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"jUransportgestell für scheibenförmige Materialien Die Erfindung
bezieht sich auf ein ransportgestell für 'scheibenförmige Materialien und im besonderen
auf ein Gestell für den Transport und die Lagerung einer Vielzahl einzelner Autoscheiben
oder anderer gewölbt ausgebildeter Glaseinheiten.
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Zum Verpacken und für das Verschicken von Verglasungseinheiten, wie
etwa für Automobile od.dgl., ist es bisher üblich, Holzkisten oder Pappschachteln
zu verwenden Wenn derartiges Verpackungsmaterlal einen sicheren Schutz für den transport
darstellen soll, dann ist seine Verwendung nicht immer wirtschaftlich, da die Materialkosten
derartiger Einwegverpackungen nicht
unbetrchtlich sind. Die Tatsache,
daß das Rohmaterial für die genannte Verbrauchsverpackung in seiner Verfügbarkeit
abnimmt, vergrößert die vorhandenen Schwierigkeiten. Schließlich ist auch der Schutz
der durch olzkisten oder schwere Pappkartons leicht zerbrechlichen Gegenständen,
wie Autoverglasungen zuteil wird, durch die Ausführung der Verpackung begrenzt.
Die hoch empfindlichen und leicht zerbrechlichen Gegenstände, wie die hier zu betrachtenden
Autoverglasungen, werden in vollständig vorfabrizierten Zustand etwa an die Autosherstellende
Industrie versandt, wobei sie in den meisten Fällen mit Radioantennen und Verbindungselementen
beaufschlagt sind, deren Beschädigung in einem kleinen Teilbereich bereits die gesamte
vorgefertigte Einheit unbrauchbar macht, wodurch sich erhebliche wirtschaftliche
Verluste ergeben.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen
und eine Verpackung für leicht zerbrechliches Material, wie etwa Glasscheiben, vorzugeben,
mit der die bisher aufgetretenen Nachteile und Mängel vermieden werden können.
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Die neuartige wiederverwendbare Verpackung nach Art eines Transportgestells
gemäß der vorliegenden Erfindung ist mit federnd nachgiebigen Verstrebungen und
halteorganen,
sowie mit verstellbaren Gurten versehen, die eine
wesentlich verbesserte Schutzwirkung für das zerbrechliche Material während der
Handhabung der Transportgestelle und ihrer Verschickung gewährleisten, wobei letzlich
derartige Transportgestelle auf die Dauer gesehen, auch nicht so kostspielig sind,
wie die eingangs genannte Verbrauchsverpackung für Glaseinheiten.
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Es ist bereits ein wiederverwendbares Transportgestell für die Verpackung
und den Versand gewölbter Glasscheiben bekannt.(US PS 3 147 860) Dieses Transportgestell
erbrachte jedoch keinen vollständig zufriedenstellenden Schutz für das Scheibenmaterial,
und es war insbesondere keine Anpassung an Scheibeneinheiten unterschiedlicher Abmessungen,
verschiedener Wölbungsart und voneinander abweichender Randkantenführungen möglich.
Bei den bekannten Transportgestellen war es daher nötig, für die vielen verschiedenartigen
Automobile mit ihren sehr unterschiedlichen Scheibengrößen und Scheibenformen, wie
sie in der Automobilindustrie vorliegen, jeweils speziell angepaßte Transportgestelle
vorzugeben. Damit ergaben sich einige tausend unterschiedliche Transportgestelle
für die verschiedenen Verglasungseinheiten, was einen erheblichen Aufwand bedeutete.
Bei nicht untereinander anpaßbaren Transportgestellen
ist also
die Zahl für die erforderliche Lagerhalterung entsprechend den verschiedenen Scheibeneinheiten
erheblich. Die große Zahl der an bestimmte Scheibenabmessungen und-formen angepaßten
Transportgestelle stellen eine beträchtliche wirtschaftliche Investition dar, die
nach der vorliegenden Erfindung auf ein mögliches Minimum herabgesetzt werden soll.
