DE2261206A1 - Schraemmaschine - Google Patents
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Description
Fletcher Sutcliffe Wild Limited, Horbury, Wakefield, Yorkshire,
England.
Schrämmaschine
Die Erfindung betrifft eine Schrämmaschine mit sich drehender
Werkzeugtrommel.
Es ist erwünscht und in den Bergwerken Groß-Britanniens sogar vorgeschrieben, Wasser den Kohlenflözen an der Schrämmaschine zuzuführen,
um die Ausbreitung von Kohlenstaub zu verhindern. Gegen-, wärtig wird das Wasser gewöhnlich über eine Vorrichtung zugeführt,
die von der Schrämmaschine unabhängig ist. Derartige Vorrichtungen
erfordern eine kostspielige Installation.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen
Nachteil zu vermeiden und in verbesserter und zweckmäßiger Weise Wasser dem abzubauenden Kohlenflöz zuzuführen·.
Die Erfindung geht aus von einer Schrämmaschine mit einer
sich drehenden Trommel, die Werkzeugträger besitzt, in deren Umfangsoberfläche Pickel in einem Kreis um die Trommelachse
herum gelagert sind, wobei eine schraubenlinienförmige Führungswand zum Ausbrechen von Kohle koaxial auf der Trommel
benachbart zum Werkzeugträger angeordnet ist. Die gestellte Aufgabe wird gernäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der
Werkzeugträger mit Leitungen ausgestattet ist, die von einem inneren Teil der Trommel nach öffnungen in den Werkzeugträgern führen.
Die schraubenlinienförmige Führungswand kann an ihrem Umfang zur Aufnahme von Pickeln vorgesehen sein, die längs der
Schraubenlinie im Abstand zueinander gelagert sind.
Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform der Erfindung weist
der Werkzeugträger eine Mehrzahl von Lagerböcken und Segmenten auf, die abwechselnd um die Trommelachse herum angeordnet
sind, wobei die Böcke zur Lagerung der Werkzeugträger auf der Trommel dienen und ebenfalls mit öffnungen und Leitungen versehen
sind.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der zeichnung zeigen:
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Pig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schrämmaschine
gemäß der Erfindung mit rotierenden Werkzeugen.,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Schrämmaschine^ gemäß Fig.l,
Fig. 3 eine Ansicht der entgegengesetzt liegenden Seite
der Werkzeugtrommel,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Segmentes eines
schraubenlinienförmigen Werkzeugträgers gemäß der
- Erfindung,
Fig. 5 einen Längsschnitt eines Teils der Werkzeugtrommel,
Fig. 6 eine Teilschnittansicht, welche zeigt, wie das Wasserführungsrohr
in einer Trommel einer Schrämmaschine angeordnet ist.
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines abgewandelten Segmentes
der schraubenlinienförmigen Werkzeugträger,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Abwandlung eines Segmentes der schraubenlinienförmigen Werkzeug-'trägeranordnung.
Im folgenden wir auf die Fig.l bis β bezuggenommen. Die hier dargestellte Schrämmaschine weist eine auf einer Welle 0 (Fig.2)
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in herkömmlicher Welse festgelegte Trommel J auf. Eine Umfangswand
der Trommel trägt einen ersten Werkzeugträger 2 in Gestalt einer Schraubenlinie, die koaxial zur Trommel verläuft. Die Werkzeugträger
stehen allgemein radial bezüglich der Achse der Trommel vor. An einem Ende der Trommel ist ein zweiter Werkzeugträger 20 angeschweißt,
der radial bezüglich der Trommel vorsteht. Jeder der Werkzeugträger 2, 20 ist mit mehrere^ Ausnehmungen 6 ausgestattet,
die jeweils einen Pickelaufnehmer 5,41 lagern, wobei die Pickelauf nehmer im Abstand zueinander um den Umfang der Trommel herum angeordnet
sind und distanziert von der Trommel in den Umfangsflächen
der Pickelträger 2,20. Jeder Pickelaufnehmer 5,41 lagert in üblicher Weise einen austauschbaren Pickel 12 bzw. 42.
Die Umfangswand der Trommel 3 ist mit Längsschlitzen 4 (Fig.6) ver
sehen, die parallel zur Trommelachse verlaufen. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind neun derartige Schlitze vorhanden.
In jeden Schlitz 4 ist ein rechteckiger Rohrabschnitt 11 eingelegt, der in den Schlitz eingeschweißt 1st. Gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel besitzt die Trommel einen Durchmesser von 61 cm (24 Zoll) und jedes Rohr weist einen R^chteokquerschnitt
von 5 cm mal 2,5 cm auf. Die schmaleren Seiten des Rohres stehen
in das Innere der Trommel 5 vor und die äußere Fläche eines *>jeden
Rohres liegt in der gleichen Ebene wie die äußere Umfangsoberflache
der Trommel 3. jedes Rohr 11 besitzt eine öffnung 16 (Fig.5)#
die mit dem Inneren der Werkzeugträger 2 zusammenwirkt und an jedem Ende geschlossen ist. Jedes Rohr trägt eine Einlaßdüse 8,mit
dem es an eine Druckwasserquelle anschließbar ist.
Der erste Werkzeugträger 2 besteht aus mehreren Segmenten 1, die so gestaltet sind, daß, wenn sie an der Trommel und aneinander
festgelegt sind, eine vollständige Schraubenlinie bilden. Die Segmente bestehen aus Metallgußstücken, die stumpf aneinander geschweißt
sind, um die Schraubenform zu bilden, und sie sind außerdem am Umfang der Trommel angeschweißt.
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Jedes Segment 1 weist einen Kanal 15 auf, der sich von der einen Seite des Segmentes nach der anderen erstreckt und an beiden Seiten
und an der Rückseite des Segmentes offen ist, wo das Segment an der Trommel angeschweißt ist. Der Kanal eines jeden Segmentes
ist auf den Kanal eines Jeden folgenden benachbarten Segmentes ausgerichtet und die öffnungen 16 in den Rohren 11 stehen mit den
Kanälen im Inneren der Rohre 11 in Verbindung. Aus jedem Kanal sind mehrere Leitungen abgezweigt und jede Leitung 17 führt zu einer
öffnung 18 einer Düse 19 (Fig.l), die in der äußeren Umfangsoberfläche
der Werkzeugträger angeordnet sind und zwar jeweils eine Düse zwischen je zwei benachbarten Pickeln.
Der zweite Werkzeugträger 20 umfaßt eine Endplatte 21, die an einem
Ende der Trommel y. angeschweißt ist und einen nach außen vorstehenden
Radialflansch an der Trommel definiert. Die Endplatte 21 ist mit neun radialen Schlitzen 22 ausgestattet, von denen jeder
einen Bock 24 aufweist, der einen keilförmigen Abschnitt 25
(Fig.l und 5) umfaßt und am Trommelumfang sitzt und der Endplatte 21 anliegt. Der keilförmige Abschnitt 25 ist sowohl ander Endplatte
21 als auch an der Trommel J> angeshweißt. Jeder keilförmige Abschnitt
liegt über jeweils einem entsprechenden Rohr 11.
Jeder Bock 24 weist außerdem einen Wasserstrahlabschnitt 26 auf,
der einstückig mit dem keilförmigen Abschnitt hergestellt ist und durch den entsprechenden Schlitz 22 vorsteht. Jeder Wasserstrahlabschnitt
definiert eine Stirnfläche 27, die parallel zur Endplatte
21 und einer äußeren Umfangsflache 28'1st.
In jedem Bock sind Bohrungen vorgesehen, um eine Gruppe von Leitungen
einschließlich einer Hauptleitung 30 zu bilden, die durch '
den keilförmigen Abschnitt 25 verlaufen und von einer öffnung 3I
in der Wandung des darunterliegenden Rohres 11 hergeleitet sind. Eine erste Zweigleitung j52 führt von der Hauptleitung 30 nach
einer öffnung j53 eines nicht dargestellten Jetts an der Endfläche
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27 und eine zweite Zweigleitung 34 führt von der Hauptleitung
nach einer öffnung 35 in einem Jett 38 (Fig.l) an der Ümfangsflache
28. Eine dritte Zweigleitung 36 führt nach der gegenüberliegenden Fläche nach der Endfläche 27 und mündet an einer öffnung
37 eines Jetts '43 (Fig.l).
Zwischen je zwei Böcken ist eine teilringförmige Platte 29 an der Endplatte 31 angeschweißt, j'ede teilringförmige Platte '
weist eine rückwärtige Fläche 40 auf, die in gleicher Ebene liegt, wie die Rückseite der Böcke 24. Die äußere Ümfangsflache jeder
Platte 39 trägt die Pickelaufnehmer 41.
Im Betrieb wird die Trommel 3 so gedreht, daß sich sowohl die schraubenlinienförmigen Werkzeugträger 2 als auch die zweiten
Träger 20 so drehen, daß die Pickel 12,42 auf die Kohle eines Kohlenflözes einwirken. Die schraubenlinienförmigen Schneidwerkzeuge
wirken auch als Führung zum überführen von Kohle nach einer Fördervorrichtung benachbart zum Kohlenflöz. Während der
Drehung werden die Rohre 11 mit einer Druckwasserquelle verbunden und vorzugsweise ist eine bekannte Ventilanordnung zwischen
der Druckmittelquelle und den Rohren 11 vorgesehen und in Phase mit der Drehung der Trommel betätigt, derart, daß die Rohre
intermittierend mit Wasser gespeist werden. Die Anordnung ist derart getroffen, daß nur jene Rohre vorübergehend In Verbindung
mit den öffnungen stehen, die dem Kohlenflöz zugewandt sind; das Wasser wird dann durch die öffnungen 18 der schraubenförmigen
Werkzeugträger und öffnungen 33,35,36 des zweiten Werkzeugträgers ausgespritzt und auf das Kohlenflöz gerichtet, wobei gleichzeitig
Kohle ausgebrochen wird. Hierdurch wird die Ausbreitung von Kohlenstaub bei fortschreitender Kohlegewinnung vermindert.
Die vorbeschriebene Schrämmaschine mit sich drehender Trommel
und mit dem Wassersprühsystem kann leicht zusammengestellt werden und ist im Gebrauch äußerst wirksam. Außerdem befinden sich
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keine Rohre in der Nahe der Äbräumwerkzeuge während der Bearbeitung,
so daß die Gefahr der Beschädigung des Wasserzufuhrungeystems
vermindert wird und das System sehr robust wird.
Falls erforderlich, kann das Wasser nur den. ersten schraubenlinienförmigen
Werkzeugträgern oder nur den zweiten Werkzeugträgern zugeführt werden.
Die Rohre sind speziell wirksam, billig und robust in der Wasserführung
durch die Trommel ohne wesentlich über das Innere der Trommel vorzustehen, so daß die Gefahr der Beschädigung vermindert
wird.
In Fig.7 ist ein abgewandeltes Segment 101 mit Pickelhaltern 106
und Pickeln 112 dargestellt. Das Segment ist gegossen und mit einem
querlaufenden Kanal 115 versehen, der im Abstand zu der inneren Umfangsfläche 101A und von der Seitenwand 101B des Segmentes
liegt. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Kanal
einen rechteckigen Querschnitt, Jedocn^&Qch jeder andere Querschnitt
gewählt werden. Der Kanal ist in einer der Hauptflächen
101C ausgebildet, die einen Teil der Seite des schraubenlinienförmigen
Werkzeugträgers bildet und die offene Mündung an Jener Fläche ist durch eine Platte 120 geschlossen, die in der Fläche
101C ausgenommen ist. Eine Einlaßleitung 121 ist auf der gegenüberliegenden
Seitenwand 101D ausgebildet und führt vom Kanal 115 nach der inneren Umfangsfläche 1'OIA und steht mit einem der Rohre
11 in Verbindung.
Auslaßleitungen 117 führen,zu Öffnungen 118 vom Kanal. Durch Anschweißen
eines Segmentes an das nächstfolgende Segment werden die Leitung 121 und der Kanal 115 an der Seitenwand 101D geschlossen,
aber bei einem Endsegment müssen diese Teile durch andere Mittel,
beispielsweise eine Platte, geschlossen werden.
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Gemäß einer weiteren, in Fig.8 dargestellten Ausfuhrungsform
ist jeder Kanal 215 als Gußbohrung ausgestattet, die quer in
jedem Segment 201 und 201D ausgebildet ist und kurz vor einer. Seitenwand 201B endet. Der Kanal öffnet sich nach der Einlaßleitung
221 an der gegenüberliegenden Seitenwand und führt zu dem Kanal von den Rohren 11. Die Auslaßleitungen 217 führen zu
öffnungen 211 am äußeren Umfang des schraubenlintfnförmigen Werkzeugträgers.
Jedes Segment wird wiederum mit Pickelhaltern 205 und Pickeln 212 ausgestattet.
Das Innere der Trommel kann mit einer einzigen Ringkammer anstatt
mit mehreren Rohren ausgestattet sein, um Wasser zuzuführen.
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Claims (1)
- Patentansprüche :1. Schrämmaschine mit einer sich drehenden Trommel, die Werkzeugträger besitzt, auf deren Umfangsfläche Pickel auf einem Kreis um die Trommelächse herum gelagert sind, wobei eine schraubenlinienförmige Führungswand zum Ausbrechen von Kohle koaxial auf der Trommel benachbart zu den Werkzeugträgern angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,daß die Werkzeugträger (20) mit Leitungen (j50) versehen sind, die von einem inneren Teil der Trommel (3) nach öffnungen (33,35) führen, die im Werkzeugträger ausgebildet sind.2. Schrämmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzei chnet ,daß die Werkzeugträger mehrere Lagerböcke (24) aufweisen, die im Abstand um die Trommel herum angeordnet sind und zur Lagerung des Werkzeugträgers auf der Trommel dienen, und daß jeder Lagerbock mit wenigstens einer der Leitungen versehen ist, die nach einer entsprechenden öffnung des Lagerbockes führt.3. Schrämmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet ,daß eine öffnung (33) in der äußeren Umfangsfläche (27)'des Bockes und wenigstens eine weitere öffnung (35) in einer der Flächen vorgesehen sind, die zwischen dem inneren und äußeren Umfang der Werkzeugträger verlaufen,und daß Leitungen in dem Bock zu jeder öffnung geführt sind.4. Schrämmaschine nach Anspruch 3*
dadurch gekennzeichnet,daß jeder Lagerbock eine Hauptleitung (30) aufweist, die vom Inneren der Trommel herführt und außerdem Zweigleitungen (26,27) besitzt, die von der Hauptleitung nach den entsprechenden öffnungen führen.309826/Ό346). Schrämmaschine nach den Ansprüchen 2,3 oder 4, dadurch gekennzei chnet , daß die Werkzeugträger aus mehreren Segmenten (^4) bestehen, die abwechselnd mit den Lagerböcken um die Trommelachse herum angeordnet sind, wobei die Segmente zur Lagerung der Pickel dienen.6. Schrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5j dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenlinienförmige Führungswand (2) am äußeren Umfang mehrere Pickel lagert, die längs der Schraubenlinie angeordnet sind.309826/0346Leerseite
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