen den Walzen 112 und 114 hindurch eindringen könnteo
Beim Gebrauch der Kamera wird der Kassettenschieber aus dem Filmbehälter 12 herausgezogen, und hierbei biegt der
Kassettenschieber das freie Ende des Flacnmaterialstücks 68 nach außen um. Nach dem Herausziehen des Kassettenschiebers
aus dem Filmbehälter wird das Flachmaterialstück §8 infolge
seines Federungsvermögens wieder in seine Schließstellung
zurückgeführt. Nunmehr können die einzelnen Filmeinheiten 16 nacheinander über den Entnahmeschlitz 52 zwischen die
Walzen 112 und 114 geführt werden»
Sollte es erforderlicn werden, die Kassette 10 der Aufnahmekammer 106 zu entnehmen, bevor sämtliche Filmeinheiten
16 belichtet worden sind, dst es möglich, den Kappenabschnitt 76 wieder in seine Schließstellung zu bringen, um
den Schlitz 52 erneut zu verdecken und so alle Filmeinheiten zu schützen, die sich noch unter der vordersten FiImeinneit
befinden.
Fig. 5 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform einer Kamera 102, bei der eine Einrichtung vorhanden ist, die dazu
dient, eine teilweise in die Kamera eingeführte Kassette 12 in ihre endgültige Gebrauchsstellung zu bringen.
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Bei der bevorzugten AusfiUirungsform kann die Einrichtung
130 zum Einfünren der Kassette zwei langgestreckte Schieber 132, eine Betätigungsplatte 134 und ein Bauteil
136 aufweisen, wie es aus Pig» 6 ersichtlich ist.
Jeder Schieber 132 ist an einem Ende mit einer Abkantung 13t) versehen und v/eist an seinem anderen Ende eine
seitliche Abkantung 140 mit einer Öffnung 142 auf. Die Betätigungsplatte
134 besitzt an ihren Längskanten je eine
Abkantung 144, von denen jede eine Öffnung 146 aufweist, und an die Vorderkante der Betätigungsplatte schließen sicn
zwei Zungen 140 an, Das Bauteil 136 ist allgemein U-förmig und nahe den freien Enden 152 seiner parallelen Schenkel mit
je einer Öffnung 150 versenen.
Gemäß Fig. 5 sind die Schieber 132, die !Betätigungsplatte
134 und das Bauteil 136 durch zwei Achsen 154, die durch die öffnungen 142, 146 und 150 ragen, gelenkig miteinander
verbunden*, Die Scnieber 132 sind auf zwei nicht dargestellten, auf der Innenfläche des Bodens des Gehäuseteils
104 angeordneten Führungen verschiebbar gelagert. Befindet sich das Gehäuseteil 108 gemäß Fig» 5 in seiner Öffnungsstellung,
bildet die Betätigungsplatte 134 mit den Schiebern 132 annähernd einen rechten Winkel, während das
Bauteil 136 zum Einführen der Kassette gegenüber den Schiebern unter einem Winkel von etwa 45° angeordnet ist.
Der Filmbehälter 12 wird in die Aufnahmekammer 106
über ihr offenes Ende eingeführt und nach hinten gescnoben, bis die Außenfläche der hinteren Stirnwand 34 des Behälters
zur Anlage an den Abkantungen 13Ö der beiden Schieber 132 kommt. Sobald dies geschieht, erfassen die Tragstücke IIS
die Kappe 70 an ihrem oberen Abschnitt 76.
Die Zungen 14b1 der Betätigungsplatte 134 können in Aussparungen
15b des die Walzen tragenden Bocks 110 eingreifen,
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um die Betätigungsplatte mit dem Bock 110 zu kuppeln. Ferner sind die Abkantungen 144 der Betätigungsplatte 134 so
ausgebildet, daß sie reibungsschlüssig mit den freien Enden 152 des Einfüiirungsteils 136 zusammenarbeiten, damit
beim Scnwenken der Betätigungsplatte um die Aciisen 154 das
Einfüiirungs teil 13 b mitgenommen wird.
Um die Kamera gebrauchsfertig zu machen, wird das Gehäuseteil
10b gemäß Mg. 5 im Uhrzeigersinne um die Achsen
15o gescnwenkt, um die Betätigungsplatte 134 zu veranlassen,
sicn im Uhrzeigersinne um die Achsen 154 zu drehen, und hierbei das Einführungsteil 13b mitzunehmen, so daß
es sich ebenfalls im Uhrzeigersinne um die Achsen 154 dreht, bis es auf den Tragabschnitt 74 der Kappe 70 ausgerichtet
ist. .