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Erfindungsgemäß soll ein Transportgestell in einer wiederverwendbaren
Form geschaffen werden, welches geeignet ist, mit ausreichender Sicherung eine verhältnismäßig
große Zahl gewölbt ausgebildeter Glasscheibeneinheiten aufzunehmen, um diese in
dem Gestell zu lagern und zu befördern.
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Das erfindungsgemaß ausgebildete Transportgestell soll die Scheibeneinheiten
abgefedert und raumsparend in möglichst dichter Anordnung zueinander aufnehmen,
wobei eine Mehrzahl von verstellbaren Verstrebungen oder Klammerorganen Relativbewegungen
der Glaseinheiten gegeneinander vermeiden und hierdurch die Bruchgefahr erheblich
herabsetzen. Das erfindungsgemaß ausgebildete Transportgestell ist an verschiedenste
Größenabmessungen von Glasscheiben anpaßbar. Die unteren Auflagen und die verstellbaren
Verstrebungen und Klammerorgane sind in Übereinstimmung mit den unterschiedlichen
Scheibenabmessungen
und Größen sowie ihren verschiedenen Kantenführungen bezüglich ihrer mit den Scheiben
in Berührung kommenden Flächen in mehr als einer Ebene verstellbar gehalten, d.h.
sie können den unterschiedlichsten Formen und Größen angepaßt werden.
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Schließlich ist das Transportgestell auch noch so ausgebildet, daß
mehrere von ihnen in einfacher Weise übereinandergesteckt werden können. Die Erfindung
soll nachfolgend in beispielsweiser Ausführungsform anhand der beiliegenden Zeichnungen
beschrieben werden, und es bedeutet: Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines
erfindungsgemäßen Xransportgestells in Vorderansicht Figur 2 eine perspektivische
Darstellung des Transportgestelles von der Rückseite, wobei Einzelteile entfernt
worden sind, Figur 3 eine Draufsicht auf die Hinterseite des Transportgestelles
mit zwei in gebrochener Linienführung angedeuteten,innerhalb desselben in Stellung
gebrachten Verglasungseinheiten, Figur 4 eine Teilwiedergabe entlang der Linie 4-4
von Fig.3
Figur 5 eine Draufsicht auf das Transportgestell entlang
der Linie 5-5 von Fig.3, Figur 6 eine Teilwiedergabe entlang der Linie 6-6 von Fig.5
und Figur 7 eine Teilwiedergabe entlang der Linie 7-7 von Figur 3.
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Erfindungsgemäß wird ein Transportgestell geschaffen, welches der
Aufnahme einer Vielzahl aufrecht stehender Glasscheiben unterschiedlicher Wölbung
Abmessung und Formgebung dient, bei dem von einem offenen, rechtwinkligen Rahmenaufbau
ausgegangen wird, und welches sich kennzeichnet durch eine 3attelartige Auflage
am unteren Ende des Gestells mit einem in die Endbereiche der Scheiben eingreifenden
Abschnitt, wobei die sattelartige Auflage in Langsrichtung des Gestells bewegbar
in vorgewählte Stellungen gebracht werden kann, und zwar entlang einer geneigten
Führung, so daß der Auflagesattel mit den Enden der Scheiben an die unterschiedlichen
Biegungen und Konfigurationen derselben angepaßt in Eingriff bringbar ist.
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Obwohl nicht ausschließlich läßt sich die vorliegende Transportvorrichtung
besonders vorteilhaft für den
-Uransport gewölbter Glasscheiben,
wie etwa den vorderen oder rückwärtigen Verglasungen von Automobilen, verwenden.
Die Verglasungseinheiten insbesondere die Frontscheiben von Personenkraftwagen sind
im wesentlichen über ihre gesamte Länge gebogen ausgeführt, während Frontscheiben
etwa von Lastkraftwagen im mittleren Bereich im wesentlichen flach sind, und nur
die Endabschnitte Wölbungen zeigen. Für die Anpassung der verschiedenartigsten Forsgebungen
von Frontscheiben sind die Auflagen und die Klammerorgane des Transportgestells
mit Vielfachebenen-Oberfl ächen versehen, d.h. mit Oberflächen, die sich aus winklig
gegeneinander angeordneten flachen Abschnitten zusammensetzen. Das raesportgestel1
selbst besteht aus einem starren itallrahmen bei durch Verwendung nachgiebiger Abdeckungen
an allen tragenden Elementen ein hoher Sicherheitsgrad für die in dem Gestell untergebrachten
Glaseinheiten vorgegeben werdenkann.
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Zusätzlich zu den Vielfachebenen-Oberflächen sind die Klammerorgane
und Verstrebungen für die Frontscheiben od.dgl. Glaseinheiten in vertikaler und
horizontaler Richtung verstellbar angeordnet, so daß sie in Übereinstimmung mit
den verschiedensten Äbmessungen der Glasscheiben ausgerichtet und eingestellt werden
können.
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Entsprechend wird für verschiedenste Glasscheiben nur eine Grundform
eines Transportgestelles erforderlich,
wodurch sich sowohl die Fertigungskosten
als auch der Lagerraum für die sperrigen Gestelle erheblich senken lassen. Das in
Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Transportgestelles
ist in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 benannt.
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Das Transportgestell 10 besteht aus einem offenen Rahmen aufbau mit
rechtwinklig und parallel zueinander verlaufenden Verstrebungen, deren Kantenstützen
von vertikalen, innen hohlen bzw. rohrartig ausgebildeten vorderen Eckpfeilern 11
und 12 und hinteren Eckpfeilern 13 und 14 gebildet sind. Horizontale Winkelverstrebungen
15 und 16 verbinden jeweils zwei vertikale Pfosten im unteren Bereich, wobei die
dazu senkrecht stehenden Verbindungen zu den gegenüberliegenden Pfosten von Schienen
oder Trägern 17 und 18 vorgegeben werden, die sich etwa in der gleichen Höhenlage
befinden. Im oberen Bereich sind die vertikalen Pfosten über Schienen oder Träger
19 und 20 sowie 21 und 22, die parallel zu den unteren Verbindungsgliedern horizontal
liegen, miteinander verbunden. In der rückwärtigen Frontseite sind zwischen den
beiden Eckstützen 13, 14 mit den beiden Verstrebungen 18 und 20 verbundene zusätzliche
Vertikalverstrebungen 23 und 24 vorgesehen.
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Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, können die vertikalen vorderen
Eckstützen 11 und 12 aus zwei trennbaren,
ineinander steckbaren
Abschnitten zusammengesetzt sein, von welchen der obere jeder'Eckstütze zusammen
mit der Längsverstrebung 19 entfernbar ist. Damit ist der Rahmenaufbau von dieser
Seite her leicht zugänglich und nach erfolgter Beladung des Transportgestelles läßt
sich das abnehmbare Teil wieder aufstecken. Während also die vorderen Eckpfosten
11 und 1-2 einen integralen Bestandteil des Bodenabschnittes 25 darstellen, der
untrennbar zu dem gesamten Transportgestell gehört, ist der obere Abschnitt 26 leicht
entfernbar. Hierfür sind die unteren Enden des entfernbaren oberen Rahmenteiles
26, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, mit spitz zulaufenden Einsteckenden 27 versehen,
die ohne-Schwierigkeiten in die oberen Stirnflächen 28 der hohl ausgebildeten EckpSiler,
d.h.der unteren abschnitte 25 einführbar sind.
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Das Transportgestell vermag eine Vielzahl gebogener Glasscheiben 30,
die etwa als Frontscheiben für Automobile dienen, aufzunehmen. Wie aus Fig. 2 zu
ersehen, stützen sich die Glasscheiben 30 mit ihren unteren Kanten auf zwei im Abstand
zueinander liegenden horizontalen und innen hohl ausgebildeten Stützträgern 31 ab,
die zwischen den unteren Längsschienen 17 und 18 einen Teil des Rahmengestells bilden.
Wie weiter die Fig. 6 zeigt, sind zur Anpassung der unterschiedlichen Kantenlinien
der Glaseinheiten
die Oberflächen der Träger 31 aus flachen, ebenen
Abschnitten 32a und 32b zusammengesetzt, die winklig zueinander angeordnet sind.
Die Oberflächenabschnitte 32a und 32b tragen ein Schutzpolster 33 zur nachgiebigen,
abriebfreien Aufnahme der Glaskanten, wofür sich beispielsweise Gummi eignet. Die
an den Oberflächenabschnitten 32a und 32b festhaftende Schutzauflage 33 besitzt
vorteilhafterweise eine widerstandsfsähige aber nachgibige Außenhaut, welche etwas
nachgiebiger als die darunter liegende Schicht ist, so daß Abnutzungserscheinungen
durch die Kantenform des Glases noch weitgehender vermieden werden können.
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Eine Anlagefläche in geneigter Anordnung bzw. ein entsprechendes Klammerorgan
34 zeichnet sich durch ebene Flächenabschnitte 34a und 34b aus, die winklig zueinander
liegen und einen polsternden Überzug 35 besitzen. Ein derartiges Verankerungsorgan
34 ist an jedem Ende des Transportgestells in Stellung gebracht und dient der Aufnahme
der Endkante abschnitte der Glasscheiben und der Halterung derselben, damit die
Glasscheiben gegen eine Bewegung in Längsrichtung arretiert werden können. Jedes
der Klammerorgane 34 ist mit zwei Halterungen 36 starr verbunden, deren Ansätze
36a, Flansche 36b übergreifend, sich in diesen gleitend bewegen lassen. Die beiden
sich gegenüberliegendenFlansche 36b stellen den abgewinkelten Teil fest am Rahmen
gehaltener
Auflager 37 dar. Zwischen den zueinander im Abstand
angeordneten Halterungen 36 ist eine Stange 38 angeordnet, die die Festigkeit des
gesamten Klammerorgans 34 erhöht und dieses verstärkt. Jeder der Flansche 36b ist
mit einer Mehrzahl von Bohrungen 39 versehen, die sich im Abstand über dessen Längsachse
erstrecken, und die der Verstellung des zugehörigen Klammerorgans dienen, welches
hier mittels eines Bolzens 40,der von der ausgewählten Bohrung 39 aufgenommen wird,
festgelegt werden kann. Jeder Bolzen 40 wird mittels einer Feder 41 in der jeweiligen
Bohrung gehalten.
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Um den Glasscheibenstapel in einer aufrechten Lage zu halten, sind
am rückwärtigen Rahmenteil ßes Transportgestells zwei vertikale verstellbare Träger
42 und zwei une Träger 43 befestigt, die zwischen den vertikalen Xantenpfosten 23
und 24 liegen. Damit ist eine Anpassung an unterschiedliche Scheibenwölbungen möglicht.
Die oberen und unteren rückwärtigen Klammerorgane bzw. Halterungen zeigen gleichfalls
winklig zueinander ausgerichtete, ebene Flächenabschnitte 42a und 42b sowie 43a
und 43b, die wiederum mit polsterndem Material 44 üBerzogen sind, mit welchem die
rückwärtige Oberfläche der Glasscheibe in Eingriff gelangt. Die zwischen geschalteten
Verstrebungen 23 und 24 sind mit einer Mehrzahl im Abstand zueinander angeordneter
Bohrungen 45 versehen, welche Bolze 46 aufnehmen, die durch-die Halterungen oder
Xlammerorgane 42 hindurchgeführt sind, wobei durch entsprechende
Wahl
zugehöriger Bohrungen eine vertikale Einstellung möglich ist. Winkelträger 42c (s.
Fig. 1), aie an Auslegern der Klammerorgane 42 befestigt sind, liegen gegen die
Rahmenteile 23 und 24 an und halten die glammerorgane in ihrer nach auswärts gerichteten
Stellung. Zwischen den oberen Halterungen bzw. Klammerorganen befindet sich eine
Stange 47, die diese zu einer Einheit zusammenfaßt.
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Wie aus Fig. 1 und insbesondere aus den Fig. 5 und 7 ersichtlich,
können unterschiedliche Größen an Glasscheiben 30 durch Verstellung der Positionen
der geneigten glammerorgane 34, die als Anlageflächen an jedem Ende des Transporgestells
dienen, sowie der oberen Halterungen 42 arretiert werden. Da darüber hinaus die
am Boden angeordneten rohrartigen Querträger 31 und die in Schräglage gehaltenen
Klammerorgane 34 sowie die rückwärtigen Halterungen 42 und 43 mit einer Mehrzahl
von Oberflächenabschnitten versehen sind, die winklig zueinander liegen, greifen
jeweils ganze Oberflächenbereiche auch bei unterschiedlicher Scheibenwölbung an
de Randkantenbereichen der Scheiben bzw. deren Oberfläche an. Somit können mittels
des neuartigen Transportgestells gebogene Glasscheibeneinheiten unterschiedlichster
Größer und unterschiedlichster Umfangskontur und Form durch entsprechende Anpassung
zugehöriger Halterungen innerhalb des Gestells von diesem aufgenommen werden.
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Die einzelnen Glasscheiben werden mit ihren unteren Kanten mittels
der rohrartigen Querträger 31 abgestützt und gehalten, während ihre Endkanten oder
stirnseitigen Randbereiche mit den Klammerorganen 34 in Eingriff gebracht werden,
wobei eine stapelartige Anordnung einer Vielzahl von Scheiben -gegen die rückwärtigen
obEren und unteren Halterungen 43 und 42 drücken. Um die Glaseinheiten gegen relative
Bewegungen untereinander zu sichern, die gegebenenfalls innerhalb aller Halterungsorgane
noch möglich wären, sind verstellbare Riemen oder Gurte 50, wie aus Fig. 2 ersichtlich,
vorgesehen. Jeder der Gnrte 50 wird, wie Fig. 5 zeigt, an einem Ende von einem Haken
51 auf genommen, während das andere Ende durch eine schnallenartige Vorrichtung
52 hindurchgeführt ist, die ihrerseits über denHaken 53 befestigt ist, wobei eine
Einstellung und Straffung des Riemens in Ubereinstimmung mit den verschiedenen Scheibengrößen
möglich wird. Der Haken 51, der das eine Ende eines Riemens oder Gurtes 50 festlegt,
greift durch eine Lasche 54 hindurch, die fest mit dem Rahmen verbunden ist (s.
Fig. 5).
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Das andere Befestigungsorgan nach Art einer Schnalle oder dergleichen
ist mit seinem Haken 53 an einem Ring 55 verankert und in der gewünschten Stellung
durch eine Positionierungsstange 56 gehalten, die durch eine gabelförmige Öffnung
in der Schnalle zwischen Haken und Riemen hindurchführt. Wie aus Fig. 6 zu ersehen
ist, sind der Verankerungsring 55 und die Positionierungsstange 56 starr an einem
Ende
des Längsträgers 18 angebracht und das andere Ende an dem horizontal liegenden rohrartigen
Träger 91. Mit der Schnalle 52 oder dergleichen läßt sich der Riemen 50 entsprechend
lose oder fest einstellen. Um die einzelnen Riemen bei Zugbeaufschlagung zu schützen,
bei der sie in Abwärtsrichtung gegen die Oberkanten der Glasscheiben gepreßt werden,
sind Führungsleisten 57 vorgesehen, die,beispielsweise aus Holz, Plastikmaterial
oder auch Faserprodukten bestehend, quer über die Oberkanten der Glasscheiben im
Bereich der Riemen gelegt sind, wobei der Riemen dann, wie insbesondere aus Fig.
2 ersichtlich, auch um die? Stangen 47 führt. Wenn die Glasscheiben aus dem Transportgestell
entnommen werden sollen, wird die Schnalle 52 gelöst, jeder Haken 51 wird außer
Eingriff mit dem zugehörigen Element 54 gebracht und die Gurte oder Riemen können
nunmehr vollständig von der Vorderseite des Transportgestelles entfernt werden.
