DE2261734C3 - Tintenstrahlaufzeichnungsgerät - Google Patents
TintenstrahlaufzeichnungsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tintenstrahlaufzeichnungsgeräl
zum Aufzeichnen von Buchstaben oder dergleichen Zeichen mittels aus einer Düse ausgetriebener
Tinte, die über einen Kanal unter Druck aus einem Tintenvorrat zuführbar ist.
Bei einem aus der US-PS 25 56 550 bekannten wärmeempfindlichen Matrixdrucker sind die Düsen mit
einem Tintentank und einer parallel dazu liegenden Überlaufleitung verbunden, an der ein schwacher
Unterdruck liegt und die wahlweise durch ein Ventil verschlossen werden kann. Bei diesem Gerät sind keine
besonderen Vorkehrungen zur Entfernung von Lufteinschlüssen in der Tinte vorgesehen.
Bei einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät der hier betrachteten Art wird intermittierend aus einem
Tintentank unter Druck zugeführte Tinte in feinen Partikeln durch eine Düse ausgetrieben, die einen
Innendurchmesser von ungefähr 1/10 mm aufweist, wobei die Tinte der Einwirkung eines elektrischen
Hochspannungsfeldes ausgesetzt wird und die Sprührichtung der Tintenpartikeln durch ein Ablenksystem
derart gesteuert wird, daß die Partikeln zum Druck von Buchslaben oder dergleichen auf ein Blatt Aufzeichnungspapier
geleitet werden. Um einen gestochen scharfen und stabilen Druck mit diesen Geräten zu
erzielen, ist es erforderlich, daß die aus der Düse ausgetriebenen Tintenpartikeln in der richtigen Größe
und in genau bestimmten Zeitintervallen austreten.
Es tritt jedoch häufig auf, daß Luft in der Tinte mitgeführt wird, die in einer zur Versorgung der Düse
mit unter Druck stehender Tinte dienenden Pumpe oder in einem Tintentank enthalten ist, aus dem Tinte der
Tintenpumpe zugeführt wird. Wenn außerdem der Tintentank von einer aus einem dünnen Gummifilm
bestehenden Patrone gebildet wird, wirkt sich der von der Pumpe erzeugte Unterdruck bis in das Innere der
Patrone aus, wodurch Luft durch den dünnen Gummifilm in die in der Patrone enthaltene Tinte eingesaugt
wird. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, daß während des Pumpenbetriebes Luft in die Tinte gelangt.
Die in die Tinte eintretende Luftmenge ist an sich äußerst gering.
Da jedoch die Düse einer; sehr kleinen Innendurchmesser
aufweist, führt die in der Tinte mitgeführte Luft
ίο dazu, daß die Strömung in dem aus der Düse
austretenden Tintenstrahl unterbrochen wird. Außerdem würde eine in dem Tintenkanal vorhandene
Luftschicht zu Unregelmäßigkeiten in dem Tintenförderdruck führen, womit die Tintenpartikeln aus der
Düse nicht unter stabilen Bedingungen in vorbestimmten Intervallen austreten. Dies hat zur Folge, daß sich
kein scharfer und genauer Druck der Buchstaben oder dergleichen auf dem Aufzeichnungspapier ergibt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zu schaffen, bei dem
ein Mitführen von Luft in der der Düse zugeführten Tinte ausgeschlossen ist und stabile Druckbedingungen
gewährleistet sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Tintenstrahlauf-
2) zeid.nungsgerät gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß es einen zwischen einer Tintenpumpe und der Düse angeordneten Tinten-Zwischenbehälter aufweist,
der mit einem mit einer öffnung versehenen Endteil von zumindest einem Teil einer von einer die
Tinte mit Druck beaufschlagenden Tintenpumpe zu der Düse führenden Druckleitung aus nach oben weisend
angeordnet ist, und daß über dem Tinten-Zwischenbehälter ein Hilfstintenbehälter sich befindet, der mit der
Öffnung des Tinten-Zwischenbehälters über ein erstes
!> Ventil verbunden ist, welches während der Nichtdruckperioden
jeweils geöffnet und während der Druckperioden jeweils geschlossen ist.