Wird das Gehäuseteil Iü8 weiter in Richtung auf seine
Schließ- oder Gebrauchsstellung geschwenkt, bewegen sich
die Lagerachsen 154 der Betätigungsplatte 134 nach hinten in die Kammer 106 hinein, wobei sich die Schieber 132 und
das Einführungsteil 136 nach hinten bewegen* Durch diese Bewegung des Einführungsteils 136 nach hinten wird der Filmbehälter
12 in seine Gebrauchsstellung gebracht, und gemäß Fig. 7 werden die Tragstücke 118 veranlaßt, den oberen Abschnitt
76 der Kappe 70 ausztirasten und ihn in seine Öffnungsstellung
zu schwenken. Somit weist die Kamera 102 eine Einrichtung 130 zum Einführen eines Filmbehälters auf, die
in Abhängigkeit davon zur Wirkung kommt, daß die Kamera 102 gebraiichsfertig gemacht wird, und zwar dadurch, daß das Genäuseteil
108 mit den Walzen 112 und 114 in seine Öffnungsstellung gebracht wird, um das Einführen des Filmbehälters
12 zu ermöglichen, wodurch gleichzeitig der obere .Abschnitt 76 der Kappe 70 aus seiner Schließstellung in seine Öffnungsstellung geschwenkt wird*
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Soll der Filmbehälter 12 aus der Kammer 106 entnommen
werden, wird das G-enäuseteil 1OÖ entgegen dem Uhrzeigersinne
um seine Lagerachsen 15ö geschwenkt· Wenn die Betätigungsplatte 134 Hierbei entgegen dem Uhrzeigersinne um ihre Lagerachsen
154 gescnwenkt wird, stützt sie sich an der Vorderkante 160 des Bodens des G-enäuseteils 104 ab, durch die
jetzt eine Drehachse derart bestimmt wird, daß sich die
Lageracnsen 154 nach vorn aus der Kammer 106 heraus bewegen,
hierdurch werden die Schieber 132 veranlaßt, das hintere Ende des Filmbehälters mit Hilfe ihrer Abkantungen 13ö zu erfassen,
um den Filmbehälter bis zu der in Fig. 5 gezeigten Stellung vorzuschieben. Hierbei bringt die Betätigungsplatte
134 das liinfünrungsteil 136 in die aus Fig. 5 ersichtliche
Stellung, so daß der Benutzer den Filmbehälter 12 an
seinen Seitenwänden 32 erfassen kann, um ihn aus der Kammer 106 herauszuziehen. Somit kommt die Einrichtung 130 aucü als
Einrichtung zum teilweisen Herausziehen des Filmbehälters zur Wirkung.
Zusammenlassend ist festzustellen, daß durch die Erfindung eine Lichtabdichtungsvorrichtung für einen Entnahmeschlitz
an einem Ende eines Filmbehälters geschaffen worden ist, die ein erstes Lichtabdichtungsteil aufweist, das dazu
dient, den Schlitz gegen Lichteinfall zu schützen, wenn sich der Filmbehälter in einer Kamera in seiner Gebrauchsstellung
befindet, sowie einzweites Lichtabdichtungeteil, das mit dem
Benälter so verbunden ist, daß es einen festen Bestandteil des Behälters bildet und sich zwischen einer Schließstellung,
bei der es das erste Lichtabdeckungsteil und den Entnahmeschlitz
überdeckt, wenn sich der Filmbehälter nicht in der Kamera befindet, und einer öffnungeetellung bewegen läßt,
bei der es sich nicht in Deckung mit dem Entnahmeschlitz
befindet, damit eine Filmeinheit durch den Schlitz nach außen geschoben werden kann. Ferner ist das zweite Lichtabdichtungsteil
so ausgebildet, daß ea mit einer im Inneren einer Kamera angeordneten Einrichtung zusammenarbeiten kann, die
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"beim Einführen des Filmbehälters in die Aufnahmekammer der
Kamera das zweite Licntabdicntungsteil ans seiner Scnließstellung
in seine Öffnungsstellung schwenkt«
Ferner sind durch die Erfindung photographische Apparate gescnaffen worden, die eine Kammer zum Aufnehmen einer
Filmkassette aufweisen und eine eingeführte Kassette in der rientigen Belichtungsstellung unterstützen, und bei dene-n
in der Bewegungs"bahn der Kappe des Filmbehälters eine Hinrichtung
angeordnet ist, die mit der Kappe zusammenarbeitet und einen Teil der Kappe aus seiner Schließstellung in seine
Öffnungssteilung bringt, wenn ein Filmbehälter in den betreffenden
Apparat eingeführt und in seine Gebrauchsstellung gebracht wird. Bei einer Ausführungsform weist der photοgraphische
Apparat eine Behältereinführungseinrichtung auff die dazu dient, den Filmbehälter in seine Gebrauchsstellung zu
bringen, wenn der Apparat gebrauchsfertig gemacht wirdo
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Claims (7)
- A ν s ρ κ ϋ σ η ι:Kassette für photographische Filme, die in einer inrer Flächen eine Beliciituiigsöffnung und in einer im rechten Winkel zu dieser Fläche verlaufenden Fläche eine Öffnung zum Entnehmen einzelner Pilmeinheiten aus der Kassette aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnung (52) zum Entnehmen der Pilmeinheiten (16) mit .einem Verschlußteil (76) versehen ist, das zwischen einer Stellung, in der es die öffnung verdeckt, und einer Stellung, in der es die Öffnung freigibt, "bewegbar ist.