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Es ist vorteilhaft, Pappstreifen zu benutzen,um sie an mehreren Punkten
der Glasscheiben zum zusätzlichen Schutz anzuordnen. Abstandshalter 60 können, falls
erforderlich, um die Endkanten jeder einzelnen Glasscheibe herumgelegt werden, damit
die gegeneinanider gestapelten Glasscheiben nicht geganseitig aneinander anliegen.
Eine nachgiebige puffernde Oberfläche zwischen den etwa aus Holz gefertigten
Führungsleisten
57 und den oberen Kanten der Glasscheiben kann etwa aus einem Wellpappestreifen
61 bestehen. Wie Fig. 2 zeigt, sind zwei Wellpappe streifen 61 benutzt, wenn die
im Transportgestell zu stapelnden Verglasungseinheiten mit Antennenelementen beaufschlagt
sind. Die Antennendrahtverbindungen 62 können von den Glasscheiben abgezogen werden
und in den offenen Zwischenraum zwischen zwei Streifen gefahrlos eingelegt sein,
so daß die Drahtverbindungen zwischen den Glasscheiben nicht beschädigt werden können.
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Zusätzlich ist es vorteilhaft, Pappestreifen 63 zwischen der ersten
Glasscheibe des Stapels und der rückwärtigen Seite des Transportgestells und damit
in oberen und unteren Halterungen 42 und 43 vorzusehen. Derartige Str4eifen 63 bieten
eine größere Pufferung zwischen den Halterungen und den Glasscheiben und setzen
damit die Möglichkeit-von Beschädigungen während des Transportes weiter herab Die
meisten, heutzutage gefertigten Frontscheiben von Autos sind insgesamt gesehen länger
als ihre Basiskante, wobei sie bevorzugt mit nach innen geneigten Kanten versehen
sind. Da derartige Frontscheiben länger sind als ihre Basis, lassen sie sich leichter
von dem Transportgesell in umgedrehterlage aufnehmen, bei der die Oberkante dann
unten liegt. Damit sind dann in dem Transportgestell die Scheiben so angeordnet,
daß ihre Oberkanten von den horizontalen
hohlen Querträgern 51
aufgenommen sind, ihre Basiskanten von den einstellbaren Befestigungsriemen 50 übergriffen
werden und die schräggestellten Klammerorgane 34 in Eingriff mit den seitlichen
Kantenführungen der Scheibeneinheiten stehen.
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Es ist bekannt, daß PKW-Frontscheiben im allgemeinen bezüglich ihrer
seitlichen Endkanten trapezförmigen und gewölbter ausgebildet sind als beispielsweise
Frontscheiben von Lastkraftwagen oder dergleichen, die darüber hinaus auch in ihrem
mittleren Bereich meist völlig eben sind. Die verschiedenartige Anpassung des Transportgestells
mit seinen Halteorganen an die unterschiedlichen Scheibenßormen ist in Fig. 3 in
strichpunktierter Linienführung angedeutet, wobei es sich bei der Linie a um eine
PEW-Scheibe handelt, während die Linie b eine Lastwagen-Frontscheibe andeuten soll.
Wie ersichtlich, können diese Scheibenformen alle von den Halterungen des Transportrahmens
aufgenommen werden, wobei die abgewinkelte Oberflächeneinteilung der Träger besonders
vorteilhaft ist (5. Fig. 3, 4 und 6). Durch die unterschiedlichen Winkellagen einzelner
Oberflächenbereiche steht jeweils ein Abschnitt der tragenden Oberfläche in Eingriff
mit der PEW-Frontscheibe a und der andere Abschnitt zufolge seiner anderen Neigung
in Eingriff mit der Frontscheibe b. Da die oberen Halterungen 42, die Riemen 50
und
die geneigten Halterungen-oder Klammerorgane 34 verstellbar
sind, können unterschiedliche Größen und Formen von Frontscheibeneinheiten innerhalb
des Transportgestells arretiert werden, wobei die Formgebungen verschiedenartig
zu den in Fig. 3 abgebildeten sein können. Insofern wird es auch möglich, das Transportgestell
beispielsweise für zwei Stapel kleinerer Scheibeneinheiten von Automobilen in gegenseitiger
Seitenlage zueinander zu verwenden. Dort, wo die Seitenkanten zweier kleinrer Scheibeneinheiten
aneinanderstoßen würden, wird dann eine nicht dargestellte, entfernbare Grennwandnin
Stellung gebracht, die mittig zum Rahmen diesen, in Querrichtung durchgreift. An
den unteren'Schienen 17 und 18 können Steckansätze befestigt werden, in welche entsprechende
Ansätze am Boden der Wandungen paßgerecht einführbar sind, so daß die Wandungen
des Gestells hierdurch in ihrer aufrechten Lage gehalten, aber auch leicht entfernt
werden können. Auch kann ein zweites horizontales Rahmenteil 31 an einer der Seiten
der Wandung für die Aufnahme kleiner Seitenfenster oder dergleichen vorgesehen sein.
Bei Instellungbringung einer Trennwand können zu beiden Seiten getrennte Stapel
kleiner Seitenscheiben angeordnet werden, welche mittels der geneigten Halterungen
oder Klammerorgane 34 gegen die Trennwandung festgelegt sind.
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Um einen zusätzlichen Schutz für die Kantenbereiche der Glasscheibe
vorzugeben, und um einen Bereich für die Anbringung von Identitätskarten und Schildern
zu schaffen, ist es vorteilhaft, einen Querträger 70 an den Eckverstrebungen, beispielsweise
in der dargestellten Form, mittels Bolzen 71 und Winkelhalterung 72 zu befestigen.
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Die Querelemente 70 können aus Metall bestehen und mit einem nachgiebigen
Material überzogen sein. Sie können äedoch einfach auch nur aus einem breiten Holzbrett
bestehen, an welches die Begleitkartenzund sonstige Schilder angenagelt werden können.
Da die Befestigung der Elemente an den Eckverstrebungen des Transportgestelles unterhalb
der oberen horizontalen Endschienen 21 und 22 erfolgt, schaffen diese gleichzeitig
eine zusätzliche Abschirmung beim Transport gegen außerhalb des Transportgestells
vorhandene Gegenstände. Wie auch aus Fig. 3 zu ersehen ist, sind die oberen Ecken
einiger Glasscheiben ohne das Vorhandensein der genannten Querteile oder Anschlagbretter
erhöht der Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt.
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Um den Transport und die Handhabung des Transportgestells 10 zu erleichtern,
sind Laufschienen 75 jeweils zwischen den Eckstreben 11-14 und 12-13 im unteren
Bereich befestigt, über die das Gestell auf dem Boden verschiebbar ist. Jede der
Laufschienen besteht aus einem im wesentlichen ebenen
mittleren
Abschnitt 76 und in Aufwärtsrichtung verlaufenden Abschnitten 77, die an den horizontalen
Endwinkelelementen 15 oder 16 der Wandungen der Eckpfeiler befestigt sind. In Vertikalrichtung
verlaufende Verstärkungsplatten 78 befinden sich zwischen den Laufschienen 75 und
den horizontalen Winkelendgliedern. Öffnungen'in irgendeiner Seite der verstärkenden
Platten zwischen der Laufschiene und dem Endwinkelelement dienen der Aufnahme der
Gabelglieder eines an sich bekannten Hebefahrzeuges.
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Nachdem das Transportgestell mit Glasscheiben beladen worden ist und
die Scheiben in der oben beschriebenen Weise innerhalb des Gestells befestigt und
arretiert wurden, muß abschließend noch die Vorderschiene 26 mit ihren konischen
Fuß stummeln 27 in die oberen Enden 28 der Vorderfront 25 eingesteckt werden. Der
Transport des Gestells erfolgt nun mittels eines Gabelhebers oder eines geeigneten
Schienenfahrzeuges, um beispielsweise zunächst einem Speicher zugeführt zu werden.
Falls erforderlich,können mehrere Transportgestelle übereinandergestapelt werden,
was durch die zugespitzt verlaufenden Endabschnitte 80 an jedem Eckpfosten des Rahmengestells
möglich wird, die in die oberen Enden 81 eines unteren Transportgestells einführbar
sind.