Bei dem neuen Tintenstrahlaufzeichnungsgerät wird in dem Tintenkanal zwischen der Tintenpumpe und der
■to Düse etwa vorhandene Luft zuverlässig entfernt,
während andererseits ausgeschlossen ist, daß der Pumpendruck während der Druckperiode durch die zu
dem Tinten-Zwischenbehälter mitgeführte Luft aufgenommen wird. Dadurch, daß das dem Tinten-Zwischen-
4> behälter zugeordnete erste Ventil während der Nichtdruckperioden
jeweils geöffnet und während der Druckperioden jeweils geschlossen ist, wird erreicht,
daß im geöffneten Zustand des Ventil;, d. h. während der
Nichtdruckperioden, der Luftaustritt aus dem Tintenkanal erfolgt und zu Beginn der jeweils nächstfolgenden
Druckperiode die angestrebte Luftfreiheit in dem Tinten-Zwischenbehälter gewährleistet ist. Oberhalb
des Tinten-Zwischenbehälters kann sich somit lediglich allenfalls während der Druckperiode eine kleine
unschädliche Luftmenge ansammeln.
In einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Anordnung derart getroffen sein, daß zwischen der
Tintenpumpe und einem die Tintenpumpe mit Tinte versorgenden Tintentank sowie zwischen der Tintenpumpe
und der Düse jeweils ein zweites bzw. drittes Ventil liegt und daß das zweite und dritte Ventil bei
geöffnetem oder geschlossenem ersten Ventil geschlossen bzw. geöffnet sind. Durch diese Maßnahme ist
Vorsorge getroffen, daß auch bei Druckbeginn keine Unscharfe auftreten kann oder der Druckvorgang nicht
sofort einsetzt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät gemäß der
Erfindung in einer ersten Ausführungsform in schematischer Darstellung teilweise im Schnitt in einer
Seitenansicht,
F i g. 2 ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät gemäß der Erfindung in einer zweiten Ausführungsform in
schematischer Darstellung in einer Seitenansicht und
Fig. 3 ein Diagramm zur Veranschaulichung der gegenseitigen zeitlichen Abhängigkeit der Betätigung
der Ventile des Gerätes nach F i g. 2.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung wird von
einer Tintenpumpe 11 Tinte aus einem Tintentank 12 abgesaugt und unter Druck durch einen ersten
Tintenkanal 13 gefördert. Ein den ersten Tintenkanal bildendes Rohr weist einen Innendurchmesser von
beispielsweise 1—2 mm auf. Am vorderen Ende des ersten Tintenkanals ist ein Tinten-Zwischenbehälter 14
angeordnet, von dem zumindest ein Teil nach oben ragt. Dieser Tinten-Zwischenbehälter besteht aus einem
Rohr, das einen innendurchmesser von beispielsweise 2 —3 mm aufweist. Unterhalb des Tinten-Zwischenbehälters
14 ist ein zweiter Tintenkanal 15 vorgesehen, der einen Innendurchmesser von beispielsweise 1—2 mm
aufweist und derart angeordnet ist, daß er mit einer Bodenöffnung des Tinten-Zwischenbehälters 14 in
Verbindung steht. An dem äußeren Ende des zweiten Tintenkanals 15 ist eine Düse 16 angefügt. Wenn der im
weiteren noch zu beschreibende Hilfstintenbehälter nicht benützt wird, wird der Oberteil des Tinten-Zwischenbehälters
14 geschlossen gehalten. Bei dieser Vorrichtung wird Tinte unter Druck von der T.ntenpumpe
11 durch den ersten Tintenkanal 13 zu dem Tinten-Zwischenbehälter 14 gefördert, von wo aus Tinte
durch den zweiten Tintenkanal 15 zu der Düse 16 gelangt, aus der die Tinte ausgetrieben wird. Wie bereits
erwähnt, wird die Tinte unter der Wirkung eines Hochspannungsfeldes in kleinen Partikeln abgegeben
und sodann zum Druck von Buchstaben oder dergleichen durch ein Ablenksystem abgelenkt. Die diesen
Verfahrensschritten zugeordneten Teile des Tinten-Strahlaufzeichnungsgerätes sind nicht veranschaulicht.
Die Luft, die zufällig in der unter Druck von der Tintenpumpe 11 geförderten Tinte enthalten ist, wird
von der Tinte beim Eintritt in den Tinten-Zwischenbehälter 14 getrennt und in seinem oberen Teil gesammelt.
Demgemäß wird lediglich luftfreie Tinte der Düse 16 zugeleitet, wodurch verhütet wird, daß die Tintenströmung
durch die mögliche Anwesenheit von Luft unterbrochen oder der Druck mit dem die Tinte
ausgetrieben wird, wegen der Anwesenheit solcher Luft gestört wird. Buchstaben oder dergleichen können
somit gestochen scharf unter stabilen Bedingungen gedruckt werden.
Wenn es auch möglich ist, größere Luftmengen dadurch einzuschließen, daß das Volumen des Tinten-Zwischenbehälter
14 vergrößert wird, so ist damit doch ein Nachteil insoweit verbunden, daß bei der Ansammlung
eines größeren Luftvolumens im oberen Teil des Tinten-Zwischenbehälters 14 der Förderdruck der
Tintenpumpe 11 teilweise in einer derart angesammelten Luftschicht aufgenommen wird, wodurch der glatte,
kontinuierliche Tintenaustrieb aus der Düse eine Störung erfährt. Die einfache Anordnung eines solchen
Tinten-Zwischenbehälters würde somit bei der Erzielung einer guten Druckqualität über längere Zeitspannen
zu Schwierigkeiten führen. Um nun ein gestochen scharfes Druckbild über eine längere Zeitspanne zu
erreichen, wird vorgeschlagen, ein Verfahren anzuwen
den, das, wie in Fig. 1 veranschaulicht, einen Hilfstintenbehälter
19 verwendet, der mit Tinte 18 gefüllt oberhalb des Tinten-Zwischenbehälters 14 angeordnet
ist, wobei zwischen den Hilfstintenbehälter 19 und den Tinten-Zwischenbehälter 14 ein Ventil 17 vorgesehen
ist. Das Ventil 17 wird während des Tintenaustriebs aus der Düse beim Drucken geschlossen gehalten und
während einer Nichtdruckperiode geöffnet, so daß die in dem oberen Teil des Timen-Zwischenbehälters 14
angesammelte Luft in den Hilfstintenbehälter 19 entweichen kann. Das Ventil 17 kann zum Beispiel in
Gestalt eines elektromagnetischen Ventils ausgebildet sein, das in Abhängigkeit des Wirksamwerdens der
Kraftquelle eines Aufzeichnungsgerätes betätigt wird. Bei diesem Verfahren bleibt das Ventil 17 während der
Druckperiode geschlossen, wodurch erreicht wird, daß luftfreie Tinte, genauso wie in dem Fall, in dem lediglich
der Tinten-Zwischenbehälter 14 vorgesehen ist, der Düse 16 mit konstantem Druck zugeföidert wird.
Daneben wird aber, wenn das Drucken unterbrochen oder die Kraftquelle abgeschaltet wird, das Ventil 17
geöffnet, um der Luft die sich in dem oberen Teil des Tinten-Zwischenbehälters 14 angesammelt hat, zu
gestatten, in den Hilfstintenbehälter 19 zu entweichen, wo sie in dem Oberteil 20 zurückgehalten wird. Bei
dieser Anordnung wird somit im Oberteil des Tinten-Zwischenbehälters 14 lediglich die während einer
fortlaufenden Druckperiode eingeschlossene Luft zurückgehalten, wobei die in dieser Weise in dem
Tinten-Zwischenbehälter 14 zurückgehaltene Luft in dem Augenblick, in dem der Druckvorgang zu Ende
geht, sofort in den Hilfstintenbehälter 19 überführt wird. Selbst wenn sich somit eine große Luftmenge in dem
Tinten-Zwischenbehälter 14 ansammelt, wird die Luft sofort in den Hilfstintenbehälter 19 überführt, worauf
das Ventil 17 geschlossen wird, um ein Rückstromen der Luft aus dem Hilfstintenbehälter 19 zu verhüten. Der
Förderdruck der Tintenpumpe 11 wird damit, wenn die Tintenpumpe das nächste Mal betätigt wird, nicht von
der Luft aufgenommen, die sonst in dem Tinten-Zwischenbehälter 14 zurückgeblieben wäre, wodurch
erreicht wird, daß der Düse 16 lediglich luftfreie Tinte mit konstantem Druck zugefördert wird. Der Hilfstintenbehälter
19 braucht lediglich ein Volumen von etwa 5 ecm zu haben. Die Anordnung eines solchen
Hilfstintenbehälters 19 mit diesem Volumen gestattet ein gestochen scharfes und stabiles Drucken, ohne daß
es notwendig wäre, während einer Zeitspanne von sogar 5 — 7 Jahren Luft aus ihm abzulassen.
Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung ist gegenüber
jener nach Fig. 1 abgewandelt. Die Teile der Vorrichtung nach Fig. 2, die gleich sind mit jenen der
Ausführungsform nach Fig. 1 sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Ausführungsform nach
Fig. 2 verfügt über ein zweites Ventil 23, das in einem Tintenkanal 22 zwischen dem Tintentank 12 und der
Tintenpumpe 11 angeordnet ist, während ein erstes oder das bereits erwähnte Ventil 17 zwischen dem Tinten-Zwischenbehälter
14 und dem Hilfslintenbehälter 19 liegt und ein drittes Ventil 24 in dem Tintenkanal
zwischen der Tintenpumpe 11 und der Düse 16 angeordnet ist. Außerdem ist oberhalb des Tintentankes
12 eine Tintenpatrone 25 vorgesehen, die Tinte in den Tintentank 12 liefert. Das zweite und das dritte Ventil 23
bzw. 24 bleiben während des Tintenaustriebs aus der Düse 16 geöffnet, d. h. während einer Druckperiode; sie
sind während der Zeit in der keine Tinte ausgetrieben wird, d. h. während einer Nichtdruckperiode geschlos-
sen. Umgekehrt wird das erste Ventil 17 geöffnet sowie das zweite und das dritte Ventil 23 bzw. 24 geschlossen
werden; es wird in dem Augenblick geöffnet, in dem diese geschlossen werden. Diese Ventile können zum
Beispiel als elektromagnetische Ventile ausgebildet sein, ■>
die durch elektrische Signale eines Aufzeichnungsgerätes betätigt sind.
Findet der Druckvorgang durch ein solches Aufzeichnungsgerät statt, so werden das zweite und das dritte
Ventil 23 bzw. 24 durch ein elektrisches Signal geöffnet, κι welches einen von diesem Gerät gelieferten Druckbefehl
darstellt (die Periode A der F i g. 3 während der das erste Ventil 17 geschlossen bleibt). Aus der Tintenpatrone
25 strömt Tinte in den Tintentank 12, von wo aus die Tinte durch die Pumpe 11 durch das zweite Ventil 23 iri
und den Tintcnkana! 22 gelangt. Wenn die von einem nicht dargestellten Motor angetriebene Pumpe 11 einen
Druck erzeugt, wird Tinte durch den ersten Tintenkanal in den Tinten-Zwischenbehälter 14 gefördert. Die Luft,
die zufällig in dieser Tinte eingeschlossen ist, wird in dem Tinten-Zwischenbehälter entfernt und in dessen
oberen Teil gesammelt. Auf diese Weise wird lediglich luftfreie Tinte unter Druck durch das dritte Ventil 24 der
Düse 16 zugeführt, um aus dieser ausgetrieben zu werden. Die ausgetriebene Tinte wird durch ein 2">
elektrisches Feld abgelenkt, das durch ein von einem nicht dargestellten Signalgenerator erzeugtes, zum
Drucken von Buchstaben oder dergleichen geeignetes Drucksignal erzeugt wird.
Wenn der Druckvorgang zu Ende ist oder eine jo aufgebrauchte Tintenpatrone 25 durch eine neue ersetzt
wird, werden das zweite und das dritte Ventil 23 bzw. 24 geschlossen, während das erste Ventil 17 geöffnet wird
(Periode B der Fig.3). In der Pumpe Il und der
Tintenpatrone 25, welche beispielsweise aus Gummi besteht, wird ein Unterdruck erzeugt, wenn die darin
enthaltene Tinte über einen vorbestimmten Grenzwert hinaus abgesaugt wird, worauf die Tintenpatrone sich
zusammenzieht. Dieser evakuierte Zustand der Pumpe U wird durch das Schließen des zweiten Ventils 23
aufrechterhalten, worauf verhütet wird, daß Luft beim Austausch der aufgebrachten Tintenpatrone 25 durch
eine neue Tintenpatrone in die Pumpe 11 eindringen kann. Wird das zweite Ventil 23 zum nächsten
Druckvorgang geöffnet, so strömt Tinte in die Pumpe 11
ein, um diese aus dem evakuierten Zustand in den normalen Betriebszustand zu überführen. Selbst wenn
die in den Kanal zwischen der Pumpe 11 und der Düse 16 eingebrachte Tinte einer äußeren Schockwirkung
ausgesetzt oder infolge einer Änderung der Temperatur oder des Atmosphärendruckes eine Expansion erfährt,
wird verhütet, daß Tinte an der Düsenspitze zurückgehalten wird, oder die an der Düsenspitze befindliche
Tinte abtropft und das Innere des Aufzeichnungsgerätes verschmutzt, weil das dritte Ventil 24 unmittelbar nach
dem Druckvorgang geschlossen wird. Die Wirkung des ersten Ventils 17, das während einer Druckperiode
geschlossen und während einer Nichtdruckperiode geöffnet ist, wurde bereits erläutert, so daß eine
nochmalige Beschreibung sich erübrigt.
Bekannte Tintenstrahlaufzeichnungsgeräte leiden oft unter dem Nachteil, daß bei der Wiederbenutzung des
Gerätes Luft in den Tintenkanal eindringt, oder die Tinte von der Düse zurückgesaugt wird, so daß die Düse
nicht genügend Tinte zum Druckvorgang abgibt, was ein unscharfes Drucken oder den Umstand zur Folge
hat, daß der erste Buchstabe oder dergleichen überhaupt nicht gedruckt werden; außerdem kann die
zufälligerweise an der Düsenspitze befindliche Tinte abtropfen und das Innere des Aufzeichnungsgerätes
verschmutzen. Das neue Tintenstrahlaufzeichnungsgerät hat diesen Schwierigkeiten dadurch abgeholfen, daß
drei Ventile und eine Vorrichtung zur Entfernung der in der Tinte eingeschlossenen Luft vorgesehen sind.
Die aus der Düse ausgetriebene Tinte wird daraufhin durch ein elektrisches Feld abgelenkt, welches von
einem von dem Signalgenerator eines Aufzeichnungsgerätes zum Drucken von Buchstaben oder dergleichen
gelieferten Signal erzeugt wird. In diesem Falle ist es möglich, eine Anzahl von Aufzeichnungsgeräten vorzusehen
und diese gleichzeitig in dem Sinne zu betreiben, daß Teile einer Anzahl von Buchstaben oder dergleichen
von jedem Gerät gedruckt werden, in dem diese Mehrfach-Aufzeichnungsgeräte relativ zu einem Aufzeichnungspapier
verschoben werden, wodurch sich ein sehr wirkungsvoller Druckvorgang ergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zürn Aufzeichnen von Buchstaben oder dergleichen Zeichen
mittels aus einer Düse ausgetriebener Tinte, die über einen Kanal unter Druck aus einem Tintenvorrat
zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß es einen zwischen einer Tintenpumpe (11) und
der Düse (16) angeordneten Tinten-Zwischenbehälter (14) aufweist, der mit einem mit einer Öffnung
versehenen Endteil von zumindest einem Teil einer von einer die Tinte mit Druck beaufschlagenden
Tintenpumpe (11) zu der Düse (16) führenden Druckleitung aus nach oben weisend angeordnet ist,
und daß über dem Tinten-Zwischenbehälter (14) ein Hilfstintenbehälter (19) sich befindei, der mit der
Öffnung des Tinten-Zwischenbehälters (14) über ein erstes Ventil (17) verbunden ist, welches während
der Nichtdruckperioden jeweils geöffnet und während der Druckperioden jeweils geschlossen ist.
2. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Tintenpumpe (11) und einem die Tintenpumpe (11) mit Tinte versorgenden Tintentank (12) sowie
zwischen der Tintenpumpe (11) und der Düse (16) jeweils ein zweites bzw. drittes Ventil (23, 24) bei
geöffnetem oder geschlossenem erstem Ventil (17) geschlossen bzw. geöffnet sind.
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-
1972
- 1972-12-16 DE DE2261734A patent/DE2261734C3/de not_active Expired
- 1972-12-18 US US00315905A patent/US3805276A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2261734B2 (de) | 1977-02-10 |
| US3805276A (en) | 1974-04-16 |
| DE2261734A1 (de) | 1973-06-28 |
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