- 2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (ϊ6) auf der Kassette (12; auf einer Seite der Öffnung (52j schwenkbar gelagert ist.
- 3. Kassette nach Ansprucn 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (76) an mindestens einem seiner freien Ränder einen flanschförmigen Ansatz (86) aufweist.
- 4. Kassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der flanschähnliche Ansatz (ö6j des Verscülußteils (76) bei der Schließstellung des Verscnlußteils im rechten Winkel zur Hauptebene des Verschlußteils in Richtung auf die Kassette (12) erstreckt.
- 5. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet , daß das Verschlußteil (7b) ein Nockenelement aufweist, das dazu dient, das Verscnlußteil aus der Stellung, in der es die Öffnung (52J verdeckt, in eine Stellung zu schwanken, bei der die Öffnung freigegeben ist.309828/0787- AM -
- 6. Kassette nacii einem der Ansprüche 1 Ms 5, dadurech gekennzeichnet, daß das Eockenelement durch den flanschähnlichen Ansatz (ob) des Yerschlußteils (76; geMldet ist»
- 7. Kassette nach einem der Ansprüche 1 Ms 6, dadurchg e k e η n"z ei chnet , daß das Versciilußteil (76) mit Yerriegelungselementen (y8j versehen ist, die dazu dienen, das Versciilußteil lösbar in der Stellung zu halten, in der es die Öffnung (52j verdeckt.δ. Kassette nach einem der Ansprüche 1 Ms 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Öffnung (52) ein ortsfestes elastisches Lichtabdeckungsteil (6öJ zugeordnet ist, das nachgieMg ist, um das Entfernen jeweils einer Pilmeinheit (16) aus der Kassette (12) zu ermöglichen«.y. Kassette nacn Anspruch b, dadurch gekennzeichnet , daß das Lichtaladichtungsteil ein lichtundurchlässiges Flachmaterialstück (6Ö) ist, das an der Kassette (12) auf mindestens einer Seite der Öffnung (52) befestigt ist.309828/0787Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US21398971A | 1971-12-30 | 1971-12-30 | |
| US21398971 | 1971-12-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2263003A1 true DE2263003A1 (de) | 1973-07-12 |
| DE2263003B2 DE2263003B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2263003C3 DE2263003C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5220134B2 (de) | 1977-06-01 |
| BE793565A (fr) | 1973-06-29 |
| HK19976A (en) | 1976-04-09 |
| USRE29756E (en) | 1978-09-05 |
| JPS4878925A (de) | 1973-10-23 |
| NL177151B (nl) | 1985-03-01 |
| IT982405B (it) | 1974-10-21 |
| DE2263003B2 (de) | 1976-10-14 |
| GB1368552A (en) | 1974-09-25 |
| CA990996A (en) | 1976-06-15 |
| FR2166207A1 (de) | 1973-08-10 |
| JPS5510897B2 (de) | 1980-03-19 |
| FR2166207B1 (de) | 1979-10-12 |
| US3748984A (en) | 1973-07-31 |
| JPS5231730A (en) | 1977-03-10 |
| NL7217829A (de) | 1973-07-03 |
| NL177151C (nl) | 1985-08-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |